Axel Wüstmann wird CEO der Mediengruppe Pressedruck
Axel Wüstmann übernimmt im zweiten Quartal 2025 die Leitung der Mediengruppe Pressedruck in Augsburg. Der langjährige Medienmanager folgt auf Andreas Scherer und Alexandra Holland, die Ende 2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden sind.
Redaktion
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31. Januar 2025
(Archivbild: CH Media)
Wüstmann bringt umfassende Branchenerfahrung mit: Zehn Jahre leitete er die AZ Medien und später CH Media als CEO in der Schweiz. Anfang 2024 wechselte er als CEO zu SwissCommerce. Seine berufliche Laufbahn startete er bei Gruner + Jahr in Hamburg, wo er über zehn Jahre tätig war.
«Mit Axel Wüstmann haben wir einen erfahrenen Medienmanager gewinnen können, der im Zusammenspiel mit unseren engagierten und qualifizierten Kolleginnen und Kollegen die Erfolgsgeschichte unserer Mediengruppe fortschreiben wird», sagt Andreas Scherer, der nun im Beirat der Verlagsgruppe tätig ist.
Auch Alexandra Holland sieht in der Neubesetzung eine Chance für die Transformation des Unternehmens: «Axel Wüstmann bringt die richtige Kombination aus Tradition und Moderne, aus Print und Digitalem mit und wird den eingeschlagenen Transformationsprozess nicht nur beschleunigen, sondern auch prägen.»
Die Geschäftsführung der Mediengruppe bleibt neben Wüstmann mit Marcus Strohmayr (CFO) und Michael Eder (CDO) unverändert.
Just Eat erweitert Angebot um Fleurop-Blumenlieferung
Just Eat baut sein On-Demand-Angebot weiter aus: Der Lieferdienst kooperiert neu mit Fleurop und bietet in zehn Städten die Lieferung von Blumen und Pflanzen an. Bestellungen aus 39 teilnehmenden Fleurop-Fachgeschäften sollen von Just Eat-Fahrer:innen innerhalb von 45 Minuten ausgeliefert werden.
Redaktion
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31. Januar 2025
(Bild: zVg.)
Der Service ist ab sofort in Städten wie Basel, Bern und Zürich verfügbar und soll in den kommenden Monaten ausgeweitet werden. Lukas Streich, Geschäftsführer von Just Eat Schweiz, sieht darin einen konsequenten Schritt in der Unternehmensstrategie: «Unser Ziel ist klar: Alles, was eine Stadt bietet, wollen wir via Just Eat-Plattform innerhalb von 45 Minuten ausliefern.» Neben Restaurantgerichten umfasst das Sortiment inzwischen auch Lebensmittel, Backwaren, Fleischprodukte, Tierfutter – und neu Blumen.
Fleurop-Interflora, mit weltweit über 40’000 Partnergeschäften in mehr als 140 Ländern, will durch die Kooperation neue Zielgruppen erschliessen. «Diese Partnerschaft bietet uns einen weiteren, weltweit anerkannten Kanal», sagt Jörg Beer, CEO von Fleurop-Interflora Schweiz. «Die etablierte Logistik-Infrastruktur von Just Eat ermöglicht es uns, unsere floralen Produkte und Geschenkartikel noch schneller an die Empfänger:innen zu überbringen.»
Bisher ist das Angebot in Basel, Bern, Biel, Freiburg, Lausanne, Montreux, St. Gallen, Wallisellen, Winterthur und Zürich verfügbar. Weitere Städte, darunter Genf, sollen in den kommenden Monaten folgen.
Post bündelt öffentliche Digitaldienste in neuer Abteilung
E-Voting, elektronisches Patientendossier und der digitale Briefkasten: Die Schweizerische Post bündelt ihre digitalen öffentlichen Dienstleistungen in der neu geschaffenen Abteilung Digital Public Solutions. Ziel ist es, sichere und benutzerfreundliche Lösungen für die Bevölkerung bereitzustellen.
