Migros feiert 100 Jahre mit exklusiver Merci-Box-Sammelaktion
Als Dankeschön an ihre Kundschaft lanciert die Migros pünktlich zum Jubiläum eine Sammelaktion. Dabei können gesammelte Sticker gegen eine Merci-Box eingetauscht werden – inklusive der Chance auf einen exklusiven Goldtaler.
Redaktion
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13. Januar 2025
Im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums startet der orange Riese die Sammelaktion «Merci Box»., Die Promotion läuft ab Dienstag und bis zum 10. Februar 2025. Pro jeweils 20 Franken Einkaufsbetrag gibt es einen Sticker, derf auf einer Sammelkarte angebracht werden kann. Mit einer vollen Karte erhalten die Teilnehmenden eine von neun Überraschungsboxen, die mit «hochwertigen Migros-Produkten» gefüllt sind, so die Migros in einer Mitteilung.
In 100 dieser Boxen befindet sich zudem ein Goldtaler, der aus fünf Gramm Gold besteht. Mit diesem Aktionshighlight will sich die Detailhändlering bei ihrer treuen Kundschaft bedanken.
Neue Klinikgruppe setzt für ihre digitale Transformation auf Digicube
Die Kliniken Valens und die Zürcher Rehazentren fusionieren zum schweizweit grössten Anbieter für medizinische Rehabilitation in der Schweiz. Die Agentur Digicube hat den Auftrag erhalten, den digitalen Auftritt der Marke neu zu gestalten.
Redaktion
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13. Januar 2025
Die Fusion der beiden Institutionen schafft eine Klinikgruppe mit 12 stationären und ambulanten Standorten sowie über 2200 Mitarbeitenden. Mit jährlich rund 10’000 Patient:innen legt die Organisation Wert auf ganzheitliche, individuell abgestimmte Rehabilitation. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im künftigen digitalen Markenauftritt wider, der das Angebot für Patient:innen sowie für Zuweisende und Fachpersonen einfach, klar und innovativ erlebbar machen soll.
Von der Markenstrategie zur digitalen Umsetzung
Scholtysik wurde beauftragt, die Markenstrategie und die visuelle Konzeption des Markenportfolios der Klinikgruppe zu entwickeln (Markt-kom.com berichtete). Im Anschluss übernimmt die Schaaner Agentur Digicube die Umsetzung der neuen Webauftritte. Der Fokus liegt darauf, die strategischen Leitlinien nahtlos in eine intuitive und patient:innenfreundliche digitale Präsenz zu überführen. Ziel ist es, die Website informativ und funktional zu gestalten sowie auch als zentrale Plattform für Patient:innen sowie Fachpersonen zu etablieren.
House of Influence zeigt für M-Budget, dass Qualität nicht teuer sein muss
Die Influencer-Agentur House of Influence entwickelte und realisierte eine nationale Kampagne für M-Budget, bei der 15 Influencer:innen auf Instagram und TikTok mit Rezepten, Spartipps und Alltagsmomenten zeigten, dass Qualität nicht teuer sein muss.
Redaktion
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13. Januar 2025
Ziel der Kampagne war, die Marke «M-Budget» auch in Zeiten finanzieller Bequemlichkeit zu positionieren. So zeigten M-Budget und House of Influence von August bis Dezember 2024, dass Sparen und Qualität Hand in Hand gehen können: 15 Influencer:innen aus der Schweiz teilten rund 50 Beiträge auf Instagram und TikTok, die Rezeptideen, Spartipps und Alltagsmomente zeigten – immer mit dem Fokus auf preisbewusste Lebensführung. Dazu wurden in persönlichen Brainstormings mit den Influencer:innen die einzelnen Content-Ideen entwickelt, um die Zusammenarbeit möglichst authentisch zu gestalten.
Die Kampagne bot einen Themenmix aus Lifestyle, Family und Food Content, der die breite Zielgruppe, von preisaffinen Familienhaushalten mit Kindern und Kleinhaushalten abdeckte. Die Influencer:in Evagaudenz teilte Einblicke in ihre Auswanderungsvorbereitungen nach Kanada und zeigte, wie sie sich dank M-Budget-Produkten ein finanzielles Polster anspart. Dailydoseofnadja , die am Existenzminimum lebt, hob hervor, wie M-Budget ihr hilft, ihr Budget einzuhalten. Juliafandl teilte einfach nachzumachende Bastelideen für Kinder, die ausschliesslich mit M-Budget-Produkten umgesetzt wurden. Und Isaline_ackermann versorgte ihre Community mit Challenges, wie zum Beispiel für 30 Franken ein Abendessen für die ganze Familie einzukaufen.
