WWF vor Greenpeace und Terre des Hommes: Die Top-10-Schweizer NPO auf Social Media

Immer mehr Schweizer NPO verfolgen ein professionelles Social-Media-Management. Welche Schweizer NPO haben 2019 beim Einsatz von Facebook, Twitter und Instagram die Nase vorn? Die Kommunikations- und Brandingagentur Consign liefert die Antwort.

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Das 20-Meter-lange «Plastik-Monster», mit dem Greenpeace im April 2019 Nestlé beim Hauptquartier in Vevey an die globale Problematik von Einweg-Plastikverpackungen, welche die Weltmeere verschmutzen, erinnerte (Foto: Miriam Künzli, Greenpeace Schweiz).

 

Das Potenzial von Social Media zur Erreichung von Organisationszielen ist bekannt. Welche Kraft ein Hashtag entfalten kann, hat die Frauenbewegung mit #MeToo gezeigt. Mit Social Media machen sich Organisationen in der Öffentlichkeit sichtbar, bauen Vertrauen auf und verbessern die Brand Awareness. Plattformen wie Facebook und Instagram werden von NPO immer häufiger für Fundraising und die Mobilisierung von Freiwilligen genutzt. Doch wie viele Follower erreichen NPO in der Schweiz mit Social Media?

Das von der Kommunikations- und Brandingagentur Consign zum zweiten Mal seit 2018 erstellte Rating zeigt die zehn erfolgreichsten Schweizer Nonprofit-Organisationen mit den meisten «Followern/Gefällt mir»-Angaben auf den betriebenen Kanälen. Bei Social-Media-Plattformen in verschiedenen Schweizer Landessprachen sind die jeweiligen Nutzerzahlen konsolidiert. Auffallend: Der WWF ist als einzige NPO in drei Schweizer Landesprachen auf Facebook und Twitter präsent.

Schweizer NPO: Social-Media-Ranking 2019 Stand 17.4.2019
Rang NPO Facebook Twitter Instagram
1 WWF Schweiz 70’007 43’442 8935
2 Greenpeace Schweiz 74’731 27’507 8089
3 Terre des hommes 78’606 22’100 3702
4 Amnesty International 51’281 24’732 3729
5 Save the Children 74’724 964 1143
6 SRK 46’650 4163 5247
7 Public Eye 33’914 11’790 3136
8 Unicef Schweiz 27’793 965 1908
9 Paraplegiker-Stiftung 30’127 104  
10 Swissaid 9740 15’100 401
Quelle: Consign

Die drei Musketiere unter den Schweizer NPO sind die Organisationen WWF Schweiz, Greenpeace Schweiz und Terre des Hommes mit jeweils über 100’000 «Follower/Gefällt mir»-Angaben.

Doch auch kleinere NPO sind auf gutem Weg an die Spitze: Public Eye hat nach Auswertungen von Pluragraph.de einen herausragenden prozentualen Zuwachs von fast 80 Prozent in ihrer Community. Terre des Hommes und Amnesty International verzeichnen beinahe 70 Prozent mehr «Follower/Gefällt mir»-Angaben gegenüber dem Vorjahr.

Der Vergleich mit dem Ranking 2018 zeigt, dass Facebook nach wie vor die beliebteste Plattform für NPO ist. Die «Follower/Gefällt mir»-Angaben sind aber auf sämtlichen Kanälen gestiegen, und es besitzen nun fast alle untersuchten Organisationen einen Instagram-Account. Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung wird künftig ebenfalls auf der beliebten Bild- und Videoplattform vertreten sein. Die Nutzerzahlen sind aber im Vergleich zu jenen von Facebook noch gering. Dies obwohl Instagram grosses Potenzial hat, aussagestarke und emotionale Inhalte mit einer Community zu teilen. Mit dieser Plattform liessen sich Ziele wie Freiwilligen-Recruiting, Event-Promotion oder Fundraising noch erfolgreicher umsetzen, schreibt Consign und rät: «Wenn Schweizer NPO ihre Organisationsziele erreichen wollen, sollten sie künftig vermehrt in Instagram investieren.»

Snapchat gewinnt Nutzer hinzu – Quartalszahlen über Erwartungen

Die Foto-App Snapchat hat im ersten Quartal erstmals nach drei Vierteljahren wieder Nutzer hinzugewonnen. Die Zahl der täglich aktiven User stieg im Vergleich zum Vorquartal um vier Millionen auf 190 Millionen, wie Snapchats Mutterkonzern Snap am Dienstag mitteilte.

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Anleger reagierten erfreut auf die Rückkehr zum Nutzerwachstum. Sie liessen den Aktienkurs im nachbörslichen US-Handel zeitweise kräftig steigen.

