Das war der LSA Live Talk über Digital Customer Experience

Christof Zogg sprach im aktuellen LSA Live Talk mit Nadine Federspiel und Philipp Griesser von Dept sowie mit Lukas Karrer von Helion Energy über die Erfolgsfaktoren der Helion One App, Customer Enablement, Simplification und vieles mehr. Das Video zum Talk ist nun online.

Bis 2050 will die Schweiz klimaneutral sein. Das Energielösungsunternehmen Helion Energy hat sich zum Ziel gesetzt, die neue Energiewelt aktiv voranzutreiben. Doch wie schafft es Helion Energy, sich im hart umkämpften Markt gegen 700 Mitbewerber durchzusetzen? Gerade im Bereich der Solaranlagen, Wärmepumpen und Ladelösungen, in denen vergleichbare Dienstleistungen angeboten werden. Die Antwort: Mit einem herausragenden digitalen Nutzererlebnis, unter anderem in Form der besten Schweizer App des Jahres 2024 (BOSA) – der Helion One App.

Das Video zum LSA Live Talk von Mittwoch ist nun online.

Goba: Tina Weirather wird Markenbotschafterin für Flauder

Die ehemalige Skirennfahrerin Tina Weirather geht eine Partnerschaft mit Goba ein. Als neue Botschafterin für Flauder soll sie die Marke mit ihrer Leidenschaft und Authentizität stärken.

(Bild: Goba)

Goba setzt auf prominente Unterstützung: Die frühere Weltcupsiegerin Tina Weirather wird das Gesicht der Getränkemarke Flauder. Mit ihrer Erfahrung im Skisport und ihrer Bekanntheit als TV-Expertin soll sie frische Impulse für die Marke setzen.

Die Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten wie Qualität und Leidenschaft, heisst es vom Unternehmen. Geplant sind Massnahmen, die sportliche Dynamik mit dem Lebensgefühl von Flauder verbinden – über spannende Einblicke und inspirierende Geschichten, wie es heisst. Konkreteres ist noch nichts bekannt.

Luzerner Pilotprojekt zeigt Potenzial digitaler Direktverkäufe

Ein Jahr nach dem Start wurde das Innovationsprojekt «Direct.» am Pilatusplatz in Luzern erfolgreich abgeschlossen. Es testete kassenlose Einkaufstechnologien für regionale Produkte und zeigte deren Akzeptanz bei Konsument:innen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in zukünftige Geschäftsmodelle einfliessen.

(Bilder: Digitalrat)

Nach vierzehn Monaten endete das Pilotprojekt «Direct.» in Luzern, das den digitalen Direktverkauf regionaler Produkte erprobte. Konsument:innen konnten per Smartphone Zugang zum Laden erhalten, Produkte scannen und bezahlen – ohne Kasse oder Personal vor Ort. In Kooperation mit der Initiative «Too Good To Go» wurde zudem Food Waste vermieden.

Positives Feedback

Die Resonanz war durchweg positiv. Besonders geschätzt wurden die Verfügbarkeit lokaler Produkte, die Nähe zum Quartier und die einfache Handhabung der Technologie. Vor allem jüngere Kund:innen bezeichneten das System als «zeitgemäss» und «einfach». Kritik gab es an den gesetzlichen Einschränkungen der Öffnungszeiten, die als unnötig und ungerecht empfunden wurden.

Das Projekt bot auch Erkenntnisse für den Handel. «Neue Technologien ersetzen nicht zwingend bestehende Strukturen, sondern eröffnen neue Geschäftsfelder», heisst es von den Verantwortlichen. Zudem wurde eine Diskussion über Anpassungen im kantonalen Ladenschlussgesetz angestossen.

Echion Communication hat für das Projekt eine Gesamtlösung für Instore-Kommunikation bereitgestellt, eine Software für den kassenlosen Zugang. Die externe Kommunikation wurde mit klassischer Werbung sowie einem projekteigenen Instagram-Account unterstützt.

Weitere Entwicklungen vorgesehen

Kevin Klak von Digitalrat betont die Bedeutung solcher Tests: «Innovation ist kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Reise.» Basierend auf den Erkenntnissen sollen nun weitere Entwicklungen und Anpassungen folgen.

Outbrain übernimmt Teads

Outbrain hat die Übernahme von Teads abgeschlossen. Das fusionierte Adtech-Unternehmen wird unter dem Namen Teads operieren und als Omnichannel-Werbeplattform für das Open Web auftreten.

