LSA will Orientierungshilfe leisten – Vorstand bleibt unverändert

Leadership, Relevanz, Zukunftsfähigkeit und Qualität sind die Hauptkriterien, welche das Qualitätssiegel der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz ausmachen. Michael Hählen, seit einem Jahr Präsident des LSA, zeigte an der diesjährigen Mitgliederversammlung auf, wie der Verband die Leading Agencies in der neuen Agenturwelt unterstützen und Orientierungshilfe leisten möchte.

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Der LSA-Vorstand: Petra Dreyfus, Michael Hählen, Matthias Koller, Roman Hirsbrunner, Beat Krebs, Mark Burow, David Schärer, Roman Geiser und Martin Kessler (v.l.).

 

Zurzeit erfindet sich die Agenturwelt neu: Business, Technologie, Kommunikation, Kreation und Design verschmelzen zusehends. Den Agenturen eröffnen sich Chancen für neue Geschäftsfelder in digitalen, aber auch strategischen und kreativen Bereichen. Kollaborativ ausgerichtete Organisationsformen werden eingeführt und ganz neue Berufsbilder entstehen.

Ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen Kunde und Agentur verlangt immer mehr Expertenwissen, verbunden mit Co-Working-Fähigkeiten. Umso wichtiger ist es, dass der Verband führend vorangeht und Orientierungshilfe zu Themen wie fairer Wettbewerb, zukunftsfähige Honorierungsmodelle und Weiterbildungsgefässe für den Nachwuchs bietet. «Unser Credo ist es denn auch, einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Mitglieder zu leisten und sie in ihrer Führungsrolle im digitalen Wandel zu unterstützen», bekräftigt Michael Hählen.

Die multidisziplinäre Agenturwelt wird auch in der Mitgliederstruktur des Verbands sichtbar, die in den letzten Jahren um einiges breiter geworden ist: An der diesjährigen Versammlung konnten die Agenturen Webrepublic, Plan.Net und Isobar (Dentsu Aegis Network) begrüsst werden. Leading Swiss Agencies freut sich in einer Mitteilung über den erweiterten Mitgliederkreis, der die Transformation im Kommunikationsmarkt realitätsnah abbilde.

 

Unveränderter Vorstand

Der Vorstand, zusammengesetzt aus neun Mitgliedern, bleibt dieses Jahr unverändert. Michael Hählen (Präsident), Beat Krebs (Vizepräsident), Mark Burow, Petra Dreyfus, Roman Geiser, Roman Hirsbrunner, Martin Kessler, Matthias Koller und David Schärer sind verantwortlich für die Führung von Leading Swiss Agencies.

 

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Neo Advertising erhält den Zuschlag für die Stadt Bern

Neo Advertising hat den Zuschlag für die Bewirtschaftung und Vermarktung der Public-Display-Flächen sowie der Stadtpläne der Stadt Bern erhalten. Die Werbeflächen an den Bushaltestellen verbleiben beim bisherigen Anbieter.

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Ab dem 1. Januar 2020 wird Neo Advertising für mindestens acht Jahre ein komplettes Werbeinventar von rund 1’800 klassischen sowie hinterleuchteten Werbeflächen bewirtschaften. Dabei wird Neo Advertising auch die kulturellen, politischen und offiziellen Aushänge der Hauptstadt betreiben.

Christian Vaglio-Giors, CEO von Neo Advertising, freut sich in einer Mitteilung über den erhalten Zuschlag: «Dass wir die Stadt Bern für uns gewinnen konnten, ist ein echter Grund zum Feiern! Wir sind jetzt offizieller Aussenwerbebetreiber der Bundeshauptstadt und damit der fünftgrössten Stadt des Landes. Dies ist der beste Beweis für unsere Entschlossenheit, unsere Präsenz auf dem Schweizer Aussenwerbemarkt stetig auszubauen. Wir freuen uns schon darauf, langfristig in Bern Fuss zu fassen und unseren Kunden immer vielfältigere und effektivere Kommunikationslösungen anzubieten.»

Facebook folgt EU-Forderung und gibt mehr Einblick in Datennutzung

Facebook zieht Konsequenzen aus den Forderungen der Europäischen Kommission und Verbraucherschutzbehörden und zeigt sich transparenter. Die Kommission begrüsste die Veränderungen der Nutzungsbedingungen.

