Stagnation in der Digitalisierung trotz KI-Boom? Thomas Mickeleit, Leiter der AG Commtech, spricht im KI-Podcast der Text Akademie über den Commtech-Index 2024/2025.
Redaktion
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27. Februar 2025
Der deutsche Kommunikationsberater Thomas Mickeleit, früher Director of Communication bei Microsoft, stellte vergangene Woche in Zürich den «CommTech-Index-Report 2025» vor. Diese Studie beruht auf einer Befragung von Corporate-Communications-Praktiker:innen aus Unternehmen und Agenturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Im Podcast-Gespräch mit Christoph Soltmannowski von der Text Akademie erklärt Mickeleit, warum die Euphorie rund um die Digitalisierung und AI nicht automatisch zu echter Innovation führt: Investitions-Schieflagen, Kompetenzlücken und regulatorische Risiken – Stichwort EU AI Act – bremsen den Fortschritt.
Datenkompetenz wird zum kritischen Faktor für Budgetverteidigung und kreative Stakeholder-Journeys. Gescheiterte Newsroom-Konzepte mahnen zu ganzheitlichen Change-Prozessen statt reiner Technologieeinführung.
Was jetzt zählt? Umschulungsoffensiven, ausgewogene Budgets und Experimentierräume für datengetriebene Dialogkommunikation. Kommunikations-Profis müssen den Marathon der digitalen Transformation meistern, um Künstliche Inteligenz für eine Stakeholder-zentrierte Kommunikation nutzen zu können.
Den CommTech Index Report 2024/2025 gibt es hier zum Download.
20 Jahre Schillingreport: Mehr Frauen in Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten
Seit zwei Jahrzehnten analysiert der Schillingreport die Zusammensetzung der Führungsgremien der grössten Schweizer Unternehmen. Der aktuelle Bericht zeigt: Der Frauenanteil hat sich deutlich erhöht, bleibt aber im internationalen Vergleich tief.
Redaktion
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27. Februar 2025
(Grafiken: zVg.)
Die Führungsetagen der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber sind heute diverser als vor 20 Jahren. Während 2006 noch keine Geschäftsleitung einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent hatte, ist das mittlerweile bei 31 Unternehmen der Fall. Der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen stieg von 4 Prozent im Jahr 2006 auf aktuell 22 Prozent. In den Verwaltungsräten erhöhte er sich seit 2010 von 10 auf 33 Prozent. «Wir sind auf gutem Weg», sagt Herausgeber Guido Schilling, «dennoch gehören wir im Vergleich mit der EU noch immer zu den Schlusslichtern.»
Verwaltungsräte: Mehr Frauen, veränderte Kompetenzprofile
Die Verteilung der Verwaltungsratssitze veränderte sich in den letzten Jahren stetig. Unternehmen besetzten zwischen 37 und 48 Prozent der vakanten Sitze mit Frauen, was zu einer höheren Durchmischung führte. Heute verfügen 62 Prozent der Unternehmen über einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent im Verwaltungsrat – 2010 waren es nur 2 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Unternehmen ohne Frauen im Verwaltungsrat von 44 auf 3 Prozent.
Auch das Anforderungsprofil für Verwaltungsratspräsident:innen hat sich verändert. Der Anteil an Personen mit einem Hintergrund in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) stieg in den letzten zehn Jahren von 22 auf 34 Prozent. Die Zahl der juristisch ausgebildeten Präsident:innen sank von 27 auf 15 Prozent, während der Anteil an Ökonom:innen von 33 auf 41 Prozent anstieg. Die Unternehmen setzen stärker auf wirtschaftliches und technologisches Know-how, um Herausforderungen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz besser zu bewältigen.
Geschäftsleitungen: Langsame Entwicklung mit Katalysatoreffekt
Der Wandel in den Geschäftsleitungen verlief langsamer. Erst 2023 wurde mit 20 Prozent der vom Aktienrecht vorgegebene Geschlechterrichtwert erreicht, heute liegt der Frauenanteil bei 22 Prozent. «Die Sensibilisierung dauerte 15 Jahre», sagt Schilling, «ein echter Katalysatoreffekt stellte sich erst ein, als Unternehmen zwei oder mehr Frauen in der Geschäftsleitung hatten.»
