Scholtysik erarbeitet Refresh für «Zak»

«Zak» erhält ein neues Gesicht. In enger Zusammenarbeit mit der Bank Cler modernisiert Scholtysik das gesamte User Interface und gestaltet neue Features – mit Fokus auf intuitive Bedienung und ein markentypisches Erlebnis. Die beliebten «Töpfe» bleiben Herzstück und USP der Neobanking-App.

Mit der Lancierung im Jahr 2018 setzte die Bank Cler einen Meilenstein: Das Neobanking-Angebot «Zak» ist von Grund auf für die mobile Nutzung konzipiert und deutlich schneller und intuitiver als klassisches Mobile-Banking. Besonders beliebt ist die Aufteilung des Guthabens in individuelle Budgettöpfe – ein Konzept aus den Behavioral Economics, das der jungen Zielgruppe von Zak perfekt entspricht.

UI-Refresh: Vertraute Patterns, markentypische Experience

Mit Erkenntnissen aus dem regelmässig durchgeführten User Research wird Zak laufend weiterentwickelt. Jetzt hat Scholtysik in einem mehrmonatigen Prozess das Interface-Design der App komplett überarbeitet und neue Features gestaltet. Das frische Zak-Erlebnis orientiert sich stärker an aktuellen Best Practices der Mobile-Betriebssysteme. Der Vorteil für die Nutzer:innen: Selbst komplexe Bankgeschäfte lassen sich rascher und einfacher erledigen.

Neue Features und Refresh zahlen sich aus

Die neuen Features und das modernisierte Interface erweisen sich Angaben zufolge bereits als erfolgreich. Das neue Spar-Feature zieht schon in den ersten Monaten über 120 Millionen Franken an. Auch Downloads und Nutzung nehmen weiter zu, die App gewinnt über 10‘000 Neukund:innen binnen Jahresfrist.

Sandro Looser wird Chief Client Officer bei Kreisvier

Seit Anfang des Jahres verstärkt Sandro Looser die inhabergeführte Agentur Kreisvier als Chief Client Officer (CCO) und Mitglied der Geschäftsleitung. Er kommt von Publicis.

(Bild: zVg.)

Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Kommunikationsbranche bringt Sandro Looser umfassendes Fachwissen und strategische Kompetenz in seine neue Rolle ein. Nach fast zwei Jahrzehnten bei Publicis Groupe, zuletzt als Client Service Director, hat er Anfang 2025 seine Tätigkeit in Basel aufgenommen.

Während seiner Karriere betreute er Marken wie Swiss, Victorinox, Heineken, V-Zug, Baloise, Die Schweizerische Post, das Schweizerische Rote Kreuz und UBS – sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene. Seine fundierte Expertise in der Kundenbetreuung und seine Leidenschaft für innovative Kommunikationslösungen sollen nun massgeblich zur Weiterentwicklung und zum Wachstum von Kreisvier beitragen, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst.

«Kreisvier ist eine spannende Agentur mit einem grossartigen Team», meint Sandro Looser. «Es ist alles da, was es heute braucht: von der eingespielten Beratung über die starke Produktion bis zur schlagkräftigen Kreation. Dazu kommt eine grosse Affinität zu neuen Technologien. Es macht mir viel Freude, in diesem inspirierten Umfeld für unsere Kund:innen neue Impulse zu setzen».

Kreisvier-CEO Alexandra Vatansever ergänzt: «Sandro passt perfekt zu uns, wir freuen uns sehr, ihn an Bord zu haben. Er ist nicht nur ein ausgewiesener Experte, sondern bringt auch viel Herzblut, Unternehmergeist und frische Ideen mit. Genau das, was es heute für Kommunikation braucht, die morgen wirkt.»

Verstärkung für June im Bereich Storytelling und Nachhaltigkeitskommunikation

Die Zürcher Agentur June baut ihre Beratungskompetenz in kreativem Storytelling und Nachhaltigkeitskommunikation aus. Marco Meroni übernimmt die Co-Leitung mit Nathalie Eggen, Sara Gutierrez-Osmani stösst als Senior Beraterin hinzu.

(Bild: zVg.)

Marco Meroni bringt Erfahrung aus Medienarbeit, Unternehmenskommunikation und PR mit. Zuletzt war er Creative Director PR bei Jung von Matt Limmat, zuvor leitete er das Team Amplification bei Rod Kommunikation. «June hat sich als dynamische Agentur etabliert, die Strategie, Kreativität und Technologie vereint – ein Ansatz, der mich begeistert», sagt Meroni.