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«Jetzt werden Nutzer wirklich verstehen, dass ihre Daten von dem sozialen Netzwerk genutzt werden, um gezielt Werbung zu verkaufen», sagte Justizkommissarin Vera Jourova am Dienstag.

Ein Unternehmen, dass nach dem Datenskandal rund um die Analysefirma Cambridge Analytica im US-Präsidentschaftswahlkampf Vertrauen gewinnen wolle, dürfe sich nicht hinter einer «komplizierten juristischen Sprache» verstecken. Jetzt sei es leichter, in Erfahrung zu bringen, wie beispielsweise ein Konto geschlossen und in welchen Fällen Konten gesperrt würden.

Im Nachgang des Skandals, der Facebook im vergangenen Jahr erschütterte, hatten EU-Kommission sowie nationale Datenschützer das weltgrösste Internet-Netzwerk aufgefordert, die mehr als zwei Milliarden Mitglieder besser darüber in Kenntnis zu setzen, wie sich der Konzern finanziert und welche Einnahmen aus dem Gebrauch der Nutzerinformationen generiert werden. Zugleich verlangten sie eine Anpassung an das EU-Verbraucherrecht. Laut der EU-Kommission müssen alle Änderungen bis Ende Juni abgeschlossen sein, ansonsten drohen Sanktionen. (SDA)

KSP kreiert Kampagnen-Sujet für das neue Waffengesetz

Im Auftrag der SP Schweiz hat KSP Krieg Schlupp Partner das Kampagnensujet für die Abstimmung am 19. Mai kreiert.

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Dabei war die Aufgabe nicht, die vernünftige Mitte der Schweiz für die überlegte Entscheidung zum europapolitisch wichtigen Waffengesetz zu gewinnen. Das soll die Aufgabe des Kampagnen-Komitees um Economiesuisse sein.

Das Sujet der SP Schweiz soll vor allem ihre eigenen Wähler sowie Stimmbürgerinnen links des bürgerlichen Spektrums mobilisieren. Und macht daher die generische, aber nachweisbare Aussage, dass mehr zur Verfügung stehende Waffen immer auch mehr Waffengewalt bewirken.

Der Totenschädel, der sich aus vielen Waffen zusammensetzt, ist daher die logische Dramatisierung dieser Tatsache, mit der unerwarteten farbigen Umsetzung kommt das Sujet aber durchaus mit einem Augenzwinkern daher.

Das Sujet wird in allen Kanälen eingesetzt, unter anderem in einem Plakataushang in den grösseren Schweizer Städten.

Verantwortlich bei SP Schweiz: Rebekka Wyler (Co-Generalsekretärin); Philipp Ryf (Kampagnenleitung). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Creative Direction); Florence Schaffter, Jelena Germann (Art Direction und Grafik); Jürg Waeber (Text); Tiffany Gaggia (Beratung).

Bundespräsident Maurer lässt SRF-Interview zu AHV-Steuerdeal platzen

Bundespräsident Ueli Maurer hat am Montag ein Fernseh-Interview kurz vor Aufzeichnungsbeginn platzen lassen. Der Finanzminister erschien zwar im Studio, störte sich laut SRF-Moderator Reto Lipp an einer bestimmten Aussage. Nach Angaben eines Sprechers von Maurer wurden die Abmachungen nicht eingehalten.

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«Die Voraussetzungen haben den Abmachungen nicht entsprochen», sagte Roland Meier, Sprecher des Eidg. Finanzdepartements (EFD) von Bundespräsident Maurer, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Darum habe der Bundespräsident auf das Interview verzichtet.

Meier bestätigte damit Berichte in Online-Ausgaben mehrerer Schweizer Medien. Diese hatten aus Tweets von SRF-Wirtschaftsredaktor Lipp zitiert. Worin der angebliche Verstoss gegen Abmachungen bestand, war vom EFD allerdings nicht in Erfahrung zu bringen.

Maurer habe sich an der Formulierung «Alter Wein in neuen Schläuchen» im Beitrag gestört, schreibt Lipp in einem seiner Tweets vom Montagnachmittag. Zur Erklärung der Vorlage zum Bundesgesetz über die Unternehmenssteuerreform und die AHV-Finanzierung (Staf) sei nun kurzfristig Swissmem-Vizepräsident Philipp Mosimann eingesprungen. Abgestimmt wird am 19. Mai.

