Swiss Press Photo 19: Das sind die Gewinner

Die Gewinner und Gewinnerinnen der von der Fondation Reinhardt von Graffenried vergebenen «Swiss Press Photo»-Preise 2019 sind in allen Kategorien bekannt.

Der Hauptgewinner des «Swiss Press Photo 19», der «Swiss Press Photographer of the Year», wird an der Swiss Press Award Preisverleihung am 24. April 2019 in Bern erkoren. Der Gewinner des «Swiss Press Local» und die für die Swiss Press Print, Online, Radio und Video Awards nominierten JournalistInnen werden am Freitag, den 12. April 2019 angekündigt.

 

Kategorie «Aktualität»: Stefan Bohrer (Blick)

Stefan Bohrer

Am 27. Juli 2018 geraten auf dem Areal ­einer Logistikfirma am Basler Rheinhafen alte Bahnschwellen in Brand. Eine Handvoll Schaulustige sehen entspannt zu, wie eine 30 Meter hohe Rauchsäule in den Himmel steigt; jemand macht ein Selfie. Dabei hat die Polizei Giftalarm ausgelöst und die Bevölkerung angewiesen, drinnen zu bleiben sowie Fenster und Türen zu schliessen.

 

Kategorie «Alltag»: Christian Merz (Zürcher Unterländer)

christian-merz

Die Chläuse der St. Nikolausgesellschaft Zürich besuchen in der Adventszeit nicht nur Kinder, sondern auch Verbrecher. Am 3. Dezember 2018 marschieren sie in die Justizvollzugsanstalt Pöschwies. Drinnen liest der Samichlaus den Häftlingen nicht etwa einzeln die Leviten, obwohl es dazu ja allen Grund gäbe. Vielmehr erzählt er eine allgemeine Geschichte, verteilt Grittibänze – und wird mit erstaunlich viel Wärme, aber auch Respekt empfangen.

 

Kategorie «Schweizer Reportagen»: Nicolas Bordard (Le Temps)

nicolas-brodard

Kategorie «Porträt»: Anthony Anex (Keystone)

anthony-anex

Die Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist lädt am 7. Oktober 2018 gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF zu eine Kunstperformance im Wasser. Unter dem Titel «Toi comme le corail symbiotique» schwimmen rund 500 Gäste im frisch renovierten Berner Hallenbad Hirschengraben in der durch Videoprojektionen erzeugten Farbenpracht. Rist will damit auf das Sterben der Korallen aufmerksam machen.

 

Kategorie «Sport»: Laurent Gillieron (Keystone)

7cc2e1e7-ba5a-4fe4-bd09-72f973054cbd

Am 22. Juni 2018 gewinnt die Schweiz an der Fussball-WM in Russland gegen Serbien. Mehr zu reden als der Sieg gibt der Doppeladler, ein Symbol auf der albanischen Flagge. Der Schweizer Granit Xhaka zeigt ihn nach dem 1:1, Xherdan Shaqiri doppelt nach dem 2:1 nach. Den beiden Doppelbürgern wird die Geste als Provokation des Gegners ausgelegt. Der Fussballverband FIFA bestraft sie mit einer Busse von je 10’000 Franken.

 

Kategorie «Ausland»: Michael Zumstein (Le Point)

d15c44c9-aded-4cc7-9663-2170b4a33c5f

In Goudoumaria im afrikanischen Staat Niger steht ein Rehabilitationszentrum für Ex-Mitglieder von Boko Haram. Hier wird versucht, reuige Kämpfer der islamistischen Terrorsekte zu reintegrieren. Manche wollen anonym bleiben, wie Mohamed aus Nigeria. Andere zeigen ihr Gesicht, wie Ali, der freiwillig ins Zentrum eingetreten ist. Dort gibt es auch eine Frauenabteilung.

 

«Der Minister erscheint auf keinem Bild, aber jedes zeigt seine Sicht der Dinge»: So steht es in der Reportage über Bundesrat Alain Berset anlässlich seines Präsidialjahrs 2018. Kommunikationschefin Nicole Lamon ist stets in der Nähe. «Alain» gratuliert Nationalratspräsident Jürg Stahl. Ein Bundesweibel schreitet voran. Bodybuilderin Fanny Clavien macht ein Selfie mit Berset.

