SRG-Sender thematisieren psychische Gesundheit in Zeiten von Corona

Die durch das Coronavirus ausgelöste Krise stürzt viele Menschen nicht nur in eine wirtschaftliche, sondern auch psychische Notlage. Die Sender der SRG thematisieren dies anlässlich des vom BAG initiierten «Aktionstages zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona» am Donnerstag mit Sende-Schwerpunkten auf diversen Kanälen.

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Ausbleibende soziale Kontakte, existenzielle Ängste oder der Tod einer nahestehenden Person: die aktuelle Corona-Krise verunsichert viele Menschen und kann dazu führen, dass das Leben aus dem Gleichgewicht gerät. Die SRG unterstützt gemeinsam mit anderen Medienhäusern und mehreren Organisationen den vom Bundesamt für Gesundheit BAG für den Donnerstag proklamierten, schweizweiten «Aktionstag zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona» und vertieft mit thematischen Schwerpunkten auf den Sendern den Umgang mit psychischen Herausforderungen sowie Auswege aus der Krise.

So wird bei SRF unter dem Titel «Wie geht es dir?» in der Sendung «Treffpunkt» auf Radio SRF1 ab 10 Uhr dazu diskutiert und auf SRF info wird um 16.15 Uhr und 21 Uhr die Sendung «Sternstunde Philosophie» mit dem Titel «Corona und die Psyche – über Angst, Stress und Einsamkeit» wiederholt. Die tagesaktuellen Formate nehmen den Aktionstag auf und online wird ein Dossier mit Adressen, unter denen bei unterschiedlicher Herausforderungen Hilfe angeboten wird, zur Verfügung gestellt.

RTS geht das Thema ebenfalls in seinen verschiedenen Aktualitäts-Formaten im Radio, im TV und den Online-Plattformen an und Moderator Jean-Marc Richard spricht ab 22 Uhr in der Radio-Sendung «La ligne de coeur» mit Anruferinnen und Anrufern. Bundesrat Alain Berset wird am Mittwochmorgen ab 07.15 Uhr Gast in der Radio-Sendung «La Matinale» sein.

Ein grosses Sende-Paket zum Thema auch in der italienischen Schweiz bei RSI: «Uno oggi» geht die Thematik der psychischen Herausforderungen auf Radio Rete Uno ab 9 Uhr an und wird ebenfalls in den tagesaktuellen News-Formaten sowie online Schwerpunkte setzen und Informationen liefern.

RTR wird für das rätoromanische Publikum das Thema vor allem im Radio mit «Nus discutain» von 8 bis 9 Uhr sowie online aufgreifen und auch Swissinfo.ch thematisiert die psychischen Herausforderungen der Corona-Krise auf deren Plattform.

Rosarot und Orell Füssli verhelfen zum perfekten Geschenk

Das passende Geschenk für jemanden zu finden ist für viele kein Zuckerschlecken. Orell Füssli bietet in diesem Jahr dafür eine Orientierungshilfe: Anhand von sechs verschiedenen Charakteren werden genau die Bücher und Ideen präsentiert, die am besten zu einem bestimmten Lesetyp passen. Mit der konzeptionelln Entwicklung der Kampagnenidee wurde Rosarot beauftragt.

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Wer weiss, wem man zu Weihnachten eine Freude machen möchte, aber nicht mit was, dem helfen aktuell Heidi Herzsprung, Nevin Nervenkitzel und Co. Die vom Buchhändler Orell Füssli entwickelten, von Rosarot getauften und von der Illustratorin Charlotte du Jour gezeichneten Figuren stehen jeweils für ganz bestimmte Lesetypen, mit denen sich spielend einfach Geschenkideen für Leseratten, Feinschmecker, Krimifans, Romantiker, Wissensdurstige oder Visionäre finden lassen.

