Rheintal.com feiert zehn Jahre regionales Standortmarketing

Die Standortmarke Rheintal.com ist seit zehn Jahren aktiv und bündelt die Interessen von Gemeinden und Wirtschaft im St. Galler Rheintal. Zum Jubiläum präsentierte der Trägerverein aktuelle Projekte und setzte einen personellen Wechsel an der Spitze um.

Mit einem Jubiläumsauftritt an der Rhema und verschiedenen Kommunikationsmassnahmen hat die Standortmarke Rheintal.com ihr zehnjähriges Bestehen begangen. Die Plattform wurde 2015 vom Verein St.Galler Rheintal lanciert und verfolgt das Ziel, die Region über Gemeindegrenzen hinweg sichtbar zu machen – sowohl für Fachkräfte, Rückkehrwillige und Unternehmen als auch für die lokale Bevölkerung und Gäste.

Rheintal.com versteht sich als Instrument für regionales Standortmarketing. Die Marke porträtiert Menschen, Unternehmen und Orte im Rheintal und präsentiert die Region als zusammenhängende Einheit. Inhaltlich setzt sie auf Nähe und Authentizität, etwa mit Beiträgen zu Lebensqualität, wirtschaftlichen Perspektiven und regionaler Verbundenheit.

Öffentlichkeitsstarke Projekte

Zu den erfolgreichen Projekten zählt der Imagefilm «Wa macht üsers Rhintal so grossartig?», der in Zusammenarbeit mit dem Widnauer Künstler Nico Arn entstanden ist. Das Video erreichte Angaben zufolge innerhalb von zwei Monaten 2,8 Millionen Aufrufe. Auch die Social-Media-Initiative «Rhinfluencer:innen», bei der Personen aus der Region als Botschafter:innen auftraten, erzielte hohe Reichweite.

Am Stand von Rheintal.com an der diesjährigen Rhema erhielten Besucher:innen Informationsmaterial sowie eine bedruckte Tasche mit einem Nachtmotiv des Rheintals. Zudem wurde vor Ort ein Video mit Stimmen aus der Bevölkerung produziert, das persönliche Perspektiven auf das Leben in der Region einfängt.

Ruedi Mattle übernimmt

Zum Jubiläum kam es auch zu einem Wechsel an der Spitze des Vereins: Der langjährige Präsident Reto Friedauer übergab sein Amt an Ruedi Mattle, bislang Vizepräsident. Die Geschäftsleitung liegt bei Sabina Saggioro. Sie betont: «Mit Rheintal.com machen wir sichtbar, was unsere Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort auszeichnet. Die Marke bringt Menschen, Gemeinden und Unternehmen zusammen – und zeigt, dass das Rheintal mehr ist als ein geografischer Begriff: Es ist ein gemeinsames Versprechen.»

Swiss AI Accelerator bringt KI in Unternehmen

Mit dem Swiss AI Accelerator lancieren AI Bridge und Digitalswitzerland eine strukturierte Unterstützung für Schweizer Unternehmen, um generative KI gezielt im Geschäft zu verankern. Das Programm setzt auf konkrete Anwendungsfälle und einen direkten Business Impact.

Das 3-monatige Accelerator-Programm. (Screenshot: Accelerator.aibridge.ch)

AI Bridge hat gemeinsam mit Digitalswitzerland den Swiss AI Accelerator lanciert. Das Programm soll Schweizer Unternehmen angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks beim gezielten Einsatz von generativer KI unter die Arme greifen, wie es in einer Mitteilung heisst. Hintergrund sei, dass viele Firmen die Notwendigkeit zur digitalen Transformation zwar erkennen würden, aber oft nicht über einen klaren, praxisnahen Umsetzungsweg verfügen.

Ein strukturierter Ansatz zur KI-Integration

Das dreimonatige Programm richte sich an Unternehmen, die bereits erste Erfahrungen mit Technologien wie ChatGPT oder Copilot vorweisen, und lege den Schwerpunkt auf systematische Entwicklung und Integration von KI-Lösungen in bestehende Geschäftsprozesse, heisst es weiter.

Alle zwei Wochen sollen Präsenz-Sessions in Zürich stattfinden, ergänzt durch individuelles Coaching und Peer-Austausch. Im Fokus stehe die praktische Umsetzung, nicht bloss reine Theorie. «Wir bauen einen klaren Weg – realistisch, praxisnah und auf die Schweiz zugeschnitten», erklärt Afke Schouten, Gründerin und Managing Partner von AI Bridge.