Auch in Schlüsselfunktionen zeigt sich eine Veränderung: 2006 gab es nur zwei weibliche CEOs und zwei weibliche CFOs, heute sind es zwölf beziehungsweise 16. Schilling geht davon aus, dass Unternehmen mit einer höheren Frauenquote langfristig im «War for Talents» besser positioniert sein werden.
Frauenanteil steigt auch unterhalb der Geschäftsleitung
Seit 2016 erfasst der Schillingreport den Frauenanteil unterhalb der Geschäftsleitungsebene. Die Daten zeigen, ob genügend weibliches Führungspotenzial für Geschäftsleitungspositionen vorhanden ist. In den letzten zehn Jahren stieg der Frauenanteil im Middle Management von 22 auf 28 Prozent, im Topmanagement von 14 auf 21 Prozent. «Diese Verbreiterung der Gender-Diversity-Pipeline ist entscheidend für eine nachhaltige Durchmischung auf allen Führungsebenen», so Schilling.
Internationalisierung und öffentlicher Sektor als Treiber
Parallel zur Geschlechterentwicklung wurde die Geschäftsleitung internationaler. Der Anteil an Mitgliedern ohne Schweizer Pass liegt heute bei 49 Prozent, der höchste Wert seit Beginn der Erhebung. Besonders nach der Corona-Krise habe sich die Attraktivität der Schweiz für ausländische Führungskräfte erhöht. 63 Prozent der neu ernannten Geschäftsleitungsmitglieder haben keinen Schweizer Pass.
Auch der öffentliche Sektor verzeichnet Fortschritte: In der Bundesverwaltung stieg der Frauenanteil im Topkader von 17 Prozent im Jahr 2016 auf heute 42 Prozent. Laut Schilling zeigt der Bund, dass vorgegebene Quoten nicht nur festgelegt, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden können.
SMI-Unternehmen als Vorreiter
Die Unternehmen im Swiss Market Index (SMI) erreichten bereits 2022 den Geschlechterrichtwert von 30 Prozent im Verwaltungsrat und 20 Prozent in der Geschäftsleitung. Heute liegt der Frauenanteil in den SMI-Geschäftsleitungen bei 28 Prozent – deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 22 Prozent. Während der deutsche DAX-Index 2016 mit einem Frauenanteil von 9 Prozent noch vor dem SMI (6 Prozent) lag, hat der SMI mittlerweile mit 28 gegenüber 25 Prozent die Führung übernommen.
Der vollständige Schillingreport 2025 erscheint im Mai und ist in Deutsch, Französisch und Englisch unter Schillingreport.ch abrufbar.
KI-Inhalte: Zwischen Fortschritt und Ermüdung
Automatisiert generierte Inhalte werden immer präsenter – damit wächst auch die Skepsis gegenüber ihrer Qualität und Relevanz. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, KI sinnvoll in ihre Abläufe zu integrieren und gleichzeitig die Nachfrage nach authentischen Formaten zu bedienen. Ein Thesenpapier von EY Schweiz beleuchtet zentrale Entwicklungen.
Redaktion
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27. Februar 2025
Das zweite Thesenpapier des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY Schweiz beleuchtet in drei Thesen die nahe Zukunft der KI.
These 1: KI-Inhaltsmüdigkeit nimmt zu
KI-generierte Inhalte sind heute fester Bestandteil der digitalen Kommunikation, doch sie stossen zunehmend auf Ablehnung. Die wachsende Menge an vorhersagbaren, glatt polierten Texten führt dazu, dass sich Nutzer:innen verstärkt authentischen Formaten wie Podcasts oder Interviews zuwenden. «Die Nutzer fühlen sich zunehmend zu authentischen menschlichen Perspektiven hingezogen, um den Kontext und die Person hinter Meinungen zu verstehen», erklärt Adrian Ott, Partner und Chief Artificial Intelligence Officer bei EY Schweiz.
Wenn die KI mit Bedacht als Redaktions- und Qualitätskontrollinstrument eingesetzt wird, kann sie die menschliche Kreativität eher unterstützen als ersetzen. Bei der Erstellung eines neuen Artikels mit KI gibt es mittlerweile eine Reihe von Möglichkeiten, mit denen überflüssiger Fachjargon und KI-Schreibstile vollständig entfernt werden können, so dass der Inhalt frisch und gut lesbar bleibt und die Autoren sich auf ihre ursprünglichen Gedanken konzentrieren können. Um die Interaktion zwischen Mensch und KI ist ein ganzer Wissenschaftszweig (Human-AI Interaction, «HAX») entstanden, der diese Verbindung untersucht und Wege für die Zukunft aufzeigt.