Die Staf ist eine Neuauflage der 2017 gescheiterten Unternehmenssteuerreform III. Diese war nicht zuletzt wegen des fehlenden sozialen Ausgleichs bekämpft worden. Nun ist eine Zusatzfinanzierung für die AHV von 2 Milliarden Franken pro Jahr vorgesehen. Auf diesen Betrag werden die jährlichen Steuerausfälle durch die Unternehmenssteuerreform geschätzt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Maurer sich den Medien verweigert: Im Dezember 2015, nach der Bundesratswahl, liess er den Reporter Gion Duri Vincenz vom Schweizer Fernsehen SRF abblitzen, als dieser ihm spontan ein paar Fragen stellen wollte. „Nei, kä Luscht“ war die kurze Antwort des Zürcher Oberländers. (SDA)

Neue BFU-Präventionskampagne zeigt Roadmovies für Biker

Vernunft rauf – Speed runter: Mit einer neuen Sensibilisierungsoffensive will die BFU das Motorradfahren sicherer machen, damit der Fahrspass wegen eines Unfalls nicht auf der Strecke bleibt. Kurzfilme und Social-Media-Stories zeigen die Welt der Biker – und deren Tücken.

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Mit markigen Sprüchen hat die Kampagne «Stayin‘ Alive» in den letzten Jahren Motorradfahrer in der ganzen Schweiz für sicheres Fahren sensibilisiert. Jetzt kommen die BikeXperts dazu: Huevo, Mrs Phoenix und Usseglio. Die drei passionierten Biker und Influencer sind die Protagonisten einer neuen Web-Serie mit fünf aufregenden Kurzfilmen. 

Chevy-Van als rollendes Studio 

Aus den Forschungsresultaten der BFU haben sich fünf Problembereiche als Hauptursachen bei Motorradunfällen herauskristallisiert: Kollisionen an Kreuzungen, Bremsen, Geschwindigkeit, Abstand halten sowie Kurven fahren. Genau das wird in den Filmen thematisiert – authentisch und spannend. Neben den drei Influencern ist der Schauspieler André Vital als Videoblogger mit seinem als TV-Studio umgebauten Chevy-Van mit von der Partie. Er kommentiert die Fahrszenen, interviewt Experten und führt packend durch die Stories. Die drei Biker zeigen mit Leidenschaft, wie es auf dem Motorrad mit den richtigen Tipps noch mehr Spass macht.


Ein Team für Stayin‘ Alive

Protagonisten wie Filmcrew funktionierten beim Shooting der Präventionsfilme als eingefleischtes Team. Gedreht wurde auf den schönsten Töffstrecken der Schweiz, teilweise bei laufendem Verkehr, was gute Planung und Geduld erforderte. «Die Darsteller sind echte Profis und haben am Set ihr ganzes Können einfliessen lassen», schwärmt Projektleiterin Claudia Bucher (BFU). «Sie wurden nicht müde, bei Wiederholungen immer wieder die ideale Linie zu fahren, am richtigen Ort Gas zu geben oder zu bremsen, bis die Szene perfekt im Kasten war.»

Die neue Web-Serie ist ab sofort auf Stayin-alive.ch zu sehen. Gleichzeitig werden sie über zahlreiche Social-Media-Kanäle verbreitet, laufend ergänzt mit spannenden Sidestories übers Motorradfahren. Zusätzlich fordern ab April Plakate mit den kernigen Sprüchen der BikeXperts die Motorradfahrenden auf, ihren Fahrstil zu überdenken und sich die Tipps auf der Website anzuschauen. Ziel ist es, dass möglichst viele Motorradfahrer die Videos sehen und die Tipps der BikeXperts übernehmen. 

Hinter den BikeXperts stehen starke Partner: Neben der BFU sind die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS, der Fonds für Verkehrssicherheit FVS, der schweizerische Fahrlehrerverband SFV und der Schweizerische Motorrad Fahrlehrer-Verband an Bord. 

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Verantwortlich bei der BFU: Claudia Bucher (Projektleiterin), Peter Matthys (Abteilungsleiter Kampagnen), Jürg Beutler (Bereichsleiter Kommunikation); Gesamtauftritt: Les Jaquet (Alexandre Jaquet), Mike Krüll, Kasper Kobel; Video: Maybaum Film (Michel Alraun, Laurent Ulrich, Michel Frutig); Web, Content, Online-Kampagne und Social Media: Bold.ch. Foto: Rob Lewis Photography.