Angaben zufolge erreichte die Kampagne in den fünf Monaten 2 Millionen Videoaufrufe und 27’000 Interaktionen. Ergänzt wurde die organische Verbreitung durch die gezielte Bewerbung der Inhalte. Durch authentische Inhalte und gezielte Bewerbung festigte M-Budget seine Rolle als Marke für den Alltag preisbewusster Konsument:innen – ein wichtiger Impuls in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Verantwortlich bei M-Budget: Christian Keller (Media Manager), Siegrun Krayer (Projektleitung Campaigning). Verantwortlich bei House of Influence: Leila Schmid (Gesamtverantwortung), Tanja Herrmann (Strategie).
Cannes Corporate Media & TV Awards 2025: Einreichung startet
Die 16. Ausgabe des Festivals startet mit neuen Kategorien und einer Auszeichnung für TV- und Streamingnetzwerke.
Redaktion
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13. Januar 2025
(Bild: Cannes Corporate Media & TV Awards)
Die Cannes Corporate Media & TV Awards öffnen ihre Türen für die 16. Ausgabe: Ab sofort können Filmemachende, Agenturen, Produktionsfirmen und Studierende ihre Werke einreichen. Neben etablierten Preisen wie «Produktionsfirma des Jahres» und «Agentur des Jahres» ergänzt der Wettbewerb erstmals eine Auszeichnung für das «TV- oder Streaming-Netzwerk des Jahres», um Exzellenz in diesem Bereich zu würdigen.
Auch das Kategorienportfolio wurde erweitert: Neu im Programm sind «Bester Einsatz von KI», «Bester Einsatz von Emotion», «Automotiv- und Mobilitätsvideos» sowie «Mode, Beauty und Lifestyle». Auch der Dokumentarbereich des Festivals wird um bedeutende neue Kategorien ergänzt, darunter «Menschenrechte und Aktivismus», «Bildung» sowie «Gesundheit, Medizin und Life-Sciences».
Eine internationale Jury aus über 100 Expert:innen bewertet die eingereichten Unternehmensfilme, Online-Produktionen sowie Dokumentationen und Reportagen. Die Gewinner:innen werden Mitte August 2025 bekanntgegeben.
Bis zum 11. Februar 2025 gilt ein Early-Bird-Rabatt.
Gespräch mit dem Chatbot: Was unser Vertrauen beeinflusst
Auf der Webseite der Bank oder als Helpline des Telefonanbieters: Interaktionen zwischen Menschen und Chatbots gehört mittlerweile zum Alltag. Vertrauen wir ihnen auch? Und welche Faktoren beeinflussen dies? Das haben Psychologinnen der Universität Basel untersucht.
Netzwoche
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13. Januar 2025
(Symbolbild: Unsplash.com)
«Hallo ChatGPT, kannst du mir helfen?» – «Natürlich, wie kann ich dir helfen? 😊» Das Hin und Her zwischen Nutzer:innen und Chatbots, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren, mutet schnell an wie die Unterhaltung mit einer anderen Person.
Dr. Fanny Lalot und Anna-Marie Bertram von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel wollten wissen, inwiefern Menschen KI-Chatbots vertrauen und wovon dieses Vertrauen abhängt. Im Fokus standen textbasierte Systeme, also nicht Sprachassistenten wie Siri oder Alexa, sondern Plattformen wie ChatGPT und Co.
In der Studie wurden Testpersonen mit Beispielen von Konversationen zwischen Nutzenden und dem fiktiven Chatbot «Conversea» konfrontiert. Dann stellten sie sich vor, dass sie selber mit Conversea interagierten. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Psychology: General erschienen.
Chatbot als eigenständiges Wesen
Ob und wie sehr wir anderen Menschen vertrauen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Die eigene Persönlichkeit, das Verhalten des Gegenübers sowie die jeweilige Situation spielen eine Rolle. «Prägungen aus der Kindheit beeinflussen, wie sehr wir vertrauen können, aber es braucht auch eine gewisse Bereitschaft dazu, überhaupt vertrauen zu wollen», sagt die Sozialpsychologin Fanny Lalot. Vertrauensfördernde Eigenschaften sind Integrität, Kompetenz und Wohlwollen.
