Webangebote der SBB erreichen jeden zweiten Onliner

Die Branchenorganisation NET-Metrix veröffentlichte am Montag ihre Online-Währungsstudie. Die Webangebote der SBB werden nun von rund 3,2 Millionen Usern, das heisst von über der Hälfte der Schweizer Onliner, mindestens einmal im Monat genutzt.

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NET-Metrix-Profile 2019-1 umfasst die Reichweiten und die Zielgruppendaten von 170 Schweizer Webangeboten, Mobile-/Desktop-Sites, iOS- und Android-Apps sowie zu 17 Netzwerken.

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Top 10 der Webangebote: kaum Rangveränderungen trotz Reichweitengewinnen und -verlusten

Unter den 10 reichweitenstärksten Websites verzeichnen die Webangebote der SBB  mit +1,8 Prozentpunkten den stärksten Reichweitenzuwachs im Vergleich zur Vorwelle: damit nehmen die SBB mit monatlich rund 3,2 Millionen Nutzern und einer Reichweite von 51,6 Prozent pro Monat weiterhin die Spitzenposition ein. Aber auch die deutschsprachigen Online-Angebote von 20min.ch, Bluewin und 20 Minuten Tilllate erreichen mehr Nutzer. Starke Reichweiteneinbussen im Vergleich zum 2. Quartal 2018 sind hingegen für Srf.ch und Tagesanzeiger.ch  zu beobachten.

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Top 5 der Mobile-Sites, iOS- und Android-Apps

Es sind insbesondere die mobilen Angebote, die weiter an Reichweite zulegen, allen voran Google Android Apps. So erreichen die entsprechenden Angebote von 20min.ch – D-CH und der SBB  2,5 Prozentpunkte resp. 1,7 Prozentpunkte mehr Reichweite als im 2. Quartal 2018. Mit den iOS-Apps (Top 5) werden ähnlich viele Unique User wie in der Vorwelle erreicht, einzig die iOS App Universal der SBB erreicht monatlich 123‘000 mehr Unique User (+1,8 Pp).

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Jung von Matt/Limmat lanciert einen digitalen Grill-Buddy für die Grillitarier

Die Grillitarier sind zurück und läuten die Grill-Saison 2019 ein. In der diesjährigen Kampagne geht es um Regeln, Tipps, Rezepte und individuellen Geschmack. Mit dabei: der Grillitarier-Buddy, ein digitaler Grillmeister für die Hosentasche.

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2018 startete Jung von Matt/Limmat die Grillitarier-Sommer-Kampagne der Migros, die nun in die zweite Runde geht. Was die Grillitarier vereint, ist die Liebe zum Grill. Ob Vegetarier, Pescetarier, Flexitarier oder Fleischliebhaber – alle lieben, was einen Grill berührt hat. Wenn es jedoch um die Zubereitung der Grillade geht, scheiden sich die Geister. In der aktuellen Kampagne zeigt Jung von Matt/Limmat, dass jeder Grillitarier seine eigenen, individuellen Regeln hat und Geschmäcker verschieden sind. Es geht um Fragen wie «Vorher oder nachher salzen?» oder «Gemüse als geächtete Beilage oder sogar als Kür?». Die Hauptbotschaft der Kampagne: Alles geht – Hauptsache, es macht Spass und schmeckt.

2019 wird mit dem Grillitarier-Buddy grilliert

Digitales Herzstück der Kampagne ist der Grillitarier-Buddy. Die Progressive Web App mit AMP (Accelerated Mobile Pages) begleitet die Grillitarier direkt am Grill durch den Sommer mit integriertem Grill-Timer, Grillrezepten und Party-Planer. Als Gamification-Element gibt es ein wöchentlich wechselndes Quiz, bei dem man ein Grillitarier-Wochenende gewinnen kann. Die Progressive Web App läuft auf allen Betriebssystemen und ist ab sofort auf Grillitarier.ch erhältlich. Der Grillitarier-Buddy bietet mit flüssigen Transitions und Unterstützung der Device Capabilities die User Experience einer nativen App und kann auf dem Homescreen des Smartphones gespeichert werden.

