Plakatwerbung für Discount-Scheidung erzürnt Christen

Ein Unternehmen wirbt im öffentlichen Raum für kostengünstige Scheidungen. Christliche Kreise kritisieren, das Angebot animiere geradezu, sich scheiden zu lassen.

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Der Stein des Anstosses: Onlinescheidung.ch wirbt öffentlich für kostengünstige Scheidungen (Foto: Twitter.com/LionelMm97).

 

Wie Nau.ch am Montag schrieb, hängt das Plakat zurzeit in verschiedenen Schweizer Städten an Stellen von Neo Advertising. Es wirbt für eine kostengünstige Scheidungs- und Trennungsvariante, unterlegt mit dem Slogan «Zeit für eine neue Wende». Hinter dem Angebot steckt die Seite Onlinescheidung.ch, die vom Unternehmen CDR Divorce.ch betrieben wird.

Dass diese Kommunikation auch auf Kritik stösst, erstaunt wenig. Man fände das Plakat «sehr störend», sagt Heinz Hagmann, Leiter der Kursbewegung für Getrennte und Geschiedene von Familylife, gegenüber dem Nachrichtenportal. «Es animiert geradezu zu einer Scheidung. Bild und Text vermitteln die Botschaft: Nimms sportlich, mach die neue Wende.» Familylife ist Mitglied des Forums Ehe und Familie der Schweizerischen Evangelischen Allianz und hilft Getrennten oder Geschiedenen dabei, ihre neue Lebenssituation zu bewältigen.

Hagmann kritisiert, die Werbung suggeriere, eine Trennung oder Scheidung sei einfach und günstig. Dies sei jedoch nicht der Fall – weder finanziell noch emotional.

Gegenüber Nau.ch weist DCR Divorce.ch die Vorwürfe zurück. Man sei keinesfalls der Meinung, dass eine Scheidung leicht sei, sagt Anwalt Douglas Hornung, der das Portal initiiert hat. Das Angebot könne aber in finanzieller Hinsicht eine Erleichterung darstellen – und entspreche einem Bedürfnis der Gesellschaft. Schliesslich, so der Genfer Richter, liege die Scheidungsrate in der Schweiz bei 40 Prozent. 

Die meisten Menschen scheint das Plakat aber zumindest eher kalt zu lassen. «Wir haben eher positive Reaktionen bekommen, auch zu unserer Kommunikation im Allgemeinen», so Hornung. (hae)
 

Energie sparen auf die harte Tour – oder smart mit EnergieSchweiz

Maxomedia zeigt, dass KMUs mit PEIK von EnergieSchweiz Energie sparen können ohne schmerzhaften Verzicht.

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Inhabern von KMUs bleibt oftmals keine Zeit, sich ihrem hohen Energieverbrauch zu widmen. Abhilfe verspricht die «Professionelle Energieberatung für Ihr KMU (PEIK)» von EnergieSchweiz. Mit einer Unterstützung von der Analyse bis zur Umsetzung hilft PEIK KMUs, ihren Energieverbrauch zu senken. 2019 galt es, die Zielgruppen noch besser auf ihre Einsparpotenziale zu sensibilisieren und den USP von PEIK zu stärken. Eine Umfrage hat ergeben, dass einfache, schnell umsetzbare Einsparungen zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmalen von PEIK gehören. Grösste Herausforderung war, dass viele der Zielgruppe jedoch der Ansicht sind, dass Energiekosten kaum verändert werden können und Einsparungen schwierig sind.

ContentMarketing LinkedIn

Im Fokus der Kampagne steht die Steigerung der Bekanntheit über das Leitmedium Onlinevideo. Eine eingängige Botschaft weckt Interesse und vermittelt, dass Energie sparen einfacher geht, als zu verzichten. Ergänzt werden die Massnahmen durch Display Ads, die auf das Sparpotenzial hinweisen sowie durch eine Content-Kampagne auf Social Media. Auf LinkedIn und Facebook sowie einem Blog hilft EnergieSchweiz KMUs mit praktischen Tipps und Anleitungen Energie zu sparen.

