Freundliche Grüsse freut sich über Webby Nominee für Sound Taxi von Sonova

Das Sound Taxi für Hansaton (Sonova) wurde in der Kategorie «Apps, Mobile, and Voice» für einen der begehrten Webbys – laut New York Times die «Grösste Auszeichnung des Internets» – nominiert.

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Das Projekt wurde aufgrund des innovativen Einsatzes von GPS-Technologie gewürdigt und gehört damit zu den weltweit fünf besten Arbeiten in seiner Kategorie. Die Gewinner werden am 23. April bekanntgegeben. Die Webby Awards werden jährlich von der «International Academy of Digital Arts and Sciences» verliehen und erhielten dieses Jahr mehr als 13’000 Einreichungen aus 70 Ländern. Seit 2018 zählen die Webby-Punkte für das Kreativranking der Werbewoche.
 

Ogilvy lanciert Viron von Bernafon

Ogilvys langjähriger Kunde Bernafon bringt seine erste True Environment ProcesssingTM Hörgeräte-Familie auf den Markt, die für eine detailgetreue Analyse und Verarbeitung sämtlicher Umgebungsgeräusche in Echtzeit sorgt.

Das Hörererlebnis, das damit ermöglicht wird, ist deutlich näher am Sound wie ihn ein normal Hörender hört. Alles klingt natürlicher und rundum echter – daher auch der Name Viron, abgeleitet von Environment.

Die in Zürich von Ogilvy kreierte und weltweit eingesetzte Kampagne dramatisiert den User- Benefit von Viron auf augenfällige, einprägsame Art und Weise. Der plakative Vergleich zwischen dem echten, natürlichen Klang einer fröhlich zwitschernden Gouldamadine, einer Stratocaster oder eines Kleinkindes einerseits und dem künstlichen, mechanischen Sound eines Blechvogels, einer Kindergitarre oder einer Puppe andererseits macht den qualitativen Unterschied auch für Laien unmittelbar verständlich.

Die Kreativen von Ogilvy setzen die aktuelle Neuheit des Berner Hörgerätespezialisten sowohl in der internationalen Fachpresse, im Direct Marketing und am POS in Szene. Online-Videos führen die Grundidee zudem in den sozialen Medien weiter. Die einzelnen Werbemittel gehören zu einem Toolkit, das speziell für die Länderverantwortlichen der verschiedenen Märkte zusammengestellt wurde.

 

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Waadtländer Milliardär Frederik Paulsen klagt gegen Tamedia

Weitere Klage gegen Tamedia aus der Romandie: Der Waadtländer Unternehmer Frederik Paulsen reicht gegen das Medienhaus rechtliche Schritte wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung ein.

An das zuständige Friedensgericht in Zürich sei ein entsprechender Schlichtungsantrag gestellt worden, teilten die Berater des Verwaltungsratspräsidenten der Ferring-Gruppe in St. Prex VD mit.

Paulsen sei in der Serie von mehr als 30 zwischen Juni 2018 und Februar 2019 veröffentlichten Artikeln Opfer einer Medienkampagne von Tamedia geworden. «Die verschiedenen Artikel stellen einen rechtswidrigen Angriff auf seine Persönlichkeit dar», heisst es im Communiqué.

Umstrittene Reisen

Waadtländer Politiker verschiedener Lager wie etwa FDP-Staatsrat Pascal Broulis oder SP-Ständerätin Géraldine Savary waren auf Einladung des Milliardärs und russischen Honorarkonsuls mehrmals nach Russland gereist, wie der Tages-Anzeiger aufdeckte. Danach hielten Vorwürfe der Korruption die Waadtländer Politik monatelang in Atem.

Paulsen ist nicht der erste, der juristisch gegen Tamedia vorgeht. Der Waadtländer Staatsrat Pascal Broulis reichte eine Zivilklage wegen Ehrverletzung gegen einen Journalisten des Tages-Anzeigers ein. Dieser hatte in mehreren Berichten über Steuersituation des FDP-Politikers geschrieben.

