Family und Watson zeigen Haltung

Zum Start in der Suisse Romande lanciert Watson die zweisprachige nationale Imagekampagne «Haltung zeigen. Watson lesen.». Die breit angelegte Kampagne wurde von der Agentur Family entwickelt.

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Das Newsportal Watson startet mit einem überarbeiteten Markenauftritt ins 2021. Nebst der weiteren Verankerung des Brands in der Deutschschweiz will Tarkan Özküp, Chief Commercial Officer bei Watson, den Brand in der Westschweiz neu einführen. Watson.ch/fr geht Anfang März live.

«Wenn alles aus einem Guss kommen muss und man nicht zwei Kampagnen machen will, dann ist das eine Herausforderung», erklärt Özküp. Der bewährte Claim «News ohne Bla Bla» bleibe, neu rücke er mit der Botschaft «Haltung zeigen. Watson lesen.» den journalistischen Leistungsauftrag von Watson ins Zentrum. «Dank Social Media kann heutzutage jede und jeder publizieren, aber Fake News und die gesellschaftliche Fragmentierung nehmen damit auch massiv zu», so Özküp weiter. Auftrag eines rein digitalen Newsportals wie Watson sei es, in diesem Social-Dilemma-Umfeld Haltung zu zeigen und der Userschaft Orientierungsleistung zu bieten. «Das lässt sich mit ‹Informez-vous. Affirmez-vous. Lisez Watson.›, sehr gut übersetzen», erklärt Özküp.

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Haltung statt Bla Bla

Watson-CEO Michael Wanner freut sich auf den Kampagnenstart: «Die Botschaft der Kampagne bringt das Ganze auf den Punkt: Informiert euch, bevor ihr einfach meint! Watson bietet euch die Möglichkeiten, euch breit und hürdenlos zu informieren. Wer sich informiert hat, soll dann gerne Haltung zeigen.»

Die Kampagne zeigt vier junge Menschen zwischen 22 und 38 Jahren, die in einem intimen Moment von Maurice Haas fotografisch eingefangen wurden. Selbstbewusst fordern sie auf, Haltung zu zeigen.

Die TV-Spots gehen dann vertieft auf das Social-Media-Dilemma ein. Watson spielt dabei mit Vorurteilen und bricht diese in vier Vignetten auf. Im alltäglichen Sprachjargon denken die Protagonisten und Protagonistinnen: «Fraue chönd nöd Auto fahre, seit mer.», «Usländer sind alli kriminell, sägets.», «Pumper, händ nüt i de Birre, seit mer.» und «Fraue bruchet en Beschützer, sägets.». Die Protagonisten lösen das Vorurteil dann selber auf: «Alles Bla Bla» und verankern die Botschaft: «Haltung zeigen, Watson lesen».

 

Breit angelegte Massnahmen

Watson setzt auf Plakate, DOOH, Public Transport und sämtliche relevanten digitalen Formate, die 20- bis 40-Jährige ansprechen. Durch nationale TV-Präsenz bei allen Schweizer Privatsendern, RTS, TF1, Comedy Central und MTV soll verstärkt die Hauptzielgruppe von Watson, die 15- bis 59-Jährigen, angesprochen werden.

 

Verantwortlich bei Watson: Tarkan Özküp, Thomas Müller (Gesamtverantwortung und Projektführung), Julia Neukomm (Advertising), Mitch Müller (Media), Davide Machado (Projekt- und Strategiekoordination). Verantwortlich bei Family: Claudio Catrambone (Creative Director und Gesamtverantwortung), Svenja Hässig (Account Director), Corinne Schneider (Projektmanagement), Torsten Mass (Texter), Grit Wolany (Art Director), Maurice Haas (Fotograf). Verantwortlich bei Stories (Produktion): Cédric Marville (Head of Strategy Storytelling), Samuel Morris (Regie), Vera Matta (Produzentin). Verantwortlich bei Bubbles&Sons (Postproduction): Marc Ambühl (Editor), Marina Starke (Colour Grading), Tro (Music, Sound), Jingle Jungle (Sprachaufnahmen). Verantwortlich bei Mediaschneider (Media): Janine Nussbaumer (Strategie, Media und Einkauf). Verantwortlich bei Webrepublic (SEA): Yannick Vollenweider (Search und App Campaigning).