Auch geschäftlich lief es besser als an der Wall Street erwartet. Snaps Erlöse kletterten dank stark gestiegener Werbeeinnahmen im Jahresvergleich um fast 40 Prozent auf 320 Millionen Dollar. Zudem gelang es, den Verlust um 20 Prozent auf 310 Millionen Dollar zu verringern.

«Im ersten Quartal haben wir starke Ergebnisse geliefert», freute sich Snap-Chef Evan Spiegel. Er stellte erhöhte Investitionen für ein langfristiges Wachstum in Aussicht. (SDA)

Die Münchner Digitalberatung Lobeco eröffnet ein Büro in der Schweiz

Die Münchner Digitalberatung Lobeco eröffnet ihr Büro in Zürich. Schweizer Unternehmen wie die Credit Suisse und Emmi zählen bereits zum Kundenstamm.

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Lars Schnidrig, Sebastian Iffert, Lorenz Beringer und Maximilian Lothamer (v.l.)

 

«Wir helfen Schweizer Unternehmen dabei, den Markenaufbau über die Landesgrenzen hinaus zu beschleunigen», erklärt Gründer und Geschäftsführer Lorenz Beringer in einer Mitteilung den Grund für die Expansion. Insbesondere die Anbindung an die Büros in München und Shanghai ermögliche es Lobeco, den Premiumkunden schon heute international strategisch-analytisch zu allen relevanten Social Media Plattformen zu beraten. Mit dem neuen Standort in Zürich sei auch hier ein verlässlicher Partner beim Aufbau aktiver Communities, bei der Umsetzung der geplanten Massnahmen sowie beim Insourcing von Knowhow seiner global agierenden Kunden.

Gemeinsam mit Lorenz Beringer übernimmt Lars Schnidrig den Aufbau des Schweizer Standorts. Seit 2016 berät der gebürtige Schweizer zahlreiche Kunden und verantwortete dabei mehrere sechsstellige Budgets. Nun freut er sich auf die neuen Herausforderungen: «Gemeinsam wollen wir mit unseren Kunden Digitalprojekte umsetzen und ihre Social Media Kommunikation stärken. Egal ob bei der Erstellung und Umsetzung von Analysen und Strategien, im Performance Marketing, bei der Konzeption von Kampagnen oder bei der Betreuung operativer Aufgaben: Ich freue mich, meine Expertise weitergeben und in die Arbeit mit den Kunden einbringen zu können.»

Lobeco wurde im Mai 2014 Lorenz Beringer gegründet und beschäftigt heute rund 70 Mitarbeiter an den Standorten München, Shanghai und Zürich.

TBWA\Zürich darf auch bei den New York Festivals auf Awards hoffen

Die New York Festivals 2019 haben die Finalisten bekanntgegeben. Aus der Schweiz befindet sich einzig TBWA\Zürich auf der Shortlist.

50 jahre big mac tbwa

Über 400 CDs, ECDs und CCOs aus 65 Länder haben als Grand Jury die Shortlists durch ein zweistufiges Online-Voting festgelegt. Die Finalisten, unter denen sich auch TBWA\Zürich mit der bereits oftprämierten Big-Mac-Jubiläumskampagne befindet, werden in New York von der Executive Jury, welche unter anderem aus Global CCOs besteht, bewertet und die Gewinner bestimmt. Diese werden in der Woche vom 13. Mai bekanntgegeben. Die Punkte aus den New York Festivals Advertising Awards können dem Kreativranking der Werbewoche angerechnet werden.

New York Festivals Advertising Awards 2019 Shortlist: Switzerland
ENTRANT TITLE BRAND CATEGORY GROUP CATEGORY
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Typography
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Illustration
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Illustration
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Typography
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Art Direction
TBWA Switzerland AG & TBWAChiatDay NY 50 Years of Big Mac McDonald’s Suisse Restaurants Sàrl Artistry & Craft in Advertising Art Direction
SOURCE: Newyorkfestivals.com

Higgs verifiziert User als erstes Online-Medium der Schweiz

Das Online-Wissensmagazin Higgs macht den nächsten Schritt im Kampf gegen Fake News. Um die Transparenz zu erhöhen und das gegenseitige Vertrauen zu stärken, ist in den Kommentarspalten der unabhängigen Wissensplattform neu ersichtlich, mit wem man wirklich diskutiert.

higgs

Dazu haben die Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, ihre Identität von Higgs verifizieren zu lassen. Dieser Verifizierungsprozess geht laut Mitteilung über die Klarnamen-Pflicht anderer Medien hinaus. Die Verifizierung der Nutzerprofile bleibt aber freiwillig – nach wie vor ist auch eine anonyme Teilnahme an den Diskussionen möglich, doch verifizierte Profile werden in der Community mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen geniessen.

