20 Minuten mit neuem Auftritt auf digitalen Werbeflächen an Bahnhöfen und im ÖV

20 Minuten überarbeitet die Präsenz auf DOOH-Screens an Bahnhöfen und im öffentlichen Verkehr. Mit regionalisierten News, Animationen und Echtzeit-Updates stärkt das Medium seine Relevanz für Pendler:innen.

(Bilder: zVg. 20 Minuten)

20 Minuten erneuert seine Präsenz auf rund 50 grossflächigen eBoards in 20 der grössten Deutschschweizer Bahnhöfe sowie auf den Screens von Verkehrsbetrieben wie Bernmobil und neu auch den Verkehrsbetrieben Luzern und Uri. Die Anpassungen umfassen ein neues Design mit Bildern und Animationen sowie regionalisierte Inhalte.

Die News werden von der Redaktion gezielt für die Screens kuratiert und aufbereitet. Breaking News können nahezu in Echtzeit ausgespielt werden. Darüber hinaus entwickelt die Redaktion neue Erzählformate, etwa interaktive Inhalte oder Live-Daten-Integration bei Grossereignissen. Damit positioniert sich 20 Minuten als relevanter Begleiter für Pendler:innen im öffentlichen Raum. Der neue Auftritt startet vorerst in der Deutschschweiz, ein Rollout für die Westschweiz ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Beat Krapf, Head of Strategic Projects & New Business der 20 Minuten Gruppe, erläutert: «Die Präsenz auf den Digital-out-of-Home-Flächen liegt uns aus zwei Gründen ganz besonders am Herzen: Einerseits ist es für uns ein Heimspiel. Pendlerinnen und Pendler zu informieren ist das, woher wir kommen, und das, was wir am besten können. Andererseits erreichen wir damit für einmal nicht nur die typischen News-Konsumenten, sondern schlicht und einfach alle, die im öffentlichen Verkehr unterwegs sind. Als neutralstes Nachrichtenmedium der Schweiz sind wir dieser Verantwortung bestens gewachsen.»

Die Gestaltung der neuen Inhalte entstand in Zusammenarbeit mit der Visual-Content-Designerin Nicole Auf der Maur. Die technische Umsetzung übernahm AIM3 Media. Thomas Klimpel und Sebastian Gutmann, Geschäftsführer von AIM3 Media, betonen: «Unsere Technologie vereint die automatische Content-Aufbereitung mit der präzisen Echtzeit-Verteilung – eine Kombination, die den Informationsfluss im öffentlichen Raum nachhaltig revolutioniert.»

Digital Trust Label wird an SGS übergeben

Die Swiss Digital Initiative überträgt das «Digital Trust Label» an den langjährigen Audit-Partner SGS. Damit soll die Reichweite des Labels erweitert und seine hohen Standards weitergeführt werden.

Doris Leuthard und Jan Meemken. (Bild: zVg.)

Das von der Swiss Digital Initiative entwickelte Digital Trust Label steht für einen neuen Standard im Umgang mit digitalem Vertrauen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2020 verfolgt das Label das Ziel, die Vertrauenswürdigkeit digitaler Dienste sichtbar und überprüfbar zu machen.

Ein Schwerpunkt des Labels liegt auf dem Umgang mit künstlicher Intelligenz. Die Swiss Digital Initiative hat ein Selbstbewertungsinstrument entwickelt, das Unternehmen bei der vertrauenswürdigen Implementierung von KI unterstützt. Dies ist besonders relevant, da die regulatorische Landschaft im Bereich KI noch im Entstehen begriffen ist, während die Technologie immer stärker in digitale Dienste integriert wird.

Nun wird das Label an SGS übergeben, ein Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmen und langjähriger Partner des Projekts. Unter der Leitung von SGS werde das Digital Trust Label seine Reichweite vergrössern und gleichzeitig seine Standards beibehalten, so dass digitales Vertrauen für Organisationen auf der ganzen Welt überprüfbar und umsetzbar wird. Jan Meemken, Sub-Regional Manager DACH bei SGS, erklärt: «Das Digital Trust Label passt perfekt zu unserer strategischen Vision für digitale Vertrauensdienste. Wir setzen uns dafür ein, diese Schweizer Innovation international zu verbreiten und dabei ihre hohen Standards und ihre Glaubwürdigkeit zu wahren.»

