Ginetta feiert Eröffnung des zweiten Standorts in Bern

Das Berner Team von Ginetta lässt sich an der Laupenstrasse neben dem Hauptbahnhof Bern nieder.

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Bereits seit 2018 waren Gründer Simon Raess und Frank Salathé damit beschäftigt, ein Team für die Hauptstadt aufzubauen. Am Donnerstag wurde das Berner Büro an zentraler Lage nun offiziell eröffnet.

Das sechsköpfige Team in Bern bildet neben Zürich nun den zweiten Schweizer Standort von Ginetta. Die kleine Berner Schwester des Hauptquartiers in Zürich bietet zwölf Arbeitsplätze und ist ebenfalls auf User-Centered Design und Frontend-Entwicklung spezialisiert.

Komet feiert den 20. Geburtstag

Komet, die Berner Agentur direkt an der Aare, feierte am Freitag ihr Jubiläumsfest mit Partnern, Kunden, Mitarbeitenden und Freunden.

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Petrus meinte es gut mit Komet: Trotz möglicher Regenschauer und Gewitter, die im Vorfeld in Aussicht gestellt wurden, blieb das Komet-Fest, zu welchem die Berner Agentur am Freitag geladen hatte, trocken. Den geladenen Gästen, die der Feier beiwohnten, fehlte es an nichts: Kulinarisch wurden sie verwöhnt, vom DJ in angenehmer Lautstärke beschallt und wenn man einen Agenturstandort direkt am Wasser hat, kann eigentlich ohnehin nicht viel schief gehen. 

Agentur-Gründer und -Inhaber Marcel Durst blickte in seiner unterhaltsamen Ansprache auf die letzten zwei Jahrzehnte zurück, auf Highlights, als sich die kleine Berner Agentur gegen die grosse Zürcher Konkurrenz im Smart-Pitch duchsetzte, und Ernüchterungen, als man diesen Kunden aus wenig nachvollziehbaren, Konzern-internen Gründen wieder verlor. Durst zeigte sich optimistisch, dass Komet auch in weiteren 20 Jahren noch was zu feiern hat: Die Agentur ist gut aufgestellt, gewinnt neue Kunden und wird von einem Dreierteam geleitet, das sich punkto Erfahrung und neuer Ideen perfekt ergänzt. Wie lange Durst an Bord bleiben wird, ehe er seinen jüngeren Kolleginnen und Kollegen das Ruder ganz übergibt, wisse er nicht – noch mache ihm die Arbeit jeden Tag Spass. 

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Zürcherinnen und Zürcher stehen dafür tagtäglich Schlange, im heimischen Bern servierte die Gelateria di Berna die Glacé-Kreationen am Agenturfest von Komet. 

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Das Catering liess nichts anbrennen und liess kulinarisch keine Wünsche offen.

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Direkt an der Berner Aare: Komet ist eine der am schönsten gelegenen Agenturen der Schweiz (Foto: zVg).

 

Vor 20 Jahren, als Jean-Etienne Aebi noch ADC-Präsident war und die Swiss Leading Agencies (LSA) noch Bund Schweizer Werbeagenturen (BSW) hiessen, gründete Marcel Durst zusammen mit drei weiteren Ex-Mitarbeitenden der Kommunikationsagentur Hofer und in Kooperation mit Cosmic Zürich seine eigene Agentur namens Cosmic Bern. Ihr erster Auftrag: Das Packungsdesign für 120 verschiedene Sorten Tierfuttermittel der Marke «Schweizer». 

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Reichhaltiges Barangebot – unter anderem mit dem eigenen Jubiläumsbier.