Ausserdem macht Higgs als erstes Online-Medium der Schweiz die wissenschaftliche Kompetenz und Expertise seiner Nutzerinnen und Nutzer für andere ersichtlich. So sind verifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – die heute bereits einen bemerkenswerten Anteil der Nutzer stellen – in den Kommentarspalten von Higgs als «Scientists» zu erkennen. «Damit bauen wir unsere Vorreiterrolle im Kampf gegen Fake News sowie im Zusammenbringen von Gesellschaft und Wissenschaft weiter aus», sagt Beat Glogger, Gründer und Chefredaktor von Higgs.
 
Von dieser Neuerung soll die wachsende Higgs-Community profitieren. Denn im Gegensatz zu anonymen Kommentaren ermöglichten verifizierte Nutzerinnen und Nutzer eine natürlichere Diskussion, sind die Macher überzeugt. «Damit bewegen wir uns weg von blossen Meinungsbekundungen hin zu echten Diskussionen, wie sie Menschen sonst nur offline führen können», sagt Michael Baumann, Mitgründer und Leiter Entwicklung bei higgs. «Mit unserer Eigenentwicklung setzen wir in Zeiten von Fake News – insbesondere auf Social Media – ein klares Zeichen», sagt Community Developer und Social Media Manager Sandro Bucher. «Durch die Neuerung bietet Higgs seinen Nutzerinnen und Nutzern die Gelegenheit, an qualitativ hochstehenden Diskussionen teilzunehmen.»

Pfeffermint und der Steiner Flughafebeck starten durch

Die Bäckerei Steiner am Flughafen Zürich bekam ein neues, zeitgemässes Kleid und Sortiment. Ausführend hier war die Agentur Pfeffermint zusammen mit dem Unternehmen Gastronomics, welches Teile des Angebotes neu definierte. Pfeffermint war für das Gestaltungskonzept des Retail Designs sowie des neuen Packagings verantwortlich.

Das traditionelle Familienunternehmen Steiner versteht es seit Generationen dem Handwerk entsprechend durch Ehrlichkeit und Achtsamkeit Produkte zu erschaffen, welche bis heute ein breites Publikum ansprechen und begeistern. Der Mittelpunkt der Unternehmung bildet immer das Gebäck und dementsprechend sollte auch die Neugestaltung des Lokals am Zürcher Flughafen in der Erscheinung zurückhaltend aber doch zeitgemäss und kosmopolitisch sein. Dies erforderte grosses Geschick und Feingefühl im gestalterischen Ausdruck des Raumprogramms um nicht beliebig sondern eigenständig und authentisch zu wirken.
 

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Die dunkle Farbe im Raum inszeniert die Natürlichkeit der Backwaren perfekt in ihrer Schönheit und setzt ein klares Zeichen. Zusammen mit dem Holz, welches sich partiell durch das gesamte Lokal zieht, entsteht eine warme und gemütliche Atmosphäre, wo man sich gerne hinsetzt um geniesst. So gesehen steht das neue Kleid des Flughafebecks Steiner für frische, urbanität, authetizität und das handwerk an sich.

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Verantwortlich bei Steiner Flughafebeck: Projektleiterin: Oliver Häni und Claudia Mülhaupt (Projektleitung). Verantwortlich bei Pfeffermint: Britta Hagen, Simon Renggli (CD); Max Veronesi (Projektleiter / Retail: Umsetzung); Britta Hagen, Debora Birrer (Styling/Szenografie); Max Veronesi, Stefan Schwendimann (GU/Pfeffermint/Bauleitung); Simon Smit (Texte/Headlines); Bruno Feuz (Projektleiter Grafik Design).

Stadt Zürich geht bei SRG-Grundstückverkauf leer aus

Die SRG hat laut dem SonntagsBlick beim Verkauf eines Grundstücks an der Zürcher Hagenholzstrasse dem Versicherer Swiss Life den Vorzug gegeben, obwohl sich etwa auch die Stadt Zürich für die Immobilie interessierte.

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Die städtische Liegenschaftsverwaltung bestätigte der Zeitung, dass sie das Grundstück als strategische Landreserve in einem Entwicklungsgebiet habe erwerben wollen. Die Stadt benötigt solches Land für den Bau von Schulen, Kindergärten, Horten oder Krippen, aber auch zur Erhöhung des Anteils gemeinnütziger Wohnungen.

