Yes zeigt, was mit Topcard alles möglich ist

In einer emotionalen Kampagne bewirbt die Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing die Jahreskarte für Davos Klosters, Arosa Lenzerheide und Laax «Topcard».

Glücks-Momente, wenn die Sonne auf die frisch verschneite Piste scheint oder das Bergpanorama beim Wandern verzaubert. Smile-Momente, wenn Familien und Freund:innen einen gemeinsamen Tag auf der Berghütte ausklingen lassen. Action-Momente, wenn man mit dem Mountainbike über spektakuläre Trails jagt: Die aktuelle Topcard-Kampagne der Churer Agentur Yes Creative Digital Marketing setzt auf Emotionen, die zeigen, was mit der Topcard möglich ist und die Vorfreude wecken sollen.

Die Kampagne wurde breit gestreut und in verschiedenen Formaten ausgespielt – von grossflächigen OOH-Plakaten und digitalen Screens bis hin zu Print-Anzeigen, Flyern und Bannern. Online wurde die Kampagne mit animierten und statischen Social-Media-Ads und Bannern verlängert.


Verantwortlich bei Yes: Corina Calonder (Projektleitung), Corina Calonder, Richi Brändli, Sara Gartmann (Konzeption), Sara Gartmann (Art Direction).

SSM, Unikom und Corall beschliessen neuen GAV für Lokalradios

Die Mediengewerkschaft SSM, Unikom und Corall haben einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für konzessionierte, nicht gewinnorientierte Lokalradios abgeschlossen. Der sogenannte Branchenvertrag 25 tritt am 1. März 2025 in Kraft und bringt höhere Mindestlöhne, mehr Ferien sowie einen stärkeren Persönlichkeitsschutz am Arbeitsplatz.

Der neue GAV wurde im Zuge der Neukonzessionierung für die Periode 2025–2034 ausgehandelt. Konzessionierte Radios mussten sich gegenüber dem Bundesamt für Kommunikation Bakom zu branchenüblichen Arbeitsbedingungen verpflichten. Der Branchenvertrag 25 legt hierfür die Standards fest. Neu unter den GAV fallen auch die neukonzessionierten Radios Vostok (Unikom) und Gwendalyn (Corall).

Der Mindestlohn für Beschäftigte in der Branche steigt von 4’700 auf 5’050 Franken pro Monat bei 13 Monatslöhnen. Mitarbeitende mit einer 42-Stunden-Woche erhalten neu sechs Wochen Ferien, bei 40 Stunden sind es fünf. Zudem wurden verbindliche Massnahmen zum Persönlichkeitsschutz eingeführt, die in einem Personalreglement festgehalten werden müssen. Auch Praktikant:innen werden künftig in den GAV einbezogen, wobei die Löhne noch zwischen den Sozialpartnern verhandelt werden.

Nicht alle Lokalradios sind Teil der Vereinbarung. Radio Toxic.fm ist künftig nicht mehr im Branchenvertrag vertreten, und Radio X nahm nicht an den Verhandlungen teil. Für sie gelten weiterhin die Arbeitsbedingungen für Privatradios, die unter anderem einen 13. Monatslohn und Pensionskassen-Beiträge ab dem ersten verdienten Franken vorsehen.

Die Sozialpartner sehen den neuen GAV als wichtigen Schritt für faire Arbeitsbedingungen im Medienbereich. Er soll zur Qualitätssicherung der Branche beitragen und eine nachhaltige Grundlage für Medienschaffende in den betroffenen Lokalradios schaffen.

Komet hilft Zürcher Gemeinden beim Grünabfall

Sechs Zürcher Gemeinden und Axpo Biomasse sagen dem zunehmenden Anteil an Fremdstoffen in Grüncontainern den Kampf an – mit einer Kampagne von Komet ganz ohne grünen Zeigefinger, dafür aber mit subtilem Humor.