These 2: Unternehmensdaten als Hürde für AGI
Die Entwicklung schreitet weiter voran – insbesondere in Richtung einer Künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI), die theoretisch jede intellektuelle Aufgabe auf menschlichem Niveau bewältigen könnte. Doch in der Praxis scheitert der Einsatz oft an der mangelhaften Qualität von Unternehmensdaten oder an komplexen Entscheidungsprozessen. «Der Traum, alle Unternehmensdaten in eine AGI zu laden, die sofort den Überblick über das Unternehmen gewinnt, wird wahrscheinlich nicht wie erwartet funktionieren», so Ott. «Die Frage ist nicht nur, wann AGI ankommt, sondern auch, wie lange es dauern wird, sie sinnvoll in unsere Geschäftswelt zu integrieren.» Effizienz, Zuverlässigkeit und Vertrauen spielen dabei also genauso eine zentrale Rolle.
These 3: Effizientere KI-Modelle im Kommen
Parallel dazu rückt der Energieverbrauch grosser KI-Modelle stärker in den Fokus. Während bisher leistungsfähige Modelle enorme Rechenkapazitäten erforderten, zeigen Entwicklungen wie das chinesische Modell DeepSeek, dass auch mit weniger Ressourcen beachtliche Ergebnisse erzielt werden können. Das könnte langfristig zu einer Zweiteilung der KI-Landschaft führen: Einerseits hochkomplexe, selbstlernende Systeme für Forschung und Innovation, andererseits effiziente Modelle für den alltäglichen Einsatz.
Mensch-KI-Partnerschaft als zentraler Faktor
Für Unternehmen bedeutet das: KI bleibt ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, doch ihr Einsatz muss strategisch erfolgen. Während die Nachfrage nach glaubwürdigen Inhalten steigt, bieten neue, kosteneffiziente KI-Modelle Chancen für massgeschneiderte Anwendungen. Wer frühzeitig in die Qualität seiner Daten investiert, könnte langfristig von der technologischen Entwicklung profitieren.
Hier kann das gesamte Thesenpapier im Detail gelesen werden.
«Ex Libris Lesebarometer 2025»: So liest die Schweiz
Der «Ex Libris Lesebarometer 2025» beleuchtet die Lesegewohnheiten und -vorlieben der Menschen in der Schweiz. Dabei wird klar, dass Bücher für viele weit mehr als ein Zeitvertreib sind – nämlich Lebensbegleiter, Inspirationsquelle und ein ruhender Anker in einer digitalen und schnelllebigen Welt.
Redaktion
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27. Februar 2025
(Grafiken: Ex Libris/Sotomo)
Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Sotomo ging Ex Libris dem Leseverhalten Schweizer Bevölkerung auf den Grund. Michael Hermann, Geschäftsführer von Sotomo, ordnet die Ergebnisse ein: «Die Umfrageergebnisse machen deutlich, wie sehr das Lesen die emotionale und kognitive Welt der Schweizer Bevölkerung bereichert.»
Lesen macht attraktiv
In einer Zeit, in der soziale Medien immer mehr Zeit im Alltag einnehmen, zeigt sich in der Schweiz ein deutliches Spannungsfeld zwischen digitalen und traditionellen Freizeitaktivitäten. Während das Lesen als Quelle der Ruhe, Inspiration und Bildung wahrgenommen wird, werden soziale Medien von den Befragten eher kritisch betrachtet. So empfinden nur 12 Prozent der Befragten soziale Medien als energiefördernd, während 64 Prozent die sozialen Medien diesbezüglich negativ beurteilen.
Auch werden Leser:innen insgesamt positiv wahrgenommen und mit Eigenschaften wie Wissbegierde und Intellektualität assoziiert, während Nutzer:innen sozialer Medien häufiger als oberflächlich gesehen werden. Darüber hinaus macht Lesen attraktiv: 84 Prozent der Befragten finden Personen, die viel lesen, attraktiv.
Lesen entspannt
Ganze 68 Prozent der Befragten fühlen sich nach dem Lesen entspannt und 65 Prozent empfinden es als beruhigend. Auch bei langem Lesen bleibt die Wirkung positiv: 87 Prozent der Befragten berichten, dass sie sich danach gut fühlen, kaum jemand hat bei langem Lesen negative Gefühle. Im Vergleich dazu gibt ein Viertel der Befragten an, dass sie bei längerer Nutzung sozialer Medien negative Gefühle erleben.