Sara Gutierrez-Osmani ergänzt das Team mit ihrer Expertise in Nachhaltigkeitskommunikation. Sie war zuvor bei Migros tätig und verantwortete dort interne sowie externe Kommunikationsprojekte im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement. «Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit und Bestandteil der meisten Kommunikationsprojekte», betont sie. Zuvor arbeitete sie bei Too Good To Go und in verschiedenen Agenturen.

Mit den neuen Teammitgliedern will June ihre Kund:innen noch gezielter in Transformationsprozessen begleiten. Co-Gründerin Nathalie Eggen sagt: «Mit Sara und Marco gewinnen wir zwei herausragende Persönlichkeiten, die unser Leistungsspektrum ideal ergänzen.» Der bisherige Co-Lead Cédric Baumgartner verlässt die Agentur.

Bundesrat ist offen für Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche

Die negativen Auswirkungen von sozialen Medien sind schon länger ein Diskussionsthema. Nach einem Vorstoss aus dem Parlament steht der Bundesrat einem Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche offen gegenüber.

(Symbolbild: Unsplash.com)

Vergangenes Jahr hat Australien als weltweit erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige erlassen. Jetzt wird ein entsprechendes Verbot auch in der Schweiz zum Thema. Baselbieter Ständerätin Maya Graf hat einen Vorstoss eingereicht, der den Bundesrat dazu anleitet, ein Verbot von Medienplattformen wie TikTok oder Instagram für unter 16-Jährige zu prüfen.

Graf begründet ihr Anliegen mit diversen wissenschaftlich basierten Anzeichen für die negativen Auswirkungen von übermässiger Handynutzung. Zum einen würde das Smartphone nicht nur die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen, sondern auch ihr Konzentrations- und Lernvermögen beeinträchtigen. Ausserdem komme es seit der Einführung von Handys bei Jugendlichen vermehrt zu psychischen Gesundheitsschäden wie etwa Depressionen, Angstzuständen oder Selbstmordgedanken.

Die Ständerätin führt zudem erste Studien an, die zeigen sollen, dass eine Einschränkung des Smartphone-Gebrauchs sich positiv auf das Lernverhalten von Schüler:innen auswirkt. Auch die Mehrheit der Schweizer scheint ein Handyverbot für Minderjährige zu begrüssen. Laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo sprechen sich nämlich 82 Prozent der Schweizer:innen für ein Smartphone-Verbot an Schulen aus.

Die Landesregierung wendet in ihrer Antwort auf das Postulat ein, dass die Auswirkungen von sozialen Medien auf die psychische Gesundheit «umstritten» seien. Dennoch sei der Bundesrat «bereit, die Situation in einem Bericht genauer zu analysieren.» Stimmt der Ständerat dem Vorstoss zu, kann der Bundesrat einen Bericht zum Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ausarbeiten. (Dajana Dakic/rja)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Ad School zertifiziert 17 Talente der Kommunikationsbranche

Beim sechsten Lehrgang an der Ad School sind 17 Studierende zertifiziert worden. Sie erhalten das Ad-School-Zertifikat und das «Certificate of Advanced Studies Kreation und Strategische Planung» der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

(Bilder: zVg.)

Für die Abschlussarbeit konnte Ochsner Sport als Fallstudie gewonnen werden. Im Briefing wurden die Studierenden aufgefordert, eine Kommunikationsstrategie für den Relaunch des Ochsner Sport Clubs mit besonderem Fokus auf die junge Zielgruppe zu entwickeln.

Die Teams, bestehend aus Kreativen, Strateg:innen und Berater:innen präsentierten der Jury des Ad-School-Schulrates und Vertretenden von Ochsner Sport ihre Abschlussarbeiten. Die Studierenden erhielten anlässlich der Zertifikatsfeier am Donnerstag in der ADC Galerie ihre Zertifikate. Zudem wurden drei Gewinnerteams mit Würfeln in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Gold-Arbeit: OX Club

Silber-Arbeit: Pay with Sweat

Bronze-Arbeit: Club Draw

«Es ist immer wieder faszinierend und schön zu sehen, wie sich die jungen Talente über die letzten Monate entwickelt haben. Die integrative Struktur der Ad School fördert dabei nicht nur die individuellen Kompetenzen, sondern auch das Zusammenspiel in kompetenzübergreifenden Teams. Und das sieht man auch an den aktuellen Abschlussarbeiten, die nicht nur den Schulrat, sondern auch den Auftraggeber Ochsner Sport begeistert haben»,so Schulrats-Präsident und aktueller «Werber des Jahres»-Nominierter Gordon Nemitz.