Doris Leuthard, Präsidentin der Swiss Digital Initiative, zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung: «Ich bin sehr stolz darauf, wie sich unsere Vision, ein ‹Fair-Trade-Label für das digitale Zeitalter› zu schaffen, vom Konzept zur konkreten Realität entwickelt hat. Diese Leistung wäre nicht möglich gewesen ohne das Engagement des Teams der Swiss Digital Initiative, unserer Unterstützer, Partner, Kunden und Experten, die ihr Fachwissen und ihre Leidenschaft eingebracht haben.»

Boom holt Verstärkung an Bord

Boom Creative Studio holt frisches Talent ins Team. Ruwanie Hayoz und Vera Hartmann verstärken die Crew und bringen innovative Ideen sowie neue Perspektiven mit.

Boom-Gründerin Annina Zimmermann, zusammen mit Vera Hartmann und Ruwanie Hayoz (v.l.n.r.). (Bild: zVg.)

Nach über zwei Jahren am Markt hat sich das Boom Creative Studio als kreative Kraft etabliert. Zu den bisherigen Erfolgen zählen Kampagnen für Marken wie Migros, Yallo, Ovo und Qoqa. «Von Anfang an haben unsere Creatives mit ihrer Vision und ihrem Engagement das Gefühl einer Boom-Familie geschaffen», betont Gründerin Annina Zimmermann.

Das Team wird nun durch Vera Hartmann und Ruwanie Hayoz ergänzt. Vera Hartmann bringt 20 Jahre Erfahrung als Fotografin mit und unterstützt das Studio seit Frühjahr als Produktionsassistentin. «Ich freue mich darauf, aufstrebende kreative Talente in einem dynamischen Umfeld zu fördern», so Hartmann zu ihrer neuen Aufgabe.

Ruwanie Hayoz wechselt nach viereinhalb Jahren als Agency Producer bei Wirz zu Boom auf die Produktionsseite, um sich stärker auf die kreative Umsetzung zu konzentrieren. : «Boom Creative Studio hat mich überzeugt, weil es den Zeitgeist perfekt trifft. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, mein Wissen hier weiter auszubauen», erklärt Hayoz.

Mit der Verstärkung im Team blickt Zimmermann voller Vorfreude in die Zukunft: «Die rasanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz fordern uns heraus, kreativ zu denken und neue Massstäbe zu setzen. Mit unkonventionellen Ansätzen möchten wir die Möglichkeiten dieser Technologien zusammen mit unseren Creatives aktiv mitgestalten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kund:innen und Partner:innen eine Zukunft zu schaffen, die von Innovation und Inspiration lebt.»

Serienfestival Basel lanciert Pitch-Wettbewerb für Serienprojekte

Das Serienfestival Basel bietet 2025 erstmals eine Bühne für Serienprojekte in der Entwicklungsphase. Kreative aus der Schweiz und Europa können ihre Ideen vor Fachpublikum und Jury präsentieren.

Vom 12. bis 14. Juni 2025 findet das Serienfestival Basel zum vierten Mal statt. Neu im Programm ist ein Pitch-Wettbewerb, bei dem Serienkonzepte in der Entwicklungs- und Frühphase vorgestellt werden. Ziel ist es, originelle Schweizer Projekte zu entdecken, die ein breites Publikum ansprechen und Potenzial für Koproduktionen sowie internationalen Vertrieb haben.

Die Bewerbungsphase läuft vom 3. Februar bis 15. April 2025 auf Serienfestival-basel.ch. Eine Jury aus Serienschaffenden, Produzent:innen und einer prominenten Persönlichkeit vergibt einen Preis von 10’000 Franken. Die sechs ausgewählten Projekte werden Mitte Mai bekanntgegeben und am 13. Juni 2025 vor Publikum präsentiert.

Um das Pitching zu unterstützen, läuft aktuell eine Crowdfunding-Kampagne.