Die Studie zeigt: Was in zwischenmenschlichen Beziehungen zum Tragen kommt, gilt auch für KI-Systeme. Insbesondere Kompetenz und Integrität sind wichtige Kriterien, warum Menschen einen KI-Chatbot als vertrauenswürdig wahrnehmen, Wohlwollen ist hingegen weniger wichtig, wenn die beiden anderen Dimensionen bedient werden. «Unsere Studie zeigt, dass die Befragten diese Eigenschaften der KI direkt zuschreiben, nicht dem Unternehmen dahinter. Sie nehmen die KI gewissermassen als eigenständiges Wesen wahr», so Lalot.
Zudem gibt es Unterschiede zwischen personalisierten und unpersönlichen Chatbots. Spricht uns ein Chatbot beispielsweise mit Namen an und nimmt Bezug auf frühere Unterhaltungen, schätzten ihn die Studienteilnehmenden als besonders wohlwollend und kompetent ein. «Sie vermenschlichten den personalisierten Chatbot. Das steigerte zwar die Bereitschaft, das Tool zu nutzen und persönliche Informationen mit ihm zu teilen», so Fanny Lalot. Die Testpersonen gestanden dem personalisierten Chatbot aber nicht wesentlich mehr Integrität zu und das Vertrauen insgesamt war nicht signifikant höher als in den unpersönlichen Chatbot.
Integrität ist wichtiger als Wohlwollen
Integrität ist gemäss der Studie wichtiger für die Vertrauenswürdigkeit als Wohlwollen. Es sei deshalb wichtig, die Technologie dahingehend zu entwickeln, dass Integrität an oberster Stelle steht. Dass personalisierte KI als wohlwollender, kompetenter und menschlicher wahrgenommen wird, sollten Designer ebenfalls berücksichtigen, um die ordnungsgemässe Verwendung der Tools zu gewährleisten. Insbesondere einsame, vulnerable Menschen laufen Gefahr, von KI-basierten Freundschafts-Apps abhängig zu werden, wie andere Studien zeigen.
Fanny Lalot betont: «Wir machen mit unserer Studie keine Aussage darüber, ob Vertrauen in einen Chatbot gut oder schlecht ist.» Sie sieht KI-Chatbots als Werkzeug, mit dem wir lernen müssen, umzugehen, ähnlich wie mit den Chancen und Risiken der sozialen Medien.
Aus den Ergebnissen lassen sich aber einige Handlungsempfehlungen ableiten. «Wir projizieren mehr in KI-Systeme hinein, als tatsächlich vorhanden ist», sagt Fanny Lalot. Umso wichtiger seien deshalb vertrauenswürdige KI-Systeme; ein Chatbot sollte uns weder belügen, noch alles, was wir sagen, ohne Wenn und Aber gutheissen.
Ist ein KI-Chatbot zu unkritisch und bestätigt alle Aussagen, fehlt der Realitätsabgleich und es besteht die Gefahr einer Echokammer, die im schlimmsten Fall dazu führt, dass sich jemand vom sozialen Umfeld isoliert. «Eine Freundin oder ein Freund würde hoffentlich irgendwann intervenieren, wenn jemand zu verrückte oder unmoralische Ideen entwickelt», so Lalot.
Verrat durch die KI?
In zwischenmenschlichen Beziehungen hat ein Vertrauensbruch schwere Folgen für das künftige Miteinander. Ist das auch bei Chatbots denkbar? «Das ist eine spannende Frage. Um sie zu beantworten, bräuchte es weitere Forschung», so Fanny Lalot. «Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich jemand betrogen fühlen könnte, wenn der Rat einer KI negative Konsequenzen hatte.»
Es brauche Richtlinien, die die Entwicklerfirmen in die Pflicht nehmen. Eine KI könnte zum Beispiel aufzeigen, wie sie zu einem Ergebnis kommt, indem sie die verwendeten Quellen offenlegt, und sie könnte sagen, wenn sie etwas nicht weiss, anstatt etwas zu erfinden. (Noëmi Kern/Uni Basel/yzu/swi)
Radio erreicht im zweiten Halbjahr 2024 täglich 5,2 Millionen Personen
Zwischen Juli und Dezember 2024 hörten in der Schweiz pro Tag 71 von 100 erwachsenen Personen ab 15 Jahren die linearen Angebote der einheimischen und ausländischen Radiosender. Damit sinkt die Reichweite des Mediums Radio leicht im Vorjahresvergleich, wie das aktuelle Radiopanel von Mediapulse zeigt.
