News Aktuell verstärkt Medienrecherche mit Jan Philipp Oelkers

Ab sofort verstärkt Jan Philipp Oelkers News Aktuell Schweiz in dem Bereich Medienrecherche. Das Medienrecherche-Team hält die Datensätze von weltweit über 750'000 Journalisten, Bloggern und Freelancern für das Medienverzeichnis Renteria täglich auf dem neuesten Stand und baut die Daten kontinuierlich aus.

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«Durch sein Studium der Sprach- und Kommunikationswissenschaften, seine internationale Erfahrung in der Kommunikationsbranche und seine Mehrsprachigkeit passt Jan Philipp Oelkers perfekt zu den Stellenanforderungen», so Geschäftsführer Eljub Ramic in einer Mitteilung. «Ausserdem bringt Jan auch ein umfassendes Verständnis für Datenbanken mit und wird das Team sehr gut ergänzen.»

Der 32-jährige Oelkers studierte Angewandte Sprachen mit Schwerpunkt mehrsprachige Kommunikation im Bachelor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Während seines Studiums sammelte Jan Philipp Oelkers bereits verschiedene Erfahrungen in der Kommunikationsbranche, unter anderem bei Stadler Rail in Bussnang im Bereich Unternehmenskommunikation. Neben Deutsch und Englisch spricht er fliessend Französisch und Portugiesisch. Berufsbegleitend absolviert Jan Philipp Oelkers zurzeit ein Masterstudium an der ZHAW im Fach Organisationskommunikation.

BPRA-Agenturen auch 2018 im Plus – zum vierten Mal in Folge

Die jährliche Marktstatistik des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz BPRA zeigt die führenden Kommunikationsagenturen erneut im Plus: Zum vierten Mal in Folge verzeichneten die 22 im BPRA zusammengeschlossenen Agenturen ein Wachstum (+3,7 Prozent).

Die BPRA-Agenturen konnten 2018 an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen, dies zeigt die jährlich im Frühling publizierte Marktstatistik des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz BPRA. Über die Hälfte der Mitgliedsagenturen (12 resp. 55 Prozent) konnten zwischen 0,3 und 53,5 Prozent wachsen.

Die im BPRA zusammengeschlossenen 22 Agenturen repräsentieren zwei Drittel des Gesamtmarktes und erwirtschafteten 2018 einen Nettohonorarertrag von 84,5 Millionen Franken. Diese Zahl stimme – zusammen mit den Ende 2018 durch die Mitglieder abgegebenen optimistischen Prognosen – für das laufende Jahr 2019 zuversichtlich, heisst es in einer Mitteilung.

Der Agenturmarkt wird weiterhin von Farner Consulting und Furrerhugi angeführt. Auf Platz 3 folgt das Neumitglied Weber Shandwick. CRK und Wirz Brand Relations belegen die Plätze 4 und 5. Die gesamte Marktstatistik kann unter Bpra.ch/statistiken eingesehen werden.

«Die BPRA-Agenturen sind innovativ geführte Kommunikationsagenturen mit einem klaren Qualitätsanspruch, einem ganzheitlichen Ansatz und einer hohen Verpflichtung zu ethischen Standards. Dies scheint auf dem Markt je länger je mehr gefragt zu sein», freut sich BPRA-Präsident Andreas Hugi über die positive Entwicklung auf dem Agenturmarkt.

An der Mitgliederversammlung vom 10. April wurden zudem zwei Sitze im Vorstand des BPRA neu besetzt – einer davon wurde neu geschaffen, um dem Agenturnachwuchs nicht nur bei seinen Projekten, sondern auch im Vorstand eine Stimme zu geben. Auf Tanja Hollenstein folgt Claudia Bracher (im Bild links) von der Basler Agentur Int/Ext Communications und für den YoungBPRA nimmt Nathalie Klingler (rechts) von Contcept Communication Einsitz. Im neu geschaffenen Gefäss YoungBPRA lancieren junge Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter Vernetzungs- und Weiterbildungsprojekte und geben dem Verband Inputs für dessen Weiterentwicklung.

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Presserat bedauert das Löschen von Blick-Artikeln aus der SMD

Das Präsidium des Schweizer Presserats bedauert die Löschung von über 200 Blick-Artikeln aus der Schweizer Mediendatenbank (SMD) durch Ringier. Dieser «willkürliche Eingriff in die Archivfreiheit» verfälsche das Bild dessen, was Schweizer Medien zum Fall Spiess-Hegglin/Hürlimann publizierten, heisst es in einer Stellungnahme.