Kundenfotos machen Produkte oft attraktiver

Sechs von zehn Konsumenten weltweit kaufen ein Produkt eher, wenn sie im Internet von anderen Kunden gemachte Fotos oder Videos davon sehen. Durch die von anderen Verbrauchern erstellten Inhalte fühlen sie sich bei ihren Käufen deutlich zuversichtlicher. Das zeigt eine Umfrage von Bazaarvoice.

Bazaarvoice zufolge kommt im E-Commerce den Kunden-Fotos eine besondere Bedeutung zu. (Symbolbild: Unsplash)

«Je authentischer visuelle Inhalte für Shopper sind, desto mehr Vertrauen haben sie beim Einkaufen. Sie wollen nicht länger langweilige, stillstehende Bilder von Foto-Shootings auf der Produktseite sehen. Fast 75 Prozent der Befragten sagen, dass sie lieber Inhalte von anderen Kunden sehen als professionell gemachte Fotos“, heisst es von Bazaarvoice.

An der Umfrage haben mehr als 8’000 Konsumenten aus den USA, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Australien und Kanada teilgenommen. Für 66 Prozent sind Fotos und Videos von Kunden wichtig, wenn sie eine Kaufentscheidung fällen. Bei 62 Prozent erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes dadurch sogar.

 

Produkte in Aktion sehen

Verbraucher bevorzugen Kundenfotos vor allem, weil sie dadurch Aspekte eines Produktes sehen, die professionelle Bilder verschleiern (24 Prozent). 21 Prozent wollen ein Handelsgut erst in Akion sehen, bevor sie es kaufen, 17 Prozent halten durch authentische Fotos auch die Kundenbewertungen für vertrauenswürdiger. (pte)

Ruf Lanz schafft es mit drei Kampagnen ins Lürzer’s Archive

Die Kampagnen für BFU, Hiltl und Build Smart von Ruf Lanz schafften es in die internationale Selektion des renommierten Magazins Lürzer‘s Archive.

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Lürzer’s Archive präsentiert alle zwei Monate die herausragenden Kampagnen aus aller Welt und geniesst in der internationalen Kreativwirtschaft entsprechendes Ansehen. Das streng kuratierte Magazin erscheint in 68 Ländern in Deutsch, Englisch und Chinesisch und gilt als Werbebibel.

Die Covid-19-Krise stellte auch Lürzer’s Archive vor grosse Herausforderungen, weshalb die jüngste Ausgabe eine Doppelausgabe ist. Das soeben erschienene Volume 5+6/2020 umfasst die kreativen Highlights der vergangenen Monate. Die Zürcher Agentur Ruf Lanz ist gleich mit drei Kampagnen in der internationalen Selektion vertreten.

Für die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU zeigte die Kreativagentur mit einer einleuchtenden Analogie: Nur wer leuchtet, wird im Dunkeln von den anderen gesehen (Werbewoche.ch berichtete).

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Für Hiltl wurde die Kampagne «Kein Tier im Visier» fortgesetzt, im Rahmen der letztjährigen Volksabstimmung über das revidierte Jagdgesetz (Werbewoche.ch berichtete).

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Für die Plattform «Build Smart by Otto Fischer», die Gebäudetechnik intelligent vernetzt, zelebriert Ruf Lanz die Kunst, alles richtig zu verbinden – visualisiert mit Gebäuden im Dot-to-Dot-Stil (Werbewoche.ch berichtete).

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Scholtysik & Partner erneuert Positionierung und Brand Design für Glatz

Glatz entwickelt, produziert und vertreibt weltweit hochwertige Sonnenschirme mit dem entsprechenden Zubehör. Scholtysik & Partner schärft die Positionierung des Unternehmens und entwickelt den neuen Markenauftritt.

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Das Familienunternehmen Glatz ist seit über 125 Jahren als Anbieter von Sonnenschirmen tätig. 2020 stellt Glatz die Weichen neu und definiert die Unternehmensstrategie für die kommenden Jahre. Auf Basis dieser Neuausrichtung entwickelt Scholtysik & Partner die Markenstrategie und den neuen Gesamtmarkenauftritt von Glatz.

 

Haltung sichtbar machen

Das neue Brand Design basiert auf dem Selbstverständnis und dem Qualitätsanspruch von Glatz: zeitlos, robust und hochwertig – so wie die Schirme von Glatz. Die Bildwelt reflektiert das Wesen der Marke: ehrlich, schweizerisch, erfinderisch und gleichzeitig traditionsreich. Das grosszügige, luftige Layout soll in Kombination mit der klaren Typografie viel Spielraum für frische, medienspezifische Auslegungen erlauben.