Doch im Bieterverfahren habe die Stadt preislich nicht mithalten können. Das Angebot der Stadt habe bei 40 Millionen Franken gelegen. Der Swiss-Life-Konzern habe für das Areal dagegen 81 Millionen Franken und damit 12’717 Franken pro Quadratmeter auf den Tisch gelegt. Der Versicherer will das Areal vorwiegend für den Bau von Wohnungen nutzen.

Wie SRG-Kommunikationschef Edi Estermann gegenüber dem Sonntagsblick erklärt, benötigte man die liquiden Mittel dringend: «Ohne den Verkauf der Immobilie hätte die SRG 2018 einen Verlust ausweisen müssen.» (hae/SDA)

Wenn sich Freunde zusammen bewerben

Innovativer Ansatz: McDonald's ermutigt in Kanada Freunde, sich zusammen zu bewerben, um den Arbeitsplatz zu teilen.

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«Friends wanted» heisst die 360-Kampagne, die McDonald’s und die Agentur Cossette in Kanada lanciert haben. Das Konzept ist simpel, aber unverbraucht frisch: Gute Freunde werden ermutigt, sich zusammen zu bewerben, um so zusammen angestellt und zusammen arbeiten zu werden. Ziel der Kampagne ist es, sich als modernen, für junge Menschen attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Ein Arbeitsgeber, der einen Arbeitsplatz bietet, an dem der Spass nicht zu kurz kommt und Kameradschaft gross geschrieben wird. Ob dies der Realität entspricht, müsste wohl ein McDonald’s-Angestellter beurteilen. Dennoch: Der Ansatz, Freunde im Doppelpack anzuwerben, könnte für manche Branchen zukunftsweisend sein.

Ruf Lanz wirbt neu für die Informatiktage 2020

Die Zürcher Agentur Ruf Lanz setzt sich in einer Agenturevaluation durch und zählt neu die Informatiktage 2020 zum Kundenportfolio.

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Die Informatiktage haben zum Ziel, die vielseitige Informatikwelt für alle zugänglich und erlebbar zu machen. Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und weitere Gastgeber im Grossraum Zürich öffnen am letzten Märzwochenende 2020  ihre Türen und bieten Jung und Alt, Laie wie Fachprofi, persönliche Begegnungen und einmalige Einblicke in ihren Arbeits- und Forschungsalltag.
 
Die Informatiktage werden durch Stadt und Kanton Zürich, ETH Zürich und Ergon Informatik organisiert und sind ein Vorhaben des Kooperationsnetzwerkes eZürich, in welchem sich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft für den ICT-Standort Zürich einsetzen. Nach einer Agentur-Evaluation haben sich die Verantwortlichen für die Zusammenarbeit mit Ruf Lanz entschieden, denn die Agentur habe «vielfach bewiesen, dass sie komplexe Themen pointiert, prägnant und populär auf den Punkt bringen können». Die ersten Resultate werden im Herbst 2019 zu sehen sein.

Im März ging es mit dem Werbemarkt bergauf – wenn auch verhaltener als im Vorjahr

Der Bruttowerbedruck liegt im März bei 659,6 Millionen Franken. Damit steigert sich der Bruttowerbedruck, nach den zwei Einstiegsmonaten des Jahres, im März wie erwartet deutlich. Im Vorjahresvergleich lässt sich jedoch eine leichte Abnahme um 5,2 Prozent beobachten.

Der Jahreswerbedruck liegt bei 1’760,6  Millionen Bruttofranken, was einer Steigerung um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Zuwachs ist noch immer auf den überraschend starken Januar zurückzuführen.

 

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per März 2019

02-16_04_2019_DE_Gesamtmarkt_Tabelle

Freizeit, Gastronomie und Tourismus weiterhin an der Spitze

Betrachtet man den Jahreswerbedruck der einzelnen Branchen, zeigt sich ein ähnliches Bild wie schon in den ersten beiden Monaten des Jahres. Auf dem ersten Podestplatz liegt Freizeit, Gastronomie & Tourismus, praktisch gleichauf mit der zweitplatzierten Dienstleistungsbranche. Platz drei geht erneut an die Fahrzeugbranche. Mode & Sport liegt neu knapp vor der Nahrungsmittelbranche. Getränke und Verkehrsbetriebe, sowie die Reinigungs- und die Medienbranche tauschen die Plätze untereinander.