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Schon bald folgten Kunden wie Swisscom Directories und Smart, die anfangs des neuen Jahrhunderts Vollgas in der Kommunikation gaben und so für ein kontinuierliches Wachstum von Cosmic Bern sorgten. In diese Zeit fällt auch der Umzug vom Sulgenau-Quartier ans idyllische Aareufer im Altenberg sowie 2009 der Gewinn der Migros Aare mit dem Shoppyland Schönbühl als Kunden, welcher der Agentur bis heute treu geblieben ist. 2011 schliesslich wird die Kooperation mit Cosmic Zürich beendet und die Agentur in Komet umbenannt. 2013 erfolgt dann mit dem nationalen Krankenversicherer Visana im Portfolio ein weiterer Wachstumsschritt, aber auch ein kreativer Kurswechsel.

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War Komet unter Creative Director Thomas Pfister hauptsächlich bekannt für Graphic Design, so entwickelte sich die Agentur in den letzten Jahren zu einer der führenden Werbeagenturen auf dem Platz Bern. So wirbt Komet unter der operativen Leitung von Beratungschefin Corinne Hert und Creative Director Jeff Gerber mittlerweile nicht nur für regionale Kunden wie die BZ Berner Zeitung, den BSC Young Boys, EWB oder das Oberland Shopping, sondern auch für nationale Brands und solche aus anderen Regionen wie Interdiscount, Microspot.ch, Swiss Lotto oder Industrielle Werke Basel IWB.

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Die heutige Geschäftsleitung: Creative Director Jeff Gerber, Gründer und Inhaber Marcel Durst und Beratungschefin Corinne Hert (v.l) (Foto: zVg).

 

Man darf also gespannt sein, wie sich die Agentur in den kommenden 20 Jahren weiterentwickeln wird. So viel verriet Inhaber Marcel Durst in einer Mitteilung zum Jubiläum schon heute: «Es wird alles anders bleiben.»

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Agentur-Gründer und -Inhaber Marcel Durst hielt am Freitag vor versammelter Gästeschar eine Rede – diese dauerte zwar nicht wie «angedroht» drei Stunden, bot aber einen unterhaltsamen und kurzweiligen Rückblick auf die letzten 20 Jahre Agenturgeschichte (Fotos: Werbewoche.ch).

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Der jüngste Besucher – mit Pfoten wie ein Grosser.

Daktiv geht mit frischem Auftritt und neuer Partnerschaft in die digitale Zukunft

Das Inhaber-Trio der Agentur Daktiv vergrössert sein Team, frischt den eigenen Auftritt auf und erweitert mit einer neuen Partnerschaft das Angebot.

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Die Weiterentwicklung der Agentur äussert sich einerseits im Personalzuwachs, der frischen Wind ins Unternehmen bringen soll. Gleichzeitig hat die Agentur ihr Corporate Design aufgefrischt, wobei vor allem darauf geachtet wird, dass die Unternehmenswerte beibehalten werden. Weiterhin setzt die Agentur spezifisch auf die Angebote Activation, Roadshow und Promotion.

Ausserdem steht der Agentur das Unternehmen Gleis6 als strategische Partnerin zur Seite. Die neu gegründete Firma baut auf den drei Dienstleistungssäulen Visual Design, Social Media und Interaction Design auf.

Die beiden Unternehmen teilen das Kredo, dass alles aus einer Hand zu transparenten Konditionen kommen soll.

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Kanton Zürich verdreifacht durch öffentliche Ausschreibung Einnahmen

Der Kanton Zürich hat für die Vermarktung der Plakatflächen entlang der Kantonsstrassen erstmals eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Durch die Vergabe an APG|SGA und Clear Channel soll sich der Erlös nun verdreifachen.

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Die rund 650 kantonalen Plakatflächen entlang von Kantonsstrassen wurden bisher von sechs verschiedenen Firmen bewirtschaftet und vermarktet. Diesen Frühling führte das kantonale Tiefbauamt erstmals eine öffentliche Ausschreibung für diese Konzessionen durch, die von der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG|SGA) und von der Clear Channel gewonnen wurde. Dank der Ausschreibung verdreifacht sich ab 2021 der Erlös, der in die Verkehrsinfrastruktur investiert wird.