Immer mehr anorganische Abfälle wie Alu, PET, Glas oder Plastik landen in der Schweiz im Grüncontainer. Das führt bei dessen Vergärung oder Kompostierung zur Verunreinigung des zurückgewonnen und schliesslich wieder auf unseren Äckern landenden Naturdüngers, aber auch zu kostenintensivem Mehraufwand. Ein Problem, für das die sechs Zürcher Gemeinden Bachenbülach, Bülach, Höri, Kloten, Oberglatt und Opfikon ihre Einwohnenden zusammen mit Axpo Biomasse jetzt mit Plakaten, Flyern, Bannern und Social Ads sensibilisieren und zu einer Verhaltensänderung bewegen wollen.

Um für ihre Botschaft die gewünschte Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu bekommen, spielt die beauftragte Berner Agentur Komet mit der zuerst bewusst irritierenden, dann Schmunzeln verursachenden Doppel-, wenn nicht gar Dreideutigkeit des Wortes «grün»: Denn «grün» ist in dieser Kampagne nicht nur die Farbe der abgebildeten Flaschen und Dosen, sondern auch eine ökologische Verhaltensweise sowie Teil des Begriffs «Grüncontainer».

Was den Betrachtenden dabei über alle Werbemassnahmen hinweg im Kopf hängenbleiben soll, ist eine konkrete Handlungsanweisung: Auch grüne Alu-Dosen, PET- und Glasflaschen gehören nicht in den Grüncontainer. Sonst landen sie nämlich im Nahrungskreislauf – und damit auf unseren Tellern.


Verantwortlich bei Axpo Biomasse: Abteilung Verkauf. Verantwortlich bei Komet: Christa Zesiger (Beratung), Alina Morger (Grafik), Lisa Oppliger (DTP), Claudio Parente (AD/Konzept), Daniel Müller (Text/Konzept), Jeff Gerber (CD). Foto und Bildbearbeitung: Terence du Fresne. Animationen: Terence du Fresne. Gestaltung Website: Fabl. Programmierung Website: Ps-media.

BVDW und IAB Switzerland lancieren Award für Suchmaschinenmarketing

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW und das IAB Switzerland lancieren den ersten «Search Award». Ausgezeichnet werden Unternehmen, die innovative Lösungen im Suchmaschinenmarketing entwickelt haben. Die Verleihung findet am 17. September 2025 im Rahmen der DMEXCO in Köln statt.

Der neue Award soll Best Practices sichtbar machen und den Austausch über erfolgreiche Strategien in den Bereichen SEA, SEO und übergreifendes Suchmaschinenmarketing fördern. «Mit dem Search Award schaffen wir eine Plattform, die die Innovationskraft und Dynamik im Suchmaschinenmarketing sichtbar macht», sagt Jens Fauldrath, Vorsitzender der BVDW-Fokusgruppe Search.

Der Preis wird in drei Oberkategorien vergeben: SEA, SEO und Übergreifend Search. Diese teilen sich weiter in acht Unterkategorien auf. Es werden sowohl spezialisierte Kampagnen als auch umfassende Strategien ausgezeichnet. Die Jury besteht aus 24 Fachleuten, darunter Jens Fauldrath von Get:traction für «Übergreifend Search», Katharina Knolle von Webnetz für «SEA» und Christoph Baur von Bits & Passion für «SEO».

Seit Montag können Projekte eingereicht werden. Die Frist endet am 5. Mai 2025. Die Gewinner:innen werden an der DMEXCO im September vor rund 250 ausgewählten Teilnehmenden bekannt gegeben.

YES Media Award für Food-Waste-Pasta

«Planet Pasta» vom Gymnasium Biel-Seeland hat den diesjährigen YES Media Award gewonnen. Mit ihrer Idee, aus überschüssigem Gemüse Pasta herzustellen, überzeugten sie die Jury aus Vertreter:innen von Shining Film, Weischer.Cinema und Young Enterprise Switzerland (YES).

Elin Monev, Olivia Curty, Mirja Kucera, Stella Monev und Nicolas Kaufmann (v.l.n.r.) gewinnen mit «Planet Pasta» den Yes Media Award. (Bild: zVg.)