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Im Zentrum: individuelle Grillitarier-Regeln

Die 16-wöchige Multichannel-Aktivierungskampagne umfasst neben bewährten Out-of-home-, Print-, Online- und POP-Massnahmen einen Manifestfilm und acht Kurzspots, in denen individuelle Grillitarier-Regeln vorgestellt werden: Beat hat eine ganz eigene Definition von Carpaccio, Roman und Doris haben unterschiedliche Ansichten in Sachen Grill-Kompetenzen und Carla ermahnt die Familie zu mehr Ruhe. Denn nur durch das Ruhen bleibt das Fleisch richtig saftig. In den Spots werden einzelne Regeln betont oder unterschiedliche Regeln einander gegenübergestellt. Die Kampagne ist ab sofort schweizweit im Einsatz und regt zum Diskutieren über Grillregeln an.

Verantwortlich bei Migros: Désirée Strassmann, Céline Jagisch (Campaigning), Sergio Pintadu, Beatrice Lütjens (Digital Campaigning & Promotions), Simone Blaser (Media), Eveline Zollinger, Anna Eberle (Sales Promotions). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Rob Hartmann, Alain Eicher (Creative Direction), Markus Rottmann, Nemi Wildbolz, Jehmsei Keo, Ennio Cadau (Text), Matthias Fürst, Michelle Danilschenko, Regine Cavicchioli, Joana Faria, Vanessa Savi (Art Direction), Tina Bloetjes, Hekuran Abdyli (Grafik), Emmanuel Denier (Screendesign), Daniel Muther, Sara Antunes (User Experience) Christian Koop (Digital Production Direction), Philipp Siegenthaler (Strategie), Andrea Häfliger, Mikael Haak, Nadine Stüssi, Britta Hartleb, Jan Rohleder (Projektleitung/Beratung), Nick Schoberth (Key Account Management), Dennis Lück (Chief Creative Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/play: Natascha Imfeld (Art Buying), Valdita Shabanaj (Junior Producerin). Verantwortlich bei Czar Zürich: Sandy Blum (Executive Producer), Philippe Favre (Producer), Stella Falderbaum (Postproducer), Johannes Schröder (Regie), Jallo Faber (DoP). Externe Partner: Jung von Matt/180HB, Warschau (Development), Jingle Jungle (Musik/Sound), Ultra Images (Animation), Nathalie Furrer/Visualeyes (Produktion Fotografie), Tina Sturzenegger (Fotografie), Dynamo Media (Media), Webrepublic (Media).

Valencia Kommunikation läutet für Coop den Emoji-Sommer ein

Coop bringt die Emoji zurück und lanciert die Sammelpromotion «Coop Emoji Sommer». Beworben wird der Sammelspass einmal mehr von Valencia Kommunikation.

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Nach dem Erfolg der Emoji-Sommerpromotion 2018 kommen die Symbole aus der Chat-Kommunikation auch diesen Sommer zurück in den Coop. Diesmal zieren sie Outdoor-Artikel wie Picknickdecken, Mikrofasertücher für den Sport, Badetücher, Lunchboxen und Trinkflaschen. Valencia Kommunikation durfte für die Promotion das umfassende Kommunikationspaket erarbeiten: vom Keyvisual über alle Print- und POS-Werbemittel wie Inserate, F4/F12 Plakate oder Displays bis hin zu TV-Spot, E-Boards, Bumper-Ads und Mailings.

Der begleitende TV-Spot zeigt in stimmungsvollen Bildern eine Familie im Campervan, die den Sommer kaum erwarten kann. «Auf dem Campingplatz verbinden sich Badeferien, Sport und Outdooraktivitäten zum grossen Sommerplausch. Genau das, was die Promotion ausmacht», erklärt Creative Director Tommy Schilling das Konzept.

Die Promotion läuft vom 17. Mai bis 29. Juni 2019 im Coop Detailhandel sowie bei Coop City, Coop Bau+Hobby, coop@home und im Coop Restaurant. Pro zehn Franken Einkauf erhalten Kunden eine Sammelmarke.