Etwas fürs Auge: Fachwerk kreiert Kampagne für Pallas Kliniken

Die neue Kampagne der Pallas Kliniken für den Bereich Augenlaser kommt aus Sursee. Die Plakate und Anzeigen der Agentur Fachwerk sind zurzeit im Raum Zürich, Bern, Aarau und Olten zu sehen.

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Dank modernster Augenlasertechnologien ermöglichen die Pallas Kliniken scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen. Die Pallas Kliniken gehören zu den erfahrensten Anbietern auf diesem Gebiet. Die Slogans «Goodbye» und «Oben ohne» verdeutlichen dabei, dass man sich getrost von der Brille oder Kontaktlinsen verabschieden kann.

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Verantwortlich bei Pallas Kliniken: Stefan Brunner (Leiter Marketing); Ursula Keller (Projektleiterin Marketing). Verantwortlich bei Fachwerk Kommunikation: Nektarios Thanasis (Creative Director & Partner); Julia Hofmann (Art Director).

DA Z: Zürich erhält ein neues digitales Festival

Im Frühling 2020 soll in Zürich erstmals ein internationales Festival für Digitale Kunst DA Z (Digital Art Zurich) stattfinden. Konzipiert und realisiert wird das Festival von Riverside Culture, dem neuen Unternehmen für Kulturprojekte. Das DA Z widmet sich ausschliesslich digitalen Formen der bildenden Kunst. Die Initianten kündigen ein Programm auf höchstem inhaltlichen und künstlerischen Niveau an.

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Die Organisatoren: Barbara Seiler, Tanja Hollenstein und Hans Peter Riegel (v.l.).

 

Das DA Z Festival wird jährlich Anfang Mai stattfinden. Während mehrerer Tage sollen an verschiedenen Standorten im Kunst-Hot-Spot Zürichs zwischen dem international bekannten Kunst-Zentrum «Löwenbräukunst» und der Kunsthochschule ZHdK Ausstellungen, Installationen, Interventionen, Performances, Musikevents und Talks stattfinden, die sich mit den aktuellen Entwicklungen der Digitalen Kunst befassen.

Besonderheit des DA Z und Unterscheidung zu anderen Digital-Festivals ist, dessen aus- schliessliche Konzentration auf Kunst. Damit sollen auch gesellschaftliche Fragen nicht etwa in Symposien oder Podiumsveranstaltungen, sondern allein in den Ausdrucksformen digitaler Kunst thematisiert werden.

Initiiert wird das Festival von dem renommierten Medienkünstler, Kunstwissenschaftler und Autor Hans Peter Riegel sowie der Strategie- und Kommunikationsexpertin Tanja Hollenstein. Ergänzt wird das Gründerteam durch die Galeristin Barbara Seiler. Neben einem eigenen Team ambitionierter Kunstvermittler lädt das Festival prominente Gastkuratoren ein, einzelne Bereiche des Festivals zu gestalten.
Ende Mai wird das DA Z sein Team, die Kuratoren und das Programm vorstellen.

Mit der Erstausgabe des DA Z beziehen sich die Initianten auf das Erbe des Tweakfest, des ersten, heute legendären digitalen Kulturfestivals in Zürich. Das DA Z wird in diesem Zusammenhang das Tweakfest-Archiv übernehmen. Das Tweakfest fand in den Jahren 2005 bis 2010 statt. Hans Peter Riegel war mit seinem Projekt SIS.TM als Künstler beteiligt.

 

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Markenstärke: Etabliertes Vertrauen ist schwer zu erschüttern

Marken halten auch bei Firmenskandalen den Negativmeldungen stand, hat die Reader’s Digest Marktforschungsstudie «Trusted Brands 2019» festgestellt. Die Schlagzeilen um Abgaswerte verdrängten VW nicht vom ersten Kategorienplatz. Ebenso verteidigte Raiffeisen den Spitzenrang – ungeachtet einer behördlichen Untersuchung und schneller Wechsel an der Firmenspitze.