Auch der Genfer Staatsrat Pierre Maudet kreuzt mit Tamedia die Klingen (Werbewoche.ch berichtete). Er verlangt vom Tages-Anzeiger das Recht auf eine Gegendarstellung zu einem im vergangenen November erschienenen Artikel. Eine Anhörung vor einem Genfer Zivilgericht fand am Dienstag statt. (SDA)

Neues Start-up setzt auf Retail Media

Die Schweizer E-Commerce Branche ist um ein Angebot reicher: Retail Media ist auch in der Schweiz angekommen und neben Adressable TV einer der zwei wichtigsten Digital-Media-Trends der kommenden Jahre. Das neue Digital-Startup Retailme bietet diese Technologie an.

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Wer seine Produkte im Internet bewerben will, macht das bislang über Anzeigen in Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder auf den Websites von Medien. Inzwischen wächst mit Retail Media aber noch eine weitere Säule heran. Diese ermöglicht es, Werbung direkt in Online-Marktplätzen und Webshops auszuliefern. Damit können potenzielle Kunden direkt während dem Kaufprozess angesprochen werden – als digitales Pendant zu Werbeplatzierungen neben der Kasse im Supermarkt. 

Für E-Shops stellt Retail Media eine lukrative Einnahmequelle dar. Shops, die diese neue Form von Online-Advertising anbieten, profitieren nebst den zusätzlichen Einnahmen auch von kostenlosen ReTargeting Kampagnen. 

Dank Retailme können Unternehmen nun auch hierzulande diese neue Technologie für sich nutzen, indem sie Anzeigen direkt auf den Seiten von Online-Händlern schalten. Hinter Retailme. steckt ein sechsköpfiges Team mit langjähriger Erfahrung im Online-Marketing und E-Commerce auf dem Schweizer Markt. Geschäftsführer ist Kevin Cocco, der bereits bei namhaften Agenturen sowie Publishern wie die Scout24 und Tamedia gearbeitet hat. Zuletzt war Cocco zuständig für den Relaunch von Jobsource.

Schweizer Entwicklerstudios ziehen internationale Gaming-Grossaufträge an Land

Computerspiel-Entwickler aus der Schweiz ziehen die Aufmerksamkeit amerikanischer Grosskonzerne auf sich.

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Das berichtet die Handelszeitung in der neusten Ausgabe. Der Trend zu neuen Streaming-Technologien im Online-Gaming erfordert exklusive und publikumswirksame Inhalte auf den neuen Spieleplattformen von Google und anderen Technologiekonzernen. Schweizer Studios liefern zu.

So ist die Firma Giants Software in Schlieren mit ihrem Farming-Simulator bereits auf die neue Game-Streaming-Plattform Stadia von Google aufgesprungen. «Wir stehen im Austausch mit Google und portieren aktuell den Landwirtschaftssimulator auf die neue Plattform», bestätigt Giants-Teilhaber Thomas Frey. Der Simulator ist das erfolgreichste Spiel des Landes mit einem Umsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich seit 2008.

Auch das Zürcher Spielstudio Gbanga arbeitet an einer grösseren Produktion mit Universal Studios in den USA. Universal kooperiert mit Gbanga bei der Produktion eines Serienhits aus den achtziger Jahren, der zuletzt von Netflix über mehrere Staffeln neu aufgelegt wurde. «Bei Erfolg kommt die Portierung auf andere Plattformen», sagt Gbanga-Chef Matthias Sala. Gbanga setzte sich gegen 550 Bewerber für die Grossproduktion durch. Koproduktionen zwischen US-Unterhaltungsriesen und Schweizer Firmen sind noch selten. In der Branche wird spekuliert, dies könnte der nächste Millionenseller nach dem Farming-Simulator werden.

Die SZU entscheidet sich für APG|SGA und wird digitaler

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU hat sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für APG|SGA als Vertragspartner für die nächsten fünf Jahre entschieden. Das bestehende und zukünftige Produktportfolio wurde in zwei Losen ausgeschrieben.