Redaktion
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13. Januar 2025
(Grafiken: Mediapulse)
Eine Reichweite von 71 Prozent entspricht einer absoluten Zahl von 5,2 Millionen Hörer:innen pro Tag. Über eine durchschnittliche Woche hinweg steigt der Wert sogar auf 6,9 Millionen. Mit diesen Zahlen zeigt Mediapulse, dass Radioprogramme auch weiterhin auf eine stabile Nachfrage stossen und die traditionell hohe Reichweite dieser Gattung ungeachtet der sich verschärfenden Konkurrenzsituation auf dem Audiomarkt Bestand hat.
Im Vergleich mit dem zweiten Semester 2023 verliert das Radio bei der Tagesreichweite einen Prozentpunkt. Dieser Befund gilt sowohl für die Schweiz insgesamt als auch für die Deutschschweiz (von 73 auf 72 Prozent) und die Suisse romande (von 69 auf 68 Prozent). In der Svizzera italiana steigt dieser Wert um einen Prozentpunkt (von 77 auf 78 Prozent).
Im gleichen Zeitraum geht die für die Radionutzung aufgewendete Zeit im Vergleich zum Vorjahressemester ebenfalls leicht zurück. Wer Radio nutzt, hat dafür im vergangenen halben Jahr pro Tag 109 Minuten und damit 3 Minuten weniger als im gleichen Zeitraum 2023 aufgewendet. Dieser Rückgang schlägt allerdings eher in den beiden lateinischen Landesteilen mit minus sieben (Suisse romande), respektive fünf Minuten (Svizzera italiana) zu Buche. Im Gegensatz dazu haben die Radiohörer:innen in der Deutschschweiz ihren Konsum nur geringfügig um eine Minute verringert.
Damit zementiert die Deutschschweiz ihren Status als Sprachregion mit der intensivsten Radionutzung, mit täglich 116 Minuten pro Hörer:in. Darauf folgen die Svizzera italiana mit 106 Minuten und die Suisse romande mit 89 Minuten.
Die Mediapulse Radioforschung erfasst die lineare Nutzung von Radioprogrammen über sämtliche analogen und digitalen Verbreitungsvektoren. Aus forschungsökonomischen Gründen unberücksichtigt bleibt dabei jene lineare Radionutzung, die über Kopfhörer erfolgt. Weitere Ergebnisse zur Radionutzung im zweiten Halbjahr 2024 finden sich auf der Mediapulse-Website.
Ab Januar 2025 startet Mediapulse mit der Erfassung von technischen Zugriffen auf lineare Radioangebote, die von den Radioanbietern online bereitgestellt werden. Die Ergebnisse der darauf aufbauenden Zugriffstatistik werden künftig unter dem Produktnamen «Radio Streaming Data» auf der Mediapulse Website publiziert und stehen ergänzend zur offiziellen Währung zur Verfügung. Die Publikation erfolgt quartalsweise und startet im April 2025 mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2025.
HWZ: Marketing- und Kommunikationsabteilung neu aufgestellt
Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich startet mit einer neuen Co-Leitung der Abteilung Marketing und Kommunikation ins Jahr 2025. Laura Oderbolz übernimmt die Leitung Kommunikation, Sandra Bornand die Leitung Marketing.
Redaktion
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13. Januar 2025
Laura Oderbolz (links) und Sandra Bornand bilden die neue Co-Leitung Marketing Kommunikation der HWZ. (Bild: zVg. HWZ)
Nach fünf Jahren an der HWZ hat sich die bisherige Leiterin Marketing & Kommunikation Daniela Dunne entschieden, sich neuen Herausforderungen zu widmen. Mit Sandra Bornand und Laura Oderbolz hat die HWZ eine interne Nachfolgelösung gefunden. Per Anfang Januar haben die beiden die Abteilung in einer Co-Leitung übernommen. Damit einhergehend wurde das Marketing- und Kommunikationsteam neu organisiert.
Die neue Leiterin Marketing Sandra Bornand bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Marketing, digitale Kommunikation, Social Media und Web-Projektmanagement mit. Seit ihrem Eintritt in das HWZ-Team im Jahr 2013 hat sie unter anderem den Aufbau der Website und die Social-Media-Strategie der Hochschule massgeblich mitgestaltet. Ihr abgeschlossenes Studium «dipl. Chief Digital Officer NDS HF» ergänzt ihre Expertise in der digitalen Transformation und Strategie.
