Top-Themen 2020 in der Schweiz auf Facebook

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Im Jahresrückblick zeigt Facebook die wichtigsten Anlässe und Themen, zu denen sich die Menschen in der Schweiz auf dem sozialen Netzwerk ausgetauscht haben.

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Die Top 10 des Jahresrückblicks basiert auf einer Erhebung der Schlüsselwerte im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Oktober 2020. Die Schlüsselworte wurden mit den Maximalwerten eines einzelnen Tages des Vorjahres verglichen. Somit erscheinen Schlüsselworte wie Muttertag und Halloween, die üblicherweise die Top-Momente jedes Jahres darstellen, nicht in der Liste.

Die Top 10

1. Coronavirus 

Das Jahr 2020 wurde nahezu komplett von der weltweiten Corona-Pandemie beherrscht. Kein Wunder also, dass sich die Menschen in der Schweiz über den Begriff «Coronavirus» auf Facebook insgesamt am meisten ausgetauscht haben. Auch Themen wie «Quarantäne», «Impfung», «Pandemie» oder «Desinfektionsmittel» wurden plötzlich diskutiert – allesamt Wörter, die zuvor nicht unbedingt zu unserem alltäglichen Sprachgebrauch gehörten.

 

2. Tod von Ennio Morricone

Wie kaum jemand anderes prägte der italienische Komponist Ennio Morricone die Filmmusik. 500 Kompositionen für Filme hat der «Maestro», wie ihn seine Fans liebevoll nannten, geschaffen. In der Nacht auf den 6. Juli ist Ennio Morricone im Alter von 91 Jahren gestorben. Sein Tod war das am zweitmeisten diskutierte Thema auf Facebook in der Schweiz. Viele Menschen dankten ihm für sein Lebenswerk.

 

3. Universität Zürich stellt Präsenzveranstaltungen ein  

Als Reaktion auf die erste Pandemiewelle kündigte die Universität Zürich am 16. März an, Lehrveranstaltungen bis auf Weiteres kontaktfrei durchzuführen und keine Präsenzveranstaltungen mehr abzuhalten. Die vorangegangenen Wochen wurden dazu genutzt, die Online-Lehre auszubauen, damit die Studierenden den Lernstoff von zuhause aus aufarbeiten können. Die Umstellung auf den digitalen Unterricht belegt Platz 3 der meistdiskutierten Themen auf Facebook in der Schweiz.

 

4. Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr 

Als die Ansteckungen in der Schweiz nach den Lockerungsmassnahmen im Juli wieder zugenommen haben, hat der Bundesrat eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr verfügt. Bis dahin hatte die Schweiz den Mundschutz nur empfohlen, was aber kaum ein Fahrgast in Zügen, Strassenbahnen oder Bussen befolgte. Die Einführung der Maskenpflicht gehörte 2020 zu den Top-Themen der Schweizerinnen und Schweizer auf Facebook.

 

5. Tod von Kobe Bryant

Am 26. Januar kam der US-amerikanische Basketballspieler und Nationalheld Kobe Bryant sowie seine 13-jährige Tochter Gianna bei einem Helikopterabsturz nahe Los Angeles ums Leben. Viele Menschen in der Schweiz gedachten der Sportlegende und machten ihre Ikone zu einem der meistkommentierten Ereignisse auf Facebook.

 

6. Musik auf Balkonen gegen Corona-Krise in Italien

Jeder für sich, aber alle zusammen: Von Nord bis Süd stellten sich am 13. März Menschen in Italien zeitgleich mit Instrumenten oder singend auf ihre Balkone oder an die Fenster, um gemeinsame Lieder anzustimmen. Beim «Flashmob sonoro» war das ganze Land dabei – und die Videos davon unter den Top-Momenten der Schweizer Facebook User.

 

7. Buschbrände in Australien 

Australien ist regelmässig von grossflächigen Buschbränden betroffen. Von August 2019 bis März 2020 wurden zwölf Millionen Hektar Land verwüstet. Mehr als 30 Menschen und unzählige Tiere kamen ums Leben. Die Buschbrände waren unter den am meisten erwähnten Themen auf Facebook in der Schweiz – und wurden zur grössten Spendenaktion aller Zeiten auf Facebook: Weltweit haben mehr als 2,5 Millionen Menschen 35 Millionen US-Dollar gesammelt, um den Betroffenen zu helfen.

