Andreas Notter gründet sein eigenes Unternehmen Notter & Notter
Mit einem Rucksack aus 25 Jahren Erfahrung in verschiedenen Branchen gründet der Kommunikationsfachmann Andreas Notter in Sulgen TG sein eigenes Unternehmen Notter & Notter – Werkstatt für Kommunikationsstrategie, Konzeption und Inhalt.
Redaktion
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12. April 2019
Notter & Notter berät Firmen und Organisationen in der Strategieentwicklung und der Detailkonzeption von Kommunikationsmassnahmen. Zum Repertoire des neuen Unternehmens Notter & Notter gehören ferner Krisenkommunikation und Issues Management, Textkreation sowie das ganze Spektrum des Online Publishing – vom Corporate Blog über Social Media bis zur Videoproduktion.
Lange Karriere, viel Erfahrung
Der Firmeninhaber und Geschäftsführer blickt auf eine lange Karriere als Kommunikationsfachmann zurück. In den letzten eineinhalb Jahren baute er den neuen Bereich Kommunikation am Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen auf, wo er noch heute hauptamtlich tätig ist. Zwischen 2011 und 2017 leitete Andreas Notter den Bereich Corporate Publishing beim Versicherungskonzern Helvetia, nachdem er von 2007 bis 2011 die Unternehmenskommunikation von Schweizer Radio DRS verantwortete.
Viel Erfahrung in Krisenkommunikation sammelte er von 2002 bis 2007 als Mediensprecher bei der Kantonspolizei Thurgau. Auch in der Industriekommunikation war Andreas Notter tätig, zwischen 1998 und 2001 beim Technologiekonzern Bühler. Der Einstieg in den Journalismus erfolgte zwischen 1995 und 1998 als Redaktor bei der Thurgauer Zeitung.
Andreas Notter, Eidg. dipl. PR-Berater, ist Prüfungsexperte für PR-Konzeption beim Schweizerischen Public Relations Verband PR Suisse sowie bei den Zertifikatsprüfungen für Kommunikationsberater/innen.
Für die Verdoppelung im Firmennamen sorgen Regula Notter (Administration) und Claire Notter (Finanzen) im Backoffice.
Contexta kreiert neue Frühlingskampagne für Coop Bau+Hobby
In kurzen Slice-of-Life-Stories zeigt Coop Bau+Hobby ihre Frühlingsprodukte genau dann, wenn sie die Menschen am meisten benötigen.
Redaktion
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12. April 2019
Mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen. Da wird instandgesetzt, geputzt gepflegt, gepflanzt, und schliesslich genossen. Und weil Men-schen Menschen sind, läuft es dabei oftmals nicht ganz rund. In genau diesen imper-fekten Momenten beweist Coop Bau+Hobby mit ihrer Frühlingskampagne auf char-mante Art und Weise, dass ihr Angebot eben gerade einen Tick näher am Leben ist. Ganz nach dem Motto: Wir helfen machen.
«Uns war wichtig, dass wir einen Akzent setzen und unsere Leaderposition ausbauen können.», meint Zorica Jurkovic, Projektleiterin Werbung Coop Bau+Hobby. «Da darf unsere Marke auch etwas frischer als bisher daherkommen. Wir sind mit dem Ergeb-nis sehr zufrieden.»
Die crossmediale Kampagne umfasst TV-Spots, Social Video, Print, Online und POS-Werbemittel und ist passend zum Frühlingsanfang seit Mitte vergangenen Monates on Air.
Verantwortlich bei Coop Bau+Hobby: Zorica Jurkovic (Projektleiterin Werbung Bau+Hobby. Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories; Regie: Dennis Ledergerber. Tonstudio: The Cover Media, Basel. Media: TW Media
Zu wenig deutlich deklariert: Presserat rügt Blick.ch wegen Native Ad
Grauzone Native Advertising: Der Presserat schreitet erstmals seit der Überarbeitung der Richtlinien 2017 ein. Blick.ch hat demnach einen bezahlten Artikel zu wenig klar als solchen deklariert.
