Serviceplan Gruppe Schweiz gewinnt Salesforce als neuen Kunden

Die Zürcher Agentur Serviceplan unterstützt das Softwareunternehmen Salesforce mit Sitz in San Francisco ab sofort mit gezielten Kommunikations-Massnahmen.

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Salesforce bietet Cloud-basierte Software-Lösungen an und setzt sich zum Ziel, Unternehmen und ihre Kunden näher zusammenzubringen. Plan.Net Suisse, die Digitalagentur der Serviceplan Gruppe Schweiz, wird das Unternehmen bei der Kundenansprache unterstützen. Die Agentur übernimmt im Rahmen des Mandats die Strategie und die Umsetzung von verschiedenen Kommunikations-Massnahmen, die international eingesetzt werden. Zudem verantwortet Plan.Net Suisse von Zürich aus, dass in den beteiligten Märkten die Qualität und die Markenausrichtung von allen Agenturen, die im Serviceplan Netzwerk für Salesforce arbeiten, entsprechend umgesetzt werden.

Verantwortlich bei Salesforce: Guntram Friede (Head of Marketing Switzerland). Verantwortlich bei Plan.Net Suisse: Lorenzo Müller (Team Lead UX & Design), Philipp Intlekofer (Konzeption), Rabea Müller (Account Lead), Micha Seger (Executive Creative Director, Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Dominic Häuptli (Beratung).

CRK lanciert lebensnahe Kampagne für die Langzeitpflege

Curaviva Schweiz, Spitex Schweiz und OdASanté lancieren den Neustart der Kampagne zur Förderung von Karrieren in der Langzeitpflege mit einer wahren Lebensgeschichte und dem Fokus auf die Pflegefachpersonen von heute und morgen. CRK hat die Kampagne entwickelt, geplant und umgesetzt.

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3’000 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner: So viele neu ausgebildete Fachpersonen braucht die Schweiz pro Jahr, um dem Fachkräftemangel in der Langzeitpflege effektiv zu begegnen. Die Branchenverbände Curaviva Schweiz, Spitex Schweiz und OdASanté intensivieren deshalb ihre Bestrebungen, noch mehr Menschen für die Berufe der Langzeitpflege zu begeistern. Die zentrale Informationsplattform Langzeit-pflege.ch hält die facettenreichen Argumente bereit, die für ein Engagement in der Langzeitpflege sprechen.

 

Konsequente Ausrichtung auf Fachkräfte der Zukunft 

In der Langzeitpflege zu arbeiten bedeutet, menschlich und fachlich weiterzukommen. Die Kampagne «Karriere machen als Mensch» rückt das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen als Herzstück der Langzeitpflege in den Fokus und stellt detaillierte Informationen zu den vielseitigen Bildungs- und Karrierewegen bereit. Sie gibt Einblicke in den Arbeitsalltag in den Alters- und Pflegeheimen sowie bei der Spitex. Die Kampagne sensibilisiert und will vor allem den jüngeren Generationen die interessanten Perspektiven der Langzeitpflege näherbringen – auf eine ehrliche Art, mit einem lebendigen Social-Media-Auftritt sowie anhand von realen Beispielen und Lebensgeschichten.

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Das bewegte Leben von Rosemarie als Animationsfilm 

Ein emotionaler Kurzfilm porträtiert das bewegte Leben von Rosemarie – von ihren Erfahrungen im Krieg, von Trennungsschmerz und Wiedersehensfreude bis zum Moment, in dem sie ihre Geschichte Livio erzählt, der Pflege studiert und sich um sie kümmert. Die Langzeitpflege erfordert eine fundierte fachliche Kompetenz und erlaubt, gleichzeitig auf intensive zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen und an spannenden Lebensgeschichten teilzuhaben. Oder gar ein Teil davon zu werden.

 

Verantwortlich bei Curaviva: Theres Gotsch-Hinden (Projektleiterin, Ressortleitung Bildungsprojekte). Verantwortlich bei Spitex: Francesca Heiniger (Leitung Kommunikation/Marketing). Verantwortlich bei Odasanté: Luca D’Alessandro (Verantwortlicher Kommunikation). Verantwortlich bei CRK: Stefan Batzli (Gesamtverantwortung); Caroline Hulliger (Projektleiterin); Stefan Glantschnig (PR und Medien); Christian Bircher (CD); Christina Utz (Leiterin Digital); Farah Choudry, Jessica Gomilsek, Céline Stampfli (Beratung, Social Media); Filip Wolfensberger, Olga Borda, Nuran Reber (Kreation); Cubetech (Website); Roofstudio.tv (Film); Dominik Zietlow (Porträts / Film); Franz Rindlisbacher, Anne Morgenstern (Foto); Nina Merli (Text).