Die Ankündigung des «neuen Teads» auf der Plattform. (Screenshot: Thenewteads.com)

Mit der Übernahme von Teads durch Outbrain entsteht ein neuer Player im digitalen Werbemarkt. Die fusionierte Firma kombiniert Branding- und Performance-Werbung auf einer Plattform, die Werbetreibenden eine durchgängige Messbarkeit über verschiedene Kanäle ermöglicht – von Web und Mobile bis zu Connected TV (CTV). Die Technologie basiert auf einer Kombination aus kontextuellen und verhaltensbasierten Daten sowie KI-gestützter Vorhersageoptimierung.

Angaben zufolge beträgt der Transaktionswert etwa 900 Millionen Dollar – davon 625 Millionen in bar sowie 43,75 Millionen Outbrain-Aktien. Mit einem geschätzten Werbeumsatz von 1,7 Milliarden Dollar (2024) sowie Synergiepotenzialen von bis zu 75 Millionen Dollar will das fusionierte Unternehmen Teads seine Position im Adtech-Markt weiter ausbauen.

Das neue Unternehmen, das gemäss eigenen Angaben etwa 2,2 Milliarden Konsument:innen weltweit erreicht, wird von Outbrain-CEO David Kostman geleitet. «Dieser transformative Zusammenschluss schafft ein Unternehmen, das eine grosse Lücke in der Werbeindustrie direkt adressiert: eine skalierte End-to-End-Plattform, die Ergebnisse vom Branding bis zur Kaufentscheidung über alle Bildschirme hinweg antreiben kann», wird Kostman in einer Mitteilung zitiert.

Die bisherigen Teads-Chefs Jeremy Arditi und Bertrand Quesada, übernehmen die Rollen als Co-President und Chief Business Officer für Amerika beziehungsweise die internationalen Märkte.

Best of Swiss Web: verlängerte Eingabefrist und neuer Partner

Best of Swiss Web verlängert die Eingabefrist für die Jubiläumsausgabe um eine Woche. Die Deadline für Schweizer Webprojekte ist neu am 13. Februar 2025. Neu mit an Bord von Best of Swiss Web ist ausserdem Adobe Research (Schweiz).

Eine Expert:innenjury nominiert aus allen eingereichten Projekten die zehn besten und bietet diesen die Chance auf den Titel «Master of Swiss Web». Hier geht es zur Anmeldung.

Tipps zur Einreichung

Damit es mit der Einreichung klappt, hat die Trägerschaft ein paar wichtige Punkte zusammengetragen:

  • Sich bewusst machen, wo die Stärken und Schwächen des Projekts liegen und die entsprechenden Kategorien wählen.
  • Das Projekt kurz und präzise beschreiben. Die Informationen können als PDF oder Website eingereicht werden.
  • Nicht vergessen, einen Screencast mitzuliefern. Dieser wird während der Übergabe der Auszeichnungen ausgestrahlt.
  • Unbedingt die Kontaktdaten richtig eintragen.

Adobe Research Schweiz neu dabei

Die Trägerschaft begrüsst ausserdem Adobe Research Schweiz als neuen Partner von Best of Swiss Web. Die Schweizer Forschungseinrichtung des US-amerikanischen Softwareunternehmens engagiere sich über einen Zeitraum von drei Jahren. (Dajana Dakic/Tanja Mettauer/swi)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Schaffhausen: ISOS-Inventar wird aktualisiert

Das Bundesamt für Kultur BAK überarbeitet das Bundesiventar der schützenswerten Ortsbilder in Schaffhausen. Die aktualisierten Inhalte werden erstmals digital zugänglich sein.

(Illustration: Admin.bak.ch)

Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) für den Kanton Schaffhausen wird überarbeitet. Die aktuelle Fassung stammt aus den 1980er-Jahren und bildet die baulichen Entwicklungen der letzten 40 Jahre nicht ab. Die Revision erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem BAK und dem Kanton. Neben der inhaltlichen Aktualisierung wird das ISOS erstmals digital erfasst und in einer interaktiven Karte zugänglich gemacht.

Die Überarbeitung umfasst Ortsbegehungen und Recherchen und soll in vier Jahren abgeschlossen sein. Der Kanton informiert die Gemeinden regelmässig über den Fortschritt, und vor der Verabschiedung durch den Bundesrat erfolgt eine Anhörung. Während das ISOS nur Ortsbilder von nationaler Bedeutung umfasst, ist die Revision der regionalen und lokalen Ortsbilder Aufgabe des Kantons. Das Schaffhauser Amt für Denkmalpflege prüft derzeit geeignete Methoden für deren digitale Erfassung.