Die Onlinevideos werden als In- und Outstream-Ads ausgespielt, beispielsweise zwischen zwei Artikeln oder vor dem Hauptfilm auf Youtube. Umgesetzt wurde die Kampagne auf Deutsch, Französisch und Italienisch.

Verantwortlich bei EnergieSchweiz: Marc Cavigelli (Fachspezialist Sektion Industrie und Dienstleistungen), Paule Anderegg (Fachspezialistin Sektion Industrie und Dienstleistungen). Verantwortlich bei Maxomedia: Simon Muster (Gesamtverantwortung), Seraina Greb (Projektleitung), Andrey Klemenkov (Art Direction), Jonas Moser (Art Direction), Stefan Kern (Content Marketing). Marketing- und Kommunikationskonzept: Valion.

Zattoo nach Mehrheitsübernahme durch Tamedia mit neuer Besetzung im Verwaltungsrat

Mit der Mehrheitsübernahme von Zattoo durch Tamedia übernimmt Samuel Hügli das Zattoo-Verwaltungsratspräsidium von Firmengründerin Bea Knecht.

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Samuel Hügli ist Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Technologie & Beteiligungen von Tamedia. Das VR-Gremium wird zudem neu durch Franz Bürgi verstärkt. Als Group CIO bei Tamedia führt er seit 2017 die Technologiebereiche Enterprise Infrastructure, Collaboration & Workplace, Publishing sowie Paid Media & Distribution. Franz Bürgi studierte an der ETH Zürich Elektrotechnik und verfügt über einen Executive MBA der Hochschule St. Gallen. Zusätzlich wird der Verwaltungsrat ergänzt durch Marcus Englert, ehemaliges Vorstandsmitglied und Chief New Media Officer von ProSiebenSat.1 Media. Marcus Englert besitzt ein Doktorat der Physik und einen MBA der INSEAD Business School.
 
Weiterhin Einsitz im Verwaltungsrat haben Bea Knecht sowie Johannes Braun und Markus Dennler. Adrian Bult ist aus dem Verwaltungsrat von Zattoo ausgeschieden.

Rivella veranstaltet Wasserparcours-Serie in drei Schweizer Badis

Die Agentur Avantgarde hat für Rivella ein Brand-Experience-Projekt in Form eines Waterparcours geplant. Durchgeführt wird das Event über den Sommer hinweg in drei Schweizer Badis .

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Im Sommer kann der «Rivella Water Splash»-Wasserparcours in den Badis Zürich Mythenquai, Luzern Lido und Murten Strandbad für jeweils drei Wochen besucht werden. Die etwa 1200 Quadratmeter grosse Anlage hat verschiedene Schwierigkeitsgrade und ist für alle ab acht Jahren zugänglich. Zudem kann jeder, der an einem Wettkampf teilnehmen möchte, sich für den Rivella Splash Master anmelden, wobei für jeden der vier Standorte am Schluss ein Gewinner ermittelt wird.

Die Markenbotschaft von Rivella als erfrischendes Getränk soll mit diesem Event erlebbar gemacht werden, zudem soll die Sommeraktion eine Ergänzung für das bestehende Freizeitangebot der jeweiligen Region darstellen.

Die Agentur legt ausserdem Wert auf ein sicher und nachhaltig gestaltetes Erlebnis. Ein Sicherheitskonzept das Tragen von Schwimmwesten voraus und beinhaltet auch ein entsprechend geschultes Bademeisterteam. Des Weiteren wurde darauf geachtet, dass die Umsetzung die Natur- und Seenlandschaft schont und auch auf sonstige Auflagen und Beschränkungen am und auf den Schweizer Seen eingeht.