Die Ideen gibt es online auf Orellfuessli.ch sowie in jeder Buchhandlung von Orell Füssli zu entdecken. Für die Ausarbeitung der Kampagne zeichnet die Zürcher Agentur Rosarot verantwortlich. Auf Basis der Figuren entstanden so ihre Namen, die jeweiligen Typenbeschreibungen auf der Website sowie die Print- und Online-Kampagne. Diese ist aktuell flächendeckend auf Plakaten sowie auf Social Media und natürlich am POS zu sehen.

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Verantwortlich bei Orell Füssli: Marco Imholz (Teamleiter Werbung). Verantwortlich bei Rosarot: Nadine Ticozzelli (Senior Beratung), Thorsten Hainke (Senior Text), Dirk Schilling (Text). Verantwortlich bei Marie Bastille: Charlotte du Jour (Illustration). Verantwortlich bei Flowcube Communications: Lukas Keller (Medienarbeit).

Serviceplan Suisse lüftet Geheimnisse für Kentucky Fried Chicken

Für die schweizweite Bewerbung des amerikanischen Unternehmens Kentucky Fried Chicken berief sich Serviceplan Suisse auf die Geheimhaltung des 80 Jahre alten Originalrezeptes.

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Auch wenn der Brand weltweit bekannt ist – im Schweizer Markt ist KFC mit momentan acht Restaurants noch nicht überall präsent. Um das amerikanische Unternehmen stärker ins Bewusstsein der hiesigen Bevölkerung zu bringen, konzipierte und realisierte Serviceplan Suisse eine Social-Media-Kampagne, die Schweizer Werte wie die Neutralität und Diskretion nutzte und diese mit dem Markenkern von KFC verband: dem Bewahren des Geheimrezeptes für bekannte Fried Chicken.

Das Problem mit grossen Geheimnissen: Sie wiegen schwer. Umso besser fühlt es sich an, wenn man sie mit jemandem teilen kann. Anhand von diesem Insight wurde die erste Kampagnenphase mit dem Social-Media-Wettbewerb «Switzerland Secrets» lanciert. Schweizerinnen und Schweizer wurden aufgerufen, ihre geheimsten Geheimnisse KFC mitzuteilen – im Wissen, dass sie bei KFC sicher aufgehoben sind. Auf Facebook wurden diese dann anonym veröffentlicht und die besten Geheimnisse per Voting von den Usern gekürt. Für den – geheim gehaltenen – Gewinner gab es einen Gutschein für ein Jahr gratis Essen bei KFC.

Die Social-Media-Kampagne wurde durch eine Kollaboration mit 20 Minuten medial unterstützt.

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Verantwortlich bei Kentucky Fried Chicken: Dirk Hildenbrand (Marketing Manager). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Kelsang Gope, Henry Clarke (Text), Lara Horisberger (Beratung), Moritz Lüth, Rémy Steinmann (Art Direction), Dominic Shota Schweingruber (Motion Design), Thomas Lüber (Creative Direction), Barbara Hasenböhler (Content & Corporate Communications), Marcin Baba (Executive Creative Direction), Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung); OneTwoSocial (Mediaplanung).

Anteil der KMU-Mitarbeitenden im Homeoffice steigt stark an

Seit Beginn der Coronakrise arbeiten viel mehr KMU-Angestellte im Homeoffice als zuvor. Allerdings kann nur ein Drittel aller KMU überhaupt Mitarbeitende von zuhause aus arbeiten lassen. Dies zeigt eine Befragung von Gfs-Zürich.

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Vor allem in der Gastronomie ist Homeoffice kaum eine Option – 86 Prozent der Gastrobetriebe mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 4 und 49 Personen können gar keine Angestellten ins Homeoffice schicken. Aber auch in der Produktion und im verarbeitenden Gewerbe braucht fast die Hälfte der KMU alle Mitarbeitenden vor Ort.

Einfacher ist die Umstellung auf Homeoffice laut einer Studie hingegen in Branchen wie ICT und Marketing oder im Dienstleistungsbereich. Dort gaben 87 beziehungsweise 83 Prozent der befragten Geschäftsführer an, dass sie zumindest Teile ihres Personals von zuhause aus arbeiten lassen könnten.

