Acht Talents noch im Rennen um den Swiss Influencer Award 2019

In acht Kategorien wurden die besten Influencer-Talents der Schweiz gesucht. Aus über 700 Bewerbern wählte eine Fachjury acht Persönlichkeiten. Diese werden nun auf Teleclub Zoom vorgestellt.

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700 Personen gaben über mehrere Wochen vollen Einsatz, um als «Swiss Influencer Talent 2019» ausgezeichnet zu werden. In drei Challenges bekamen die Teilnehmenden die Aufgabe, ihre Kreativität, Authentizität und Einzigartigkeit unter Beweis zu stellen. Aus allen Bewerbern lud die Fachjury pro Kategorie die zehn vielversprechendsten Talente zum Casting ein. «Wir waren überwältigt von der hohen Anzahl Teilnehmer und der Kreativität, die sie bewiesen haben», so Angela Fuchs, Geschäftsführerin des Swiss Influencer Award, in einer Mitteilung. Unter den fachkundigen Augen von Star-Influencerin Zoë Pastelle, Stanislava Zajc (Digital Teamleader Coca-Cola Schweiz) und SIA Jury-Präsident Fabian Plüss (Co-Founder Kingfluencers) wurden schliesslich die acht Gewinner der jeweiligen Kategorie erkoren (siehe Tabelle unten).

Die Kategoriengewinner werden ab sofort auf dem Free-TV-Sender Teleclub Zoom vorgestellt. Moderatorin Annina Frey präsentiert ab dem 25. April immer Donnerstags um halb sechs die Sendung «Zoom Swiss Influencer Award Magazin». Darin werden die Talents laufend vor neue Challenges gestellt, bis am 20. Juni im Volkshaus aus den bis dahin drei verbliebenen Kandidaten das «Swiss Influencer Talent 2019» ausgezeichnet wird. Ebenso werden in den kommenden Sendungen bis zur Award Night wöchentlich die drei nominierten Star-Influencer pro Kategorie bekanntgegeben.

Dass das auf Social Media abgebildete Leben manchmal einer Scheinwelt gleicht, ist auch den Veranstaltern des Swiss Influencer Award bewusst. Deshalb steht dem SIA mit Pro Juventute ein Partner zur Seite, der auch diesen Aspekt beleuchtet. Alle Talents hatten von Pro Juventute in der «Echtes Leben»-Challenge die Aufgabe erhalten, unter ebendiesem Motto einen Post zu kreieren. Am eindrücklichsten gelang dies Joey Caruso aus Winterthur, der die Challenge gewann. Der professionelle Golfspieler zeigt sich auf Instagram gerne auf der Driving Range beim Ausüben seines Sports. Das vermittelt eine heile Welt mit hohem Lifestyle-Faktor. Doch in seinem Post erklärt er, dass es auch eine andere Seite gibt, die er auf Social Media nicht nach aussen trägt. Joey Caruso litt unter Zwängen, konnte nicht mehr arbeiten und musste schliesslich seine Lehre abbrechen. Therapien halfen ihm, diese Baisse zu überwinden. Es ist ihm ein Anliegen den Followern mitzugeben, über seine Probleme zu sprechen, nur so könne man etwas ändern.

 

Gewinner SIA Talents:

  • Kategorie Lifestyle: Fabienne Wernli (26, Zürich)
  • Kategorie Travel: Sergio Mistretta (20, Wollerau)
  • Kategorie Beauty: Samiha Masovic (25, Schlieren)
  • Kategorie Fashion: Melanie Pfirter (24, Kaiseraugst)
  • Kategorie Entertainment: Enea Bristot (22, Bachenbülach)
  • Kategorie Sport: Marco Heiniger (21, Rümlang)
  • Kategorie Family: Angelo Ponte (34, Fahrwangen)
  • Kategorie Musik: Anna Schmid (21, Fehraltdorf)
Marco Heiniger Sport

Katharina Graf wird neue Leiterin der Blogs beim Tages-Anzeiger

Katharina Graf übernimmt auf den 1. Mai 2019 die Leitung der Blogs des Tages-Anzeigers, der Basler Zeitung, der BZ Berner Zeitung und des Bund. Sie folgt auf Gabriela Braun, die zur Helsana wechselt. Jacqueline Krause-Blouin, stellvertretende Chefredaktorin der Annabelle, wird Verantwortliche für den Mamablog.