«Das neue Logo sowie die visuellen Markenelemente machen einerseits unseren Erfindergeist und Qualitätsanspruch erlebbar und vermitteln andererseits unser Traditionsbewusstsein und unsere Schweizer Wurzeln», erklärt Isabelle Dürselen, Head of Marketing bei Glatz.

Scholtysik & Partner unterstützt Glatz bei der Umsetzung und Einführung des neuen Gesamtmarkenauftritts: von der Online-Präsenz über die Printmedien bis zur Produktkennzeichnung.

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Openroom macht für AOP-IGP weiter Lust auf echte Schweizer Spezialitäten

Aller guten Dinge sind drei. Nach zwei Massnahmen im Jahr 2020 setzt die Zürcher Agentur Openroom eine weitere Kampagne für die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP um.

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Nach den beiden Kampagnen, die AOP im Vorfeld der Volksabstimmungen Anfangs 2020 und im September 2020 geschaltet hat, setzen die Produkte-Marken Gruyère AOP, Tête de Moine AOP, St. Galler Bratwurst IGP und Vacherin Mont-d’Or AOP, etc. zusammen mit AOP-IGP auf eine dritte Kommunikationswelle.

Wie die beiden ersten Kampagnen, hat Openroom auch die neuen Sujets realisiert. Die Zürcher Agentur wurde von der Schweizerischen Vereinigung der AOP-IGP im letzten Jahr nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren bis 2024 mit dem Mandat beauftragt.

Ziel der Kampagne ist einerseits die Verankerung der Qualitätszeichen AOP (Appelation d’Origine Protégée) und IGP (Indication Géographique Protégée) in den Köpfen der Zielgruppen und andererseits die Stärkung der einzelnen Produkte-Marken.

Schweizweit kommen 1500 Plakate im Format F12 sowie auch digitale Plakate zum Einsatz.

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Verantwortlich bei AOP-IGP: Alain Farine (Direktor) Sabine Leuba (Kommunikation/PR). Verantwortlich bei Openroom: Eric Voser (Creative Direction/Strategie), Dagmara Garner (Consultant Social Media Marketing), Monica Kissling (Client Service Director), Andreas Konrad (Art Direction), Tamara Haf (Junior Digital Art Direction), John Leuppi (Text), Yves Roth, (Fotografie).

Schwedische Firma Storskogen übernimmt Perfecthair.ch

Storskogen hält neuerdings die Mehrheitsbeteiligung an PerfectHair.ch, dem Onlinehändler für Haar- und Beautyprodukte. Die Transaktion wurde am Dienstag vollzogen, über den Preis wurde Stillschweigen bewahrt.

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Freuen sich über die Transaktion: Mikael Neglén von Storskogen (Mitte), Moritz Schmid, Matthias Müller, Diego Sagarra und Raphael Bürgin von Perfecthair.ch (v.l.n.r.) und Hund Avo.

PerfectHair.ch wurde 2008 vom Friseur Pascal Sagarra, seinem Sohn Diego und Matthias Müller gegründet. Über die Jahre hat der Onlineshop sein Produktportfolio massiv erweitert. Heute vertreibt PerfectHair.ch nebst Haarpflegeprodukten auch professionelle Beauty-Produkte. Mehr als 30’000 Artikel und über 300 Marken werden online im E-Shop und offline in den fünf Haar- und Beautysalons im Grossraum Zürich angeboten.

Das private Unternehmen Storskogen wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, gut geführte und profitable Unternehmen mit führenden Positionen in ihren Märkten zu erwerben und zu betreiben. Mit der Unterstützung von Storskogen soll PerfectHair.ch gemäss eigenen Angaben die führende Position in der Schweiz weiter ausbauen. Darüber hinaus will Storskogen in weiteren Bereichen unterstützen, wie zum Beispiel in der Erweiterung des Produktportfolios oder bei der Ausweitung des Geschäfts auf Europa und andere Länder.

Die Perfecthair.ch-Gründer Diego Sagarra und Matthias Müller werden ihre Rollen als Co-CEOs beibehalten und sind auch weiterhin Aktionäre von PerfectHair.ch.