Vor kurzem konnte die Ausschreibung abgeschlossen werden. Von den insgesamt sieben ausgeschriebenen Losen gehen drei an die APG|SGA und vier an Clear Channel. So wird die APG|SGA ab 2021 die Plakatflächen in den Regionen Glattal, Greifensee/Pfäffikersee sowie am rechten Zürichseeufer vermarkten. Clear Channel sicherte sich die Vermarktungsrechte für die Regionen linkes Zürichseeufer, Knonaueramt, Limmattal, Unterland, Weinland und das Tösstal. Die Städte Zürich und Winterthur vergeben eigene Konzessionen mit entsprechenden Auflagen. Dank der Ausschreibung wird der Kanton Zürich ab 2021 pro Jahr rund 1,55 Millionen Franken zugunsten der Strasseninfrastruktur einnehmen.

Der Regierungsrat hat mit seinem Beschluss vom 18. Oktober 2018 die Sondergebrauchsverordnung des Kantons Zürich geändert. Die Änderung dieser Verordnung war ausschlaggebend für die öffentliche Ausschreibung der Konzessionen für die Dauer von 2021 bis 2025.

Für die Ausschreibung, die im Frühling 2019 stattfand, wurden die rund 650 Plakatflächen in sieben Lose aufgeteilt, was das Handling der bisher einzeln vergebenen Flächen wesentlich vereinfacht. Mit der Konzession erwirbt sich der Vermarkter das Recht, seine Reklamestellen an Endkunden zu vermieten (Firmen, politische Parteien, Veranstalter von kulturellen und anderen Publikumsanlässen etc.). Als Gegenleistung hat er dem Kanton eine Abgabe zu entrichten.

Bild: Clear Channel Schweiz

Inhalt und Form schärft die Kommunikation von Dynoptic

Die Zürcher Agentur Inhalt und Form gewinnt den Kommunikationsetat von Dynoptic, dem Verbund führender Augenoptiker.

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Dynoptic ist der Verbund führender Augenoptiker in der Schweiz und zählt über 100 inhabergeführte Augenoptiker als Partner. Inhalt und Form konnte sich im Rahmen eines Pitchverfahrens gegen die Konkurrenz durchsetzen und betreut ab sofort den Kommunikationsetat des Schweizer Qualitätslabels. In der neuen Kommunikation wird die Optikkompetenz in Szene gesetzt. Erste Arbeiten, welche die Vorteile der Dynoptic-Partner in den Vordergrund stellen, sind ab Q3  zu sehen.

YouTube-Werbung: Babys schlagen Promis

Werbende, die mit einem YouTube-Video auf einen viralen Erfolg hoffen, sollten eher auf Babys oder Hündchen denn auf Promis setzen. Das hat eine Analyse von Forschern der University of Southern California, der University of Houston und Uber ergeben.

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Um viel geteilt zu werden, sind demnach auch eine mässige Länge von etwa ein bis 1,5 Minuten und eine überraschende Handlung von Vorteil. Gut wäre zudem, Marken nicht exzessiv, aber dafür eher spät im Clip zu erwähnen.

Strategien gegen Rohrkrepierer

Für Werbende ist YouTube interessant, da sie relativ günstig ein sehr grosses Publikum erreichen können, falls ein Clip viral geht. Freilich klappt das nicht immer: Zehn Prozent der in der Analyse untersuchten Videos wurden nie, mehr als die Hälfte seltener als 158 Mal geteilt. Die Forscher haben also unter die Lupe genommen, wie ein Spot beschaffen sein sollte, damit er eher zum Erfolg als zum YouTube-Rohrkrepierer wird. Dabei wurden Clips von 109 Marken, die 2012 zu den Top-Werbenden in den USA zählten, und weiterer auf YouTube aktiver Marken berücksichtigt – und festgestellt, dass viele Videos eher bescheiden gestaltet sind.

