Saatchi & Saatchi Zürich lanciert neue Jumbo-Kampagne

Kleine Preise, grosse Emotionen: Saatchi & Saatchi Zürich präsentiert die erste Kampagne für den Baumarkt Jumbo.

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In einer zunehmend digitalisierten Welt wächst der Wunsch, wieder mal so richtig anzupacken. Grosse Taten zu kleinen Preisen heisst: Bei Jumbo ist die Gelegenheit besonders günstig, in Haus und Garten Hand anzulegen. Die Angebotsfilme mit Imagefaktor zeigen, dass schon kleine Taten grosse Emotionen wecken können. Die eigens dafür komponierte Musik soll die grossen Gefühle unterstützen. Charakterstark dient sie zudem als Signature für sämtliche Jumbo-Massnahmen  (On- und Offline).  

Verantwortlich bei Jumbo-Markt Schweiz: Jérome Gilg (CEO), Ivo Casutt (COO), Fabian Rauber (HOM). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Patrick Senn, Gian Maurizio (Kreation), Léonie Kelly, Sylvia Kohler, Corinne Amsler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Camila Zapiola (Regie), Pumpkinfilm (Produktion).
 

Neue Agenturleitung bei Kernbrand: Oliver Fehr folgt auf Christoph Ottiger

Oliver Fehr ist neuer CEO der St. Galler Agentur Kernbrand. Er folgt auf Christoph Ottiger, der das Unternehmen verlassen hat.

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Im Zuge einer Umstrukturierung in der Agenturleitung von Kernbrand ist es vor Kurzem zu einem Führungswechsel gekommen. Christoph Ottiger hat das Unternehmen verlassen, um sich künftig neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Im Verlauf dieser Entwicklung hat sich das Gossauer Unternehmen Cavelti – als bisheriger Teilhaber – dazu entschieden, Kernbrand vollständig zu übernehmen. Neu liegt die operative Leitung der Agentur in den Händen von Oliver Fehr. Fehr bringt laut Mitteilung langjährige Erfahrung als Leiter Marketing-Kommunikation auf Kunden- und Agenturseite mit und führte seit 2009 die Agentur Screenbox in Roggwil.

«Mit Oliver Fehr haben wir einen erfahrenen Agenturleiter gefunden, von dessen Drive unsere Kunden als auch die Mitarbeitenden gleichermassen profitieren werden», erklärt Claudio Cavelti, designierter Geschäftsführer von Cavelti.

Mit dem ergänzenden Dienstleistungsumfang von Cavelti (Medien, Print und Publishing) und der Integration von Screenbox bietet Kernbrand nun umfassende Full-Service-Kommunikationslösungen und Markenberatung mit Fokus auf Ostschweizer KMU an. Die Agentur Kernbrand wird trotz der Übernahme durch Cavelti auch in Zukunft als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen in St. Gallen agieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

Schweiz Tourismus will mit «Swiss Summer Lounge» in Mailand neue Gäste gewinnen

Mit einem Pop-Up in der Mailänder Altstadt will Schweiz Tourismus potenzielle Gäste für die Schweiz gewinnen. Die «Swiss Summer Lounge» eröffnete letztes Wochenende und stiess auf grosses Publikumsinteresse.

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Während zehn Tagen präsentiert die «Swiss Summer Lounge» als multimediales Pop-Up den Schweizer Sommer.  Ein typisch schweizerisches Ambiente, Speis und Trank aus Schweizer Küche und Weinkeller sowie eine Auswahl verschiedener VR-Filme aus den Regionen und von Zugfahrten soll die Norditaliener begeistern – dem Kampagnenclaim «Die Natur will dich zurück» entsprechend. 

Die Schweizer Tourismuswerbung ist dabei seit fast 100 Jahren in Mailand präsent, Italien ist der achtstärkste Auslandsmarkt für Schweizer Tourismus. Um dies beizubehalten, betreibt Schweiz Tourismus weiterhin prägnantes Tourismusmarketing in ganz Italien, mit Schwerpunkt auf die norditalienischen Metropolen. Dafür sind in den aktuell schwierigen Zeiten für die italienische Wirtschaft immer wieder neue und kreative Marketingideen gefragt.