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Verantwortlich bei Coop: Vanessa Finzer (Leiterin Werbung), Simon Bohnenblust (Leiter Werbung Verkaufsförderung / Promotionen), Evelyn Howell (Projektleiterin Werbung), Noemi Urwyler (Projektleiterin Marktbearbeitung), Joachim von Allmen (Leiter POS Retail), Simon Flatt (Leiter Media), Karin Heliopoulos (Leiterin Media Klassisch), Holger von Ellerts (Senior Projektleiter Digital Media), Rahel Kühne (Leiterin Social Media & Online Campaigning), Roxane Herzog (Projektleiterin Social Media), Linda Anklin (Projektleiterin Online Campaigning). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Creative Director), Iraklis Hungerberg (Senior Account Director), Meret Renggli (Junior Beraterin), Sebastian Refardt (Senior Texter), Michael Wenk (Art Director), Marc Groth (Motion Designer), Emanuel Plüss (Leiter Polygrafie), Patrick Hublard und Marina Onofri (Polygrafinnen/Polygrafen). Verantwortlich bei Boutiq: Mike Huber (Director), Chantal Gugger (Producer) Verantwortlich bei HitMill: Fred Herrmann (Composer & Producer), Roman Camenzind (Executive Producer), Noemi Mathis (Projektleitung). Verantwortlich bei TW Media: Stephan Küng (Gesamtverantwortung), Manuela Renner (Mediaplanung), Simon Heiniger (Head of TV), Sven Däschner (Head of Online).

Wirz Activation rekrutiert für die VBZ auf Social Media neue Trampiloten

Seit Mitte letzten Jahres arbeitet Wirz Activation für die Zürcher Verkehrsbetriebe. Zusammen mit Hutter Consult hat die Agentur die VBZ nun bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.

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Auf der Suche nach neuen Trampilotinnen und -piloten für die 15 Zürcher Tramlinien der VBZ bedienten sich die Dialog-Werber dabei einem der ältesten aber gleichzeitig auch erfolgreichsten Mittel in der Kommunikation: Humor – oder Schadenfreude, um genauer zu sein.

Kreationsgeschäftsführer Stefan Dätwyler dazu: «Menschen möchten unterhalten werden. Da ist es dann auch erst mal egal, ob ich ein Produkt oder eine Dienstleitung verkaufen muss oder ob ich mich als potenzieller Arbeitgeberin ins rechte Licht rücken will. Fakt ist aber auch: Nach dem ersten Schmunzler muss Relevantes abgeliefert werden. Sonst ist die gerade gewonnene Aufmerksamkeit schnell wieder weg. Aber das haben die VBZ ja glücklicherweise reichlich zu bieten.»

Die auf drei Wellen und fünf Kernzielgruppen ausgelegte Kampagne wurde ausschliesslich in den sozialen Medien publiziert und erreichte hier laut Mitteilung «Traumwerte». Dies sowohl was die reine Beachtung angeht, als auch die Zahl und die Qualität der Bewerbungen. Die Quote der erfolgreich durch den Vorauswahltest gekommenen Bewerberinnen und Bewerber hat sich nach ersten Analysen nämlich mit 41 Prozent um 17 Prozent verbessert.

 

Zweihund, Compresso und Brack.ch rufen auf: «Join the Test Force»

Der Onlinehändler Brack.ch startet mit der Kampagne «Brack.ch Test Force» bereits ins dritte Jahr. In diesem Jahr geht er mit den Produktetests einen Schritt weiter – und bindet seine Kunden aktiv in die Kampagne ein. Unter dem Aufruf «Join the Test Force» hat Brack.ch einen Wettbewerb lanciert: Zu gewinnen gibt es 10'000 Franken für die hilfreichste Produktbewertung.

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Im neusten TV-Spot unterziehen «Paul Inspect» und seine «Brack.ch Test Force» zwei weitere Produkte einem Test. Auch diesmal haben die gezeigten Produkte auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Die Kombination der Produkte im Test ergibt auf skurrile Weise Sinn und soll auf die stets wachsende Sortimentsvielfalt des Onlinehändlers hinweisen. Am Schluss werden die Zuschauer aufgefordert, im Rahmen von «Join the Test Force» selbst zu Testern zu werden.