Die Absolvierenden der Ad School 2024

  • Lehrgang mit Vertiefung Strategie: Jessica Auer, Flurina Morf, Jérôme Rueff, Nadine Sperb, Jasmin Suter.
  • Lehrgang mit Vertiefung Kreation: Dario Brazerol, Jan Feller, Natalie Friedrich, Alena Huber, Melis Karaali, Chantal Kocher, Dominik Kurmann, Marc Lutz, Severin Miszkiewicz , Gjin Paloka, Fabian Seiler, Jil Tölderer, Nora Wieszinski.

 

Olivier Rihs wird Verwaltungsrat bei Swiss Activities

Das Travel-Start-up Swiss Activities holt mit Olivier Rihs einen erfahrenen Experten für digitale Marktplätze in den Verwaltungsrat. Der frühere CEO von Scout24 und TX Markets soll die Skalierung der Plattform vorantreiben.

(Archivbild)

Olivier Rihs bringt über 20 Jahre Erfahrung in der strategischen Weiterentwicklung und Skalierung von Online-Marktplätzen mit. Neben Führungsrollen bei Scout24, TX Markets, der Swiss Marketplace Group und Doodle war er in verschiedenen Verwaltungsräten tätig. Bei Swiss Activities soll er die Expansion der Plattform begleiten. «Olivier ist ein strategischer Visionär und etablierter Deal-Maker, dessen Erfahrung uns enorm bereichern wird», sagt Mathias Graf, CEO und Gründer von Swiss Activities.

Swiss Activities wurde Ende 2021 gegründet und bietet derzeit über 1’900 online buchbare Freizeitaktivitäten in der Schweiz an. Rihs sieht grosses Potenzial für weiteres Wachstum: «Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten, um das Wachstum weiter zu beschleunigen und gemeinsam mit dem Team eine digitale Plattform zu entwickeln, welche es erlaubt, die grösste Auswahl von Schweizer Freizeitaktivitäten online buchbar zu machen.»

20 Minuten lanciert Ressort für Künstliche Intelligenz

20 Minuten ist ab sofort mit einem neuen AI Channel auf seinen digitalen Auftritten präsent. Dieser liefert Tipps, Tricks und alle News über die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz. Für das Angebot, das in einem ersten Schritt während sechs Monaten aktiv ist, wurden die beiden AI-Journalisten Michael Andai und Christoph Soltmannowski engagiert.

Michael Andai (links) und Christoph Soltmannowski. (Bild: zVg.)

Das neue Ressort widme sich ausschliesslich dem Thema Künstliche Intelligenz, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit sei 20 Minuten das «erste Publikumsmedium im deutschsprachigen Raum, das ein eigenständiges KI-Ressort schafft».

Das neue Ressort beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Trends und unkomplizierten Anwendungen im Bereich KI sowie auch dessen Chancen als auch Risiken und bietet Inhalte wie Nachrichten, Hintergrundberichte, Interviews und praktische Tipps. Der Channel ist ab sofort für mindestens sechs Monate auf der App und der Website von 20 Minuten verfügbar.

«KI ist eine der wichtigsten Technologien unserer Zeit und verändert unsere Welt bereits jetzt im Schnellzugstempo», sagt Gaudenz Looser, stellvertretender Chefredaktor von 20 Minuten. «Alle Menschen spüren das zurzeit akut – aber es gibt sehr viele und höchst unterschiedliche Strategien, damit umzugehen. Viele sind überfordert mit dem Druck und der grossen Menge an Informationen zum Thema. Mit unserem neuen Ressort wollen wir unsere Leserinnen und Leser dabei unterstützen, sich in dieser komplexen Thematik zurechtzufinden und die Chancen der KI für sich zu nutzen.»