 

8. Explosion in Beirut 

Die verheerende Explosion im Hafen von Beirut hat im Sommer mindestens 190 Menschen das Leben gekostet. Über 6000 sind zum Teil schwer verletzt und Hunderttausende Menschen obdachlos. Das tragische Ereignis wurde auch auf Facebook häufig thematisiert. Mit der Spendenaktion auf Facebook konnten mehr als 1,5 Millionen US-Dollar für Opfer und Hinterbliebene gesammelt werden.

 

9. Lenzburg Fotofestival 

Eigentlich hätte das Fotofestival Lenzburg bereits im Frühjahr stattfinden sollen, doch aufgrund der Corona-Pandemie fand es dieses Jahr verspätet von 12. September bis 25. Oktober statt. Das Festival brachte die nationale und internationale Fotowelt in die Kleinstadt im Schweizer Kanton Aargau. Die Ausstellungen, Workshops und Vorträge gehören zu den meistgeteilten Inhalten der Schweizer Facebook User.

 

10. Krankenhaus Bergamo

Die italienische Stadt Bergamo in der Lombardei stand seit Februar im Zentrum des Virus-Ausbruchs in Italien. Das große «Hospital Papa Giovanni XXIII» gehört zu den symbolischen Orten für die Corona-Krise in dem Land. Die dramatischen Bilder von Covid-19-Kranken in überfüllten Sälen und Gängen gingen um die Welt.

 

Die besten Schweizer Facebook Gruppen aus 2020

Laut einer aktuellen Erhebung sind mehr als drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer zur Zeit Mitglied einer Facebook-Gruppe. Seit die erste Pandemiewelle die Schweiz erreicht hat und die Menschen ihre Zeit zunehmend zuhause verbracht haben, sind über 2 Millionen Schweizer diversen Gruppen auf Facebook beigetreten. Sie tauschen sich über Corona aus und schaffen gemeinsam etwas Positives. Eine Auswahl der besten Gruppen:

 

«Gärn gschee» – die Schweiz zeigt sich solidarisch

In Nachbarschaftshilfe-Gruppen rufen die Menschen zu Zusammenhalt und Solidarität auf. Mit ermutigenden Worten unterstützt man sich gegenseitig in dieser Zeit und hilft Nachbarn, die Unterstützung benötigen. Eine der ersten Gruppen war «Gärn gschee – Basel hilft». Sie zählt aktuell mehr als 15’000 Mitglieder. Auch in Zürich und Bern vernetzten sich Menschen rasch miteinander auf Facebook, unter anderem in der Gruppe «Gern gscheh – Tsüri hilft <3», die mehr als 8’000 Mitglieder zählt sowie in der Gruppe «Gärn gschee – Bärn hiuft» mit mehr als 5’000 Mitgliedern. Mittlerweile gibt es die Nachbarschaftshilfe-Gruppen in fast jedem Schweizer Kanton.

 

The Sky over Corona

Ein anderes Projekt, das durch die Pandemie ins Leben gerufen wurde, ist «The Sky over Corona» von Olivia Aloisi aus Basel. In dieser Gruppe geht es darum, dass der Himmel aufgrund der Einschränkungen aktuell klarer zu sehen ist als sonst. Menschen aus aller Welt posten Momentaufnahmen vom Himmel und kreieren so einen einmaligen Sammelband an Erinnerungen an eine Zeit, in der der globale Flugverkehr stark eingeschränkt ist. Die Gruppe hat fast 20’000 Mitglieder.

 

Der Schweizer des Jahres 

Er gilt als «Mr. Corona» der Schweiz: Daniel Koch, der ehemalige Leiter für Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit, manövrierte die Schweiz ruhig und gelassen durch die erste Corona-Welle. Im Mai ging er in den Ruhestand, still wurde es um ihn aber nicht. In der Gruppe «Daniel Koch – Schweizer des Jahres 2020» danken ihm fast 9’000 Mitglieder für seine ehrliche Einschätzung zur Pandemie und fordern, dass Daniel Koch zum Schweizer des Jahres ernannt wird.