Beim Fällen eines Kaufentscheids ist das Einholen qualifizierter Meinungen von grosser Bedeutung. Für Kundinnen und Kunden noch wertvoller als die Tests des «Test Force»-Expertenteams ist das Urteil anderer Kundinnen und Kunden. Anlässlich des Wettbewerbs «Join the Test Force» lädt der Onlinehändler seine Kunden ein, Bewertungstexte, Bilder und Videos direkt über die entsprechende Funktion auf den Produktseiten hochzuladen. Die Bewertungen/Tests können auch negativ sein, solange diese ausführlich, konkret und plausibel sind. Die Gewinner werden nach Beendigung des Wettbewerbs Ende Oktober von Brack.ch ausgewählt und benachrichtigt. Die Teilnehmenden haben die Chance, einmal 10’000 (Hauptpreis) sowie neunmal 1000 Franken zu gewinnen.

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Mitverantwortlich für die Kreation von «Join the Brack.ch Test Force» zeichnen Compresso (Ideenentwicklung) und Zweihund (Umsetzung TV-Spot). Zweihund arbeitet seit 2013 mit Brack.ch zusammen. Flankiert werden die Spots von diversen Kommunikationsmassnahmen wie Plakatwerbung, Online-Displaywerbung sowie Social-Media-Posts. Planung und Umsetzung dieser Massnahmen erfolgen inhouse bei Brack.ch.

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Die «Brack.ch Test Force»-Crew um Paul Inspect (m.) besteht aus Mitarbeitenden des Unternehmens. Die zwölf Crew-Mitglieder vertreten zu zweit je eine der Hauptkategorien im Onlineshop: Carmen, Gianluca, Doris, Oliver, Vanessa, Céline, Lucia, Marco, Sascha, Patrick H., Amela, Patrick L. (v.l.).

Verantwortlich bei Brack.ch: Simon Thoma (Leiter Marketing), Sandrine Knechtli (Leiterin Brand/Media) und Team: Michael Otto, Ragulan Vivekananthan, Patrick Hoerdt (Leiter Atelier): Corina Buchelé (Offline), Oliver Lüscher (Online), Cathy Pereira, Vanessa Rüegg (Übersetzung Französisch). Verantwortlich bei Zweihund: Jonas Meier (Drehbuch/Regie), Laurin Merz (Produzent), Mike Raths (VFX/Schnitt) Thomas Meyer (Mitarbeit Konzept), Tobias Dengler (DoP), Matthias Kräutli (Musik), Jingle Jungle (Sounddesign), Jürgen Kupka (Color Grading).

Schweizer PR-Frauen ist die Karriere wichtiger als den Männern

Karriere machen ist den weiblichen PR-Profis wichtiger als ihren männlichen Kollegen. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor.

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An der Umfrage haben 130 Schweizer Fach- und Führungskräfte der PR teilgenommen. Um ihre Karriere voranzutreiben machen Frauen mehr Überstunden und Dienstreisen als Männer. Andersherum sind Männer eher bereit, ständig erreichbar zu sein und Arbeit mit in den Urlaub zu nehmen.

Zwei Drittel der befragten Frauen sagen, dass ihnen Karriere wichtig beziehungsweise sehr wichtig ist (66 Prozent). Bei den Männern meint das nur gut jeder Zweite (58 Prozent). Was die Zugeständnisse für die Karriere betrifft, driften die Aussagen der weiblichen und männlichen Umfrageteilnehmer zum Teil stark auseinander. Frauen sind eher bereit, für ihre Karriere mehr Stunden in der Woche zu arbeiten (50 Prozent), Männer machen bei einer höheren Wochenarbeitszeit weniger Kompromisse (39 Prozent). Auch würden Frauen für ihre Karriere mehr Dienstreisen in Kauf nehmen (40 Prozent) als ihre männlichen Kollegen (33 Prozent).

Männer hingegen sind viel eher bereit, ständig für die Arbeit erreichbar zu sein (69 Prozent) als Frauen (39 Prozent). Auch was Arbeit im Urlaub betrifft gehen die Meinungen von Frauen und Männern auseinander. Während 28 Prozent der Männer für ihre Karriere Arbeit in den Urlaub mitnehmen würden, wären nur 19 Prozent der Frauen dazu bereit.