ViznerBorel gewinnt Swiss Recycling Etat

Die Agentur ViznerBorel konnte sich im Rahmen einer Agenturevaluation und einer darauffolgenden Konkurrenzpräsentation gegen ihre Mitbewerber durchsetzen.

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Die Strategie und digitale Kompetenz sowie auch ein crossmediales Kreativ-Konzept waren ausschlaggebend für den Gewinn. Bereits seit 15 Jahren hat die Agentur Erfahrung im Bereich Recycling und Littering und zeichnet bereits mit Igora (Genossenschaft für Alu-Recycling) sowie auch Igsu (Interessensgemeinschaft saubere Umwelt) für nachhaltige und strategisch relevante Kommunikationsplattformen verantwortlich.

Ab Herbst wird die nationale Swiss-Recycling-Kampagne on- und offline zu sehen sein.

KSP setzt E-Mobilitäts- und Content-Offensive für Volkswagen um

Ab 2020 wird die erste vollelektrische «ID.»-Familie von Volkswagen auf dem Schweizer Markt eingeführt. KSP Krieg Schlupp Partner hat im Rahmen des Pre-Bookings für das Unternehmen eine E-Mobilitäts- und Content-Offensive mit Rapper Stress als Botschafter umgesetzt.

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Anfang Mai hat Volkswagen in Europa das Pre-Booking für das erste Modell seiner neuen vollelektrischen «ID.»-Familie eröffnet. Mit «ID.3 First» kann auch eine in Europa auf 30000 Fahrzeuge limitierte Sonderedition vorreserviert werden. Das Pre-Booking läuft bis September, danach beginnt der Pre-Sale. Das Modell selbst kommt im Sommer 2020 auf den Schweizer Markt.

Die Agentur KSP Krieg Schlupp Partner setzt für AMAG Import Volkswagen in Zusammenarbeit mit Mediacom und Swiss Online Publishing diese rund einjährige E-Mobilitäts- und Content-Offensive um. Dabei wird vor allem auf Online-Marketing und Social Media gesetzt sowie auch auf den dafür eingerichteten Content-Hub, auf dem nebst internationalen Beiträgen auch exklusiv Schweizer Content zu sehen sein wird.

Rapper Stress ist Schweizer Botschafter des neuen «ID.3» und hat als erster in der Schweiz das Auto vorbestellt. Zum Pre-Booking-Auftakt sind persönliche Video-Geschichten und -Statements des Rappers sowohl auf dem Hub, als auch in Native Ads auf 20min.ch zu sehen. Stress setzt sich bereits seit Jahren für Nachhaltigkeit ein und arbeitet auch schon lange mit KSP und Volkswagen zusammen, so war er bereits Botschafter für die Nachhaltigkeits-Kampagne «Road To Blue» (Werbewoche berichtete).

Verantwortlich bei Amag Import Volkswagen: Marco Niggli (Marketing Communication Manager Volkswagen); Melanie Felder (Teamleader Marketing Communication Volkswagen). Verantwortlich bei KSP: Daniel Krieg (Creative Direction); Nico Kesper (Text und Content); Tobias Brunner, Michelle Mancina (Art Direction); Stéphanie Tschanz, Franziska Saxer (Beratung); Noemi Rubera (Produktion). Verantwortlich bei Mediacom: Niels Keil (Communication Planning Manager); Florian Hamer (Digital Communication). Verantwortlich bei Swiss Online Publishing: Nenad Djokovic (Digital Projekt- und Account Manager); Patrick Meier (Managing Partner). Video-Produktion: Samy Ebneter, Erika Gritzfeld, Marco Frei (Freshcom).

E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie: Nur 22 Prozent der untersuchten E-Mails mit Personalisierung

Episerver hat die E-Mail-Marketing-Performance von sechs Branchen verglichen. Die Fashion-Branche hat demnach den höchsten Optimierungsbedarf, die Bereiche Finanzen, Versicherungen und Immobilien liegt vorne.