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Damit auch spätere  Generationen ein getreues Bild erhielten, müsse ein Archiv möglichst vollständig sein. Die SMD habe daher die zentrale Aufgabe, die Gesamtheit der zu ihrem Sammelfeld gehörenden Objekte aufzubewahren. Nur so werde ein Archiv zum wahrhaften historischen Gedächtnis, schreibt der Presserat.

Institutionell müsse daher sichergestellt sein, dass die SMD Dokumente nur im absoluten Ausnahmefall lösche, etwa auf  Gerichtsbeschluss. Dass Drittelseigner Ringier (neben Tamedia und SRG) eigenmächtig einen ganzen Themenkomplex entfernen lasse, gehe nicht an, kritisiert der Presserat. «Denn die Mediendatenbank ist kein beliebiges Firmen- oder  Privatarchiv. Selbst in einem Firmenarchiv wäre ein solches Unterdrücken von Artikeln fragwürdig», heisst es weiter.

 

Zum Thema:
Ringier sieht keinen Grund zur Entschuldigung bei Spiess-Hegglin 

 

Zürcher Unterländer ist nicht mehr offizielles Publikationsorgan von Bülach

Schlechte Nachrichten für den Zürcher Unterländer: Die Zeitung ist ab Januar 2020 nicht mehr amtliches Publikationsorgan der Stadt Bülach. Diese will ihre amtlichen Publikationen künftig primär online bekannt geben.

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Über Baugesuche und Strassenprojekte werde weiterhin im Unterländer informiert, teilte die Stadt Bülach am Montag mit. Die Online-Publikation der anderen amtlichen Anzeigen wie etwa Bauausschreibungen, Einbürgerungen und Abstimmungsresultate sei aber eine Chance, die Information der Bevölkerung zu verbessern. Die Internetseite sei einfach und jederzeit zugänglich und erhöhe die Transparenz der städtischen Information.

Ob es künftig noch amtliche Todesanzeigen gibt, ist offen. Der Friedhof-Zweckverband kann selber entscheiden, ob er an den Bestattungsanzeigen festhält.

Die Publikation der amtlichen Mitteilungen ist für Print-Medien ein wichtiges, finanzielles Standbein. Auch andere Blätter müssen neuerdings aber auf diese Einnahmen verzichten, etwa der Winterthurer Landbote. Den Gemeinden ist es seit Anfang 2018 erlaubt, die «Amtlichen» nicht mehr in einer Zeitung, sondern im Internet zu publizieren. (SDA)
 

Dove setzt sich mit Projekt #ShowUs für ein besseres Frauenbild ein

Dove spannt mit Girlgaze und Getty Images zusammen und setzt sich mit dem Projekt #ShowUs für ein vielfältiges Frauenbild in Werbung und Medien ein.

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Die jüngst durchgeführte Dove Impact of Beauty Stereotypes Quant Study zeigt, dass eine Unzufriedenheit über das Bild der Frau in der alltäglichen Medienlandschaft herrscht. Dove als Hersteller von Körperpflegeprodukten, welcher zum Konzern Unilever gehört, hat mit dem Online-Netzwerk Girlgaze sowie auch Getty Images, dem international agierenden Anbieter für visuellen Content, zusammengespannt und das Projekt #ShowUs ins Leben gerufen.
 

Links: Gettyimages.ch/showus; Girlgaze.com; Unstereotypealliance.org. Fotos: Jacobia Dahm, Katrin Streicher/Getty Images.

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In Zusammenarbeit mit Frauen und nicht-binären Menschen auf der ganzen Welt ist daraus eine Bilddatenbank mit Stockfotos entstanden, welche Schönheitsideale und gesellschaftliche Stereotypen hinterfragen und per sofort der Medien- und Werbebranche zur Verfügung stehen. Die Darstellung der Frau in Werbung und Medien soll authentischer und vielfältiger gestaltet und somit der gesellschaftliche Wandel vorangetrieben werden. Die Kreativagentur Girlgaze mit einer Community von über 200’000 sich als weiblich identifizierenden oder nicht-binären Menschen betrachtet diesen Wandel als ihre Mission, wie es Gründerin und CEO Amanda de Cadenet in einer Mitteilung beschreibt: «Je mehr Vielfalt hinter der Linse steht, desto mehr Vielfalt kann vor ihr liegen. Deshalb ist #ShowUs für uns eine revolutionäre Initiative».