 

Spick News: KünzlerBachmann lanciert eine Wochenzeitung für Jugendliche

Bekannt ist Spick als Schülermagazin. Nach der erfolgreichen Lancierung des MiniSpick, einem kostenlosen Monatsmagazin für Kinder, startet der Verlag nun ein neues Produkt: Spick News - eine gedruckte Wochenzeitung für Jugendliche.

spick-news

Ziel des neuen Produkts ist es, aufzuklären und Informationen zu vermitteln, statt Meinungen zu machen und zu verbreiten. «Mit Spick News wollen wir vor allem Informationen vermitteln. Dabei halten wir die Texte grundsätzlich frei von politischen Tendenzen und Meinungen. Bei komplexeren und kontroversen Themen zeigen wir die unterschiedlichen Blickwinkel auf und erläutern diese. So können Lehrkräfte die Zeitung auch als Unterrichtshilfe in ihren Klassen nutzen», erklärt Alexander Volz, Chefredaktor von Spick News.

Zielgruppe der Zeitung sind die 10 bis 15-Jährigen. Die Beiträge sind so aufbereitet, dass auch die jüngeren Leserinnen und Leser ihre Freude am Lesen haben werden und sich nicht überfordert fühlen. Thematische Schwerpunkte liegen auf den aktuellen nationalen und internationalen Geschehnissen und den News aus den Interessensbereichen der Jugendlichen.

In Kooperation mit Swisscom wird die Rubrik «Medienkompetenz» genutzt, um über Themen wie den sicheren Umgang mit digitalen Medien, oder das Erkennen von Fake News, aufzuklären. Mit der Rubrik «Schreibwerkstatt» bietet Spick News, in Kooperation mit der Schweizerischen Post, Schulklassen die Möglichkeit, ein Thema selbständig zu erarbeiten und dieses in Form eines doppelseitigen Artikels zu publizieren. Dabei werden die Klassen fachlich durch die Redaktion begleitet. Abgerundet wird der Inhalt durch Rätsel, Comics und Interaktionsmöglichkeiten.

«Auch wenn der Zeitungsmarkt rückläufig ist, sind wir davon überzeugt, dass das Medium Zeitung für Jugendliche eine besondere Attraktivität als alternative oder ergänzende Informationsquelle haben wird», sagt Roger Hartmann, Verlagsleiter beim KünzlerBachmann Verlag. Unterstützung erhält er dabei sowohl inhaltlich als auch in Form von Kooperationen, von den etablierten Medienhäusern Tamedia, Ringier, Somedia und dem Verband Schweizer Medien.

Bereits am 29. März wird eine erste Ausgabe zu Promotionszwecken in alle Lehrerzimmer der Deutschschweiz verteilt und an 20’000 Haushalte mittels Zielversand versendet. Der eigentliche Start der wöchentlichen Zeitung für Jugendliche ist der 3. Mai. Geplant sind 30 Ausgaben pro Jahr. Gedruckt wird die Zeitung im Tabloid-Format. Spick News ist exklusiv im Abo erhältlich.

Marketing-Gespräche: MK und Werbewoche laden ins Kosmos

Die erste Veranstaltung der neuen Reihe «Marketing-Gespräche», die MK und Werbewoche zusammen lanciert haben, war ein Erfolg: Mehr als 80 Marketeers, Agenturprofis und Werber fanden den Weg ins Kosmos an der Europaallee. Dort erlebten sie unter anderem eine Diskussion zwischen Blick-Chefredaktor Andreas Dietrich und Sir Mary-Stratege Nicolas Hostettler.

MK und Werbewoche haben die erste Veranstaltung ihrer neuen Reihe «Marketing-Gespräche» erfolgreich über die Bühne gebracht. Unter dem Titel «Let’s make the news! Wie Marken in die Medien kommen.» luden die beiden Fachzeitschriften ins Kosmos an der Europaallee. Über 80 Marketeers, Agenturprofis und Werber kamen und erlebten einen inspirierenden Abend.

Das Konzept ist dabei gleichsam simpel und innovativ: Beginn bereits um 17 Uhr, dann circa eine Stunde intellektueller Input – aber keine trockenen Marketing-Cases, sondern Meta-Themen, die zum Nachdenken anregen. Immer wieder Live-Musik. Und schliesslich ein Apéro Riche, bei dem das Gespräch miteinander im Vordergrund steht.