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«Liegt unsere Öffnungsrate über oder unter dem Durchschnitt?», «Sind unsere Klickraten im grünen Bereich?» – diese und ähnliche Fragen werden regelmässig in Marketing-Teams diskutiert. Die Studie «E-Mail-Marketing Benchmark 2019» von Episerver bietet einen grossen Branchenvergleich über die wichtigsten Kampagnen-Kennzahlen im E-Mail-Marketing. Episerver ist ein Anbieter von CMS-, E-Commerce- und Omnichannel-Marketing-Lösungen.

 

Betreffzeilen: Personalisierung wirkt, Emojis verpuffen

Um aufzufallen und eine möglichst hohe Relevanz für Empfänger zu erzeugen, empfiehlt es sich, Betreffzeilen zu personalisieren. Im Test war dies allerdings nur bei 22 Prozent der untersuchten Mailings der Fall. Dabei liegt die durchschnittliche Öffnungsrate personalisierter Betreffzeilen im Branchendurchschnitt 22 Prozent höher als die nicht personalisierten Mailings. Im Reisesegment performen persönliche Betreffzeilen sogar um 47 Prozent besser. Hingegen zeigten Betreffzeilen mit Symbolen in keiner Branche eine bessere Öffnungsrate. Allerdings lag die effektive Klickrate von Mailings mit Symbolen in der Betreffzeile höher als in denen ohne Symbole. Echte Strahlkraft entwickelt die Kombination von Personalisierung und Symbolen im Handel: Hier lagen die Öffnungsraten der untersuchten Mailings nicht nur höher als bei denen ohne eines der Merkmale, sondern auch höher als bei denen mit nur einem der beiden Aufmerksamkeitsbringer.

 

Öffnungsraten: Finanzen top, Fashion flop   

Eine wichtige Kennzahl für den Erfolg von E-Mail-Marketing sind die Öffnungsraten. Sie lag 2018 im Schnitt bei 28,08 Prozent. Überdurchschnittlich hohe Werte (38,02 Prozent) erzielten Anbieter im Bereich Finanzen, Versicherungen und Immobilien. Auch der Bereich Handel & E-Commerce weist mit 31,15 Prozent überdurchschnittlich hohe Öffnungsraten auf. Lediglich die Fashion-Branche liegt hier mit 20,36 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Eine mögliche Erklärung hierfür ist die hohe Konkurrenz im Modesegment. Durch die Fülle an Shops, die Newsletter versenden, öffnen die Empfänger augenscheinlich selektiver. Darüber hinaus werde gerade beim Thema Fashion auch viel über andere Kanäle geworben, was zu einer schnelleren Sättigung an Informationen führt, so die Experten von Episerver.

 

Fashion-Mailings haben die schlechtesten Klickraten

Ob ein Empfänger ein wirkliches Interesse an den im Mailing aufgeführten Informationen oder Angeboten hat, zeigt die Klickrate. Der Erhebung von Episerver zufolge lag sie 2018 im Schnitt bei 5,17 Prozent. Wie bei den Öffnungsraten liegen in der Branche Finanzen, Versicherungen und Immobilien auch die Klickraten mit durchschnittlich 8,24 Prozent weit über dem Durchschnitt. Das Schlusslicht bildet mit 3,56 Prozent auch hier wieder die Fashion-Branche. Gründe hierfür können sein, dass die präsentierte Mode zum einen sehr stark Geschmackssache sei, zum anderen aber Fashion-Newsletter teilweise andere Intentionen hatten und unter anderem mehr als Inspirationsquelle ohne klare Kaufabsicht fungieren als die Mailings anderer Branchen.