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Die Reader’s Digest-Markenstudie «Trusted Brands 2019» zeigt erstaunliche Konstanz in der Schweizer Markenwelt. In acht von zwanzig Kategorien sind die Sieger dieselben wie im Vorjahr, nämlich Volkswagen, Raiffeisen, Ricola, Miele, Die Mobiliar, Similasan, Fielmann, Nivea (Kosmetik) und Burgerstein. Auch in den acht erstmals abgefragten Kategorien schwangen traditionsreiche Marken obenaus. An der Spitze stehen Coop Bau+Hobby, Meister Proper, das Tessin, Elmex, Nivea (Duschgel), Ikea, Emmi und Handymatic. Spannend war der Ausgang der Studie bei den Hörgeräten, den Waschmitteln und den Krankenkassen. Die neuen Gewinner des Jahres 2019 heissen hier Kind, Ariel und Assura.

Die Bedeutung des Persönlichen

In einer zunehmend komplexen Welt vertrauen die Schweizerinnen und Schweizer ihrem persönlichen Umfeld am meisten. Verwandte, Freunde und Bekannte führen die Tabelle «Vertrauen in Institutionen/Netzwerke» an und erreichen Spitzenwerte von rund 90 Prozent. Ebenfalls sehr positiv bewertet werden Ärzte mit 72 Prozent. Besorgniserregend tiefe Werte weisen dagegen die Wirtschaftsunternehmen auf (etwas mehr als 20 Prozent) und die Politik (14 Prozent). Am Schluss stehen die sozialen Netzwerke (12 Prozent).

Bei den Branchen belegen die Schweizer Ferienregionen und -orte den Spitzenrang. 67 Prozent der Antworten ergaben ein sehr hohes oder hohes Vertrauen. Positiv sind die Ergebnisse auch bei den Milchprodukten (65 Prozent), der Zahnpflege und Mundhygiene (62 Prozent) sowie den Optiker- und Brillenmarken (61 Prozent). Mit immerhin noch 31 Prozent stehen die Vitaminprodukte (31 Prozent) am Ende der Tabelle. 

Vor allem zwei Gegebenheiten entscheiden über den Erfolg einer Marke, ergibt die Studie. Am allerwichtigsten ist die Qualität. 56 Prozent der Befragten, deutlich mehr als die Hälfte der Teilnehmer, nennt die Güte eines Produkts oder einer Dienstleistung an erster Stelle. Für 19 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwingt das Preis-Leistungsverhältnis obenaus. Schweizer Konsumenten urteilen nüchtern. Klares Schlusslicht bei den Gründen für eine Kaufentscheidung ist der Faktor Image/Prestige mit weniger als 5 Prozent.

Trusted Brands Die Spitzenreiter 2019
Kategorie Marke
Bau- und Hobbymärkte (erstmals erhoben) Coop Bau+Hobby
Automobile Volkswagen
Banken/Finanzdienstleister Raiffeisen
Bonbons Ricola
Haushaltsreiniger (erstmals erhoben) Meister Proper
Haushalts-/Küchengeräte Miele
Schweizer Ferienregionen/Ferienorte (erstmals erhoben) Tessin
Versicherungen Die Mobiliar
Hörgeräte Kind
Waschmittel Ariel
Krankenkassen Assura
Zahnpflege/Mundhygiene (erstmals erhoben) Elmex
Naturheilmittel/Homöopathie Similasan
Duschgel (erstmals erhoben) Nivea
Möbelhäuser/Einrichtungsgeschäfte (erstmals erhoben) Ikea
Optiker-/Brillenmarken Fielmann
Kosmetik Nivea
Vitaminprodukte Burgerstein
Milchprodukte (erstmals erhoben) Emmi
Geschirrspülmittel (erstmals erhoben) Handymatic
Quelle: Reader’s Digest
Trusted Brands Jahresvergleich 2016-2019
Kategorie 2019 2018 2017 2016
Alkoholfreie Getränke   Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola
Automobile VW VW VW VW VW
Banken Raiffeisen Raiffeisen Raiffeisen Raiffeisen
Bekleidung   H&M H&M H&M
Bonbons Ricola Ricola Ricola Ricola
Haushaltsgeräte Miele Miele Miele V-Zug
Kaffee   Nespresso Nespresso Nespresso
Kosmetik Nivea Nivea Nivea Nivea
Krankenkassen Assura CSS Assura CSS
Kreditkarten   Mastercard Mastercard Visa
Lebensversicherungen   Swiss Life Axa SwissLife
Matratzen   Bico Bico Bico
Naturheilmittel Similasan Similasan Similasan Similasan
Optiker/Brillenmarken Fielmann Fielmann Fielmann Fielmann
Outdoor/Sport   Nike SportXX Ochsner
Sachversicherungen Die Mobiliar Die Mobilar Die Mobiliar Die Mobiliar
Tankstellen/Benzin   Coop Coop Coop
TV/Internet/Mobilfunk   Swisscom Swisscom Swisscom
Vitaminprodukte Burgerstein Burgerstein Burgerstein Burgerstein
Waschmittel Ariel Persil Ariel Ariel
Quelle: Reader’s Digest