 

Lehrer*innen tauschen Tipps für den Fernunterricht 

In der Gruppe «Enseignants Romands COVID-19» haben sich Lehrerinnen und Lehrer aus der Romandie zusammengefunden, um sich zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Schulbetrieb und die Betreuungsangebote auszutauschen. Zudem teilen die mehr als 6’000 Gruppenmitglieder Tipps und Übungen, um den Schülerinnen und Schülern das Lernen im Fernunterricht zu erleichtern

 

Digitale Weihnachtsmärkte 

Ein Grossteil der Weihnachtsmärkte in der Schweiz wurde dieses Jahr abgesagt. Um den lokalen Ausstellern unter die Arme zu greifen, wurde die Gruppe «Le marché de Noël des petits artisans ☃️» gegründet. Hier können Künstlerinnen und Künstler ihre teils handgemachten Kreationen posten und verkaufen. Die Administratoren der Gruppe geben auch Tipps, wie man seine Produkte am besten fotografiert. Die Gruppe zählt fast 27’000 Mitglieder.

Produktpräsentation, Nachhaltigkeit und Markenvertrauen bestimmen den Supermarkt der Zukunft

Wie wirkt sich die neue Realität auf den Supermarkt der Zukunft aus? Kundenbedürfnisse änderten sich in den vergangenen Monaten, begleitet von langfristigem, gesellschaftlichem Wertewandel. Auf Basis der Studie «Supermarkets 2025», für die von August bis September 2020 weltweit 13’367 Verbraucher befragt wurden, hat das Digital-Marketing-Unternehmen Bazaarvoice drei Thesen formuliert.

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Der Unterschied zwischen Stadt- und Landsupermärkten wird sich vergrössern

Im urbanen Kontext steht für Supermärkte weniger Fläche zu Verfügung als bei einer Fachmarktlage oder in dünner besiedelten Gebieten. Ein weiterer Unterscheid ist das Einkaufsverhalten der Kunden, die in Städten häufig mehrfach in der Woche einkaufen gehen und der Durchschnittsbon entsprechend kleiner ausfällt. Dies gilt es auch bei Innovationen zu berücksichtigen.

In der «Supermarkets 2025»-Studie wünschten sich ein Drittel der Befragten Handscanner, um möglichst kontaktlos zu bezahlen, und die sicher für schnellere Einkäufe in Städten von Vorteil sind. Drive-Through-Abholung von Produkten ist hingegen eher etwas für ländlichere Gebiete, in denen Supermärkte nicht fussläufig zu erreichen sind.

 

Weniger Präsentationsfläche, weniger Produkte

Viele Supermärkte verlieren Präsentationsfläche und somit Regalmeter, da der Raum für Fullfilment oder Abholstationen benötigt wird. Das stellt vor allem Markenprodukte vor ein Problem und erhöht den Druck, stärker hervorzustechen und nicht aussortiert zu werden. Es gilt, in der Produktentwicklung auf die Verbraucher zu hören, um die Produkte so attraktiver zu machen. Zudem ist eine intensivere Zusammenarbeit mit Händlern gefragt, um deren Bedürfnisse und Wünsche wie besondere Kennzeichnungen oder Verpackungen besser zu berücksichtigen.

 

Vertrauen und Nachhaltigkeit sind die Schlüsselfaktoren der Zukunft

Beim Blick in die ferne Zukunft sticht ein Faktor hervor: Vertrauen. 70 Prozent der Befragten aus Grossbritannien, Frankreich und Deutschland sagen, dass sie in drei Jahren nur noch in Geschäften einkaufen werden, denen sie hinsichtlich der Themen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung vertrauen. Sowohl Hersteller als auch Händler können also mit umfassender Kundeninformation, Transparenz und mit der Umsetzung von Kundenfeedback punkten. Zudem wünschen sich Kunden zunehmend lose Waren zum Selbstabpacken und Anreize für die Verwendung von mitgebrachten Verpackungen und Behältnissen. Nicht immer sind die weltweit befragten Verbraucher konsequent in ihren Forderungen: 57 Prozent wollen personalisierte Angebote, gleichzeitig wollen aber 63 Prozent nur ungern Daten von sich preisgeben.