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Katharina Graf leitet derzeit die 12-App. Der Einstieg in den Journalismus erfolgte 2008 als Mitarbeiterin des Jugendmagazins beim St. Galler Tagblatt. Nach dem Studienabschluss in Kultur- und Wirtschaftswissenschaften startete die 29-Jährige 2015 als Praktikantin in der Unternehmensentwicklung von Tamedia und betreute dort die Entwicklung und Lancierung der 12-App. Nach der erfolgreichen Lancierung wechselte sie ins Redaktionsteam der 12-App, deren Leitung sie Anfang 2016 übernahm. Katharina Graf ist Herausgeberin und Mitautorin des Buches «Hinter den Gleisen – Die Entwicklung der Bahnhofsquartiere in Schweizer Städten». Als Leiterin der Blogs wird sie für deren Weiterentwicklung und Neupositionierung als Premium-Inhalt verantwortlich zeichnen.

Die redaktionelle Leitung des Mamablogs übernimmt auf den 1. Juli 2019 Jacqueline Krause-Blouin. Sie ist stellvertretende Chefredaktorin der Annabelle und derzeit im Mutterschaftsurlaub. Jacqueline Krause-Blouin startete Anfang 2015 als Autorin und Lifestyle-Redakteurin bei der Frauenzeitschrift und übernahm im Sommer 2015 zusätzlich die stellvertretende Chefredaktion. Davor arbeitete die 31-jährige studierte Schauspielerin als Redakteurin und Chefin vom Dienst unter anderem für Spex – Magazin für Popkultur, die Berliner Morgenpost und für Rolling Stone, Berlin. Sie wird neben ihrer Tätigkeit als Leiterin des Mamablogs auch weiterhin als Autorin für die Annabelle tätig sein.  
 

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Mit der Lizenz zum Reinigen: Dachcom setzt Pronto in Szene

Die Agentur Dachcom hat für das Reinigungsunternehmen Pronto eine filmreife Kampagne entwickelt.

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Für die neue crossmediale Kampagne von Pronto hat Dachcom das Reinigungsunternehmen auf geheime Mission geschickt. Ziel der Gesamt-Kommunikation von Pronto bleibt, die Position als das führende Reinigungsunternehmen der Ostschweiz zu stärken.

Aufbauend auf dem Kerngedanken «Es gibt keine Reinigungs-Mission, die Pronto nicht mit Erfolg erledigt», wurde die Kampagne in bester James-Bond-Manier fotografisch und filmisch umgesetzt. Die Kampagnen-Botschaft «Mission: Sauber.» lässt keinen Zweifel daran, dass Pronto jede noch so anspruchsvolle Reinigungs-Mission mit Bravour erledigt.

Für den Kinospot wurde eine eigene Version des berühmten James-Bond-Intros mit Überraschungsmoment gedreht. Der Spot wird auch noch im nächsten Jahr in den St. Galler Kinos laufen, und zwar im Werbeblock vor dem neuen Bond-Film.

Zum Einsatz kommen, neben dem Kinospot, eine grossflächige F12-Plakatkampagne im Raum St.Gallen und der Zentralschweiz, Anzeigen sowie Social-Media-Massnahmen.

 

Verantwortliche Agentur: Dachcom Team Rheineck / St.Gallen.

Y&R Wunderman orchestriert Kommunikation für Launch einer neuartigen E-Zigarette

Nachdem die Zürcher Agentur Y&R Wunderman im letzten Jahr bereits den Schweizer Markteintritt der JTI-Marke Logic mit einer Kampagne begleitete, geht die Zusammenarbeit nun in die nächste Runde.

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«Logic Compact» heisst das innovative Vape-Device, das mit den Kampagnen-Claims «Click it. Vape it. Love it.» und «Vaping just got simpler» seinen Anspruch anmeldet, den Markt für Rauchalternativen in der Schweiz komplett umzukrempeln.

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Im Fokus der Kommunikation stehen das praktische Magnetkapselsystem und das reduziert-elegante Design, woraus ein komplett intuitives und sauberes Vape-Erlebnis resultiert. In den mit einem einfachen Klick austauschbaren Mundstücken ist das Liquid mit einer der fünf Geschmacksrichtungen Tabak, Menthol, Beerenminze, Kirsche oder Erdbeere schon enthalten. Reinigung und Wartung des Geräts erübrigen sich auf diese Weise völlig.