Quelle: PR-Trendmonitor 2019

Datenbasis: 130 Fach- und Führungskräfte aus Medienstellen und  PR-Agenturen 

Methode: Online-Befragung 

Befragungszeitraum: März 2019 

Dennis Lück setzt sich für mehr Kreativität in der Schule ein

Am Berner Bildungstag 2019 sprach Dennis Lück, CCO von Jung von Matt/Limmat und Werber des Jahres 2017, zu rund 6000 Lehrerinnen und Lehrern über das Thema Menschenverstand sowie auch über die Wichtigkeit von Kreativität für den Unterricht der Zukunft. Lück rät, Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken als Schulfächer in den Stundenplan aufzunehmen.

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Ohne Kreativität keine Innovation – denn Kreativität ist der Treibstoff der Kommunikationsbranche und für Agenturen wie Kunden gleichermassen von Bedeutung. Das Bildungswesen und die Schulen sind ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für die zukünftige Kreativgeneration und ihre Talente, wes-wegen Dennis Lück sich seit mehreren Jahren in diesem Bereich engagiert. Dies macht er im Rahmen seiner Kolumne in der Neuen Zürcher Zeitung, aber auch durch Workshops mit Schulen, in Gesprächen mit Lehrern und als Beirat mehrerer Startups im Bereich Bildung. Bei seiner Präsentation am Berner Bildungstag 2019 hat er darüber gesprochen, wie kreatives Potential zukünftig Teil des Schulunterrichts werden kann.

«Superfächer» und Lerncoaching

Gemäss Lück brauche es zunächst die Vision, kreative Heldinnen und Helden der Zukunft zu erschaffen, um die Wirkung dieses kreativen Potentials zu erhalten. Dazu soll die Implementation sechs neu-er Fächer sowie eines neuen Coaching-Ansatzes erfolgen. In den «Superfächern» Kreativität, Inspiration, Zusammenhänge, Logik, Kollaboration und Kommunikation sollen neue Fähigkeiten wie «multiple Lösungen», «Team-Spirit» und «digitale Ethik» unterrichtet werden, aber auch alle klassischen Schulfächer wie beispielsweise Biologie, Geschichte und Mathematik. Das Zusammenspiel der Fächer in übergeordnete Themen soll es ermöglichen, der komplexen Realität der Gegenwart auch in der Schule gerecht zu werden. So liegt der Fokus des Schulfachs «Zusammenhänge», in dem unter anderem Biologie und Geschichte unterrichtet werden, darauf, eben diese Zusammenhänge in der Natur und der Geschichtsschreibung kennenzulernen und zu verstehen. Oder man lernt, wie Technologie und Mensch zusammenspielen oder wie sich Kultur und Religion gegenseitig beeinflussen. Man lernt, wie es in der Welt tatsächlich ist: Alles hängt zusammen.

Die Fächer sollen zudem durch ein Lerncoaching der Schülerinnen und Schüler begleitet werden, wobei Potentiale erkannt, Persönlichkeiten entwickelt und gemeinsam Perspektiven erarbeitet wer-den sollen. Der Coach – entweder der Lehrer oder eine speziell dafür einberufene Person – kümmert sich um die individuelle Weiterentwicklung, was bisher in der Bildung noch zu kurz gekommen sei.

Das Manifest

Zum Ende des Referats lobt Lück die Lehrerinnen und Lehrer und betont die Wichtigkeit ihres Engagements für die Zukunft. Durch ihr Herzblut, dem Stolz sowie der Freude an ihrem Beruf sollen sie da-zu beitragen, dass das kreative Potenzial ausgeschöpft wird und eine erfolgreiche und konstruktive Umsetzung des zukünftigen Unterrichts erfolgt.

Die Folien zu Lücks Referat können hier heruntergeladen werden.

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Christina Neuhaus wird neue Chefredaktorin des NZZ Folio

Das NZZ Folio wird ab 2020 konzeptionell neu ausgerichtet. Im Zuge dessen übernimmt Christina Neuhaus, derzeit Inlandredaktorin bei der Neuen Zürcher Zeitung, per 1. August die publizistische Leitung des NZZ Folio. In dieser Funktion folgt sie auf Daniel Weber, der das Unternehmen per Ende Juli verlässt.