«Marken sind durch den Online-Boom aufgefordert, innovativ zu sein und sich stärker und klarer zu positionieren», kommentiert Tobias Stelzer, Head of Sales Central Europe von Bazaarvoice. «Supermärkte müssen ihre Trümpfe voll ausreizen und ihre Vorteile gegenüber dem Onlinehandel ausspielen. Der haptische Aspekt und die bessere Präsentation von Waren sind ein klarer Vorteil. Für eine langfristige Bindung müssen Brands mit den Verbrauchern in einen Dialog treten. Dieser Dialog besteht vor allem aus dem Einholen, Verstehen und Umsetzen von Rezensionen, Feedback und Wünschen. Doch auch Einzelhandel und Marken müssen sich in dieser veränderten Realität anders abstimmen, um gemeinsam die Vorteile gegenüber dem Onlinehandel zu betonen.»

Agentur am Flughafen und Heilsarmee bitten um eine warme Mahlzeit

Die Altenrheiner Agentur am Flughafen bittet für die Heilsarmee in einer Streuwurf-Kampagne um eine Weihnachtsspende für jene Menschen, denen es weniger gut geht.

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In wenigen Tagen ist Weihnachten. Traditionell verbringt man diese Zeit im Kreis seiner Liebsten und schlemmt am festlich gedeckten Tisch. Die Geschenke unter dem hübsch geschmückten Weihnachtsbaum bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten und alles ist in eine besinnliche, herzliche Stimmung getaucht. Leider nicht allerorts. Sogar in der Schweiz, dem zweitreichsten Land der Welt. Die Agentur am Flughafen bittet im Streuwurf für die Heilsarmee um Spenden für die Menschen, denen es weniger gut geht. Sie sollen wenigstens an Weihnachten eine warme Mahlzeit bekommen.

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Verantwortlich bei Stiftung Heilsarmee: Beat Geyer (Fachmann Direct Marketing), Angelika Hergesell (Fachmitarbeiterin Direct Marketing Fundraising). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung), Dominique Rutishauser (Creative Direction/Art Direction), Miriam Egli (Beratung/Text).

Webrepublic bewirbt neueste Uhr von Oris über Connected-TV in den USA

Webrepublic realisiert die internationale Onlinekampagne für das neueste Produkt des Uhrenherstellers Oris. Die Ads werden noch bis Ende Jahr in über 20 Ländern ausgespielt. In den USA führt die Zürcher Agentur zum ersten Mal eine Connected-TV-Kampagne über grosse Netzwerke wie CBS und ESPN durch.

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Die neue Aquis Date Calibre 400 von Oris ist diesen Herbst auf den Markt gekommen. Um die potenzielle Kundschaft darauf aufmerksam zu machen, arbeitet der Uhrenhersteller mit Webrepublic zusammen. Die Agentur promotet die Uhr während zwei Monaten über eine internationale Onlinekampagne mit Fokus auf Video-Ads in mehr als 20 Ländern. Ergänzt werden diese durch Anzeigen auf Social Media,  Suchmaschinenwerbung oder Display Ads über die Amazon DSP.

In den USA setzt Webrepublic zum ersten Mal auch eine Connected-TV-Kampagne über grosse Netzwerke um. Indem die programmatisch gebuchten Spots auf den Sendern CBS und ESPN sowie dem Netzwerk der National Football League NFL ausgespielt werden, wird das hochwertige Produkt von Oris in einem Premium-Umfeld mit grosser Reichweite platziert. Dabei werde die Wirkung des Spots durch die besonders hohe Aufmerksamkeitsspanne von Konsumentinnen und Konsumenten beim Fernsehen verstärkt, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zudem entspreche die Massnahme dem Trend, dass immer mehr Menschen TV-Inhalte online über mit dem Internet verbundene Fernsehgeräte konsumieren.

 

Bertelsmann will französisches Zeitschriften-Geschäft verkaufen

Der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann will sich von seinem Zeitschriften-Geschäft in Frankreich trennen. Die Verlagstochter Gruner + Jahr (G+J) kündigte am Montag exklusive Verhandlungen mit der französischen Vivendi an, die ebenfalls im Mediengeschäft tätig ist, bisher aber keine Magazin-Sparte hat.