Erklärtes Ziel von Y&R Wunderman ist es, die Marke Logic und ihre neuartige Vaping-Technologie insgesamt bekannter und für die erwachsenen Konsumenten unumgänglicher zu machen. Zu diesem Zweck wurden alle Aspekte der gesamten Off- und Online Customer Journey analysiert und strategisch ausgerichtet. Eine neue Offer-Strategy sorgt dafür, dass jeder potenzielle Käufer zur richtigen Zeit am richtigen Ort das für ihn relevanteste Angebot erhält. Mithilfe neu entwickelter Key Brand Design Elemente für Logic Compact wurden unter anderem Print-Anzeigen, Out-of-Home Media, Online Banner, eine Brand Website, POS Material und ein Launch Event kreiert.

Zu sehen ist die Kampagne demnächst in der ganzen Schweiz.

Verantwortlich bei JTI: Andreas Walser (Consumer Marketing Lead), Alexandra Maria Jud (Consumer Activation Manager), Stefan Suter (RRP & FCT Lead), Philipp Meier (RRP Brand Manager). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Benjamin Franken (Creative Direction), Michael Gallmann (Art Direction), Marika Magnuszewska (Grafik), Winfried Schneider (Text), Nick-Patrick Herrmann (Beratung).

Wenn Motorrad-Fans die Haare zu Berge stehen

Die Motorräder von Harley-Davidson gibt's bald auch elektrisch. MullenLowe legt den roten Teppich aus.

«Das Lauteste, was Sie hören werden, ist Ihr Herzrasen.» steht auf der Website von Harley-Davidson. Man könnte es auch anders ausdrücken: «Das Letzte, was Sie von Harley-Davidson erwartet hätten, sind Elektro-Motorräder.» Die Marke ist der Inbegriff von Lautstärke und Benzin. Und will nun scheinbar auch den Sprung in das elektrische Mobilitätszeitalter schaffen. Ab September 2019 erhältlich. MullenLowe Paris legt den kommunikativen Grundstein. Mit einer Kampagne, die sehenswert ist – aber auch falsch interpretiert werden könnte. Manch einem eingefleischten Harley-Fan werden nämlich beim Gedanken an den elektrifizierten Mythos die Haare zu Berge stehen. Gute Fahrt!

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Die traditionellen Mediaforschungen erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit

Die jährliche Werbemarkt-Studie der Media.Research.Group zeigt, dass sich die traditionellen Mediaforschungen bei Auftraggebern und Agenturen einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen.

Die jährliche Werbemarkt-Studie der Media.Research.Group will von den Werbeauftraggebern und Agenturen unter anderem wissen, wie sie die wichtigsten Mediaforschungen nutzen und beurteilen. Abgefragt werden 20 Mediaforschungen. 375 Auftraggeber (genau die Hälfte aller Top750-Werbeauftraggeber) und 44 Agenturen haben offen gelegt, wie sie diese Forschungen nutzen und beurteilen.
 

Keine Anzeichen von Schwäche bei den grossen Mediaforschungen

Angesichts des aktuellen Umbaus des Werbemarktes muss befürchtet werden, dass die traditionellen Mediaforschungen, insbesondere diejenigen, die die Nutzung der Printmedien messen, bei Auftraggebern und Agenturen an Bedeutung verlieren, dass ihre Nutzung durch die Werbetreibenden rückläufig ist und ihre Beurteilung weniger gut ausfällt. Beim Betrachten der diesjährigen Ergebnisse der Umfrage dürfen die Verantwortlichen dieser Mediaforschungen jedoch mit grosser Erleichterung feststellen, dass nichts von dem eingetreten ist.

MACH Basic – weiterhin die am stärksten genutzte Mediaforschung

Sowohl die Auftraggeber als auch die Agenturen nutzen die MACH Basic am häufigsten für ihre Kommunikationsarbeit. Sechs von zehn Auftraggebern (60,6 Prozent) tun dies, davon 11 Prozent sehr häufig und 26,5 Prozent häufig.  Bei den Agenturen wird die MACH Basic von 92,1 Prozent genutzt, 34,2 Prozent sehr häufig und ebenso viele häufig. 

