Tina Weirather stösst zum SRF-Expertenteam im Ski alpin

SRF überträgt auch in der Saison 2020/21 alle Rennen im Ski-Weltcup live. Neu kommt Tina Weirather als SRF-Expertin für die Frauenrennen zum Einsatz. Erstmals am SRF-Mikrofon zu hören ist die Olympia- und WM-Medaillengewinnerin beim Saisonauftakt in Sölden.

SRF Tina Weirather

Am Wochenende vom 17. und 18. Oktober 2020 startet der Ski-Weltcup mit den Riesenslaloms im österreichischen Sölden. SRF wird wie gewohnt live über alle Rennen der Saison berichten. Neu ergänzt Tina Weirather als Expertin für die Frauenrennen das SRF-Expertenteam, zu dem Marc Berthod, Didier Plaschy und Tamara Wolf gehören. Die Expertinnen und Experten begleiten die SRF-Skiübertragungen abwechselnd.

Weirather trat Ende März 2020 nach 15 Jahren und zahlreichen Medaillen – unter anderem bei Olympia und der WM – als professionelle Skirennfahrerin zurück. Ihren ersten Einsatz als SRF-Expertin hat die 31-Jährige am Samstag, 17. Oktober an der Seite von Kommentator Marco Felder.

PR-Team von Keystone-SDA startet Agentur «WeArePepper»

Per 1. Oktober 2020 startet das Team der Abteilung «PR & Influencer Relations» der Keystone-SDA mit der neuen PR-Agentur WeArePepper. Die Zürcher Agentur konzentriert sich weiterhin auf die angestammten Geschäftsfelder Public Relations und Influencer Relations. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau der visuellen PR.

Keystone-SDA
Sebastian Schneider und Karin Lehmann leiten die PR-Agentur «WeArePepper».

Nachdem sich die Keystone-SDA zu Beginn des Jahres dazu entschieden hat, das PR-Geschäft aus strategischen Gründen aufzugeben, eröffnen Karin Lehmann und Sebastian Schneider nun ihre eigene Agentur. Im Rahmen eines Management Buy Outs übernimmt WeArePepper alle Kunden aus den bestehenden Bereichen Public Relations und Influencer Relations.

Das Duo leitete bereits die Agentur unter dem Namen PPR Media Relations als Tochterfirma der Keystone-SDA, wo sie einen beträchtlichen Kundenstamm im Rahmen der klassischen und visuellen PR-Arbeit aufbauten. Auch als neue Abteilung der Keystone-SDA führten die beiden weiterhin das Team und konzentrierten sich verstärkt auf die Wachstumsfelder Influencer Relations und Video.

Serviceplan Suisse und Plan.Net mit neuer Struktur

Serviceplan Suisse und Plan.Net rücken noch enger zusammen. Balz Lendorff, bisheriger CEO von Plan.Net, gibt die Leitung an Serviceplan-CEO Pam Hügli ab und verlässt das Unternehmen per Ende September.

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Balz Lendorff (rechts) gibt die operative Leitung von Plan.Net an Serviceplan-CEO Pam Hügli (mitte) ab. Mischa Seger (links) zeichnet weiterhin für die kreative Leitung der Agentur verantwortlich.

Nach einem monatelangen Transformationsprozess, welchen die beiden CEOs gemeinsam vorangetrieben haben, hat Balz Lendorff die operative Leitung von Plan.Net an Pam Hügli abgegeben und tritt per Ende September aus dem Unternehmen aus. «Nach 25 Jahren als Leiter einer Digitalagentur ist jetzt der optimale Zeitpunkt, mich neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen», lässt sich der Ex-Plan.Net-CEO in einer Mitteilung vom Mittwoch zitieren. Mischa Seger, Executive Creative Director, wird weiterhin für die kreative Leitung der Agentur verantwortlich sein.

Die Grenzen zwischen klassischer Werbeagentur und Digitalagentur sind fliessend, Fachleute von beiden Seiten arbeiten in Zukunft noch enger zusammen. Synergien im weltweiten Netzwerk von Serviceplan Group würden zudem intensiver genutzt, vor allem im digitalen Bereich, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Neu werden Teams aus Mitarbeitenden beider Agenturen individuell für den jeweiligen Kundenanspruch zusammengesetzt. Mit der transformierten Agenturstruktur werde der Mitteilung zufolge der Anspruch verfolgt, die On- und Offline-Kommunikation perfekt zu orchestrieren und die Leitidee auf allen Kanälen passend umzusetzen. (pd/swi)

James Dudley wird Creative Principal bei Standing Ovation

Mit James Dudley als neuem Creative Principal baut Standing Ovation per 1. Oktober 2020 ihre Kompetenzen in den Bereichen Strategie, Beratung, Kreation und Konzeption weiter aus.