Schläfle Trittibach hat neuen Firmenauftritt von Shaperion in Stein geformt

Für das Zürcher Unternehmen Shaperion hat Schläfle Trittibach den neuen Gesamtauftritt konzipiert und umgesetzt.

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Als Unternehmen in den Bereichen berufliche Neuorientierung, Newplacement und Outplacement hat sich Shaperion dem Konzept des «Agile Leadership» verschrieben. Die Firma berät und begleitet Firmen und Führungskräfte auf der Stufe Senior oder C-Level im Trennungsmanagement sowie in der Entwicklung einer neuen Führungskultur.

Schläfle Trittibach wurde mit der Konzeption und Realisation des Gesamtauftritts beauftragt. Neben dem Corporate Design wurde auch die Website und eine Imagebroschüre entwickelt.

Bei der Erstellung der Shaperion Wortmarke wurde eine feine, nuancierte Veränderung bei den Anfangsbuchstaben vorgenommen, was mit einer abstrakten, bildhauerischen Tätigkeit verglichen werden kann. Dieses Weiterformen wurde auch im Bildkonzept umgesetzt. Mit neutralen, nicht personifizierten Bildern aus der Natur, wo Wind und Wasser Steine zu Monumenten geformt haben.

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Verantwortlich bei Shaperion: Sandra Schnyder (VR & Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction); Mariska Beirne (Text); Michael Fuchs (Web Entwicklung); Thomas Buchwalder (Fotografie); Aschmann Klauser (Retusche).

Die Veranstaltungsbranche startet eine Bildungsoffensive

Neun Grossveranstaltungen mit bekannten Acts an verschiedenen Standorten in der Schweiz und Liechtenstein als Arbeitsprozess. Das ist das Projekt Swiss Education Showcase «Next Generation 2021». Die von der Pandemie hart getroffene Eventbranche geht mit diesen virtuellen Showcases im Februar und März in die Bildungsoffensive.

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Aufgrund des Verbots von Grossveranstaltungen leidet auch die berufliche Grundbildung der Studierenden des Lehrgangs «Veranstaltungsfachfrau/-mann EFZ». Zusätzlich sind auch viele Lehrbetriebe seit Längerem mit einem kompletten Stillstand ihrer Aktivitäten konfrontiert. Dadurch können etliche Handlungskompetenzen der beruflichen Grundbildung des Branchennachwuchses derzeit nicht oder nur ungenügend vermittelt werden.

Der Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe (Svtb-astt) hat gemeinsam mit dem Partnerverband Artos und den Lehrbetrieben sowie der Unterstützung von Bund und Kantonen ein Projekt ins Leben gerufen, das diese Lücken schliessen soll – das Swiss Education Showcase «Next Generation 2021». Die Expo Event Swiss LiveCom Association unterstützt das Projekt ihres Partnerverbandes Svtb.

 

Bands können mit Fans interagieren

Insgesamt neun Grossveranstaltungen in der Schweiz und Liechtenstein werden die Lernenden unter Leitung eines Lehrbetriebs – einer OdA/Organisation der Arbeitswelt – umsetzen und durchführen, in Form von gross angelegten virtuellen Showcases. Bekannte Schweizer Künstler*innen wirken beim Projekt mit und werden auf der grossen Bühne performen – professionell inszeniert mit Licht und Ton vom Branchennachwuchs.

Sollte per Ende Februar das Versammlungsverbot etwas gelockert werden, finden die Konzerte im März allenfalls in «hybrider» Form statt. Dann soll – unter strenger Einhaltung des Sicherheitskonzeptes – auch eine begrenzte Anzahl Fans die Shows direkt am jeweiligen Veranstaltungsort live mitverfolgen können.

Virtuell können die Events aber auf alle Fälle per Smartphone, Tablet, PC oder Laptop live mitverfolgt werden: Auf grossen Leinwänden wird das Publikum live zugeschaltet und die Bands können dort mit ihnen direkt interagieren. Künstler*innen und Techniker*innen erhalten auf diese Weise ein direktes Feedback, wie die Show ankommt.

 

Vom Know-how profitieren alle

Die angehenden Veranstaltungsfachfrauen und -männer werden für die Umsetzung dieser Grossanlässe nicht nur etliche technische Herausforderungen meistern, sie sollen dabei auch von einem immensen Lerneffekt profitieren können. Auf diese Weise wird die Praxisausbildung für komplexe Veranstaltungen sichergestellt und vom Know-how sollen die ganze Branche sowie auch die Besucher künftiger Grossveranstaltungen profitieren können.