Zur Reader’s Digest-Studie «Trusted Brands 2019»

Die unabhängige Marktuntersuchung «Trusted Brands» wird von Reader’s Digest seit 2001 durchgeführt und zählt zu den grössten und am besten etablierten Verbraucherstudien Europas. Reader’s Digest hat zusammen mit dem Institut Dialego, Aachen, in der Schweiz 2361 Konsumenteninterviews durchgeführt. Einzigartig ist der Umstand, dass alle Fragen zu den Marken stets ungestützt gestellt werden, also ohne eine Vorgabe von Bezeichnungen. Die Konsumenten allein geben preis, welche Marke bei ihnen ganz oben steht. In der Befragung ging es nicht nur um das Vertrauen in Marken, sondern auch um jenes in Branchen, Berufe sowie in Institutionen und Netzwerke. Erhoben wurden ausserdem Kriterien, die bei Kaufentscheidungen eine Rolle spielen. 
 

Das KMU-Fachmagazin Organisator feiert den 100. Geburtstag

Das Fachmagazin Organisator, das wie die Werbewoche, MK Marketing & Kommunikation und Expodata von Galledia Fachmedien herausgegeben wird, feiert 2019 das 100-jährige Bestehen. Anlässlich des Jubiläums werden in jeder Ausgabe Themen aus dem Archiv aufgegriffen und mit den heutigen Managementthemen verglichen.

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100 Jahre sind es her seit dem Erscheinen des ersten Jahrgangs des «Organisator – Monatsschrift für moderne Geschäftsführung, Organisation und Reklame». Der Verleger und Bücherexperte Max Friedländer (1879–1976) leistete 1919 gewissermassen Pionierarbeit: Erstmals gab es in der Schweiz ein Magazin, das regelmässig praxisbezogene Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen bot. Der Organisator hat Generationen von Führungskräften begleitet und tut dies auch heute noch. Galledia Fachmedien gibt das KMU-Fachmagazin seit 2012 heraus.

In jeder Ausgabe bereitet der Organisator wesentliche Themen für Geschäftsführer und Führungskräfte von KMU auf. Diese Themen haben sich in den 100 Jahren des Bestehens der Publikation kaum verändert: Es geht um Organisation, um Leadership, Personalführung und -management, Marketing, Kundenbeziehungsmanagement, Arbeitsrecht und vieles mehr. Weiterentwickelt haben sich natürlich die Technologien: Während 1919 eine gut geführte Kartothek das Nervenzentrum eines Betriebs bildete, übernehmen dies heute CRM- und ERP-Systeme.

Das Jubiläumsjahr 2019 nimmt die Redaktion zum Anlass, in die Vergangenheit zu schauen. In jeder Ausgabe werden zu einzelnen Themen Beiträge aus dem Archiv publiziert. Diese dürften der Leserschaft sicher das eine oder andere Schmunzeln über die «gute alte Zeit» entlocken. Sie werden aber auch zeigen, dass sich bereits unsere Gross- oder gar Urgrossvater-Generation mit ähnlichen Fragen rund um den unternehmerischen Alltag beschäftigen musste. Selbstverständlich wird neben dem «Gestern» auch weiterhin das «Heute» und «Morgen» der Unternehmensführung im Zentrum stehen. In drei Ausgaben werden einzelne Aspekte speziell vertieft. In der April-Ausgabe etwa geht es um die Frage, wie sich die Rolle des Chefs verändert hat und noch weiter verändern wird.

«Damals – 1919 – wie heute stehen Unternehmen vor grossen Herausforderungen», sagt Organisator-Chefredaktor Thomas Berner. «Die stetige Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen begleitet Unternehmen jeden Tag. Das hat sich in den 100 Jahren des Bestehens des Organisator kaum verändert.» Und Daniel Ettlinger, CEO der Galledia Group, ergänzt: «Wir sind stolz, mit dem Organisator eine so traditionsreiche Management-Zeitschrift im Portfolio zu haben. Führungskräfte suchen nach wie vor praxisbezogene Informationen für den unternehmerischen Alltag. Deshalb sind wir zuversichtlich, den Titel auch im Zeitalter der Digitalisierung weiterhin als etabliertes Printprodukt im Markt positionieren zu können – in Kombination mit der stetigen Weiterentwicklung des Online-Auftritts.»  

