Wie die digitale Transformation das Marketing verändert

DIGITALISIERUNG Die digitale Transformation hat Unternehmen und auch das Marketing erfasst und grundlegend umstrukturiert. Die Anforderungen der Kunden und die Anzahl der Kommunikationskanäle sind exponentiell gewachsen. Diesen digitalen Wandel diskutieren hochkarätige Experten am Smart Business Day. Ein Gespräch dazu mit Dr. Tim Dührkoop, COO von Namics. (mehr …)

«Vom Abfallkübel zum gesuchten Ressourcen-Pool…»

CUSTOMER SERVICE Christoph Oggenfuss* berichtet vom Yukon Daylight Customer Service Summit 2014 und präsentiert wichtige Bausteine für den Kundenfokus von Unternehmen. (mehr …)

Wie Marken und Unternehmen in übersättigten Märkten überleben

BUCHTIPP In dem bereits 1981 erstmals erschienenen Buch «Positioning» stellen die Autoren Al Ries und Jack Trout nicht das Produkt in den Fokus, sondern das Gedächtnis der Kunden. getAbstract schwärmt von dem brilliant geschriebenen Klassiker. (mehr …)

So lässt sich auf der mobilen Welle mitsurfen

MOBILE MARKETING Der rasante Boom von Smartphones und Tablets fordert Marketingabteilungen erheblich: Mit welchen Massnahmen und Kampagnen sind Konsumenten in der mobilen Welt zu erreichen? Welches sind die Dos und Don’ts? Mobile Marketing-Experten skizzieren die aktuellen Trends. (mehr …)

Die Agentur als Sprungbrett?

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Reto Baumgartner ist Inhaber und Geschäftsleitungsmitglied der MySign AG und beschäftigt sich in erster Linie mit Digital Branding.Motivierte Mitarbeitende sind die wertvollste Ressource einer erfolgreichen Agentur. Darum lohnt es sich, in die Personalbetreuung und -entwicklung zu investieren. Wertschätzung, spannende Projekte, angenehme Arbeitsplätze und eine offene Gesprächskultur sind nebst einer guten Entlöhnung und geordneten Arbeitszeiten Faktoren, welche die Zufriedenheit stark beeinflussen. Wenn die Mehrheit dieser Faktoren stimmt, dann haben Abwerbeversuche wenig Chance. Denn warum ein Risiko eingehen, wenn man zufrieden ist, ein gutes Betriebsklima herrscht, der eigene Arbeitsplatz relativ sicher ist und man ein auftauchendes Problem oder eine punktuelle Unzufriedenheit offen beim Vorgesetzten ansprechen darf?In seltenen Fällen kommt es trotzdem vor. Mitarbeiter werden erfolgreich abgeworben, obwohl sie rundum zufrieden sind und keine Wechselabsichten hatten. Meist reizt in diesem Fall eine besondere Herausforderung. Wenn einer der Sterne am Schweizer Unternehmenshimmel anklopft und eine spannende Stelle zu bieten hat, dann ist ein genaueres Hinschauen trotz aller Liebe zum bestehenden Arbeitgeber doch sehr verlockend. Das ist nachvollziehbar. Eine solche Chance kommt nicht jeden Tag.Für die Agenturleitung ist das im ersten Moment frustrierend. Man verliert einen guten Mitarbeiter, dem man Vertrauen entgegengebracht, auf ihn gesetzt und mit ihm zusammen viel erlebt hat. Es bedeutet aus geschäftlicher Sicht wie auch menschlich ein Verlust.Anderseits darf die Agentur aber auch stolz sein, dass eine Top-Firma auf eins der «Eigengewächse» aufmerksam wurde. Das unterstreicht die Qualität der eigenen Teammitglieder / Leute und deren Arbeit. Und sogar wenn man einen guten Mitarbeitenden verliert, als Botschafter bleibt er auch nach dem Weggang erhalten und kann so nach wie vor sehr wertvoll sein.

Neuromarketing Auswertung

Zur Auswertung der Umfrage zum Thema Neuromarketing inklusive Infografik geht es hier.

SBB – I’m coming home

«Profilneurosen kommen mir nicht ins Büro»

Gabriel Peisker, Creative Director und Mitgründer von Erdmannpeisker, verrät in unserer Serie «13 Fragen an...», wem er geschworen hat, nie Grafiker zu werden – und welche Berufe er sich nebst Schreiner sonst noch hätte vorstellen können.

