Standing Ovation setzt neue Impulse für Avenir Suisse

Um die eigene Positionierung weiter zu schärfen und den Dialog mit relevanten Stakeholdern zu intensivieren, setzt der Think Tank Avenir Suisse auf die strategische Zusammenarbeit mit Standing Ovation.

Co-Creation-Workshop mit Danielle von Rechenberg, Head of Communications and Engagement bei Avenir Suisse. (Bilder: zVg.)

Als Fördermitglied kennt Standing Ovation Avenir Suisse aus nächster Nähe – und bringt zugleich eine externe Perspektive mit strategischer Weitsicht ein. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen die Schärfung des Selbst- und Fremdbildes, die Weiterentwicklung der Positionierung und die Konzeption eines wirkungsvollen Dialograums – insbesondere durch Live-Formate, die den Austausch mit Stakeholdern erlebbar machen. Ziel ist es, die zentralen Themen von Avenir Suisse noch klarer herauszuarbeiten und den Think Tank kommunikativ zukunftsfähig aufzustellen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der digitalen Präsenz und der strategischen Kommunikation. Standing Ovation entwickelt eine klare Leitlinie für Themen, Formate und digitale Touchpoints, damit Avenir Suisse ihre Reformideen noch gezielter in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen und nachhaltig wirksam machen kann.

«Die Zusammenarbeit mit Standing Ovation ist für uns ein entscheidender Schritt, um unsere Vision noch präziser zu kommunizieren und unsere Position als führende Denkfabrik zu stärken. Dank Standing Ovation können wir unsere Ideen künftig noch gezielter in den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen einbringen und einen nachhaltigen Mehrwert für die Schweiz schaffen. Ihr Co-Creation-Ansatz war gerade bei unserer Strategie-Arbeit von enorm grossem Wert», erklärt Jürg Müller, Direktor von Avenir Suisse.

Sprint-Workshop zum Thema Anspruchsgruppen.

Furrerhugi eröffnet neues Büro in Lausanne

Die Agentur Furrerhugi stärkt ihre Präsenz in der Westschweiz mit einem neuen Büro in Lausanne. Damit unterstreicht die Agentur ihre Ambitionen für eine langfristige Verankerung in der Genferseeregion und den Aufbau enger Beziehungen zu lokalen Kunden und Partnern.

(Bild: zVg.)

Die Romandie verzeichnet ein starkes wirtschaftliches Wachstum. Als strategisch wichtige Region für den Gesundheitssektor, das Finanzwesen und die Forschung, beherbergt sie national und international bedeutende Hubs. Der neue Furrerhugi-Standort an der Rue du Bourg befindet sich in unmittelbarer Nähe der politischen Institutionen des Kantons Waadt. Damit will die Agentur ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen den Sprachregionen weiter ausbauen und Westschweizer Perspektiven gezielt in den nationalen Diskurs einbringen.

Newsletter auf Französisch

Neu erscheint der Furrerhugi-Newsletter auch auf Französisch mit Inhalten aus der Westschweiz. Jeden Monat analysiert «Influence» politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen, liefert fundierte Hintergrundberichte und animiert die öffentliche Debatte.

«Seit Jahren begleiten wir Westschweizer Unternehmen bei ihrer Expansion in die Deutschschweiz und ins Tessin. Jetzt verstärken wir unsere Präsenz in der Romandie, um die wirtschaftlichen Akteure besser miteinander zu vernetzen – über die Sprachgrenzen hinweg», erklärt Chrystel Domenjoz, Westschweizer Partnerin von Furrerhugi und ehemalige Produzentin der RTS-Sendung «Forum».

«Als nationale Agentur sind wir von der Bedeutung lokaler Verankerung überzeugt», ergänzt CEO Andreas Hugi. «Unsere Mitarbeitenden sind in allen Sprachregionen zuhause. Unser Westschweizer Team vereint Expert:innen-Wissen mit erstklassigem Netzwerk in den Kantonen der Romandie. Davon profitieren sowohl unsere Westschweizer Kunden als auch jene aus anderen Sprachregionen, die sich in der Romandie weiterentwickeln möchten.»