Havas lanciert Havas CX

Havas Switzerland lanciert Havas CX. Das Dienstleistungsangebot im Bereich der Customer Experience bietet Unternehmen eine Vielzahl von Services im Bereich der Kundenerlebnisse an.

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Im vergangenen Jahr haben sich die Gewohnheiten von Konsumenten nachhaltig verändert. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass Produkte vermehrt online gekauft werden. Diese Verhaltensänderung hat traditionelle Geschäftsmodelle erheblich unter Druck gesetzt und dazu geführt, dass Marken den Umgang mit ihren Kunden grundlegend neu definieren müssen. Während 80 Prozent der Unternehmen daran glauben, dass sie für ihre Kunden relevant sind, stimmen diesem Selbstverständnis nur gerade 8 Prozent der Verbraucher zu.

Um diesem Trend zu begegnen, hat die Havas Group Havas CX ins Leben gerufen. Das Dienstleistungsangebot ist ein internationales Netzwerk, das sich der Wertschöpfung für Marken über den gesamten Customer Lifecycle widmet. Das Strategiemodell bewertet die Zufriedenheit der Kunden in allen Phasen der Customer Journey anhand von vier Kriterien:

  • Marke: Welche Auswirkungen haben Markenartikel auf die Wahrnehmung des Kundenerlebnisses?
  • Beziehung: Wie wirken sich die persönlichen Interaktionen auf die Gesamtwahrnehmung aus?
  • Kauf: Inwieweit wirken sich Kaufprozess und Transaktion auf das Gesamterlebnis aus?
  • Service/Produkt: Wie wirkt sich die allgemeine Kundenzufriedenheit mit dem Service/Produkt und dem Preis auf die Wahrnehmung der Erfahrung aus?

In diesem Rahmen unterstützt Havas mit ihren Medien- und Kommunikationsmöglichkeiten ihre Kunden in drei Leistungsbereichen:

  1. Transformation: Dem Unternehmen wird geholfen, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.
  2. Ausgestaltung: Aufbau eines sinnvollen und bereichernden Erlebnisses an jedem Berührungspunkt der Customer Journey.
  3. Engagement: Orchestrierung sämtlicher Kundeninteraktionen über alle Kanäle hinweg, um dabei die Bindung zur Marke zu steigern.

Hälfte der Konsumenten will Black Friday abschaffen

Die Schnäppchenjagd rund um den Black Friday ist vielen Konsumenten ein Dorn im Auge. Gemäss einer Befragung von Demoscope ist fast die Hälfte der Befragten für die Abschaffung solcher Konsumevents.

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Einer Umfrage von Demoscope zufolge will fast die Hälfte der Befragten den Black Friday als Konsumevent abschaffen.

Rund um den Freitag 27. November werben Detailhändler auch im Jahr der Corona-Pandemie wieder mit Rabatten um die Käufergunst. Die Hälfte der potenziellen Kundschaft gehen die Konsumevents aber zu weit. Themen wie Überkonsumation, Klimaerwärmung und die Corona-Pandemie seien Gründe dafür, den Black Friday abzuschaffen, lautet der Befund einer Befragung des Umfrageinstituts Demoscope im Auftrag von Blackfridaydeals.ch.

Die Grundstimmung gegenüber dem Black Friday sei dabei in der Deutschschweiz deutlich negativer als in der Westschweiz. Im deutschsprachigen Teil des Landes seien 51 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Black Friday abgeschafft werden sollte. In der Westschweiz sind es den Angaben nach nur 44 Prozent der befragten Personen.
Einkommen und Alter spielen auch eine Rolle

Unterschiede gebe es auch in Bezug auf das Einkommen, wenn es um die Einstellung gegenüber solchen Rabattschlachten geht: Je tiefer das Haushaltseinkommen, desto beliebter ist der Black Friday. Bei einem Haushaltseinkommen bis 4’999 Franken würden nur 44 Prozent den Black Friday abschaffen wollen. Bei den hohen Haushaltseinkommen ab 9’000 Franken seien es mit 54 Prozent mehr als die Hälfte.