Zattoo erhöht Preis für Premium-Abo in der Schweiz

Ab März 2025 kostet das Premium-Monatsabo von Zattoo zwei Franken mehr. Wer bis Anfang April auf das Jahresabo wechselt, kann sich noch den bisherigen Preis sichern.

(Bild: Zattoo)

Der TV-Streaming-Anbieter Zattoo erhöht den Preis für sein Premium-Monatsabo in der Schweiz. Ab dem 6. März 2025 kostet es 14 statt 12 Franken pro Monat. Grund für die Anpassung seien gestiegene Lizenz- und Betriebskosten, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Das Jahresabo bleibt vorerst unverändert bei 120 Franken, steigt aber ab dem 4. April 2025 auf 140 Franken. Bestehende Abonnent:innen werden über die Änderungen per E-Mail informiert.

In den letzten Jahren hat der Streaming-Anbieter sein Angebot ausgebaut: Über 100 neue TV-Sender kamen hinzu, die Zahl der HD-Sender im Premium-Abo wurde verdoppelt, und mit der «Zattoothek» stehen über 30’000 Serien und Shows auf Abruf bereit. Zudem bietet Zattoo neue Funktionen wie Live-TV-Empfehlungen und eine Weiterschauen-Option.

Das Ultimate-Abo bleibt von der Preisanpassung unberührt und kostet weiterhin 20 Franken pro Monat. Es bietet unter anderem Full-HD-Qualität, doppelt so viele Aufnahmen wie das Premium-Abo und eine Funktion zum Überspringen von TV-Werbung im Replay.

Zwei Neuzugänge für Mjm.cc

Jeanette Steiner und Loris Vernarelli stossen zu Mjm.cc. Die neuen Mitarbeitenden werden die Agentur in den Bereichen Human Resources und Kommunikation gezielt verstärken.

(Bilder: zVg.)

Die Agentur Mjm.cc mit Sitz in Basel und Mauren FL setzt ihre Strategie der personellen Weiterentwicklung fort und begrüsst zwei neue Mitarbeitende. Mit Jeanette Steiner als Verantwortliche für Human Resources und Loris Vernarelli als Communications Specialist erweitert das Unternehmen seine strategischen Kompetenzen.

«Unser Ziel ist es, durch gezielte Personalergänzungen unsere Leistungsfähigkeit zu steigern und noch näher an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden zu arbeiten», erklärt CEO Martin J. Matt.

Steiner wird künftig die Personalentwicklung und -strategie verantworten. Mit ihrer Expertise wird sie Mjm.cc in Fragen der Mitarbeitergewinnung und -bindung strategisch und operativ unterstützen. Vernarelli bringt umfassende Erfahrungen im Kommunikationsbereich mit und wird die Agentur in den Bereichen Medienarbeit, Social Media, Konzeption und Marketing stärken

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen vier Bücher aus dem Marketing- und Kommunikationsbereich vor. Diesmal: «The Commercial Content Revolution», «Arbeitslust statt Frust», «Becoming a Changemaker» und «Transaktionales Coaching».

The Commercial Content Revolution (Will Not Be Televised)

Wie Gaming, Virtual Reality und künstliche Intelligenz jetzt die Werbung verändern.

  • Autoren: Norbert Henning und Florian Sievers
  • Verlag: Vahlen
  • Publikationsjahr: 2024
  • Seiten: 178
  • ISBN: 9783800675029

Die Werbung ist im Wandel: Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Gaming schreiben die Regeln neu – und schaffen neue Möglichkeiten. Norbert Henning und Florian Sievers zeigen in ihrem Buch, wie Marken ihre Zielgruppen in fragmentierten, digitalen Welten erreichen, mit Co-Creation punkten und in virtuellen Räumen authentisch auftreten. Ein Muss für alle, die wissen wollen, wie sie ihre Kundschaft mit Innovation und Interaktion begeistern können. Denn sicher scheint in der Werbebranche momentan nur eines: Wer so weitermacht wie bisher, ist morgen schon von gestern.


Arbeitslust statt Frust

Gemeinsam zu mehr Wertschätzung, Verbundenheit und Produktivität.