Über 400 Teilnehmende an der ersten Schweizer AI Marketing Konferenz

Am Donnerstag fand die erste Ausgabe der «AI in Marketing Konferenz» statt. Über 400 Personen nahmen im The Circle Zürich an 13 Keynotes, elf Masterclasses und einem Expert:innen-Panel teil. Dort erhielten sie praxisorientierte Einblicke in die neusten Entwicklungen im Bereich KI im Marketing. m&k hat mit sechs Experten gesprochen.

Die Konferenz widmete sich ganz der rasanten Entwicklung von AI im Marketing. Weil sie gemäss Angaben bereits im Vorfeld grossen Anklang fang, entschied sich die Organisatorin dazu, das Event von zwei auf gleich vier Bühnen zu erweitern. Unter anderem standen Sabine Lehmann von Google Deepmind, Claudio Mirti von Microsoft, Dr. Imanol Schlag vom ETH AI Center sowie Ivana Lachner von Adobe auf der Bühne.

In Keynotes, Masterclasses und Panels teilten die 32 Expert:innen ihr Wissen zu Themen wie generativer AI, Automatisierung von Marketingprozessen und den rechtlichen Herausforderungen im Umgang mit AI. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der praktische Einsatz von Tools zur Produktion von Texten, Bildern und Videos sowie zur Optimierung von Marketingstrategien.

(Bild: zVg. AI in Marketing)

«Wir möchten Marketingverantwortliche in der Schweiz für die Herausforderungen der AI-Zukunft wappnen und sicherstellen, dass sie die richtigen Werkzeuge und das Wissen haben, um in einer AI-getriebenen Welt erfolgreich zu sein», sagt Tanja Herrmann, Gründerin und Geschäftsführerin der «AI in Marketing Konferenz». Den Teilnehmenden wurde aufgezeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der Technologie auseinanderzusetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zukunftsorientierte Marketingstrategien zu entwickeln.

Die nächste Ausgabe findet am 23. April 2026 statt.

Allink kreiert prägnantes Branding für «Chew Up»

Der Matcha-Kaugummi «Chew Up» will für einen natürlichen Energieschub sorgen – auch unterwegs. Allink verleiht dem jungen Start-up einen selbstbewussten Auftritt und sorgt für Sichtbarkeit im wachsenden Functional-Food-Markt.

Volle Konzentration, wenn der Kopf lieber in den Schlummermodus will? Als praktische und natürliche Lösung für mehr Energie im Alltag entwickelten Ennio Kubli, Leon Bossard und Ljam Oehninger während ihrer Gymnasialzeit den Matcha-Kaugummi «Chew Up». Nach dem erfolgreichen Auftritt in «Höhle der Löwen» – sie waren die jüngsten Teilnehmer in der Geschichte der Show – brauchte es einen starken Auftritt, um im Functional-Food-Markt Fuss zu fassen.

Dafür holte Chew Up Allink ins Boot. Die Zürcher Agentur hat ein markantes Design geschaffen, das die natürlichen Vorteile von Matcha betont und den Nerv einer jungen Zielgruppe trifft. Im Fokus steht das Packaging Design, das aktuelle Food-Trends aufgreift und bewusst mit den klassischen Konventionen des Kaugummi-Segments bricht. Die plakative Typografie differenziert «Chew Up» von seinen Mitbewerbenden. Stilisierte Blatt-Illustrationen und frische Grüntöne vermitteln die belebenden Eigenschaften des natürlichen Energie-Boosts.

Passend zum Branding und Packaging Design entwickelte Allink eine massgeschneiderte Markenbildwelt und ein Kommunikationskonzept. Die starke visuelle Identität soll das Lebensgefühl einer jungen, aktiven Zielgruppe ansprechen. Damit erhält das Start-up das nötige Rüstzeug, um sich im Markt zu positionieren und sich als Brand zu etablieren.


Verantwortlich bei Energetic Innovations: Ennio Kubli, Leon Bossard, Ljam Oehninger. Verantwortlich bei Allink: Christoph Schlatter (Creative Director, Partner), Jonas Koutrios (Senior Designer), Simon Zangger (Photo & Film Director), Manolo Breton (Photography Apprentice).