Die Events zum Projekt Swiss Education Showcase «Next Generation 2021» starten um jeweils 19.30 Uhr. Tickets können über Ticketcorner.ch erworben werden.

  • 25. Februar 2021: Schlieren ZH, JED Event Halle – Showacts: Nickless, Ellas – OdA: Winkler
  • 27. Februar 2021: Baden AG, Trafo – Showacts: Kunz, ZIBBZ – OdA: Habegger
  • 27. Februar 2021: Bern, Expo – Showacts: Ritschi, Nicole Bernegger – OdA: Light Design
  • 4. März 2021: Genève, Salle de l’Alhambra – Showacts: The Animen, Félicien LiA – OdA : Artos
  • 5. März 2021 : Lugano, Lugano, LAC – Showacts: Sebalter, Joe Dallas – OdA : Emme
  • 5. März 2021 : Basel, Rhypark – Showacts: Anna Rossinelli, Marius Bear – OdA : Audio Rent Clair
  • 6. März 2021 : Luzern, KKL – Showacts: Philipp Fankhauser, Gigi Moto – OdA : Bild + Ton
  • 18. März 2021: Monthey, Théâtre du Crochetan – Showacts: The Newgate’s Knocker, Your Fault – OdA : Artos

Zwei Digitale Commerce-Trends für das Jahr 2021

Da heute alle Produkte online verkaufen, müssen sich Unternehmen mit einem besonderen Einkaufserlebnis von der Konkurrenz abheben. Benjamin Adler von Namics und Luís Nunes von Isobar haben die wichtigsten E-Commerce-Trends für 2021 ausgemacht.

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Um die nächste Reifestufe im Commerce zu erreichen, müssen Unternehmen sowohl ihre digitalen Aktivitäten als auch ihre Datenstrategie transformieren. Dies ist in den Merkle Customer Experience Imperatives 2021 beschrieben. Verbraucher erwarten von Marken, dass sie ihre Bedürfnisse antizipieren, immer und überall für sie da sind und ihre anhaltende Loyalität belohnen. Daten und Content sind der Treibstoff, der die Bindung eines Unternehmens zu seinen Interessent*innen und Kund*innen auf allen digitalen Kanälen voranbringt. Anbieter müssen ihre Herangehensweise überdenken – sowohl in der Art und Weise wie sie diese Fähigkeiten aufbauen als auch darin, wie sie sie betreiben. Denn nur so können sie kontextbezogene und personalisierte Kundenerlebnisse schaffen und damit den Geschäftserfolg steigern.

Dieses Grundverständnis führt uns zu zwei Trends, die wir derzeit auf dem Markt beobachten:

Trend 1: Commerce Experiences werden über einfache Transaktionen hinausgehen und die Markenwahrnehmung prägen

Commerce kann die allumfassende Beziehung zu den Kund*innen sein, wurde aber in ein Silo gepackt: den Store. Damit ist nicht unbedingt ein physisches oder digitales Geschäft gemeint, sondern der Vorgang, dass die Kunden zur Marke kommen, um auf deren Angebot zuzugreifen. Wir bewegen uns heute in einem kundengesteuerten Markt und treten in eine Post-Store-Ära ein. Der E-Commerce muss sich von isolierten Transaktionen hin zu dauerhaften Kundenbeziehungen entwickeln. Commerce Experiences werden zunehmend zu Brand Experiences – nicht nur, weil Lockdowns die Erlebnisse in den Ladengeschäften einschränken, sondern auch, weil alle Arten von Interaktionen, egal ob digital oder physisch, die Wahrnehmung einer Marke prägen. Auch wenn der Online-Shop heute die Rolle des immer offenen Flagship-Stores übernommen hat, sollten letztlich alle Mikro-Interaktionen die Marke und ihre Werte widerspiegeln.