Auch das Alter spiele eine Rolle: So würden zwei Drittel aller 55 bis 74-jährigen der Befragten den Black Friday abschaffen. Bei den jungen Personen zwischen 15-34 Jahren sei es hingegen nur ein Drittel.

 

Widersprüchliches Verhalten

Generell trage aber auch die allgemein pessimistische Konsumentenstimmung derzeit zu den Vorbehalten gegenüber dem Black Friday bei. Gesellschaftlich wichtige Themen wie die Überkonsumation, Klimaerwärmung und die Corona-Pandemie seien Gründe, welche die Schnäppchenjagd in den Hintergrund rücken würden, meint Julian Zrotz, Retail-Experte bei Blackfridaydeals.ch.

Trotzdem: Obwohl sich bereits in den letzten Jahren gezeigt habe, dass längst nicht alle Schweizer den Black Friday für eine gute Sache hielten, sei an diesem Tag so viel eingekauft worden wie an keinem anderen Datum im Jahr.

Und tatsächlich war die Stimmung gegenüber den konsumfreudigsten Tagen auch schon schlechter. Laut der Mitteilung hatten in der letztjährigen Umfrage knapp zwei Drittel der befragten Personen angegeben, den Import der Shopping-Events Black Friday und Cyber Monday aus den USA für eine negative Entwicklung zu halten. (SDA)

Ein Blick in die Marketing-Glaskugel: Fünf Vorhersagen für 2021

Erfahrungswerte, Statistiken und die Verarbeitung von grossen Datenmengen mit Hilfe von KI erlauben es, gezielte Vorhersagen zu machen. Selligent gibt fünf Vorhersagen für das kommende Jahr, die Marketer kennen sollten, bevor sie sich an die nächste Kampagnenplanung setzen.

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1. Selbst wenn sich die Wirtschaft verbessert, werden Konsumenten weiterhin bescheiden mit ihren Ausgaben umgehen.

Viele Menschen haben ihre Ausgaben-Prioritäten auf das Wesentliche wie Lebensmittel und Sicherheitsprodukte konzentriert, sodass es für Marken umso wichtiger wird, kostenbewusste Kunden zu bedienen. Diese Marken sind diejenigen, die sich auf das Angebot von Verkäufen/Deals über das ganze Jahr hinweg konzentrieren, nicht nur für die grossen, saisonalen Ereignisse wie den Black Friday oder den Sommerschlussverkauf. Dies sind die Marken, die einen flexiblen und verständnisvollen Kundenservice in den Vordergrund stellen.

Wenn sie langfristig weiterhin qualitativ hochwertige Waren und Dienstleistungen zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten können, werden ihre Kunden langfristig an ihnen festhalten, weil es ihnen gelungen ist, eine einfühlsame Marke zu sein, als es am wichtigsten war.

 

2. Zero-Party-Data-Strategien werden es digitalen Vermarktern ermöglichen, die Relevanz zu erhöhen

Da die Cookies von Drittanbietern im Jahr 2022 verschwinden, müssen die digitalen Vermarkter Vertrauen bei den Verbrauchern aufbauen, indem sie deren Bedürfnisse und Präferenzen besser verstehen. Wir haben den Aufstieg einer vom Datenschutz geprägten digitalen Kultur miterlebt, in der sich die Verbraucher der Datenschutzrichtlinien stärker bewusst sind.

Im Jahr 2021 werden Marken enger mit den Verbrauchern zusammenarbeiten, um ein personalisierteres Online-Erlebnis zu schaffen, das mit grösserer Kontrolle und Respekt für die Privatsphäre verbunden ist. Der Transparenz darüber, welche Daten Marken von den Verbrauchern erfassen wollen, wird mehr Bedeutung beigemessen, wobei der Schwerpunkt auf dem Angebot eines Werteaustauschs liegt.