«Es ist mir ein grosses Anliegen, die Marke sowie das Marketing so weiterzuentwickeln, dass wir Studierende und Partnerinnen und Partner auch in der digitalen Zukunft nachhaltig überzeugen», wird Bornand in einer Mitteilung der HWZ zitiert.
Laura Oderbolz, neue Leiterin Kommunikation, hat in ihrer bisherigen Funktion als Corporate Communications Managerin seit 2019 die Bereiche interne und externe Kommunikation sowie das Content Marketing an der HWZ erfolgreich auf- und ausgebaut. Mit einem Bachelor of Arts in Kommunikation mit Vertiefung in Organisationskommunikation der ZHAW und einem Master of Advanced Studies in Business Communications der HWZ verfügt sie über eine fundierte Expertise in strategischer Kommunikation, mit besonderem Fokus auf interne und Change Kommunikation.
«In den letzten fünf Jahren habe ich die HWZ als inspirierenden Ort kennen und schätzen gelernt. Es ist mir wichtig, die Präsenz der HWZ weiter zu stärken und eine authentische, vertrauensvolle Beziehung zu unseren Anspruchsgruppen aufzubauen respektive weiter zu pflegen. Mein Fokus liegt darauf, unsere Vision und Werte klar und überzeugend zu kommunizieren – sowohl intern als auch extern», so Oderbolz.
Fachhochschule Graubünden: Neue Co-Leitung für das IMW
Philipp Bachmann und Konstantin Michail führen neu das Institut für Management und Weiterbildung der Fachhochschule Graubünden FHGR. Die Co-Leiter sind bereits seit mehreren Jahren an der Bündner Hochschule tätig.
Redaktion
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12. Januar 2025
(Bilder: zVg. FHGR)
Per Anfang Januar 2025 haben Prof. Philipp Bachmann und Prof. Konstantin Michail gemeinsam die Leitung des Instituts für Management und Weiterbildung übernommen. Philipp Bachmann schloss ein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Fokus auf Strategie und Unternehmertum an der Universität St. Gallen ab. Danach absolvierte er diverse Weiterbildungen im In- und Ausland. Nach mehreren internationalen Stationen in der Privatwirtschaft übernahm er im Oktober 2016 die Leitung des Service Innovation Labs an der FH Graubünden. Zudem ist er als Dozent für Innovation und Unternehmertum in verschiedenen Studienangeboten der Hochschule tätig. Philipp Bachmann engagiert sich unter anderem auch als Startup-Coach von Innosuisse.
Konstantin Michail absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaft mit Vertiefung in Wirtschaftsinformatik an der Universität Bern. Nach Studienabschluss zog es auch ihn in die Privatwirtschaft und zu einem öffentlich-rechtlichen Medienhaus. Nach der Erlangung eines Abschlusses in der Erwachsenenbildung hielt er einen Lehrauftrag zum Thema Design Thinking an der FH Graubünden inne. Seit Februar 2020 ist Konstantin Michail als festangestellter Dozent für Change und Transformationsmanagement an der Hochschule tätig. Gemeinsam mit Philipp Bachmann übernimmt er die Institutsleitung von Prof. Dr. Silvio Anesini, der nach über acht Jahren in dieser Funktion nun seinen Fokus auf die Gesamtleitung einiger Weiterbildungsangebote legt.
Praxisorientierte Management-Weiterbildung für Führungskräfte
Bachmann übernimmt die Verantwortung für die laufende Weiterentwicklung des Weiterbildung-Portfolios und vertritt das Institut für Management und Weiterbildung und seine Interessen nach aussen gegenüber allen Anspruchsgruppen. Michail ist für die strukturelle und organisatorische Weiterentwicklung des Teams verantwortlich und vertritt das Institut und seine Interessen nach innen. Aus ihrer Lehrtätigkeit in der Weiterbildung kennen beide das Institut bereits.
Selise gestaltet neue Website für Ron Orp
Nach zwanzig Jahren Bestehen präsentiert das urbane Netzwerk Ron Orp eine komplett überarbeitete Website. Angaben zufolge flossen drei Jahre Entwicklungsarbeit in die Neugestaltung.
Redaktion
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12. Januar 2025
Mit einem täglichen Newsletter, der 250’000 Menschen erreicht, und einer Community von 450’000 Stadtbewohner:innen bezeichnet sich Ron Orp als eines der den prägendsten urbanen Medien der Schweiz.