KI-generiertes Horoskop: 20 Minuten erweitert tägliches Angebot

Mit einem neuen digitalen Service bietet 20 Minuten seinen Leser:innen ab sofort ein persönliches Horoskop. Die Texte, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden, ergänzen das bestehende Angebot mit einer Mischung aus Unterhaltung und Inspiration.

Das Nachrichtenportal 20 Minuten erweitert sein Angebot um ein tägliches Horoskop. Leser:innen können nun mit astrologischen Vorhersagen zu Liebe, Beruf und Gesundheit in den Tag starten. Die Inhalte werden von einem eigens trainierten Large Language Model (LLM) erstellt, das mithilfe von Informationen über Sternzeichen entwickelt wurde.

«Es gibt wahrscheinlich wenige Anwendungsgebiete für Publisher, die sich so für KI eignen wie die Erstellung von Horoskopen. Einerseits, weil ein gutes Horoskop nie von eindeutiger Faktenbasis lebt – wie das die News zwingend tun – sondern von möglichst viel Inspirations-Triggern und Interpretationsspielraum», erklärt Gaudenz Looser, stellvertretender Chefredaktor 20 Minuten und Leiter für KI-Transformationsprojekte. «Andererseits, weil die ideale Tonalität, sprachliche Vielfalt und Informationsdichte wunderbare Experimentierfelder sind für die Arbeit mit Large Language Models.»

Die KI generiert anhand des Geburtsdatums der Nutzer:innen eine astrologische Vorhersage, die auf das Sternzeichen, den aktuellen Wochentag und das Datum abgestimmt ist, ergänzt Senior Product Manager Emily Hawkins. «. Unser tägliches Horoskop bietet unseren Leserinnen und Lesern positive und inspirierende Momente auf unserer Plattform und damit einen grossen Mehrwert. KI hat uns geholfen, dieses Ziel effizient zu erreichen.»

Mit dem Horoskop will 20 Minuten sein Angebot über klassische News hinaus diversifizieren. Neben Formaten wie GOAT Radio, dem Fussballgame «Fantasy League» und der Spielewelt soll das Horoskop den Lesenden eine «willkommene Abwechslung» bieten.

Rebel Communication für Pro Senectute: Für ein gutes Leben im Alter

Die Agentur Rebel Communication hat für Pro Senectute Kanton Zürich eine Imagekampagne realisiert. Mit dem Claim «Für ein gutes Leben im Alter» rückt die Organisation ihre vielfältigen Angebote für Senior:innen ins Zentrum.

Als gemeinnützige Stiftung setzt sich Pro Senectute Kanton Zürich seit über 100 Jahren für das Wohl älterer Menschen ein. Sie bietet Senior:innen eine Vielzahl an Angeboten, um ihnen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen. Die Stiftung fördert die Eigenständigkeit und Lebensqualität im Alter mit Freizeitaktivitäten, administrativer Unterstützung und Betreuung daheim sowie persönlicher Beratung und Vorsorge.

Die von Rebel Communication entwickelte Imagekampagne setzt auf lebensnahe Einblicke in den Alltag älterer Menschen. Statt gängiger Altersklischees werden inspirierende Momente aus dem Leben der Senior:innen gezeigt. Eine authentische Bildsprache soll die Vielfalt der Angebote von Pro Senectute Kanton Zürich unterstreichen und gleichzeitig die positive Lebenseinstellung der porträtierten Menschen vermitteln.

Mit ihrer Kampagne möchte die Stiftung Awareness für ihr Engagement schaffen und noch mehr Senior:innen für ihre Angebote begeistern.


Verantwortlich bei Pro Senectute Kanton Zürich: Monica Flückiger (Abteilungsleiterin Marketing und Kommunikation), Monika Keller (Teamleiterin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Rebel Communication: Kris Goricanec (Gesamtverantwortung und Text), Teresa von Einem-Roth (Art Direction), Sina Grass (Kreation), Martino Beretta (Kreation), Jennifer Isele (Beratung).