Für die Mehrheit ist Lesen vor allem ein Mittel zur Unterhaltung (77 %), zur Entspannung und zum Wissenserwerb (jeweils 74 %). Gleichzeitig zeigt sich, dass Bücher auch soziale Verbindungen fördern: 57 Prozent der Befragten sprechen regelmässig mit anderen über die Bücher, die sie gelesen haben.
Lesezeit: In den Ferien oder vor dem Einschlafen
Besonders beliebt ist das Lesen in den Ferien – 64 Prozent der Befragten greifen im Urlaub vermehrt zu Büchern, eine Zeit, in der Ruhe oft besonders geschätzt wird. Nahezu ebenso viele, 61 Prozent, lesen vor dem Einschlafen, als eine entspannende Gewohnheit, um den Tag ausklingen zu lassen. Auch am Wochenende finden 60 Prozent der Befragten Zeit, sich in Geschichten zu vertiefen. Das Lesen ist jedoch nicht nur an ruhige Momente gebunden. So nutzen 34 Prozent der Schweizer:innen ihre Pendelzeiten zum Lesen. Öffentliche Orte wie Cafés und Parks bieten für 20 Prozent der Befragten eine geeignete Umgebung.
Romane und Krimis am beliebtesten
Die Lieblingsgenres sind kunterbunt und zeugen von einer lebendigen Lesekultur, die Wissen, Spannung und tiefere Einsichten umfasst. Romane sind mit 68 Prozent das beliebteste Genre, gefolgt von Krimis und Thrillern (57 %). Frauen lesen besonders häufig Romane (84 %), während Männer mit 62 Prozent eine stärkere Vorliebe für Krimis und Thriller haben. Doch es geht nicht nur um Spannung: Auch das Interesse an Fakten und Wissen bleibt stark. Sachbücher erfreuen sich bei beiden Geschlechtern grosser Beliebtheit.
Das Lesebarometer zeigt, für viele Schweizer:innen ist Literatur ein Weg, Empathie zu entwickeln und sich in neue Perspektiven zu versetzen. «Die Wirkung von Literatur ist vielfältig: Romane fördern das Einfühlungsvermögen und regen die Fantasie an, Sachbücher erweitern den Horizont und geben Sicherheit im Gespräch», führt Daniel Röthlin aus.
Lange Texte bereiten drei von vier Befragten Mühe
Die Umfrage verdeutlicht, wie hoch die Schweizer Bevölkerung ihre Lesefähigkeit schätzt: 99 Prozent der Befragten erachten die eigene Lesefähigkeit als wichtig. Diese einhellige Zustimmung zeigt sich über verschiedene Alters- und Geschlechtergruppen hinweg.
Angesichts der allgegenwärtigen sozialen Medien und der kurzlebigen Inhalte, die unsere Aufmerksamkeit in kleinen Dosen fordern, stellt sich die Frage, ob die Fähigkeit zur Konzentration auf längere Texte leidet. Die Umfrageergebnisse geben Aufschluss: Zwar berichten insgesamt 75 Prozent der Befragten, dass sie eher keine Schwierigkeiten haben, sich auf längere Texte zu konzentrieren. Doch zeigt sich bei genauerem Hinsehen ein interessanter Trend: Der Einfluss der Altersgruppen fällt hier besonders ins Auge. Junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren geben mit 40 Prozent am häufigsten an, dass sie beim Lesen längerer Texte Konzentrationsprobleme haben – möglicherweise ein Hinweis auf die Auswirkungen der digitalen Schnelllebigkeit. Im Gegensatz dazu scheinen die mittlere Altersgruppe von 36 bis 55 Jahren sowie die über 55-Jährigen deutlich weniger betroffen zu sein.
Bücherregal als Spiegel der Persönlichkeit
Gedruckte Bücher sind mehr als blosse Wissensquelle. Sie sind treue Begleiter, Erinnerungsstücke und Ausdruck persönlicher Werte und Geschichten. Ein Blick auf die Anzahl Bücher, die man besitzt, offenbart eine faszinierende Schweizer Kultur: Für 41 Prozent der Befragten gehören mehr als 100 gedruckte Bücher zu ihrem Haushalt. Vor allem die ältere Generation bewahrt umfangreiche Sammlungen auf. Die Leidenschaft für Bücher zeigt sich auch in der Zahl der Bücher, die tatsächlich gelesen werden: Die Mehrheit liest ihre Bücher vollständig. Zwei Drittel geben an, (fast) alle ihre Bücher zu Ende zu lesen.