Netzwoche
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31. Januar 2025
(Archivbild: Keystone/Adrian Reusser)
In der Abteilung Digital Public Solutions bündelt die Schweizerische Post neu ihre digitalen Angebote für die Öffentlichkeit und stellt elektronische Patientendossiers, E-Voting und ihren digitalen Briefkasten in ihrer Smartphone-App ePost inklusive SwissID zur Verfügung. Wie die Post in einem Blogeintrag schreibt, nimmt sie in diesen drei Feldern eine marktführende Stellung ein. Im Bereich EPD seien es heute 90 Prozent der Patientendossiers, die über ihre Post-Sanela-Health-Plattform der Post angebunden sind – allerdings existieren gemäss E-Health Swiss per Dezember 2024 gerade einmal 86’553; bei einer Bevölkerung von knapp 9 Millionen, gibt es wohl noch etwas Luft nach oben.
Für E-Voting sei die Post bislang die einzige Anbieterin und seit 2023 erfolgreich in vier Kantonen und einer wachsenden Zahl von Gemeinden im Einsatz. Ausserdem würden 200’000 Privatkund:innen und rund 10’000 Unternehmen, Organisationen und Behörden die ePost-App nutzen und seien an die ePost-Kommunikationsplattform angeschlossen, die den digitalen Empfang und Versand der Geschäftskorrespondenz ermögliche.
Laut Nicole Burth, Leiterin Digital Services und Mitglied der Konzernleitung, bleibt der Kernauftrag der Post seit 175 Jahren derselbe: «Der sichere Transport von Informationen, Waren, Menschen und Geld.» Die Gewohnheiten der Menschen hätten sich aber geändert. Heute stehe auch die digitale Übermittlung von Informationen im Fokus. «Mit unseren sicheren digitalen Lösungen passen wir uns an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden an.» (Marc Landis/tme)
«Originelles gewinnt in der KI-Content-Flut an Wert»
Die Medienflut wächst – befeuert durch Künstliche Intelligenz. Holger Volland, Brand-Eins-CEO und Autor des Buches «Overload», spricht in der aktuellen Ausgabe Folge des KI-Podcasts der Schweizerischen Text Akademie über die Folgen.
Redaktion
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31. Januar 2025
«2026 werden schätzungsweise über 90 Prozent der Inhalte synthetischen Ursprungs und mithilfe Künstlicher Intelligenz hergestellt sein», schreibt Holger Volland in seinem Buch «Overload». Doch wie können Inhalte in dieser Flut von KI-generierten Medien noch Aufmerksamkeit erregen? Die Medienwelt verändert sich durch KI rasant.
Volland, der nebst seiner Position als CEO des deutschen Wirtschaftsmagazins Brand eins auch stellvertretender Direktor der Frankfurter Buchmesse ist, war zu Gast im Podcast «AI und Gesellschaft». Mit Moderator Christoph Soltmannowski sprach er über die Informationsflut, die durch die steigende Anzahl von Inhalten entsteht, und die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Medienproduktion.
Wie wird sich generative KI auf die Medienbranche und den Wert kreativer Arbeit auswirken? «Mittelmässige menschliche Inhalte werden zweifellos durch KI ersetzt. Exzellente, originelle Inhalte werden aber an Wert gewinnen», ist Volland überzeugt.
Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird von der Schweizerischen Text Akademie produziert und erscheint zwei Mal im Monat. Das Ausbildungszentrum bietet auch Lehrgänge zum Thema Artificial Intelligence an.
Generative KI: Vorsicht und ungenutztes Potenzial bei Schweizer Unternehmen
Geringe Investitionen, wenig Know-how und kaum konkrete Anwendungen: Schweizer Unternehmen gehen das Thema generative künstliche Intelligenz erst zögerlich an. Firmen aus Europa und den USA sind bei der Integration dieser Technologie um einiges weiter. Das zeigt die Studie «State of Generative AI in the Enterprise» von Deloitte.