Das Angebot umfasse drei zentrale Tracks: Business, Tech und Community. Fach- und Führungskräfte würden gemeinsam konkrete Lösungen für ihren Geschäftsalltag entwickeln. Das Programm stelle nicht nur Kosteneffizienz und Ressourcenschonung in den Vordergrund, sondern biete zudem auch Zugang zu erfahrenen KI-Expert:innen aus der Schweiz.

Bewerbungsverfahren startet

Im ersten Durchgang im Herbst 2025 können fünf Unternehmen teilnehmen. Die Plätze vergibt das Accelerator-Team im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens. Interessierte Unternehmen können sich für kostenfreie Information-Sessions im Juni 2025 anmelden. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und die Anmeldung sind auf der Webseite Accelerator.aibridge.ch verfügbar. (Dajana Dakic/jor)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Cybersecurity bremst die Einführung von KI-Agenten

Unternehmen weltweit erwarten viel von KI-Agenten. Doch für deren Einführung sind nicht alle bereit. Laut einer Salesforce-Studie müssen viele noch Probleme bezüglich Cybersecurity und Compliance lösen.

Die KI-Agenten sind im Anmarsch – und sie werden grosses Bewirken. So sehen es zumindest viele der im Auftrag von Salesforce befragten Führungskräfte. Der Bereich Cybersecurity ist da keine Ausnahme, wie Salesforce nun in einer neuen Studie aufzeigt. Alle dafür weltweit befragten 2000 Führungskräfte und IT-Sicherheitsverantwortliche sehen mindestens ein sicherheitsrelevantes Anwendungsfeld, das sich mit agentischer KI verbessern liesse. Allerdings zeigt die Studie auch, dass viele Unternehmen vor der Einführung der KI-Wunderwaffe noch Hausaufgaben im Bereich der Cybersecurity zu erledigen haben.

7 von 10 Schweizer Unternehmen erhöhen Cybersecurity-Budget

Laut der Studie mit dem Titel «State of IT Report» sind 74 Prozent der Meinung, dass ihre Sicherheitspraktiken einer grundlegenden Transformation bedürfen. 48 Prozent geben an, dass ihre Dateninfrastruktur nicht ausreichend auf die Nutzung agentischer KI vorbereitet ist. Über die Hälfte (55 Prozent) äussern Zweifel daran, über die nötigen Leitplanken und Sicherheitsmechanismen zu verfügen. Neben bekannten Gefahren wie Phishing, Malware und Cloud-Risiken bereite IT-Leitenden zunehmend das sogenannte Data Poisoning Sorgen – also die gezielte Manipulation von Trainingsdaten durch Dritte, fasst Salesforce zusammen.

Mit 50 hierzulande befragten Personen ist die Datenbasis der Studie für die Schweiz recht dünn. Sie deutet aber darauf hin, dass eine Mehrheit der hiesigen Unternehmen auf die steigende Gefahr reagiert und das Budget für den Bereich Cybersecurity erhöht. 70 Prozent der in der Schweiz befragten Führungskräfte geben dies zu Protokoll. Ausserdem setzen bereits heute 30 Prozent der IT-Sicherheitsteams in der Schweiz KI-Agenten im Tagesgeschäft ein – Tendenz steigend, wie Salesforce hinzufügt. Mehr als doppelt so viele erwarten laut der Umfrage eine Implementierung innerhalb der nächsten zwei Jahre. Sie versprechen sich davon unter anderem schnellere Bedrohungserkennung, verbesserte Audits von KI-Modellen sowie eine stärkere Automatisierung operativer Prozesse.

(Grafik: Salesforce)

Compliance als Hemmnis

4 von 5 in der Schweiz befragten IT-Sicherheitsverantwortlichen sehen in KI-Agenten ein Mittel zur besseren Einhaltung von Datenschutzgesetzen. Gleichzeitig nennen viele Befragte (72 Prozent) regulatorische Komplexität als Hemmnis für die Einführung von KI-Agenten. Nur 52 Prozent sind zuversichtlich, KI-Agenten heute regelkonform einsetzen zu können und 66 Prozent haben ihre Compliance-Prozesse bislang nicht vollständig automatisiert.