Redaktion
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12. April 2019
Seit einiger Zeit halten sogenannte Native Advertising Einzug in den Schweizer Medien. Dabei handelt es sich um werbliche Inhalte, die nicht sofort als Werbung erkannt werden sollen; Inhalte also, die die Leserschaft über ihre wahre Absicht täuschen wollen. Um diesem neuartigen Phänomen gerecht zu werden, überarbeitete der Schweizer Presserat im Sommer 2017 extra seine Richtlinien zur «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten», dem Journalistenkodex.
Seither hält Richtlinie 10.1 unmissverständlich fest: «Inserate, Werbesendungen und bezahlte oder durch Dritte zur Verfügung gestellte Inhalte sind gestalterisch von redaktionellen Beiträgen klar abzuheben. Sofern sie nicht optisch / akustisch eindeutig als solche erkennbar sind, müssen sie explizit als Werbung deklariert werden.»
Erste Beschwerde seit Anpassung der Richtlinie
Nun hat der Presserat erstmals seit der Aktualisierung der Richtlinie einen Fall von Native Advertising behandelt und dabei eine Beschwerde gegen Blick.ch teilweise gutgeheissen. Ein Arzt störte sich an einem im Juli 2018 auf dem Onlineportal erschienenen Beitrag mit dem Titel «Ist IQOS weniger schädlich als eine Zigarette?». der Beitrag beschrieb, dass in Neuenburg mehr als 400 Wissenschaftler für Philip Morris International an der «rauchfreien Zukunft» forschten.
Oberhalb des Titels war auf einem schwarzen Banner folgender Vermerk angebracht: «Blick in Kooperation mit IQOS». Unterhalb des Beitrags wurde der Leserschaft in einer Fussnote mitgeteilt, worum es sich tatsächlich handelt: «Dies ist ein bezahlter Beitrag. ‚In Kooperation mit …‘ bedeutet, dass Inhalte im Auftrag eines Kunden erstellt und von diesem bezahlt werden. Dieser Sponsored Content wird vom Brand Studio produziert.»
Im auf den Artikel verlinkenden sogenannten Teaser auf der Hauptseite Blick.ch – einem Bild mit der Überschrift «High Tech am Neuenburgersee» und dem Titel «430 Forscher tüfteln am Ende der Zigarette» – war links oben in verhältnismässig kleiner Schrift das Logo der Firma IQOS zu sehen sowie unmittelbar darunter der Text «In Kooperation mit IQOS». Ein Hinweis, dass es sich dabei um einen bezahlten Beitrag handelt, fehlte. Optisch unterschied sich der Teaser nicht von den übrigen Teasern auf der Seite, die auf journalistische Artikel verlinkten.
Presserat empfiehlt: Werbung nicht verschleiern
In seiner Stellungnahme kommt der Presserat deshalb zum Schluss, dass Blick.ch mit der Publikation dieses Teasers gegen Richtlinie 10.1 der «Erklärung» verstossen hat. Der Hinweis, der Beitrag basiere auf einer Kooperation, genügt nicht, da der Durchschnittsleser kaum wissen wird, dass es sich bei einer solchen Kooperation um nichts anderes als Werbung handelt.
Nicht verletzt hat Blick.ch die «Erklärung» hingegen mit der Publikation des Artikels, da dort – wenn auch nur in einer Fussnote – deklariert wird, dass es sich dabei um einen bezahlten Beitrag handelt.
Grundsätzlich empfiehlt der Presserat, ganz auf die den werblichen Charakter verschleiernden Wortgebilde «In Kooperation mit…» oder «Sponsored Content» zu verzichten. Diese untergraben das Vertrauen der Leserschaft in den Journalismus. Verlage sollten sie daher stets durch die unmissverständliche wie zutreffende Bezeichnung «Werbung» ersetzen.
Disney startet den eigenen Streamingdienst im November
Der Unterhaltungsriese Disney will Ende des Jahres seinen Streamingdienst Disney+ starten und damit Netflix Konkurrenz machen. Das Abo wird unter 7 Dollar pro Monat kosten.
Redaktion
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12. April 2019
Disney+ soll vom 12. November an für einen Preis von monatlich 6,99 Dollar zunächst in den USA angeboten werden, wie der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Später solle das Angebot auf Europa und dann auf weitere Regionen ausgeweitet werden.