Partner Samsung an Bord

Der neue Channel entsteht in Partnerschaft mit Samsung. «Samsung treibt viele Innovationen im Bereich Künstliche Intelligenz voran», erklärt Toni Koller, Marketing Director Samsung Schweiz. «Zusammen mit 20 Minuten möchten wir dazu beitragen, KI greifbarer zu machen und aufzeigen, wie sie unser Leben komfortabler gestalten kann.»  Samsung tritt im Channel mit klassischen Online Ads sowie mit gekennzeichneten Native Ads, die durch das Commercial Publishing Team von 20 Minuten erarbeitet werden, auf. Der Channel bietet aufgrund der thematischen Ausrichtung ein hochwertiges und relevantes Umfeld für den Kundenauftritt.

Andai und Soltmannowski engagiert

Für den neuen Channel hat 20 Minuten zwei AI-Spezialisten verpflichtet. Michael Andai ist Kommunikations- und Marketingfachmann und war während vieler Jahre für den Veranstalter Act Entertainment als Kommunikations- und Social-Media-Verantwortlicher tätig. Er hat sich früh für KI-Themen interessiert und sich in AI Writing und Prompt Engineering weitergebildet. Der Gewinner des ersten Zürcher Prompt Battles ist regelmässig als Dozent an der Prompt Engineering Academy im Einsatz. Michael Andai startete als AI Ambassador und Prompt Engineer bereits im Oktober 2024 bei 20 Minuten.

Der ehemalige m&k-Redaktor Christoph Soltmannowski verfügt über viele Jahre Erfahrung als Journalist, Kommunikationsexperte und Podcaster. Er war bereits von 1999 bis 2002 als Film- und Multimediajournalist für 20 Minuten tätig. Später zog es ihn in die Kommunikation und er arbeitete unter anderem für Ringier, Swiss International Airlines und als Chefredaktor des Kundenmagazins von Ticketcorner. 1991 gründete Christoph Soltmannowski eine Agentur für Kommunikation und Journalismus. Er schreibt bereits heute regelmässig zu KI-Themen und ist auch für die Swiss Prompt Engineering Academy tätig.

Überarbeitetes Design für SRF zwei

SRF zwei erscheint ab Freitag in einem überarbeiteten Design. Das Erscheinungsbild des Senders wurde noch stärker auf das Programm ausgerichtet. Im Zentrum stehen moderne Motive in Form neuer «Station Idents». Auch andere visuelle Elemente wurden weiterentwickelt.

(Bilder: SRF)

Die überarbeiteten visuellen Elemente sind ab Freitag zu sehen. Im Zentrum stehen zehn moderne Motive in Form neuer «Station Idents». Diese kurzen Imageposts sollen illustrieren, wofür der Sender SRF zwei steht: für spannende Livesport-Momente, grosse Emotionen und Entspannung. Die neuen Motive zeigen Menschen aus verschiedenen Altersgruppen und bilden unterschiedliche inhaltliche Bereiche des Sport-, Fiktions- und Factualangebots des TV-Senders ab.

«Die Motive geben dem Sender sein Gesicht und seine akustische Wiedererkennbarkeit. Bei der Wahl der Motive war die Nähe zum Alltag und zur Realität des Publikums von SRF zwei wichtig», sagt Wim Möllmann, Brand Manager TV und Leiter Mediaplanung: «Die Aufnahmen sind bewusst authentisch, emotional und nah am Menschen.» Das farbliche Erkennungsbild bleibt gleich.

Ebenfalls überarbeitet wurden die Sender- und Promoelemente, Trailerverpackungen sowie Hinweis- und Warntafeln und Einblender für Programmhinweise.

Ringier und Samsung bieten Gratis-Abo für Digitalmedien

Samsung-Kund:innen erhalten beim Kauf eines Galaxy S25 oder S25 Ultra in der Enterprise Edition ein Jahr lang kostenlosen Zugang zu digitalen Abo-Inhalten von Blick, Handelszeitung, Bilanz und Beobachter. Die Kooperation zwischen Ringier Medien Schweiz und Samsung soll die Nutzung hochwertiger Nachrichteninhalte auf mobilen Geräten fördern.

Das Angebot umfasst automatisch installierte Apps der beteiligten Medienmarken sowie einen individuellen Gutscheincode für den Zugriff auf digitale Abos. Nutzer:innen erhalten damit aktuelle News, Analysen und Ratgeberinhalte ohne zusätzliche Kosten oder Verpflichtungen – das Abo endet nach zwölf Monaten automatisch.

Samsung setzt mit der Enterprise Edition auf leistungsstarke Geräte mit einer dreijährigen Garantie und richtet sich primär an Geschäftskund:innen. Die Aktion ist über den Samsung-Onlineshop sowie ausgewählte B2B-Partner erhältlich.