So begünstigen laut Analyse Gefühle der Inspiration, Belustigung oder Begeisterung stark positives Teilen, insbesondere auf Facebook und Twitter. Doch lediglich sieben Prozent der untersuchten Spots haben wirklich positive Emotionen geweckt. Auch echtes Drama und überraschende Wendungen helfen klar, Shares zu erzielen. Doch nur elf beziehungsweise zehn Prozent der erfassten Clips haben sich das zunutze gemacht. Information ist eigentlich nur dann gut fürs Teilen, wenn es um potenziell riskante Käufe neuer oder teurer Produkte geht. Zudem bringt sie eher Shares auf LinkedIn.

Weg mit Promis sowie Marken

Überhaupt nur drei Prozent der Videos setzten auf Babys oder Tiere, während gut ein Viertel Berühmtheiten zeigt – obwohl niedliche Kinder und Hündchen Nutzer eher zum Teilen bewegen als noch so ein Promi-Testimonial. Auch mit der Marke selbst sollte man User lieber nicht nerven, also häufige und frühe Nennung vermeiden. Denn geteilt wird eher, was Marken spät erwähnt. Doch nur 30 Prozent der untersuchten Clips haben auf letzteres gesetzt – vermutlich, weil das bisher üblichen Werbe-Weisheiten entgegen geht.

Rund die Hälfte der Clips waren mit unter einer Minute zudem eigentlich etwas kurz, ein Viertel mit mehr als zwei Minuten tendenziell zu lang. Denn geteilt werden laut der Analyse, die in der Juli-Ausgabe des Journal of Marketing erscheint, am ehesten Videos zwischen 1,2 und 1,7 Minuten Länge. (pte)

SRF-Ombudsmann beanstandet obszönes Lied auf Radio SRF 3

«Method Man» hätte Radio SRF 3 nicht spielen dürfen: SRF-Ombudsmann Roger Blum hat ihn als jugendgefährdend und menschenverachtend beanstandet und damit einer Beschwerde recht gegeben. Das Lied strotzt vor Obszönitäten und ist pornografisch.

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Der Beschwerdesteller hatte sich auf den missachteten Schutz von Minderjährigen berufen. Das Radio hatte den Song am Nachmittag gespielt.
Der Sender räumte selbst ein, dass das Werk von Wu Tang Clan nicht zu seinem Repertoire gehört und die Ausstrahlung ein Fehler war, wie aus dem am Montag veröffentlichten Entscheid Blums hervorgeht. Der Song wurde in der Rubrik «Subito drei» gewünscht.

Die Moderatorin musste ihn schnell heraussuchen und merkte erst während des Abspielens, dass der Song gar nicht hätte gespielt werden dürfen. Sie entschuldigte sich.

Blum würdigt die Entschuldigung. Gleichzeitig regt er aber bei SRF 3 an, zu überlegen, ob nicht etwa wie beim britischen Sender BBC Richtlinien über gewaltverherrlichende, harte und starke Sprache verfasst werden müssten.
 

Maria Anastasiu und Philipp Wild neu im Vorstand der IAA Swiss Young Professionals

Die mit dem Swiss Chapter der International Advertising Association IAA verbundenen Young Professionals formieren sich auf das neue Geschäftsjahr 2019/20 neu. Maria-Sabrina Anastasiu (Senior Marketing Manager, Uber) und Philipp Wild (Digital Marketing, Sympany) konnten als neue Program Leader gewonnen werden.

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Sie ersetzen Sibylle Oetiker, die sich entschieden hat, nach langjähriger Vorstandstätigkeit zurückzutreten.

Weiterhin im Vorstand der IAA Swiss Young Professionals sind

  • Oliver Flueckiger (President,  Klazz),
  • Daniel Bieri (Vice President & Treasurer, KMU Performer) und
  • Tina Fixle (Head of Research, Media Focus Schweiz).

Maria-Sabrina Anastasiu (Bild oben) ist Senior Marketing Manager bei Uber in der Schweiz und Österreich. Nach ihrem Masterabschluss in Monetary Economics an der Universität Basel ist sie seit 2015 im Marketingbereich bei Uber tätig.

Philipp Wild ist in der Rheinstadt Basel als Fachspezialist Digital Marketing bei Sympany Versicherungen hauptsächlich für die Online-Traffic-Generierung verantwortlich.