In der Mitteilung zur Studie plädiert Salesforce für robuste Datenstrukturen und klare Governance-Richtlinien. Solche seien zwingend erforderlich, damit KI-Agenten ihr volles Potenzial entfalten können. (René Jaun/fsi)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Neun Tourismusregionen legen Alpenmanifest für nachhaltigen Tourismus vor

Beim zweiten AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze hat das Tourismusnetzwerk AlpNet ein gemeinsames Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit im Alpentourismus veröffentlicht. Das Alpenmanifest umfasst zehn Leitprinzipien und wird durch konkrete Projekte aus den beteiligten Regionen getragen.

Neun Tourismusorganisationen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bilden das Netzwerk AlpNet, um die Entwicklung eines verantwortungsvollen und naturverträglichen Alpentourismus voranzutreiben.

Zu den Mitgliedern von AlpNet gehören Allgäu Tourismus, Tirol Werbung, SalzburgerLand Tourismus, Graubünden Ferien, Luzern Tourismus, Made in Bern, Valais/Wallis Promotion, IDM Südtirol-Alto Adige und Trentino Marketing. Zusammen repräsentieren sie rund 155 Millionen Übernachtungen pro Jahr.

Im Rahmen des AlpenKlimaGipfels 2025 auf der Zugspitze stellte AlpNet das sogenannte Alpenmanifest vor, das zehn gemeinsame Leitprinzipien formuliert. Ziel ist ein zukunftsfähiger Umgang mit Natur, Mensch und Umwelt im Alpenraum.

Karin Seiler, Präsidentin von AlpNet und Geschäftsführerin der Tirol Werbung, betont: «Das Alpenmanifest ist mehr als ein symbolischer Schulterschluss. Es ist ein praktischer Leitfaden und ein gemeinsamer Auftrag an uns selbst.»

Einladung zur Mitwirkung

Die Prinzipien des Manifests reichen vom respektvollen Verhalten in der Natur über klimafreundliche Anreise bis hin zur Förderung regionaler Wertschöpfung. Dabei setzen die Regionen auf bereits erprobte Massnahmen. Tirol etwa setzt mit dem Programm «Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben» auf Nutzungskoordination und Dialog. Im Salzburger Land ermöglichen Projekte wie «GuestMobility Ticket» und «Respect and Protect» sanfte Mobilität und Besucherlenkung.

Im Allgäu tragen über 120 Partnerbetriebe des Projekts «Klimaneutrales Allgäu 2030» zur CO₂-Reduktion bei. Südtirol rückt mit «Achtsam am Berg» und «Zu Gast bei Pionieren» nachhaltige Angebote und Kooperationen in den Fokus. Trentino legt mit Projekten wie «Prudenza in montagna» Wert auf Sicherheit und lokale Qualität.

Auch die Schweizer Destinationen setzen auf konkrete Beiträge: Luzern bietet Übernachtungsgästen freie Fahrt im öffentlichen Verkehr, Bern fördert mit «ViaBerna» und Bildungsangeboten zur Klimathematik einen bewussten Tourismus, und im Wallis sind unter anderem mit «Fairtrail Wallis» und dem künftigen «Mobility Ticket» neue Ansätze in der Umsetzung.

Das Alpenmanifest soll laut AlpNet nicht nur ein Positionspapier sein, sondern eine Einladung an Gäste, Betriebe, Gemeinden und Politik, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum beizutragen. Weitere Informationen zum Manifest und den regionalen Projekten finden sich unter Alp-net.eu.


Die Leitprinzipien im Überblick

  1. Wir respektieren die Natur und Tierwelt der Alpen. 
  2. Wir verhalten uns respektvoll gegenüber anderen Gästen und Einheimischen. 
  3. Wir hinterlassen nichts in der natürlichen alpinen Landschaft. 
  4. Wir bevorzugen das bestehende Unterkunftsangebot.
  5. Wir wählen Touren in den Alpen sorgfältig aus und bereiten sie gut vor. 
  6. Wir überqueren die Alpen behutsam und bleiben auf Wegen, Trails und Pisten. 
  7. Wir respektieren die Betriebszeiten und Regeln von Schneesportanlagen und Langlaufloipen. 
  8. Wir kaufen regional ein und unterstützen lokale Unternehmen. 
  9. Wir reisen umweltfreundlich. 
  10. Wir tragen die schönen Erinnerungen an die Alpen in unseren Herzen. 