Nach dem Lesen behalten 86 Prozent ihre Bücher, die häufig als bleibende Schätze und Erinnerungsstücke dienen. Nur 12 Prozent geben an, ihre Bücher nach dem Lesen wegzuwerfen.
Während 22 Prozent der Befragten darauf bestehen, dass Bücher makellos bleiben sollten, zeigen sich 52 Prozent neutral gegenüber Markierungen oder Eselsohren. 27 Prozent empfinden persönliche Notizen sogar als Teil eines aktiven Leseprozesses. 78 Prozent der Befragten lesen jedes Buch zu Ende, das sie angefangen haben und drei Viertel liest Bücher geduldig bis zum Ende, ohne vorher das letzte Kapitel zu überfliegen.
Für die Umfrage wurden zwischen dem 1. und dem 8. Oktober 2024 1044 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die sprachintegrierte Bevölkerung der Deutschschweiz ab 18 Jahren. Die Befragung erfolgte online über das Online-Panel von Sotomo. Für die vorliegende Gesamtstichprobe beträgt das 95-Prozent Konfidenzintervall (für 50 Prozent Anteil) +/- 3 Prozentpunkte. Das «Ex Libris Lesebarometer 2025» kann hier heruntergeladen werden.
Tincan macht für die Bossard Group die stillen Held:innen sichtbar
Der von Tincan produzierte Unternehmensfilm für die Bossard Group bringt die unsichtbaren Held:innen der Verbindungstechnikbranche auf eine emotionale und visuell beeindruckende Weise ins Rampenlicht.
Redaktion
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27. Februar 2025
Für die Bossard Group hat Tincan einen Image Clip umgesetzt, der den unsichtbaren Held:innen der Industrie eine Bühne bietet. In einem cineastischen Look zeigt der Film Verbindungselemente und Mitarbeitende, deren wichtige Arbeit oft im Hintergrund bleibt, aber einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg ihrer Kund:innen leisten.
Cineastische Erzählweise für mehr Emotionen
Der Imagefilm setzt auf eine starke visuelle Erzählweise, die den Zuschauenden die Bedeutung dieser stillen Held:innen näherbringt. Mit einem cineastischen Look und intensiven Bildern wird die Arbeit der Mitarbeitenden in der Logistik und Industrie auf eindrucksvolle Weise gewürdigt. Durch diese Herangehensweise wird das Thema emotional und authentisch vermittelt, sodass der Film nicht nur informiert, sondern auch berühren soll. Auch die – teils kleinen und unscheinbaren, aber elementaren – Verbindungselemente und -lösungen rücken im Film ins Rampenlicht und werden heldenhaft in Szene gesetzt.
Anerkennung für die unsichtbaren Held:innen
«Es war uns wichtig, die oft verborgene Wirkung der richtig verwendeten Verbindungselemente und -lösungen ins Licht zu rücken. Meist werden diese kleinen Teile total unterschätzt, leisten aber einen grossen Beitrag zum Erfolg unserer Kunden. Wir wollten dabei weg vom Image, dass wir als simpler ‹Schraubenlieferant› wahrgenommen werden», sagt Alain Bollschweiler, Head Communication & Branding bei Bossard Group. «Der Imagefilm von Tincan hat dies geschafft und zeigt auf, wie wichtig die Verbindungstechnik und die Mitarbeitenden im Hintergrund für das Unternehmen sind, ohne dafür je im Rampenlicht zu stehen.» So hinterlässt der Film einen bleibenden Eindruck und lenkt den Fokus auf die wertvolle Arbeit dieser «hidden Heroes».
«Der Image Clip für die Bossard Group verdeutlicht, wie Filme als Medium genutzt werden können, um bedeutungsvolle Botschaften auf eine emotionale und fesselnde Weise zu vermitteln», resümiert Baris Erdal, Motion Consultant und Senior Partner von Tincan.
Verantwortlich bei Bossard Group: Alain Bollschweiler (Head Communication & Branding); Marleen Seilheimer (Senior Corporate Communication Specialist). Verantwortlich bei Tincan: Baris Erdal (Projektleitung, Konzeption, Regie), Balin Imfeld (Kamera, Schnitt), Ephraim Tännler (Kameraassistenz), Jana Meyer (Produktionsassistenz), Marc Odermatt (Licht), Andrin Hettinger (Drohne).