«Verschaffen Sie sich durch kontinuierliche Kundenforschung einen klaren Überblick darüber, wo Sie potenzielle Kund*innen online antreffen und wie Sie mit ihnen ins Geschäft kommen», empfiehlt Benjamin Adler, Verfasser des Whitepapers «E-Commerce must evolve». «Verinnerlichen Sie nutzerzentrierte Designmethoden und kundenzentrierte Arbeitsweisen. Etablieren Sie eine Kultur des Experimentierens und Testens mit einem klaren Fokus auf Conversions.“

Von der Implementierung grundlegender Disziplinen wie Social Media, Customer Relationship Management oder E-Mail-Marketing hin zu einem Unternehmen mit differenzierten, exklusiven Experiences ist es eine Reise für sich. Die beiden Technologieunternehmen Isobar Schweiz und Namics haben mit einem Schweizer Luxusuhrenhersteller ein Ökosystem geschaffen, das die Kundeninteraktion jederzeit und überall unterstützt. Die Implementierungen sollen zudem einen offenen Kommunikations- und Interaktionskanal zwischen Kund*innen und Marke ermöglichen – über mehrere Touchpoints und die gesamte Customer Journey hinweg.

 

Trend 2: Commerce Experiences werden auf Datenmaximierung ausgelegt sein

Eine Commerce-Transaktion ist ein Wendepunkt in der Kundenerfahrung, an dem in der Regel die maximale Aufmerksamkeit auf die Marke gerichtet ist. Für die Marke birgt sie daher das Potenzial, Kund*innen kennen und verstehen zu lernen, sie von Gelegenheitskäufern in treue Kund*innen zu verwandeln und sie schliesslich zu loyalen Fürsprechern zu machen. Zudem ist dies ein Schlüsselmoment, um den eigenen Datenpool zu erweitern. Wird bei jeder Interaktion der gleiche Ansatz verfolgt, wächst das Wissen um die Kund*innen und damit der Datenschatz exponentiell. Gerade deshalb ist es für Unternehmen so entscheidend, ihr Datenmanagement zu verbessern. 2021 ist es wichtiger denn je, die immer neuen Ansätze zur Erfassung, Verwaltung und Gewinnung wertvoller Daten für das Kundenerlebnis zu beherrschen – in Echtzeit und unter Wahrung der Privatsphäre.

«Künftig müssen Unternehmen einerseits ihre selbst erhobenen Datenbestände durch produktivere Interaktionen mit ihren Kund*innen und Interessent*innen voll ausschöpfen. Andererseits müssen sie auch strategische Partnerschaften knüpfen, um Daten aus zweiter Hand zu erhalten», erklärt Adler.

Kundendaten verschaffen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, indem sie hilfreiche und relevante Personalisierungsfunktionen schaffen und damit das Kundenerlebnis sowie den Lifetime Value von Unternehmen verbessern. Das erfordert ein Customer Experience Design zur Datenmaximierung und Erlebnisse, die Anreize für Kund*innen schaffen, ihre Daten zu teilen. Zudem braucht es eine starke Infrastruktur, die auf einem unternehmensweiten Identitätsmanagement-System basiert und in der Lage ist, mit diesen Daten umzugehen sowie sie zu operationalisieren.

«Ein Beispiel ist die Adobe Experience Platform (AEP), eine Enterprise-Plattform, mit der Marken Daten aus einer Vielzahl von Touchpoints nutzen können, um differenzierende digitale Erlebnisse in Echtzeit und im grossen Massstab zu liefern», erklärt Luís Nunes, Head of Digital Experiences bei Isobar.

PAM macht für die Ergonomen Kreativwerbung im B2B-Segment

Für die Unternehmensberatung Die Ergonomen Usability AG hat die Zürcher Agentur PAM Advertising die Positionierung, den Slogan und eine Inserate-Kampagne erarbeitet.

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Als Spezialisten in Usability, User Experience und Verhaltensökonomie gehen die Ergonomen Dinge stets aus der Benutzerperspektive an. Sie vereinfachen Komplexes für Benutzer – sei es bei Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen. Für die Auftraggeber der Ergonomen resultiert dies in höherer Kundenzufriedenheit, gesteigertem Absatz, weniger Serviceaufwand, mehr Projektsicherheit und tiefere Risiken.

Dazu hat PAM eine Positionierung für die Ergonomen erarbeitet: Die Unternehmensberatung, die sich nicht in Theoriegeplänkel verliert, sondern die Benutzerfreundlichkeit bei Lösungen für den Nutzer über alles stellt. Der Slogan «Benutzerfreundliche Grüsse» soll dies zum Ausdruck bringen.

Nebst Positionierung und Slogan kreierte die Agentur drei Inserate, die auf die Expertise der Ergonomen hinweisen. Die Inserate erscheinen in der Netzwoche und im IT-Markt.