Cary Steinmann hält Input-Referat

Strategie-Legende Cary Steinmann (unter anderem ehemals Scholz&Friends, TBWA und Wirz) hielt das Input-Referat und forderte die Anwesenden auf, von der allgegenwärtigen Push-Mentalität in der Werbung Abstand zu nehmen. Es gehe nicht darum, mit einem Feuerwehrschlauch auf die Kunden zu zielen, sondern ihnen (mit einer Pull-Mentalität) einen Pool zu bauen, in den sie freiwillig springen. Steinmann zeigte an kurzweiligen Beispielen, welche Schweizer Marken das erfolgreich vorgemacht haben – und damit in die Medien gekommen sind.

DSC_7298

Andreas Dietrich und Nicolas Hostettler sprechen über Medien und Marketing

Danach diskutierten Blick-Chefredaktor Andreas Dietrich und der Strategy Director von Sir Mary, Nicolas Hostettler, überaus offen und entspannt das Verhältnis von Medien und Marketing. Mit Redaktor Johannes Hapig als Moderator sprachen sie etwa über die Ökonomie der Aufmerksamkeit oder die Chancen und Gefahren von Native Advertising.

DSC_7307

Anna Kohler führt durch den Abend

Den «roten Faden» der Veranstaltung bildeten die Auftritte von Anna Kohler, der Publizistischen Leiterin von MK und Werbewoche. Charmant begrüsste sie die Gäste, stellte die Referenten und den schottischen Musiker Argyle Singh (der beeindruckende Intermezzi lieferte!) vor.

DSC_7305

Anschliessender Apéro für gemütliches Networking

Beim anschliessenden Apéro im Kosmos-Club fand bei Drinks und Catering ein Austausch statt, der bis in die späten Abendstunden dauerte. Schon jetzt darf man sich also auf den 25. Juni 2019 freuen – dann findet das zweite «Marketing-Gespräch» zum Thema «Mensch? Marke! Marke? Mensch!» statt. Alle Informationen dazu finden Sie in wenigen Tagen online. Eine Foto-Galerie des Events erscheint in der kommenden Ausgabe von MK Marketing & Kommunikation.

marketinggespreaeche
Unbenannt-5

Fotos: Thomas Häusermann

Hella Studio und Apps with love verleihen Freiwilligenarbeit-App Schub

Mit der App «Five up» aktiviert und organisiert man ganz einfach Freiwilligenarbeit. Entwickelt hat sie Apps with love, beworben wird sie von Hella Studio.

1_fiveup_HellaStudio_Kampagne_WebQuer_S

Five up ist ein junges Startup Unternehmen aus Biel. Es engagiert sich an der Schnittstelle von Gesellschaft und Wirtschaft mit Focus auf Gemeinnützigkeit. In der Schweiz gibt es viele freiwillige Helfer. Mit der App «Five up» aktiviert und organisiert man ganz einfach ihre Unterstützung. 

Die Burgdorfer Agentur Hella Studio bewirbt die von Apps with love entwickelte App so einfach wie die App selbst funktioniert. Mit einer klaren Leitidee und einem plakativen Keyvisual, einer digitalen Hand, kann man die Screeninhalte wechseln, wie es die Situation gerade erfordert.

Five up wird in allen Kanälen beworben, die sinnvoll sind: Konzentration auf Online, Offline, PR.  Die Kommunikation verläuft in zwei Phasen: In der ersten wird die App eingeführt. In der zweiten geben User der App ein High Five, weil sie ihre Organisation oder Institution genial unterstützt hat.

4_fiveup_HellaStudio_Kampagne_PrintHoch_S

Verantwortlich bei Five up: Maximiliane Basile (Initiantin/CEO), Lukas Streit (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Hella Studio: Kasper Kobel (Leitidee, Konzept und Gestaltung); Joëlle Lehmann (Fotografie). Verantwortlich bei Apps with love: Michael Schranz (Gesamtlead und Vermarktungstrategie); Adrian Bader (Technische Projektleitung). Verantwortlich bei Nulleins: Joël Weber (CI/CD).

Rocket kreiert neue Keyvisuals für das Hotel Savoy Baur en Ville

Das legendäre Savoy Baur en Ville am Paradeplatz kommuniziert mit neuen Keyvisuals. Kreiert hat sie die Luzerner Agentur Rocket.