Seit elf Jahren bietet der YES Media Award ausgewählten Miniunternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury aus der Medienbranche zu präsentieren. Die zehn vielversprechendsten Start-ups aus dem YES Company Programme durften sich dieses Jahr im Kino Toni der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK vorstellen. Die Teilnehmenden mussten nicht nur Kreativität beweisen, sondern auch ihre Produkte oder Dienstleistungen eigenständig entwickeln, vermarkten und vor Publikum präsentieren.

Stefan Bircher, Produzent und Founding Partner bei Shining Film, zeigte sich beeindruckt: «Ich fand es eindrücklich, wie die Jugendlichen präsentierten. Mit 18 oder 19 Jahren hätte ich nicht so überzeugend auftreten können.» Nach drei Stunden Jurierung fiel die Wahl auf Planet Pasta, die mit ihrem Konzept zur Reduzierung von Food Waste beitragen wollen. Das Team aus Biel war von der Auszeichnung überrascht: «Wir freuen uns sehr über den Gewinn und die Erfahrungen, die wir heute sammeln konnten.»

Nun beginnt für die jungen Unternehmer:innen die nächste Phase: Gemeinsam mit Stefan Bircher und Maël Bürki, Student im Studiengang Cast / Audiovisual Media der ZHdK, wird der Kino-Spot umgesetzt. Premiere feiert er am 24. Mai 2025 am nationalen Finale des Company Programme im Hauptbahnhof Zürich. Danach wird er durch Weischer.Cinema in Schweizer Kinos ausgestrahlt. «Die beeindruckenden Leistungen der Teams machten uns die Entscheidung nicht leicht. Umso mehr freuen wir uns auf den fertigen Spot», sagt Eveline Kneubühl, Director of Operations bei Weischer.Cinema Schweiz.

Der YES Media Award zeichnet das Miniunternehmen aus, das das grösste Potenzial für eine erfolgreiche Vermarktung im Kino zeigt. Neben der professionellen Spot-Produktion erhalten die Gewinner:innen eine landesweite Platzierung in den Kinos – eine wertvolle Plattform für junge Unternehmer:innen, die ihre Ideen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren möchten.

Natalie Martens wechselt zu Dept

Die Agentur Dept verstärkt ihr Führungsteam in der DACH-Region: Natalie Martens übernimmt die Position als Vice President Clients, Creative & Media. Die frühere Chief Business Officer von Grey bringt über 20 Jahre Erfahrung in Markenstrategie, digitalem Marketing und Agenturführung mit.

(Bild: zVg.)

Martens wird die Kundenberatung bei Dept leiten und für das Account-Management-Team verantwortlich sein. In Zusammenarbeit mit den Kreativ- und Media-Teams der Agentur betreut sie Kund:innen wie Lieferando, Salamander und eBay. Die Personalie folgt auf die Ernennung von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach zum SVP und Head of DACH und unterstreicht den Expansionskurs von Dept in der Region.

Vor ihrem Wechsel war Martens bei Grey Germany für Markenstrategie und Geschäftswachstum verantwortlich. Davor hatte sie leitende Positionen bei Jung von Matt inne. Ihre Stärke liegt in der Verbindung von Kreativität, Daten und Technologie – ein Ansatz, der gut zur strategischen Ausrichtung von Dept passt, wie es in einer Mitteilung heisst.

«Kreativität allein reicht nicht mehr aus – Marken brauchen Ideen, die an der Schnittstelle von Kreativität, Daten und Technologie ansetzen», sagt Martens. «Dept ist für diese neue Ära gemacht, in der Innovation und Exekution Hand in Hand gehen.»

Jeff Zürich entwickelt KI-basiertes Fantasy-Rollenspiel «Artificial Legends»

Mit der Entwicklung von «Artificial Legends» will die Agentur Jeff Zürich ihre Innovationskraft im Bereich Künstlicher Intelligenz unterstreichen. Das Fantasy-Rollenspiel soll demonstrieren, wie KI für interaktives Storytelling eingesetzt werden kann.