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Am 7. Dezember 2018 hat die SZU die Ausschreibung «Platzierung von Aussenwerbung auf dem Grund der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG» lanciert. Im Los 1 wurden knapp 170 bestehende Flächen ausgeschrieben, die meisten davon in den Bahnhöfen der Stadt Zürich. Die APG|SGA als Gewinnerin der Ausschreibung wird Flächen an attraktiven Standorten in den nächsten Monaten zu digitalen Werbeträgern umbauen. Neue digitale Werbeträger wurden im Los 2 ausgeschrieben. Das Konzept von APG|SGA sieht zusätzliche digitale Screens an Top-Standorten im Hauptbahnhof Zürich und in der Station Selnau vor. 

Marco Graf, Leiter Marketing SZU, freut sich in einer Mitteilung auf die Zusammenarbeit mit APG|SGA: «Nicht nur das finanzielle Angebot von APG|SGA hat uns überzeugt, sondern auch das durchdachte Geschäftskonzept, welches ein wichtiger Bestandteil der Zuschlagskriterien gewesen ist.» 

Mit dem Gewinn der SZU-Ausschreibung baut APG|SGA nicht nur die Stellung im Bereich Digital Out of Home in der Stadt Zürich aus, das Unternehmen bleibt aufgrund der Verträge mit der SBB und der SZU weiterhin die exklusive Anbieter im Hauptbahnhof Zürich.
 

Michael Grund ist neu in der Schulleitung der HWZ

Michael A. Grund ist zum neuen Leiter des Departements Marketing & Business Communications und Mitglied der Schulleitung der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ernannt worden.

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Grund übernahm per 1. April 2019 die Leitung des Departements Marketing & Business Communications der HWZ von Claudia Meier-Biedermann, welche die Hochschule in Richtung Silicon Valley verlässt. «Die Themen Marketing und Kommunikation begeistern mich seit meinen eigenen Studienzeiten. Ich denke, es gehört zu den wichtigsten Aufgaben jedes Unternehmens, Lösungen anzubieten, die die Kundenbedürfnisse mehr als nur erfüllen, und hier wollen wir im Bereich Lehre, Weiterbildung und Forschung einen wichtigen Beitrag leisten», so Michael Grund.

Konkret sollen die Studierenden in ihrem beruflichen Umfeld Mehrwerte schaffen – für die Kundinnen und Kunden wie auch für das eigene Unternehmen. Das Departement Marketing & Business Communications wird in naher Zukunft neue Angebote lancieren, die im Lichte der Digitalisierung die Themenpalette in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Sales abrunden. Zum Departement gehören auch die Fachstellen Sales & Distribution, Authentische Markenführung sowie Schreiben & Publizieren.

Michael Grund ist seit 2006 an der HWZ tätig. Er leitet bereits das Center for Marketing & Sales und neu das Departement Marketing & Business Communications. Er ist zudem Studiengangsleiter des Executive MBA – Marketing, des MAS Customer Excellence, des MAS Sales Excellence sowie des DBA-Programms. Vor seiner Tätigkeit an der HWZ war er mehrere Jahre Head of Marketing Intelligence bei Sunrise bzw. diAx. Er ist Autor von Artikeln in Zeitschriften, Sammelbänden sowie Lexika und Dozent an Fachhochschulen und Universitäten. Darüber hinaus war er in den letzten mehr als 25 Jahren in zahlreichen Praxis- und Forschungsprojekten beratend für renommierte Unternehmen tätig.

Fruitcake kreiert Plakate fürs grösste Museum der Schweiz

Bühne frei für klassische Werbung, für Design und Illustration: Fruitcake Worb-Bern realisierte die neuen Visuals des grössten Schweizer Museums.

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Der «Ballenberg», das Schweizer Museum der Superlative, das grösste des Landes und eines der grossen der Welt. 109 historische ländliche Gebäude aus der ganzen Schweiz, jedes einzelne allein schon ein Museum. Mit Präsentationen traditioneller Landwirtschaft und Handwerkskunst, und belebt mit unzähligen Bauernhoftieren – von den ganz kleinen bis zu den gewaltigen Simmentaler Ochsen. Fruitcake positioniert den Ballenberg plakativ als das, was er unter den Schweizer Museen quasi ist: Ein Planet! Die Agentur setzt unter einer starken Headline auf klassische Grafik und moderneIllustration. So entstanden unwiderstehliche Plakate, so einzigartig, wie das Freilichtmuseumselbst.