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Die Auftraggeber nutzen 2019 jede der zehn wichtigsten Mediaforschungen häufiger als im Vorjahr. Bei der MACH Basic hat die Nutzung um 1,5 Prozent zugenommen. Im Fünf-Jahres-Vergleich resultiert allerdings eine Abnahme um 5 Prozent. Besser sieht es bei den Agenturen aus. Hier hat die MACH Basic gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent zugenommen und im Fünf-Jahres-Vergleich beträgt das Plus 0,4 Prozent.

MACH Consumer – am zweithäufigsten genutzte Mediaforschung

56,1 Prozent der Auftraggeber nutzen die MACH Consumer, davon 9,6 Prozent sehr häufig und 24,5 Prozent häufig. Bei den Agenturen wird die MACH Consumer von 89,4 Prozent genutzt, 42,1 Prozent tun dies sehr häufig und 34,2 Prozent häufig.

Die Nutzung der MACH Consumer durch die Auftraggeber hat gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent zugenommen. Im Fünf-Jahres-Vergleich resultiert jedoch eine Abnahme um 3,7 Prozent.

Ähnlich sieht es bei den Agenturen aus. Hier hat die MACH Consumer gegenüber dem Vorjahr um 11,7 Prozent zugenommen und damit die höchste Zuwachsrate aller Mediaforschungen erzielt. Im Fünf-Jahres-Vergleich bedeutet dieser Wert aber dennoch ein Minus von 4,3 Prozent.

Das Mediapulse Fernsehpanel – drittwichtigste Mediaforschung bei den Agenturen

Zwei von drei Agenturen (68,4 Prozent) nutzen das Mediapulse Fernsehpanel, davon 28,9 Prozent sehr häufig und 23,7 Prozent häufig. Für Auftraggeber ist das Mediapulse Fernsehpanel nur halb so wichtig. Es wird von jedem Dritten (36,4 Prozent) genutzt, von 7,3 Prozent sehr häufig und von 13 Prozent häufig.

Die Nutzung des Mediapulse Fernsehpanels durch die Auftraggeber hat 2019 um 3,9 Prozent zugenommen. Und auch im Fünfjahresvergleich hat das Panel um 2,5 Prozent zugelegt.

Anders sieht es überrascherweise bei den Agenturen aus. Hier resultiert für das Panel im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 3,9 Prozent und ebenfalls ein Minus im Fünfjahresvergleich von 2,4 Prozent.  

MACH Consumer – bestbeurteilte Mediaforschung bei den Agenturen

Von den Agenturen erhält die MACH Consumer klar die besseren Noten als die MACH Basic. Bei den Auftraggebern ist es gerade umgekehrt. Neun von zehn Agenturen (90,6 Prozent) beurteilen die MACH Consumer sehr gut oder gut; 28,1 Prozent als sehr gut und 62,5 Prozent als gut. Von den Auftraggebern erhalten die MACH Consumer und die MACH Basic am häufigsten die Note sehr gut (von 23,3 Prozent). Die MACH Basic bekommt darüber hinaus noch von 37,7 Prozent aller Auftraggeber die Note gut, die MACH Consumer aber nur von 29,6 Prozent.

Die Beurteilung des Mediapulse Fernsehpanels fällt demgegenüber schon einiges weniger gut aus. Sechs von zehn Agenturen (59,4 Prozent) beurteilen das Panel sehr gut oder gut. Aber nur 6,3 Prozent der Agenturen geben ihm die Note sehr gut. Mit diesem Votum liegt das Panel bei den Agenturen lediglich auf dem 12. Platz. Nur unwesentlich besser sieht es bei den Auftraggebern aus. Jeder Fünfte (22 Prozent) beurteilt das Panel sehr gut oder gut. Auch hier sind es bloss 4,5 Prozent, die ihm die Note sehr gut erteilen. Dies reicht bei den Auftraggebern noch für den 9. Platz. (Walter Weder, Media.Research.Group)

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Vier Männer und zwei Frauen gewinnen die Swiss-Press-Awards 2019

Die Fondation Reinhardt von Graffenried hat ihre diesjährigen Swiss Press Awards vergeben. Ausgezeichnet wurden vier Männer und zwei Frauen aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz.