Das textbasierte Fantasy-Rollenspiel «Artificial Legends» verbindet Gaming mit innovativer KI-Technologie. Statt einer festgelegten Story erschaffen Spieler:innen ihre eigene epische Saga – in dynamischem Austausch mit der KI, die als Spielleitung fungiert und die Geschichte basierend auf individuellen Entscheidungen formt. So gleicht kein Spielverlauf dem anderen.

Das Spielprinzip funktioniert wie ein klassisches Adventure: Zu Beginn startet man nur notdürftig ausgerüstet, bevor sich durch Interaktionen mit der KI und der eigenen Kreativität ein völlig individuelles Narrativ entwickelt. So passt sich «Artificial Legends» flexibel den Vorlieben der Spieler:innen an. Die Plattform unterstützt mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, und ermöglicht so ein breites Nutzererlebnis. Der funktionsfähige Prototyp ist bereits online.

Jeff setzt KI bereits in verschiedenen Projekten ein und will mit diesem interaktiven Erlebnis die vielfältigen kreativen Einsatzmöglichkeiten aufzeigen. So soll das Spiel auch eine Inspiration für Unternehmen sein, die das Potenzial von KI in ihren eigenen Projekten erkunden möchten. Es wurde in Co-Creation mit Staay entwickelt.


Verantwortlich bei Jeff: Michael Meyer (Partner), Philip Eggenberger (Partner), Peter Day (Partner), Stefan Huggenberger (Partner), David Bär (Project Manager). Verantwortlich bei Staay: Dimo Notarfrancesco (CTO).

Einreichung für den Swiss Out of Home Award gestartet

Die Ausschreibung für den Swiss Out of Home Award 2025 läuft. Kreative, Agenturen und Werbetreibende können ihre analogen und digitalen Aussenwerbekampagnen bis zum 31. Mai 2025 einreichen. Eine Fachjury bewertet die besten Arbeiten, die am 4. September in Zürich ausgezeichnet werden.

Der Swiss Out of Home Award würdigt herausragende Kampagnen aus der Schweizer Aussenwerbung. Eingereicht werden können Arbeiten, die zwischen Juli 2024 und Juni 2025 in der Schweiz oder in Liechtenstein umgesetzt wurden – unabhängig davon, ob sie von Agenturen, Grafikbüros, Einzelpersonen oder firmenintern entwickelt wurden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine 14-köpfige Fachjury aus Werbung, Kultur und Design bestimmt die Shortlist. Die Gewinner:innen werden an der Preisverleihung im Rahmen des Branchenevents «Woohw!» in der StageOne Event & Convention Hall in Zürich bekannt gegeben. Neben Gold-, Silber- und Bronze-Auszeichnungen wird die beste Kampagne als «Campaign of the Year» prämiert. Alle nominierten Arbeiten erhalten ein Diplom als Anerkennung für kreative Originalität und handwerkliche Umsetzung.

Die Veranstaltung am 4. September bringt rund 500 geladene Gäste aus der Branche zusammen. Neben der Award-Verleihung umfasst das Programm eine Konferenz, eine Bühnenshow und eine Dinner-Party. Die Gewinnerkampagnen werden im Anschluss über verschiedene digitale und soziale Medien verbreitet.


Anmeldung und weitere Informationen sind unter Woohw.ch verfügbar.

Jung von Matt Schweiz verstärkt internationale Vernetzung

Jung von Matt Schweiz baut die Zusammenarbeit mit der internationalen Agenturgruppe aus. Kund:innen erhalten dadurch direkten «Zugang zu globaler Kreativexpertise». Gleichzeitig gibt Gründer Dominique von Matt das VR-Präsidium ab und startet mit einer neuen Beratungsfirma.

Roman Hirsbrunner (links) und Christian Kies. (Bild: zVg.)

Die stärkere Vernetzung mit den internationalen Standorten von Jung von Matt soll die Schweizer Agentur noch wettbewerbsfähiger machen. «Internationales Know-how wird für Marken immer relevanter», sagt CEO Roman Hirsbrunner. «Unser Ziel ist es, Kund:innen grenzenlose Kreativität und globale Expertise quasi ‹on the doorstep› zur Verfügung zu stellen.»