 

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Diese Studie, die am Dienstag veröffentlicht wurde, wurde im Auftrag der Dachorganisation der digitalen Schweiz, Digitalswitzerland, der Mobiliar, dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) des Bundes, der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) erstellt.

Über alle Branchen hinweg sind gemäss den Resultaten der Befragung zwei Drittel der Unternehmen in der Lage, wenn nötig die ganze Belegschaft oder Teile davon ins Homeoffice zu schicken.

 

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Schnelle Umstellung auf Homeoffice

Laut den Studienautoren ist es ausserdem beachtlich, wie schnell die Unternehmen während des Lockdowns in der Lage waren, auf Arbeit im Homeoffice umzustellen. «Das Arbeiten von zuhause aus war für den Grossteil der Unternehmen problemlos oder mit einfachen Massnahmen möglich», sagte Studienautorin Karin Mändli Lerch vom Forschungsinstitut GFS Zürich gegenüber den Medien. Allerdings seien selbstredend diejenigen Unternehmen bei der Umstellung im Vorteil gewesen, die bereits vorher sehr digital aufgestellt waren, sagte sie.

Während des Lockdowns waren rund 40 Prozent der Mitarbeitenden von Unternehmen, die auf Homeoffice umstellen können, auch tatsächlich von zuhause aus tätig. Nach dem Lockdown ging diese Zahl zwar wieder zurück, lag aber zum Ende der Befragung Anfang Oktober noch beträchtlich höher als vor dem Lockdown. So arbeiteten gesamthaft 10 Prozent aller Angestellten vor dem Lockdown im Homeoffice, danach waren es 16 Prozent.

Besonders auffällig sei die Entwicklung bei Firmen, die im Bereich ICT oder Marketing tätig sind, sagte Mändli Lerch. «Hier waren vorher 16 Prozent der Angestellten im Homeoffice tätig, jetzt sind es 31 Prozent – das ist also eine Verdoppelung der Anzahl.» Ob diese Steigerung auch längerfristig erhalten bleibe, sei allerdings noch nicht klar, betonten die Studienautoren. 29 Prozent der Firmen hätten jedoch angegeben, ihren Mitarbeitenden auch künftig vermehrt die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. (SDA)

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Gfs-Zürich hat 503 Geschäftsführende von Unternehmen mit 4 bis 49 Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Digitalisierung und Cybersicherheit in Schweizer KMU befragt.

Sir Mary bringt Traditionshaus Beyer ins digitale Zeitalter

Das Uhrengeschäft Beyer bekommt neue digitale Touchpoints. Vom Podcast-Format bis zum neuen Markenclaim – Sir Mary inszeniert Expertise und Tradition von Beyer nach den Gesetzen der vernetzten Welt.

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Über Kunst, Techno, Krisen, Freundschaft, Vintage-Uhren und den Big-Bang – wenn sich René Beyer mit Dieter Meyer, Jean-Claude Biver oder Aurel Bacs unterhält, sind das mit Herz geführte, lebensphilosophische Streifzüge. Im seinem Podcast zeigen René Beyer und seine Gäste, wie spannend es ist, sich nicht an Trends, Aktualitäten und Hypes zu klammern, sondern die Uhren etwas anders ticken zu lassen.

René Beyers Uhrengeschäft gibt es bereits seit 1760. Sir Mary bringt jetzt das geschichtsträchtige Uhrengeschäft mitten in die vernetzte Welt, beispielsweise als Stream auf Spotify und Apple Podcasts. Zusammen mit dem neu entwickelten Claim «So lange es Zeit gibt». Die Agentur ist mit dem Ziel angetreten, die Welt des Traditionshauses nicht nur im neu umgebauten Geschäft an der Bahnhofstrasse, sondern auch auf digitalen Kanälen erlebbar zu machen.