Trotz der Klarheit und Lebendigkeit der Illustration und Typografie, vermeidet das Plakat jede Wildheit – der Planet schwebt in einem tief blauen sanften Universum und vermittelt Übersicht, Entspanntheit und Lebensfreude. Eine Schweiz der vorindustriellen Zeit.

Die Planet-Idee entstand aus Kreisen. Den äusseren Kreis bzw. Rahmen bilden die alpine Landschaft, die Alpen, die Natur. Darin eingebettet in einem zweiten Kreis die historischen Gebäude. Diese wiederum sind der Lebensrahmen für den inneren Kreis, die Gärten und Kulturen, Bauernhoftiere und Gewerbe. Den Kern schliesslich bilden die Museumsgäste, das Publikum – kulturell und geschichtlich interessierte sowie bewegungsfreudige Erwachsene und Kinder.

Für Konzepter und Texter Lahor Jakrlin (63) war das Projekt eine Art Revival, er arbeitete bereits 1984 und 1985 für die damalige ATW Agentur für Touristik + Werbung sowie für die SBB (touristische Werbung) an mehreren Ballenberg-Projekten mit, u.a. am ersten grossen Museumplan. Illustratorin und Grafikdesignerin Ivett Perlaky (28) kennt den Ballenberg von Kindesbeinen an.

 

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Verantwortlich beim Freilichtmuseum Ballenberg: Lorenz Blaser (Marketingdirektor). Verantwortlich bei Fruitcake: Lahor Jakrlin (CD; Idee, Konzept, Text), Ivett Perlaky (AD; Illustration und Grafik), Lucas Waldow (Junior-AD; Typografie, RZ, Datenmanagement). Druck: Uldry.

Wirz und UBS schaffen Content für die anspruchsvolle Generation

Wirz führt die erfolgreiche Jugendkampagne für das Bankpaket «UBS Generation» in erweiterter Form fort.

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Um das «Low-Involvement-Thema» Banking noch weiter in der Lebenswelt der Jungen zu verankern, setzt die UBS in der neuen Kampagne bekannte Schweizer Influencer wie Gabirano und Zeki ein und startet eine Content-Offensive zu den Themen Konsum und Sparen. Zugleich werden auch die Eltern der finanziell flügge werdenden Jugendlichen in den Fokus genommen. Mit beratenden und informativen Inhalten soll ihnen Kompetenz und Sicherheit in Sachen Finanzerziehung vermittelt werden – denn auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit ist die Begleitung der Eltern von entscheidender Wichtigkeit.

Die Bank schlug 2018 zusammen mit der Agentur Wirz einen neuen Weg in der Jugendkommunikation ein: Unter dem Motto «Das Konto einer anspruchsvollen Generation» liess sie die Zielgruppe das Bankpaket gleich selbst beurteilen. Dabei herausgekommen sind unterhaltsame und authentische Kurzspots von schonungslos ehrlichen Jugendlichen. Die Spots werden unter anderem auf Instagram, YouTube und – eine Premiere für Schweizer Banken – auch auf Snapchat ausgespielt.

«Die Resultate zeigen, dass sich der Mut zu Authentizität gelohnt hat», sagt Alessandro Monsurrò, Leiter Marketing Personal Banking bei der UBS. «Die hohe Akzeptanz innerhalb der Zielgruppe, das überdurchschnittliche Involvement sowie die generierten Leads haben die Erwartungen übertroffen.» 

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Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz), Alessandro Monsurrò (Leiter Marketing Personal Banking), Deborah Zenerino (Kampagnenleiterin, Marketing Personal Banking), Joel Kettl (Marketing Personal Banking), Oliver Vedolin (Leiter Content Marketing & Dialogue), Joël Frey (Leiter Content Marketing), Larissa Mörgeli (Digital Marketing Specialist), Maya Kaufmann (Dialog Marketing Specialist), Thomas Gschwind (Marketing Specialist Print & Branch). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Caspar Heuss (CD), Katrin von 
Niederhäusern (AD), Caspar Heuss, Thomas Kurzmeyer (Text), Naomi Gulla (Grafik), Erasmo Palomba (Agency Producer), Isabelle Jubin, Katharina Erdrich (Beratung), Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Angelo Mabellini (XLAB), Cosima Lang, Michèle Roten, Adrian Schräder (Storyline), Martin Frank (Planning), Thomas Peller, Adina Nehrkorn, Corinne Räber (Medienrealisation), Rino Frei (Bildbearbeitung). Film: Dominik Locher (Regie), Gabriel Lobos (DoP). Postproduktion: Onfilm, Christian Wehrlin, Michèle Seligmann. Fotografie: Diana Pfammatter. Ton: Jingle Jungle. 