In Zusammenarbeit mit der Schweizer Agentur Selise wurde die neue Website entwickelt, mit einem starken Fokus auf Nutzer:innenfreundlichkeit. Anhand einer optimierten Navigation lassen sich auch Angebote in der eigenen Stadt jetzt noch einfacher entdecken. Ob Veranstaltungen, Jobs, Immobilien, Freundschaftsdienste, Liebe oder Inspirationen für das Stadtleben – die Plattform ist benutzerfreundlich gestaltet und macht es leicht, die gesuchten Informationen zu finden.
Neue Chancen für urbane KMU
Die Neugestaltung der Website bietet auch urbanen KMU neue Möglichkeiten. Mit erweiterten Werbeformaten wie «Sponsored Storys» und «Native Ads» können Unternehmen ihre Angebote den Zielgruppen präsentieren.
Mit künftigen Features und Angeboten soll die Plattform dynamisch weiterentwickelt und damit den sich wandelnden Bedürfnissen der «Ronster» Rechnung getragen werden, heisst es weiter.
Reddit sieht sich vermehrt als Kund:innenberater
Verbraucher:innen verzichten bei Produktrecherchen zunehmend auf traditionelle Suchmaschinen und nutzen stattdessen Community-basierte Websites wie Reddit. So sehen es jedenfalls die Betreibenden der Homepage, die eine entsprechende Untersuchung angestrengt haben.
Redaktion
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12. Januar 2025
(Bild: Unsplash.com)
Im Rahmen der Studie sind 1’000 Social-Media-Nutzer:innen für sieben Produktgruppen – Laptops, Fernseher, Autos, Kühlschränke, Kreditkarten, Make-up und Kinokarten – befragt worden. 47 Prozent seien mit Google und Co. unzufrieden, weil sie bei der Produktrecherche keine relevanten, hilfreichen Antworten finden.
Bessere Empfehlungen
«Daher wenden sich viele Nutzer Reddit zu, um bessere, kontextspezifische Empfehlungen zu erhalten», schreibt der Anbieter, der sich darüber freut, dass 71 Prozent der Befragten angeben, dass Reddit die beste Social-Media-Plattform ist, um schnelle und spezifische Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Die Untersuchung zeige, wie wichtig Reddit im Kaufprozess sei, von der Entdeckung von Produkten bis hin zur Entscheidungsfindung. Anzeigen auf Reddit trügen dazu bei, mehr Gespräche über Marken zu führen. Für je 1’000 Anzeigenaufrufe auf Reddit erhielten Werbetreibende etwa zwei organische Beiträge mit durchschnittlich 3’500 Aufrufen.
Die Studie zeige auch, dass 23 Prozent der Empfehlungen auf Reddit zu einer «Umleitung» geführt haben. Das bedeutet, dass Nutzer:innen anfangen, Marken in Betracht zu ziehen, an die sie vorher nicht gedacht haben. Diese Umleitungen träten in der Regel auf, wenn Nutzer:innen um Hilfe bitten, etwa wenn sie Ratschläge zu Produkten wünschen, die ihren Bedürfnissen besser entsprechen.
Expert:innen ausgestochen
Dass Reddit die auf seiner Homepage gegebenen Empfehlungen für vertrauenswürdiger hält als viele andere Formen von Ratschlägen, versteht sich schon fast von selbst. Angeblich schätzen 42 Prozent der Social-Media-Nutzer:innen Reddit-Empfehlungen mehr als andere Quellen, darunter von Influencern gesponserte Beiträge, Markenwerbung und sogar einige Expert:innenbewertungen.
Allerdings gibt Reddit zu, dass seine Empfehlungen in Bezug auf den Einfluss hinter Expertenbewertungsseiten (17 Prozent) und Verbraucherbewertungsseiten (15 Prozent) rangieren. Als Plattform, die sich selbst als Lösung für Frustrationen von Verbraucher:innen bewirbt, ist Reddit selbstredend daran interessiert, seinen Einfluss positiv darzustellen. Expert:inneen sind allerdings der Meinung, dass die Aussagen von Reddit zumindest tendenziell zutreffen. (pte/swi)
Eva Egger übernimmt Leitung von Österreich Werbung Schweiz
Nach 27 Jahren in der Position der Head of Market Schweiz übergibt Carmen Breuss die Leitung von Österreich Werbung (ÖW) Schweiz an Eva Egger.