Im Zentrum der Customer Experience steht die komplett überarbeitete Website mit neuem Content und Look-and-Feel, die den Qualitätsanspruch spiegelt, den Beyer und seine Kunden aus der ganzen Welt vereint. Als Zubringer hat Sir Mary vier Sujets mit Stilleben zu den Themen Geschichte, Vintage-Uhren, Schmuck und Beyer-Museum kreiert. Diese können einerseits als Stills ausgespielt werden oder animiert auf den Kanälen DOOH und Social Media.

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Verantwortlich bei Beyer: René Beyer, Philippe Meyer, Vanessa Frei. Verantwortlich bei Sir Mary: Florian Beck, Nicolas Hostettler, Pascal Baumann, Andi Portmann, Thomas Berger, Katrin Espelage, Martin Arnold, Julia Fischhaber, Delia Guerriero, Katharina Günther, Céline Zemp, Tino Elsener, Timon Oberholzer, Tina Mons, Sônia Kewan, Daniel Zuberbühler. Fotografie: Giuliano Di Marco. Uhrenfotografie/Postproduktion: Detail AG. Website: Violetta Digital Craft. Media OOH: Mediaschneider. Produktion Beyer Talk: Andy Was Right.

20 Minuten gründet Board für soziale Verantwortung

Ab sofort steht der 20-Minuten-Redaktion in der Deutschschweiz mit dem Social Responsibility Board ein Gremium aus 17 Mitarbeitenden zur Seite, das Richtlinien für eine nicht-verletzende Publizistik im reichweitenstärksten Medium der Schweiz erarbeitet und zusammen mit der Redaktion umsetzt.

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Auf Initiative der Chefredaktion hat sich bei 20 Minuten in der Deutschschweiz ein 17-köpfiges Social Responsibility Board formiert, das sich aus Mitarbeitenden der Chefredaktion, Redaktion, Bildredaktion und dem Social Media Team zusammensetzt. Die Leiterin des Boards ist Zora Schaad, Leiterin Ressort Story ad interim (Bild links). Die stellvertretende Leitung hat Remo Schraner (Bild rechts), Journalist aus dem Ressort Story, inne.

Ziel des Boards ist die konsequente Verwendung einer politisch und gesellschaftspolitisch neutralen, nicht-verletzenden Sprache, die auf allen Kanälen, also in der App und Online, in der Zeitung, aber auch in Videos, Podcasts und auf Social Media, zum Einsatz kommen soll. Dazu plant das Board ab Januar 2021 die schrittweise Einführung verschiedener Manuals, die der Redaktion dabei helfen sollen, verletzende oder belastete Sprachbilder zu vermeiden. Die Manuals werden Themen wie beispielsweise Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie, Sexuelle Identität, sexuelle Gewalt an Kindern oder Zwangsehe umfassen.

 

Unterstützung von verschiedenen Seiten

20 Minuten wird dabei unterstützt von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, der Stiftung Pro Mente Sana, der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und vielen weiteren im jeweiligen Bereich führenden Schweizer Organisationen. Diese Organisationen und Stiftungen werden zudem zu einem externen Gremium zusammengefasst, das dem Social Responsibility Board beratend zur Seite steht und regelmässig Feedback gibt zur Berichterstattung von 20 Minuten.

«Systemrelevant» ist Schweizer Wort des Jahres 2020

Systemrelevant, coronagraben, pandemia und mascrina sind die Wörter des Jahres Schweiz 2020. Sie zeigen, worüber die Gesellschaft nachdenkt und was sie bewegt. ZHAW-Forschende nutzten die grösste Textdatenbank der Schweiz als Basis, die Jury entschied die Wahl.