Kunden können sich auf der Plattform dann zahlreiche Produktionen des Unterhaltungsimperiums anschauen, zu dem auch die Marvel-Superhelden-Filme, Star Wars und die Animationsfilm-Schmiede Pixar gehören. Gezeigt werden sollen auch Dokumentationen des Senders National Geographic und Angebote des Senders ABC. Ab Start sind auch alle Staffeln der «Simpons» verfügbar – Disney hat die Serie kürzlich gekauft.
Disney will mit dem Angebot dem Platzhirschen Netflix gewisse Konkurrenz machen, der bereits rund 140 Millionen zahlende Kunden hat. Eine Reihe von Konzernen wenden sich verstärkt dem Streaming zu: Amazon hat das Angebot Prime Video, der US-Technologieriese Apple stellte kürzlich Pläne für seinen Streamingdienst Apple TV+ vor. Auch WarnerMedia will in dem Markt mitmischen. (hae/SDA)
Das Schloss für alle: Kargo kreiert Neuauftritt für Schloss Burgdorf
Kargo zeichnet verantwortlich für den Neuauftritt des Schloss Burgdorf. Neben der neuen Dachmarke wurde auch die neue Website entwickelt, auf welcher ab sofort Schlosserlebnisse gebucht werden können.
Redaktion
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11. April 2019
Schloss Burgdorf präsentiert sich im Hinblick auf seine Wiedereröffnung im April 2020 mit einem neuen Auftritt. Im Rahmen einer Wettbewerbsausschreibung in 2018 hatte Kargo Kommunikation den Zuschlag für die Umsetzung des Neuauftritts des Schloss Burgdorf gewonnen.
Neben der Konzeption und Umsetzung des neuen Logos sowie der neuen Website, wurde für das Schloss Burgdorf eine Dachmarkenstrategie entwickelt, welche alle zukünftigen Nutzern, wie das Museum, die Schweizer Jugendherbergen und die Stadt Burgdorf (Trauzimmer) vereint. Dabei erhalten die Bereiche «Museum», «Restaurant», «Jugendherberge» & «Events» eine in sich geschlossene Identität.
Schloss Burgdorf wird zu einem veritablen Schmelztiegel der schönen Dinge des Lebens. Hier trifft Historie auf Moderne, die Kulinarik reicht dem Erlebnis die Hand und wird mit ritterlicher Gastfreundschaft beherbergt. Das Ziel von Kargo war und ist es, ein Brand Design zu kreieren, welcher all diese Angebote und Bereiche förmlich sichtbar machen. Alle Nutzer treten künftig gemeinsam unter der Dachmarke Schloss Burgdorf auf.
Noch befindet sich das Schloss Burgdorf im Umbau: Massgeschneiderte Angebote rund um das Schlosserlebnis, sowie individuelle Übernachtungen können bereits ab sofort auf der Website Schloss-burgdorf.ch für Frühjahr 2020 gebucht werden. Ebenso können die Buchungen über die Webseite der Schweizer Jugendherbergen vorgenommen werden.
Verantwortlich seitens Schloss Burgdorf: Urs Weber (Geschäftsführer Stiftung Schloss Burgdorf), Elisabeth Zäch (Vizepräsidentin des Stiftungsrates Schloss Burgdorf), Markus Meyer (Präsident Stiftungsrat), Daniel Furter (Leiter Museum), Kurt Schempp (Schweizer Jugendherbergen), Stadt Burgdorf (städtisches Trauungszimmer). Verantwortlich bei Kargo: Christoph Balsiger (Creative Director), Raïssa Lara Lütolf (Interaction Designer), Manja Koschker (Marketing & Communications Manager), Nicole Balsiger (Digital Marketing Strategist), Anaïs Merz (Trainee Marketing & Communications). Technische Umsetzung Website: Roger Burkhard.
Mediatonic gewinnt das Mandat der Benu-Apotheken
Die Benu-Gruppe ist ein ständig wachsendes Apothekennetz, das in der ganzen Schweiz mit mehr als 80 Verkaufsstellen vertreten ist. Die Benu-Gruppe, ihre Apotheker und ihre Teams spielen eine wesentliche Rolle bei der Förderung ihrer beruflichen Fähigkeiten in den Bereichen Aufnahme, Beratung, Wissen über Patienten und Arzneimittelwissenschaft.