Freche Freunde setzt auf mobile Werbeflächen von Working Bicycle

Zur Steigerung ihrer Markenbekanntheit nutzt die Bio-Marke Freche Freunde die nachhaltigen Werbeflächen von Working Bicycle. Eine gezielte Strategie und optimiertes Design sollen die Botschaft in der Zürcher Innenstadt sichtbar machen.

Die Bio-Produkte von Freche Freunde sollen die Kleinsten der Gesellschaft auf spielerische Art und Weise mit hochwertigen Lebensmitteln in Kontakt bringen. Daneben legt Freche Freunde grossen Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Passend dazu kooperiert Freche Freunde mit Working Bicycle, einem Anbieter nachhaltiger Werbeflächen, um in einer Kampagne die Bekanntheit ihrer Produkte zu steigern.

Um die Zielgruppe direkt im Stadtleben zu erreichen, werden die auffällig gestalteten Werbeflächen verstärkt in stark frequentierten Gebieten der Zürcher Innenstadt eingesetzt. Möglich macht dies ein Geo-Targeting-System, das die Kampagne gezielt steuert. «Dank Working Bicycle ist unsere Botschaft mitten im Stadtleben unterwegs – auffällig, charmant und genau dort, wo sie unsere Zielgruppe erreicht», erklären Karin Erni und Lisa Sekan, verantwortlich für die Kommunikationsstrategie von Freche Freunde.

Das Design der fahrenden Boxen wurde von der Agentur Inhalt & Form entwickelt und mithilfe der Predictive-Eye-Tracking-Methode von Intervista vorab analysiert und optimiert. Ziel war es, die Aufmerksamkeit in der oft hektischen urbanen Umgebung auf das Wesentliche zu lenken. Dazu wurde die Anzahl der visuellen Elemente reduziert und deren Darstellung vergrössert.


Verantwortlich bei Hero: Karin Erni (Marketing Manager); Lisa Sekan (Brand Manager). Verantwortlich bei Working Bicycle: Luca Tschudi (Mitgründer). Verantwortliche Agentur: Inhalt und Form Kommunikationsagentur.

Teads definiert fünf Schlüsselthemen 2025 für Medien- und Marketingstrategien

Welche Themen bestimmen 2025 die Strategien in Medien und Werbung? Die Plattform Teads analysiert fünf Schlüsselthemen, die Werbestrategien im Jahr 2025 «neu definieren» sollen.

Technologie, Datenschutz und Zielgruppenansprache stehen 2025 im Fokus von Marketing- und Medienstrategien. Laut einer Analyse von Teads werden insbesondere fünf Trends die Entwicklungen prägen.

Mehr Engagement mit Omnichannel-Videos

Kampagnen, die nahtlos über verschiedene Bildschirme hinweg laufen, gewinnen an Bedeutung. Strategien für Omnichannel-Videos sorgen für eine zusammenhängende und wirkungsvolle Berichterstattung, die sich nahtlos über alle Bildschirme erstreckt. Der Fokus liegt auf einer höheren Sichtbarkeit und einer stärkeren Zielgruppenbindung.

Personalisierung und Privacy in Einklang bringen, um Wirkung zu steigern

Werbungtreibende setzen verstärkt auf kontextbezogene Zielgruppenansprache, um Datenschutzanforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig personalisierte Erlebnisse zu schaffen. Eine effektive Lösung, weil sie Werbeanzeigen nahtlos mit Echtzeit-Inhalten und -Umgebungen abstimmt – ganz ohne invasives Tracking.

Vertrauen und Relevanz schaffen in Premium-Umgebungen

Hochwertige Werbeumfelder beeinflussen sowohl die Markenwahrnehmung als auch die Kampagnenleistung positiv und sind somit eine vielversprechende Option für Werbetreibende, die eine Balance zwischen Markenimage und Reichweite anstreben.

Relevanz durch bedeutungsvolle Momente

Von globalen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen bis hin zu alltäglichen kulturellen Ereignissen – Marken, die Kampagnen an globale oder kulturelle Ereignisse anpassen, erzielen höhere Engagement-Raten und eine stärkere Kundenbindung.