RZ_Savoy__Terrassed

Mit neuen illustrativen Keyvisuals im Retrostil will das 5-Sterne-Hotel die Verbindung von modernem Auftritt und über 180-jähriger Tradition zeigen. Neben dem Hauptsujet mit der Aussenansicht, werden in weiteren Visuals der Lobbybereich, die Terrasse und das dazugehörige Restaurant Orsini gezeigt. Für die Kreation zeichnet die Luzerner Werbeagentur Rocket verantwortlich.

Agentur am Flughafen gestaltet neue Galaaxy

Die Weisse Arena Gruppe in Flims/Laax/Falera gilt als das innovative Vorzeige-360°- Dienstleistungsunternehmen in der Tourismus- und Freizeitbranche im Alpenraum. Nach der Rennovation und der Erweiterung der Gebäude auf dem Crap Sogn Gion zum «Galaaxy» musste auch der digitale Auftritt erneuert werden.

Die Weisse Arena Gruppe hat dabei die Agentur am Flughafen an den Berg gerufen. Galaaxy spricht B2C- und B2B-Kunden an und bietet neben verschiedensten Restaurants, Bars und Übernachtungsmöglichkeiten auch einen unvergleichlichen Workspace beziehungsweise eine eindrückliche Eventplattform, bei der mitten in den Bergen so ziemlich alles möglich gemacht wird. Im «Galaaxy» kann nun also auf 2252 Metern über Meer gegessen, gearbeitet, übernachtet und so richtig gefeiert werden. Galaaxylaax.ch

Screen 3

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Eliane Bernasocchi (Marketing- und Verkaufsleiterin), Andrew Westbrook (Teamleiter Marketing). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: Max Eugster (Beratung/Projektleitung, Katie Eugster (Interactive Media Design), Dominique Rutishauser (Art Direction), Maxomedia (Programmierung), Eric Andersson (Icons)
 

Y&R Wunderman entwickelt Kampagne für die Welt des E-Tradings von PostFinance

Auf unterhaltsame Weise und mit kanalspezifischen Umsetzungen zeigt Y&R Wunderman, wie man sich als Anleger auf dem internationalen Börsen-Parkett bewegt.

1c424182-7965-4d7b-b22a-3820084f7bb9

Wenn der Big Ben im Hotelzimmer läutet oder man sich am Zürcher Schanzengraben wie in Amsterdam fühlt, rückt die Welt für PostFinance gleich etwas zusammen. Denn mit ihrem E-Trading erreicht man die internationalen Börsenmärkte immer und von überall. Um dies zu kommunizieren hat Y&R Wunderman mit «Zwei von Welt» zwei neue Protagonisten ins Leben gerufen, welche die Vorzüge und das Pricing des E-Tradings amüsant erklären. Um Aufmerksamkeit für das Thema zu generieren wurde der «Zwei von Welt» Spot online eingesetzt.

Alle User, welche den Awareness Spot online gesehen hatten, wurden durch den Erklärspot des «Mannes von Welt» näher an das Produkt geführt.

Die Online-Spots werden kanalgerecht auf verschiedenen Web-Plattformen mit trading-affiner Zielgruppe sowie auf LinkedIn und Twitter ausgespielt und mit Anzeigen in wirtschaftsnahen Printtiteln begleitet.

47b3504d-8d3b-4c1f-b106-783ffa5f1912

Um die Botschaft des E-Tradings zu untermauern, verblüfft Y&R Wunderman Reisende am Flughafen Zürich mit ad-e-motions und Digital-Screens, welche überraschende Parallelen zwischen Schweizer Sehenswürdigkeiten und jenen aus aller Welt zeigen. Diese Verschmelzung demonstriert auf sympathische Weise, dass man als Anleger einfach und schnell zum Global Player werden kann – egal wann und wo man sich gerade befindet.