Die IAA Swiss Young Professionals sind assoziiert mit dem IAA Swiss Chapter und verfolgen entsprechend das gleiche Ziel, den Gedanken- und Informationsaustausch der Mitglieder rund um relevante und aktuelle Themen aus Wirtschaft, Marketing und Kommunikation zu fördern. Gleichzeitig sind die Young Professionals auch Teil der International Advertising Association mit Hauptsitz in New York.

 

The House gewinnt den Swiss Fundraising Award für den Zürcher Tierschutz

Swissfundraising und das Publikum haben entschieden: Der «World’s Craziest Xmas Cat Tree» von The House ist die «Kreativste Fundraising-Aktion 2018». Gewonnen haben auch die damaligen Bewohner vom Tierheim des Zürcher Tierschutz.

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Unter der neuen Kategorie des Swiss Fundraising Awards laufen Aktionen, hinter denen neue, innovative und normbrechende Ideen stehen, die überraschen und nicht zuletzt Freude machen. Honoriert wird die originellste und überzeugendste Idee samt Kommunikationserfolg. 

Beim aussergewöhnlichen Projekt «Cats need Homes», das zum Jahresende 2018 ins Leben gerufen wurde, drehte sich alles um den «World’s Craziest Xmas Cat Tree», der den Katzen vom Tierheim des Zürcher Tierschutzes dank Livestreams beim Finden eines Zuhauses half. 

Das Resultat: Alle Katzen wurden zu Weihnachten adoptiert. Dass dieses beinahe durchgängig unentgeltlich umgesetzte Projekt dem Zürcher Tierschutz zudem breite Aufmerksamkeit brachte und Spenden generierte, wurde am Swiss Fundraising Day honoriert. 
The House bedankt sich bei allen Beteiligten und gratuliert dem Zürcher Tierschutz.

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Beschwerde wegen Schleichwerbung gegen Federer und Hunziker

Verschiedene Prominente sollen Schleichwerbung machen und mit Werbeverträgen verdienen. Diesen Vorwurf macht ihnen der Konsumentenschutz und hat darum Beschwerde bei der Lauterkeitskommission eingelegt. Bussen drohen allerdings keine.

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Die fünf prominenten Schweizer wurden vom Konsumentenschutz exemplarisch ausgewählt, weil sie als Influencer auf Plattformen wie Instagram, Facebook oder anderen ein Parfüm, eine Kleidermarke oder sonst ein Produkt ins Bild gesetzt haben, ohne dies als Werbung zu kennzeichnen, wie die Stiftung mit Sitz in Bern am Montag mitteilte.

Als Influencer werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in einer oder mehreren Internet-Plattformen als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. In der Regel kassieren sie Werbe- oder Sponsorengelder und sind häufig Sportler oder Künstler. Bei Beiträgen, die der Konsumentenschutz auflistet, fehlt der Hinweis, dass es sich um Werbung handelt.

Roger Federer zeige in einem Video das Logo seiner Bekleidungsausstatter, schreibt der Konsumentenschutz, der Snowboarder Iouri Podladtchikov lasse sich im Eingang eines Kleidergeschäftes ablichten.

Und Michelle Hunziker bedanke sich bei verschiedenen Geschäften für die Unterstützung bei einem Modeshooting, die Radrennfahrerin Jolanda Neff verbreite einen Beitrag einer Kreditkartenfirma, schliesslich werbe Xenia Tchoumi für Schmuck, kritisiert der Konsumentenschutz. Die Influencerin weist die Vorwürfe gegenüber Blick.ch jedoch entschieden zurück und gibt an, sie habe keine Zusammenarbeit mit den beiden gezeigten Marken und sei nicht für die Fotos bezahlt worden. «Wieso soll ich also schreiben, es sei bezahlte Werbung, wenn es das nicht ist», sagt sie.