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1. Für was würden Sie einen Monat gratis arbeiten?
Wohltätige Einrichtungen, die mit viel Einsatz und wenig Mitteln die Welt verbessern wollen.

2. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!
Am stärksten war dieses Gefühl nach einer nächtlichen Protestaktion an der Kunstgewerbeschule Basel. Die heftige Debatte unter Schülern und Schulleitung führte dazu, das Wandbild als Ausdruck der 1980er-Bewegung stehen zu lassen.

3. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?
Spontan kommt mir da die legendäre Vitra-Kampagne aus den 1980er in den Sinn – ich meine, da sassen Miles oder Louise Bourgeois für Reklame auf einen Stuhl.

4. Was denken Sie persönlich über die Wirkung von Werbung?
Die Gesellschaft ist heute eindeutig werbeerfahren. Wirksame Werbung weiss das und wirbt im Einvernehmen mit der Zielgruppe, in dem sie nicht nur fordert, sondern auch gibt. Diese Auseinandersetzung verankert eine Marke.

5. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?
Profilneurosen. Sehr anstrengend.

6. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?
Da der Zufall in meinem Leben eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat, gebe ich Ihnen ein paar Berufe zur Auswahl: Regisseur, Schriftsteller und Schreiner.

7. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?
Unsinn. Natürliche Neugier und eine sportliche Grundhaltung wirken Wunder.

8. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert?
Ich versuche mein beruflich bedingt sprunghaftes Medienverhalten wieder mehr zu fokussieren. Zum Wohle aller – Familie, Mitarbeiter und mir.

9. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
Basis ist immer noch eine starke Big Idea. Diese muss heute jedoch in immer neuen Kanälen mediengerecht kommuniziert werden, um so die fraktale Wahrnehmung der Marke gezielt zu steuern.

10. Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Kunst und Sport. Das Fehlen von beiden lässt mich schnell ungeniessbar werden – auch wenn ich dies nur schlecht zugeben kann.

11. Was halten Sie von Owned Media?
Viel. Hier kann durch spannendes Storytelling eine Marke zu mehr Profil und Tiefe geführt werden. Aber auch wenn dies schwer programmierbar ist, das Ziel sollte immer auch Earned Media sein.

12. Wer oder was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/Kommunikationsbranche einzusteigen?
Mein Vater. Nach der Schnupperlehre in einer Agentur habe ich ihm geschworen, nie Grafiker zu werden. Er lachte.

13. Wofür würden Sie unter keinen Umständen werben?
Zigaretten und die SVP.

1999 gründete Gabriel Peisker zusammen mit Sybille Erdmann die Agentur Erdmannpeisker. Kennen und schätzen gelernt haben sich die beiden bei Smart in Biel. Was klein begann, ist heute immer noch klein, aber mit grossen Marken und preisgekrönten Arbeiten. Für den Bergsportartikel-Hersteller Mammut kreiert die Bieler Kreativagentur zusammen mit Hunderten von Bergsteigern irritierende Bilder in den Alpen. Diese Involvement-Kampagne gewann 2012 nicht nur beim Effi Gold, sondern auch bei der Marketing Trophy, wo sie zudem gleich noch den Publikumspreis erhielt. Zu den weiteren Kunden der Agentur gehören Unternehmen wie Rivella, Smart, Swisslos und Darvida.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Was Apps wirklich können

APPS & KUNDENBINDUNG Alleskönner oder nur warme Luft? Nach dem Hype der Anfangsjahre zeichnet sich jetzt ab, welche Apps im Alltag erfolgreich sind und was es dazu braucht, sie als nützliches Kundenbindungs-Tool einzusetzen. (mehr …)

Die digitale Zukunft des stationären Handels

BUCHTIPP In dem Buch «die digitale Zukunft des stationären Handels» zeigt Andreas Haderlein auf, wie der Einzelhandel von der Digitalisierung profitieren kann. getAbstract vermisst teilweise den roten Faden im Buch. (mehr …)

From Workplace to Workspace

CONTENT & COLLABORATION Christoph Oggenfuss* fasst die Highlights vom Gartner Portals, Content & Collaboration Summit 2014 in London zusammen. Dazu hat er fünf Thesen formuliert, in denen es unter anderem um den Mythos «Gamification» und Knowledge Management 2.0 geht. (mehr …)

Schneller und im richtigen Takt

PUBLIKATIONSSYSTEME Intelligente Business-Kommunikation war das Thema des Cenday 2014 am 18. September in Zürich. Sie muss schnell sein und im richtigen Takt erfolgen. (mehr …)
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