Gemeinsam mit touristischen Partnern aus der Zentralschweiz, dem Tessin und Bern sowie den Schweizer Verkehrsbetrieben präsentiert Schweiz Tourismus Italien die «Swiss Summer Lounge» als Alternative zu touristischen Messen, um persönlich mit potenziellen Gästen zu interagieren, wobei die Digitalisierung eine zentrale Rolle spielt, der persönliche Kontakt aber genauso wichtig ist. Nebst Apéros und Essen gibt es auch Degustations- und Themen-Workshops rund um Schweizer Wein, Appenzeller Bier oder Schweizer Käse sowie auch zu Natur und Nachhaltigkeit.

Serviceplan realisiert Jugendkampagne «Zieh’s durch» für Credit Suisse

Serviceplan Suisse hat in Zusammenarbeit mit der neu aufgestellten Marketingabteilung der Credit Suisse eine Jugendkampagne unter dem Claim «Zieh's durch» realisiert, die quasi alle Angebote und Produkte für Jugendliche, Studenten und junge Erwachsene zusammenfasst.

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Ziel der Marketingabteilung von Credit Suisse war es, mit der Kampagne den Markenkern «Driving Progress» der Grossbank greifbarer zu machen und aufzuzeigen, für welche Persönlichkeiten die Credit Suisse stehe. Dafür hat sie das erstmals auf Serviceplan gesetzt.

Mit der Kampagne sollten Jugendliche und Studierende ermächtigt werden, auf eigenen Beinen zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen. Das Kernstück stellt ein Manifesto-Film dar, welcher übermitteln will, dass jeder seinen Ideen folgen und seine eigene Zukunft gestalten soll. Eine Online-Kampagne mit Bewegtbildern und diversen Social-Media-Aktivitäten sowie acht Kreationen für DOOH, klassische Plakate und POS-Werbung, sollen den «Spirit» der Kampagne für jedes einzelne Zielsegment wiedergeben.

Die Website bietet Tipps und Tricks für jedes behandelte Thema an, eine Verlängerung auf Instagram unter anderem vertieft die Gedanken mit dokumentarischen Stories: Jugendliche erzählen in kurzen, realen Portraits, was sie antreibt und weiterbringt. 

Die «Zieh’s durch»-Kampagne bezieht durch Social-Media-Clips mit Breel Embolo, Kevin Mbabu und Remo Freuler auch das Fussball-Engagement der Credit Suisse mit ein, und zeigt zudem die Haltung der Grossbank zur LGBTIQ-Community durch die Headline «Steh zu deiner Identität. Zieh’s durch».

Verantwortlich bei Credit Suisse: Roman Reichelt (Head of Marketing & Sponsorship); Judith Schulte (Head of Marketing Initiatives & Advertising); Karina Chodorowska (Head of Marketing Private Clients); Thomas Müller (Marketing Private Clients, Projektleitung); Hendrik Kruse, Marisa Piffari, Kendra Ueberholz (Marketing Private Clients, Projektteam); Marco Dalla Valle (Head Digital Campaigns); Caroline Raba, Sebastian Schäufele, Daniel Knöpfli (Digital Campaigns Project Team); Christian Moser (Content Marketing); Mira Song Mäder, Michael Rütti (National Sponsorships). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Pam Hügli (Gesamtverantwortung); Raul Serrat (ECD); Nicolas Vontobel, Michael Kathe (CDs); Tom Müller (AD); Jan Krohn (Text/Konzept); Jasmine von Niederhäusern (Motion Design); Victor Borel, Barbara Müller, Barbara Häne (Bildbearbeitung/Produktion); Nathalie Jakober (Art Buying); Edi Walker, Valmire Muji, Selma Caglayan (Beratung). Produktion: Shining Pictures, Filmgerberei, Futurelite (Film); Yves Bachmann (Foto); Plan.Net Suisse (Website/Display Ads); Swiss Online Publishing (Social Media); Webrepublic, MediaCom Switzerland (Media); GroupM connect (Ad Tech).

Hiltl gibt’s neuerdings auch auf dem Wasser

Auf dem Zürichsee wird neu ein Hiltl-Gericht angeboten. Ruf Lanz bewirbt die kulinarische Neuerung mit einem Sujet.

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Nach 121 Jahren auf dem Lande und zehn Jahren mit Swiss in der Luft, kann man Hiltl jetzt auch auf dem Wasser geniessen. Ab 1. Juni gibt es auf der Grossen Rundfahrt der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) eine exklusive Köstlichkeit von Hiltl, dem ältesten vegetarischen Restaurant der Welt. In Zusammenarbeit mit der ZSG wird das vegane Red Thai Curry serviert.
 