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In ihrer neuen Funktion wird Christina Neuhaus die publizistische Leitung des NZZ Folio übernehmen und gemeinsam mit dem Redaktionsteam das Magazin strategisch weiterentwickeln. Dafür gibt sie ihre Position als Redaktorin im Inlandressort der NZZ auf, welche sie seit September 2017 ausübt. «Christina Neuhaus ist eine ausserordentlich erfahrene Journalistin mit einem breiten thematischen Spektrum. Sie weiss ihre Leserinnen und Leser durch ihren Erzählstil und ihre Analyse zu fesseln und zu inspirieren. Zudem kennt sie unser Haus sehr gut und ist bestens vertraut mit den Abläufen der NZZ-Redaktionen. Wir sind überzeugt, dass sie die ideale Person ist, um das ‹NZZ Folio› für die Zukunft auszurichten», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Christina Neuhaus arbeitet seit Januar 2000 für die Neue Zürcher Zeitung: erst als Redaktorin für das Ressort Zürich der NZZ, dann als Inlandredaktorin für die NZZ am Sonntag. Seit September 2017 arbeitet sie in derselben Funktion für das Ressort Inland der NZZ. Christina Neuhaus studierte an der Universität Zürich Deutsch und Geschichte. Ab 1992 war sie als Journalistin für verschiedene Regionalzeitungen rund um den Zürichsee tätig.

Christina Neuhaus übernimmt die Leitung des NZZ Folio von Daniel Weber, der das Unternehmen per Ende Juli verlässt. Daniel Weber ist seit 1984 für die NZZ-Mediengruppe tätig. Er startete als freier Film-, Medien- und Literaturkritiker für die NZZ, 1986 wurde er als Film- und Medienredaktor verpflichtet. Bei der Gründung von NZZ Folio 1991 wechselte er in dessen Redaktion, dessen Leitung er 1999 übernahm. In dieser Funktion hat er die publizistische Weiterentwicklung des Magazins stetig vorangetrieben. Luzi Bernet, der als Chefredaktor der NZZ am Sonntag auch alle Magazine der NZZ-Medien verantwortet: «Daniel Weber ist es gemeinsam mit seinem Team gelungen, das ‹NZZ Folio› deutlich von anderen Magazinen abzuheben. In einer zunehmend schnelllebigen Zeit bedient das Magazin das Bedürfnis, Themen einzuordnen und zu vertiefen. Dafür gebührt ihm grosser Dank. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.»

Das NZZ Folio ist eine monatliche Beilage der Neuen Zürcher Zeitung. Künftig wird das Magazin publizistisch wieder bei der NZZ-Redaktion angesiedelt, wie dies ursprünglich der Fall war. Christina Neuhaus wird deshalb an Daniel Wechlin, Stellvertretender Chefredaktor Neue Zürcher Zeitung, berichten. Die Produktion wird weiterhin vom Magazinbereich der NZZ am Sonntag und damit von Nicole Althaus verantwortet, welche die Gesamtleitung für die Strategie aller NZZ-Magazine innehat.

Presserat zeigt sich besorgt wegen fehlender Deklaration von Native Advertising

In einer Stellungnahme zeigt sich der Schweizer Presserat besorgt über die zu wenig klare Deklaration von bezahlten Inhalten. Auslöser sind bezahlte Artikel, die in Tamedia-Zeitungen erschienen.

Man sei sich zwar bewusst, dass die Zeitungsverlage Werbeeinnahmen akquirieren müssen, heisst es in der Stellungnahme. Die immer subtileren Formen, welche für das «Native Advertising» eingesetzt werden, beunruhigten den Presserat jedoch «zutiefst». 

Die Kontrollinstanz der Schweizer Presse findet dabei deutliche Worte: «Dieses Eindringen von kommerziellen Inhalten, die so gestaltet sind, dass sie nicht eindeutig als solche erkannt werden sollen, in den redaktionellen Teil zeugt von einem Mangel an Respekt vor der Leserschaft. Es untergräbt die Glaubwürdigkeit des Journalismus, eine Glaubwürdigkeit, ohne die er seinen Sinn verliert.»