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In der Kategorie Print gewann die Westschweizer Journalistin Camille Krafft den Preis mit ihrem Text «Le système Constantin» über den Präsidenten des FC Sion. Der Artikel erschien in Le Matin Dimanche. Für ihr sechsseitiges Porträt habe Krafft nicht Halt vor dem Walliser Kaiser gemacht, heisst es auf der Webseite von Swiss Press Award. Mittlerweile arbeitet Krafft bei der Zeitung 24heures.

In der Kategorie Video wurde der Zürcher Florian Imbach, Redaktor bei SRF Rundschau, ausgezeichnet. Sein Beitrag im Schweizer Fernsehen erschien unter dem Titel «Die beste Freundin – ein Polizeispitzel». Er handelt von einer Frau, die zu Unrecht der Kindsmisshandlung bezichtigt wird. Am Ende aber wird das Verfahren gegen die Frau eingestellt.

Als Radiojournalistin wurde die Baslerin Rahel Walser, Redaktorin von Radio SRF, geehrt. «Teure Fehlanreize im Gesundheitswesen» hiess ihr Beitrag, eine Recherche über das «durchkommerzialisierte Gesundheitswesen».

In der Kategorie Online gewann Pierre Pistoletti von Cath.ch. Mit «Der Wolf im Schafspelz» untersuchte er den sexuellen Missbrauch in der Kirche. Durch Interviews und Bezeugungen auf Video wage es Pistoletti, die wesentliche Frage zu stellen: «Welches sind die strukturellen Ursachen der Kirche, die Missbrauch in ihr begünstigen?», heisst es auf der Webseite.

Gewinner des Lokalpreises Swiss Press Local Award ist Alessandro Bertellotti aus Origlio TI mit «Der Mann auf dem Zug» auf RSi (Radiotelevisione svizzera). Der Beitrag handelt von einem Afrikaner aus Mali, der sich vor der Einreise in die Schweiz auf einem Zug versteckt hatte und durch die Berührung mit der Stromleitung ums Leben kam.

Blick-Fotograf gewinnt

Den Titel «Swiss Photographer of the Year» – Fotograf des Jahres – erhielt der Basler Stefan Bohrer (Blick) mit dem Bild einer Rauchsäule über dem Basler Hafenareal (Werbewoche.ch berichtete). Der Fotojournalist war beim Brand im Container-Terminal vor Ort, bevor die Polizei das Gelände weiträumig absperrte. So entstand das Bild mit Teenagern, die gebannt auf die Rauchsäule im Hintergrund starren (siehe Bild unten).

Die Auszeichnungen der Fondation Reinhardt von Graffenried wurden am Mittwochabend in Bern verliehen. Sie sind pro Kategorie – Print, Online, Radio und Video, Lokaljournalismus und Fotografie – mit je 20’000 Franken dotiert. Die sechs Ausgezeichneten erhielten ausserdem den Diamanten für herausragende Arbeit. (SDA)

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Alle ausgezeichneten Artikel finden Sie in der folgenden PDF-Broschüre:

Mauro Testerini verstärkt Aroma

Der mehrfach ausgezeichnete Designer und Szenograph Mauro Testerini wird per sofort Teil der Projektentwicklung von Aroma. Damit baut das Unternehmen seine Kompetenz für die Kreation von emotionalen Marken- und Erlebniswelten aus.

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Mauro Testerini hat sich laut Mitteilung mit Arbeiten wie dem Kuwait Pavillon für die Expo 2015 in Mailand, der Positionierung und Inszenierung des Corviglia in St. Moritz oder den musealen Inszenierungen wie dem neuen Besucherzentrum der Vogelwarte Sempach und dem Archaeorama in Unteruhldingen einen Namen gemacht. Zuletzt war er Geschäftsführer von Steiner Sarnen Schweiz.