 

3. Nahtlose Omnichannel-Erfahrungen werden die nächste Ära des Konsumverhaltens bestimmen. Sowohl Verbraucher als auch

Marken haben sich mehr als erwartet digitalisiert, und diese Verhaltensweisen werden nachhaltige Auswirkungen haben. Einer Selligent-Studie zufolge haben 29 Prozent der Verbraucher festgestellt, dass sich ihr Kaufverhalten für immer verändert hat, und sie zum Beispiel auch in Zukunft planen, mehr online einzukaufen. Diejenigen Marken, die sich anpassen und digitale und reale Erfahrungen anbieten können, die nahtlos ineinandergreifen, werden die wirtschaftliche Erholung für die Handelsindustrie vorantreiben.

 

4. Luxusmarken werden ihr Gütesiegel gegen mehr Zugänglichkeit eintauschen.

Ein Teil der Attraktivität des Luxusgütermarktes liegt in der Exklusivität und Unerreichbarkeit. Die heisse Handtasche oder die limitierte Auflage von irgendwas in die Hände zu bekommen, war für Marken in der Vergangenheit ein langer Weg, aber im Jahr 2020 zwang Covid-19 die meisten Verbraucher dazu, neu zu bewerten, wie sie Luxusgüter betrachten. Auf die Frage nach den Gründen für Konsumententreue, interessierten sich nur 8 Prozent für den Markennamen. Das sagt uns, dass die Zukunft des Luxus nicht in der Exklusivität, sondern in der Zugänglichkeit liegen wird.  Wie werden Luxusmarken vertraut werden und die Verbraucher in grossem Massstab davon überzeugen, dass sie sich einen Platz in ihrem Leben verdient haben?

 

5. Kontaktloses Einkaufen wird die Führung übernehmen und die neue Standard-Kundenerfahrung sein.

Die Studie von Selligent zeigt auch, dass 64 Prozent der Verbraucher aus Gesundheits- und Sicherheitsbedenken mobile und kontaktlose Abhol- oder Check-in-Optionen wünschen. Barrierefreies Einkaufen wird zum Standard werden, auch über die schlimmsten Teile der Pandemie hinaus, wobei sich Verbraucher auf der ganzen Welt für kontaktloses Einkaufen als einen entscheidenden Teil der nahtlosen, effizienten und flexiblen Omnichannel-Kundenerfahrung entscheiden werden.

Erdmannpeisker kommuniziert neu für Schweizer Rapsöl

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker konnte sich in einem Pitch durchsetzen und kommuniziert neu für den Verein Schweizer Rapsöl.

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Der Verein Schweizer Rapsöl ist das Kompetenzzentrum für Fragen rund um Schweizer Rapsöl und im Auftrag der Branche zuständig für die Marketingkommunikation. Die Mitglieder des Vereins sind Organisationen entlang der Wertschöpfungskette von Rapsöl. Dazu zählen Produzenten, Verarbeiter und der Detailhandel. Seit zwei Jahrzehnten setzt sich der Verein für die Bekanntmachung von Schweizer Rapsöl ein.

In diesem Jahr hat der Verein seine Markenführungs-Tools geschärft und überarbeitet. Im Rahmen eines Pitches wurden Strategie und Tools mit den Agenturen für die Umsetzung in der Kommunikation gespiegelt. Erdmannpeisker überzeugte dabei mit einer durchdachten Analyse und einem klaren Fokus. Erste Arbeiten werden im Frühling 2021 zu sehen sein.

Belästigungsvorwürfe auch bei Radiotelevisione svizzera

Nach Belästigungsvorwürfen beim Westschweizer Fernsehen Radio Télévision Suisse (RTS) sind auch Vorfälle beim Tessiner Fernsehen Radiotelevisione svizzera (RSI) bekannt geworden. Bisher sind 30 Beschwerden beim Tessiner Sekretariat der Mediengewerkschaft SSM eingegangen.

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Jerome Hayoz, Zentralsekretär vom Schweizerischen Syndikat Medienschaffender SSM, und die Sektion Lugano bestätigten damit am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Berichte der Tribune de Genève und von 24heures vom Samstag. Diese hatten von Mobbing- und Belästigungsvorfällen bei RSI geschrieben.

Wie Rolando Lepori vom SSM-Sekretariat Tessin in Lugano auf Anfrage sagte, handelt es sich bei der Hälfte der 30 Beschwerden um Mobbing, bei der anderen Hälfte um Belästigung, darunter sexuelle Belästigung und Persönlichkeitsverletzung.