Omnicom Media Group Schweiz erhält Marketingmandat des SHV

Der Schweizerische Handball-Verband SHV arbeitet neu mit der Omnicom Media Group Schweiz zusammen. Ziel der Kooperation ist es, das Profil des Handballs in der Schweiz strategisch zu stärken und die Vermarktung weiterzuentwickeln.

OMG Schweiz ist neu für die Marketingstrategie des SHV verantwortlich. Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem die Entwicklung eines Sponsoring- und Vertriebskonzepts, die Durchführung von Zielgruppen- und Imageanalysen sowie die operative Unterstützung bei der Vermarktung.

Erste sichtbare Massnahme war eine gemeinsame Kampagne im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels Schweiz–Deutschland vom 7. Mai 2025 im Zürcher Hallenstadion. Zwischen dem 14. April und dem 6. Mai wurde eine DOOH-Kampagne in sportaffinen Umfeldern in Zürich und Winterthur ausgespielt.

Jens Brecht, CEO von OMG Schweiz und Österreich, freut sich über die Partnerschaft: «Handball boomt in der Schweiz und wir haben zwei erfolgreiche Nationalmannschaften, die wir mit unserem Know-how unterstützen dürfen.»

Chantal Wick, Leiterin Marketing beim SHV, ergänzt: «Mit der Omnicom Media Group Schweiz haben wir neu einen professionellen Partner an unserer Seite, der uns dabei unterstützt, Handball in der Schweiz strategisch weiterzuentwickeln und sichtbarer zu machen. Die ersten gemeinsamen Schritte, wie die neue Strategie und die Kampagne zum EM-Qualifikationsspiel im Hallenstadion, zeigen bereits das grosse Potenzial dieser Zusammenarbeit.»

Pascal Jenny, Zentralpräsident des SHV, betont die strategische Bedeutung des Mandats: «Eines unserer strategischen Ziele ist die Verdoppelung der Marketingeinnahmen, um die Weiterentwicklung des Schweizerischen Handball-Verbands und die Umsetzung der Vision ‹der Schweizer Handball stärkt den Zusammenhalt einer modernen, sich stetig wandelnden Gesellschaft› zu ermöglichen. Dafür braucht es kreative Ansätze und Konzepte, eine effiziente Sales-Force und viel Leidenschaft für den Handballsport.»

Handelszeitung startet Podcast «Elektrogeflüster» zur E-Mobilität

Mit «Elektrogeflüster» lanciert die Handelszeitung einen Podcast rund um Elektroautos und nachhaltige Mobilität. Die erste Staffel läuft bis Ende September, neue Folgen erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus.

Seit Donnerstag ist auf Handelszeitung.ch und Blick.ch der neue Podcast «Elektrogeflüster» zu hören. Das Format widmet sich aktuellen Fragen zur Elektromobilität in der Schweiz und legt den Fokus auf alltagsrelevante Themen, etwa zur Reichweite, Ladeinfrastruktur oder zur Planung längerer Fahrten mit dem Elektroauto.

Moderiert wird der Podcast von Wilma Fasola und Andreas Engel. Fasola ist langjährige Journalistin für die Specials bei der Handelszeitung, Engel schreibt als Autojournalist für verschiedene Titel von Ringier Medien Schweiz. Beide bringen Erfahrung und persönliche Nähe zum Thema mit.

In der Auftaktfolge diskutiert das Moderationsduo unter dem Titel «Eine Ferienreise mit dem Elektroauto: Unrealistisch oder machbar?» die Herausforderungen und Chancen beim Reisen mit E-Autos. Dabei geht es unter anderem um Reichweitenmanagement, Ladeplanung im Ausland und typische Vorurteile gegenüber Elektrofahrzeugen.

Die Produktion wird von Porsche unterstützt. Benjamin Bieber, Marketingleiter bei Porsche, bezeichnet den Podcast als «ideales Format, um Wissen glaubwürdig und authentisch zu transportieren» und hebt die Bedeutung von Aufklärungsarbeit für die Transformation zur E-Mobilität hervor.

«Elektrogeflüster» erscheint alle zwei Wochen auf den beiden Ringier-Medien-Schweiz-Plattformen sowie auf gängigen Plattformen wie Spotify, iTunes und YouTube. Die erste Staffel läuft bis Ende September.