 

Einige Meilensteine aus der Geschichte des Titels:

  • April 1919: Die erste, 20-seitige Ausgabe erscheint mit dem Versprechen, dass die Zeitschrift dicker werde, sobald die Papierknappheit beseitigt sei. Das Jahresabonnement kostete 12 Franken, was damals als teuer galt.
  • 1939: Kriegsbeginn: Der Organisator offeriert den Wehrmännern einen speziellen Beratungsdienst und kostenlose Stellenvermittlung.
  • 1951: Gaston Friedländer (1907 – 2008) übernimmt von seinem Vater die Verlagsleitung. Bis 1950 ist der Organisator fast ausschliesslich eine Fachzeitschrift des Gewerbes und Detailhandels. Eine neue Beilage «Betriebswirtschaft» führt ab 1950 zur Industrie und zu einer sprunghaften Erhöhung der Abonnentenzahl.
  • 1967: Verkauf des Verlages an Bank Julius Bär.
  • 1969: Kauf des Forkel-Verlages (Stuttgart), der 1972 wieder verkauft wird.
  • 1972: Dr. Victor Bataillard erwirbt den Verlag Organisator.
  • 1983: Die neue Zeitschrift «Orgamatik» behandelt das Gebiet der Informatik.
  • 1988: Verkauf an die Haufe-Verlagsgruppe (Freiburg i. Br.)
  • 1990: Franz Schnyder erwirbt den Verlag; der Organisator erhält ein neues Format und wird mit «Verwaltung+Organisation» und «Orgamatik» zusammengelegt.
  • 1993: Die Rheintaler Druck und Verlag AG RDV beteiligt sich am Verlag Organisator.
  • 2001: Franz Schnyder verkauft seinen Anteil an die RDV und zieht sich als Chefredaktor und Herausgeber zurück. Sein Nachfolger wird Roland Lambert, der den Organisator bis 2007 redaktionell betreut.
  • 2008: Thomas Berner übernimmt neu die Chefredaktion.
  • 2012: Mit der Fusion der Rheintaler Druck und Verlag AG RDV mit Dfmedia in Flawil zur Galledia AG kommt es zu einer neuen Herausgeberschaft.
  • 2019: Der Organisator wird 100-jährig.
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Swiss Influencer Award gibt Shortlist bekannt

Am 20. Juni 2019 werden in Zürich zum ersten Mal die offiziellen Swiss Influencer Awards verliehen. Am Montag wurde die Shortlist bekannt.

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Der dieses Jahr erstmalig stattfindende Swiss Influencer Award (SIA) zeichnet neben dem vielversprechendsten Influencer-Talent auch die einflussreichsten Star-Influencer der Schweiz aus. In acht Kategorien buhlen diese am 20. Juni 2019 im Volkshaus um den Preis.

Die Shortlist gibt bekannt, welche fünf Influencer pro Kategorie sich im Rennen um den SIA befinden. Jury-Präsident Fabian Plüss zum Auswahlverfahren der Fachjury: «Wir haben bei der Erstellung der Shortlist auf verschiedene Faktoren geschaut. Zum einen auf messbare Parameter wie die Anzahl Follower, den Anteil Schweizer Follower oder die Engagementrate. Andererseits hat die Fachjury auch subjektive Faktoren hoch gewichtet wie Authentizität, Inspirationskraft und Kreativität». In den ab 25. April wöchentlich auf Teleclub Zoom ausgestrahlten Pre-Shows werden laufend die jeweils drei Nominierten pro Kategorie vorgestellt.

Auf der Shortlist befinden sich auch Influencer, die ihre Karriere ausserhalb von Social Media lanciert haben, wie Moderatorin Michelle Hunziker, Fussballer Xherdan Shaqiri oder Musiker Bastian Baker. Heutzutage gehört die Pflege des eigenen Social Media Auftritts für alle Stars zur täglichen Arbeit. So verbringt Musiker Loco Escrito jeden Tag bis zu 1,5 Stunden auf Instagram, Facebook und Co. «Meine Fans sind Bestandteil meiner Familie, deshalb möchte ich mich mit ihnen austauschen und nachfragen wie es ihnen geht. Alleine für die Pflege dieser Beziehungen nehme ich mir jeden Tag rund 45 Minuten Zeit», so der 29-Jährige.