 

Geschäftskunden-Bereich (B2B) brilliert in Sachen Öffnungsfaktor

Der Öffnungsfaktor gibt an, wie oft ein Mailing im Schnitt von den Empfängern geöffnet wurde. Ein hoher Wert kann auch ein Indikator dafür sein, dass die E-Mails häufig an Freunde, Familienangehörige oder Arbeitskollegen weitergeleitet wurden. Hier gilt die Faustregel: Je höher der Öffnungsfaktor, desto höher der empfundene Nutzen der E-Mail. In der Benchmarkstudie schnitten in Sachen Öffnungsfaktor die B2B-Mailings mit einem Öffnungsfaktor von 2,1 Prozent mit am besten ab. Dies geht konform mit der Annahme, dass Entscheidungen in Unternehmen meist auf mehreren Schultern verteilt sind und entsprechend E-Mail-Informationen im Team ausgetauscht werden. Branchenübergreifend liegt der Durchschnittswert bei 1,88.

 

Abmelderate: 0,1 Prozent ist die Norm   

Die Abmelderate stellt ein Verhältnis zwischen Abmeldungen und zugestellten E-Mails her. Je kleiner der Wert, desto besser. Bei einem organisch gewachsenen E-Mail-Verteiler sollte die Abmelderate unter einem Prozent liegen. Wer auf höhere Werte kommt, so der Rat der Episerver-Experten, sollte seine Massnahmen zur Adressgewinnung und das Einwilligungsverfahren prüfen. Die höchsten Abmelderaten hat der Bereich Finanzen, Versicherungen und Immobilien mit 0,36 Prozent. Reiseanbieter kommen auf Werte von 0,19 Prozent. Offenbar ist das Interesse an diesen Themen zeitlich begrenzt. Wer beispielsweise eine neue Wohnung gefunden oder seine Reise gebucht hat, bestellt den Newsletter wieder ab.

Methodik

Für die E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie von Episerver wurden insgesamt 8,6 Milliarden E-Mails von 150 Versendern aus der DACH-Region analysiert. Die versendenden Unternehmen sind zu fast gleichen Teilen aus den folgenden Branchen: «Handel und E-Commerce», «Internet, Verlage und Software», «Reise und Mobilität», «Fashion», «Finanzen, Versicherungen und Immobilien» sowie «B2B». Alle analysierten E-Mails wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2018 mit der Lösung Episerver Campaign verschickt. Die komplette E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie 2019 kann gegen Kontaktdaten heruntergeladen werden: Zur Studie.

Geschäftskunden-Bereich (B2B) brilliert in Sachen Öffnungsfaktor

Der Öffnungsfaktor gibt an, wie oft ein Mailing im Schnitt von den Empfängern geöffnet wurde. Ein hoher Wert kann auch ein Indikator dafür sein, dass die E-Mails häufig an Freunde, Familienangehörige oder Arbeitskollegen weitergeleitet wurden. Hier gilt die Faustregel: Je höher der Öffnungsfaktor, desto höher der empfundene Nutzen der E-Mail. In der Benchmarkstudie schnitten in Sachen Öffnungsfaktor die B2B-Mailings mit einem Öffnungsfaktor von 2,1 Prozent mit am besten ab. Dies geht konform mit der Annahme, dass Entscheidungen in Unternehmen meist auf mehreren Schultern verteilt sind und entsprechend E-Mail-Informationen im Team ausgetauscht werden. Branchenübergreifend liegt der Durchschnittswert bei 1,88.

 

Abmelderate: 0,1 Prozent ist die Norm   

Die Abmelderate stellt ein Verhältnis zwischen Abmeldungen und zugestellten E-Mails her. Je kleiner der Wert, desto besser. Bei einem organisch gewachsenen E-Mail-Verteiler sollte die Abmelderate unter einem Prozent liegen. Wer auf höhere Werte kommt, so der Rat der Episerver-Experten, sollte seine Massnahmen zur Adressgewinnung und das Einwilligungsverfahren prüfen. Die höchsten Abmelderaten hat der Bereich Finanzen, Versicherungen und Immobilien mit 0,36 Prozent. Reiseanbieter kommen auf Werte von 0,19 Prozent. Offenbar ist das Interesse an diesen Themen zeitlich begrenzt. Wer beispielsweise eine neue Wohnung gefunden oder seine Reise gebucht hat, bestellt den Newsletter wieder ab.