Redaktion
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11. April 2019
300’000 Kunden sind derzeit Inhaber der «myBenu»-Kundenkarte. Der Name Benu ist von der ägyptischen Mythologie inspiriert, er ist der Vogel, der den Gott der Sonne repräsentiert und verkörpert die Idee einer ausgezeichneten Langlebigkeit. Die Media Agentur mit Sitz in Genf betreut Kunden in der ganzen Schweiz. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung beschäftigt sie heute mehr als 25 Mitarbeiter, sowohl im Offline- als auch im Online-Bereich.
Die Zusammenarbeit zwischen der Benu Group und Mediatonic zielt auf die Entwicklung und Umsetzung einer Medienstrategie ab, die es der Gruppe ermöglicht, ihre Medienkampagnen zu optimieren und den Return on Investment zu maximieren.
SRG integriert Produktionsfirma TPC – 40 Stellen werden abgebaut
Im Rahmen des Sparprogramms übernimmt die SRG bis Anfang 2020 die Produktionsfirma TPC wieder vollständig. Ausserdem entsteht ein neues IT-Kompetenzzentrum. 40 Stellen werden abgebaut, davon 20 durch Kündigungen und vorzeitige Pensionierungen.
Redaktion
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11. April 2019
Die SRG erwarte, durch die Massnahmen zehn Millionen Franken pro Jahr einsparen zu können, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der bisherige TPC-Chef Detlef Sold muss seinen Posten auf Mitte Jahr räumen.
Das Produktionszentrum des Schweizer Fernsehens war Anfang 2000 ausgegliedert worden. Das dadurch entstandene Unternehmen TPC mit heute rund 900 Mitarbeitenden blieb aber eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SRG. Durch die Re-Integration sollen die Organisation und die Koordination der Produktionen vereinfacht und «vor allem auf Managementstufe» Kosten gespart werden, heisst es.
Aufgrund der Integration von TPC in SRF haben Nathalie Wappler, Direktorin SRF, und Detlef Sold, CEO TPC, im gegenseitigen Einvernehmen entschieden, dass Detlef Sold das Unternehmen auf Anfang Juli verlässt. Christoph Gebel, Senior Advisor in der Direktion von SRF, übernimmt die Projektleitung der Integration TPCund verantwortet – zusammen mit der Geschäftsleitung TPC – das zu erarbeitende Detailkonzept. Ab Juli und bis zum Start der neuen Organisation im Januar 2020 wird Christoph Gebel auch die Leitung von TPC übernehmen.
Die SRG setzt derzeit ein Sparprogramm in der Höhe von 100 Millionen Franken um. Grund dafür seien die Reduktion und Plafonierung der Gebühren, sinkende Werbeeinnahmen, Einschränkungen im digitalen Werbemarkt und Investitionen in die Zukunft.
Um «das Programmangebot zu schonen», würden vor allem Massnahmen in den Bereichen Immobilien, Infrastruktur, Technik, Produktionsprozesse und Verwaltung geprüft. Gemäss Gilles Marchand soll die SRG so reformiert werden, dass die Flexibilität und Effizienz verbessert und gleichzeitig das Programmangebot maximiert werden kann.
An seiner Sitzung vom Mittwoch entschied der SRG-Verwaltungsrat deshalb weiter, bis Anfang 2020 ein neues Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur und IT-Services, Digitalproduktion und Distribution zu schaffen. Dieses werde von der Tochtergesellschaft Swiss TXT in Biel mit 179 Angestellten geleitet, die interne IT- und Infrastruktureinheit Init mit 100 Mitarbeitenden werde darin integriert. Für die Gekündigten stehe ein Sozialplan bereit, hiess es.
Technisches Produktionszentrum TPC neu bei SRF
Der Verwaltungsrat SRG hat auf Empfehlung der Geschäftsleitung SRG entschieden, das Technische Produktionszentrum tpc neu bei SRF zu integrieren. Damit sollen die Organisation und Koordination der Produktion zwischen den Unternehmenseinheiten vereinfacht werden. Durch die Restrukturierung lassen sich vor allem auf Managementstufe Kosten sparen. Der Verwaltungsrat hat die Geschäftsleitung der SRG mit der Ausarbeitung eines Detailkonzepts beauftragt. Vorbehältlich des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens strebt die SRG eine Umsetzung der neuen Struktur per 1. Januar 2020 an.