Redaktion
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31. Januar 2025
Ein Grossteil der Menschen nutzt mittlerweile generative künstliche Intelligenz (KI), um Aufgaben zu vereinfachen. Unternehmen benötigen für die Einbindung der Technologie in ihre Prozesse jedoch mehr Zeit. Die aktuelle Ausgabe der KI-Studie von Deloitte zeigt, dass die Einführung länger dauert als anfangs erwartet. Die Euphorie, die in früheren Befragungen zum Ausdruck kam, sei einem «gesunden Realismus» gewichen, wie Deloitte schreibt.
Schweizer Unternehmen beurteilen die Entwicklung im internationalen Vergleich mit besonderer Zurückhaltung. Die Hälfte der befragten Geschäftsleitungsmitglieder rechnet damit, dass grundlegende Veränderungen ihrer Branche durch generative KI noch ein bis drei Jahre benötigen werden. Ein knappes Drittel (30%) geht gar von mehr als drei Jahren aus. Nur 8 Prozent gehen davon aus, dass generative KI das Marktumfeld bereits transformiert hat. In den USA sind hingegen 22 Prozent dieser Meinung.
Die Grafik zeigt, in welchen Bereichen Schweizer Unternehmen generative KI einsetzen – und wie weit sie sind. (Grafiken: Deloitte)
Schweiz ist Schlusslicht
US-Unternehmen treiben die KI-Integration denn auch schneller voran als Schweizer Firmen: Fast die Hälfte (45%) hat ihre technische Infrastruktur bereits gut oder sehr gut auf die Einführung vorbereitet. In der Schweiz ist dies nur bei knapp einem Drittel der Fall (32%). Noch weiter sind europäische Unternehmen. Bei der Vorbereitung der Strategie, der Entwicklung der Fähigkeiten der Mitarbeitenden und beim Management der Daten liegen sie klar vor den USA und der Schweiz.
«Schweizer Unternehmen sind bei der Einführung von generativer KI noch zurückhaltend. Das beobachten wir auch in unserer Arbeit mit der Kundschaft. Bei der Informatik oder im Marketing sehen wir jedoch bereits einen vielversprechenden Einsatz von generativer KI», sagt Marc Beierschoder, Leiter KI & Data bei Deloitte Schweiz. Wie die Befragung unterstreicht, sind Projekte in den Bereichen IT und Cybersicherheit sowie im Marketing, Verkauf und Kundenservice am weitesten fortgeschritten. Bei KI-Tools für die Rechtsabteilung oder das Personal- und Finanzwesen befinden sich die meisten Firmen hingegen erst in der Evaluationsphase.
Geringe Investitionen und wenig Know-how
Die Umfrage liefert einige Erklärungsansätze für den Rückstand gegenüber dem Ausland. Zum einen investieren Schweizer Unternehmen relativ wenig in generative KI: Die Hälfte der Befragten verwendet nicht einmal 20 Prozent des gesamten KI-Budgets für die Technologie. In den USA und in Europa sind die Investitionen deutlich höher. Zum anderen mangelt es Schweizer Unternehmen an Fachwissen. Fast ein Viertel (24%) der Firmen gibt zu, dass man nur über wenig Expertise im Umgang mit der Technologie verfügt. In Europa ist dies lediglich bei 13 Prozent der Fall und in den USA bei 7 Prozent.
Auch ist das Interesse des Managements an generativer KI in der Schweiz eher gering. Die Mehrheit der Befragten ist sich einig, dass das Thema intern mehr Aufmerksamkeit erhalten muss.
Druck auf Schweizer Unternehmen wächst
Der Mangel an Kompetenzen und Fachkräften gehört für Schweizer Unternehmen somit auch zu den drei grössten Hürden bei der Integration der Technologie, neben dem Management der Risiken und den komplexen gesetzlichen Anforderungen. Im internationalen Vergleich fällt zudem auf, dass Schweizer Firmen stärkere kulturelle Widerstände unter den Mitarbeitenden beobachten.