Freundliche Grüsse setzt für die Woz auf «Antifascist Intelligence»

Die globalen Trends der Stunde heissen KI und autoritäres Gehabe. Freundliche Grüsse positioniert die Wochenzeitung WOZ als eine Art Gegenspielerin – mit menschgemachtem Journalismus, der die Macht nicht fürchtet.

In Anlehnung an den Begriff «Artificial Intelligence» besetzt die Woz nun das Konstrukt «Antifascist Intelligence». Das Wortspiel soll aufzeigen, dass die Begriffe «Antifascist» und «Artificial» fast identisch sind.

Die Woz tritt so problematischen internationalen Trends mit präzisen und intensiv recherchierten Reportagen entgegen, verfasst von engagierten und erfahrenen Journalist:innen.

Das Sujet ist seit Donnerstag am Hauptbahnhof Zürich, auf unterschiedlichen OOH-Kanälen und auf dem Plakataushang der Kioske zu sehen.


Verantwortlich bei der Woz:  Camille Roseau, Dominik Müller. Claudia Gillardon (Werbeabteilung). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Julia Felder (Grafik), Eva Brun (Beratung), Media: Peter Stirnemann (Generation Media).

«Mr. Vision» René Vogel: Wie AR- und VR-Brillen unseren Alltag verändern

Brillen wie die Apple Vision Pro könnten die Art und Weise, wie wir mit der digitalen Welt interagieren, revolutionieren. In der neuesten Episode des AI-Podcasts der Text Akademie beleuchtet René Vogel, bekannt als «Mr. Vision», die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen dieser innovativen Technologie.

AR- und VR-Brillen können unsere Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend verändern. In der aktuellen Ausgabe des AI-Podcasts spricht Journalist Christoph Soltmannowski mit «Mr. Vision» René Vogel über die revolutionären Möglichkeiten dieser Technologie. Brillen wie die Vision Pro von Apple verbinden nahtlos digitale Inhalte mit der physischen Umgebung und werden durch Augen-, Hand- und Sprachsteuerung bedient.

Der Einfluss von AR und VR auf den Alltag

René Vogel hebt hervor, dass die Vision Pro nicht nur für Unterhaltungszwecke geeignet ist, sondern auch ernsthafte Anwendungen im Geschäftsbereich hat. Beispielsweise können Nutzer:innen virtuelle Räume gestalten oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ihre zukünftige Wohnung virtuell erkunden. Die Brille ermöglicht es, mehrere virtuelle Bildschirme im Raum zu platzieren, was besonders für die Produktivität unterwegs nützlich sein kann.

Trotz des hohen Preises sieht Vogel den Wert der Brille als gerechtfertigt an, insbesondere im Vergleich zu hochwertigen Heimkino- und Computersystemen. Die Vision Pro markiert ihm zufolge einen markanten Schritt in Richtung des von Apple proklamierten «Spatial Computing». Dies könnte die Art und Weise, wie mit digitalen Inhalten interagiert wird, grundlegend verändern.

Der «Computer im Gesicht»

Ersetzt die «intelligente Brille» bald den Laptop? Vogel ist überzeugt, dass die Brille das Potenzial hat, als vollwertiger Computer zu fungieren. Er sieht viele spannende Anwendungsfälle auf uns zukommen.

 

 


Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird produziert von der Schweizerischen Text Akademie, die auch Lehrgänge zum Thema Artificial Intelligence anbietet. Monatlich erscheinen zwei Folgen auf Spotify , YouTube und weiteren Podcast-Plattformen.

KI und Shopping in der Schweiz: Gen Z setzt auf Einkaufsagenten

Dem «Connected Shoppers Report» von Salesforce zufolge spielt KI eine immer grössere Rolle im Einkaufsverhalten. Besonders die Gen Z zeigt sich offen für KI-Agenten, die selbstständig Kaufentscheidungen treffen. Der Schweizer Retailsektor investiert verstärkt in KI, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

(Grafik: Salesforce)

Die Art und Weise, wie Konsument:innen einkaufen, verändert sich rasant – getrieben durch den zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz. Besonders die Generation Z sieht KI als festen Bestandteil des Shopping-Erlebnisses. Laut dem aktuellen «Connected Shoppers»-Report von Salesforce würden 63 % der Gen Z-Konsument:innen weltweit KI-Agenten nutzen, um für sie Einkäufe zu erledigen. Die Technologie könnte den Handel grundlegend verändern.