Studentin entwirft erstes offizielles Maskottchen für den ESC
Der Eurovision Song Contest 2025 erhält erstmals ein offizielles Maskottchen. Der Entwurf stammt von Lynn Brunner, einer Studentin der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Die 20-Jährige setzte sich mit ihrer Idee in einem Wettbewerb gegen 35 weitere Einreichungen durch.
Redaktion
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26. Februar 2025
(Bild: SRG SSR)
Erstmals in der ESC-Geschichte wurde das Maskottchen in einem offenen Wettbewerb unter Studierenden und Lernenden entwickelt. Insgesamt nahmen 1100 Kreative der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und der Schule für Gestaltung Basel teil. Eine Jury aus Vertreter:innen des Organisationskomitees wählte die fünf besten Entwürfe aus. Brunners Design wird nun realisiert und soll ab Mai in Basel den ESC-Spirit verbreiten.
Das Maskottchen trägt den Namen «Lumo», abgeleitet von «luminous» für Licht und Energie. Mit leuchtenden Farben, ausdrucksstarken Händen und wildem, flammendem Haar steht es für die Kraft der Musik. Es soll die Botschaft des ESC 2025 – «United by Music» – verkörpern und Menschen unabhängig von Herkunft oder Alter verbinden.
«Ich bin überglücklich, das Maskottchen für den ESC 2025 designen zu dürfen. Das gibt meiner Kreativität eine grosse nationale und internationale Bühne – eine Riesenchance für mich», sagt Brunner. Gemeinsam mit Art Director Artur Deyneuve wurde ihr Entwurf für die Produktion verfeinert. Das Maskottchen soll mit regionalen oder nationalen Herstellern umgesetzt werden.
Jung von Matt Group wird internationale Leadagentur von Mini
Die Marke Mini wird ab sofort mit einer neuen kreativen Leadagentur für internationale Kampagnen zusammenarbeiten. Zum neuen Partner wurde die Jung von Matt Group ernannt. Der Etat wird von den Büros der Agenturen in Zürich und London aus geleitet.
Redaktion
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26. Februar 2025
Die Agentur Jung von Matt setzte sich in einem umfangreichen Pitch durch. Bei der Entscheidung für die neue Agentur seien vor allem die internationale Ausrichtung und die umfangreiche Expertise des Teams in den geforderten Bereichen ausschlaggebend gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die entsprechende Ausschreibung erfolgte turnusgemäss zum Ablauf der bestehenden Verträge.
Mini und Jung von Matt haben bereits im Jahr 2000 und von 2015 bis 2021 erfolgreich zusammengearbeitet.
Dreifive und Jumbo lassen Marco Fritsche Werkzeug testen
Der Moderator Marco Fritsche und Jumbo bündeln ihre Kräfte für eine Social-Media-First-Kampagne. Im Mittelpunkt stehen die Ayce-Produkte von Jumbo, die Marco Fritsche auf unterhaltsame und informative Weise testet. Die Kampagne von Dreifive setzt auf snackable und mehrwerthaltige Kurzvideos, die speziell für Social Media konzipiert sind und in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch ausgespielt werden.
Redaktion
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26. Februar 2025
Die Videos zu den Produkttests werden während des Kampagnenzeitraums gezielt beworben und an die relevante Zielgruppe ausgesteuert. Die technische Umsetzung der Kampagne übernahm die Agentur Dreifive: Ein Dreh vor Bluescreen, der Einsatz von 6K-Filmkameras, ein begleitendes Fotoshooting sowie ein Voiceover-Recording direkt am Set sorgen für eine hochwertige Produktion.
«Mit dieser Kampagne vereinen wir unterhaltsamen Content mit echtem Mehrwert», erklärt Cheryl Schlatter, Teamlead Social Media bei Dreifive. Marco Fritsche präsentiere das «Click & Work»-System von Ayce auf authentische Weise. «Unser Ziel ist es, mit snackable Social-Media-Inhalten eine breite Zielgruppe zu erreichen und echten Impact zu erzielen», so Schlatter weiter.