Aufmerksamkeit an jedem Kontaktpunkt durch KI

Kreativität und Technologie: Neue Tools wie KI-gestützte Voiceover oder abrufbare CTV-Formate unterstützen Werbetreibende dabei, Botschaften effektiv über verschiedene Kanäle hinweg zu vermitteln.


Die vollständige Analyse und weitere Einblicke hat Teads in einem E-Book festgehalten.

Innovation im Druck: Tiefstes Schwarz auf exklusivem Papier

Der Druckspezialist Lorenz Boegli und der Künstler Youri Laubscher experimentieren mit neuen Techniken und Materialien. Ihr Werk zeigt, wie tiefschwarzer Lichtdruck auf hochwertigem Papier die Möglichkeiten des modernen Drucks erweitert.

Der Siebdruckspezialist Lorenz Boegli hat gemeinsam mit dem Künstler Youri Laubscher ein Projekt umgesetzt, das künstlerische Präzision und technische Weiterentwicklung verbindet. Das Werk, ein Iris-Auge, wurde auf Siro UltraBlack von Fedrigoni Special Papers gedruckt.

Durch die Kombination von Boeglis patentiertem additivem 4-Farbendruck RGB mit dem besonderen Papier entsteht ein Lichtspiel, das das Spektrum der Druckfarben erweitert. Laubscher hat die digitale Vorlage gezielt an die technische Umsetzung angepasst, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

Das Projekt verdeutlicht, wie spezialisierte Drucktechniken nicht nur ästhetische, sondern auch neue funktionale Möglichkeiten schaffen – etwa für hochwertige visuelle Kommunikation in Kunst und Markenauftritten.


Projekt: Tiefstes Schwarz auf schwärzestem Papier: Ein Kunstwerk der Drucktechnik (ausgestellt in der Nationalbibliothek). Konzept und Druck: Lorenz Boegli (@lorenzboegli.ch). Künstlerische Gestaltung: Youri Laubscher (@yourimages.co). Fotografie: Rob Lewis (@rob_lewis_photography). Papier: Siro UltraBlack von Fedrigoni Special Papers (@fedrigoni.paper).

Delica und Promotion-Tools setzen erfolgreiche Partnerschaft fort

Delica und Promotion-Tools verlängern ihre langjährige Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr. Ziel ist es, durch innovative Verkaufsförderung und gezielte Schulungen wie die Delica Sales Academy die Markenpräsenz weiter zu stärken.

(Bild: zVg.)

Delica führt die seit drei Jahren bestehende Zusammenarbeit mit Promotion-Tools fort. Nach einem erfolgreichen Pitch sicherte sich Promotion-Tools den Auftrag für ein weiteres Jahr. Ziel der Partnerschaft ist es, durch Degustationen und Schulungen wie die Delica Sales Academy, Kund:innen von der Qualität der «CoffeeB»-Produkte zu überzeugen und den Verkauf zu stärken.

Pro Jahr realisiert Promotion-Tools rund 1500 Einsätze, unter anderem in Migros-Filialen, bei Manor, Fust und MediaMarkt. Die Sales Academy hat sich dabei als Schlüsselinstrument etabliert: Verkaufstalente werden durch Schulungen und ein Leaderboard-System gefördert, was die Verkaufsförderung besonders in Elektronikmärkten wie Fust und MediaMarkt erfolgreich macht.

2025 soll die Sales Academy auf alle Delica-Kategorien ausgeweitet und durch datenbasiertes Reporting optimiert werden. Die Zusammenarbeit bleibt geprägt von einem Fokus auf Innovation, Qualität und vertrauensvoller Partnerschaft.

Vitamin 2 zeigt für die Psychiatrie St.Gallen Menschen mit viel Herz

In einer Zeit, in der Mental Health immer wichtiger wird, präsentiert Vitamin 2 für die Psychiatrie St.Gallen eine Employer-Branding-Kampagne, die Position bezieht. Und auch neue Talente für eine sinnstiftende Arbeit gewinnen will.

Die Zahlen sind alarmierend. Ein Drittel der Bevölkerung leidet unter psychischen Problemen. Vor allem unter jungen Menschen haben depressive Symptome stark zugenommen. Doch nur jede dritte betroffene Person erhält auch Hilfe. Der Grund? Fachkräftemangel.