KI-Agenten als neue Einkaufsassistenten

In der Schweiz wird KI dafür bereits genutzt. 53 % der befragten Konsument:innen gaben an, mit KI schon mal neue Produkte entdeckt zu haben. Besonders geschätzt werden intelligente Einkaufshelfer für schnellere Antworten des Kundendienstes (76 %) oder für automatisierte Käufe zu vorher festgelegten Preisen (75 %). Neben KI bleibt Social Media ein wichtiger Einflussfaktor: 40 % der Gen Z lassen sich über TikTok zu neuen Produkten inspirieren.

Generative KI spielt dabei eine zentrale Rolle: 54 % der Gen Z-Konsument:innen haben sie bereits genutzt, um Produkte zu suchen oder zu bewerten – im Vergleich zu 39 % der Gesamtbevölkerung. Die Generation Z ist zudem deutlich offener für KI-gestützte Kaufentscheidungen: Sie nutzt KI-gestützte Produktempfehlungen zehnmal häufiger als Babyboomer und ist 2,7-mal wahrscheinlicher bereit, KI-Agenten für sich einkaufen zu lassen.

Schweizer Retail-Sektor setzt auf KI

Schweizer Detailhändler haben das Potenzial von KI auch erkannt. 86 % der Unternehmen investieren verstärkt in die Technologie, und 82 % sind überzeugt, dass KI-Agenten in den nächsten zwölf Monaten entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit sein werden. Im Fokus stehen insbesondere KI-gestützte Einkaufsassistenten, interaktive Store-Helfer und optimierte Kundenservices.

Luca Pastorino, Mitglied der Geschäftsleitung von Salesforce Schweiz, sieht darin eine grosse Chance: «In einer zunehmend fragmentierten Shopping-Landschaft, in der auch Social-Media-Plattformen eine bedeutende Rolle spielen, wird das Verständnis und die Erfüllung der individuellen Kundenbedürfnisse zum zentralen Wettbewerbsfaktor.» KI ermögliche es, operative Prozesse zu automatisieren und Mitarbeitende für andere Aufgaben freizusetzen.

Unterschied zwischen generativer KI und KI-Agenten

Generative KI erstellt Inhalte wie Texte, Bilder oder Produktempfehlungen auf Basis vorhandener Daten. KI-Agenten gehen darüber hinaus: Sie treffen eigenständig Kaufentscheidungen, lösen Bestellungen aus und optimieren Kundenprozesse. Während generative KI etwa Produktvorschläge innerhalb eines Onlineshops generiert, kann ein KI-Agent den gesamten Kaufprozess autonom abwickeln.


Die Daten für den «Connected Shoppers»-Report stammen aus zwei anonymisierten Umfragen, die zwischen dem 27. November und 26. Dezember 2024 in 21 Ländern durchgeführt wurden. Befragt wurden 8’350 Konsument:innen und 1’700 Entscheidungsträger:innen aus der Detailhandelsbranche, darunter 500 Konsument:innen und 100 Entscheidungsträger:innen aus der Schweiz.

PRfact gewinnt PR-Mandat für Dreame Technology

PRfact gewinnt das Mandat für Dreame Technology. Die PR-Agentur betreut das Unternehmen seit Anfang März in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

(Bild: zVg.)

Dreame Technology wurde 2017 gegründet und ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen für Konsumgüter, das sich auf intelligente Haushaltsgeräte spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet unter anderem Saugroboter, Nass- und Trockensauger, kabellose Stabstaubsauger, Rasenmäher und Haarpflegeprodukte an.

Seit Anfang März dieses Jahres betreut PRfact Dreame Technology in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Mandat der Agentur umfasst neben der täglichen Medienarbeit auch die Kommunikation neuer Produkte sowie Unterstützung bei Fachmessen und Events.