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Verantwortlich bei Die Ergonomen Usability AG: Marc Bloch Sommer (CEO), Dr. Christopher H. Müller (Inhaber, Expert Consultant). Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Kreation, Strategie).

Serviceplan Suisse ist mit DillySocks gut zu Huf

Was macht die Nachbarin da auf allen Vieren im Garten? Und wieso benimmt sich der Mann im Park wie Black Beauty? Die Antwort: Serviceplan Suisse hat für DillySocks die #DillyGallopChallenge auf TikTok gestartet.

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Do the Dilly Walk: Diese Botschaft wird zurzeit auf TikTok verbreitet. Bei der #DillyGallopChallenge galoppieren, traben, wiehern und springen Jugendliche und gelenkige Menschen wie Pferde – und viele von ihnen tragen dabei Socken an den Händen und Füssen.

Hinter der Idee, die Menschen mit vier Socken zum Galoppieren zu bringen, stecken das Schweizer Startup DillySocks und die Agentur Serviceplan Suisse. «Wir haben einen Weg gesucht, um unsere 2-für-1-Promotion zu bewerben – mit dem Fokus auf eine junge Zielgruppe», sagt Sean Pfister, einer der drei Gründer von DillySocks. «Und als Serviceplan Suisse dann mit der Idee kam, war uns sofort klar: Auf dieses Pferd wollen wir setzen.» Die TikTok-Challenge findet laut eigenen Angaben immer mehr Freunde und Nachahmer.

 

Verantwortlich bei DillySocks: Sean Pfister (Co-Founder), Sophie Witte (Head of Marketing & Growth). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Livia Küpfert (Beratung), Nathalie Jakober (Art Buying), Mareike Pässler (Content & Corporate Communications), Terence Fuchs, Carina Kienzle (Graphic Design), Hanning Beland (Art Direction), Peter Liptak (Text), Dominic Shota Schweingruber, Kurt Bösiger (Video Produktion und Motion Design), Michael Kathe (Creative Direction), Marcin Baba (Executive Creative Direction), Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung); Per Kasch (Fotografie und Director), Find a Face (Casting), Supreme Music (Musik).

Die SRG feiert das 90-Jahre-Jubiläum

Was als Flugplatzsender in Lausanne, Genf und Zürich begann und am 24. Februar 1931 zur «Schweizerischen Rundspruchgesellschaft» zusammengeschlossen wurde, ist heute ein Medienunternehmen mit rund 6900 Mitarbeitenden, fünf Unternehmenseinheiten und einer Tochtergesellschaft in vier Sprachregionen, 17 Radio- und sieben TV-Programmen. Die heutige SRG SSR feiert ihr 90-Jahr-Jubiläum.

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Die SRG SSR blickt auf eine mittlerweile 90-jährige Geschichte zurück. (Bild: SRG SSR)

Die SRG begeht ihr 90-Jahr-Jubiläum auf zurückhaltende Art mit einer speziellen Jubiläumskollektion von Dokumentarfilmen auf ihrer neuen Streaming-Plattform Play Suisse. Die Filme geben gleichzeitig Einblick in die facettenreiche Geschichte des Medienunternehmens und in die Vergangenheit der Schweiz seit dem SRG-Gründungsjahr 1931.

 

Flugplatzsender am Anfang

Die ersten öffentlichen Radiosender in der Schweiz waren Flugplatzsender in Lausanne, Genf und Zürich. Sie verbreiteten Meldungen und Wetterberichte für die Fliegerei, dazwischen wurde Musik ab Schallplatten gespielt, sukzessive kamen allgemeine Nachrichten und die Verbreitung von Sportresultaten dazu. Die sieben regional entstandenen Organisationen schlossen sich am 24. Februar 1931 zum Verein Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG) zusammen.

 

Nachrichten nur von SDA und «Geistige Landesverteidigung»

Die SRG erhielt vom Bundesrat die alleinige Konzession für Radiosendungen in der Schweiz. Informationen durften vertraglich vorgeschrieben nur von der Schweizerischen Depeschenagentur SDA bezogen werden. Als 1938 Rätoromanisch als vierte Landessprache der Schweiz anerkannt wurde, fing das Radiostudio Zürich an, Beiträge auch in rätoromanischer Sprache zu senden.