Das Projekt ist zudem auch Teil der UN Women’s Unstereotype Alliance, einer branchenübergreifenden globalen Initiative, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, gegen Vorurteile und Stereotype vorzugehen, die sich in Werbung und Medien niederschlagen.

Volle Kraft voraus: MRB bringt die Zürichsee-Fähre in Fahrt

Autofahrer lieben Autofahren. Auch zu Stosszeiten. Und selbst, wenn sie mehr stehen als fahren. Was viele vergessen: Wie einfach man die neuralgischen Staupunkte am Bellevue und auf dem Seedamm umschiffen kann. Wortwörtlich. Mit einer neuen Kampagne für die Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen will MRB das ändern. Und die Abkürzung über den See wieder top-of-mind verankern.

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Die Autofähren zwischen Horgen und Meilen sind wahre Zeitbeschleuniger. In nur 10 Minuten überqueren sie den Zürichsee. Doch nicht mal Google zeigt diese Verbindung korrekt an, sondern kalkuliert mit der viel längeren Überfahrtszeit der Personenschifffahrt. Das rückt die Fähre ins Abseits. Dabei würden Autofahrer selbst dann Zeit sparen, wenn sie bis zur Fähre einen Umweg unter die Räder nehmen.

Zehn Minuten sind heute eine Menge Zeit. Und genau das rückt MRB mit dem neue Markenversprechen ins Zentrum. Wer die Fähre nutzt, bekommt quasi zehn Minuten geschenkt, in denen er bequem die Hände vom Steuer nehmen, den Möwen nachträumen oder eine WhatsApp schreiben kann. 10 Minuten mehr Freiheit, die Autofahrer doch so lieben.

Für die neue Fähren-Kampagne setzen die Kreativen von MRB auf die Kraft des Moments. Sieben Headlines bespielen ausgewählte Standorte und Situationen, bei denen Autofahrer sich durch den Kolonnenverkehr kämpfen, am Rotlicht stehen oder im Stau. Die unmissverständliche Botschaft, den die Kampagne zum neuen Slogan der Zürichsee-Fähre macht: In 10 Minuten über den Zürichsee – das kann nur die Fähre.

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Verantwortlich bei der Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen: Martin Zemp (Geschäftsführer). Verantwortlich bei MRB: Christoph Bürge (Strategie), Roman Steinacher, Celina Sprenger (Beratung und Media), Michael Rottmann, Dominic Wirz, Elgee Wee, Veronica Futterknecht, Leorah Uhricek (Kreation), Dave Guntern (Bildbearbeitung), Bruno Breitenmoser und Ursula Trottmann (Realisation/Produktion).

Unternehmen können sich Umweltthemen nicht verweigern

Der immer lauter werdende Ruf nach nachhaltigem Verhalten scheint bei Schweizer Unternehmen Gehör zu finden. Denn eine grosse Mehrheit hat bereits ökologische Massnahmen ergriffen und plant weitere Schritte, wie eine am Montag von der UBS veröffentlichte Studie zeigt.

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Seit Wochen versuchen Schüler weltweit mit Streiks ihren Umweltanliegen Nachdruck zu verleihen. Zumindest bei Schweizer Unternehmen scheinen sie dabei offene Türen einzurennen. Denn rund 77 Prozent der von der UBS befragten 2’503 Unternehmen erachten ökologisch nachhaltiges Wirtschaften als wichtig oder sehr wichtig.

Die bedeutendsten Umweltbelastungen sehen die Unternehmen dabei beim Strom- und Energieverbrauch. Aber auch Umweltbelastungen in anderen Bereichen, wie Plastikabfall, Luft- und Bodenverschmutzung werden häufig genannt.

Der hohe Stellenwert, den Schweizer Firmen dem nachhaltigen Wirtschaften einräumen, scheint aber nicht das Resultat des aktuellen Medienrummels um dieses Thema zu sein, sagte UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Zum einen wurde die Umfrage noch vor den jüngsten kantonalen Parlamentswahlen durchgeführt, die den grünen Parteien deutliche Sitzgewinne bescherten, zum andern lässt sich dies gemäss Kalt an den bereits von den Unternehmen getätigten und geplanten Massnahmen ableiten.

Denn mehr als die Hälfte der befragten Firmen haben den genannten Umweltbelastungen schon durch eine Reduktion des Strom- und Ressourcenverbrauchs sowie des Abfalls entgegengewirkt. Zudem haben sie bereits weitere Schritte in den nächsten zwei bis fünf Jahren eingeplant. «Das sind Indikationen dafür, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den Unternehmen langfristig angegangen wird», so Kalt weiter.