Aufgrund der Integration von TPC in SRF haben Nathalie Wappler, Direktorin SRF, und Detlef Sold, CEO TPC, im gegenseitigen Einvernehmen entschieden, dass Detlef Sold das Unternehmen auf Anfang Juli verlässt. Christoph Gebel, Senior Advisor in der Direktion von SRF, übernimmt die Projektleitung der Integration TPCund verantwortet – zusammen mit der Geschäftsleitung TPC – das zu erarbeitende Detailkonzept. Ab Juli und bis zum Start der neuen Organisation im Januar 2020 wird Christoph Gebel auch die Leitung von TPC übernehmen.
Die nationalen Business Services werden spätestens per 1. Januar 2020 ebenfalls bei SRF angesiedelt. Diese spezialisierten Services umfassen rund 70 Vollzeitstellen in der Koordination, der Auftragsplanung und in den Solution Desks sowie in der operativen Ton-, Bild- und Datenübermittlung.
«Hüst und Hott-Politik»
Der Verwaltungsrat hat zudem die Bildung eines Kompetenzzentrums für IT-Infrastruktur und IT-Services, Digitalproduktion und Distribution beschlossen. Dieses Kompetenzzentrum soll die Tochtergesellschaft Swiss TXT (179 Mitarbeitende) mit Sitz in Biel sowie die SRG-interne IT- und Infrastruktureinheit INIT (100 Mitarbeitende) umfassen. Weiter ist und bleibt Swiss TXT das Kompetenzzentrum für Access Services der SRG. Vorbehältlich des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens soll auch diese Umsetzung per 1. Januar 2020 erfolgen.
Auswirkungen auf das Personal
Die beschlossenen Massnahmen sollen Einsparungen von gesamthaft zehn Millionen Franken pro Jahr einbringen. Es ist mit einer Reduktion von etwa 40 Vollzeitstellen zu rechnen, davon werden rund 20 Stellen durch Kündigungen und vorzeitige Pensionierungen abgebaut. Für die Betroffenen gibt es einen Sozialplan, der verschiedene Abfederungsmassnahmen vorsieht.
Im Rahmen der Reformen genehmigte der Verwaltungsrat eine Reihe weiterer Massnahmen, die der Generaldirektion zusätzliche Einsparungen ermöglichen.
SRG-Generaldirektor Gilles Marchand dazu: «Wir reformieren die SRG weiterhin grundlegend, um die Flexibilität und Effizienz zu optimieren und gleichzeitig das Programmangebot zu maximieren. Mit der laufenden Umstrukturierung senkt die SRG ihre Kosten, optimiert ihre Produktionsprozesse und verkleinert die Generaldirektion, um sich ganz auf die strategische Führungsfunktion konzentrieren zu können.»
SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina: «Wir gehen mit diesen Beschlüssen konsequent den Weg der am 4. März 2018 angekündigten Reformen.»
Die Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffende (SSM) kritisierte in einer Mitteilung die «Hüst- und Hott-Politik der SRG-Spitze». Das Reform- und Sparprogramm der SRG bestehe vor allem aus Verschieben, Zusammenstreichen, Auslagern, Re-Integrationen und Umstrukturierungen, ohne dass auch nur im Ansatz Details zur Umsetzung bekannt seien.
Als «skandalös» bezeichnete es das SSM, dass erneut die Angestellten den hohen Preis für «die Planspiele der SRG-Spitze» bezahlten. Es sei an der Zeit, dass sich die SRG auf ihre Werte besinne und sich die Frage stelle, was und wer ein Service public-Unternehmen ausmache. (hae/pd/SDA)
DEX 2019: So lief die neue Schweizer Digital Marketing-Konferenz
Die erste Digital Marketing Konferenz DEX – Digital Experience fand am 11. April in der Halle 622 in Zürich statt. Unter dem Motto «Marketing Reloaded» lud die IAB Switzerland zusammen mit den Presenting Partnern Admeira und Goldbach zum bisher grössten Branchenevent der Digitalen Werbebranche der Schweiz ein.