  • Autor: Jonas Höhn
  • Verlag: GABAL
  • Publikationsjahr: 2024
  • Seiten: 230
  • ISBN: 9783967391848

Arbeit ist das halbe Leben – ich lebe in der anderen Hälfte! So scheint das Motto vieler Beschäftigten zu lauten, die sich am Montagmorgen auf den Freitagabend freuen und mit Mitte dreissig den kaum verdienten Ruhestand herbeisehnen. Doch wie passt das mit dem grassierenden Fachkräftemangel zusammen? Gar nicht, sagt Autor Jonas Höhn und fordert eine radikale Umkehr: Arbeit darf nicht krank machen; sie sollte sogar Spass machen. Mit hilfreichen Tipps für alle Beteiligten macht er deutlich, dass sich dabei niemand aus der Verantwortung stehlen darf. Eine Inspiration für mehr Lust auf Arbeit.


Becoming a Changemaker

Ein handlungsorientierter Leitfaden für positiven Wandel auf jeder Ebene.

  • Autor: Alex Budak
  • Verlag: Vahlen
  • Publikationsjahr: 2024
  • Seiten: 284
  • ISBN: 9783800673896

Es ist schwierig, in Zeiten rasanten Wandels erfolgreich zu sein. Wie es dennoch gelingen kann, verrät Sozialunternehmer Alex Budak: Werden Sie zum «Changemaker». Diese Personen blicken optimistisch in die Zukunft und befähigen sich selbst, Veränderungen voranzutreiben. Der Autor ist überzeugt davon, dass jeder und jede ein Changemaker werden kann. Es braucht dazu lediglich den Willen, die erforderlichen Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln sowie Mut zum Handeln. Ein Buch für alle, die nicht länger auf die Erlaubnis warten wollen, etwas zu verändern, sondern lieber selbst den Wandel herbeiführen.


Transaktionales Coaching

Ein Handbuch für die Praxis.

  • Autor: Werner Katzengruber
  • Verlag: Wiley-VCH
  • Publikationsjahr: 2024
  • Seiten: 400
  • ISBN: 9783527511655

Coaching ist selten eindimensional. Oft kommt darin ein komplexes Wechselspiel aus Gefühlen, Beziehungen und Umständen zum Tragen. Transaktionales Coaching trägt dieser Komplexität Rechnung. In diesem Buch gibt der Autor Einblick in seine geballte Coachingerfahrung. Differenziert und detailliert erläutert er Ziele, Prinzipien und Methoden des transaktionalen Coachings. Die zahlreichen Beispiele in Form von transkribierten Sitzungen zeigen, wie professionelle Coaches diesen Ansatz in der Praxis anwenden können. Dank des klaren Aufbaus eignet sich das Handbuch auch gut als Nachschlagewerk.

Skipp eröffnet Labor für KI und Neuromarketing

Die Churer Agentur Skipp Communications erweitert ihr Angebot um ein KI- und Neuromarketing-Labor. Der neue Standort in Fürstenau soll wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Marketingstrategien überführen.

Das neue Labor ist in Fürstenaubruck beheimatet. (Bild: zVg.)

Die Agentur Skipp Communications setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz und Neuromarketing. Mit der Eröffnung eines eigenen Neuromarketing-Labors will sie neue Standards in der datenbasierten Werbewirkungsforschung etablieren. Ziel ist es, KI-gestützte Analysen in Echtzeit durchzuführen und damit Kampagnen präziser und effizienter zu gestalten. «Wir können Salienzanalysen in Echtzeit und mit kombinierter künstlicher Intelligenz durchführen», erklärt Skipp-Gründer FiFi Frei. Die Genaugikeit belaufe sich auf über 90 Prozent  – unabhängig davon, ob es sich um ein Plakat, eine Social-Media-Story, einen Werbeclip oder eine Website handelt.

Das neue Labor in Fürstenau soll auch anderen Agenturen als Kompetenzzentrum dienen. Skipp kooperiert dafür mit Fachhochschulen und einem auf Neurowissenschaften spezialisierten Unternehmen in Skandinavien. «Unsere Testläufe in den letzten Monaten haben gezeigt, dass deutlich mehr als die Hälfte der heutigen Kampagnen nicht optimal aufgesetzt sind und dadurch nicht die gewünschte Wirkung

erzielen», so Frei weiter. Mit einer datenbasierten Herangehensweise will die Agentur Unternehmen helfen, ihre Marketingmassnahmen gezielter und kosteneffizienter einzusetzen.