Vor allem Kosteneinsparungen

Die befragten Gesellschaften gaben zudem an, durch ein langfristig nachhaltiges Handeln zwar nur selten Investoren gewinnen oder den Umsatz steigern zu können. Dafür profitieren sie von Kosteneinsparungen und einer Reputationssteigerung.

Als treibende Kraft für ein ökologischeres Wirtschaften nennen die meisten Unternehmen ihre Mitarbeitenden (46 Prozent) und ihre Kunden (43 Prozent). «In einem umkämpften Markt um Talente und Kunden dürften sich Unternehmen davon Wettbewerbsvorteile erhoffen», ergänzte Kalt.

Freiwilligkeit bevorzugt

Wenn es darum geht, Umweltziele zu erreichen, präferieren Unternehmen Instrumente wie Bildung, Aufklärung und Kommunikation, wie sie in der Schweiz beispielsweise erfolgreich im Bereich des Recyclings etwa von Aluminium erreicht wurde. Auch freiwillige Kooperationen und Umweltzielvereinbarungen zwischen Unternehmen werden häufig als bevorzugtes Instrument genannt.

Dem Gesetzgeber als Treiber für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften stehen die Unternehmen eher skeptisch gegenüber. Staatliche Eingriffe werden gemäss Kalt am ehesten befürwortet, wenn sie in Gestalt von marktkonformen Instrumenten, wie beispielsweise einer Lenkungsabgabe, implementiert werden. (SDA)

Das neue EU-Urheberrecht ist endgültig beschlossene Sache

Die heftig umstrittene Reform des EU-Urheberrechts ist endgültig beschlossen. In der letzten Abstimmung zu diesem Gesetz stimmten die EU-Staaten dem Vorhaben am Montag mehrheitlich zu.

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Damit ist der Weg für die Reform nun frei. Zuvor hatte bereits das EU-Parlament zugestimmt. Die EU-Länder haben nun rund zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen.

Nachdem es vor allem in Deutschland heftigen Protest gegen Teile der Reform gab, betonte die deutsche Regierung zuletzt, Upload-Filter sollten bei der Umsetzung weitgehend vermieden werden. Gemeint sind Programme, die geschützte Inhalte schon beim Hochladen ins Internet erkennen und aussortieren. Bis zum Sonntagabend arbeiteten mehrere Ministerien an einer Zusatzerklärung für die Abstimmung, in der dieses Ziel festgehalten wird.
 

Veraltetes Urheberrecht anpassen

Die Copyright-Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern. Mitte Februar hatten sich Unterhändler des EU-Parlaments und der EU-Staaten auf einen Kompromiss geeinigt. Diesen hatte das Europaparlament Ende März gebilligt.
Die Zustimmung der EU-Staaten vom Montag ist nun der letzte Schritt, damit die Reform in Kürze in Kraft treten kann. Im Februar hatten die Länder der Reform schon einmal zugestimmt.

Auch die deutsche Regierung votierte mit Ja. Hätte Deutschland sich am Montag enthalten oder gegen das Vorhaben gestimmt, wäre keine ausreichende Mehrheit zustande gekommen. Denn die Niederlande, Luxemburg, Polen, Italien, Finnland und Schweden stimmten mit Nein. Und Belgien, Slowenien, und Estland enthielten sich.

Der Protest gegen das Vorhaben und insbesondere gegen Artikel 13, der im endgültigen Gesetz Artikel 17 heisst, war vor allem in Deutschland gross. Die Kritiker wenden ein, Plattformen wie YouTube sollten demnach schon beim Hochladen prüfen, ob Inhalte urheberrechtlich geschützt sind.

Zensur versus faire Lizenzierung

Das ist ihrer Meinung nach nur über Filter möglich, bei denen die Gefahr bestehe, dass viel mehr als nötig aussortiert werde. Dies käme einer Zensur gleich. Aus Sicht der Befürworter geht es hingegen darum, Plattformen, die wissentlich mit fremden Inhalten Geld verdienen, zu einer fairen Lizenzierung zu zwingen.

Auch umstritten war Artikel 11 (im finalen Text Artikel 15), der ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage vorsieht. Danach müssen Nachrichten-Suchmaschinen wie Google News für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten künftig Geld an die Verlage zahlen.