Redaktion
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11. April 2019
Die Konferenz widmete sich ganz der Customer Journey im di- gitalen Marketing. Nationale und internationale Referenten präsentierten ein Programm zu digitalen Marketingtrends und innovative Cases. Im Rahmen der DEX wurden zudem die Digital Marketing Awards 2019 verliehen.
Organisatoren zeigen sich begeistert
Die erste DEX wurde von David Burst und Roger Bauer von der IAB Switzerland eröffnet: «Die DEX Konferenz ist eine Schweizer Marktlösung, hinter der viel Power und Know-how steht. Wir freuen uns diesen Branchenevent mit über 1‘100 Besuchern durchzuführen und in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln», sagt David Burst, Präsident der IAB Switzerland.
Martin Radelfinger, verantwortlich für Business Development & Innovation bei Goldbach, freute sich über die erfolgreiche Lancierung der Konferenz: «Neben den vielen spannenden Präsentationen be- währte sich insbesondere der offene Lounge-Bereich zum Networken und zum Austausch».
René Plug, Chief Data and Technology Officer bei Admeira, zeigte sich ebenfalls begeistert: «Als Partner der DEX liegt uns viel daran, die Digitalisierung in der Schweiz voranzutreiben. Die namhaften Speaker vermitteln pragmatsch ihr Know-how und geben den Teilnehmenden Impulse, welche sie für ihre digitale Strategie nutzen können.»
Inputs auf der Main Stage, Inspiration in Workshops und Master Classes
Auf der Main Stage wechselten sich spannende Keynotes und Panel-Diskussionen von nationalen und internationalen Vordenkern und Experten im Digital Marketing ab. Referenten wie Claudia Will- vonseder (IKEA Switzerland), Bertalan Moravanszky (Panalpina), Susanne Franz (Seat) und Sacha Berlik (The Trade Desk) verdeutlichten aktuelle und künftige Trends.
Claudia Willvonseder erklärte in ihrer Opening Keynote, wie ein übergeordnetes Ziel ein Unternehmen in der Transformation steuern kann. Bei der Closing Keynote richtete Oliver Risse, CEO und Gründer von Floatility, seinen Blick nach Asien: «Die Zukunft der Mobilität ist digital und in einem rasanten Wandel. Das ist in Asien und Europa genau gleich. Ein grosser Unterschied ist allerdings die Umsetzungsgeschwindigkeit wo uns viele asiatische Länder links und rechts überholt haben.»
Zusätzliche Inspiration gab es für die Besucher in den parallel stattfindenden Workshops und Master Classes. Darin wurden Themen und Trends rund um digitales Marketing vorgestellt, die das Kundenerlebnis kanalübergreifend und individualisiert mit neuen Technologien wie AI, Voice, Chatbots noch werbewirksamer gestalten. Die Partner luden in der Experience Lounge zum Networken in angenehmer Atmosphäre ein. Die After-Party mit Besuchern, Speakern und Partnern im Backstage Bereich der Halle 622, rundete den Tag ab.
Verleihung des Digital Marketing Award 2019
Ein weiteres Highlight des Tages war die 9. Verleihung des Digital Marketing Awards. In den Kategorien Digital Marketer, Digital Agency und Digital Newcomer wurden aussergewöhnliche Projekte und Leistungen von Unternehmen, Organisationen und Personen prämiert. Den detaillierten Bericht dazu finden Sie hier.
Amorana ist Digital Marketer of the Year – Hoy wird Digital Agency of the Year
Am 11. April 2019 hat die IAB Switzerland zum neunten Mal den Digital Marketing Award verliehen. In drei Kategorien wurden Preise für besondere Leistung im Digital Marketing vergeben. Eine Fachjury hat Hoy zur Digital Agency of the Year gewählt. In der Kategorie Digital Marketer of the Year hat sich Amorana durchgesetzt. Die Awardverleihung fand im Rahmen der neuen Konferenz DEX – Digital Experience in Zürich statt.
Redaktion
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11. April 2019
Nominiert für den Digital Marketer of the Year wurden Unternehmen, die mit ihren digitalen Werbekampagnen im vergangenen Jahr aufgefallen sind: sowohl die Bandbreite der eingesetzten Massnahmen wie auch die Kreativität spielten eine Rolle bei der Beurteilung. Zu den nominierten Unternehmen durften sich Amorana, Audi, Brack und Lidl zählen.