Insgesamt weisen die Influencer auf der Shortlist eine kumulierte Reichweite von 12 Millionen Followern auf Instagram und ebenfalls 12 Milliionen Followern auf Facebook auf. Sie gehören auf Social Media zu den wichtigsten Schweizer Meinungsmachern.
 

Die Shortlist des Swiss Influencer Award 2019

 

Kategorie Lifestyle:

  • Zoë Pastelle
  • Michelle Hunziker
  • Sylwina
  • Antonella Patitucci
  • Dominique Rinderknecht

 

Kategorie Musik:

  • Lo & Leduc
  • Bastian Baker
  • Bligg
  • Loco Escrito
  • DJ Antoine
     

 

Kategorie Beauty:

  • Harmonie Matthey
  • Kevin Lütolf
  • Raffaela Zollo
  • Kerstin Cook
  • Manuela Frey

 

Kategorie Fashion:

  • Cristina Gheiceanu
  • Elvira Abasova
  • Xenia Tchoumi
  • Era Dyla Hill
  • Charles Legrand

 

Kategorie Entertainment:

  • Zeki Bulgurcu
  • Gabirano
  • Rash Sakem
  • Noelia
  • Schwiizchiste (Robin P.)

 

Kategorie Sport:

  • Xherdan Shaqiri
  • Remo Käser
  • Iouri Podladtchikov
  • Wendy Holdener
  • Marco Laterza

 

Kategorie Family:

  • Isabelle Kade
  • Xhem & Megi
  • Andrea Jansen
  • Valentine Caporale
  • Mirjam Jäger

 

Kategorie Travel:

  • Tobias Meyer
  • Minea Jud
  • Martina Bisaz
  • Morgane Schaller
  • Sara Leutenegger

 

Fachjury Swiss Influencer Award: Fabian Plüss (Co-Founder Kingfluencers), Felicitas Morhart (Professor of Marketing Université de Lausanne), Manuel P. Nappo (Leiter Institute of Digital Business HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich), Stanislava Zajc (Digital Teamleader Coca-Cola Schweiz) & Cyrill Hauser (Influencer Marketing Experte Jung von Matt/Limmat)

Frauenhandball: LK Zug und Aula lancieren neue Plakatkampagne

LK Zug ist viermaliger Schweizer Meister und ein Leaderbrand im Frauenhandball. Zusammen mit Hauptsponsor Aula, Cham, lanciert LK Zug Handball im Grossraum Zug eine Plakatkampagne F12.

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Die zwei Plakatsujets «Bauen auf Erfolg» und «Tradition und Ambition»betonen das Credo von LK Zug wie auch des Bau-Generalunternehmens Aula. Das LK-Zug-Fanionteam/SPL1 liegt aktuell auf Finalrunden-Platz 1 der Schweizer Meisterschaft/Spar Premium League, mit Kurs Meister-Playoffs.

Mark Seeholzer, Leiter Marketing/Sponsoring LK Zug und verantwortlich für Konzept/Umsetzung der Plakate: «Die beiden Sujets zeigen Juniorinnen/FU9 bis Elite-Spielerinnen sowie Staff/Trainer. Sie repräsentieren den ganzen Club, welcher auf allen Ebenen im Frauenhandball erfolgreich ist. Mit dieser Kampagne betonen LK Zug und sein Hauptsponsor nicht nur den gemeinsamen Erfolgsanspruch, sondern schärfen ebenso Bekanntheitsgrad und Profil im Grossraum Zug. Aula finanziert diese Kampagne. Wir sind stolz und dankbar, seit über 20 Jahren auf einen derart starken Partner zählen zu können, auf sein stetiges, grosszügiges Engagement.»

Daniel Stalder, Leiter Marketing und Verkauf Aula: «Mit der Kampagne dokumentieren wir auch unsere langjährige Verbundenheit mit dem LK Zug, die Verbindung von Tradition und Ambition. Es freut uns, einen Club zu unterstützen, der – wie wir – über jahrelange Kontinuität auf hohem Niveau verfügt.»

 

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