Um dies zu veranschaulichen, hat die Hiltl-Leadagentur Ruf Lanz dem Zürichsee die nötige Schärfe verliehen. Das plakative Sujet mit dem roten Chili kommt in diversen Anwendungen zum Einsatz: von Social Media Posts über Plakate und eBoards bis zum Tischset.

 

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Patrick Becker (Leiter Marketing), Milo Stegmann (stv. Leiter Marketing). Verantwortlich bei ZSG: Zürichsee Gastro: Roland Thalmann (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Zürichsee Schifffahrt: Wiebke Sander (Leiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Christian Stüdi (Text), Marc Gooch (Beratung), Armin Arnold (DTP).

Nachdenken übers Vorsorgen mit Heimat und Bank Cler

In einer neuen Online-Kampagne der Bank Cler machen sich Menschen Gedanken zu ihrer Altersvorsorge.

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Ob im Beruf oder in der Freizeit, unser modernes Leben steckt voller spannender Herausforderungen. Da bleibt im Alltag meist zu wenig Zeit, um sich mit der eigenen Altersvorsorge mit Wertschriften zu beschäftigen. Dabei bietet es einige entscheidende Vorteile, wenn man dieses Thema schon frühzeitig angeht.

Um explizit eine jüngere Zielgruppe darauf aufmerksam zu machen, hat die Bank Cler nun eine Kampagne lanciert, bestehend aus Online-Filmen und weiteren digitalen Massnahmen.

In den drei Filmen, die auf YouTube, Facebook und Instagram eingesetzt werden, reflektieren verschiedene Testimonials – eine Kletterin, eine Downhill-Bikerin und ein Barista – in ihrem authentischen Lebensumfeld über die finanzielle Absicherung im Alter. Dabei werden verschiedene Vorteile einer langfristigen Vorsorge mit Wertschriften thematisiert: weniger Risiko, höhere Renditechancen und die Möglichkeit, nachhaltig zu investieren.

Die eindringliche Botschaft: Geniesse dein Leben im Hier und Jetzt, aber vergiss nicht, rechtzeitig die für dich passende Vorsorge zu planen.

 

Verantwortlich bei der Bank Cler: Gregor Eicher (Leiter Marketing), Barbara Gürtler (Branding), Markus Wittenbecher (Leiter Vertriebsmarketing), Nina Kipfer (Vertriebsmarketing). Kreativagentur: Heimat Zürich. Filmproduktion: Dynamic Frame.

Compresso ist neu die Agentur des Waldhaus Flims

Compresso freut sich über ein neues Hotelmandat in den Schweizer Bergen: Die Zürcher Kommunikationsagentur betreut neu das Wellness-Resort Waldhaus Flims.

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Der Public-Relations-Bereich der Zürcher Kommunikationsagentur Compresso darf ab sofort ein weiteres Hotelmandat betreuen und Geschichten rund um das 5-Sterne-Erlebnis in den Schweizer Bergen erzählen. Das umfangreiche Mandat umfasst die offizielle Medienstelle sowie die gesamte Pressearbeit in der Deutsch- und Westschweiz, Storytelling, Networkingprogramme und Influencerkampagnen.

Das Hotel positioniert sich trotz des 5-Sterne-Luxus‘ als ungezwungen und natürlich und will sich abseits des angestrengten Hotelzirkus, engen Kostümen und Konventionen bewegen. 

 
 

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Präsidentin Judith Lauber verlässt den Berufsverband PR Suisse

Bei PR Suisse, dem Schweizer Berufsverband von PR- und Kommunikationsfachleuten, gibt es einen Führungswechsel. Präsidentin Judith Lauber tritt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Ausrichtung und Weiterentwicklung des Verbandes nach rund einem Jahr zurück.

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Der Zentralvor-stand von PR Suisse dankt in einer Mitteilung vom Mittwoch Judith Lauber für ihre Arbeit und ihr Engagement. Bis ein neues Präsidium bestimmt sei, obliege die Verbandsführung dem Zentralvorstand, heisst es weiter. Dieser habe das langjährige Vorstandsmitglied Christian Wick mit der interimistischen Leitung betraut.

Die Geschäftsstelle des Verbandes erfährt keine Veränderung. Sie ist weiterhin bei der Schweizer Kaderorganisation in Zürich angesiedelt. 
 

«Darko» und «Grillschmöcker Armin» eröffnen die Grillsaison

Coop startet gleich mit zwei neuen Filmen und einer Kampagne in die Grillsaison. TBWA\Zürich und Shining Pictures erzählen dazu zwei humorvolle Geschichten, die beide die Vielfalt der Grillprodukte des Detailhändlers in den Mittelpunkt stellen. Contexta realisierte die dazugehörigen Sujets.