Am Ende hat sich Amorana den Award geholt. 2018 zog das Unternehmen alle Blicke auf sich, weil sie viel in digitale Werbung investiert und sich über alle Formate ihrer Zielgruppe präsentiert haben. Ihre Werbung für erotische Artikel ist durchdacht und immer wieder mit Humor kreiert. Ausschlaggebend für den Entscheid der Jury war die Video-Kampagne für den Adventskalender von Amorana.
Wer setzte über den gesamten Kunden- und Verkaufszyklus digitale Marketing-Massnahmen nachhaltig und strategisch ein, um so den Kunden ein fortschrittliches digitales Markenerlebnis über sämtliche Touchpoints hinweg zu garantieren? Für den Award Digital Agency of the Year durfte die Jury ihre Auswahl aus den folgenden Nominierungen treffen: Dreifive (Switzerland), Havas Media, Hoy und MediaCom Switzerland.
Gewonnen hat die Zürcher Agentur Hoy: Hoy hat in den letzten Jahren viel in Know-how und Technologie investiert und positioniert sich für Schweizer Kunden als eine der wichtigen Digital-Agenturen, die sehr eng mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Ihre hohe technische Kompetenz zeichnet sie zusätzlich aus.
Unsere Redaktion erreichte Hoy-CTO Moritz Schneider direkt nach Erhalt der Auszeichnung. Er sagt: «Wir freuen uns ausserordentlich über die Wahl zur Digital Agency of the Year. Dies ist die wichtigste Auszeichnung in unserer noch jungen Geschichte. Seit der Gründung von Hoy konnten wir uns kontinuierlich einen Namen in der digitalen Werbebranche aufbauen, durch diese Auszeichnung werden wir hoffentlich noch weiter an Bekanntheit gewinnen. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitenden für die grossartige Leistung und bei unseren Kunden und den Agenturen der Mediaschneider Gruppe für die tolle Zusammenarbeit und das Vertrauen.»
Zum Digital Newcomer of the Year wurde Anna Sidorova gewählt. Sie erzielte das beste Resultat bei der Abschlussprüfung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing Grundkurs» der IAB Academy.
Die Marke Zimtstern steht vor einem Comeback
Die Schweizer Kultmarke Zimtstern steht vor einem Comeback. «Die ersten Stücke der neuen Kollektion sollen Ende Juli ausgeliefert werden», sagt Sönke Voss zur Handelszeitung. «Die Muster gehen jetzt raus.»
Redaktion
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11. April 2019
Voss hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Hans Allmendinger die Rechte an der Marke gekauft. Vorherige Besitzerin war die Aargauer Beteiligungsgesellschaft Oel-Pool, zu der auch das Strumpf-Label De Sede und die Tankstellengruppe Ruedi Rüssel gehören.
Zimtstern ist eine Ikone in der Schweizer Markenwelt. 1995 wurde das Unternehmen als Marke für Snowboarder gegründet. 2011 folgte die erste Bike-Kollektion. Voss und Allmendinger, beide aus Deutschland, wollen sich nun voll auf Bikewear spezialisieren.
Das Design der neuen Kollektion ist «made in Switzerland». «Zimtstern soll ein Stück weit Schweiz bleiben», sagt Allmendinger. «Die Designsprache wird in der Schweiz entwickelt.» Das Land sei ausserdem ein wichtiger Zielmarkt mit einer grossen Fanbasis. «In Zukunft wollen wir die Marke aber auch in den USA und im asiatischen Raum vertreiben», so Allmendinger.
Agentur am Flughafen macht mit Bisnode D&B Schweiz feuerfeste Geschäfte
Im Auftrag von Bisnode entwickelte die Agentur am Flughafen eine Direktmarketingkampagne.
Redaktion
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11. April 2019
Bisnode D&B Schweiz ist der europäische Marktführer für Wirtschaftsinformationen und für Data and Analytics. Bisnode vertreibt die momentan beste Risikoplattform auf dem Markt, D&B Credit, exklusiv in der Schweiz. Sie gibt den Kunden Zugriff auf aktuelle Daten und Bonitätsinformationen von über 300 Millionen Unternehmen in 240 Ländern weltweit.