Redaktion
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9. Januar 2025
Carmen Breuss (links) übergibt ihre Position an Eva Egger. (Bild: ÖW Schweiz/Carmen Breuss)
Carmen Breuss blickt auf 27 engagierte Jahre bei Österreich Werbung zurück. Als Marktverantwortliche für die Schweiz war sie massgeblich daran beteiligt, Österreich als Tourismusland im drittgrössten ausländischen Herkunftsmarkt zu positionieren und den Schweizer Gästen das besondere Lebensgefühl Österreichs näherzubringen. «Networken, Strategien entwickeln, Marketingaktivitäten umsetzen – die Kanäle haben sich über die Jahre zwar verändert, doch die zentrale Aufgabe, nämlich für Österreich zu begeistern, blieb stets im Zentrum», resümiert Breuss.
Bereits per 1. Juli 2024 hat sie die Funktion als Head of Market Development im Management der Österreich Werbung übernommen, um sich der Weiterentwicklung der Auslandsmärkte zu widmen.
Neue Ära mit Egger
Die neue Head of Market Schweiz, Eva Egger, übernimmt die Führung des Zürcher Teams mit grossem Enthusiasmus und klaren Zielen. Sie ist vom weiterhin grossen Potenzial des Schweizer Marktes überzeugt: «Die Schweiz ist ein zentraler Quellmarkt für Österreich, steht jedoch im starken Wettbewerb mit anderen Destinationen. Gemeinsam mit unserem Team und den Partnern in der Branche wollen wir innovative Ansätze finden und Österreichs Lebensgefühl noch präsenter machen», so Egger.
Dreikönigstagung: Jans fordert stärkeren Schutz für Medien im Internet
An der diesjährigen Dreikönigstagung anerkennt Beat Jans den zentralen Beitrag der Schweizer Medienverlage zur Demokratie, aber auch deren grosse Herausforderungen. Daher soll der Schutz journalistischer Inhalte mit dem Leistungsschutzrecht verbessert werden, so der Justizminister. VSM-Präsident Andrea Masüger spricht von einer Branchenkrise, ist allerdings zuversichtlich, dass die Politik diese mit den geplanten Massnahmen abmildern kann. Alarmiert zeigt sich auch der deutsche Urheberrechtsexperte Prof. Dr. Thomas Höppner: Er fordert eine rasche, starke Regulierung.
Redaktion
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9. Januar 2025
Stefan Wabel, ehemaliger VSM-Direktor, die neue Direktorin Pia Guggenbühl und der VSM-Präsident Andrea Masüger an der Dreikönigstagung 2025. (Bild: m&k/Anna Kohler)
Die rund 250 Gäste der Dreikönigstagung 2025 dürften alle mit Justizminister Jans einig sein: «Die Schweizer Verlage und Redaktionen leisten einen zentralen Beitrag zur Demokratie». Die Anlass zeigt aber auch deutlich auf, vor welchen grossen Herausforderungen die Medien weiterhin stehen und welche neuen Herausforderungen der Aufschwung der künstlichen Intelligenz mit sich bringt.
Im Jahr 2024 feierte der VSM sein 125-Jahr-Jubiläum und blickte zugleich auf ein herausforderndes Jahr zurück. Präsident Andrea Masüger bedauert insbesondere den dramatischen Stellenabbau von rund 700 Arbeitsplätzen in der Medienbranche. Der Umstand, dass dieser Schritt bei mehreren Verlagen getätigt werden musste, zeige deutlich: «Wir befinden uns in der Branchenkrise».
Exklusive m&k-Interviews zur Dreikönigstagung 2025: KI, Werbemarkt und Medienzukunft
Die Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Medien brachte 2025 zentrale Themen wie künstliche Intelligenz, Big Tech und die Zukunft der Medienbranche auf die Agenda. In exklusiven Interviews sprechen Natali Helberger, Frank Bodin und Andrea Masüger mit m&k über seismische Veränderungen, die Verantwortung der Werbewirtschaft und die Bedeutung unabhängiger Medien für die Demokratie – ergänzt durch einen süßen Moment mit der Gewinnerin der Dreikönigskrone.
Stabsübergabe auf der Geschäftsstelle des VSM
An der Dreikönigstagung 2025 erfolgte auch die Stabsübergabe der Geschäftsführung des VSM. Stefan Wabel hat den Verband per Ende 2024 verlassen. Pia Guggenbühl wird ab Februar 2025 den Verband als Direktorin führen. Verlegerpräsident Masüger nutzte die Gunst der Stunde, um Stefan Wabel für sein Engagement zu danken und Pia Guggenbühl viel Erfolg zu wünschen. Im exklusiven Interview spricht Guggenbühl über ihre Beweggründe, die Schwerpunkte ihrer Arbeit sowie die Bedeutung von Zusammenarbeit und Dialog, um den Herausforderungen der Medienbranche zu begegnen. Einblicke von der Dreikönigstagung 2025 inklusive.