Interner und externer Druck auf Schweizer Unternehmen zur Implementierung von generativen KI-Tools im Jahresvergleich.
«Um das grosse Potenzial der Technologie breit zu nutzen, gilt es interne Widerstände zu überwinden und mehr zu investieren. Die Zeit drängt, denn der Druck auf die Unternehmen nimmt zu», stellt Beierschoder fest. Im Vergleich mit der Befragung vor einem Jahr spüren fast doppelt so viele Schweizer Unternehmen intern einen starken Handlungsbedarf, was die Einführung generativer KI-Tools anbelangt: Waren es im Vorjahr erst 18 Prozent, sind es mittlerweile bereits 34 Prozent.
Noch höher ist der Druck von externer Seite, etwa durch Mitbewerbende oder Aktionär:innen. Innert Jahresfrist ist dieser Wert markant angestiegen – von 18 auf 46 Prozent.
Die Studie «State of Generative AI in the Enterprise» untersuchte mit vierteljährlichen Umfragen den Stand der Nutzung von generativer KI in Unternehmen. In der vierten Welle der Umfrage, die zwischen Juli und September 2024 durchgeführt wurde, befragte Deloitte 2’773 KI-erfahrene Geschäftsleitungsmitglieder in 14 Ländern, darunter 50 von Firmen aus der Schweiz.
60 Jahre TV-Werbung in der Schweiz: eine Branche im Wandel
Am 1. Februar 1965 wurde in der Schweiz erstmals TV-Werbung ausgestrahlt. Seither hat sich das Format stetig weiterentwickelt – von neuen Spotlängen über interaktive Kampagnen bis hin zu technologischen Innovationen. Ein Überblick über sechs Jahrzehnte Werbegeschichte.
Redaktion
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30. Januar 2025
(Bild: zVg. Admeira)
Mit der Einführung der TV-Werbung auf den SRG-Sendern DRS, TSR und TSI begann eine neue Ära der Markenkommunikation. Dort wurde am 1. Februar 1965 der erste Werbeblock ausgestrahlt. 1976 kamen Long-Spots mit mehr als 60 Sekunden Länge hinzu, der tiefere Einblicke in die Markengeschichten ermöglichten. Vier Jahre später folgten Kurzspots mit nur 7 bis 14 Sekunden Länge – um Botschaften prägnant zu übermitteln.
Die 1990er Jahre brachten mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz die Unterbrecherwerbung – ein Format, das Werbetreibenden neue kreative Möglichkeiten eröffnete. 2005 sorgte eine interaktive Live-TV-Spot-Kampagne in einer Migros-Filiale für Aufmerksamkeit: Zuschauer:innen konnten nicht nur zusehen, sondern auch aktiv mitmachen.
Technologische Innovationen prägten die 2000er Jahre. Die Einführung des Breitbildformats 16:9 verbesserte die visuelle Qualität der Werbung, während die elektronische Anlieferung von Spots die Prozesse effizienter machte.
TV-Werbung bleibt zentral
Trotz veränderter Mediennutzung bleibt TV-Werbung ein wichtiger Bestandteil der Werbelandschaft. Frank Zelger, CEO von Admeira, betont: «In den letzten 60 Jahren hat die TV-Werbung massgeblich zur Bekanntheit und erfolgreichen Positionierung der Produkte unserer Kund:innen beigetragen. Diese Reise ist noch lange nicht zu Ende. TV-Werbung wird auf absehbare Zeit nach wie vor ein unabdingbarer und wichtiger Erfolgsfaktor bleiben.»
EqualVoice-Initiative verzeichnet Fortschritte
Die Ringier-Initiative EqualVoice zeigt Fortschritte bei der Sichtbarkeit von Frauen in den Medien. Der EqualVoice-Factor weist in mehreren Publikationen eine positive Entwicklung aus, und das Netzwerk EqualVoice United wächst weiter. Zudem wurde ein Whitepaper zu KI-Bias vorgestellt.