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Die französische G+J-Tochter Prisma Media gibt 20 Zeitschriften-Titel – von Femme Actuelle über GEO, Capital, Gala bis zur Programmzeitschrift Télé-Loisirs heraus und sieht sich damit als führender Magazinverlag des Landes. Die Publikationen würden jeden Monat – gedruckt oder online – von 42 Millionen Franzosen genutzt. Die 1978 gegründete Prisma ist eine der wenigen verbliebenen Auslands-Beteiligungen von Gruner+Jahr.

Vivendi erklärte, die Übernahme würde perfekt zur Strategie passen und das bestehende Geschäft ergänzen. Prisma Media eröffne «interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe». Zu Vivendi gehören unter anderem der Pay-TV-Sender Canal Plus, das Musiklabel Universal Music und die Werbeagentur Havas. (SDA)

Welti-Furrer und Ruf Lanz machen jeden Umzug leichter

Die Kampagne von Ruf Lanz für die internationalen Umzüge von Welti-Furrer spielt auf jenen Mann an, dem das Zügeln derzeit besonders schwerfällt.

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Das Umzugs- und Transportunternehmen Welti-Furrer plant und organisiert auch weltweite Umzüge bis ins kleinste Detail, damit der Übergang zum neuen Leben möglichst leichtfällt. Dies thematisiert die Kreativagentur Ruf Lanz am Beispiel jenes Mannes, der sich zurzeit mit dem Thema Umzug besonders schwertut: Donald Trump. Lediglich anhand einer Zügelschachtel und dem typischen gelben Klebband im Welti-Furrer-Branding wird der Bezug plakativ ersichtlich. Das pointierte Sujet wird online und offline ausgespielt.

Verantwortlich bei Welti-Furrer: Remo Giger (Geschäftsführer); Martin Ott (Leiter Umzüge International). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction); Isabelle Hauser (Art Direction); Markus Ruf (Text); Miro Poffa (Beratung).

Evoq für Sozialwerk Pfarrer Sieber: Wenn das Leben in Schieflage gerät

Die Corona-Krise hat einige Menschen neu an die Armutsgrenze geführt. Dies bekommt insbesondere das Sozialwerk Pfarrer Sieber zu spüren. Die diesjährige Winterkampagne des Sozialwerks zugunsten benachteiligter Menschen hat Evoq Communications spezifisch diesem Umstand gewidmet.

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«Wenn das Leben in Schieflage gerät» portraitiert Schicksale von Betroffenen, denen Corona den Boden unter den Füssen weggezogen hat. Das Virus führt zu zusätzlicher Ausgrenzung und Isolation der Betroffenen und bringt ihre ohnehin schon fragile Lage definitiv aus dem Lot.

 

Leben in Schieflage

Visualisiert wird dieser Umstand mit Bildern aus der Stadt, bei denen der Horizont, die Häuser und Strassen in Schieflage geraten sind und die Welt um uns einzustürzen droht. Getragen wird die Spendenkampagne durch ein aufmerksamkeitsstarkes Mailing mit schiefem Sichtfenster und zusätzlich mit einem schräg geschnittenen Streuwurf. Weitere Massnahmen sind Anzeigen in sorgfältig ausgewählten Medien und eine Reihe von Social Media-tauglichen Videoclips mit einem augenfälligen Dreh- und Kipp-Effekt.

Die Kampagnen-Landingpage unter Schieflage.swsieber.ch mit der dazugehörigen Spendenseite wurde ebenfalls durch Evoq konzipiert und programmiert. Herausfordernd waren die schiefgestellten Elemente, die allesamt handyfähig, googleoptimiert und damit suchmaschinenfähig sind.

Christoph Zingg, Gesamtleiter des Hilfswerks, bringt die Situation auf den Punkt: «Menschen, die noch keinen Zugang zu wirtschaftlicher Hilfe haben, müssen oft erst lernen, Hilfe überhaupt anzunehmen.» Das will die Kampagne ebenfalls vermitteln: die Not kann jeden ganz unerwartet treffen. Umso schöner, wenn in dieser Situation gelebte Hilfsbereitschaft und Solidarität (mit-)tragen helfen.