Führungswechsel bei Bring! Labs: Gründer übergeben Leitung nach zehn Jahren

Bring! Labs stellt sich zum zehnjährigen Bestehen neu auf. Die Gründer Marco Cerqui (CEO) und Sandro Strebel (CTO) ziehen sich aus dem operativen Geschäft zurück und übergeben die Führung an ein internes Nachfolgeteam.

Das Management-Team und die Founder von Bring! Labs (v.l.n.r.): Raphael Thommen, Sandro Strebel, Simone Kühn, Marco Cerqui, Jürg Egli und Juan-Pablo Schmid. (Bild: zVg.)

Mit dem Wechsel übernimmt Raphael Thommen, bisher CCO, die Position des CEO. Thommen verfügt über langjährige Erfahrung im Werbemarkt und hatte 2017 die Prospekte-App «Profital» gegründet, die 2021 mit Bring! Labs fusionierte. Jürg Egli, bislang Head of Product, wird zum CTO. Er ist seit den Anfangsjahren des Unternehmens dabei und war massgeblich an der technischen Weiterentwicklung beteiligt. Juan-Pablo Schmid, zuvor Head of Retail Advertising Switzerland, rückt als CCO in die Geschäftsleitung auf und verantwortet künftig das Advertising-Geschäft. Komplettiert wird das neue Führungsteam durch Simone Kühn als COO und Alessandro Del Fabro, der interimistisch das Finanzressort leitet.

Marco Cerqui und Sandro Strebel bleiben Bring! Labs als Verwaltungsratsmitglieder und Berater erhalten. «Die Leitung abzugeben, ist kein einfacher Schritt für uns. Doch wir übergeben ein erfolgreiches, gesundes und weiterhin wachsendes Unternehmen», so Cerqui. Bring! Labs zählt nach eigenen Angaben weltweit 21 Millionen Nutzer:innen und arbeitet mit über 150 Marken und Händlern zusammen.

Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und entstand aus der Einkaufslisten-App Bring!, die Cerqui und Strebel bereits 2012 entwickelten. Heute ist Bring! Labs nach eigenen Angaben das führende Schweizer Mobile-Tech-Unternehmen in der digitalen Angebotskommunikation für den Einzelhandel. Die Fusion mit Profital 2021 diente als strategischer Schritt, um das Advertising-Geschäft auszubauen.

Der neue CEO Raphael Thommen blickt zuversichtlich in die Zukunft: «Auch wenn Marco und Sandro eine grosse Lücke hinterlassen, bleibt das Gründer-Gen in der Geschäftsleitung erhalten. Mit den internen Nachbesetzungen haben wir uns sehr kompetent und kraftvoll für die Zukunft aufgestellt.»

Pilot Suisse wird Mediaagentur für Obi Schweiz

Die Züricher Agentur Pilot Suisse betreut ab sofort die Mediaplanung für die Schweizer Dependance der Baumarktkette Obi. Ziel der Zusammenarbeit ist, die Markenbekanntheit von Obi in der Schweiz zu steigern sowie Wachstum und Expansion im Markt voranzutreiben. Die erste Kampagne ist bereits live und setzt auf Bewegtbild und OOH.

(Bild: zVg.)

«Das Team von Pilot Suisse hat uns vom ersten Gespräch an mit ihrer langjährigen und detaillierten Kompetenz des Schweizer Marktes und ihrem Gespür für das Wesentliche überzeugt», begründet Nicolas Bill, Head of Marketing von Obi Schweiz, den Entscheid. «Unsere Wahl für den Schweizer Markt fiel bewusst auf Pilot Suisse, weil wir hier nicht nur eine Agentur mit exzellenter Marktkenntnis gefunden haben, sondern auch eine Partnerin, die über die Landesgrenzen hinweg denkt. Die Pilot Agenturgruppe betreut Obi Deutschland bereits erfolgreich, wodurch wir wertvolle Synergien schaffen und unsere Markenstrategie in der Schweiz noch gezielter weiterentwickeln können.»