 

Kleine Veränderungen innerhalb der Branchen

Der Bruttowerbedruck weist im März 2019 bei einem Grossteil aller Branchen kleine Veränderungen im Vorjahresvergleich auf. Dies manifestiert sich auch im tiefen Zuwachs um 1,6 Prozent über alle Branchen hinweg gesehen. Die grösste Steigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat legt die Produktgruppe politische Kampagnen hin (+27,2 Prozent), was die leichte Verringerung des Werbedrucks durch Initiativen und Kampagnen aber nicht verhindert. Die Energiebranche (+7,5 Prozent) sowie die Fahrzeugbranche (+4,9 Prozent) erhöhen den Bruttowerbedruck ebenfalls leicht. Die Telekommunikationsbranche steigert sich trotz der zwei meistbeworbenen Produkte des Monats insgesamt aber nur um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

 

Medienbranche weiter schwach

Die Medienbranche setzt ihren Sinkflug weiter fort. Wie schon im Januar und Februar 2019, verringert sie den Bruttowerbedruck auch im März, diesmal um satte 30,8 Prozent verglichen zum März letzten Jahres. Dadurch rutscht sie in der Rangliste einen Platz hinter die Reinigungsbranche. Auch die Tabakbranche senkt den Werbedruck im März um 31.6 Prozent im Vorjahresvergleich und steht weiterhin an letzter Stelle der Branchenrangfolge. Ebenfalls eingebüsst haben, verglichen zum Vorjahresmonat, Persönlicher Bedarf (-23,8 Prozent) sowie Mode und Sport (-20,7 Prozent).

 

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top 10 Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im März

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Media Mix

Die Integration der Search-Daten, Desktop (Januar 2017) und Mobile (Juli 2017) in die Werbestatistik von Media Focus führt zu einem deutlichen Anstieg des Internet-Anteils im Media Mix. Seit Januar 2018 werden neu auch Search-Daten für die Romandie erhoben (Anteil an Search: 85 Prozent DE/15 Prozent FR).

 

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Fritz+Fränzi in neuen Räumlichkeiten

Verlag und Redaktion des Schweizer ElternMagazins Fritz+Fränzi haben unweit der alten Adresse, an der Dufourstrasse 47, Zürich, neue Räumlichkeiten bezogen.

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Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer der Stiftung Elternsein, Herausgeberin von Fritz+Fränzi, in einer Mitteilung: «Bisher waren Verlag und Redaktion in unterschiedlichen Räumlichkeiten, getrennt durch die Dufourstrasse, untergebracht. Das permanent über die Strasse springen, von einem Büro ins andere, hat uns zwar fit gehalten, wir waren uns aber einig, die Arbeitsprozesse und die Kommunikation noch weiter verbessern zu können, wenn wir alle an einem Ort sind.»

Damit die Fitness auch in Zukunft gewahrt wird, hat sich Fritz+Fränzi an der neuen Adresse ganz oben im sechsten Stock einquartiert. Neben modernen Arbeitsplätzen gibt es dort laut Mitteilung eine Kaffeemaschine, ein paar Stühle, eine schöne Aussicht und ein Team, das sich immer über Besucher freut.

 

Eyeloveyou setzt die Kraft der Worte Carl Spittelers um

Vor 100 Jahren hat Carl Spitteler den Literaturnobelpreis für sein Werk erhalten. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten hat die Agentur Eyeloveyou ein Projekt mit dem Claim «Die Kraft der Worte» realisiert.

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Bereits vor mehr als 100 Jahren hat sich der Schriftsteller Carl Spitteler mit heute aktuellen Themenfeldern unserer Gesellschaft befasst. Das Demokratieverständnis, die Verhältnisse in der Schweiz, Ausländerfeindlichkeit und auch Heimattümelei waren schon damals Gegenstand seiner Überlegungen, was mitunter der Grund dafür war, dass Spitteler im Jahre 1919 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Die Agentur eyeloveyou hat mit verschiedenen Massnahmen die Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Jubiläums seiner Auszeichnung begleitet. 

Das zentrale Informationsmedium stellt die Website Spitteler.ch dar, auf welcher umfangreiche Informationen zum Leben und Werk Carl Spittelers zu finden sind. Zudem dient sie auch mit der tagesaktuellen Agenda als dynamisches Informationsportal für alle Anlässe und Feierlichkeiten, die im Rahmen des Jubiläums schweizweit stattfinden und teilweise von der Agentur direkt vor Ort begleitet werden.

Zusätzliche Massnahmen in Form von Geschäftsdrucksachen und ein Leseheft zum Jubiläumsjahr wurden auf Basis des frisch entwickelten Brandings realisiert. Eine bewusst schweizerische Farbgestaltung und Typographie mit Punktzeichnungen historischer Fotos soll die visuelle Wiedererkennbarkeit unterstreichen. 

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Links: Spitteler.ch; Eyeloveyou.ch/home/projekte/carl-spitteler.html.

 

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