Bei der RSI-Medienstelle hiess es auf Anfrage, die Direktion setze «entschieden alles daran, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den grösstmöglichen Schutz gegenüber jeglicher Form von Missbrauch zu bieten». Verschiedene Kanäle zur Anzeige allfälliger Missbräuche stünden zur Verfügung, darunter auch anonyme. RSI werde das weitere Vorgehen mit der SSM-Sektion Tessin abstimmen.

Auch die SRG hat Kenntnis von den eingegangenen Meldungen, wie die Medienstelle auf Anfrage mitteilte. Die SRG sei im Austausch mit den Sozialpartnern. Die dem SSM gemeldeten Fälle würden geprüft und nach Abklärungen kommuniziert.

Betreffend der deutschsprachigen Unternehmenseinheit SRF hiess es beim SSM, man sei mit SRF daran, den Prozess zu definieren, was das Vorgehen bei allfälligen Meldungen von Belästigung betreffe. Gespräche seien am Laufen.

 

Externe Untersuchungen

Zwei externe Stellen untersuchen derzeit die kürzlich bekannt gewordenen Belästigungsvorwürfe bei RTS (Werbewoche.ch berichtete). Die interne Revision der SRG überprüft zudem mit externer Unterstützung die vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität der Mitarbeitenden.

Der ganze Verwaltungsrat und er selber stünden ein für eine lückenlose, unabhängige Untersuchung der Fälle bei RTS sowie der Verantwortlichkeiten und der Tauglichkeit der vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität, liess sich SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina in der Mitteilung zitieren.

 

Ungewollte Küsse und Machtmissbrauch

In einer Recherche der Westschweizer Tageszeitung Le Temps war von offener Belästigung, ungewollten Küssen, anzüglichen Kommentaren und systematischem Machtmissbrauch die Rede gewesen. Angeschuldigt wurden drei Mitarbeiter, darunter Darius Rochebin, langjähriger Moderator der RTS-Tagesschau. Die Direktion und die Personalverantwortlichen von RTS hätten konsequent weggeschaut.

Rochebin, der seit Herbst beim französischen Nachrichtensender LCI eine Talk-Show mit berühmten Persönlichkeiten moderiert, hat unterdessen eine Verleumdungsklage gegen Le Temps eingereicht.

Die beauftragten Stellen und Personen werden jeweils einen Bericht zuhanden des SRG-Verwaltungsrates verfassen. Voraussichtlich im Februar 2021 sollen Sozialpartner, Mitarbeitende der SRF und die Öffentlichkeit darüber informiert werden.

Auf die Anschuldigungen reagierten die RTS-Direktion und der SRG-Verwaltungsrat Anfang November mit der Bekanntgabe, dass die beiden Führungskräfte vorübergehend suspendiert und zwei unabhängige Untersuchungen eingeleitet wurden. Es gilt die Unschuldsvermutung. (SDA)

TV-Werbung stärkt die Marke

Starke Marken erfüllen emotionale Bedürfnisse, werden von den Konsumenten am ehesten ausgewählt und genutzt. Durch ihre physische und psychische Präsenz können sie sich einfacher gegen die Konkurrenz durchsetzen. Screenforce und Ipsos haben in einer Studie untersucht, wie eine Marke zu ihrer Stärke kommt.

Die Screenforce-Studie liefert nun die Erkenntnis, dass TV-Werbung neben langfristigem Brand Building auch die unmittelbare Kaufentscheidung positiv beeinflusst. Mit 23 Prozent mehr als der Durchschnitt aktiviert sie die Menschen verstärkt zum Kauf einer Marke. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Marke in naher Zukunft wieder gekauft wird, ist bei TV um 28 Prozent höher als der Durchschnitt über alle Medien. Das macht TV zum top Kaufaktivierer – noch vor POS-Werbemassnahmen.

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(Quelle: Screenforce)

Neben der Investition in Sales Aktivierung lohnt es sich für Marken, in Brand Bildung zu investieren. Die Studie zeigt, dass die Werbeerinnerung an eine Marke in einem direkten Zusammenhang mit der Markenstärke liegt. Dieser Zusammenhang ist deshalb wichtig, weil sich dies für eine Marke direkt und nachhaltig auf den Marktanteil auswirkt. So ist bei TV-Werbung die Werbeerinnerung mit 32 Prozent deutlich höher als bei Werbung auf YouTube oder Facebook (beide 1 Prozent). Zudem unterstützt TV-Werbung das Markenimage um 28 Prozent stärker als der Durchschnitt der anderen Kanäle und sorgt für ein besseres Markenverständnis (34 Prozent stärker als Durchschnitt), was die Markenbildung stärkt.