Mit der Kampagne von Franz&René tritt Decathlon in den Deutschschweizer Markt ein

Die französische Sportmarke Decathlon wählte nach einem Agentur-Pitch die Berner Agentur Franz&René für die digitale Kommunikation und Eröffnung ihrer 14 Filialen in der Deutschschweiz aus.

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Die Besonderheit der Kampagne ist, dass sie im Takt der Filialeröffnungen einsetzt, indem sich diese immer auf das jeweilige Einzugsgebiet ausrichtet. Das geographische Targeting über die hauptsächlich digitalen Medien vermeidet Streuverluste, unter anderem mit gezielten digitale Markeninhalten, einer programmatischen Kampagne, Geolocation-Tools und Plakaten im Einzugsgebiet.

«Sport für alle. Alles für Sport.» In der Deutschschweiz kaum oder unbekannt richtet sich Decathlon nicht nur an Spitzensportler und ihre Erfolge, sondern unterstützt all jene, die sich ausprobieren wollen. Und wie kann man eine Sportart am besten ausprobieren, wenn nicht mit innovativen, preislich erschwinglichen Produkten für mehr als 140 Sportarten?

Neben OOH- & ÖV-Massnahmen machte sich die Kampagne dabei programmatische Werbung zu nutze. Mit der Agentur Gamned konnten die entscheidenden Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort erreicht werden. In der Reihenfolge der Filialeröffnungen wird jeweils immer nur die im Einzugsgebiet neu eröffnete Filiale angezeigt. So soll sowohl die Marke stärker positioniert als auch der Besuch der Filialen gefördert werden. Die Kampagne erlaubt den Filialleitern marktspezifische Daten zu sammeln und auf nationaler Ebene die Botschaften dank Data-Learning zu verfeinern.

IAB-Banners und Native Ads lenken den Traffic auf die Landing Page der Webseite, auf der die User zum nächstgelegenen Verkaufsort weitergeleitet werden. Hinzukommen innovative Formate wie der GPStore, ein für Mobilgeräte spezifischer Banner, der in Echtzeit Ihre Position ermittelt und die nächstgelegene Filiale anzeigt. Das Facebook Instant-Storytelling-Tool komplettiert die aufs Smartphone ausgerichtete Kampagne und integriert alle Kampagnenbotschaften in einem Post.

Die Eröffnung der Filiale in Baar war der zweite Verkaufsstart und verzeichnete eine hohe Besucherzahl. Bereits die Eröffnung in Suhr erreichte gute Ergebnisse. Die KPIs des Videos sind (trotz einer Länge von fast einer Minute) auf ganzer Linie ein Erfolg. Zweifellos werden die folgenden zwölf Eröffnungen dem gleichen Trend folgen.

Verantwortlich bei Decathlon (Schweiz): Romain Robert-Nicoud (Marketing Manager Switzerland), Quentin Perceval (Digital Specialist). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger (Digital Senior Account Management), Yoann Cosson (Creative Direction), Gianluca Terzini (Art Direction), Sven Jungo (Graphic Design). Verantwortlich bei Dynamic Frame: Paulus Bruegmann (Director), Luzius Fischer (Managing Executive Producer). Verantwortlich bei Gamned: Diane de Vilmorin (Sales Director), Damien Lê (Sales Manager), Cloé Tello (Key Account Manager). Verantwortlich bei Mediaschneider: Claudia Diener (Head of accounting), Raushan Kalmagambetova (Key account).

Leidenschaft mit Haut – ohne Haar

Neue Saison, neue Sujets. Die von In Flagranti kreierte Inszenierung der «Bicycle Obsession» für den Radsport-Spezialisten Thomet geht bis auf die Haut.