Verantwortlich bei Jumbo: Megan Riva (Junior Projektleiterin Kommunikation), Zorica Jurkovic (Leiterin Werbung). Verantwortlich bei Dreifive: Natalie Kühne (Social Media Consultant), Ramona Huber (Teamlead Social Media), Cheryl Schlatter (Teamlead Social Media), Juliane Miehling (Digital Arts Designer), Sandro Kohler (Senior Arts Designer), Marleen Albert (Head of Social Media|Partnerin).
Neue Video-Kolumne: Simone Bargetze berichtet für Blue News aus Hollywood
Die ehemalige Hollywood-Stuntfrau Simone Bargetze startet Anfang März eine eigene Video-Kolumne für Blue News. In «L.A. Calling: Simone’s Hollywood Stories» gibt sie Einblicke in das Leben in Los Angeles und trifft dabei prominente Persönlichkeiten. Die Beiträge erscheinen online und als Best-of-Magazin auf dem Free-TV-Sender Blue Zoom.
Redaktion
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26. Februar 2025
(Bild: zVg.)
Bargetze war in den 2010er-Jahren als Stuntfrau in rund 40 Filmproduktionen tätig, darunter «Avatar», «Transformers» und «Iron Man». Nun berichtet sie für Blue News direkt aus Hollywood und nimmt das Publikum mit auf Streifzüge durch die Stadt. Dabei trifft sie bekannte Gesichter, besucht Schauplätze der Filmindustrie und zeigt das Leben in der kalifornischen Metropole. «Ich möchte den Leserinnen und Lesern inspirierende Geschichten aus der Traumfabrik erzählen und die pulsierende Energie der Menschen hier weitergeben», sagt sie.
Für Blue News bedeutet die neue Kolumne eine Erweiterung des Entertainment-Angebots. «Mit Simone Bargetze sind wir noch näher an den Stars und zeigen Hollywood aus einer persönlichen Perspektive», sagt Claudia Lässer, CEO von Entertainment Programm.
Einkaufsverhalten 2025: Gesundheit und Preis im Fokus
Dem Bring! Labs Shopping Report zufolge setzen Konsument:innen 2025 auf eine strukturierte Einkaufsplanung. Neben einem verstärkten Preisbewusstsein beeinflussen auch Gesundheits- und Nachhaltigkeitsaspekte die Kaufentscheidungen. Besonders gefragt sind zuckerfreie, pflanzliche und regionale Produkte.
Redaktion
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26. Februar 2025
Der aktuelle Shopping-Trend-Report von Bring! zeigt, dass sich Schweizer Konsument:innen zunehmend mit ihrem Einkaufsverhalten auseinandersetzen. 84 Prozent planen ihre Einkäufe mit detaillierten Listen, um gezielt Geld zu sparen. Dabei spielen Angebote eine zentrale Rolle: 43 Prozent orientieren sich gezielt an Angeboten, 59 Prozent kaufen Vorräte bevorzugt im Rabatt. Allerdings wollen 61 Prozent, trotz steigender Preise, ihr Einkaufsbudget für Lebensmittel nicht reduzieren – gespart wird eher im Non-Food-Bereich wie bei Schuhen oder Accessoires.
Parallel wächst das Gesundheitsbewusstsein. Rund ein Fünftel der Konsument:innen achtet verstärkt auf zuckerfreie Produkte und Fleischalternativen. Auch Nahrungsergänzungsmittel sowie proteinreiche Lebensmittel gewinnen an Beliebtheit. 36 Prozent der Schweizer:innen planen ihre Mahlzeiten im Voraus, um eine bewusste Ernährung sicherzustellen. In der Romandie nutzen 45 Prozent Ernährungs-Apps, während es in der Deutschschweiz nur 27 Prozent sind.
Ein weiterer Trend ist der bewusste Umgang mit Umweltressourcen. 62 Prozent bevorzugen saisonale, 59 Prozent regionale Produkte – beides mit deutlichem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. 85 Prozent der Konsument:innen nehmen Einschränkungen in Kauf, um nachhaltiger zu konsumieren.
«Konsument:innen agieren heute preisbewusster und organisierter als je zuvor. Planung und Angebote bestimmen den Einkauf, während gesunde Ernährung – insbesondere zuckerfreie und vegane Produkte – weiter an Bedeutung gewinnt», resümiert Raphael Thommen, CCO von Bring! Labs.
Jung von Matt Limmat rückt für V-Zug Präzision und Design in den Fokus
Wahre Präzision offenbart sich im Detail. In der aktuellen Kampagne «Aus der Schweiz. Für Ihr Zuhause.» setzt V-Zug auf handwerkliche Perfektion und stellt raffinierte Feinheiten in den Mittelpunkt. So macht Jung von Matt Limmat die Schweizer Werte des Unternehmens erlebbar.