Normal schickt Fairbruary-Kampagne in die nächste Runde

Mit Wortspielen und auffälligen Farben macht die Kampagne «Fairbruary» auch 2025 auf fair gehandelte Produkte aufmerksam. Fairtrade Deutschland und die Agentur Normal setzen dabei auf eine breite Medienpräsenz und starke Handelspartner.

Erneut ruft Fairtrade Deutschland im Februar zum «Fairbruary» auf. Die von der Agentur Normal entwickelte Kampagne soll den fairen Handel in den Fokus rücken. Ziel ist es, Menschen dazu zu bewegen, einen Monat lang gezielt fair einzukaufen und so bessere Arbeitsbedingungen im globalen Süden zu unterstützen.

Die Kampagne setzt auf plakativen Sprachwitz: Bananen werden zu «Fairnanen», Schokolade zur «Fairolade». Illustrationen zeigen Gesichter, die einen «Fairpresso» geniessen oder «Fairosen» verschenken. Knallige Farben aus der Fairtrade-Palette sollen zudem für maximale Sichtbarkeit in den grauen Wintermonaten sorgen.

Die Kampagne ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst stehen allgemeine Botschaften im Mittelpunkt, um die Idee des Fairbruary zu verbreiten. In der zweiten Phase präsentieren 14 Handelspartner – darunter Aldi, Edeka, Lidl, Globus und Rewe – konkrete faire Produktangebote in Handzetteln und Apps. Ergänzt wird die Kampagne durch Social Media, Influencer:innen-Beiträge sowie Aktionen an Schulen und Universitäten.

Mit einem Bruttomediawert von rund drei Millionen Euro und 30’000 Plakaten soll die Fairbruary-Kampagne 2025 ein grosses Publikum erreichen. Bereits im letzten Jahr wurden Angaben zufolge 500 Millionen Kontakte erreicht – eine Zahl, die nun übertroffen werden soll.


Verantwortlich bei Fairtrade Deutschland: Jan Zuther (Leitung Trade Marketing), Jasmin Elambasseril (Trade Marketing Managerin), Marla Carus (Trade Marketing Managerin), Tom Jarosch (Studentische Aushilfe). Verantwortlich bei Normal: Sven Loskill (Digital Director), Martin Arnold (CD), Maurus Zehnder (Illustration). HUisHU (Animation). Supersteini Musikmarketing (Media).

Marco Cortesi veröffentlicht Leitfaden für Krisenkommunikation

Social Media, neue Krisentypen und steigende Erwartungen der Öffentlichkeit setzen Unternehmen unter Druck. Ein neuer Leitfaden von Marco Cortesi und Stefan Häseli zeigt, wie glaubwürdige und transparente Kommunikation helfen kann, Krisensituationen zu bewältigen.

Ob Cyberangriffe, Unternehmensskandale oder öffentliche Krisen – die Anforderungen an die Krisenkommunikation sind gestiegen. In ihrem neuen Buch zeigen Marco Cortesi, langjähriger Pressesprecher der Stadtpolizei Zürich, und Kommunikationsexperte Stefan Häseli, wie Unternehmen und Institutionen souverän mit heiklen Situationen umgehen können.

Der Leitfaden verbindet theoretische Grundlagen mit Fallbeispielen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Die Geschichten, die im Buch erzählt werden, sollen abstrakte Konzepte greifbar und verständlich machen. Thematisiert werden unter anderem der Einfluss sozialer Medien, der Umgang mit zunehmendem Tempo in der Berichterstattung und die Bedeutung von Transparenz und Ehrlichkeit.

Neben klassischen Krisenszenarien wie öffentlichen Skandalen oder Zugunglücken geht das Buch auch auf neue Bedrohungen wie Hackerangriffe und Datenlecks ein. Anhand konkreter Beispiele zeigen die Autoren, wie durch strategische Kommunikation Vertrauen erhalten oder sogar gestärkt werden kann.

Das Buch richtet sich an Kommunikationsverantwortliche, Führungskräfte, Entscheidungsträger:innen und alle anderen, die sich auf Krisensituationen vorbereiten möchten. Cortesi und Häseli greifen auf jahrzehntelange Erfahrung in der Krisenkommunikation zurück und vermitteln praxisnahe Strategien, um in herausfordernden Zeiten die richtigen Worte zu finden.

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