In seiner Richtlinie 10.1 zur «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» hält der Presserat nämlich fest: «Die deutliche Trennung zwischen redaktionellem Teil/Programm und Werbung beziehungsweise bezahltem oder durch Dritte zur Verfügung gestelltem Inhalt ist für die Glaubwürdigkeit der Medien unabdingbar. Inserate, Werbesendungen und bezahlte oder durch Dritte zur Verfügung gestellte Inhalte sind gestalterisch von redaktionellen Beiträgen klar abzuheben. Sofern sie nicht optisch/akustisch eindeutig als solche erkennbar sind, müssen sie explizit als Werbung deklariert werden. (…)».

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Die Doppelseiten – in den Sonntagszeitungen dem Thema 5G und in den Tageszeitungen der Internetsicherheit gewidmet – seien grafisch als redaktionelle Seiten gestaltet. Die Erwähnung «Anzeige» bzw. «annonce» reiche nicht aus, um Unklarheiten über den Werbecharakter des Inhalts zu beseitigen, ebenso wenig wie die Zeichnung der Beiträge, die darauf hinwiesen, dass diese von «Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Swisscom» verfasst worden seien.

Unmissverständliche Richtlinie

Diese Richtlinie sei unmissverständlich, mahnt der Presserat: Jeder bezahlte oder durch Dritte zur Verfügung gestellte Inhalt müsse deutlich als solcher erkennbar sein. Entweder durch die optische Gestaltung, andernfalls klar und deutlich sichtbar durch die Bezeichnung «Werbung». 

Auslöser für das Eingreifen des Presserats sind Verstösse seitens Tamedia in der jüngeren Vergangenheit. Der Presserat stellt fest, dass dieser Grundsatz am 12. Mai von den Sonntagszeitungen (Le Matin Dimanche und SonntagsZeitung) und am 13. Mai von den Tageszeitungen (Basler Zeitung, Berner Zeitung, Der Bund, 24 Heures, Tages-Anzeiger, Tribune de Genève) der Tamedia-Gruppe nicht respektiert wurde.

Beim Sponsoring redet der Sponsor redaktionell nicht mit

Was die Erwähnung «Sponsored» oder «Sponsorisé» betrifft, so entspräche sie nicht den Tatsachen. In der Richtlinie 10.2 zur «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalisten» heisse es: «Bei gesponserten Medienberichten sind der Name des Sponsors transparent zu machen und die freie Themenwahl und -bearbeitung durch die Redaktion zu gewährleisten.» Die Bezeichnung «in Zusammenarbeit mit Swisscom» zeige jedoch deutlich, dass das Unternehmen sowohl bei der Themenwahl als auch bei der Formulierung ein Mitspracherecht hatte.

Der Presserat fordert in der Stellungnahme die Zeitungsverlage auf, die journalistische Glaubwürdigkeit ihrer Publikationen zu gewährleisten und die Leserinnen und Leser zu respektieren, indem sie ihre bezahlten oder zur Verfügung gestellten Werbe-Inhalte klar und sichtbar deklarieren. (hae)

Wechsel in der WEMF-Geschäftsleitung: Mike Weber und Jella Hoffmann nehmen Einsitz

Nach der ordentlichen Pensionierung von Urs Wolfensberger, Executive Director of Marketing and Sales, setzt sich die Geschäftsleitung der WEMF ab August 2019 neu zusammen.

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Urs Wolfensberger ist seit 2008 Executive Director of Marketing and Sales bei der WEMF AG für Werbemedienforschung und Mitglied der Geschäftsleitung. Mit seiner vorausschauenden und marktnahen Denkweise habe er die Produktstrategie der WEMF und ihre erfolgreiche Umsetzung massgeblich mitgeprägt, heisst es in einer Mitteilung. Als Initiator der MedienDB setzt er vor seiner Pensionierung Ende Juli 2019 nochmals einen wichtigen Meilenstein für die Transparenz im Medien- und Werbemarkt. Wolfensberger hat in der Branche nachhaltig Spuren hinterlassen. Er war unter anderem Gesamtleiter bei Publimedia, Managing Director von Real Media Schweiz und als Vizedirektor Assistent des Generaldirektors von PubliPresse.