96c0820d-758d-4aba-9e31-e5bd81bd127b

Verantwortlich bei PostFinance: Ursula Käser, Daniel Mewes (Steuerung); Silvan Merki, Tatjana Meichtry (Konzeption); Francisco Moreno, Cynthia Hofmann, Vassiliki Paidoussi (Marketing Investment Solutions / Channelmanagement); Pascal Frey, Monika Siegenthaler, Andrea Wey (Realisation). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Swen Morath (CCO); Benjamin Franken (CD); Stephanie Belvedere (Konzept/Art Direction); Leandro Correia (Grafik); Christian Schirmer (Text/Konzept); Lukas Diem (Strategie); Elias Zurbuchen (Desktop Publishing); Rafael Tucev, Marlon Perini (Programming); Tamar Hächler, Doro Beck, Sandro Tschuor (Beratung). Filmproduktion: Shining Pictures: Leonardo Sanfilippo (Executive Producer); Susann Henggeler (Produktionsleitung); Alessandra Dolci (Postproducer); Felipe Ascacibar (Regie); Armin Franzen (Kamera); Foto: Gerd Linnekogel (Fotograf); Script: Domenico Blass (Dialog). Mediaagenturen: Havas Media: Claudia Gantenbein, Georges Berard (Out of Home, Print). Webrepublic: Janine Lüchinger, Lorin Vögeli, Priscilla Brumm (Online).

NET-Metrix stellt SMDH ein und richtet die Onlineforschung neu aus

Das von Mediapulse und WEMF gemeinsam initiierte Projekt «Swiss Media Data Hub» wird eingestellt.

Das Entwicklungsprojekt «Swiss Media Data Hub» (SMDH) war ursprünglich darauf ausgerichtet, eine zentrale Plattform zu schaffen («Data Hub»), aus der sowohl Daten im Währungsstandard für die Online-Werbeträger- als auch für die Online-Werbemittel-Messung resultieren sollten. Auch sollten aus diesem System den beiden Währungsorganisationen Mediapulse und WEMF sogenannte Spenderdaten zur Integration in konvergente (crossmediale) Auswertungssysteme geliefert werden. Die Datenerhebung wurde Mitte des letzten Jahres gestartet (Werbewoche.ch berichtete).

Im Verlaufe der letzten Monate stellte sich laut Mitteilung heraus, dass die gemeinsam mit den Partnerunternehmen angestrebte Gesamtlösung aufgrund der hohen Komplexität nicht realisierbar ist. Insbesondere der Aufbau eines reinen Softwarepanels mit der geforderten Masse und Qualität war eine zu grosse Herausforderung. Nach Evaluation von weiteren Lösungsansätzen, welche zu überproportional hohen Kosten geführt hätten, hat sich der NET-Metrix-Verwaltungsrat dazu entschlossen, das Projekt SMDH per sofort einzustellen. 

In einem nächsten Schritt wird innerhalb von NET-Metrix evaluiert werden, wie in einem modifizierten Vorgehen die Bedürfnisse des Onlinemarktes mit vertretbarem Aufwand adressiert werden können.

Der Swiss Media Data Hub (SMDH) war ein Entwicklungsprojekt der NET-Metrix  – der unabhängigen Schweizer Instanz für die Internet-Nutzungsforschung. NET-Metrix wird getragen von Mediapulse und WEMF sowie den Interessensvereinigungen AGFS (Arbeitsgemeinschaft Fernsehwerbung Schweiz), IAB Switzerland (International Advertising Bureau Switzerland Association), IGEM (Interessengemeinschaft Elektronische Medien), LSA (Leading Swiss Agencies) und SWA (Schweizer Werbe-Auftraggeberverband). Der SMDH war auf die Konzeption, Lancierung und den Betrieb einer neuen Onlineforschung in der Schweiz ausgerichtet, die im Sinne eines Gesamtsystems in der Lage ist, relevante Kennwerte sowohl zur Nutzung von Onlineangeboten als auch zum Erfolg von Online-Werbekampagnen zu erfassen, um die so gewonnenen Daten dem Medien- und Werbemarkt als gemeinsame Onlinewährung für Werbeträger und Werbemittel inkl. Streaming bereitzustellen.

smdh

«Finde, was dich glücklich macht»: Contexta kreiert neue Ricardo.ch-Kampagne

Die neue, von Contexta kreierte Kampagne des Online-Marktplatzes Ricardo.ch zeigt, was in Secondhand steckt: Lifestyle und Glücksmomente.

ricardo-ch-2019-kampagne-contexta

Secondhand liegt im Trend. Fristeten gebrauchte Produkte früher ein Nischendasein in der Ramschecke, erobern sie heute den Markt. Secondhand ist heute immer mehr eine echte Alternative zu Neuware. Auch die Online-Marktplätze haben sich weiterentwickelt, allen voran ricardo.ch. Als Nummer 1 für wertigen Secondhand werden aktuell nicht nur über 1,9 Millionen Artikel gehandelt. ricardo.ch bietet auch einen Schweizer Kundendienst, moderne, benutzerfreundliche und sichere Funktionen, wie beispielsweise integrierte Zahlungsmöglichkeiten, sowie einen kostenlosen Käufer- und Verkäuferschutz.