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Systemrelevant im Deutschen, coronagraben im Französischen, pandemia im Italienischen und mascrina im Rätoromanischen sind die Wörter des Jahres Schweiz. Auf den zweiten und dritten Plätzen folgen Maskensünder und stosslüften, gestes barrières und luttes, responsabilità und distanza sowie extraordinari und positivitad. «Diese Wörter haben 2020 den Diskurs in der Schweiz geprägt – wissenschaftlich belegt in der Textdatenbank und bestätigt durch die Wahl der vier Jurys aus Sprachschaffenden», erklärt ZHAW-Sprachwissenschaftlerin Marlies Whitehouse, Leiterin der deutschsprachigen Jury und Koordinatorin des Projekts Wort des Jahres Schweiz, in einer Mitteilung.

 

In allen vier Landessprachen

Das Departement Angewandte Linguistik der ZHAW hat 2017 die Verantwortung für die Wahl des Wortes des Jahres übernommen. Seither erfolgt die Wahl mehrsprachig, forschungsbasiert und interaktiv. In Zusammenarbeit mit der Lia Rumantscha wird seit 2019 auch das Wort des Jahres Schweiz in Rätoromanisch gewählt.

Für jede Sprache führt die Wahl über drei Stufen:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren die Schweizer Diskursdatenbank Korpus Swiss-AL und bestimmen pro Sprache die Wörter, die im Jahr 2020 häufiger oder deutlich anders verwendet wurden als in den Jahren zuvor.
  • Dann wählt eine Jury von Sprachprofis aus dieser Liste, aus Publikumsvorschlägen und aufgrund eigener Erfahrung die drei markantesten Wörter.
  • Schliesslich zeigen die Forschenden auf, wie sich diese Wörter 2020 im Sprachgebrauch in der Schweiz entwickelt haben und für welche gesellschaftlichen Veränderungen sie stehen.

Die vier Jurys bestehen aus je rund zehn Sprachschaffenden aus der deutsch-, französisch-, italienisch- und rätoromanischsprachigen Schweiz. Für Datenbank und Projektleitung verantwortlich zeichnet das Departement Angewandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur.

Deutschschweizer Wort des Jahres 2020

Platz 1: systemrelevant

Applaus und Überlastung, Streikgedanken und Abgrenzungsfragen – Unruhe kommt ins System mit der Einstufung des Bundesrates, welche Sektoren unabdingbar sind für das Wohlergehen der Gesellschaft und das Funktionieren der Wirtschaft. Überlange Arbeitszeiten einerseits, Kurzarbeit und zunehmende Konkurse anderseits führen zu verschiedenen Forderungen: höhere Grundlöhne, mehr Anerkennung und finanzielle Entschädigungen für die coronabedingten Ausfälle. Und gleichzeitig beschäftigt die Frage: Sind wir nicht alle relevant in diesem System?

Platz 2: Maskensünder

Wer ohne Gesichtsmaske unterwegs ist, wird als Maskensünder bezeichnet. Denn es gilt eine schweizweite Maskenpflicht, ohne Wenn und Aber, unübersehbar, unüberhörbar. Um uns gegenseitig zu schützen, sollen wir Hygienemasken, industriell gefertigte Textilmasken oder medizinische Gesichtsmasken tragen, die Mund und Nase bedecken. Während die einen die Maske als zentrale Massnahme in der Pandemiebekämpfung erachten, sehen die anderen darin einen Eingriff in ihre persönliche Freiheit. So oder so: Gebüsst wird, wer oben ohne ist.

Platz 3: stosslüften

Es zieht durch die Zimmer und Gänge, durch die Haare pfeift ein eisiger Wind – wir sind am Stosslüften. Was bisher von Vermietern in der kalten Jahreszeit propagiert wurde, um Heizkosten zu sparen, erfährt eine neue Bedeutung in der Coronakrise. Vor allem in den Schulen müssen die Zimmer vermehrt gelüftet werden, um das Ansteckungsrisiko zu mindern. Die Kinder lernen dabei en passant, dass es sich auch besser denken lässt mit frischer Luft. Und so denken sich wohl viele, die nun leicht fröstelnd hinter ihrer Maske im Durchzug sitzen, wie schön es sein wird zurück in der Normalität.