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Verantwortlich bei Sozialwerk Pfarrer Sieber: Walter von Arburg (Kommunikationsbeauftragter); Matthias von Allmen (Fundraising); Cristina Castell (Online-Marketing & Social Media); Elena Philipp (Grossgönner & Stiftungen). Verantwortlich bei Evoq Communications: Adrian Schaffner (Mandatsleitung und Filmproduktion); Susanne Pfäffli (Konzept und Text); Amanda Fuchs, Marta Frieden (Design); Dominique Haussener (Leitung Digital); Beatrice Burkart (Frontend Programmierung).

Twitter bringt Tweets in Snapchat Storys

Der Mikroblogging-Dienst Twitter ermöglicht iOS-Usern ab jetzt, Tweets in den Storys der Social-Media-Plattform Snapchat als Sticker zu posten.

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Zuvor mussten Anwender einen Screenshot von ihren Beiträgen machen, um sie auf Snapchat posten zu können. Jetzt soll es möglich sein, sie direkt über die App zu veröffentlichen und dabei auch deren Bildbearbeitungs-Features zu verwenden.

 

Feature auch auf Instagram geplant

«Tweets direkt auf Snapchat Storys zu teilen, ist jetzt leichter als je zuvor», heisst es von Twitter. Auf der Mikroblogging-Plattform können Anwender mit der «Teilen»-Funktion das Snapchat-Symbol auswählen. Damit ist es möglich, einen Sticker zu erstellen, dessen Inhalt der entsprechende Tweet ist.

Neben iOS-Nutzern sollen bald auch Android-User die Möglichkeit erhalten, ihre Beiträge auf Snapchat zu veröffentlichen. Twitter arbeitet ausserdem zurzeit an einem ähnlichen Feature für die Facebook-Tochter Instagram. Auch hier sollen Anwender künftig ihre Tweets nahtlos in ihre Storys einbetten können.

 

Inhalte auf möglichst vielen Plattformen

Mit den neuen Features soll es einfacher sein, Inhalte auf möglichst viele Plattformen auf einmal zu bringen. Vor allem Facebook arbeitet momentan intensiv an solchen Möglichkeiten für die eigenen Anwendungen. So können Instagram-Nutzer seit September ihre Storys gleichzeitig auf Facebook posten. (pte)

TikTok toppt 2020 die Download-Charts

Die chinesische Video-App TikTok liegt 2020 auf Platz eins der Download-Charts des US-Analyseunternehmens App Annie. Trotz der Kontroversen um die Anwendung und eines möglichen Banns in den USA, hat sie den Social-Media-Riesen Facebook auf den zweiten und Tochter WhatsApp auf den dritten Platz verdrängt.

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Die grösste Erfolgsstory des Jahres war aber die Videokonferenz-App Zoom, die im Vergleich zum Vorjahr 219 Plätze gewonnen und damit den vierten Platz vor Instagram erreicht hat.

 

«Erfolgswelle fortgesetzt»

«Durch das ganze Jahr 2020 hat sich die Erfolgswelle von TikTok fortgesetzt. Nach Inhalten hungernde Konsumenten sind in Scharen zu der App gekommen, um zu kreieren, mit anderen zu sozialisieren und unterhalten zu werden. Die Anwender haben sogar ihre Nutzung in Verbindung mit anderen Apps, wie zum Beispiel Netflix, verstärkt. Dadurch lässt TikTok die Grenzen zwischen Social Media und Streaming verschwimmen. Im Jahr 2021 wird die App wahrscheinlich jeden Monat eine Milliarde aktive User haben», heisst es von App Annie.

Neben den Downloads hat App Annie auch Zahlen zu den Ausgaben von Konsumenten und zu den monatlich aktiven Usern erhoben. Am meisten haben Kunden wie auch im Jahr 2019 für die Dating-App Tinder ausgegeben. TikTok ist hier von Platz 16 auf Platz zwei aufgestiegen. An dritter Stelle liegt die Google-Tochter YouTube. Den höchsten Anstieg bei Ausgaben hatte der Streaming-Dienst Disney+, der in diesem Jahr in europäischen und südamerikanischen Märkten gestartet ist. Dadurch ist die Anwendung bei den Ausgaben um 37 Plätze auf den vierten Platz geklettert.