Standing Ovation

James Dudley war während seiner bisherigen beruflichen Laufbahn in zahlreichen Designer- und Kreativpositionen bei Brand-Experience-Unternehmen tätig. Als Creative Principal wird James Dudley seine Kompetenzen und Erfahrungen in die kreative Weiterentwicklung von Standing Ovation einbringen.

Der studierte Architekt begann seine Karriere mit einem eigenen Designbüro in London. Vor 20 Jahren zog es ihn als Designer zu Bellprat Associates und Interbrand Zintzmeyer & Lux in die Schweiz. 2003 wechselte er zu Andreas Messerli, wo er während 14 Jahren als Kreativdirektor wirkte. In dieser Zeit führte er ein multidisziplinäres Designteam und gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. Seit 2017 führt er sein eigenes Beratungsunternehmen Atelier James Dudley und doziert zudem Master Design an der Hochschule Luzern.

Seine Stärken als Kreativexperte sind die strategische Beratung, die kreative Leitung von Markenerlebnisprojekten sowie das Entwickeln und Führen von themenspezifischen Design Thinking- und Design-Sprint-Workshops. James Dudley arbeitet an der Schnittstelle von Strategie, Identität und Experience Design, um authentische, aussagekräftige und einprägsame Marken Touchpoints zu schaffen.

Cr Basel läutet eine neue Ära ein

Die Basler Agentur Cr Basel setzt mit neuer Geschäftsleitung, neuen Besitzverhältnissen, neuem Auftritt und unkonventionellen Kooperationen in den Bereichen Kunst und Kultur markante Akzente. Peter Frey gibt die langjährige Geschäftsleitung ab.

Cr Basel
Die neue Geschäftsleitung von Cr Basel: Thomas Fux, Peter Frey, Fredy Hadorn, Rony Hauser, Gabriel Heuberger (v.l.n.r.)

Im Zuge der Nachfolgeregelung von Peter Frey, langjähriger Inhaber und Managing Director der unter dem Brand Cr Basel bekannten Cr Werbeagentur, gelten ab dem 1. Oktober 2020 neue Besitz- und Führungsverhältnisse. «Nach rund 50 Jahren in der Kommunikation kommt die Zeit, die Gesamtverantwortung und die Leitung in neue, bewährte Hände zu übergeben. Ich bin ausserordentlich glücklich, dass die Cr Basel mit der neuen Führungscrew dem bestehenden Team eine vielversprechende, verheissungsvolle Zukunft bieten kann», lässt sich Peter Frey in einer Mitteilung von Mittwoch zitieren.

Die Geschäftsleitung besteht seit dem 1. Mai aus Rony Hauser, Mitinhaber und CEO, Fredy Hadorn, Mitinhaber und Leiter Strategische Geschäftsentwicklung, Gabriel Heuberger, Leiter Kreation, und Thomas Fux, Leiter Beratung.

 

Positionierung mit Kunst und Kultur

Gleichzeitig positioniert sich Cr Basel neu. Das Modell baut auf der fliessenden Verbindung von Kommunikation mit Kunst und Kultur. Diese wird unter anderem ermöglicht durch die Kooperation mit der Licht Feld Gallery für zeitgenössische Kunst in Basel sowie dem Verein Filter4 cultural affairs. «Wir möchten bewusst tradierte Muster aufbrechen, uns und unsere Kunden und Geschäftspartner neu vernetzen und so Synergien des kreativen Potenzials noch besser ausschöpfen», erklärt CEO Rony Hauser. «Schliesslich liegt den vermeintlich verschiedenen Disziplinen die Passion für den kreativen Ausdruck zugrunde, der überrascht, erstaunt, manchmal provoziert, zum Dialog einlädt und damit eine der wesentlichen Essenzen von engagierter Kommunikation überhaupt bildet. Das wirkt sich inspirierend auf unsere tägliche Arbeit aus und bedeutet für unsere Kunden ein zusätzliches, Grenzen überschreitendes Angebot – zum Beispiel auch für beispiellose, aussergewöhnliche Veranstaltungen.»