Yallo positioniert sich als «clevere Wahl»

Mit einem überarbeiteten Mobile-Portfolio und der Kampagne «Mobile. Internet. TV. Aber clever.» startet Yallo in eine neue Marktphase. Im Zentrum stehen datenstarke Abos, hohe Netzgeschwindigkeit und die Ansprache digitalaffiner Zielgruppen.

Die Sunrise-Marke Yallo hat ihr Mobilfunkportfolio überarbeitet und im Zuge dessen eine neue Markenkampagne lanciert. Unter dem Titel «Mobile. Internet. TV. Aber clever.» kommuniziert die Kampagne die Positionierung als unkomplizierter und preisbewusster Anbieter für digital orientierte Konsument:innen.

Das neue Portfolio umfasst Tarifmodelle für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse – von Einstiegsangeboten über Roaminglösungen für Grenzgänger:innen bis zu europaweit nutzbaren Datenpaketen. Neu wird auch eine Zusatzoption für Smartwatches angeboten, die dieselbe Rufnummer wie das Mobilgerät nutzt und eine Verbindung ohne Smartphone ermöglicht.

Zudem werden bestimmte Abos mit Übertragungsraten von bis zu 2 Gbit/s angeboten. Damit nutzt Yallo das bestehende 5G-Netz von Sunrise und betont die technologische Leistungsfähigkeit innerhalb des Preissegments.

Die neue Markenkampagne wird kanalübergreifend ausgespielt – unter anderem über TV, digitale Plattformen, (D)OOH sowie am Point of Sale. Erzählt werden Alltagssituationen digitalaffiner Nutzer:innen, die sich durch pragmatische und vorausschauende Entscheidungen auszeichnen.

Die Kampagne richtet sich laut Yallo an eine Zielgruppe, die Wert auf einfache Prozesse, transparente Preise und hohe Konnektivität legt. «Die typische Yallo Zielgruppe ist smart, modern und digital unterwegs», so Stefan Fuchs, Chief Consumer Officer Flanker Brands von Sunrise. Ziel sei es, Yallo als vollwertigen Telekommunikationsanbieter mit klarer Positionierung im Schweizer Markt weiter zu etablieren.

Foundry für Franklin Templeton: das grosse Ganze

Mit der Kampagne «See the Big Picture» thematisieren Franklin Templeton und die Agentur Foundry die entscheidenden Zukunftstreiber jenseits des KI-Hypes. Im Zentrum stehen Investitionen in saubere Energie, Infrastruktur und neue Technologien.

Franklin Templeton setzt gemeinsam mit der Agentur Foundry eine neue europaweite Kampagne um, die sich an Finanzberater:innen richtet und das thematische Investieren in einem grösseren Kontext positioniert. Unter dem Titel «See the Big Picture» will die Kampagne Aufmerksamkeit auf weniger sichtbare, aber grundlegende Treiber der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation lenken – darunter der steigende Energiebedarf, die Notwendigkeit intelligenter Infrastrukturen und der Ausbau sauberer Technologien.

Die visuelle Erzählung der Kampagne steht laut Franklin Templeton für ein vorausschauendes Investieren, das über kurzfristige Technologietrends hinausdenkt. «Für uns geht es beim thematischen Investieren nicht darum, Hypes hinterherzulaufen. Es geht darum, langfristige Veränderungen zu erkennen, die das Leben der Menschen beeinflussen, und die Möglichkeiten für Anleger zu identifizieren, diese mit ihren Anlagezielen in Einklang zu bringen», sagt Heike Andrews, Director EMEA Integrated Marketing bei Franklin Templeton.

Ein zentrales Element ist daher ein 30-sekündiger Markenfilm, der bewusst mit KI-generierten Bildern arbeitet. Ziel sei es, das Zusammenspiel von Innovation, Mensch und Umwelt visuell zugänglich zu machen und zum Perspektivenwechsel einzuladen.

Die Kampagne basiert auf Erkenntnissen aus Gesprächen mit Berater:innen und Kund:innen und wurde laut Foundry gezielt auf deren Informationsbedürfnisse ausgerichtet. «Komplexe Themen brauchen keine komplizierten Worte. Sondern Geschichten, die relevant sind – und wirken», erklärt Sacha Moser von Foundry. Die Berater:innen sollen die Stories nutzen können, um «in Kundengesprächen echten Mehrwert zu schaffen», heisst es weiter.