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(Quelle: Screenforce)

Für die Screenforce-Studie wurde eine Online-Befragung bei 1200 Personen in der Deutsch- und Westschweiz im Alter zwischen 18 und 74 Jahren durchgeführt.

Bühler&Bühler teilt grosse Emotionen für Blue

Bühler&Bühler kommuniziert die neu unter «Blue» vereinte Entertainment-Welt von Swisscom im Dialogmarketing. Die Leadagentur erreichte damit rund 3,5 Millionen Menschen über Briefkästen, Mail-Posteingänge und direkt im TV-Menü.

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Die neue Namensgebung von Swisscom TV brachte viele Chancen und Aufgaben mit sich. Es galt, bestehende Kunden zu informieren und Neue zu gewinnen. Herzstück der Akquise war ein per Post verschicktes Mailing an rund 500’000 Haushalte. Die Agentur konzipierte dazu eine Story, die Kunden und deren Umfeld bereit für grosse Emotionen machen sollte. Nach dem Sprichwort «Geteilte Freude ist doppelte Freude» konnten die Empfänger ihre Liebsten über ein Postkarten-Set zum «Blue»-Erlebnis einladen.

«Grosse Emotionen sind ein Versprechen, das nur mit Berührung wahrhaftig ist. Mit den Blue Eintrittstickets haben wir etwas zum Anfassen geschaffen, das bewegt», erklärt Doris Bühler, Creative Director bei Bühler&Bühler.

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Verantwortlich bei Swisscom: Franziska Reusser (Interaction Marketing Manager); Stefan Hollinger (Interaction Marketing Manager); Alexander Möckli (Head of Campaigning). Verantwortlich bei Bühler&Bühler: Doris Bühler (Creative Director); Raffaela von Gunten (Senior Consultant); Laura Gaggioli (Project Leader); Rebecca Knobel (Text & New Media Producer); Salvatore Viola (Junior Art Director); Sarah Loosman (Designer); Lea Fontana (Designer).

Ruf Lanz zeigt für Hiltl, dass genug Abstand Tier und Mensch schützt

Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Lösungen: Ruf Lanz verknüpft die tierfreundliche Philosophie von Hiltl mit dessen aktuellen Corona-Massnahmen.

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Das Vegi-Restaurant Hiltl will, dass sich die Gäste und Mitarbeitenden auch in aktuell schwierigen Zeiten wohl fühlen. Dazu gehören neben anderen Massnahmen eineinhalb Meter Abstand zwischen den Tischen oder eigens designte grosse Glas-Trennwände.

Diese Massnahmen inszeniert Ruf Lanz nun in einer Kampagne. Auf den Motiven wird jeweils ein Tier durch viel Abstand vor dem Metzger geschützt. So wird die Philosophie des Vegi-Restaurants spielerisch mit den aktuellen Sicherheitsmassnahmen verknüpft. Denn genügend Abstand schützt Mensch und Tier.

Die aktuelle Hiltl-Kampagne erreicht das Publikum auf digitalen Screens in den Hiltl-Restaurants sowie in den sozialen Netzwerken. Flankierend erscheinen die Sujets in ausgewählten Printtiteln.

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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Patrick Becker (Leiter Marketing & Kommunikation), Milo Stegmann (stv. Leiter Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Text), Armin Arnold (DTP), Miro Poffa (Beratung). Visual Composing: Ruf Lanz Art Department.

Galaxus setzt bei der Weihnachtskampagne auf die Vorfreude vor dem Auspacken

Das Schönste am Schenken und beschenkt werden ist die Vorfreude und die Neugier: Was verbirgt sich wohl unter dem Geschenkpapier? In seiner diesjährigen Weihnachtskampagne stellt das Online-Warenhaus Galaxus den Augenblick vor dem Auspacken ins Rampenlicht.