Eine Dienstleisterin wie die Psychiatrie St.Gallen, die im Kanton neun Standorte betreibt, steht dabei besonders unter Druck: «Als Listenspital sind wir verpflichtet, sämtliche st.gallische Patientinnen und Patienten aufzunehmen und zu behandeln – unabhängig von Versicherungsstatus oder Schweregrad der Erkrankung», erklärt Norbert Löhrer, Leiter Kommunikation und Marketing. «Umso mehr sind wir auf ein tatkräftiges und kompetentes Team angewiesen.»

Eine smarte Recruiting-Kampagne musste her. «Wir möchten nicht nur Fachkräfte aus der Psychiatrie, sondern auch Menschen aus verwandten oder sogar fachfremden Bereichen für uns gewinnen», erläutert Eva Rubi, Leiterin HR Consulting. «Darum geht es nicht bloss um Recruiting. Es geht auch um Image und Arbeitsbedingungen, die engagierte Menschen überzeugen.»

Authentisch und anders

«Viele Employer-Branding-Kampagnen im Gesundheitswesen bilden einfach Menschen bei der Arbeit ab. Mit Botschaften, die eher auf die Institution als auf die Bedürfnisse potenzieller Mitarbeitender abzielen», analysiert Nina Bauer, Projektleiterin und Beraterin bei Vitamin 2.

Die Agentur betrachtete dies als Sackgasse. Und entwickelte eine Social-Media-Kampagne, die auf echte Bedürfnisse der gesuchten Fachleute setzte. Auch möchten potentielle Bewerber:innen keine werberische Versprechen hören, sondern eine ehrliche Einschätzung von den Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten werden.

Kurzfilm-Serie mit drei Staffeln

«Wir luden Mitarbeitende von verschiedenen Standorten der Psychiatrie St.Gallen ein, frisch von der Leber weg über ihren Job zu sprechen. Und unser Kunde hatte den Mut, die eigenen Versprechen auf die Probe stellen zu lassen», erzählt Jan Hasler, Partner bei Vitamin 2.

Entstanden ist eine Kurzfilm-Serie mit sechs Mitarbeitenden und drei Staffeln. Thematisiert werden flexible Arbeitsmodelle, Karrierechancen, Begegnungen auf Augenhöhe, angemessene Entlöhnung und weitere Benefits. Ergänzt wird die Kampagne mit neu gestalteten Stellenanzeigen, die Interessierte gezielt einladen, Teil des Teams zu werden.


Verantwortlich bei Psychiatrie St.Gallen: Norbert Löhrer (Leiter Kommunikation & Marketing); Marion Grunauer (Fachspezialistin Kommunikation & Marketing); Eva Rubi (Leiterin HR Consulting). Verantwortlich bei Vitamin 2: Nina Bauer (Projektleitung, Beratung); Jan Hasler (Beratung); Marianne Hofstetter (Art Direction); Christian Davatz (Grafik Design); Larissa Lanker (Grafik & UX Design); Jacqueline Graf (Art Direction Microsite). Netzwerkpartner: Picky Martin: Martin Fuchs, Konzeption & Creative Direction; Filmproduktion: Boutiq (Regie Mike Huber, Produzentin Chantal Gugger, Kamera & Schnitt Joel Habermacher).

Bewegtbild neu gedacht: 10 Thesen für mehr Screen-Power

Konsument:innen wechseln nahtlos zwischen Screens, Plattformen und Kanälen. Eine isolierte Planung führt unweigerlich zu Ineffizienz. Der Schlüssel zu nachhaltigem Werbeerfolg liegt in einer durchdachten Cross-Screen Bewegtbildstrategie. Mit 10 Thesen zeigt Oliver Schönfeld von TWMedia, wie Kampagnen effektiver orchestriert und Synergien genutzt werden können.

(Symbolbild: Unsplash+)

1. Screenübergreifendes Denken

Eine erfolgreiche Bewegtbildstrategie berücksichtigt alle für die Ziele und Zielgruppe relevanten Screens – TV, Online-Video, Digital Out-of-Home, Kino – und orchestriert sie nahtlos. Fragmentiertes Silodenken ist eine Sackgasse.