 

Neuer Kunde für Kargo Kommunikation

Kargo sagt Cheese! Die Agentur konnte nach einem mehrstufigen Ausscheidungsverfahren Switzerland Cheese Marketing als Kunde gewinnen.

 

Im Zentrum des gemeinsamen Schaffens steht die Erarbeitung einer 360-Grad-Kommunikationsstrategie für die Kampagne «Unser Schweizer Käse. Weil alles drin ist, was uns ausmacht». Der neue, unkonventionelle Auftritt von Schweizer Käse will ganz bewusst primär junge Familien und junge Erwachsene (erster eigener Haushalt) ansprechen und diesen aufzeigen, dass im Schweizer Käse exakt die gleichen Werte stecken, die ihnen selber in den verschiedensten Bereichen ihres Lebens wichtig sind – Natürlichkeit, Authentizität, Leidenschaft, Handwerk, Qualität, Nachhaltigkeit und Geselligkeit.

Unter Einbezug der bereits vorhandenen Instrumente wird verstärkt auf digitale Kommunikation  – Website, Display, Programmatic und engagiertes Social Media – sowie POS‐Aktivitäten gesetzt.

Verantwortlich bei Switzerland Cheese Marketing: Vanessa Zingg (Marketing Manager), Martin Spahr (CMO). Verantwortlich bei Kargo: Christoph Balsiger (Creative Direction), Nicole Balsiger-Gerber (Head of Online Marketing), Aline Schneiter (Beratung & Projektmanagement), Manja Koschker (Beratung), Roman Sterchi (Beratung), Jorge Martinez (Motion Design), Simone Thurnheer, Pasquale Herren, Zelika Pravdic (Grafik). Umsetzung Spots: Idee und Konzept: Balz Lendorff, Reeto von Gunten, Produktion Maximilian Lederer.

Cab realisiert Relaunch für Mobility.ch

Zum Start der neuen Kampagne «Lass los!» hat die Basler Agentur Cab gemeinsam mit dem Car-Sharing-Anbieter Mobility den Relaunch der Website realisiert. Zusammen mit Spezialisten verschiedener Branchen wurde innert kurzer Zeit die Website einer Generalüberholung unterzogen.

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In einem engen Zeitrahmen mussten alle Bausteinchen zusammengetragen werden und zum richtigen Zeitpunkt bereit sein. Das anspruchsvolle Redesign mit neuen Komponenten, ein neuer Content Hub mit reichhaltigen Story-Formaten rund um Mobilität, Nachhaltigkeit und Umwelt und die zahlreichen Projektteilnehmer wurden durch ein agiles Setup erfolgreich auf einen Nenner gebracht. Zeitgleich mit dem Launch der neuen Kampagne wurde die neue Website live geschaltet.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Die durchdachte und breit gestreute Kampagne wurde auf allen Kanälen lanciert (Werbewoche.ch berichtete). Die neue Website hält mit dem frischen und jungen Bildkonzept spielend mit und transportiert die «Lass los!»-Botschaft von Mobility. Das Projekt stellt nicht das Produkt, sondern den Menschen in den Mittelpunkt und will wachrütteln, sensibilisieren und zum Umdenken anregen. Wie beim Design ist auch bei der Anwenderfreundlichkeit der Mensch zentral. Die Menüführung wurde grundlegend überarbeitet, sodass sich einzelne Bereiche, wie Privatkunden, Geschäftskunden und das Magazin deutlich voneinander abgrenzen.

 

Neuer Content Hub mit Magazin

Mobility bietet mit dem neuen Content Hub und Magazin Inhalte zu den Themen Mobilität, Nachhaltigkeit, Zukunft und Lifestyle. Die Beiträge können kommentiert, bewertet und geteilt werden. Durch Kategorisierung, Verschlagwortung und Lesekennzahlen können Artikel inhaltlich und nach Beliebtheit sortiert werden.