Das Ziel der Kampagne: D&B Credit bei potentiellen Kunden bekannt zu machen und Kunden des Vorgängerprodukts zum Upgrade zu motivieren. Das Mailing lief unter dem Motto «Feuerfest». Es forderte die Zielgruppe dazu auf, D&B Credit gratis zu testen, anstatt sinnlos ihr Geld zu verbrennen. Um das zu veranschaulichen, bestand der Brief aus einem nicht brennbaren Papier, auf dem Zündhölzer angebracht waren. Online-Banner begleiten die Kampagne. Sie führen die Zielgruppe auf die Landing-Page bisnode.ch/feuerfest, wo sie mehr Informationen zu D&B Credit und die Bestellung des Testzugangs findet.
Verantwortlich bei Bisnode D&B Schweiz: Juan Macario (Managing Director), Patrick Gallig (Head of Marketing & Product Management), Silvia Schlatter (Digital Marketing Manager). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Dietmar Düringer (Grafik), Miriam Egli (Text/Beratung), Julia Lüchinger (Koordination).
Schwarze Null bei der SRG trotz sinkender Einnahmen und Sparplan
Tiefere Empfangsgebühren, sinkende Werbeeinnahmen und ein daraus resultierendes Sparprogramm haben das Geschäftsjahr der SRG geprägt. Trotzdem erreichte das Unternehmen 2018 noch ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem leichten Gewinn von 6,8 Millionen Franken.
Redaktion
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11. April 2019
Das vergangene Jahr sei ganz im Zeichen der langen und intensiven Debatte über die No-Billag-Initiative gestanden, teilte die SRG am Donnerstag mit. Trotz des deutlichen Abstimmungssieges kündigte das Unternehmen ein Sparprogramm in der Höhe von rund 100 Millionen Franken an und – damit verbunden – einen Abbau von 200 Stellen.
Grund für die Sparübung waren die anstehende Senkung und Plafonierung der Empfangsgebühren, rückläufige Werbeeinnahmen und neue Aufgaben im Leistungsauftrag, hiess es. Ausserdem beabsichtigte die SRG, 20 Millionen Franken in Spielfilme und Serien sowie in die Entwicklung eines digitalen Angebots zu investieren.
Weniger Grossereignisse
Wegen der Kosten für den Gebühren-Systemwechsel sanken diese Einnahmen bereits im letzten Jahr um 12,1 Millionen Franken. Dazu kamen 11,2 Millionen Franken für den Sozialplan und 34,1 Millionen Franken für Rückstellungen, um den Reformplan vorzubereiten. Auch der grosse Teil der um 20,4 Millionen Franken höheren Personalkosten sei auf Rückstellung im Rahmen des Sparprogramm zurückzuführen.
Die Werbeeinnahmen sanken um 11,9 Millionen Franken, dies vor allem aufgrund der Verlagerung auf digitale Kanäle und Social-Media-Plattformen. Und schliesslich nahm im letzten Jahr der Programm- und Produktionsaufwand um 50 Millionen Franken zu. Die SRG führt diesen Anstieg auf Kosten für die Übertragungsrechte und Produktionskosten von Sportgrossereignissen zurück, wie zum Beispiel die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang oder die Fussball-WM in Russland. Der Verkauf eines Grundstücks brachte der SRG einen Buchgewinn von 63,2 Millionen Franken. Dadurch stiegen die Gesamteinnahmen im Vergleich zum Vorjahr zum 53,3 Millionen Franken und führten letztlich zum leichten Gewinn von 6,846 Millionen Franken. Das sind 22 Millionen weniger als noch von einem Jahr. Verlust für 2019 prognostiziert
Richtig auswirken wird sich die Gebührensenkung von 451 Franken im letzten Jahr auf 365 Franken aber erst im laufenden Jahr. Die SRG rechnet deshalb für 2019 mit einem negativen Ergebnis.
Der Reformplan werde die SRG weiter beschäftigen. Doch das Unternehmen werde versuchen, die Auswirkungen auf das Personal und das Programmangebot «so gering wie möglich zu halten», schreibt die SRG. Ziel sei es auf jeden Fall, 2020 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren zu können. (SDA)