Redaktion
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30. Januar 2025
(Bilder: zVg.)
EqualVoice misst mit einem semantischen Algorithmus die Präsenz von Frauen in Print- und Online-Medien. Die aktuellen Zahlen zeigen: In der Schweiz haben sieben von zehn Printtiteln von Ringier Medien eine bessere Geschlechterparität erreicht. Auch digitale Ringier-Publikationen wie der Beobachter (43,2 %), L’illustré (41,1 %) und die Schweizer Illustrierte (44,18 %) verzeichnen eine sehr positive Entwicklung.
KI-Bias als Herausforderung für Vielfalt
Beim Weltwirtschaftsforum Wef präsentierte EqualVoice mit Microsoft Schweiz und IMD ein Whitepaper zum Thema Bias in generativer KI. Die Studie warnt, dass unreflektierte Trainingsdaten bestehende Vorurteile verstärken können. «Entscheidend ist, dass verantwortungsvolle KI nicht als nachträglicher Filter betrachtet wird, sondern von Anfang an ein grundlegender und integraler Bestandteil des Entwicklungs- und Implementierungsprozesses ist», so Ann Jameson, COO von Microsoft Schweiz zum Einsatz von KI.
Mehr Partner für «EqualVoice United»
Des Weiteren sind FS Parker, die Flughafenregion Zürich und Russell Reynolds Associates neu Teil von «EqualVoice United». Das Netzwerk umfasst nun 23 Unternehmen, die sich für Vielfalt in der Schweizer Wirtschaft einsetzen.
Migros schafft eigene Direktion für gesellschaftliches Engagement
Die Migros strukturiert um: Das gesellschaftliche Engagement, bisher Teil des HR-Departements, wird in einer eigenständigen Direktion gebündelt. Andrea Krapf, derzeit Leiterin des Departements Human Resources Management (HRM), übernimmt die neue Einheit und tritt aus der Generaldirektion zurück.
Redaktion
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30. Januar 2025
Andrea Krapf. (Bild: Migros)
Die Direktion Human Resources Management Migros-Gruppe sowie die Qualitätsorganisationen SQTS und Qualitätsmanagement verbleiben im bisherigen Departement. Die neu geschaffene Direktion für gesellschaftliches Engagement umfasst unter anderem die Direktion Gesellschaft & Kultur, die Miduca AG sowie die Stiftungen Park im Grünen und Ferrovia Monte Generoso AG. Sie wird künftig direkt dem Präsidenten der Generaldirektion, Mario Irminger, unterstellt.
Irminger betont die Verdienste von Andrea Krapf, die die Direktion für Gesellschaftliches Engagement übernimmt: «Andrea Krapf hat innerhalb der Migros Brücken gebaut, Vertrauen geschaffen und die Zusammenarbeit gestärkt.» Unter ihrer Leitung wurden unter anderem die AHV21-Rentenreform in der Migros umgesetzt und erstmals ein nationaler Sozialplan verabschiedet.
Fokuswechsel nach über 20 Jahren
Die 55-jährige Krapf, seit 2001 in verschiedenen Positionen bei der Migros tätig, sagt zu ihrer neuen Rolle: «Nach mehr als zwei Jahrzehnten in vielschichtigen Führungspositionen freue ich mich, auf das gesellschaftliche Engagement fokussieren zu können.» Bis zur Stabsübergabe bleibt sie an der Spitze des HR-Departements.
Die Änderungen sollen bis Ende 2025 umgesetzt werden, die Nachfolge für das künftig fokussierte Departement wird nun gesucht.
Suchmaschinenwerbung befeuert Wachstum im digitalen Schweizer Werbemarkt
Der Schweizer Werbemarkt hat 2024 den Umsatz um 1 Prozent gesteigert. Während der klassische Werbemarkt Rückgang verbuchte, setzte der digitale Werbemarkt seinen Aufwärtstrend fort. Prozentual wuchsen hier die Umsätze mit Google Search und Youtube.