Hier sehen Kritiker insbesondere für kleine Verlage Nachteile, die gegenüber Google eine schwache Verhandlungsposition hätten. Zudem verweisen sie auf Deutschland, wo es ein Leistungsschutzrecht schon seit 2013 gibt, es aber nicht zu nennenswerten Geldzahlungen an die Verlage führt.

Schweizer Recht in Revision

Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, wird das neue EU-Urheberrecht hierzulande nicht gelten – theoretisch. Denn es ist kaum davon auszugehen, dass grosse internationale Unternehmen die von der EU verlangten Uploadfilter entwickeln, diese aber nicht für die Schweiz anwenden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Schweiz wie die übrigen EU-Länder behandelt wird.

Das Schweizer Urheberrecht ist zudem ebenfalls in Revision. Doch Anfang März hatte der Ständerat die Vorlage zurück an die dafür zuständige Kommission geschickt mit dem Auftrag, ihre Entscheide zu überprüfen und die aktuellen Rechtsentwicklungen in der EU zu berücksichtigen. Die Ständeratskommission hat deshalb Anhörungen durchgeführt, aber noch keine Entscheide gefällt.

Grund dafür ist eine umstrittene Ergänzung, welche die zuständige Kommission angebracht hatte: Sie will eine Entschädigungsregelung einführen, ähnlich wie es die EU unter dem Begriff Leistungsschutzrecht machen will. (SDA)

Rau Werbeagentur beleuchtet das Zebra im Plakatedschungel

Die Werbeagentur Rau hat eine auffallende Kampagne für Zebrabox entwickelt.

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Im Auftrag der Self-Storage-Firma Zebrabox hat die Rau Werbeagentur eine Reihe von Sujets für einen Plakataushang entwickelt, welche eine Alleinstellung erreichen sollen. Dazu wurden alle verwendeten Artikel mit dem Zebramuster des Logos versehen.

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Verantwortlich bei Zebrabox: Christian Schmutz (CEO); Dominique Schaffner (Marketing Manager). Verantwortlich auf Agenturseite: Oliver Rau (Gesamtverantwortung); Richard Rau (CD/Text); Christoph Hänsli (AD); Joram Biro, Andreas Konrad (Grafik).

Verantwortlich bei Zebrabox: Christian Schmutz (CEO); Dominique Schaffner (Marketing Manager). Verantwortlich auf Agenturseite: Oliver Rau (Gesamtverantwortung); Richard Rau (CD/Text); Christoph Hänsli (AD); Joram Biro, Andreas Konrad (Grafik).

Aus St. Jakob-Park wird Oster-Spiel-Park

Vom 13. bis 20. April 2019 steht im Shopping Center St. Jakob-Park alles unter dem Motto «Riesenspass für die ganze Familie». Grund dafür: Ostern. OSW kreierte den Osterauftritt. Das Eventmarketing und die Dekoration dazu entwickelte Emotion.company.

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An zahlreichen Orten im Einkaufscenter können sich grosse und kleine Besucherinnen und Besucher eine Woche lang spielerisch die Zeit vertreiben oder im Wettkampf gegeneinander antreten. Grüsse und Wünsche an den Osterhasen auf einem Riesen-Ei dürfen ebenso wenig fehlen wie «Ei love Hockey» – ein spezieller Oster-Airhockey-Tisch. Einer der Höhepunkte ist das Schoggihasen verzieren, das auch dieses Jahr am Samstag, 20. April 2019 zum Programm gehört. Der Erlös geht wie bisher an die Stiftung Pro UKBB (Universitäts-Kinderspital beider Basel).

OSW kreierte dafür eine Kampagne im frühlingshaften Grün, die besonders Familien ansprechen soll. Nebst zahlreichen analogen Spielen und Geschicklichkeitsherausforderungen, gibt es dieses Jahr ein Gewinnspiel der besonderen Art: ein virtuelles Eiertütschen. In der St. Jakob-Park-App kann man sich online registrieren und beim Eiertütsch-Stand an einem grossen Buzzer sein Glück versuchen. Verlost werden zahlreiche Geschenkkarten des Shopping Centers St. Jakob-Park. Die Spiele und der Spass steigert die Vorfreude auf Ostern und lässt den sonst allgegenwärtigen Shoppingstress zu dieser «Jahreszeit» für kurze Zeit vergessen. Für die Oster-Spiel-Park Aktivitäten zeichnet Emotion.company verantwortlich.