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Verantwortlich bei Mobility: Lars Kläger (CCO), Silvia Muff (Teilprojektleitung), Alex Vavourakis (Teilprojektleitung), Melanie Wanner (Product Manager mobility.ch). Verantwortlich bei Cab: Alexander Legath (Gesamtleitung), Tizian Schmidlin (techn. Leitung), Thomas Bieli (Frontend Development), Samuel Giss (Backend Development). Screen Design: Joël Walser. Konzept und Wireframing: BlueGlass. Konzept Content Hub: LinkGroup.

Kargo entwickelt neuen digitalen Auftritt für Stiftung Denk an mich

Die «Stiftung Denk an mich» hat ein komplett neues Erscheinungsbild. Neben dem Logo-Redesign wurde die Farb- und Bildwelt, sowie das Schriftbild überarbeitet. Auf den Winter folgt nun der Relaunch der Website, umgesetzt von Kargo Kommunikation und Novu.

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Die beiden Agenturen haben das neue Konzept von Denkanmich.ch in iterativem Vorgehen zusammen mit der Stiftung erarbeitet. Bereits im Frühling entwickelte Kargo ein neues Corporate Design für die Stiftung. Darauf basierend gestaltete die Agentur für das modulare CMS verschiedene Seitenlayouts und Inhaltskomponenten. Dies soll der Stiftung Denk an mich ermöglichen, bei der Darstellung von ihren unterschiedlichen Inhalten möglichst flexibel zu sein. Das Webdesign wird komplettiert mit einem passenden Bildkonzept, das visuelle Erscheinungsbild kommt frisch und verspielt daher.

Das individualiserbare CMS Statamic unterstützt die Stiftung nicht nur beim Vermitteln ihrer Tätigkeit, sondern zum Beispiel auch beim Verwalten von Erlebnisberichten, den barrierefreien Spielplätzen und der Spendenformulare.

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Verantwortlich bei Stiftung Denk an mich: Sara Meyer (Geschäftsführerin), Patrick Huber (Leiter Marketing, Stv. Geschäftsführer), Kieu Tran (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Kargo: Christoph Balsiger (Creative Direction), Fabia Dellsperger (Art Direction), Simon Aline Thurnheer (Interaction Design), Sebastian Hubacher (Projektmanagement, Beratung digital), Pasquale Herren (Grafik), Manja Koschker (Projektmanagement, Beratung). Verantwortlich bei Novu: Manuel Strebel (Geschäftsführer), Annia Oberson (Frontend Developer), Benaja Hunzinger (Full Stack Developer).

Nationalrat wählt beim Verbot von Tabakwerbung einen Mittelweg

Das Parlament will den Umgang mit Tabakprodukten strenger regeln. Umstritten sind die neu geplanten Werbebeschränkungen. Der Nationalrat schlägt einen etwas liberaleren Weg ein als der Ständerat - und bezeichnet seine Beschlüsse als gangbaren Kompromiss.

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Das Bundesgesetz über Tabakprodukte steht unter einem besseren Stern als noch vor vier Jahren, als die bürgerliche Mehrheit in beiden Räten die Vorlage an den Bundesrat zurückgewiesen hatte. Insbesondere die Werbeverbote erzürnten damals die liberalen Kräfte im Parlament.

Vor zwei Jahren legte dann der Bundesrat ein Gesetz ohne Werbeverbote vor. Er wollte den Jugendschutz damit nicht unnötig gefährden. Praktisch unbestritten ist schon länger, dass die Abgabe von Tabakprodukten an Minderjährige verboten werden soll.

 

Initiative im Nacken

Das neue Gesetz war dem Ständerat dann aber doch zu zahnlos. Er verankerte im vergangenen Herbst zusätzlich umfassende Werbeverbote für Tabakprodukte im Gesetz. Der Nationalrat stimmte diesen am Dienstag nun teilweise zu.

Für den Stimmungswechsel im Nationalrat gibt es zwei Hauptgründe: Erstens wurde die grosse Kammer nach den eidgenössischen Wahlen vor einem Jahr neu zusammengesetzt. SVP und FDP, die gegenüber Werbeverboten noch immer kritisch eingestellt sind, verfügen über keine Mehrheit mehr.