Netzwoche
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30. Januar 2025
6,12 Milliarden Franken – so viel ist 2024 im Schweizer Werbemarkt umgesetzt worden. Dies gibt Media Focus im unlängst veröffentlichten Jahresrésumé bekannt. Die 6,12 Milliarden Franken entsprechen einem Plus von einem Prozent im Vergleich zu 2023.
Die Zunahme des Gesamtwerbedrucks hat der Markt in erster Linie dem Digitalgeschäft zu verdanken. Denn der sogenannte klassische Werbemarkt – dazu gehören etwa Printmedien, Kino oder Out-of-Home – schrumpfte nämlich insgesamt um 0,9 Prozent. Einzige Ausnahme: Out-of-Home (+4,9 Prozent) und Kino (+4,4 Prozent) profitierten von einem moderaten Anstieg, schreibt Media Focus.
Tabellarische Entwicklung des Werbemarktes nach Quartal. (Grafik: Media Focus)
Dagegen gingen die Umsätze im digitalen Werbemarkt um 4,6 Prozent nach oben und beliefen sich 2024 auf 2,1 Milliarden Franken. Das Gros davon (66 Prozent) – oder über 1,4 Milliarden Franken – erzielte die Branche mit Werbung auf Suchmaschinen (Segment «Search»). Dahinter folgt Displaywerbung mit einem Anteil von 25,7 Prozent (547 Millionen Franken). Das letzte und kleinste Segment ist Youtube – mit einem Anteil von 8,2 Prozent und einem Umsatz von 175,1 Millionen Franken.
Entwicklung des Werbevolumens nach Kategorie. (Grafik: Media Focus)
Das Verhältnis zwischen den drei Segmenten blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Prozentual konnte Youtube am stärksten zulegen, mit einem Plus von 9 Prozent. Im Segment Search beträgt das Plus 5,5 Prozent und bei der Displaywerbung 1 Prozent.
In den Ranglisten der meist beworbenen Marken und Produkten dominieren FMCG (Fast Moving Consumer Goods)-Produkte und Retailer, wie Media Focus mitteilt. Das Apple iPhone 16 Prowar etwa das meistbeworbene neue Produkt. Telko Swisscom sichert sich einen Platz in der Top 10 der meistbeworbenen Marken im Bereich Display-Ads, dafür taucht Rivale Sunrise auf dem 3. Platz im in der Liste zum Bereich Search Ads auf. Temu, der chinesische Onlineshop, gehört ebenfalls zu den meistbeworbenen Marken und reiht sich in den Top-10-Listen bei Display Ads und Youtube ein. (René Jaun/dwi)
Martin Nellen wird Leiter Kommunikation der Universität Zürich
Martin Nellen übernimmt per Anfang März als neuer Leiter Kommunikation der Universität Zürich UZH. Er folgt auf Beat Müller, der die Abteilung seit Februar 2024 interimistisch leitet.
Redaktion
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30. Januar 2025
(Bild: zVg.)
Die Universitätsleitung hat Martin Nellen zum neuen Leiter Kommunikation ernannt. Der 59-Jährige wechselt von Hochdorf Swiss Nutrition, wo er als Senior Berater die externe und interne Kommunikation sowie die Investor Relations verantwortete. Davor war er während rund vier Jahren als Leiter der Direktion Kommunikation und Medien des MGB tätig, nachdem er zwei Jahre lang die Unternehmenskommunikation der Suva geführt hatte.
Seine berufliche Laufbahn startete Martin Nellen bei der Credit Suisse, wo er verschiedene Funktionen in Kommunikation und Marketing innehatte. 2007 wechselte er zur Helvetia-Gruppe und leitete dort bis 2017 den Bereich Corporate Communications and Brand Management. Der Kommunikationsexperte studierte an der Universität Bern Volkswirtschaftslehre, Politik- und Medienwissenschaft. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.