Neben dem Markenfilm kommen digitale Formate, Website-Takeovers, Bannerwerbung sowie ein 15-sekündiger TV-Spot zum Einsatz.

Ex-Schwingerkönig Christian Stucki neu im SRF-Expertenteam

Der frühere Schwingerkönig Christian Stucki verstärkt ab Juni 2025 das Schwing-Expertenteam von SRF. Seinen ersten Einsatz hat er in der Sendung «Schwingklub» am 23. Juni.

(Bild: SRF/Gian Vaitl)

SRF erweitert sein Schwing-Expertenteam: Christian Stucki, Schwingerkönig von 2019 und 134-facher Kranzgewinner, wird ab Sommer 2025 Teil der Sendungen rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Seinen ersten Auftritt hat der 40-Jährige in der Sendung «Schwingklub» am 23. Juni auf SRF 1.

Stucki tritt zur bestehenden «Königsrunde» rund um Jörg Abderhalden, Matthias Sempach und Adrian Käser. Zusammen bringt das Quartett sechs Königstitel und insgesamt 387 Kränze mit. Der Berner gehört zu den wenigen Schwingern, die alle drei bedeutenden Titel gewonnen haben – das ESAF, das Unspunnen- und das Kilchbergschwinget. Bereits beim Jubiläumsschwingfest 2024 in Appenzell war er als Gast für SRF im Einsatz.

Stucki kennt viele der aktiven Schwinger persönlich und wolle durch seine Nähe zur Szene auch besondere Einblicke bieten: «Ich kann auch mal in die Garderoben reinschauen», so der ehemalige Schwingerkönig.

Laut Daniel Bolliger, Leiter Live bei SRF Sport, bringt Stucki vor allem im Bereich Multimedia zusätzliche Impulse: «Zudem kennt er viele der aktuellen Spitzenschwinger noch aus seiner aktiven Zeit. Das ist ein grosser Mehrwert für unser Publikum.»

Neben seiner Rolle in der Talksendung «Königsrunde» wird Stucki 2025 auch Teil des neuen Formats «Königsduell» sein, in dem er ausserhalb des Sägemehls in typisch schweizerischen Disziplinen gegen aktive Schwinger antritt. Höhepunkt der Saison ist das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Ende August in Mollis GL. Insgesamt plant SRF über 100 Stunden Programm zum Schwingen.

Andfrank macht für Verein Bündnis GFH kompetente Beratung zur Hautsache

Mit dem Fokusthema «Hautgesundheit: Konsultation und Behandlung» lancieren der Verein Bündnis GFH und die Agentur Andfrank im Juni 2025 eine nationale Kampagne. Diese soll Schweizer Apotheken als kompetente, zugängliche Anlaufstelle bei Hautproblemen positionieren – ohne Termin, ohne Hürde, direkt vor Ort.

Hautprobleme betreffen viele Menschen und sind oft mit Scham, Unsicherheit oder Zeitdruck verbunden. Oftmals ist schnelle und kompetente Unterstützung gewünscht. Alles andere ist zweitrangig – hau(p)tsache, die passende Hilfe kommt schnell. Dies soll die aktuelle Kampagne von Andfrank visualisieren.

Das simple aber effektive Wortspiel macht das Thema Hautgesundheit sichtbar und bringt es mit pointierten Headlines wie «Hautsache kompetent beraten.» oder «Hautsache schnell geholfen.» auf den Punkt. Ziel ist, die Apotheke als unkomplizierte und fachlich starke Anlaufstelle zu positionieren.

Die Kampagne richtet sich an die breite Schweizer Bevölkerung, die durch auffälliges POS-Material in den Apotheken sowie mit flankierenden Massnahmen in TV,auf (D)OOH, Social Media, Onlinebannern und einer umfassenden Informationswebseite angesprochen werden soll.

Visuell knüpft die Kampagne an die Kommunikationsplattform an, die seit über sechs Jahren im Einsatz ist. Sie trägt die zentrale Botschaft konsequent durch alle Kanäle: Die Apotheke – der direkte Weg zur Besserung.