2. Nutzungssituationen einplanen

Unterschiedliche Nutzungssituationen – Lean-Backward (z. B. TV, Kino) und Lean-Forward (z. B. Smartphone, Desktop) – haben einen direkten Einfluss auf die Werbewirkung und erfordern eine spezifische Anpassung der Inhalte.

3. Klare Zieldefinitionen

Definieren Sie präzise Ihre Ziele: Geht es um Markenaufbau, Aktivierung oder Sales? Ihre Bewegtbildstrategie sollte diese Ziele optimal unterstützen.

4. Wirkungsschwellen beachten

Jedes Medium hat eine Wirkungsschwelle – das Mindestbudget, ab dem überhaupt relevante Effekte erzielt werden können. Ohne ausreichendes Investment verpufft Ihre Kampagne.

5. Multimedia-Reichweite maximieren

Nutzen Sie Tools, um die Reichweite über alle Screens hinweg zu berechnen. Eine präzise Steuerung ermöglicht es, Wirkungslücken zu schliessen und Budget effizient einzusetzen.

6. Botschaften kanalspezifisch gestalten

Ihre Botschaften sollten auf die jeweiligen Plattformen zugeschnitten sein. Unterschiedliche Formate, Tonalitäten und Längen verstärken den Impact Ihrer Inhalte.

7. Qualitative und quantitative KPIs kombinieren

Neben Reichweite und Ad Impressions sind qualitative Indikatoren wie Sympathie, Engagement und Markenwahrnehmung wichtige Erfolgsfaktoren.

8. Frequency-Capping strategisch einsetzen

Vermeiden Sie Überkontaktierung und Streuverluste durch kluges Frequency-Capping – sowohl pro Kanal als auch übergreifend.

9. Cross-Screen-Storytelling nutzen

Eine gut orchestrierte Geschichte, die über verschiedene Plattformen hinweg erzählt wird, erhöht die Zielgruppenbindung und den Impact.

10. Technologische Möglichkeiten ausreizen

Planen Sie so präzise wie möglich, etwa bis auf PLZ-Ebene, und nutzen Sie technologische Entwicklungen – zum Beispiel KI basierte Planung und Optimierung, etwa mit «all eyes on screen» –, um Zielgruppen über alle Screens optimal zu erreichen.

Fazit

Die Zukunft der Bewegtbildplanung ist vernetzt. Eine effektive Cross-Screen-Strategie bietet die Möglichkeit, Reichweite und Wirkung Ihrer Kampagnen auf das nächste Level zu heben. Wer die Synergien zwischen den Kanälen clever nutzt, bleibt in der zunehmend fragmentierten Medienwelt einen Schritt voraus. 


Wer tiefer in die Bewegtbildplanung eintauchen möchte, kann sich das kostenlose Whitepaper von Oliver Schönfeld zum Thema herunterladen: TWmedia Whitepaper 5 Bewegtbildplanung. Zudem veranstaltet die IGEM am 28. Januar den Event «Bewegtbild beyond TV» (aktuell ausgebucht, Warteliste vorhanden).


* Nach diversen Stationen auf Media-und Kreativagenturseite sowie als Marketingleiter einer Aussenwerbefirma, übernahm Oliver Schönfeld im Jahr 2018 die Position des Managing Director bei TWmedia in Basel. Sein Wissen hat er durch viel Neugierde, langjährige Erfahrung und durch ein Studium in Marketing und Psychologie an der windigen Ostseeküste sowie im pulsierenden Manchester erworben.

(Bild: zVg.)

2024 hat Schönfeld mit dem Start seiner Whitepaper-Serie die Schlüsselfaktoren für die richtige Medienwahl durchleuchtet, Mythen entlarvt und aufgezeigt, warum manche totgeglaubte – oder ignorierte – Wahrheiten der Werbewirkungsforschung auch im digitalen Zeitalter weiterhin ihre Berechtigung haben. Die ersten vier Themen können sie hier nachlesen:

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