Die Verpflichtung bei Aroma bedeutet für ihn ein Stück weit eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: «Meine Passion ist die Kreation von emotionalen Markenwelten. Ich freue mich, mit Aroma ein ebenso vielseitiges wie passioniertes Team an der Seite zu haben, mit dem ich Ideen entwickeln und von der Konzeption bis zur Produktion intern umsetzen kann», erklärt Mauro Testerini diesen Schritt. Und auch für Aroma ist diese neue Zusammenarbeit eine spannende Ergänzung zum bestehenden Team. «Mauro ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Er verbindet Design und Architektur mit Storytelling und versteht es, Emotionen zu wecken und Werte zu generieren», kommentiert Roger Staempfli, Executive Creative Director bei Aroma die Wahl. «Wir bringen Menschen mit Marken in Berührung – räumlich, interaktiv und erlebnisorientiert», so Staempfli. Dies benötigt ein vertieftes Verständnis für identitätsstiftende Markenstrategien und neue Ansätze, wie Unternehmen künftig ihre Kunden erreichen können. Die Gestaltung von Markenwelten und touristischen Erlebniswelten seien Elemente, die an Bedeutung gewinnen würden.

Sieg für WOZ: Seco muss Daten zu Kriegsmaterialexporten herausgeben

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) muss einem WOZ-Journalisten bekannt geben, welche in der Schweiz ansässigen Firmen 2014 ein Gesuch für eine Kriegsmaterial-Ausfuhr gestellt haben. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des zuständigen Departements abgewiesen.

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Das Bundesgericht stützt in einem am Mittwoch publizierten Urteil den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts. Dieses kam im März vergangenen Jahres zum Schluss, dass ein erhöhtes öffentliches Informationsinteresse an den umstrittenen und grundsätzlich bewilligungspflichtigen Kriegsmaterialexporten bestehe.

Die Exporte seien immer wieder Gegenstand von kontroversen Debatten in Öffentlichkeit und Politik. Die Medien leisteten in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Beitrag zur Kontrolle behördlicher Tätigkeiten, schrieb das Bundesverwaltungsgericht. Es sei Aufgabe der Medien, darüber zu berichten, ob die staatlichen Kontrollorgane ihren Pflichten nachkämen.

Das Seco hatte dem Journalisten der Wochenzeitung (WOZ) die Herausgabe der gewünschten Daten von Anfang an verweigert. Es stellte sich auf den Standpunkt, gemäss Kriegsmaterialgesetz ausschliesslich die Geschäftsprüfungskommission der eidgenössischen Räte über die Einzelheiten der Kriegsmaterialausfuhr zu orientieren.

Die demokratisch legitimierte Kontrolle sei einzig durch die Geschäftsprüfungskommission vorzunehmen und nicht durch die Öffentlichkeit, argumentiert das Seco. Es machte zudem aussen- und sicherheitspolitische Gründe geltend.

Interessen der Schweiz nicht gefährdet

Das sieht das Bundesgericht anders. Es sieht die Interessen der Schweiz nicht gefährdet. Wenn keine konkreten Geschäftsgeheimnisse geltend gemacht werden können, muss das Seco die Namen der Firmen nennen.

Die WOZ ist über das Urteil des Bundesgerichts erfreut, wie es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch heisst. Damit werde das Interesse der Bevölkerung an Transparenz höher gewichtet als jenes der Waffenlobby.

Der WOZ-Journalist Jan Jirat hatte das Gesuch an das Seco nach dem Auftauchen von Handgranaten des bundeseigenen Rüstungsbetriebs Ruag im Bürgerkrieg in Syrien gestellt. (SDA)

Daniel Gauchat verlässt Admeira und wird Marketing Director beim Küng Verlag

Daniel Gauchat ist neuer Marketing Manager beim Küng Verlag. Er soll dort die Transformation des Verlages und der Produkte in die digitalen Geschäftsfelder vorantreiben. Zuvor war er Crossmedia Director bei Admeira.

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Im Weiteren verantwortet Gauchat beim Küng Verlag die Produktentwicklung sowie die Positionierung und die Kommunikation des Verlags. Er rapportiert in dieser Funktion direkt an den Verleger, Thomas Küng, sowie die Verlagsleiterin, Daniela Sayer.

Daniel Gauchat baute für Ringier die TV-Vermarktung auf, insbesondere für die TF1 Group und verantwortete danach bei Admeira die Vermarktung der privaten TV-Sender, bis er 2018 den Crossmedia Bereich leitete. Der Bertriebsökonom verfügt über ein Medien-MBA der Steinbeis-Universität Berlin. Neben dieser Teilzeit Anstellung beim Küng Verlag wird Daniel Gauchat ab 1. Mai auch eine Funktion bei der Star TV Medien AG übernehmen.