Ahmad Hoteit, geschäftsführender Gesellschafter von Pilot Suisse, zeigt sich erfreut: «Gerade als junge Media-Agentur ist die Freude über einen solch namhaften Kunden wie Obi gross – vor allem weil es eine sehr spannende Aufgabe ist, eine solche Challenger Brand im hiesigen Marktumfeld schnell sichtbar zu machen.»

«Es ist sehr schön zu sehen, dass genau die USPs, mit denen wir im vergangenen Jahr in der Schweiz an den Start gegangen sind, von den Kunden angenommen und geschätzt werden und als Entscheidungskriterium für unsere Agentur funktionieren», ergänzt Ben Moser, geschäftsführender Gesellschafter von Pilot Suisse.

360° Entertainment Forum: Die Entertainment-Branche im Fokus

Erneut lud das 360° Entertainment Forum die Schweizer Entertainmentbranche nach Andermatt. Der diesjährige Kongress verzeichnete mit rund 500 Teilnehmenden einen neuen Besucherrekord. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die neusten Insights zum ESC 2025, die Wirtschaftlichkeit von Grossveranstaltungen und die Rolle der künstlichen Intelligenz im Eventbusiness sowie in den Medien.

Die höchste Schweizerin, Nationalratspräsidentin Maja Riniker, mit Peter Truffer. (Bilder: Gabriele Griessenböck)

Maja Riniker eröffnete das zentrale Branchentreffen der Entertainment-Industrie in Andermatt. Vor rund 500 Teilnehmer:innen unterstrich die Nationalratspräsidentin die Bedeutung der Event-Branche. «Events lösen eine grosse wirtschaftliche Wertschöpfung aus. Die Schweiz besteht nicht nur aus Milch, Käse und Schokolade, es gibt auch Entertainment», sagte Riniker. Hans-Willy Brockes, Co-Gastgeber und Geschäftsführer von ESB Marketing Netzwerk, fügte hinzu: «Events sind auch emotional wichtige Ankerpunkte in der Gesellschaft.»

Oliver Niedermann, Co-Gastgeber und CEO von Ticketcorner, freute sich über die positive Marktentwicklung in den letzten Jahren: «Als Ticketingunternehmen sind wir ein wichtiger Eckpfeiler in der Event-Wertschöpfungskette und freuen uns über die positive Entwicklung der letzten Jahre».

Von links: Raphael Krucker (CEO Andermatt Swiss Alps) mit Hans-Willy Brockes (CEO ESB Marketing Netzwerk) und Oliver Niedermann (CEO Ticketcorner).

Zwei Grosskonzerte zeigen wirtschaftlichen Boom

Internationale Musik-Events sind nicht nur kulturelle Highlights, sondern auch bedeutende Wirtschaftsfaktoren. Eine Studie der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich in Zusammenarbeit mit Ticketcorner zeigt diese wirtschaftliche Bedeutung internationaler Grosskonzerte für die Schweiz. Am Beispiel zweier Grosskonzerte im Sommer 2024 in Zürich wurde eine Gesamtwertschöpfung von CHF 92,5 Millionen belegt. Mit positiven Effekten für Tourismus, Handel und Gastronomie. Prof. Dr. Claude Meier, Leiter des Center for Research & Methods der HWZ, erklärt: «Die Ergebnisse zeigen, dass internationale Grosskonzerte weit über den reinen Ticketverkauf hinaus breite wirtschaftliche Impulse setzen.»

Claude Meier, Leiter des Center for Research & Methods der HWZ.

KI im Medienhaus

Die KI findet auch immer tiefer Anwendung im Medienhaus, wo sie bei der automatisierten Erstellung von Inhalten oder auch der Analyse von Nutzer:innendaten hilft. Ladina Heimgartner, Head Media bei Ringier und CEO von Ringier Medien Schweiz, hat das Thema aufgegriffen: «2,5 Milliarden Franken, rund 80 Prozent, der digitalen Werbegelder fliessen zu internationalen Tech-Giganten und damit ins Ausland». Die Branchenvertreter:innen diskutierten über die Konsequenzen von KI für Medien- und Event-Welt – von personalisierten Ticketverkäufen bis hin zur automatisierten Content-Produktion. Die Qualitätsunterschiede zwischen herkömmlichem Journalismus, Social Media und KI-gesteuertem Content sind allerdings immens: Heimgartner führt die These anhand eines Beispiels aus: «Die Tech-Giganten werden nie Journalisten zum Felssturz nach Brienz schicken, die vor Ort mit den betroffenen Menschen reden».