 

Erst auf Beschwerde hin aktiv

Der Konsumentenschutz ist nun neugierig, wie die Lauterkeitskommission diese Fälle beurteilt. Die Schweizer Regelung habe gegenüber derjenigen von umliegenden Ländern bedeutende Nachteile, schreibt er. So werde die Kommission erst auf Beschwerde hin aktiv, zudem könne sie fehlbare Influencer oder Firmen nicht mit Sanktionen, sondern nur mit einer Ermahnung belangen. Und Bussen hätten diese auch nicht zu befürchten.

Mit den Eingaben bei der Lauterkeitskommission will der Konsumentenschutz nach eigenen Angaben erreichen, dass die Werbung auf den Plattformen der sozialen Medien besser gekennzeichnet wird und die Regeln auch von kleineren, weniger professionell agierenden Influencern befolgt werden. (SDA/red)

Büro Haeberli gestaltet erneut Plakate für das Openair Literatur Festival Zürich

Vom 8. bis 14. Juli findet das siebte Openair Literatur Festival Zürich statt. Ebenfalls zum siebten Mal hat Büro Haeberli die Plakate und Programme zum Festival gestaltet, erneut mit einer Variation des Keyvisuals eines zerknüllten Blatt Papiers.

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Die Bildidee eines zerknüllten Blatt Papiers steht für den kreativen Prozess des Verwerfens und Neubeginns im Allgemeinen – in der Literatur und im Design im Besonderen. Variiert werden für jede neue Ausgabe die Farbkombinationen und die stilisierte Form des Papierknäuels.

Diese langfristig angelegte Konzeptidee soll den visuellen Auftritt des Events von Jahr zu Jahr sowohl unverkennbar machen als auch immer wieder etwas Neues bieten.

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Zofinger ZT Medien bauen 24 Stellen ab

Das Zofinger Druck- und Medienunternehmen ZT Medien baut 24 Stellen ab. Grund sind strukturelle Veränderungen in der gesamten Medienbranche mit massiv sinkenden Umsätzen im Leser-, Werbe- und Printmarkt.

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6,4 Vollzeitstellen wurden jetzt schon nicht mehr ersetzt. Noch diesen Monaten werden gemäss Angaben des Unternehmens vom Montag 19 Kündigungen bzw. Änderungskündigungen ausgesprochen. Dabei handelt es sich gesamthaft um 11,5 Vollzeitstellen.

Die restlichen Prozente erfolgen über die natürliche Fluktuation und Pensionierungen. Von den Massnahmen betroffen sind alle Bereiche des Unternehmens. Für die Mitarbeitenden, deren Arbeitsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst oder verändert wird, wurde ein Sozialplan erstellt.

Die ZT Medien bewegten sich wie alle Medienunternehmen in einem schwierigen Umfeld und stehe vor grossen Herausforderungen, wird die Verwaltungsratspräsidentin, FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger in der Mitteilung zitiert.

Das Sparprogramm gehöre zu den Massnahmen, die der Verwaltungsrat aufgrund seiner Analysen beschlossen habe. Im Zentrum stehe eine Verschlankung der Abläufe und Prozesse.

Zur ZT Medien gehören die Tageszeitungen Zofinger Tagblatt und Luzerner Nachrichten. Dazu kommen Radio Inside, Regiolive.tv, Alf TV, ein Druckereibetrieb und diverse regionale Wochenzeitungen.

 

Syndicom bietet Unterstützung an

Die Gewerkschaft Syndicom kritisierte am Montag, die Arbeitnehmenden seien bisher nur ungenügend einbezogen worden. Sie fordert das Unternehmen auf, ein Treffen unter Einbezug der Gewerkschaft einzuberufen. Stephanie Vonarburg, Verantwortliche der Branche Presse und Vize-Präsidentin von Syndicom, wurde in einer Medienmitteilung wie folgt zitiert: «Die Leitung des Zofinger Tagblatts würde mit dem geforderten Treffen zeigen, dass sie ihre soziale Verantwortung wahrnehmen will. Es wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitenden.» (SDA)

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