 

Globale Ausgaben gesteigert

Insgesamt sind die globalen Ausgaben im App Store und auf Google Play im Vergleich zu 2019 um 25 Prozent gewachsen und liegen voraussichtlich bei 112 Milliarden US-Dollar. Der App Store ist hier mit einem Anteil von 65 Prozent weiterhin dominant, doch Google Play wächst kontinuierlich. Bei den monatlichen Usern hat sich wenig verändert. Wie im Jahr 2019 ist Facebook weiterhin Spitzenreiter, gefolgt von WhatsApp und Messenger. TikTok ist in diesem Fall um fünf Plätze aufgestiegen, liegt damit aber nur an achter Stelle. (pte)

Andy Waldis verlässt Carpe Media

Nach zwölf Jahren verlässt Mitinhaber und Co-Geschäftsführer Andy Waldis per 1. März 2021 das von ihm mitgegründete Unternehmen Carpe Media und verkauft seine Anteile.

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Der Co-Geschäftsführer und Mitinhaber Andy Waldis tritt per Ende Februar 2021 zurück. Der bisherige Mitinhaber Johannes Hummel übernimmt zusammen mit Urs Flückiger und Alex Schmid die Anteile von Andy Waldis.

Waldis hat den Aufbau und die Etablierung des Special-Interest-Digitalverlages Carpe Media sowie von Storyhub, einer der ersten Content Marketing- Agenturen der Schweiz, mitgeprägt. Mit dem intensiven Engagement wuchs bei Andy Waldis der Wunsch nach Veränderung. «Die Leidenschaft für Content Marketing sowie digitale Medien und Kommunikation wird auch künftig im Fokus meiner Tätigkeit bleiben», lässt sich Waldis in einer Mitteilung zitieren.

Philippe Bach neuer Chefredaktor beim Courrier

Philippe Bach ist zum neuen Chefredaktor der überregionalen französischsprachigen Tageszeitung Le Courrier gewählt worden. Er wurde anlässlich einer Versammlung des Verbandes «Nouvelle Courrier», bestehend unter anderem aus Personal- und Leservertretern, auf diesen Posten berufen, wie die Zeitung am Freitag mitteilte.

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Der 57-jährige Bach arbeitete lange Zeit als Lokalredaktor für die Genfer Tageszeitung, bevor er die Leitung des Ressorts Schweiz übernahm. Im Jahr 2020 hatte er die Chefredaktion des Courrier zusammen mit Benito Perez bereits ad interim inne. (SDA)

Goldbach Crossmedia Award 2021: Jetzt Kampagnen einreichen

Das Rennen ist eröffnet: Ab sofort können Kampagnen für den Goldbach Crossmedia Award 2021 eingereicht werden. Einsendeschluss für den 17. Crossmedia Award ist der 8. Februar 2021.

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Auch im Jahr 2021 sucht Goldbach Kampagnen aus dem Jahr 2020, die in der Schweiz publiziert wurden und durch eine intelligente und innovative Vernetzung überzeugen. Der Fokus liegt dabei auf der Strategie und der Effizienz dieser crossmedialen Vernetzung.

Die unabhängige Expertenjury, bestehend aus Vertretern von Kreativ- und Media-Agenturen sowie Werbeauftraggebern, wird die Kampagnen bewerten. «2020 war ein aussergewöhnliches Jahr, das ganz viel Kreativität und Flexibilität bei der Kreation von Werbekampagnen gefordert hat. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich in Bezug auf die crossmediale Verknüpfung etwas verändert hat und freue mich sehr auf die Einreichungen», lässt sich Jury-Präsident Marco Taborelli in einer Mitteilung zitieren.

 

Neues Tool vereinfacht Einreiche-Prozess

Die Kampagnen können dieses Jahr über ein neues Tool eingereicht werden. Der Einreichungsprozess wird dadurch übersichtlicher. Das neue Online-Formular vereinfacht den Prozess.

Bis zum 8. Februar 2021 können die Kampagnen eingereicht werden. Alle weiteren Informationen zur Einreichung der Kampagne und den Link zum Einreichungstool sind auf Goldbach.com zusammengefasst.

Die besten crossmedialen Kampagnen werden am 26. Mai 2021 im Rahmen der Award Night von Best of Swiss Web in der Samsung Hall ausgezeichnet.

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