Globale Kreativexpertise

Durch die engere Zusammenarbeit mit der internationalen Gruppe erhalten Kund:innen Zugang zu Expert:innen aus den unterschiedlichsten Kreativbereichen, wie zum Beispiel AI oder Marketing Automation und das aus Standorten in Europa, aber auch in Los Angeles, London, Seoul, Ho Chi Minh City, Beijing und Shanghai. «Kreativität ohne Grenzen bedeutet für uns, dass wir mit globalen Kreativteams für nationale und internationale Marken arbeiten, aber auch, dass Unternehmen aus der Schweiz ganz konkretes Know-how unserer internationalen Kolleg:innen nutzen können», konkretisiert CCO Christian Kies. Das ist zum Beispiel der Zugang zu internationalen Sportplattformen durch Jung von Matt Sports, Expertise in Fandom-Marketing durch Jung von Matt Nerd oder Innovationschancen durch neue Technologien durch die Jung von Matt-Agentur Alfr3d. Der Pitchgewinn als Global Lead Agency für Mini mit Teams aus London und Zürich zeige die Potenziale dieser Zusammenarbeit, erklärt Jung-von-Matt-CEO Peter Figge.

Als Zeichen der engeren Anbindung an die Gruppe übernimmt Jung von Matt weitere Anteile an der Schweizer Agenturgruppe, und Hirsbrunner wird Partner im globalen Partnerboard.

Neues Kapitel für Dominique von Matt

Gleichzeitig schlägt Agenturgründer Dominique von Matt ein neues Kapitel auf. Er übergibt das VR-Präsidium an Hirsbrunner und gründet «von Matt/Second Opinion», eine Beratungsfirma für strategische Marketingentscheidungen. «Bei wichtigen Entscheidungen mit langfristiger Tragweite lohnt sich eine Zweitmeinung», erklärt von Matt in einem Schreiben. «In solchen Situationen kann ich meine Erfahrung in Strategie, Marketing, Branding und Kommunikation einbringen, die ich als Unternehmer, Berater und Verwaltungsrat gewinnen konnte.»

Mit der Übergabe des VR-Präsidiums an Roman Hirsbrunner sieht von Matt die Zukunft der Agentur in besten Händen: «Seit über 10 Jahren führt Roman Hirsbrunner die Agentur erfolgreich, die Aktionärsstruktur ist mit ihm, den Führungskräften und Jung von Matt Hamburg nachhaltig aufgestellt und CCO Christian Kies stellt die kreative Exzellenz sicher. Weiterhin stehe ich für Kunden von Jung von Matt als strategischer Berater zur Verfügung.»

«Dominique war und ist für mich in den verschiedensten Konstellationen eine Inspiration– immer ‹on point›, immer ‹on fire›», sagt Hirsbrunner über seinen langjährigen Wegbegleiter.

Tobias Hunziker wird Leiter Handel & Retail bei Post Advertising

Per März 2025 übernimmt Tobias Hunziker die Leitung Handel & Retail im Verkauf von Post Advertising. In dieser Rolle soll er die Weiterentwicklung von Post Advertising vorantreiben.

(Bild: zVg.)

Tobias Hunziker verfügt über langjährige Erfahrung in der Medienbranche. Zudem verfüge er über «fundiertes Wissen des Werbemarkts», wie es in einer Mitteilung heisst. Bei seinem letzten Arbeitgeber Ringier habe er Expertise erworben, die für Post Advertising zentral seien.

Seit 2021 leitete Tobias das internationale Geschäft bei Ringier Advertising und war massgeblich am Aufbau und an der erfolgreichen Entwicklung der internationalen Geschäftsaktivitäten beteiligt. Sein breites Netzwerk strategisch relevanter Kontakte und sein fachliches Know-How wird er nun in seine neue Rolle einbringen. So soll er zur Stärkung von Post Advertising als «führenden Werbepartner in der Schweiz beitragen», heisst es weiter.