 

Neuer Kreativpool «Cr Schwarm»

Eine der grundlegenden Neuerungen von Cr Basel ist der modulare Kreativpool «Cr Schwarm», ein interdisziplinärer Think Tank mit jungen Talenten aus der Kreativwirtschaft, die Cr Basel in Fachhochschulen, Lehrbetrieben oder an der Uni findet und deren ungefiltertes Denken mit Expertenwissen und Know-how aus der Praxis vermischt.

Der «Cr Schwarm» kommt zum Einsatz zum Beispiel für spezifische, komplexe Kommunikationsfragestellungen aber auch für Marketing-, Event- oder New-Business-Projekte der Kunden. Die Agentur mit ihrer 52-jährigen Geschichte und dem 16-köpfigen Team hat sich also viel auf die Zukunftsfahne geschrieben, was sich in der neugestalteten Website bereits manifestiert.

Kuble lanciert Online-Marketing-Konferenz «Kuble Conf»

Die Zürcher Agentur Kuble lanciert «Kuble Conf». Die Online-Marketing-Konferenz zum Thema Livestreaming findet am 22. Oktober statt.

Kuble

Livestreaming ist spätestens seit Corona allgegenwärtig. Während dem Lockdown hat Kuble verschiedene Livestreaming-Projekte umgesetzt oder betreut und sich somit Expertise und Know-how in dem Bereich aufgebaut. Die Agentur träft diese Erfahrungen nun zusammen in der ersten «Kuble Conf» am 22. Oktober 2020. An der Konferenz werden internationale Speaker über diverse Aspekte rund um das Thema Livestreaming sprechen:

  • Blockchain Star Julian Hosp spricht als Keynote Speaker über Community Building und Business Growth mittels Livestreams
  • Twitcher Stefanie Holenweg über die Bedeutung von Livestreams für E-Sports
  • Jonas Karpf, Head International Projects UBS über Digitalisierung und Livestreams bei Sponsoring und Hospitality
  • US-Retail Experte Tony D’Onofrio über Livestream-Shopping in China, das bereits 4 Prozent des gesamten chinesischen Retail-Umsatzes ausmacht

 

Wine-Tasting via Streaming

Im Rahmen der Konferenz führt die Agentur zusätzlich mit der Wine Company Smith & Smith ein Livestream Wine Tasting zum Thema Naturweine durch. Die Flaschen werden im Vorfeld verschickt, sodass die Teilnehmenden zwar online aber mit der echten Experience Wein degustieren können. Den Abschluss bildet ein Live-Konzert.

TBWA\Zürich löst für Biomed den Knopf im Darm

Um die Schweizer Markteinführung des neusten Probiotikums «SymbioPro Caps» zu kommunizieren, geht TBWA\Zürich für Biomed unkonventionelle Wege in der Pharma-Werbung.

TBWA\Zürich löst für Biomed den Knopf im Darm

Jeder weiss, dass bereits kleine Darmverstimmungen schnell den Kopf von der Arbeit, einem Date oder erholsamen Ferien ablenken können. Nachdem Kommunikation im Pharma-Bereich allzu oft dem gleichen Muster folgt, ist TBWA\Zürich für die Markteinführung des Nahrungsergänzungsmittels SymbioPro Caps einen etwas unkonventionelleren Weg gegangen. Anstatt Menschen zu zeigen, die sich mit verzerrtem Gesichtsausdruck den Bauch halten, lässt TBWA\ über die gelernte Darmform kleine Geschichten erzählen.

Mit der crossmedial ausgespielten Kampagne wird das neuste Biomed-Präparat «SymbioPro Caps» beworben, das den Verdauungstrakt unterstützt.

TBWA

Verantwortlich bei Biomed: Kathrin Kappeler (Product Manager), Thomas Schlecht (Leiter Marketing). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Manuel Wenzel, Tizian Walti, Angelo Sciullo, Bettina Klossner, Isabelle Benz, Lisa Bolte (Kreation), Marija Suvajdžić, Sabrina Iseli (Beratung), Fabian Gassner (Illustration).

Die «Empack 2020» ist auf gutem Kurs

Nach der angekündigten Aufhebung des Veranstaltungsverbots ab dem 1. Oktober bereitet sich die Schweizer Verpackungsbranche auf ihre Leitmesse vor. Für die Durchführung der «Empack 2020» am 18. und 19. November in der Messe Zürich hat Organisator Easyfairs ein umfassendes Schutzkonzept erstellt.