Zweitens ist das Parlament unter Druck. Es berät das Tabakproduktegesetz vor dem Hintergrund einer hängigen Volksinitiative. Diese verlangt ein lückenloses Verbot für Tabakwerbung, die Kinder oder Jugendliche erreicht. Faktisch würde damit Zigarettenwerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum verboten.

 

Keine Werbung im öffentlichen Raum

Die Mehrheit der Mitte-Fraktion, die bei umstrittenen Vorlagen häufig das Zünglein an der Waage spielt, setzte sich in der über fünfstündigen Debatte im Nationalrat zusammen mit den Fraktionen von SP, Grünen und GLP deshalb für umsetzbare Werbebeschränkungen ein.

«Kommen wir den Initianten nicht in mehreren Punkten entgegen, dürfte das Volksbegehren gute Chancen haben», gab Ruth Humbel (CVP/AG) zu bedenken. In mehreren Kantonen gälten bereits strenge Vorschriften bezüglich Tabakwerbung.

Durchgesetzt haben sich in der grossen Kammer fast durchgehend die von der Gesundheitskommission (SGK-N) eingebrachten Vorschläge. Konkret heisst das: In der Presse und im Internet soll Werbung nicht grundsätzlich verboten sein. Das Verbot soll nur für Presseerzeugnisse und Internetseiten gelten, die für Minderjährige bestimmt sind. Werbung in Kinos und im öffentlichen Raum soll jedoch weitgehend verboten werden, ebenso vom öffentlichen Grund aus einsehbare Plakatwerbung.

 

Freiheit versus Prävention

Sowohl Anträge für restriktivere Verbote von links als auch für weniger starke Werbeeinschränkungen von rechts scheiterten. Es gehe darum, «den berühmten Kompromiss zu finden zwischen griffigem Jugendschutz und einem verhältnismässigen Eingriff in die freie Marktwirtschaft», sagte der Sprecher der zuständigen Gesundheitskommission, Lorenz Hess (BDP/BE).

Zwar sei eine suchtfreie Gesellschaft eine Illusion, sagte Katharina Prelicz-Huber (Grüne/ZH). Trotzdem müsse alles daran gesetzt werden, die Jugendlichen mit Präventionsmassnahmen vom Rauchen abzuhalten. Regine Sauter (FDP/ZH) warnte dagegen vor einem unverhältnismässigen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. (SDA)

Spinas Civil Voices erzählt für Pro Infirmis von Engelchen Emelie

Für die diesjährige Weihnachtssammel-Aktion von Pro Infirmis hat Spinas Civil Voices eine herzerwärmende Kampagne mit dem Engelchen Emelie gestartet.

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Seit 100 Jahren schon setzt sich Pro Infirmis für Menschen mit Behinderungen ein. Landesweit berät, begleitet und unterstützt die Organisation Menschen mit körperlichen, kognitiven und psychischen Behinderungen.

Um für andere da sein zu können, ist Pro Infirmis aber auf Spenden angewiesen. Darum veranstaltet die Fachorganisation dieses Jahr eine Weihnachtssammel-Aktion unter dem Motto «Jede Feder hilft». Im Mittelpunkt steht dabei das Animatic mit dem kleinen Engel Emelie. Mit Emelie, die zwei verschieden grosse Flügel hat und darum nicht fliegen kann, zeigt Pro Infirmis symbolisch, wie schwierig es für Menschen mit Behinderungen ist, am Alltagsleben teilzunehmen.

Die Kampagne von Spinas Civil Voices wird ab Mitte Woche ausgespielt.

 

Verantwortlich bei Pro Infirmis: Anita Gerig (Leiterin Fundraising), Christina Tschopp (Digital Marketing). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Miriam Fischer, Matthias Freuler (Kreation), Martina Honegger (Beratung), Nino Christen (Illustration und Animation).

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