Ladina Heimgartner, Head Media Ringier und CEO Ringier Medien Schweiz.

Exklusiver Einblick in den ESC

Nach 36 Jahren kehrt der Eurovision Song Contest dieses Jahr in die Schweiz zurück – ein Ereignis von historischer Bedeutung für die nationale Musik- und Entertainmentlandschaft. Die Co-Executive-Producer Reto Peritz und Moritz Stadler, der Kommunikationschef Edi Estermann sowie Dr. Frank-Dieter Freiling, ehemaliger Vorsitzender des ESC-Aufsichtsgremium, gewährten exklusive Einblicke in das «Innenwerk» dieser gigantischen Show. Sie berichten über die Herausforderungen der Organisation, die logistischen Meisterleistungen und die immense Strahlkraft dieses Spektakels, das Millionen von Zuschauer:innen weltweit fasziniert und auch die gesamte Schweizer Entertainmentbranche ins internationale Rampenlicht rückt.

Die Co-Executive-Producer des ESC 2025, Reto Peritz und Moritz Stadler (v.l.n.r.).

Am 360° Entertainment Forum in Andermatt kamen Branchenexpert:innen, Kreative und Entscheidungsträger in Diskussionsrunden, Networking-Sessions und interaktiven Formaten zusammen, um neue Trends zu analysieren, zukunftsweisende Strategien zu entwickeln und wertvolle Partnerschaften zu knüpfen. Die nächste Ausgabe findet am 24. und 25. März 2026 statt.

Mit rund 500 Teilnehmenden verzeichnete 360° Entertainment einen neuen Besucherrekord.

Scholtysik kreiert Design für neue globale Konferenz GAMRIC

Die Weltgesundheitsorganisation WHO ruft gemeinsam mit sechs amerikanischen und europäischen Partnern eine globale Konferenz im Kampf gegen die bedrohliche Zunahme von Antibiotika-Resistenzen ins Leben. Die Agentur Scholtysik entwickelt das Logo und den Markenauftritt der «Global AMR Innovators Conference (GAMRIC)», die am 30. September 2025 in Washington DC startet.

Die internationale Konferenz GAMRIC verschreibt sich dem Kampf gegen die weltweite Zunahme resistenter Krankheitserreger, in der Fachwelt auch Antimicrobial Resistance AMR genannt. UNO und WHO bezeichnen die zunehmenden Resistenzen gegen bislang zuverlässige Therapien als eine der zehn grössten Bedrohungen der Weltgesundheit. Der Fokus von GAMRIC liegt dabei auf medizinischer Innovation und enger Zusammenarbeit von akademischer und kommerzieller Forschung.

Co-Organisatoren neben der WHO sind CARB-X (Biopharmaceutical Accelerator, Boston), GARDP (Global Antibiotic Research & Development, Genf), ESCMID (Europäische Gesellschaft für klinische Mikrobiologie und Infektiologie, Basel), LifeArc (Life Science NPO, London), BEAM Alliance (Europäische Industrie-Allianz, Lyon) und AMR Solutions (News-Hub, Manchester und Houston).

Scholtysik entwickelt den neuen Konferenz-Brand in enger Kooperation mit den Organisatoren. Das Logo entsteht aus einer Bewegung einzelner grafischer Elemente, die sich überschneiden und schliesslich zu einem vielschichtigen, mehrfarbigen Hexagon zusammenfinden. Das Sechseck erinnert nicht nur an die Darstellung chemischer Formeln, sondern ist auch ein gängiges Symbol für ein Ökosystem, in diesem Fall dasjenige der Resistenz-Forschenden in Universitäten, Spitälern und pharmazeutischen Unternehmen weltweit.

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