Zu sehen sind die diesjährigen Ostersujets auf Tele Basel, Social Media, als Inserate und natürlich im und ums Shopping Center St. Jakob-Park selbst.

Verantwortlich beim Shopping Center St. Jakob Park: Carla Paolucci (Leiterin Marketing & Kommunikation), Daniel Zimmermann (Centermanager). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Creative Director), Fiona Riat (Graphic Design), Sara Steinmann (Text), Christian Imfeld, Kevin Danjuma (DTP), Nathalie Egli (Beratung). Verantwortlich bei Emotion.company: Marc Zehnder (Creative Director).

KSP verleiht Traco Power einen neuen Auftritt

Um der Marke Traco Power einen neuen Auftritt zu verleihen, wurde KSP Krieg Schlupp Partner mit einem Redesign beauftragt. Die neue Imagebroschüre gibt erste Einblicke in das umgesetzte Konzept.

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Als Hersteller von industriellen Stromversorgungen betreibt Traco Power Steuerungen von Elektromagneten bei Teilchenbeschleunigern, Seilbahnen, elektronische Einrichtungen bei Forschungszentren in der Arktis, solarbetriebene Flugzeuge von Schweizer Pionieren, welche um die Welt segeln oder auch Energieverteiler in 10 km Meerestiefe. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Baar betreut Kunden auf der ganzen Welt.

KSP Krieg Schlupp Partner wurde nach einem Pitch mit dem Projekt eines neuen Markenauftritts beauftragt. Grundlage für das Redesign sind die Nahaufnahmen der Produkte, die den technisch präzisen, ästhetischen und kraftvollen Auftritt prägen. In Kombination mit der Markenfarbe und dem Claim ergibt sich ein eigenständiger und differenzierter Auftritt.

Als erste Massnahme wurde gerade die neue Imagebroschüre umgesetzt, weitere Anwendungen folgen.

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Verantwortlich bei Traco Electronic: Florian Haas (Director Marketing). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Anita Kummer, Uwe Schlupp (Creative Direction); Florence Schaffter, Melodi Eken (Grafik); Nico Kesper (Text); Harry Zogg, Franziska Saxer (Beratung); Mathias Zuppiger (Fotos); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung).
 

Von Entlassung bedrohte Zeitungsverträger reichen Forderungen ein

Die Gewerkschaft Syndicom hat im Namen der Personen, die die Zentralschweiz am Sonntag verteilen, Forderungen zum drohenden Stellenabbau eingereicht. Die Presto Presse-Vertriebs AG müsse mit den Betroffenen einen ernsthaften Dialog führen, damit Härtefälle vermieden werden könnten.

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Der Verlag CH Media hatte vor knapp vier Wochen mitgeteilt, er stelle das Sonntagsblatt Zentralschweiz am Sonntag auf Ende Juni ein (Werbewoche.ch berichtete). Dieser Entscheid habe weitreichende, teils existenzielle Konsequenzen für die Zeitungsverträgerinnen und Zeitungsverträger, teilte die Gewerkschaft Syndicom am Samstag mit.

Gemäss der Gewerkschaft verteilen rund 600 Personen am Sonntag Zeitungen, davon drohten 400 durch die Einstellung der Zentralschweizer Sonntagzeitung die Entlassung. Rund 200 Personen würden für das Verteilen anderer Zeitungen weiter benötigt, sagte David Roth, Zentralsekretär von Syndicom, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Im Rahmen des Konsultationsverfahrens wurde von Seiten der Zeitungsverträger Ideen erarbeitet, wie Personen weiterbeschäftigt und die Massenentlassung abgefedert werden könnte. Diese Forderungen wurden am Samstagmorgen bei der Presto Presse-Vertriebs AG in Emmenbrücke eingereicht. Presto ist eine Tochterfirma der Post.

Zu den Forderungen gehört laut Roth, dass Zeitungsverträger, die von einer Entlassung besonders hart getroffen werden, weiterbeschäftigt werden. Allenfalls sollen sie eine Entschädigung oder Lohnfortzahlung erhalten. Auch könnten die wegen der Zuschläge besonders attraktiven übrig gebliebenen Sonntagstouren alternierend auf die Verträgerinnen und Verträger verteilt werden.

Die Personen, die Zeitungen in die Haushalte verteilen, arbeiteten im Niedriglohnsektor in teils prekären Arbeitsverhältnissen, teilte Syndicom mit. Ein Teil von ihnen übten noch eine andere Tätigkeit aus, seien aber auf den Zweitjob angewiesen. (SDA)

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