Erdmannpeisker lädt zum Guetzli-Teilen ein

Erdmannpeisker realisiert unter dem Claim «Wernli teilt mer gernli» eine Kampagne für den Schweizer Guetzli-Hersteller. In den Fokus gerückt wird das Teilen des Süssgebäcks.

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Ganz im Sinne des Claims «Wernli teilt me gernli» möchte Wernli seine Guetzli mit der Schweizer Bevölkerung teilen und hat deshalb an verschiedenen Bahnhöfen Samplings durchgeführt. Diese wurden mit Wernli-typischen Illustrationen sowie auffälligen Riesen-Packungen unterstützt.

Das Claim war auch im Fokus der neuen von Erdmannpeisker realisierten Kampagne. In kurzen Online-Spots wird gezeigt, dass – obwohl man gerne alles für sich hätte – die Guetzli doch auch mit anderen teilt. Da die Spots explizit für den Einsatz als Video-Ad und auf Social Media konzipiert wurden, funktionieren sie auch ohne Ton. Eine schweizweite Plakatkampagne sowie auch digitale Werbeflächen, die die Bahnhofsamplings punktuell unterstützen, begleiten die Spots. Die Bilder zeigen ebenfalls Situationen, in welchen die Guetzli geteilt werden.
 

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Verantwortlich bei Wernli: Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing); Maya Wisard, Esther Zürcher (Leiterin Brand- und Product-Management). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD); Christina Weisser (Art Direction); Selina Helbling (Beratung). Markenfilm Schweiz, Uli Scheper (Produktion), Sandro Rados (Regie); Tobias Gromatzki (Fotografie); Helen Lang (Illustration); Spool (Sampling); Mediaschneider (Mediaplanung).

Konsumenten wollen nicht länger von Online-Werbung verfolgt werden

Von den gleichen Anzeigen im Internet verfolgt zu werden, missfällt den Verbrauchern in Sachen Onlinewerbung am meisten. Dies geht aus einer aktuellen Studie zum Stand der Werbeindustrie von Conversant hervor, für die Konsumenten in sieben verschiedenen Ländern – darunter auch die Schweiz - befragt wurden.

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Laut der Studie mögen es 51 Prozent der Deutschen nicht, wenn sie gleiche Anzeigen mehrfach sehen. Diese Negativerfahrung reicht sogar so weit, dass knapp die Hälfte (49 Prozent) finden, dass sich die Branche ändern muss. Konsumenten in den USA und Grossbritannien empfinden «Anzeigen-Stalking» in ähnlichem Masse als störend. Bei ihnen ist der Wunsch, dass die Branche aktiv etwas dagegen unternimmt, mit 47 und 48 Prozent ebenfalls gross. 

Ein anderes Bild zeigt sich in Frankreich. Hier haben nur 38 Prozent der Befragten Probleme mit dieser Art von Werbung und nur 40 Prozent sind der Meinung, dass die Werbeindustrie eine Veränderung braucht.

 

Die Ergebnisse aus der Schweiz:

Retargeting ist nicht Personalisierung

So zeigen die Zahlen, dass schlechte Werbung besonders in Deutschland einen grossen Einfluss auf die Reputation einer Marke hat. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der deutschen Verbraucher bewerten ein Unternehmen aufgrund schlechter Anzeigen negativ. Während die Konsumenten zwar generell offen für Werbung sind, würde knapp die Hälfte (48 Prozent) es vorziehen, weniger, dafür aber relevantere und für sie persönlich nützlichere Anzeigen zu sehen. Konsumenten in den USA (45 Prozent) und Grossbritannien (44 Prozent) würden dies ebenfalls begrüssen. In Frankreich schreckt schlechte Werbung einer Marke jedoch nur 15 Prozent der Verbraucher ab.