«Medienverlage müssen entschädigt werden»
Bundesrat Beat Jans dankt in seiner Rede auch den Verlagen und Redaktionen für ihren zentralen Beitrag zur Demokratie. Aufgrund aktueller Entwicklungen wie der angekündigten Abschaffung der Faktenchecker bei Facebook in den USA «brauchen wir die Medien umso mehr», appelliert Jans. Vor diesem Hintergrund sei der Bundesrat überzeugt, dass Medienverlage für die Nutzung ihrer Inhalte, etwa in Form von Snippets, fair entschädigt werden müssen. Der Justizminister nutzte seinen Auftritt an der Dreikönigstagung, um die Notwendigkeit und die Unterstützung des Bundesrates für ein Leistungsschutzrecht zu unterstreichen. Mit dem Aufschwung künstlicher Intelligenz erhalte die Debatte um den Schutz journalistischer Inhalte zudem eine neue Dimension.
Bundesrat Beat Jans sprach an der Dreikönigstagung. Der Magistrat war via Video aus Interlaken zugeschaltet.
Politik muss im Internet aktiv werden
«Die Politik hat bei der Regulierung schon lange zugewartet, jetzt muss man sich klar positionieren», bestätigt die Schwyzer Ständerätin Petra Gössi (FDP.Die Liberalen) als Teilnehmerin des abschliessenden Panels. Sie hat den Bundesrat mit einer Motion jüngst aufgefordert, klarzustellen, dass journalistische Inhalte auch gegenüber KI-Anwendungen ausreichend geschützt sind. Die Schweiz mit ihrem demokratischen System sei besonders stark von einem ausreichenden Schutz der Medien abhängig.
Schwyzer Ständerätin Petra Gössi
Der deutsche Urheberrechtsexperte Prof. Dr. Thomas Höppner macht schon vor dem Panel deutlich: «Es braucht jetzt ein Leistungsschutzrecht, einen stärkeren urheberrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Schutz und weitere Regulierungen», um die Medien vor der dramatisch ansteigenden Macht der Plattformen zu schützen. Er zeigt sich alarmiert, dass etwa Perplexity AI längst kein Suchportal mehr, sondern ein Presseportal geworden ist. Der Traffic für die Medien nimmt weiter ab. «Wenn die Verlage darauf angewiesen sind, dass ihnen KI-Chatbots Traffic bringen, sind ihre Schwierigkeiten noch grösser als bisher», so Höppner.
Urheberrechtsexperte Prof. Dr. Thomas Höppner
Grosse Profiteure der Entwicklungen sind die «drei Könige der Online-Werbung», wie Höppner Meta, Google und OpenAI passend zum Anlass nennt. Sie funktionieren als Netz privilegierter Partner, die ein Überleben der Medienvielfalt kaum zulassen. Dagegenhalten müssen gemäss Höppner einerseits die Politik mit einer raschen, klaren Regulierung und andererseits die Medien, in dem sie mit ihren Key Selling Points wie Aktualität, Vertrauenswürdigkeit oder Expertise den Plattformen entgegenwirken.
«Verpflichtung, Vernunft, Verantwortung»
Weltverlegerpräsidentin Ladina Heimgartner schlägt im abschliessenden Panel einen Pflock ein. Der Beitrag der Medien ist für die Informationsversorgung der Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Die professionellen Medien grenzen sich dank drei V von anderen Informationsanbietern ab: Professionelle Medien haben eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Die Vernunft der Redaktionen ist zentral für die Qualität professioneller Medien. Zudem ist die Verantwortung, die professionelle Medien für ihre Inhalte übernehmen, ein entscheidender Faktor. Mit diesen Eigenschaften müssen die Medien den Tech-Giganten entgegentreten – und sich auch einen Teil des Werbemarktes zurückholen. «Es gibt keine Finanzierungskrise, sondern ein Verteilproblem», so Heimgartner treffend: Der journalistische Aufwand entsteht bei den Verlagen, die Werbeerträge wandern aber hauptsächlich zu den Plattformen.
Ladina Heimgartner, CEO Ringier Medien Schweiz, Präsidentin WAN-IFRA, dritte Persone von links, während des Podiums „KI-Revolution: Wer übernimmt die Verantwortung“?
In den nächsten Tagen gibt es bei m&k vertiefende Insights von der Dreikönigstagung zu entdecken.