Empack 2020

Mit der Freigabe durch den Bundesrat am 12. August sind grössere Veranstaltungen in der Schweiz ab Oktober wieder erlaubt. Damit wird auch die Durchführung von Messen möglich. Die Leitveranstaltung Empack 2020 wurde vom Frühling in den Herbst verschoben und findet nun am 18. und 19. November statt. «Die Freigabe war ein wichtiges Zeichen für die Event- und Veranstaltungsbranche», sagt Debora Holdener, Event Content Manager bei Easyfairs Switzerland. «Messen können dazu beitragen, die Nachfrage zu stimulieren und die Branchen zusammenzubringen. Das sind wichtige Bausteine für einen Schritt in die Zukunft.»

 

142 Aussteller erwartet

Die Rückmeldungen der Aussteller zum Verschiebungstermin im November waren durchweg positiv. Bekräftigt haben die Durchführung im Spätherbst auch die Kooperationspartner und Verbände. Massgebend dafür ist die Unterstützung des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI. Das Interesse der Branchen spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Für die Messe erwartet Easyfairs aktuell rund 142 Aussteller.

 

Umfangreiche Sicherheitsmassnahmen

Im Vordergrund der Veranstaltung steht in diesem Jahr die Sicherheit der Teilnehmer. Aus diesem Grund reichen die Schutzmassnahmen weiter, als der Bund und der Kanton Zürich es vorschreiben. An der Empack 2020 und der Parallelveranstaltung Logistics & Distribution 2020 gilt eine Maskenpflicht für Aussteller, Besucher sowie Mitarbeiter. Das Tragen von Handschuhen wird für alle empfohlen. Darüber hinaus gelten sämtliche vorgeschriebenen Hygienemassnahmen.

Im Eingangsbereich der Messe sieht das Schutzkonzept eine kontaktlose Registrierung der Teilnehmer vor. Besucher müssen sich zwingend online registrieren. Alternativ können sich Besucher mit ihrem Smartphone vor Ort anmelden. Eine Zählanlage registriert die maximal erlaubte Zahl an Besuchern in den Ausstellungshallen. Dazu kann man sich vorab online individuelle Timeslots zur Registrierung aussuchen, was ein weiterer Bestandteil des Hygienekonzepts ist. Im Innern des Gebäudes gewährleistet die Richtungstrennung der Wege den Mindestabstand. Die Aussteller verfügen über ein Hygienepaket mit Masken, Reinigungsgel für die Hände, Einmalhandschuhen sowie ein Oberflächenspray. Vorgesehen ist ausserdem ein Contact-Tracing, bei dem sich Besucher an den Ständen über ihre Smart-Badges identifizieren. Sollte es zu Covid-19-Ansteckungen kommen, können die Betroffenen auf diese Weise darüber informiert werden.

 

Messeformate bleiben weitgehend zugänglich

In den Messebereichen, wo die Schutzmassnahmen einen normalen Betrieb nicht zulassen, geht die Sicherheit vor. Betroffen ist voraussichtlich einzig der Bereich «Connect», welcher der gezielten Vernetzung der Teilnehmer dienen soll. «Wir können dieses Format leider nur begrenzt umsetzen», sagt Holdener. «Es wird jedoch eine grosszügige Networking Lounge geben, wo kostenlose Verpflegung für alle Beteiligten der Veranstaltung bereit stehen wird». Nicht beeinträchtigt sind die JobsCorner, an denen Besucher sich über offene Stellen informieren und direkt bei den suchenden Firmen bewerben können.

Die beiden weiteren Teilbereiche bleiben im vollen Umfang zugänglich. Sie spiegeln in diesem Jahr das Kernthemen «Green Pack – Closing the loop on plastics» wider und gehen somit auf das aktuelle Thema der Nachhaltigkeit ein. Der Bereich «Discover» veranschaulicht konkrete Innovationen und Lösungen, während «Learn» die Aspekte Wissen und Weiterbildung thematisiert.

 

Swiss Packaging Award wird durchgeführt

Zu den Höhepunkten der Empack 2020 zählen die Vorträge aus der Forschung und Entwicklung. Einer davon ist beispielsweise die Vergabe des 51. Swiss Packaging Awards, mit dem die Wettbewerbsjury die besten Verpackungen auszeichnet. Die Empack 2020 bietet den Rahmen für die Preisverleihung und stellt eingereichte Projekte vor.