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Bei den 17 Sujets erfährt man den Inhalt der Geschenke erst auf den zweiten Blick. Die Überraschung und die Enthüllung des Absenders hat Galaxus pro Werbemittel unterschiedlich gelöst:

Auf den Leuchtplakaten schimmert der Inhalt in der Nacht durch, sprich wenn das Licht angeht. Möglich macht dies ein zusätzlicher, rückseitiger Diadruck der Plakate, der nur sichtbar ist, wenn das Plakat hinterleuchtet wird.

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Auf den Nassplakaten sieht man lediglich das verpackte Geschenk; wer wissen will, was sich dahinter verbirgt, scannt den QR-Code. Mit Hilfe einer Augmented-Reality-Anwendung kommt das Verborgene auf dem Handy-Bildschirm zum Vorschein.

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Die Hängekartons wurden per Lentikulardruck angefertigt: Je nach Blickwinkel sieht man den Inhalt des Geschenks, oder eben nicht.

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Mit den Leuchtplakaten und dem Lentikulardruck betritt das Unternehmen drucktechnisches Neuland. Übrigens: Nur bei genaueren Hinsehen verrät die Galaxus-Schildkröte auf der Verpackung den Absender.

In der Galaxus-Paketbeilage, im Adventskalender und in den sozialen Medien finden sich Überraschungsmomente der Weihnachtskampagne wieder. Und mit Werbebannern werden die User dazu animiert, dass sie sich mit dem Inhalt des Geschenks auseinandersetzen. Dies mithilfe eines Ratespiels.

Die Kampagne startet am Montag und endet Mitte Dezember.

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Die Kampagne dauert vom 23.11. bis am 13.12.2020.

Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (Chief Marketing Officer); Flurin Spring (Creative Director); Daniel Kobi (Art Director); Jill Wanner, Julia Dürr (Projektleitung & Brandmanagement); Sven Mathis, Clémence Censi (Graphic Design); Alessandro Thüler, Severin Keller (Digital Media Design und AR-Umsetzung); Roberto de Bonis (Digital Marketing); Gesine Hauder, Luca Giuliano (Mediaplanung); Anne Chapuis, Sophie Boissonneau (französische Übersetzung). Verantwortlich bei Fokus Produkt Fotografie: Cathrin Schön (Fotografie). Verantwortlich bei Jeannette Blättler Interior Design: Jeannette Blättler (Styling).

Contexta inszeniert den Appenzeller Rahmkäse für alle

Nach der Lancierung von Appenzeller Rahmkäse wird in diesem Jahr das Wachstum weiter ausgebaut. Dazu unterstreicht eine frische Kreation von Contexta die Rolle des Rahmkäses als Genuss für alle.

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Seit September 2019 ist der Appenzeller Rahmkäse auf dem Markt. Contexta war bereits bei Entwicklung und Positionierung beteiligt und lieferte das Verpackungskonzept sowie die erste Kampagne. Nun legen die kreativen Nomaden frische Kreation für den Verkaufsschlager vor. Davon erhofft sich die Appenzeller Sortenorganisation weiteren Aufwind und steigende Absätze in der Schweiz und in Deutschland.

In TV-Spot und Plakatsujets sieht man zunächst Vertrautes: Auf dem Bänkli sitzt wie immer einer der kultigen Sennen, doch zum ersten Mal in der langen Werbegeschichte der Marke zusammen mit einem Mädchen und einer älteren Dame. So unterstreicht auch diese Kampagne die Rolle des Rahmkäses als Genuss für die ganze Familie, Jung und Alt.

Gedreht und fotografiert wurde wie immer im Appenzellerland. Der TV-Spot ist ab Montag in der Deutschschweiz on Air. Die dazugehörige Plakatkampagne startete dort bereits vorab. Zusätzliche wird das Sujet in diversen Magazinen und auf Social Media eingesetzt.

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Verantwortlich bei SO Appenzeller Käse: Rudolf Hegg (Leiter Verkaufsförderung und Marekting). Verantwortliche Agentur: Contexta. Media: Mediasschneider. Produktion: Stories; Flurin Giger (Regie), Silvan Giger (Kamera), Yves Bollag (Executive Producer), Karl Sigurdarson (Line Producer), Flurin & Silvan Giger (Editing), Yves Roy Vallaster (Colorgrading). Musik: Nicolas Senn. SFX & Mix: Tonstudio Z. Post-Production Supervisor: Chenyi Yu. Fotograf: Caspar Martig. Bildbearbeitung: Süsstrunk & Jericke.

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