Thomas Küng ist Inhaber und Verleger des Küng Verlags, der vor allem auf die Publikation von Rätsel-Magazinen in der Schweiz, Deutschland und Österreich spezialisiert ist. Thomas Küng: «Die Anforderungen in Bezug auf die Digitalisierung und neue Vertriebsmodelle werden in den nächsten Jahren immer grösser. Wir haben mit Rätsel-Apps, Online-Services und interaktiven Lösungen den Anschluss an die Medienentwicklung gehalten und wollen dies inskünftig und zusammen mit unserer Partner Rätsel Agentur noch stärker ausbauen. Wir freuen uns, mit Daniel Gauchat einen Marketing- und Medien- Profi bei uns zu haben, der diese Entwicklung vorantreiben und ausbauen wird.»
 

Franz&René für HES-SO Valais-Wallis: Die ganz schön hohe Schule

Franz&René hat im Rahmen ihrer dritten Kampagne für die HES-SO Valais-Wallis eine Hymne mit dem Titel «How We Move Mountains» komponiert und einen Videoclip realisiert, in welchem die Studierenden gleich selbst Hand anlegen durften.

In der dritten Kampagne für die HES-SO Valais-Wallis knüpft die Agentur Franz&René an das Bestreben der Studierenden an, weiterhin dort zu sein, wo es nicht vermutet wird. Somit haben die Studierenden sich auf neues Terrain gewagt, ohne dabei die Berge – welche den Kern der Kampagne darstellen – aus den Augen zu verlieren.

Realisiert wurde ein Videoclip, in welchem die Studierenden der «ganz schön hohen Schule» auf kreative Art und Weise die Walliser Berglandschaft, die die HES-SO Valais-Wallis umgibt, erschaffen. Untermalt wird der Clip mit «How We Move Mountains», dem von Chotkowski & Montalcini eigens für diese Kampagne komponierten Soundtrack.

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Filmproduktion: Sébastien Vargas (Kairos Productions). Musik: Chotkowski & Montalcini (Smidernoise). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Vincent Eichenberger (Campaign Management); Yoann Cosson (Creative Direction); Gianluca Terzini (Art Direction).

«Judge a book by its cover»: Serviceplan Suisse lädt zum literarischen Speed Dating

Im Auftrag des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbands (SBVV) hat Serviceplan Suisse zum Welttag des Buches am 23. April ein literarisches Speed-Dating veranstaltet. Dem Kampagnenclaim «Sag’s mit einem Buch» entsprechend brachten die Teilnehmer ihr Lieblingsbuch mit, um sich damit vorzustellen.

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Die bereits im vergangenen November angelaufene Kampagne hatte zum Ziel, Bücher wieder populär zu machen und mehr Menschen zum Besuch einer Buchhandlung zu bewegen. Das literarische Speed-Dating sollte die Idee dahinter erlebbar machen, da Bücher einiges über ihre Leser aussagen können.

Rund 60 Teilnehmer wurden aufgerufen, ihr Lieblingsbuch mitzubringen. Das Buch diente einerseits als Auswahlkriterium des Dating-Partners, andererseits diente es aber auch als Gesprächsstoff und Eisbrecher im Verlauf des Abends, womit den Teilnehmern nicht nur die Gelegenheit geboten wurde, potentielle PartnerInnen kennenzulernen, sondern auch, ihren literarischen Horizont zu erweitern.

Im Rahmen der Kampagne wurden drei Spots gedreht, in denen ein Dialog via Buchtitel geführt wird. Um das Speed-Dating zu bewerben, erzählt einer der Spots die Geschichte zweier Personen, die sich am Speed-Dating treffen und austauschen. Zwei weitere Spots thematisieren ein Coming-Out und das globale Zeitgeschehen. Zudem wurden auch Printsujets zu aktuellen Themen realisiert.

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Verantwortlich beim SBVV: Dani Landolf (Geschäftsführer); Thomas Kramer (Präsident). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Nadja Tandler, Jasmine von Niederhäusern (Art Direction); Jan Krohn (Text), Raul Serrat (Executive Creative Direction); Peter Felser (Strategie); Sonia Ducu, Sidonie Bauer (Beratung); Pam Hügli (Gesamtverantwortung).

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