YouNews geht in die nächste Runde

Ab sofort können sich Schulklassen und ihre Lehrpersonen für die vierte Schweizer Jugendmedienwoche YouNews bewerben. Gemeinsam mit Journalismus-Profis von SRF und zahlreichen Medientiteln realisieren die Jugendlichen verschiedene Medienprojekte.

YouNews
Die YouNews-Moderatorin 2020 bei der SRF-Sendung «10 vor 10».

In der Woche vom 11. bis zum 17. Januar 2021 können Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren bereits zum vierten Mal hinter die Kulissen von Schweizer Medien wie Tages-Anzeiger, SRF, Radio 24, NZZ und vielen weiteren schauen. Gemeinsam mit Profis schreiben sie Artikel, drehen Videos oder moderieren Radio-Shows. Das gemeinsame Ziel: Journalismus verstehen, Journalismus erleben, Journalismus mitgestalten. Die Storys der Jugendlichen – ob Text, Video oder Audio-Beitrag – werden vom Gastmedium veröffentlicht.

«Der Austausch mit den Jungen ist wichtiger denn je», sagt Michael Marti, einer der Initianten von YouNews und Mitglied der Chefredaktion der Redaktion Tamedia. «Die letzten Monate mit der Infoflut zur Corona-Pandemie zeigen, wie wichtig für Jugendliche im Alltag eine hohe Medienkompetenz ist.» Und Franz Fischlin, «Tagesschau»-Moderator und ebenfalls YouNews-Initiant ergänzt: «Ich freue mich auf den Austausch auf Augenhöhe. Die vergangenen Jahre haben gezeigt: beide Seiten profitieren, die Jugendlichen, aber auch wir Journalistinnen und Journalisten.»

 

Verschiedene Projekte auch dieses Jahr

Auch dieses Jahr gibt es ein vielfältiges Angebot an Projekten: Beim Stadtmagazin Züritipp gestalten die Jugendlichen eine ganze Ausgabe mit, bei einem gemeinsamen Projekt von Blick, SRF Tagesschau und Tages-Anzeiger sind sie als Sportreporterinnen und -reporter am Start eines Weltcup-Rennens und bei der Engadiner Post soll eine Schulklasse die gesamte Zeitungsausgabe mitprägen.

Die interessierten Schulklassen und Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren können sich bis am 8. November auf YouNews.ch für eine Teilnahme bewerben. Die Gewinner werden bis Ende November 2020 informiert.

YouNews
Das YouNews-Team 2020 als Sportreporterinnen beim Lauberhornrennen.

Neue Botschafterin für YouNews

Dieses Jahr neu dabei im YouNews-Team ist die 19-jährige Zürcher Radio-Journalistin Lea Hilff: Sie ist die Botschafterin von YouNews auf den wichtigsten Video-Plattformen und Social-Media-Sites und produziert dafür mit einer eigenen Crew von Gleichaltrigen Videos.

YouNews
Lea Hilff ist die neue YouNews-Botschafterin.

YouNews ist entstanden auf Initiative von Viviane Manz, Redaktorin und Produzentin SRF Tagesschau, Michael Marti, Mitglied der Chefredaktion der Redaktion Tamedia, sowie Franz Fischlin, SRF Tagesschau (Werbewoche.ch berichtete). Der Verband Schweizer Medien unterstützt die Jugendmedienwoche, an der jeweils rund 250 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, organisatorisch.

Oliver Schmuki verstärkt die redaktionelle Kompetenz von Branders

Branders besetzt die Position des Senior Editors ab 1. November neu mit Oliver Schmuki. Der 39-Jährige ergänzt das multidisziplinäre Team und wird unter anderem für den Sanitas Health Forecast zuständig sein.

Oliver Schmuki
Oliver Schmuki verstärkt die redaktionelle Kompetenz von Branders

Oliver Schmucki verantwortete bei der NZZ am Sonntag während beinahe drei Jahren das Stil-Magazin redaktionell. Danach war er als Chef vom Dienst für das NZZ am Sonntag Magazin tätig. Das Handwerk für die kanalübergreifenden Medienproduktionen hat sich Schmuki bei Printtiteln (Blick, Schweizer Illustrierte, Weltwoche), beim Radio (Radio Stadtfilter) und beim TV (Schweizer Radio und Fernsehen SRF) angeeignet.