Verantwortlich bei Verein Bündnis GFH: Dunja Anken, (Kampagnenleitung), Marc Anken (Kampagnenleitung). Verantwortlich bei Andfrank: Amelie Teufel (Consultant), Kathrin Summerauer (Managing Director), Katharina Eugster (Art Direction & Animation), Vivian Darges (Art Direction), Michaela Blatter (Graphic Design), Samir Kurtisov (Polygraf), Ramon Alder (Creative Direction), Jaqueline Kramer (Mediaplanung) DubDub Studios (Tonstudio).

Kerstin Ohrndorf verstärkt Fynest Agency

Die Fynest Agency verstärkt ihr Partnernetzwerk mit Kerstin Ohrndorf, Spezialistin für Transformations-Coaching und Change-Kommunikation. Sie ergänzt das internationale Team mit Standorten in Graz, Wiesbaden und Bern.

(Bild: zVg.)

Die auf Conversion-Optimierung und digitale Markenführung spezialisierte Fynest Agency holt Kerstin Ohrndorf als Kooperationspartnerin an Bord. Die Zusammenarbeit startet per sofort und fokussiert auf die Begleitung von Organisationen durch komplexe Veränderungsprozesse.

Ohrndorf bringt langjährige Erfahrung im Bereich Transformationskommunikation mit und legt besonderen Wert auf klare und glaubwürdige Kommunikation, die Führungskräften und Organisationen in Phasen des Wandels Orientierung bietet.

Mit der neuen Partnerschaft will Fynest ihr Leistungsportfolio gezielt ausbauen. «In einem Umfeld, in dem Veränderung zur Konstante wird, reicht es nicht mehr, Kommunikation nur reaktiv zu steuern», erklärt Uwe Seebacher, Co-Founder von Fynest International. Die Agentur setze bereits heute auf datenbasierte, vorausschauende Kommunikation, so Seebacher weiter: «Sowohl im Hinblick auf Zielgruppen als auch auf hochdynamische Themenfelder, wie sie für Transformationsprozesse typisch sind. Genau hier bringt Kerstin als systemische Kommunikationsberaterin enorme Stärke ein: Sie versteht es, diese vorausschauende Perspektive mit kultureller und organisationaler Tiefenschärfe zu verbinden.  insbesondere bei dynamischen Themenfeldern wie Transformation.»

Im Rahmen der Kooperation steht Ohrndorf für individuelles Transformations-Coaching, strategisches Sparring und die Entwicklung von Kommunikationslösungen in Change-Prozessen zur Verfügung.

Swiss Ice Hockey: Reinhard wird Director Digital Transformation & Strategic Communication

Monika Reinhard übernimmt per Anfang September 2025 die neu geschaffene Stelle als Director Digital Transformation & Strategic Communication bei Swiss Ice Hockey. Sie bringt internationale Erfahrung aus der Champions Hockey League mit und wird Teil der Geschäftsleitung.

(Bild: zVg.)

Swiss Ice Hockey besetzt eine neue Schlüsselrolle in der Geschäftsleitung: Monika Reinhard übernimmt per September 2025 die Position als Director Digital Transformation & Strategic Communication. Die 41-Jährige war seit 2015 für die Champions Hockey League CHL tätig, unter anderem als Communication & Digital Media Director und zuletzt als Chief Operating Officer.

Mit einem Bachelor in Journalismus und Kommunikation sowie einem Executive MBA in digitaler Transformation verfügt Reinhard über ausgewiesene Fachkenntnisse in Kommunikation, Digitalisierung und Sportmanagement. In ihrer neuen Funktion soll sie die digitale und strategische Weiterentwicklung des Verbands mitgestalten. Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau digitaler Plattformen zur Stärkung der Fanbindung sowie auf der Umsetzung der Digitalstrategie von Swiss Ice Hockey. Zudem wird Reinhard die IT-Infrastruktur weiterentwickeln und gemeinsam mit dem Head of Communications, Finn Sulzer, an einer integrierten Kommunikationsstrategie arbeiten.

SIHF-CEO Martin Baumann unterstreicht die Bedeutung der neuen Funktion: «Mit Monika Reinhard gewinnen wir eine erfahrene Persönlichkeit mit internationaler Perspektive und fundiertem Know-how in den Bereichen Digitalisierung und Kommunikation. Sie wird eine zentrale Rolle dabei spielen, Swiss Ice Hockey strategisch und digital zukunftsfähig aufzustellen.»

get_footer();