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Da echte Grillfans auch dann grillieren, wenn das Wetter noch nicht so passt, bietet der grösste Schweizer Detailhändler seit Anfang Mai wieder das volle Programm für Grillmomente jeder Art. Vanessa Finzer, Leiterin Werbung bei Coop meint dazu: «Mit der Kampagne setzen wir weiter auf die Nähe zum Kunden und das Wissen unserer Metzger, die auch persönlich Feuer und Flamme sind fürs Grillieren.» 

Erst vor wenigen Wochen lancierte TBWA\Zürich im Auftrag von Coop die neue Imagekampagne und legt nun bereits mit zwei neuen Filmen und einer crossmedialen Grill-Kampagne nach. Nachdem vorletzte Woche der Film «Darko» On-Air ging, ist nun auch «Der Grillschmöcker» draussen. Während Darko humorvoll alle seine Kollegen fürs Grillieren begeistert, überrascht uns der Grillschmöcker mit seinem ausgeprägten Geruchssinn für Grilliertes in seinem Dorf – und seiner Metzgerkompetenz an der Fleischtheke. Die Bedeutung der persönlichen Beratung durch den Coop Metzger kommt insbesondere  im zweiten Film zum Tragen. Die zentrale Message bei beiden Filmen ist klar: Coop hat für jeden Grillgeschmack das richtige Produkt. 

Neben den beiden TVCs und dem überarbeiteten «Tsch, tsch»-Label kommen auch neue Sujets in Print, OOH, Online und am POS zum Einsatz. Zu sehen ist die Kampagne bis zum Ende der Grillsaison.

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Verantwortlich bei Coop: Vanessa Finzer (Leiterin Werbung), Simon Bohnenblust (Leiter Werbung Promotionen / Verkaufsförderung), Marc Weber (Projektleiter Werbung), Simon Flatt (Leiter Media), Karin Heliopoulos (Leiterin Media Klassik), Holger von Ellerts (Senior Projektleiter Digital Media). Gesamtverantwortung Kreation: TBWA\Zürich; Filmproduktion: Shining Pictures, Sprachaufnahmen JingleJungle, Music Production/Soundmix HitMill. Verantwortlich für Sujets: Contexta mit Pool Films, Fotografin Ailine Liefeld Photography, Banner-Produktionen EGPlus, Mediaagentur TW Media.

Sechs neue PartnerInnen bei Wirz

Die Wirz Partner Holding hat ab sofort sechs neue Mitaktionäre – vier davon aus der Agentur Wirz Communications, je ein neuer Partner von Wirz Activation und Wirz Brand Relations.

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Die neuen Wirz-Partner: Yves Seiler, Marcel Morach, Simone Jehle, Caspar Heuss, Adrian Huwyler und Erasmo Palomba (v.l.).

 

Mit diesem Schritt will die Gruppe, deren Geschichte bis ins Jahr 1936 zurückreicht, ein weiteres Mal ihre Eigenständigkeit untermauern. Neu sind 24 leitende Angestellte zugleich Mitaktionäre – unter Grossagenturen ein Unikum.

Caspar Heuss, studierter Jurist, ist schon seit fünf Jahren als Kreativer bei Wirz Communications für Kunden wie SBB, Swica oder Swisscom tätig – seit Januar 2019 fungiert er ausserdem als Executive Creative Director und Mitglied des Managements.

Adrian Huwyler leitet seit vier Jahren als Head of Digital Marketing das XLAB-Digitalteam bei Wirz Communications und ist seit dieser Zeit für Digitalkampagnen, -projekte und -umsetzungen wie MigrosMania VR, Kühne+Nagel oder Valuu mitverantwortlich.

Simone Jehle betreut seit 2016 als Client Service Director Kunden wie melectronics, Postfinance oder die Dachkommunikation der SBB. Vor ihrem Engagement bei Wirz war sie als leitende Beraterin bei Advico Young & Rubicam sowie Jung von Matt/Limmat tätig.

Marcel Morach, Lead Designer bei Wirz Brand Relations, ist seit 2011 an Bord – die ersten Jahre als Leiter der Kreation bei Wirz Corporate. Zu seinen Kunden gehören aktuell unter anderen TCS, ÖKK oder das Bundesamt für Energie BFE.

Erasmo Palomba, Head of Agency Producing, fand vor zwölf Jahren den Weg zum Art Buying und setzte in dieser Zeit unzählige Film- und Fotoprojekte für Jung von Matt/Limmat, Leo Burnett und nun, seit bald drei Jahren, für Wirz um. Der Kommunikationsbranche hat er sich allerdings schon viel früher, bereits 1994, verschrieben.

Yves Seiler, Director Business Development von Wirz Activation, ist seit drei Jahren an der Uetlibergstrasse, und hat sich in dieser Zeit unter anderem in der Betreuung des strategischen Grosskunden TCS und weiterer Kunden verdient gemacht.
 

Schawinski hat laut Ombudsmann Blum die Menschenwürde von Talkgast Balthus verletzt

TV-Moderator Roger Schawinski hat in einer SRF-Talksendung mit der deutschen Prostituierten Salomé Balthus nach Auffassung des Ombudsmanns deren Menschenwürde verletzt. Schawinski hatte sie vor laufenden Kameras gefragt, ob sie als Kind sexuell missbraucht worden sei.

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In seinem Schlussbericht zur Sendung «Schawinski» vom 8. April unterstützt SRG-Deutschschweiz-Ombudsmann Roger Blum Beanstandungen von zehn Zuschauerinnen und Zuschauern. Diese hatten nach der Ausstrahlung des Interviews mit der 34-jährigen Edel-Prostituierten Klara Johanna Lakomy, bekannt als Salomé Balthus, ihren Unmut über die Gesprächsführung des 74-jährigen Moderators geäussert.

Blum bilanziert in seinem 16-seitigen Kommentar, der gemeinhin als angriffig geltende Schawinski habe diesmal bei seinem Fragestil zu wenig berücksichtigt, dass ein journalistisches Interview für die Öffentlichkeit bestimmt sei und dass die direkte persönliche Frage, ob jemand in der Kindheit sexuell missbraucht worden sei, nicht an die Öffentlichkeit gehöre, auch dann nicht, wenn die Person nicht missbraucht worden sei.
 

«Verächtlicher Tonfall»

Weiter habe Schawinski nicht bedacht, dass der prominent ins Spiel gebrachte Vater von Balthus und das Gespräch über das Verhältnis seiner Tochter zu ihm dazu führte, dass das Publikum sofort an den Vater gedacht habe, als die Frage nach dem sexuellen Missbrauch in der Kindheit gekommen sei. Damit sei möglicherweise auch die Menschenwürde des Vaters verletzt worden, wenn auch unabsichtlich.

Als «unangemessen» kritisierte der Ombudsmann einen «leicht verächtlichen Tonfall durch die ganze Sendung hindurch» gegenüber der Berliner Philosophin und Escort-Service-Betreiberin.

Man werde den Eindruck nicht los, dass der Moderator das Interview nicht aus einem Erkenntnisinteresse geführt habe, sondern den Lebensentwurf seines Gastes als «schlechten» von einem «guten» habe abgrenzen wollen, schrieb Blum. «Das hatte eine diskriminierende Tendenz. Das war auch gegenüber dem Publikum nicht fair.»

Schawinski verteidigt kritische Fragen

Schawinski sieht keine Verletzung der SRG-Konzession. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verteidigte in einer Eingabe gegenüber dem Ombudsmann die Sendung und die kritischen Fragen rund um Prostitution und Missbrauch.

Balthus mache ihre Erfahrungen als Prostituierte gezielt öffentlich und breche damit Grenzen auf, hiess es. Sie suche Aufmerksamkeit durch Provokationen in ihren Beiträgen als Autorin. Die Verantwortlichen räumten jedoch ein, dass man dem Publikum zu Beginn der Sendung mehr Hintergrund zu dem in der Schweiz kaum bekannten Talkgast hätte liefern sollen.

In einer im Internet veröffentlichten Stellungnahme zum Bericht des Ombudsmannes anerkannte SRF-Chefredaktor Tristan Brenn, dass die Art der Befragung von Schawinski Gefühle verletzt habe, sowohl von Balthus als auch von vielen Zuschauerinnen und Zuschauern. SRF entschuldige sich dafür.

Nach einem sexuellen Missbrauch durch den Vater habe Schawinski jedoch nicht gefragt und auch keine Anspielung darauf gemacht, hiess es in der Stellungnahme weiter. Das von Balthus in Umlauf gebrachte Zitat sei falsch gewesen und habe zu teils diffamierenden Reaktionen gegenüber Schawinski geführt.

Balthus sagte zu 20minuten.ch, sie sei überwältigt vom Engagement und von der Solidarität der Schweizer Öffentlichkeit. Nicht nur Frauen, auch Männer hätten sich für sie stark gemacht. Das bedeute ihr sehr viel. Die Angelegenheit fühle sich nicht mehr an wie die Verletzung ihrer Menschenwürde, sondern «eher wie ein Sieg».

Der Auftritt von Balthus bei «Schawinski» sorgte für einige Schlagzeilen. Einerseits wurde der Moderator in Medien harsch kritisiert, eine Prostituierte am TV blossgestellt zu haben. Andererseits verlor Balthus ihren Job als Kolumnistin bei der deutschen Zeitung Die Welt nach nur neun Monaten, nachdem sie sich in einer Kolumne über die umstrittene Sendung beschwert und Schawinski im Artikel falsch zitiert hatte.

Nicht die erste Rüge

Es ist dies nicht die erste Rüge der SRG-Ombudsstelle gegen den langjährigen Radio- und TV-Talker Schawinski. Beanstandet wurden in der Vergangenheit auch seine Interviews 2018 mit SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher als einseitig und 2014 mit Satiriker Andreas Thiel als gehässig und unsachgemäss. (SDA)

SWA-Direktor Roland Ehrler wird neuer Präsident der WEMF User Commission

Otto Meier gibt sein Amt als Präsident der WEMF User Commission per Ende Juni 2019 ab. Roland Ehrler, der Direktor des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA), übernimmt.

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Seit Herbst 2011 präsidiert Otto Meier, Medienmarketing, die User Commission (UC) der WEMF. Per 30. Juni 2019 tritt er zurück. Nach acht Jahren in dieser Funktion sei es Zeit für einen Wechsel. Otto Meier habe die intensiven und konstruktiven Dialoge innerhalb der User Commission und mit der Geschäftsleitung der WEMF jeweils sehr geschätzt, wird er in einer Mitteilung zitiert: «Ich blicke auf spannende Jahre zurück, in denen es der WEMF User Commission immer wieder gelungen ist, der WEMF-Geschäftsleitung wertvolle, marktbasierte Impulse zu geben. Besonders in Erinnerung verbleiben mir die Inputs zum Generationenwechsel MACH3 und zur aktuellen Weiterentwicklung des MACH-Forschungssystems sowie die breitgefächerte Diskussion zu den Intermediastudien Total Audience und MA Strategy.»

Der Nachfolger von Otto Meier wird Roland Ehrler, der Direktor des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA) und langjähriges aktives Mitglied der WEMF User Commission. Roland Ehrler freut sich auf sein neues Amt: «Die WEMF User Commission bietet uns Datennutzern eine wichtige Plattform, um unsere Anforderungen an eine marktgerechte Medienforschung einzubringen und deren Umsetzung zu überwachen. Als Vertreter der Werbeauftraggeber setze ich mich für die Transparenz von Werbeinvestitionen und damit für aktuelle Leistungsdaten ein. Diese Anliegen werde ich auch als Präsident der WEMF User Commission mit Nachdruck verfolgen.»

 

Die WEMF User Commission (UC) beobachtet die Entwicklung der Medienlandschaft und der kommerziellen Medienforschung. Sie berät die Geschäftsleitung der WEMF bezüglich der aktuellen Bedürfnisse, der Eignung und Anwendung der zur Verfügung stehenden Produkte und Tools in der Praxis.

Die User Commission der WEMF setzt sich ab dem 1. Juli 2019 wie folgt zusammen:

  • Roland Ehrler, Präsident, Delegierter des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA);
  • Werner Bärtschi, ebenfalls Abgeordneter des SWA;
  • Nadine Müller, Delegierte der LSA Leading Swiss Agencies;
  • Peter Döbeli, Delegierter von KS Kommunikation Schweiz;
  • Philipp Mankowski, Abgeordneter von CS Communication Suisse;
  • Benno Frick, Delegierter der ASW Allianz Schweizer Werbeagenturen;
  • Hansruedi Bichsel, Marianne Läderach,
  • Paolo Placa, alle Delegierte des Verbands Schweizer Medien (VSM);
  • Simone Bianchi, Abgeordneter von Stampa Svizzera;
  • Christine Gabella, Delegierte der Association des médias privés romands;
  • Jean-Marc Velleman, Delegierter des Verbands Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ);
  • Irène Abt-Durrer, Abgeordnete von Goldbach Media (Switzerland), und
  • Christian Platz, Delegierter von Admeira, sowie
  • Cesare Patella, Mitglied ad personam.
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