Für Sabrina Wettstein, Leiterin Verkauf bei Post Advertising, ist Tobias Hunziker eine Idealbesetzung: «Mit seiner umfangreichen Erfahrung, seinem Netzwerk und seiner Expertise im Werbemarkt wird er einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung von Post Advertising leisten.»

NZZ lanciert Newsletter «Guten Morgen Schweiz»

Die Neue Zürcher Zeitung erweitert ihr Angebot um den neuen Newsletter «Guten Morgen Schweiz». Mitglieder der Inlandredaktion widmen sich darin jeweils dem Thema des Tages. Dazu bietet der Newsletter Fakten, Einordnung, eine Plattform für die Gedanken und Inputs der Leser:innen sowie Artikelempfehlungen. Er erscheint seit Montag jeweils werktags um 7 Uhr.

Globale Themen wie der Ukraine-Krieg, die Klima-Krise oder geopolitische Verschiebungen prägen derzeit die tägliche Berichterstattung in den Medien. Die Ereignisse in der Schweiz wirken daneben oft unwichtig, sind für das Land aber von zentraler Bedeutung. Die Einwohner:innen wollen wissen, wie es um den Zustand der Sozialwerke, der Armee oder der Volksschule steht. Sie interessieren sich für die Auswirkungen des Massentourismus oder die neueste Kriminalitätsstatistik.

Darauf – und auf alle anderen Themen, die das Land bewegen – fokussiert der neue Newsletter «Guten Morgen Schweiz». Jeden Morgen schreibt ein Mitglied der NZZ-Inlandredaktion ein persönliches Tages-Bulletin mit Ausblick auf das Thema des Tages. Dazu erhalten die Leser:innen Fakten, Einordnung, eine Plattform für ihre Gedanken und Inputs sowie Artikelempfehlungen.

Verfasst wird der Newsletter abwechselnd von Christina Neuhaus, Leiterin der Inlandredaktion, Fabian Schäfer, Leiter der Bundeshausredaktion, Andrea Fopp, Redaktorin in Bern, und Sebastian Briellmann, Redaktor in Zürich.

«Wir schreiben über das, was die Schweiz bewegt», sagt Christina Neuhaus. «Faktenbasiert und unaufgeregt, ohne Kommentierung, aber mit Haltung – und hoffentlich immer, ohne langweilig zu sein.»


Der Newsletter kann unter diesem Link kostenlos abonniert werden. Die heutige erste Ausgabe kann auf dieser Seite gelesen werden.

Menschliche Therapie für gestresste KI

Belastende Nachrichten und traumatische Geschichten führen nicht nur bei Menschen, sondern auch bei KI-Sprachmodellen wie ChatGPT zu Stress und Angst. Forschende von UZH und PUK zeigen nun, dass auch die Therapie quasi menschlich funktioniert: Denn ein erhöhtes «Angstniveau» von GPT-4 lässt sich mit achtsamkeitsbasierten Entspannungstechniken wieder «beruhigen».

Wird ChatGPT negativen Inhalten ausgesetzt, etwa in der Psychotherapie, muss der Chatbot mit der Zeit gleich selbst therapiert werden. (Bild: iStock/Prykhodov)

Forschungsarbeiten zeigen, dass KI-Sprachmodelle wie ChatGPT auch auf emotionale Inhalte reagieren. Insbesondere dann, wenn diese negativ sind wie Geschichten von traumatisierten Menschen oder Aussagen zu Niedergeschlagenheit und Depression. Haben Menschen Angst, beeinflusst dies ihre kognitiven und sozialen Vorurteile: Sie neigen zu mehr Ressentiments und soziale Stereotypen werden verstärkt. Ähnlich reagiert ChatGPT auf negative Emotionen: Bestehende Verzerrungen wie menschliche Vorurteile werden durch negative Inhalte verschärft, so dass sich ChatGPT rassistischer oder sexistischer verhält.