«Personalisierung ist die einzige Möglichkeit, relevante Anzeigen für den individuellen Nutzer zu generieren. Wirklich personalisierte Werbung gibt es zwar schon seit einiger Zeit, aber bedauerlicher Weise verwechseln viele Marketer sie immer noch mit Retargeting. Mit Blick auf die vorliegenden Ergebnisse, ist das ein riskanter Fehler. Beim Retargeting wird dem Verbraucher oftmals wiederholt ein Produkt gezeigt, welches er definitiv nicht kaufen möchte. Richtige Personalisierung macht genau das Gegenteil. Sie greift aber erst dann, wenn Kunden auf verschiedenen Geräten richtig identifiziert, on- und offline Aktivitäten nachverfolgt und Anzeigen dann in Echtzeit passend ausgespielt werden», so Potthast weiter.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten. Im Vergleich zu Zahlen aus dem Holiday Retail Outlook Report von 2017 hat die Branche in Sachen Personalisierung schon dazu gelernt. Vor zwei Jahren gaben noch 65 Prozent der Verbraucher an, dass Unternehmen, Einzelhändler und Marken ihnen zu viele irrelevante Nachrichten schicken.

«Während wir bereits Fortschritte sehen, ist der Weg für Marketer trotzdem noch lang, diese echten, engen Kundenbeziehungen aufzubauen. Verbraucher wünschen sich, dass Unternehmen auf individueller Ebene Kontakt zu ihnen aufnehmen und das bedeutet, dass Marketer das Kaufverhalten und die Gewohnheiten ihrer Kunden wirklich verstehen müssen. Das heisst, dass sie Online- und Offline-Aktivitäten kombinieren und Daten über alle Geräte und Kanäle hinweg analysieren und für sich nutzen müssen», so Potthast.

 

*Die Studie wurde in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Österreich, Schweiz, USA und Kanada durchgeführt.

  • 31,7 Prozent der befragten Schweizer missfällt es in Sachen Onlinewerbung am meisten, von Anzeigen verfolgt zu werden. 45,45 Prozent sagen, dass irrelevante Anzeigen sie am meisten stören.
  • 50 Prozent der Befragten gaben an, dass die Branche ändern muss.
  • 45,45 Prozent der Schweizer bewerten Unternehmen aufgrund schlechter Anzeigen negativ.

 

Folgend Aussagen gelten für die DACH-Region (180 Teilnehmer):

  • 43,89 Prozent der Befragten in der DACH-Region missfällt es am meisten in Sachen Onlinewerbung von Anzeigen verfolgt zu werden.
  • 32,78 Prozent sagen, dass irrelevante Anzeigen sie am meisten stören.
  • 48,89 Prozent wünschen sich, dass sich die Branche ändert.
  • 40,56 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Unternehme aufgrund schlechter Anzeigen negativ bewerten.

«Wir alle haben es schon erlebt: Die gleiche Anzeige taucht einfach überall wieder auf. Dieses Problem ist dem auf Cookies basierten Retargeting geschuldet. Anstatt Anreize für einen Kauf zu schaffen, führt diese Strategie eher dazu, dass Konsumenten zunehmend genervt von der Werbung des Unternehmens sind, was sich langfristig negativ auf ihren Ruf auswirken kann», kommentiert Peter Potthast, Country Manager DACH bei Conversant. «Unsere Studie zur aktuellen Situation der Branche hat ergeben, dass Marketer durch das wiederholte Ausspielen von irrelevanten Anzeigen Kunden abschrecken und dabei ihr Marketingbudget verschwenden.»

Corpmedia gewinnt Pitch als Hauptpartner «Themen- und Projektfilme» der SBB

Die Zürcher Agentur Corpmedia wurde anlässlich einer nationalen Ausschreibung als Hauptpartner «Themen- und Projektfilme» der SBB evaluiert.