Kein Radio für Schawinski: Konzession bleibt bei Südostschweiz Radio AG
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die Radiokonzession für das Gebiet «Südostschweiz – Glarus» bleibt bis 2034 bei Südostschweiz Radio. Roger Schawinski und Stefan Bühler, die mit der neu gegründeten Radio Alpin Grischa angetreten waren, erfüllen laut Gericht die Voraussetzungen nicht.
Redaktion
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30. Januar 2025
(Symbolbild: Keystone)
Ursprünglich wurde die Konzession für das Versorgungsgebiet im Frühjahr 2024 an Schawinskis Radio Alpin AG (in Gründung) vergeben. Daraufhin legte Südostschweiz Radio dagegen Beschwerde ein – mit Erfolg. Laut Bundesverwaltungsgericht BVGer erfüllte Schawinskis Sender nicht das vorgeschriebene Mindestverhältnis der ausgebildeten zu den auszubildenden Programmschaffenden – ein Kriterium, das als Massstab für die journalistische Qualität dient.
Folglich wurde der Konzessionsentscheid des Uvek revidiert, Radio Alpin Grischa AG vom Konzessionsverfahren ausgeschlossen und die Konzession an die bisherige Inhaberin Südostschweiz Radio erteilt. Das Urteil ist endgültig und nicht anfechtbar.
Schawinskis Pläne für einen neuen Sender in Graubünden sind damit vorerst gescheitert. Die Initianten zeigen sich vom Gerichtsurteil «überrascht und enttäuscht», wie es in einer Meldung vom SRF heisst. Für Stefan Bühler sei das BVGer zu stark auf einen «absolut marginalen Punkt» eingegangen, wie er gegenüber Radio SRF sagt. Aspekte wie die höhere Punktzahl bei der Vergabe oder die Meinungs- und Angebotsvielfalt hingegen seien vernachlässigt worden.
CH Media übernimmt das Zofinger Tagblatt
CH Media übernimmt per 1. Mai 2025 das Zofinger Tagblatt sowie die Gratiszeitungen «Der Landanzeiger» und «Wiggertaler». Die Übernahme soll die Zukunft der Titel sichern und ermögliche den Erhalt der regionalen Berichterstattung, heisst es in einer Mitteilung.
Redaktion
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30. Januar 2025
(Bild: zVg. CH Media)
Die Medienbranche steht unter wirtschaftlichem Druck: Sinkende Werbeeinnahmen und steigende Produktionskosten stellen insbesondere kleinere Verlagshäuser vor grosse Herausforderungen. ZT Medien sah sich daher gezwungen, eine neue Lösung für den Weiterbetrieb ihrer Titel zu finden.
Unter dem Dach von CH Media könne den Herausforderungen besser begegnet werden, wie Corina Eichenberger, Verwaltungsratspräsidentin von ZT Medien, erklärt: «Auch wenn uns dieser Schritt schwerfällt, sehen wir darin die beste Möglichkeit, die Zukunft der Tageszeitung und der Wochenzeitungen zu sichern und damit auch einen grossen Teil der Arbeitsplätze zu erhalten.»
Kontinuität trotz Eigentümerwechsel
CH Media übernimmt 29 Mitarbeitende, was 23 Vollzeitstellen entspricht. Die Standorte Zofingen und Oberentfelden bleiben bestehen. Allerdings können vier Mitarbeitende nicht weiterbeschäftigt werden.
«Nachdem wir mit dem Zofinger Tagblatt bereits eng zusammengearbeitet haben, im Druck wie auch im Werbemarkt sowie mit der Lieferung des redaktionellen Mantels, haben wir gerne Hand geboten, die Existenz der drei Zeitungstitel auch in Zukunft zu sichern», so Verleger Peter Wanner.
Mit der Integration der Titel will CH Media die regionale Berichterstattung stärken und betont die Bedeutung unabhängiger lokaler Medien in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld.