Startschuss für Watson-Buchungen in der Westschweiz gefallen

Das Newsportal Watson expandiert 2021 in die Westschweiz. Die Werbeplätze für Kampagnen 2021 stehen ab sofort zum Verkauf. Christophe Théodoloz verstärkt ab Februar 2021 das Verkaufsteam.

2021-Christophe_Théodoloz_watson
Das vierköpfige Verkaufsteam von Watson wird per Februar 2021 mit Christophe Théodoloz erweitert.

Am 1. März 2021 lanciert Watson seine Präsenz in der Westschweiz. Watson.ch/fr bietet Vermarktern die Möglichkeit, ihre interregionale Bekanntheit und Sichtbarkeit zu steigern. Sowohl mit sprachregionalen als auch mit landesteil-übergreifenden Kampagnen und Kommunikationsmassnahmen.

«Unsere Analysen zeigen, dass die Kombination von Deutsch- und Westschweiz sehr oft von Inserenten gebucht werden», erklärt Tarkan Özküp, Chief Commercial Officer bei Watson. «Es freut mich daher ausserordentlich, dass wir mit Watson Romandie Schweizer Marken endlich auch ein nationales Werbeinventar anbieten können».

 

Christophe Théodoloz neu im Verkaufsteam

Das vierköpfige Verkaufsteam von Watson wird per Februar 2021 mit Christophe Théodoloz erweitert. Er war zuletzt als Head of New Business für 20 minutes Advertising tätig und wechselt nun zu Watson. Théodoloz wird als Account Director Sales/Marketing von Lausanne aus Westschweizer Werbetreibende betreuen.

Köniz will aus dem Anzeigerverband austreten

Die Gemeinde Köniz will aus dem Gemeindeverband Anzeiger Region Bern austreten. Das zumindest schlägt der Gemeinderat dem Parlament vor. Köniz ist nicht einverstanden damit, wie das öffentliche Publikationsorgan in Zukunft aufgestellt sein wird.

köniz_keytone-christianbeutler
Die gedruckte Form des Anzeigers der Region Bern dürfte 2022 ausgedient haben. Die Gemeinde Köniz will daher aus dem Anzeigerverband austreten (Themenbild). (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Ende Oktober kam es zu einem Management-Buyout beim kriselnden Anzeiger der Region Bern. Die Mehrheit der Verbandsdelegierten hatte dieser Lösung zugestimmt.

Der bisherige Geschäftsführer Christof Ramseier übernimmt damit den grössten Teil der Geschäftsfelder und lagert sie in eine neue Firma aus.

Die neue Firma verpflichtet sich, den amtlichen Anzeiger solange in gedruckter Firma herauszugeben, bis die Revision des kantonalen Gemeindegesetzes in Kraft gesetzt ist und somit auch eine digitale Publikation der amtlichen Anzeigen möglich wird. Dies dürfte voraussichtlich 2022 soweit sein.

Köniz ist mit der vom Gemeindeverband eingeschlagenen strategischen Richtung nicht einverstanden, insbesondere dem Management-Buyout, wie die Gemeinde in ihrer Mitteilung schreibt. Zudem beruft sich die Gemeinde auf die baldige Möglichkeit digitaler amtlicher Publikationen.

Für den Gemeinderat gibt es daher keinen Grund mehr, dem Anzeiger-Verband anzugehören. Er schlägt dem Parlament einen Austritt auf Ende 2022 vor.

Die Stadt Bern und 16 Gemeinden der Agglomeration bilden seit 2006 einen Gemeindeverband für die Herausgabe eines gemeinsamen Anzeigers. Die Publikation von amtlichen Mitteilungen ist eine gesetzliche Aufgabe. Das betrifft zum Beispiel Baugesuche, Reglementsänderungen, Wahlen und Gemeindeversammlungen.

 

Früher einer Goldgrube

Der Anzeiger Region Bern erscheint wöchentlich in einer Auflage von 150’000 Exemplaren. Früher war er eine Goldgrube. In den letzten Jahren produzierte der Anzeiger regelmässig Defizite, welche die Gemeinden mit Steuergeldern decken müssen.

In die Kritik geriet auch der Geschäftsführer, der jährlich bessere Ergebnisse verspreche und dann doch nicht liefern könne. Im Juni wiesen die Delegierten die defizitäre Rechnung an den Vorstand zurück. Der Präsident trat daraufhin zurück.

Ende Oktober dann beschloss der Verband seine Exit-Strategie mit dem Management-Buyout. (SDA)

BCM 2021: Längere Einreichefrist und neue Kategorien

Das Einreichungsportal für den Best of Content Marketing Award 2021 ist geöffnet: In 80 Kategorien können Agenturen und Unternehmen ihre besten Content-Marketing-Arbeiten des Jahres 2020 bei Europas grösstem Content Marketing Award einreichen. Die Einreichefrist läuft bis Ende März 2021.

BCM_würfel

War 2020 das Jahr des Content Marketing? Vieles spricht dafür, denn die Corona-Pandemie hat besondere Anforderungen an die Kommunikation von Unternehmen gestellt, die mit Werbemechanismen nur schwer zu erfüllen waren und sind. «Wir haben uns daher entschieden, für den BCM 2021 eine Zusatzkategorie Corona-Kommunikation einzuführen, in der wir Projekte auszeichnen, die in herausragender Weise die kommunikativen Herausforderungen der Pandemie gemeistert haben», lässt sich Peter Matz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Award-Veranstalters Content Marketing Forum, in einer Mitteilung zitieren. Jedes Projekt, das in einer der BCM-Kategorien eingereicht wurde und sich inhaltlich mit der Pandemie auseinandersetzt, kann zusätzlich kostenfrei für diese Kategorie angemeldet werden.

 

Überarbeitete Kategorien

Als weitere Neuerung im Wettbewerb hat das BCM-Team des Content Marketing Forum die Einreichungskategorien umfassend überarbeitet. Neu dabei sind vor allem digitale Kategorien wie Social Media Community Management und Videoplattformen.

Der steigenden Bedeutung von Media im Kontext von Content Marketing trägt die neue Strategie-Kategorie Content Distribution Rechnung. Daneben bleiben die Kerndisziplinen des Wettbewerbs erhalten: Magazine, Geschäftsberichte und digitale Contentplattformen gehören ebenso dazu wie die mittlerweile etablierten Bereiche Conferences&Events, innovative Technologie-Anwendungen, Podcasts und die diversen Varianten von Bewegtbild-Content.

 

Durchführung auch 2021 digital

Für die Durchführung des Awards setzt das BCM-Team für den Wettbewerb 2021 noch einmal auf Digital: «Die digitalen Jurysitzungen haben sich bewährt», erklärt Regina Karnapp, Geschäftsführerin des CMF. «Wenn es die Corona-Situation zulässt, werden wir für die Print-Kategorien Jurysitzungen in kleinen Gruppen an verschiedenen Orten veranstalten. Wenn nicht, dann können wir das in gewohnter Qualität auch digital abbilden.» Die Preisverleihung ist als interaktives Live-Event ebenfalls virtuell geplant.

Das Video-News-Team von 20 Minuten steht

Das Video-News-Team, das von Silvana Guanziroli geleitet wird, umfasst insgesamt elf Mitarbeitende. In Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich stationiert, sind sie als erste vor Ort und berichten live oder aus dem Studio.

Team-20-Minuten-Video-News
Das Video-News-Team von 20 Minuten: Nicole Ulrich, Thomas Sennhauser, Frrok Boqaj, Till Burgherr, Salvatore Iuliano, Marc Gerber, Silvana Guanziroli, Michelle Brunner (v.l.n.r.).

Silvana Guanziroli, Leiterin Video-News bei 20 Minuten, hat ihr Team – pünktlich zum Start des neuen News-Formates «20 Minuten Now!» – auf Anfang November 2020 vollständig besetzt. Das elfköpfige Team setzt sich aus erfahrenen Videojournalisten zusammen, die an den 20 Minuten-Standorten Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich stationiert sind und immer dann ausrücken, wenn in der Schweiz etwas passiert. Sie berichten live vor Ort oder aus dem Studio im 20 Minuten Newsroom, das Anfang November seinen Betrieb aufgenommen hat. Gemäss Angaben von 20 Minuten gegenüber Anna Kohler, der publizistischen Leiterin von Werbewoche und m&k, sollen per April 2021 noch drei weitere Videojournalisten zum elfköpfigen Team stossen.

Till Burgherr hat von Tele M1 als Chef vom Dienst zu 20 Minuten gewechselt. Der studierte Designer in visueller Kommunikation war zuvor beim Aargauer TV-Sender als Videojournalist und Aussenmoderator tätig. Lena Wilczek stösst von Blick TV als Produzentin und Moderatorin zum Video News. Die Baslerin hat einen Master in New Media Journalism und lernte das journalistische Handwerk bei Tele Basel, wo sie als Videojournalistin und
Produzentin tätig war.

Als Videojournalistinnen und -journalisten sind zudem für 20 Minuten im Einsatz: Frrok Boqaj, der vorher in der Sportabteilung des Tages-Anzeigers tätig war, Michelle Brunner, die von Tele M1 ins Team wechselt, Salvatore Iuliano, der nach einem Abstecher in die Public Relations in den Journalismus zurückkehrt, der langjährige Tele-Bärn-Journalist Marc Gerber, Philip Salzmann, ausgebildeter Multimedia Producer, der zuvor bei TeleBielingue war, und Thomas Sennhauser, der von FM1 Today zum Team stösst.

Auf den 1. März 2021 wird zudem Stefan Lanz als Bundeshauskorrespondent und Produzent zum Video-News-Team stossen. Er ist derzeit als Chef vom Dienst, Produzent und Videojournalist bei Keystone-SDA tätig.

Wie bereits kommuniziert ist Nicole Ulrich, die früher in verschiedenen Funktionen bei SRF, Tele Züri und der Produktionsfirma Mediafisch tätig war, stellvertretende Ressortleiterin.

 

20 Minuten Now! mit sehr gutem Start

Mit «20 Minuten Now!» hat 20 Minuten Anfang November ein komplett auf mobile Nutzung ausgelegtes Newsformat lanciert. Die wichtigsten News werden kompakt präsentiert und jeder Beitrag kann jederzeit übersprungen werden.

Gaudenz Looser, Chefredaktor 20 Minuten ist zufrieden mit dem Start: «Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem nutzerzentrierten Ansatz die zeitgemässe und für 20 Minuten richtige Art der Video-Berichterstattung gefunden haben. Das zeigen das sehr positive Feedback und die Entwicklung der Nutzerzahlen.»

201003_VideoStudio_8

Ringier Advertising mit neuem digitalen Auftritt

Ringier Advertising hat Anfangs Dezember 2020 einen eigenständigen digitalen B2B-Auftritt mit einer neuen Website und Kanälen in den sozialen Netzwerken lanciert.

RingierAdvertising_03122020

Seit Oktober ist die Digital- und Print-Vermarktungseinheit Ringier Advertising unter der Leitung von Managing Director Thomas Passen operativ tätig. Die Lancierung der eigenen Website setzt die im Februar 2020 angekündigte Eingliederung der Vermarktung des Print- und Digitalportfolios bei Ringier fort, während Admeira sich fortan ausschliesslich auf die TV-Vermarktung konzentriert.

Unter Ringier-advertising.ch finden Werbeauftraggeber, Agenturen und weitere Interessierte alle wichtigen Informationen zu den Werbemöglichkeiten der Ringier-Medientitel sowie des Print- und Digital-Inventars von externen Kunden. Die zusätzliche Präsenz in den Sozialen Medien mit Accounts auf Twitter und LinkedIn soll eine ganzheitliche Kommunikation über alle Plattformen hinweg ermöglichen.

 

Neue Markenwelt

Neu ist der Einstieg via der übergeordneten Markenwelt, worunter sodann die verschiedenen Werbemöglichkeiten in Print und Digital aufgeteilt werden. Jegliche Angaben zum Angebot von Ringier Advertising sind frei zugänglich, von aktuellen Mediadaten über buchbare Werbeformate bis hin zu Preisen und Tarifen. Zudem finden sich Ausführungen zu den Online-Buchungstools für Print und Digital, Targeting-Möglichkeiten und Programmatic Advertising. Im Login-Bereich finden registrierte Nutzerinnen und Nutzer weiterhin die bereits bekannte Toolbox, die auch den Mediacompass umfasst.

Schlechte Warenverfügbarkeit bringt Kund*innen zur Weissglut

Onlineshopping bietet viele Vorteile und erfährt gerade beim Weihnachtsshopping in Zeiten der Pandemie noch grössere Beliebtheit. Woran stören sich die Kunden aber? Und wie schätzen Shopbetreiber die Lage ein? Der aktuelle «E-Commerce-Frustbarometer» von Elaboratum und Trusted Shops gibt einen Überblick über die nervigsten Situationen im E-Commerce.

vcsPRAsset_3582413_665187_5d683e2f-f686-4a4b-8019-f6bea278893b_0

In der Studie haben Elaboratum und Trusted Shops die Top-Frustfaktoren identifiziert und gerankt. Mehr als 1’200 deutsche und Schweizer Onlineshopper haben anhand von 15 Situationen den Frustfaktor, Abbruchgründe und absolute No-Gos beim Onlineshopping bewertet. Von den Shopbetreibern wollten sie wissen, wie sie das Frustpotenzial ihrer Kunden einschätzen.

 

Keine Frusttoleranz bei Warenverfügbarkeit, Werbemails und Retourenprozessen
Über die Gesamtheit der Befragten hinweg stellten sich schlechte Warenverfügbarkeit, eine grosse Menge an Werbemails und kundenunfreundliche Retourenprozesse als die drei grössten Frustfaktoren beim Onlineshopping heraus. Im Unterschied zu Deutschland sind fehlende Kontaktmöglichkeiten für Schweizer Onlineshopper ein wesentlicher Frustfaktor, der diese nicht nur nervt, sondern auch dazu bringt, entsprechende Shops zu meiden. Auch unübersichtliche Websites erzeugen in der Schweiz grösseren Ärger als in Deutschland.

1vcsPRAsset_3582413_665187_5d683e2f-f686-4a4b-8019-f6bea278893b_0

Absteigendes Ranking der Top-10-Frustfaktoren, basierend auf der Befragung von 1’200 Verbrauchern. (Quelle: Elaboratum/Trusted Shops)

 

Über- und unterschätzte Frustfaktoren

Grundsätzlich zeigen sich die Shop-Betreiber in der Studie sehr reflektiert und selbstkritisch: Die meisten Situationen schätzen sie durch die Kundenbrille betrachtet zu einem höheren Prozentsatz als die Onlineshopper selbst als frustrierend ein.Zu den von den Shopbetreibern überschätzten Faktoren gehören Ladezeiten und verstreckte Hotlinenummern. Während die Ladezeiten bei den Verbrauchern keine signifikante Rolle spielen, landen sie bei den Shopbetreibern auf Platz 3. Top-Frustfaktor aus Shopbetreibersicht sind unzureichende Kontaktmöglichkeiten, die bei den Verbrauchern jedoch weniger stark ins Gewicht fallen und vor allem von der Zielgruppe Ü60 bemängelt werden.

Bezeichnenderweise unterschätzen Shopbetreiber jedoch den Frustfaktor von Werbemails und einem kundenunfreundlichen Retourenprozess, also von den Top-Frustfaktoren 2 und 3 der Kunden. Sie sehen somit an diesen entscheidenden Stellen den Schmerz des Kunden nicht. Elaboratum-Senior Consultant Saskia Roch sieht dies als Ausdruck, dass Prozessexzellenz im E-Commerce teilweise noch verkannt wird: «Während in den letzten Jahren immer neue Funktionen für den Kunden im Vordergrund standen, läuten die Ergebnisse des Frustbarometers eine neue Ära ein: Der Fokus der Shopbetreiber sollte vermehrt auf der Exzellenz hinter den Kulissen liegen, etwa auf reibungslosen Prozessen und effizientem Datenmanagement.»

vcsPRAsset_3582413_665193_56b99e7d-54b6-40db-926d-f096966a48f0_0

Das unterschätzen Shopbetreiber. Absteigendes Ranking der Top-15-Frustfaktoren, basierend auf der Befragung von 1’200 Verbrauchern und der Einschätzung zum Kunden-Frust von 500 Shopbetreibern. (Quelle: Elaboratum/Trusted Shops)

 

Blinde Flecken beim Vertrauen 

Shop-Betreiber unterschätzen zudem die Relevanz von vertrauensbildenden Elementen wie Siegeln und Bewertungen. Fast jeder zweite Verbraucher (47 Prozent) meidet Shops ohne Siegel, während dieser Anteil von Shop-Betreibern gerade einmal auf 30 Prozent geschätzt wird. Für 44 Prozent der Verbraucher sind Bewertungen entscheidend beim Einkauf, Shop-Betreiber identifizieren dies nicht als kritisches Thema. «Interessant, dass die Studienergebnisse genau das unterstreichen, wozu wir Shopbetreibern jeden Tag raten: Nutzen Sie Siegel und Bewertungen. Sie sind vertrauensbildende Elemente und fördern frustfreies Shoppen», bekräftigt Britta Kristin Agel, Director Inbound Demand Generation bei Trusted Shops.
 

vcsPRAsset_3582413_665194_ff8cfd2c-7358-4441-af53-6dd7ad0907b4_0

5 Tipps für ein verbessertes Kundenerlebnis beim Onlineshopping

Wie können Unternehmen basierend auf den Studienergebnissen die Customer Experience beim Onlineshopping verbessern und den Frust mindern? Elaboratum und Trusted Shops geben dafür fünf Tipps.

 

1. Prozessexzellenz meistern

Hier lautet Maximale Transparenz die Devise. Wenn Ware doch einmal nicht verfügbar ist, so muss der Kunde darüber zumindest informiert und auch über den fortlaufenden Status seiner Bestellung im Bilde sein. Zögert sich alles zu lang hinaus, schafft Kulanz Versöhnung: Eine Info-Mail mit einem Gutscheincode und der Bitte um Geduld stimmt auch die genervtesten Kunden oft milde.

 

2. Relevanz in der Ansprache beachten

Wenn schon Werbemails, dann bitte mit Mehrwert für mich – das erwarten Kunden heute. Daher sollten Unternehmen Newsletter und werbliche Mails mit Bedacht versenden. Die Segmentierung der Kundengruppen und Relevanz der Ansprache ist zu prüfen, die Häufigkeit zu hinterfragen.

 

3. Kundenwiderstände und Risiken vermeiden

Wenn der Retourenschein fehlt, um so die Retoure unwahrscheinlich zu machen, kann der Frust hierüber durch das Behavior Pattern «Pseudo-Justification» gemildert werden: Der Kunde akzeptiert erfahrungsgemäss die Pseudo-Rechtfertigung, dass ein Retourenschein aus Umweltgründen nur zum Download bereitsteht, sodass die Situation als weniger negativ wahrgenommen wird.

 

4. Vertrauen schaffen

Für neue Onlineshops und unbekannte Marken geben Siegel und Bewertungen anderer Kunden Erstkäufern das nötige Mass an Sicherheit. Auch bei alteingesessenen Shops sind sie wirksam, indem sie richtig positioniert die Kaufentscheidung durch ihre Autorität positiv beeinflussen.

 

5. Demographische Unterschiede berücksichtigen

Die Zielgruppe sollte im Fokus aller Bemühungen stehen, tickt jedoch nicht immer gleich. Die Erkenntnisse zu Unterschieden zwischen Geschlechtern, Altersgruppen oder im Ländervergleich liefern wertvollen Input, wenn es darum geht, Userflows und Customer Journeys für die jeweilige Zielgruppe auszugestalten.

Die Studie «Frustbarometer E-Commerce» von Elaboratum New Commerce Consulting und Trusted Shops untersucht die grössten Frustsituationen von Kund*innen beim Onlineshopping. Befragt wurden in Deutschland und der Schweiz 1’200 Verbraucher sowie 500 Shopbetreiber zu 15 Situationen nach der Einschätzung:

  • Wie hoch ist in dieser Situation Ihr Frustfaktor?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, deswegen einen Kauf abzubrechen?  
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, den Onlineshop für zukünftige Einkäufe nicht mehr in Betracht zu ziehen?

Im Studienergebnis stehen die Kunden- und Anbietersicht gegenüber, sodass mögliche blinde Flecken auf Händlerseite identifiziert werden. 

Die Ergebnisse sind in einem Whitepaper zusammengefasst, das zudem fünf konkrete Tipps für Händler liefert, um ein verbessertes Kundenerlebnis im E-Commerce zu ermöglichen.  

Markus Somm wird Chefredaktor des Satiremagazins Nebelspalter

Die Winterthurer Klarsicht AG übernimmt das Satiremagazin Nebelspalter. Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung, wird neuer Chefredaktor.

nebelspalter-ausgabe

Klarsicht wurde von Somm und anderen Investoren gegründet. Thomas Engeli, der bisherige Besitzer des Nebelspalters, wird als Herausgeber fungieren. Er beteiligt sich an der Aktiengesellschaft und zieht in deren Verwaltungsrat ein, wie der Nebelspalter Verlag am Donnerstag mitteilte.

Das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernimmt Konrad Hummler, die Redaktionsleitung verbleibt bei Marco Ratschiller.

Klarsicht wolle den Nebelspalter digital neu lancieren, heisst es in der Mitteilung. Dafür würden rund Sechzig Investoren «beträchtliche» Mittel einschiessen. Die digitale Ausgabe gehe im Frühjahr 2021 online. Die Printausgabe erscheine bis auf weiteres unverändert.

Im November hatte die Handelszeitung geschrieben, dass Somm plane, den Nebelspalter zu übernehmen (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Excom Media bespielt neu Innenbildschirme der Rotpunkt Apotheken

Excom Media wird ab 1. Januar 2021 einen Teil der Inhalte ausgewählter POS-Screens der Rotpunkt Apotheken vermarkten. Damit wächst der POS-Werbekanal der Schweizer Apotheken um weitere 70 Grossbildschirme schweizweit.

Excom-Media_Rotpunkt_PM_Teaserbild_dunkel

Die Schweizer Apothekenlandschaft ist ein heterogenes Feld. Die meisten unabhängigen Apotheken profitieren davon, dass sie sich in den Bereichen Einkauf und Marketing in einer der rund 15 Schweizer Gruppierungen zusammenschliessen, um von Synergien zu profitieren.

Excom Media schafft für Werbetreiber aus dem Bereich Healthcare den Brückenschlag zwischen vieler dieser Gruppierungen. Mit Rotpunkt erweitert Excom Media ihr POS-Netzwerk um eine weitere Gross-Gruppierung erweitern. So verbindet der Healthcare & Beauty Channel aktuell rund 500 mittel- bis hochfrequentierte Apotheken- und Drogeriestandorte schweizweit.

Ein starker Auftritt am Verkaufspunkt ist gerade bei Produkten aus dem Bereich Healthcare essenziell, denn die meisten OTC-Produkte werden ausschliesslich hier gekauft. Die Werbeinhalte dienen als Impulsgeber kurz vor dem Kauf und sensibilisieren das beratende Fachpersonal tagtäglich auf die beworbenen Produkte.

Tschuggen Hotel Group erhält Myclimate Award

Die Klimaschutzorganisation Myclimate zeichnet jährlich Unternehmen aus der Touristikbranche mit den Myclimate Awards aus und würdigt damit nachhaltige und dabei wirtschaftlich erfolgreiche Angebote sowie besondere Anstrengungen. Die Tschuggen Hotel Group erhält 2020 einen Award.

_8509689-2

Die Tschuggen Hotel Group wurde mit dem Myclimate-Award für die Vorreiterrolle Nachhaltigkeit im Bereich der Premium-Hotellerie ausgezeichnet. «Die Tschuggen Hotel Group hat Nachhaltigkeit und Klimaschutz ganzheitlich in ihren Betrieb integriert. Sensibilisierungsmassnahmen und das Angebot, sich für den Klimaschutz einzusetzen, erreichen sowohl die Mitarbeitenden als auch die Gäste», begründet Stephen Neff, CEO von Myclimate, die Wahl.

Leo Maissen, CEO Hotel Operations der Tschuggen Hotel Group durfte gemeinsam mit Christian Klein, CEO Finance & Property der Schweizer Hotelgruppe, den Award am Montag von Stephen Neff entgegennehmen. Die Übergabe fand im Tschuggen Grand Hotel Arosa statt, das am Freitag die Wintersaison 2020/21 eröffnete.

Nachdem die Tschuggen Hotel Group bereits seit 2013 Massnahmen für einen möglichst nachhaltigen Betrieb umsetzt, lancierte die Hotelgruppe mit Häusern in Ascona, Arosa und St. Moritz 2019 die Zusammenarbeit mit Myclimate und operiert seither komplett klimaneutral. Für die Kompensation des unvermeidbaren CO2-Ausstosses hat sich die Tschuggen Hotel Group für jeweils ein Myclimate Projekt in der Schweiz und eines in Ruanda entschieden.