Erste Personalien von Watson Romandie bekannt

Im Frühjahr 2021 startet Watson Romandie. Die designierte Chefredaktorin Sandra Jean hat ihr Kernteam von vier Personen bereits verpflichtet.

Erste Personalien von Watson Romandie bekannt
Die ersten Personalien von Watson Romandie: Adrien Schnarrenberger, Christian Despont, Fred Valet und Marie Copin (v.l.n.r.).

Als Stellvertreter von Sandra Jean stösst der 42-jährige Fred Valet zu Watson Romandie. Der derzeitige Chefredaktor des Regionalsenders La Télé fängt bereits im Dezember im Team von Watson Romandie an. Valet war Kolumnist für das Migros Magazine und ist Teil der Sendung «52 Minutes» auf RTS.

Die Journalistin und Bloggerin Marie-Adèle Copin wird die Unterhaltungschefin von Watson Romandie. Die 30-Jährige ist die Autorin hinter dem vielbeachteten Blog «Into the Bobo» und wechselt von 20 Minutes Friday ein.

Als Sport-Autor stösst zudem Christian Despont zum Team. Der 48-jährige Träger des frankophonen Journalistenpreises «Prix Lalanne» ist Leiter der Westschweizer Sportnachrichten-Agentur Sport-Center von Tamedia. Für Watson Romandie kehrt er zu seinen beruflichen Wurzeln zurück und wird das Sportgeschehen in der Westschweiz journalistisch begleiten.

Als Chef vom Dienst hat Chefredaktorin Jean den Fribourger Adrien Schnarrenberger verpflichten können. Der 31-Jährige wechselt aus der Online-Redaktion der Tageszeitung La Liberté zu Watson Romandie.

Die nächste Ferienmesse Bern findet erst 2022 statt

Die für Januar 2021 geplante Ferienmesse Bern wird ausgesetzt. Damit schafft die Veranstalterin Bernexpo frühzeitig Transparenz und Planungssicherheit gegenüber den Ausstellenden. An der Durchführung der FESPO wird weiterhin festgehalten.

bernexpo

Die Ferienmesse Bern ist mit rund 35’000 Besucherinnen und Besuchern die älteste Tourismusmesse der Schweiz. Die nächste Ausgabe der jährlich auf dem Bernexpo-Areal stattfindenden Messe wäre vom 7. bis 10. Januar 2021 geplant gewesen. Wegen der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen für die Ausstellenden hat die Bernexpo Groupe entschieden, die Ferienmesse erst 2022 wieder durchzuführen.

«Der Entscheid ist uns sehr schwergefallen. Wichtig für unsere Kunden ist jedoch eine frühzeitige Entscheidung, denn bald startet bei vielen Ausstellenden die Detailplanung der Messe und damit verbunden werden Kosten ausgelöst», sagt Jennifer Somm, CEO der Bernexpo. Deshalb wolle die Gruppe in dieser schwierigen Situation frühzeitig Klarheit und Planungssicherheit gegenüber den Ausstellenden herstellen.

 

Reduzierte Version ist keine Option

Auch die Durchführung der Berner Messe in einer reduzierten Version war keine Option. «Wir haben in den letzten beiden Jahren die Ausrichtung der Messe gemeinsam mit den Ausstellenden und weiteren Partnern geschärft und dafür viel positives Feedback erhalten. Würden wir die Ferienmesse nun in einer reduzierten Variante durchführen, wäre das sowohl für die Ausstellenden wie auch für die Besuchenden keine zufriedenstellende Basis, weder wirtschaftlich noch inhaltlich», erklärt Messeleiter Mario Kovacevic.

 

FESPO wird durchgeführt

An der Durchführung der FESPO in Zürich wird zum heutigen Zeitpunkt festgehalten. Die Bernexpo Groupe möchte die Messe planmässig vom 14. bis 17. Januar 2021 in Zürich veranstalten. Die Situation wird aber auch hier fortlaufend und in engem Austausch mit den Ausstellenden und den wichtigsten Partnern beurteilt.

 

Nächste Ferienmesse im Jahr 2022

Die nächste Ferienmesse in Bern wird vom 13. bis 16. Januar 2022 durchgeführt. Die frühe Verschiebung der Ferienmesse erlaubt es den Akteuren der Reisebranche, sich mit genügend Vorlaufzeit auf die neue Ausgangslage einzustellen und ihren Auftritt situationsgerecht auszurichten.

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