Redaktion
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26. Februar 2025
Die Haushaltsgeräte von V-Zug vereinen minimalistisches Design mit herausragender Funktionalität. Die neue Kampagne vermittelt dies mit spannenden Perspektiven, die zeigen, dass jedes Detail der Produkte den höchsten Ansprüchen standhält. Die Bildsprache besticht durch Close-ups in warmen Tönen und klaren Linien entlang von Produktdetails. So wird die Präzision betont, mit der die dargestellten Produkte entwickelt wurden. Die Kampagne soll unterstreichen, dass die Produkte von V-Zug auch punkto Ästhetik und Design auf internationalem Spitzenniveau nach wie vor Standards setzen.
Chief Marketing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von V-Zug, Nathalie Noël, betont die Botschaft der Kampagne: «Die Produkte von V-Zug sind hohen funktionalen und ästhetischen Maximen verpflichtet. Sie sind im besten Sinne formvollendete Destillate der wichtigsten Schweizer Werte: edles Design, kompromisslose Funktionalität, höchste Schweizer Qualitätsstandards, Nachhaltigkeit durch Effizienz. Genau das verdichten wir in der Kampagne.»
Die Kampagne mit dem Claim «Aus der Schweiz. Für Ihr Zuhause.» entwickelt den bisherigen Markenauftritt von V-Zug weiter und bleibt dabei den Kernwerten des Unternehmens treu. «Wir legen einen starken Fokus auf die Produkte, deren Details, Texturen und Designlinien. In den Fokus gerückt werden diese durch ungesehene Perspektiven und interessante Anschnitte, somit zelebrieren wir Schweizer Perfektion und Innovation zeitgemäss und auf höchstem Niveau und stellen auf diese Weise die hohen funktionalen Qualitätsansprüche dar, welche die Geräte erfüllen», erklärt Christian Kies, Chief Creative Officer von Jung von Matt.
Die Kampagne folgt einer Mehrkanal-Strategie und operiert mit einer Vielzahl von Werbeformaten, darunter TV-Spots, OOH, Social-Media-Ads und weitere digitale Platzierungen. Den Auftakt zur Kampagne bildete der TV-Launch am 17. Februar 2025, digitale Werbemittel werden laufend ausgerollt.
Kundin: V-Zug. Agentur: Jung von Matt Limmat. Externe Partner:innen: LeBerg, Jung von Matt Impact, Blish.
André Caradonna wird neuer Leiter Marketing am Maz in Luzern
Das Kompetenzzentrum für Journalismus und Kommunikation Maz begrüsst per Anfang März 2025 André Caradonna als neuen Leiter Marketing. Er tritt die Nachfolge von Victoria Arnold an.
Redaktion
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26. Februar 2025
(Bild: zVg.)
In seiner Funktion verantwortet André Caradonna die strategische und operative Weiterentwicklung der Marketingaktivitäten des Maz. Mit ihm soll die Positionierung der Institution als führende Ausbildungsstätte für Journalismus und Kommunikation weiter gestärkt werden.
«Wir freuen uns sehr auf André Caradonna mit seiner umfangreichen Fachexpertise und Marketing-Erfahrung. Wir setzen auf ein modernes und zielgerichtetes Marketing, um unsere Reichweite und Wirkung im Bildungsbereich weiter zu steigern», wird Maz-CEO Martina Fehr in einer Mitteilung zitiert.
Caradonna studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft, Journalismus und Soziologie an der Universität in Fribourg. Anschliessend arbeitete er mehrere Jahre in verschiedenen Agenturen, bevor er auf die Unternehmensseite wechselte. Bei der Swisscom förderte er als Leiter PR/Sponsoring den Geschäftskundenbereich, für die Bernexpo Groupe verantwortete er die Unternehmens- und Produktekommunikation. Weitere berufliche Stationen waren die Insel Gruppe und Ender Diagnostics, jeweils in der Funktion Leiter Kommunikation und Marketing.
Die neue Aufgabe am Maz wird André Caradonna in einem 80-prozentigen Pensum wahrnehmen. Daneben bleibt er als «KreativAgent Caradonna» tätig und unterstützt Unternehmen mit Marketing-Konzepten und Projekten.