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Ab sofort unterstützt die Agentur Corpmedia die SBB bei Reportagen und Dokumentationen. Bereits seit acht Jahren ist die Filmproduktion für das Unternehmen tätig, und jetzt zusätzlich noch Hauptpartner «Themen- und Projektfilme», da die SBB die Anzahl der Agenturen unter anderem aus Gründen der Markenkonsistenz und Prozessoptimierung reduzieren wollte und Hauptpartner in den jeweiligen Gebieten suchte.

«Wir freuen uns sehr unsere Kernkompetenzen in Storytelling und Videojournalismus als einer der Hauptpartner der SBB einsetzen zu können» sagt Timo Wäschle, Gründer und Geschäftsführer von Corpmedia. «Gerade in der Zeit des Content Marketing gewinnen Themen- und Projektfilme an Bedeutung, da sie einen spannenden und authentischen Einblick in Unternehmen, Projekte und hinter die Kulissen ermöglichen».
 

Yellow setzt Kampagne für Darmaufbau-Präparate um

Um der Gesellschaft Darmaufbau-Präparate näher zu bringen, hat die Agentur Yellow im Auftrag von Ebi-Pharm eine Kampagne umgesetzt.

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Ebi-Pharm vertreibt Präparate als Darmaufbau-Basis, die beispielsweise nach einer Antibiotikatherapie, bei chronischer Medikamenteneinnahme oder zur Gesundheitsprävention das Verdauungsorgan unterstützen. Um eine breite Zielgruppe darauf aufmerksam zu machen, hat die Agentur Yellow die Leitidee «Für ein gutes Bauchgefühl» neu umgesetzt.

Ob Lachanfall, Verliebtheit, oder einfach gutes Essen: Für ein gutes Bauchgefühl gibt es viele Ursachen. Jedoch muss nicht jedes Kribbeln etwas Positives bedeuten, denn eine gestörte Verdauungsfunktion kann ähnliche Symptome hervorrufen. Darauf basierend wurden diverse Headlines entwickelt, die genau solch positive Gefühle in einen negativen Kontext setzen und pointiert auf Darmaufbau-Basis aufmerksam machen soll.

Seit Mitte Mai sind die Sujets schweizweit auf diversen Online-Kanälen zu sehen. Die Landingpage Darmaufbau.ch wurde zudem überarbeitet und ein Mailing fürs Verkaufspersonal von Drogerien und Apotheken kreiert.

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Verantwortlich bei Ebi-Pharm: Jacqueline Mäder (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Yellow: Reto Meyer (Gesamtverantwortung); Nicole Lehner (Projektleitung); Pascal Rehmann (Art Direction); Martin Schmidlin (Text); Markus Stöckli (Grafik); Daniel Bard (UX Design).

 

Echt realisiert neuen Markenauftritt für Fol Epi

Die Agentur Echt wurde von Savencia Fromage & Dairy Suisse beauftragt, eine Kommunikationskampagne für den neuen Markenauftritt von Fol Epi zu kreieren.

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Die Agentur Echt hat für die aktuelle Kommunikationskampagne drei Keyvisuals kreiert, um die Produkteigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Fol Epi zu inszenieren.

Auf jedem Keyvisual sind der Käselaib sowie die Scheibenverpackung zu sehen, zudem hat jedes Sujet ein anderes Rezept. Die Keyvisuals werden in Form von F12-Plakaten im Umfeld von Einkaufszentren platziert, dazugehörige Rezeptvideos werden auf Social Media eingesetzt. Die Kampagne ist seit Montag Online, Mobile sowie auf Plakaten zu sehen.

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Verantwortlich bei Savencia Fromage & Dairy Suisse: Soria Palud (Marketing Manager); Melanie Keller (Chef de groupe Marketing); Charlotte Duret (Chef de Marques Senior); Lucile Raia (Assistante Chef de Marques). Verantwortliche Agentur: Echt. Produktion: Studio Kiba (Foto, Regie und Rezeptentwicklung); Thomas Oehrli (Kamera und Colour Grading Rezeptvideos); Mediacom (Media).

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