Mike Weber übernimmt den Bereich Marketing and Sales

Mit Mike Weber übernimmt ein fundierter Kenner der Online- und Werbebranche den Marketing-and-Sales-Bereich und wird damit Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der WEMF. Er weist langjährige Managementerfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation auf und gilt als Pionier im Schweizer Mobile Business (unter anderem Mitbegründer der Smama – The Swiss Mobile Association). Er kennt die Medien- und Werbebranche sowohl aus der Optik der Werbeauftraggeber (unter anderem Swisscom) als auch von der Vermarkter- (unter anderem Goldbach) und der Agenturseite (unter anderem Wirz) her. Zuletzt unterstützte er das Innovationsprojekt «Swiss Media Data Hub» als Projektleiter und Marketingverantwortlicher

Jella Hoffmann wird neues GL-Mitglied

Jella Hoffmann ist ab August 2019 neu Mitglied der WEMF-Geschäftsleitung. Die promovierte Medienforscherin arbeitet seit September 2012 als Director of Product Management and Ad-Hoc Research und stellvertretende Forschungsleiterin bei der WEMF. Vertiefte Kenntnisse in der angewandten Forschung sowie umfassende Managementerfahrung sammelte sie zuvor bereits beim Link Institut, wo sie die Verantwortung für den Bereich der Medien- und Onlineforschung innehatte.

Ab August 2019 setzt sich die WEMF-Geschäftsleitung somit wie folgt zusammen: Marco Bernasconi, CEO (bisher); Harald Amschler, Executive Director of Research and Development (bisher), undJella Hoffmann, Executive Director of Product Management and Ad-Hoc Research (neu). Die erweiterte Geschäftsleitung setzt sich zusammen aus Roland Achermann, Director of Audit and Statistics (bisher), und Mike Weber, Director of Marketing and Sales (neu).

Seed gewinnt vier Auszeichnungen am World Media Festival

Am World Media Festival in Hamburg hat Seed mit Filmen für Swiss Life, ETH Zürich, die ZHAW sowie Geberit vier Auszeichnungen gewonnen. Damit hat das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2007 bereits 125 Auszeichnungen gewonnen.

Fast 800 Beiträge aus über 30 Ländern wurden am diesjährigen World Media Festival eingereicht. Seed wurde für den Swiss Life-Film «Ode an die Selbstbestimmung» sowie für das Musikvideo «Real Master» der ETH Zürich mit Gold ausgezeichnet. Silber erhielt das Unternehmen für die Filme «Denken ist der Anfang von Allem» für die ZHAW und «One step ahead, traditionally» für Geberit.

30 Jahre Topsy – Monami feiert mit vier Geschichten

Zum 30-Jahre-Jubiläum des UBS-Kinderprogramms erzählt die Agentur Monami vier Geschichten rund um den Fuchs Topsy.

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UBS hat die Agentur damit beauftragt, verschiedene Geschichten zu konzipieren, um das Jubiläum rund um das Maskottchen Topsy in Szene zu setzen. Die Geschichten werden multimedial erzählt und während zweier Monate auf ausgewählten Online-Kanälen der UBS publiziert.

Eine kleine Reportage erzählt die mittlerweile 30-jährige Geschichte des Maskottchens: Interviews mit Zeitzeugen, Archivbilder und verschiedene Animationen zeigen die traditionsreiche Geschichte des Kinderprogramms sowie des Füchsleins. Die bekannten UBS-Kässeli werden auch in Szene gesetzt. Des Weiteren erklären Kinder in einer Video-Umfrage, warum sich die Farbe des Fuchses im Laufe der Zeit von türkis zu rot verändert. Die zweimonatige Content-Kampagne schliesst mit einem 360°-Foto, für das der rote Fuchs einen Ausflug ins Schwimmbad wagt.

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz); Alessandro Monsurrò (Leiter Marketing Personal Banking); Simone Leuchtmann (Projektleiterin Marketing Personal Banking); Joel Kettl (Marketing Personal Banking); Oliver Vedolin (Leiter Content, Digital & Dialogue Marketing); Joël Frey (Leiter Content Marketing); Sanja Hauser (Leiterin Digital Marketing); Julius Wiedemann (Digital Marketing Specialist). Verantwortlich bei Monami: David Cappellini (Creative Director); Andrea Joss (Beratung, Konzept, Text); Tim Schaerer (Bildbearbeitung); Valentin Mattes (Film); Gregory Hedrich (Grafik).

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