Aus gutem Grund wendet sich deshalb die neue ricardo.ch-Kampagne ab von den bekannten «Entrümpeln»-Botschaften der Branche und zeigt, was in Secondhand wirklich steckt: ganz persönliche Glücksmomente. Auch der Look der Kampagne verabschiedet sich von der Flohmarkt-Tonalität und kommt moderner, auffälliger und mit mehr Lifestyle daher.

RIC_Kamp19_werbewoche_Sujet_Velo_1000x500px_d_RZ1

Die neue Kampagne umfasst TV, Print, Plakat, Online Video und Display. Sie macht über Präsenz, Lautstärke und Vielfalt der Sujets klar und deutlich, wer der Platzhirsch im Secondhand-Markt ist. «Wir entwickeln den Marktplatz stetig weiter. Vor allem sollen stöbern, entdecken, finden, shoppen und auch das Verkaufen der Artikel Freude bereiten, aber genauso wichtig ist die Sicherheit und der Komfort für unsere User», sagt Francesco Vass, CEO von Ricardo.ch. «Uns war wichtig, dass die neue Kampagne diesen Wandel wiedergibt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.»

Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories; Regie: Jon Barber. Tonstudio: UKO. Media: Mediaeffects, Webrepublic.

Deutsche Unternehmen zahlen bis zu 38’000 Euro pro Influencer-Post

Einer repräsentativen Umfrage von Rakuten Marketing zufolge zahlen Marketer aus deutschen Unternehmen Top-Influencern (ab 500'000 Follower) mittlerweile bis zu 38'000 Euro pro Post. Gleichzeitig setzen sie aber immer öfter auch auf sogenannte Micro-Influencer (<30'000 Follower). Die Erfolgsmessung stellt Kampagnenplaner hingegen vor Herausforderungen.

Euro

Micro-Influencer  zahlen Unternehmen demnach bis zu 32.000 Euro – allerdings nicht pro Post, sondern für eine ganze Kampagne.

Die Investitionsbereitschaft kann nicht verwundern, denn deutsche Verbraucher setzen grosses Vertrauen in die Kaufempfehlungen von Influencern: 83 Prozent geben an, schon mal ein Produkt gekauft zu haben, das von einem Influencer empfohlen wurde. Ob die hohen Ausgaben im Einzelfall angemessen sind, lässt sich für Marketer jedoch nicht immer abschätzen: 77 Prozent sind sich unsicher, anhand welcher Kriterien die Höhe der Vergütung berechnet werden sollte, und 37 Prozent verfügen über keine Möglichkeit, die Auswirkung einzelner Influencer-Kampagnen auf die eigenen Umsätze zu messen.

Anthony Capano, Managing Director EMEA bei Rakuten Marketing, kommentiert: «Verbraucher wünschen sich von Influencern vertrauenswürdige Produktempfehlungen – das erklärt vielleicht, weshalb immer mehr Marken auf Micro-Influencer setzen. Sie pflegen in der Regel eine intimere Beziehung zu ihren Followern und behandeln sie wie Freunde. Das ist für Unternehmen viel Wert. Um die Auswirkung ihrer Influencer-Kampagnen zu messen, stehen ihnen heute neue Tools zur Verfügung. Deshalb können Unternehmen ihre Influencer sehr gezielt auswählen, anstatt ausschliesslich mit den grössten Namen zusammenzuarbeiten und dabei möglicherweise nicht den gleichen Return on Investment zu erzielen.» 