HWZ-Podcast zum Jelmoli-Aus mit CEO Reto Braegger

Nach fast 200 Jahren geht mit der Schliessung des Zürcher Traditionshauses Jelmoli eine Ära zu Ende. Im HWZ-Podcast «Stefanundstefan» spricht der letzte CEO Reto Braegger über die Herausforderungen der Schliessung – vom Umgang mit Emotionen bis zur Aufrechterhaltung der Kund:innenorientierung.

Als ehemaliger Chief Marketing Officer übernahm Braegger 2023 die Leitung des Warenhauses, nachdem die Eigentümerin Swiss Prime Site das Aus verkündet hatte. Seine Aufgabe: den Betrieb über zwei Jahre hinweg bis zum letzten Verkaufstag weiterzuführen, Mitarbeitende zu begleiten und den Abschied für Kund:innen und Team würdevoll zu gestalten. In der HWZ-Podcast-Folge vom Freitag – dem letzten Verkaufstag bei Jelmoli vor der endgültigen Schliessung – sprechen die HWZ-Dozenten und Studiengangsleiter Stefan Eggenberger und Stefan Vogler mit dem letzten Jelmoli- CEO.

Der Spagat zwischen emotionaler Betroffenheit und operativem Geschäft erforderte einen grundlegenden Mindset-Shift. Die Schliessung brachte nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem menschliche Herausforderungen mit sich. Der CEO und sein Team mussten Fluktuation bewältigen, Motivation erhalten und gleichzeitig das Kaufhaus für seine Kundschaft attraktiv halten – trotz feststehendem Ende.

Wie Jelmoli seinen letzten Akt meisterte und welche Lehren sich aus dem Prozess ziehen lassen, ist ab Freitag in der Podcast-Folge nachzuhören.

Circa 1898: Das Jelmoli-Gebäude wird gebaut. (Archivbild: Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich)

Aroma gewinnt zwei Migros-Aare-Pitches

Ein doppelter Erfolg für Aroma: Die Agentur konnte sich in zwei Pitches durchsetzen und realisiert nun zwei Projekte für die Genossenschaft Migros Aare.

Aroma

Mit einer frischen Imagekampagne und der innovativen Inszenierung von «Restaurant 2.0» bringt Aroma seine Expertise in Markenkommunikation und räumlichem Erlebnisdesign gezielt ein.

Ziel der Projekte ist es, die Markenpräsenz zu stärken, das gastronomische Erlebnis in den Migros-Restaurants zeitgemäss weiterzuentwickeln und nachhaltige Impulse zu setzen.

Microsoft testet werbefinanzierte Office-Anwendungen

Microsoft testet eine werbefinanzierte, kostenlose Office-Suite für Windows. Dabei sind jedoch mehrere Funktionen in Word, Excel und Powerpoint nicht verfügbar. Eine Markteinführung sieht Microsoft vorerst nicht vor.

Der Softwareriese Microsoft testet eine werbefinanzierte und gebührenfreie Office-Suite für Windows-User. Im Rahmen dieses Feldversuchs mit den Anwendungen Word, Excel und Powerpoint müssen Nutzende nicht nur Werbeanzeigen erdulden, sondern auch eine Einsparung diverser Funktionen hinnehmen, wie The Register berichtet. Beispielsweise würden in Word die Features für Zeilenabstände und Rahmen fehlen, während Excel um die bedingte Formatierung sowie Pivot-Tabellen reduziert und Powerpoint um Animationstools gebracht wird.

Des Weiteren könnten Testuser alle drei Anwendungen nur auf Microsofts Cloud Onedrive nutzen, wodurch einem der Zugriff auf lokale Dateien ohne ein kostenpflichtiges Abo verwehrt bleibt. Auch die in Microsoft integrierten KI-Tools seien in der werbefinanzierten Version nicht verfügbar. Ob Microsoft auf die Reaktionen der Testnutzer eingeht und welche Änderungen sich daraus ergeben, bleibt abzuwarten.

Gegenüber The Register habe sich ein Microsoft-Sprecher insofern geäussert, als dass das Unternehmen einige begrenzte Tests durchgeführt habe. «Derzeit gibt es keine Pläne, eine kostenlose, werbefinanzierte Version der Microsoft-Office-Desktopanwendungen auf den Markt zu bringen», wie der Sprecher laut Bericht sagte. (Dylan Windhaber/jor)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

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