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Thomet Radsport gehört für Velofans zu den führenden Adressen im Seeland. Immer wieder neu inszeniert In Flagranti Communication für Thomet die Leidenschaft fürs Fahrrad in all seinen Varianten: in Anspielung auf die «Leidenschaft mit Haut und Haar» sind diesmal Männerbeine in der typischen Teilenthaarung zu sehen, mit der sich Radsportler vor Komplikationen bei Schürfwunden schützen.

So wie das Velofahren derzeit ein Update via E-Bikes erfährt, hat auch Thomet sein Marketing ins digitale Zeitalter überführt und gibt jetzt auch online «Gummi»: Ads auf Facebook und Instagram ergänzen die klassischen Plakate und Mobile-Ads werden an Grossanlässen mit zielgenauem Targeting via Aymo von APG ausgespielt.

Ergänzend erhält ein Bike des Monats einen liebevollen Test-Fahrbericht. Der Content wird via Website, Newsletter und Social Media gespielt sowie im Print als Beitrag in einem regionalen Lifestyle-Magazin.

Und schliesslich ist die Community der Radsport-Fans aufgerufen, ihre Leidenschaft mit Bildern auf Facebook zu dokumentieren. Unter den zehn Beiträgen mit den meisten Likes kürt eine Jury schliesslich das Siegerbild. Hauptpreis ist ein Mountainbike von Trek.

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Das sind die Resultate des ersten Programmatic Barometers in der Schweiz

Langsam aber sicher bewegen sich Schweizer Unternehmen in die Welt der programmatischen Werbung. Um den Umfang dieses Wandels zu messen, führte Gamned, seit 2009 Pionier und Experte für programmatische Medien, eine erste Umfrage unter 460 Werbetreibenden und Agenturen in der West- und Deutschschweiz durch. Diese zeigt eine genaue Bestandsaufnahme des Marktes.

Programmatic geht weit über RTB (Real Time Bidding) hinaus und öffnet sich nun auch für Radio, DOOH (Digital Out of Home) und TV. Auch wenn es noch Marketing- und Kommunikationsfachleute gibt, denen dieses Konzept noch unklar ist, zeigt die Befragung von Gamned, dass der Begriff «Programmatic Advertising» 90 Prozent der befragten Fachleute bekannt ist. Die eigentliche Materie wird jedoch sowohl von Inserenten wie auch von Agenturen noch nicht beherrscht: Nur 30 Prozent von ihnen können eine genaue Definition für Programmatic angeben.

Es ist nicht überraschend, dass die Targeting-Möglichkeiten, die Optimierungsfunktionen, die Automatisierung und die höhere Performance der Kampagnen von den Befragten als die wichtigsten Vorteile von Programmatic wahrgenommen werden. Andererseits ist für 31 Prozent der Befragten die Komplexität der grösste Nachteil, gefolgt von der Qualität des Inventars (20 Prozent) und Brand Safety (18 Prozent). Die Wahrnehmung der Stärken und Schwächen von Programmatic gestaltet sich in Deutschland, Frankreich oder Italien gleich. Um die Vorteile von Programmatic voll auszunutzen, sollte der Schweizer Markt im kommenden Jahr sein Know-how auf diesem Gebiet ausbauen und die Players ihre Fähigkeiten verbessern, schreibt Gamned.

Bemerkenswert, dass 60 Prozent der befragten Unternehmen Programmatic bereits nutzen und dass diese Technologie 43 Prozent der digitalen Investitionen in der Deutschschweiz und 30 Prozent in der Westschweiz ausmacht. Der Unterscheid zwischen Deutsch- und Westschweiz lässt sich dadurch erklären, dass sich die meisten programmatischen Player in Zürich befinden und der digitale Markt dort historisch reifer ist. Der Schweizer Markt wird rasch aufholen und bald das Niveau seiner europäischen Nachbarn erreichen, ist Gamned überzeugt: 90 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihre Investitionen im Jahr 2019 erhöhen werden, und von den 40 Prozent der Unternehmen, die noch kein Programmatic nutzen, sind drei von vier bereit, in Programmatic zu investieren.

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