 

Unzureichende Erfolgsmessung

Insgesamt pflegen Marketer ein positives Verhältnis zu den Influencern, mit denen sie zusammenarbeiten. 60 Prozent geben an, dass diese sich für neue Vorschläge offen zeigten. 83 Prozent glauben ausserdem, dass Influencer sich dafür interessieren, wie sich ihre Posts auf die Verkaufszahlen von Unternehmen auswirken. Diesen Zusammenhang jedoch messbar zu machen, stellt eine Herausforderung dar: 57 Prozent der befragten Marketer messen lediglich die Reichweite ihrer Kampagnen, 55 Prozent prüfen ausserdem die Auswirkungen auf die Brand Awareness. Nur ein Drittel (33 Prozent) erfasst Verkäufe, die entweder direkt oder indirekt aus den Aktivitäten der Influencer resultieren. Auch den generierten Webseiten-Traffic messen lediglich 32 Prozent.

Marketer würden sogar noch mehr Budget in Influencer-Marketing investieren, wenn man zuverlässigere Aussagen über den Business Impact machen könnte. 32 Prozent geben an, dass sie mehr investieren würden, wenn die Auswirkung von Influencer-Kampagnen auf den Unternehmensumsatz transparenter wäre. Es gibt hier schon viele gute Ansätze und Tools, aber wenn der Hype um das Thema Influencer-Marketing anhalten soll, dann sind Fortschritte auf breiter Front notwendig.

 

Influencer-Vorlieben der Deutschen

Deutsche Verbraucher folgen Influencern nicht nur aufgrund des Unterhaltungsfaktors (47 Prozent). Viele Follower wollen auch neue Marken und Produkte entdecken (45 Prozent) und wünschen sich explizite Kaufempfehlungen (44 Prozent).

Der primäre Fokus auf den Unterhaltungsfaktor spiegelt sich in den bevorzugten Themenbereichen wider: 45 Prozent folgen Influencern aus der Unterhaltungsbranche, zum Beispiel Schauspieler und Musikern, 42 Prozent folgen Mode-Influencern und 40 Prozent folgen Gamern. Technology-Influencern folgen hingegen lediglich 25 Prozent, DIY-Influencern nur 14 Prozent und Finance-Influencern sogar nur 13 Prozent. Die populärsten Influencer-Plattformen sind hierzulande Instagram (69 Prozent), YouTube (67 Prozent) und Facebook (51 Prozent). Twitter (25 Prozent) und Snapchat (22 Prozent) spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.

Über die Studie

Rakuten Marketing hat das unabhängige Marktforschungsinstitut Viga mit der Durchführung der zitierten Umfrage beauftragt. Von Dezember 2018 bis Januar 2019 interviewte das Institut mehr als 500 deutsche Verbraucher (weltweit: 3’500) sowie 100 deutsche Marketer (700), die direkt in Influencer-Kampagnen involviert sind.

Localsearch entscheidet sich für Four

Im Rahmen einer mehrstufigen Agenturevaluation hat sich Localsearch für eine Zusammenarbeit mit Four entschieden. Die Agentur setzte sich gegen mehrere Mitbewerber durch.

FOUR_Logo_schwarz

Ziel der Zusammenarbeit ist die Bewerbung und Gewinnung von B2B-Kunden für die von Localsearch, Swisscom Directories, vor kurzem übernommenen Vergleichs-Plattformen Fahrlehrervergleich.ch, Zahnarztvergleich.ch, Anwaltvergleich.ch, Treuhandvergleich.ch und Coiffeurvergleich.ch. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit von Localsearch und Four erscheinen laut Mitteilung noch in diesem  Frühjahr. 
 

Bold komprimiert den Umweltbericht des Bafu

Neu wendet sich der Umweltbericht des Bafu erstmals nicht nur an Politiker, Fachpersonen und Interessierte, sondern in Form einer Microsite auch direkt an die Schweizer Bevölkerung. Umgesetzt hat sie Bold.

Die Essenz aus 150-Seiten Fachwissen findet man seit letztem Herbst auf Umwelt-schweiz.ch. Die von Bold konzipierte und umgesetzte Microsite informiert auf leicht verständliche und kurzweilige Art über die Kernthemen Ernährung, Wohnen und Mobilität. Das Resultat  ist für einen Best-of-Swiss-Web-Award 2019 nominiert.

Verantwortlich beim Bundesamt für Umwelt BAFU: Chiara Marciani, Abt. Kommunikation; Sektion Umweltbeobachtung. Verantwortliche Agentur: Bold (Idee, Content Creation, Design, UX, Entwicklung).

bold-bafu
get_footer();