Das stellt wiederum ein Problem für die Anwendung von Large Language Models dar. Exemplarisch zeigt sich dies im Bereich Psychotherapie, wo Chatbots als «Unterstützungs- oder Beratungsinstrument» notgedrungen negativem, belastendem Inhalt ausgesetzt sind. Allerdings sind die üblichen Ansätze wie aufwendiges Neu- oder Nachtraining, um KI-Systeme in solchen Situationen zu verbessern, ressourcenintensiv und oft nicht praktikabel.

Traumatische Inhalte steigern «Angst» beim Chatbot

Forschende der Universität Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich PUK haben nun erstmals systematisch untersucht, wie die Version GPT-4 von ChatGPT auf emotional belastende Geschichten – Autounfälle, Naturkatastrophen, zwischenmenschliche Gewalt, militärische Erfahrungen und Kampfsituationen – reagiert. Dabei stellten sie fest, dass das System danach mehr Angstreaktionen zeigt. Eine Bedienungsanleitung für Staubsauger diente dabei als Kontrolle zum Vergleich mit den traumatischen Texten.

«Die Ergebnisse waren eindeutig: Traumatische Geschichten haben die messbaren Angstwerte der KI mehr als verdoppelt, während der neutrale Kontrolltext zu keinem Anstieg des Angstniveaus führte», sagt Studienverantwortlicher Tobias Spiller, Oberarzt ad interim und Forschungsgruppenleiter im Zentrum für psychiatrische Forschung der UZH. Von den getesteten Inhalten lösten Beschreibungen von militärischen Erfahrungen und Kampfsituationen die stärksten Reaktionen aus.

Therapeutische Texte «beruhigen» die KI

In einem zweiten Schritt verwendeten die Forschenden therapeutische Texte, um GPT-4 zu «beruhigen». Mit der Technik der sogenannten «Prompt-Injection» werden zusätzliche Anweisungen oder Texte in die Kommunikation mit KI-Systemen eingebaut, um deren Verhalten zu beeinflussen. Oft wird diese für schädliche Zwecke missbraucht, etwa um Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

Im dritten Schritt nutzte das Team die Technik nun erstmals therapeutisch – als «wohlwollende Aufforderungsinjektion». «Wir injizierten beruhigende, therapeutische Texte in den Chatverlauf mit GPT-4, ähnlich wie ein Therapeut mit seinen Patientinnen und Patienten Entspannungsübungen durchführt», sagt Spiller. Die Intervention zeigte Erfolg: «Durch die Achtsamkeitsübungen konnten wir die erhöhten Angstwerte deutlich reduzieren, wenn auch nicht vollständig auf das Ausgangsniveau zurückbringen», so Spiller. Untersucht wurden etwa Atemtechniken, Übungen, die sich auf Körperempfindungen konzentrieren, sowie eine von ChatGPT selbst entwickelte Übung.

Emotionale Stabilität von KI-Systemen verbessern

Die Erkenntnisse sind gemäss den Forschenden besonders für den Einsatz von KI-Chatbots im Gesundheitswesen relevant, wo sie häufig mit emotional belastenden Inhalten konfrontiert werden. «Dieser kosteneffiziente Ansatz könnte die Stabilität und Zuverlässigkeit von KI in sensiblen Kontexten wie die Unterstützung von psychisch Erkrankten verbessern, ohne dass ein umfangreiches Umlernen der Modelle erforderlich ist», fasst Tobias Spiller zusammen.

Offen sei, wie sich diese Erkenntnisse auf weitere KI-Modelle und andere Sprachen übertragen lassen, wie sich die Dynamik in längeren Gesprächen und komplexen Argumentationen entwickle, und wie sich die emotionale Stabilität der Systeme auf ihre Leistung in verschiedenen Anwendungsbereichen auswirke. Gemäss Spiller dürfte die Entwicklung automatisierter «therapeutischer Interventionen» für KI-Systeme ein vielversprechender Forschungsbereich werden.


Die zugrundeliegende Fachliteratur kann hier eingesehen werden.

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