Aroma setzt Pop-Up-Projekt mit «Chalet Séparé» fort

Das erfolgreiche Pop-up Chambre Separée geht in die winterliche Fortsetzung. Das von Aroma umgesetzte «Chalet Séparé» findet vom 1. Dezember bis 31. Januar im Garten des Restaurants Camino in Zürich statt.

Impression_Chalet-Separe_02

Im Herbst hatte während 30 Tagen das «Chambre Séparée» im Hotel Ambassador geöffnet – und stiess dabei auf viel positives Feedback bei den Gästen (Werbewoche.ch berichtete). An diesen Erfolg will nun das «Chalet Séparé» anknüpfen.

«Die Situation für die Gastronomie und die Gäste bleibt weiterhin angespannt. Im Wesentlichen möchten wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern weiterhin Möglichkeiten der ungezwungenen Begegnung im Covid-19-konformen Rahmen schaffen», so Eugen Brunner, CEO von Aroma und Mitveranstalter.

Von der Idee des «Chalet Séparé» liess sich Sarah Hartmann vom Restaurant Camino rasch überzeugen. Den Gästen wird ein Winterzauber-Ambiente geboten, serviert werden dabei winterliche Gerichte, beispielsweise ein Fondue des Maître Fromager Rolf Beeler.

Impression_Chalet-Separe_01

Veranstalter: Eugen Brunner (Aroma), Georg Twerenbold (t’nt events), Sarah Hartmann (Restaurant Camino). Verantwortlich bei Aroma: Matthias Berg (Projekt- und Produktionsleitung), Simon Klaus (Produktion), Carla Franchetto (Grafik und Produktionsplanung), Yvonne Eichholzer (Styling).

So plant Migros Zürich den Supermarkt der Zukunft

Mit dem Projekt «Bridge» beschreitet die Genossenschaft Migros Zürich neue Wege. Im neuen Supermarkt, der am 4. März 2021 an der Europaallee in Zürich öffnen soll, werden Drittmieter ihren Platz haben, und es soll möglich sein, sich eingekaufte Produkte wie Fisch oder Fleisch vor Ort zubereiten zu lassen. Dies schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

migros-bridge

«‹Bridge› will die Brücke schlagen vom Supermarkt zur Gastronomie und zum Event», sagt Projektleiter David Böhler auf Anfrage der Handelszeitung. Auf der Fläche von rund 2000 Quadratmetern sind 320 Sitzplätze in sechs bis sieben Sitzplatzzonen geplant.

Mit dem Konzept «Bridge» interpretiert die Genossenschaft Migros Zürich den internationalen Trend, Detailhandel und Gastronomie zu verschmelzen. Ein neues Supermarktelement ist auch das «Food-Lab». «Hier können sich kleine und mittlere Gruppen einmieten und selber kochen. Oder es werden Kurse über ‹Bridge› angeboten», erklärt Böhler gegenüber der Handelszeitung. «Bridge» sei weniger eine Blaupause für eine grundsätzliche Expansion, sondern ein «Migros-Lernfeld», so Böhler weiter. «Einzelteile davon können im Erfolgsfall durchaus multipliziert werden.»

Swiss Marketing Forum lädt zum Webinar «Redaktionelle Markenführung»

Das Swiss Marketing Forum lädt zum Webinar mit dem Thema «Redaktionelle Markenführung». Am 10. Dezember findet das kostenlose Online-Event mit Tarkan Özküp, Chief Commercial Officer Watson News, statt.

fh_hwz_webinar

Was für einen Einfluss haben die ICH-Marken von CEOs auf den Erfolg einer Unternehmung? Was passiert, wenn Marken beginnen Geschichten zu erzählen, anstatt nur zu werben? Auf solche und weitere Fragen möchte Der Watson-CCO Tarkan Özküp im Rahmen des kostenlosen Webinars antworten.

Das Webinar findet 10. Dezember von 10 bis 11 Uhr statt und wird mit den SMF-Partnern ÖKK, Watson News und HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt.

get_footer();