An der Landesausstellung von 1939 präsentierte die ETH Zürich erstmals in der Schweiz die neue Fernsehtechnik. Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte die SRG mit ihren drei Landessendern, Radio Beromünster (Deutsch), Radio Sottens (Französisch) und Radio Monte Ceneri (Italienisch) die «Geistige Landesverteidigung». Die Sendungen zur politischen und militärischen Lage wurden weltweit über Kurzwelle gesendet. Radio Beromünster, benannt nach dem Landessender Beromünster im Kanton Luzern, galt damals als der einzige «freie» deutschsprachige Sender Europas.

Ab 1953 führte die SRG einen offiziellen Fernsehbetrieb ein. An fünf Abenden pro Woche wurde in der Region Zürich ein einstündiges Programm gesendet. 1954 gründete die SRG gemeinsam mit acht anderen europäischen Fernsehstationen die Eurovision. 1957 erhielt die SRG die erste offizielle Fernsehkonzession der Schweiz. Ab Mitte 1958 wurden die Sendungen in Zürich durch deutsch- und französischsprachige Sendungen aus Zürich und Genf ergänzt, der Sender der italienischen Schweiz übertrug Programme aus den anderen Landesteilen mit italienischen Kommentaren. 1961 erhielt die italienische Schweiz ein erstes eigenes Fernsehstudio im Tessin, und 1963 wurde die erste rätoromanische Sendung ausgestrahlt.

 

Dritte Programme für die Jungen und internationale Öffnung

In den 1970er-Jahren konnte die SRG neue Fernsehstudios in Genf, Zürich und Comano in Betrieb nehmen. Ab 1971 wurden die Radionachrichten nicht mehr von der SDA produziert, sondern gingen in die Verantwortlichkeit der SRG über. Ab 1974 wurde die «Istorgina da buna notg», die Gutenachtgeschichte auf Rätoromanisch, jeweils zwei Mal pro Woche im Fernsehen ausgestrahlt. 1983 führte die SRG dritte Programme für das jugendliche Publikum ein: DRS 3 und Couleur 3. Und ab 1984 gab es auf den Schweizer Fernsehsendern erstmals Teletext.

Im selben Jahr startete die SRG gemeinsam mit dem deutschen ZDF und dem österreichischen ORF das gemeinsame Programm 3sat und mit französischen und belgischen TV-Partnern den französischsprachigen Sender TV5 Monde. 1988 wurde das Tessiner Programm Rete Tre lanciert. 1997 wurden die insbesondere für den Sport so wichtigen zweiten TV-Programme SF 2, TSR 2 und TSI 2 in Betrieb genommen und der bisherige Telefonrundspruch durch die drei Swiss Satellite Programme Radio Swiss Pop, Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Classic ersetzt.

 

Erste Internetplattform in den späten 90ern

1999 lancierte Schweizer Radio International die erste Internetplattform der SRG: Swissinfo.ch ermöglichte den weltweiten Zugang zu den SRG-Programmen und zu Informationen aus der Schweiz. 2010 wurden Radio Suisse Romande (RSR) und Télévision Suisse Romande (TSR) zu Radio Télévision Suisse (RTS) zusammengeschlossen. 2011 erfolgte der gleiche Schritt in der Deutschschweiz, als Schweizer Radio DRS (SR DRS) und Schweizer Fernsehen (SF) zu Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) vereint wurden.

Am 4. März 2018 lehnte die Schweizer Stimmbevölkerung eine Volksinitiative zur Abschaffung der Medienabgabe mit 71,6 Prozent ab. Die SRG leitete danach umfangreiche Transformationsmassnahmen ein, und aufgrund sinkender Werbeeinnahmen setzte sie millionenschwere Sparmassnahmen um. Covid-19 hat diese Sparbemühungen zusätzlich befeuert, wenngleich sich die Programme der SRG während der Pandemie überdurchschnittlicher Beliebtheit erfreuten. Am 7. November 2020 ging die neue Streaming-Plattform Play Suisse live und generierte bis heute bereits mehr als 200’000 Abonnent*innen.

 

Doku-Reihe zum Jubiläum

Die SRG möchte zu ihrem Jubiläum einen spannenden Einblick in die Entwicklung der letzten Jahrzehnte geben. Auf der Streaming-Plattform Play Suisse wurde deshalb eine Reihe von Dokumentarfilmen aus allen Sprachregionen zusammengestellt, die es ermöglichen, einige Höhepunkte in der Geschichte der SRG noch einmal zu erleben. Ausserdem gibt es die bebilderte Geschichte der SRG seit 1931 in einer Chronik visualisiert.

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