Spotify verfehlt eigene Ziele bei Abo-Kunden

Der Musikstreaming-Anbieter Spotify hat im vergangenen Quartal nicht so viele zahlende Nutzer gewonnen wie erhofft. Zwar stieg die Zahl der Abo-Kunden von 100 auf 108 Millionen, was im Rahmen der Prognose-Spanne lag, das Unternehmen hatte aber eine Million mehr angepeilt.

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Die Firma betonte am Mittwoch zugleich, der Grund seien eigene Fehler und nicht eine Schwäche des Marktes gewesen. Zum vierten Quartal will Spotify bis zu 125 Millionen zahlende Nutzer haben.

Die Abo-Kunden sind extrem wichtig für Spotify – sie brachten dem Streaming-Dienst 90 Prozent des Gesamtumsatzes von rund 1,67 Milliarden Euro ein. Die Erlöse wuchsen im Jahresvergleich um 31 Prozent. Unterm Strich schrieb Spotify nach wie vor rote Zahlen, verringerte aber den Verlust auf 76 Millionen Euro von 142 Millionen ein Jahr zuvor. Die Spotify-Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel gut zwei Prozent.

Die meisten Spotify-Nutzer greifen nach wie vor auf die Gratis-Version des Dienstes mit Werbung und einem eingeschränkten Funktionsumfang zu. Die Gesamtzahl der Nutzer stieg binnen drei Monaten von 217 auf 232 Millionen und übertraf damit die Vorhersagen von Spotify.

Spotify hatte zuletzt massiv in den Ausbau seines Podcast-Angebots investiert und das zeigt Wirkung. Die Zahl der Podcast-Nutzer sei binnen drei Monaten um 50 Prozent gestiegen und habe sich seit Jahresbeginn verdoppelt, hiess es.

Spotify ist die klare Nummer eins im Musikstreaming, Apple Music folgt mit gut 60 Millionen Abo-Kunden. Der iPhone-Konzern verzichtet bei seinem Dienst auf eine Gratis-Variante. (sda)

Junghänis für BLS: Der Job mit den schönsten Aussichten

Die BLS sucht nach neuen Lokführerinnen und Lokführern. Dafür bietet die Schweizer Privatbahn jährlich über 50 Ausbildungsplätze an. Die Berner Agentur Junghänis hat für die BLS eine Rekrutierungskampagne umgesetzt.

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Die Kampagne veranschaulicht, was den Beruf im Lokführerstand so einzigartig macht: die besten Aussichten auf die Postkartenlandschaften der Schweiz.

Für die filmische Umsetzung der Kampagne zeichnen sich der Regisseur Eric Andreae und Shining Pictures verantwortlich. Der Hauptclip kommt als 42- und als 15-Sekünder in zwei Sprachen auf Social Media, in diversen Online-Medien, auf Passenger-TV sowie auf eBoards zum Einsatz.

Sämtliche Werbemittel führen den User zu einer Landingpage, wo der Beruf des Lokführers im Detail beschrieben wird.

Verantwortlich bei der BLS: Marc Scaccia (HR Berater); Timo de Wit (Kommunikationsmanager). Verantwortlich bei Junghänis: Julien Junghäni (AD/CD); Roland Zenger (AD); Martin Arnold (Freelance CD). Verantwortlich bei Shining Pictures: Eric Andreae (Regie und Schnitt); Marc Bachmann (Kamera); Pascal Duschletta, Sophie Toth (Producer); Simon Hardegger (Grading); West One Music und UKO (Musik und SFX).

Uber streicht jeden dritten Job im Marketing

Der US-amerikanische Fahrdienst-Vermittler Uber streicht rund 400 Jobs im Marketing - das ist in etwa jede dritte Stelle in dem Bereich.

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Der Abbau wurde nach dpa-Informationen in einer internen Mitteilung am späten Montagabend mit einer Neuordnung des Marketing-Teams begründet. Uber hat nach jüngsten Angaben insgesamt rund 24’500 Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon in den USA.

Uber schreibt weiterhin Verluste und hatte vor rund zwei Monaten einen Börsengang mit enttäuschender Kursentwicklung hingelegt. Nach wie vor gibt es Zweifel am Markt, ob das Geschäftsmodell des Fahrdienst-Vermittlers aufgeht und am Ende trotz traditionell hoher Kosten schwarze Zahlen geschrieben werden können. Uber arbeitet zugleich daran, das Geschäft über die Vermittlung von Autofahrten hinaus auszuweiten. So kann man inzwischen auch in Deutschland Elektro-Fahrräder über die Uber-App mieten. (sda)
 

Ein zu geringes Budget ist der grösste Job-Bremser in der PR

News Aktuell hat gemeinsam mit Faktenkontor bei Schweizer Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, welches die grössten Bremser sind, die ihre Arbeit erschweren. 130 Kommunikatoren haben an der Umfrage teilgenommen. Die Resultate des Trendreports zeigen, dass fehlendes Budget Kommunikationsprofis am meisten ausbremst.

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Knapp die Hälfte der Befragten gibt laut Trendreport an, mit zu geringem Budget zu kämpfen (47 Prozent). Fast genauso ausgebremst werden die PR-Experten durch chronischen Zeitmangel (46 Prozent). Ein zu knappes Gut sind nicht zuletzt die Mitarbeiter. Unter Personalmangel klagen 31 Prozent der befragten Medienstellen und PR-Agenturen.

Beim Recruiting gibt es hingegen offensichtlich wenig Probleme: Trotz des Personalmangels stehen genügend Young-PR-Professionals zur Verfügung. So beklagen nur verschwindende zwei Prozent der Kommunikationsprofis einen fehlenden Nachwuchs. Am Gehalt scheitert es ebenso wenig: Nur zwei Prozent der PR-Schaffenden bemängeln einen zu geringen Lohn. Allerdings gehen die Meinungen von Agenturen und Pressestellen an dieser Stelle ein wenig auseinander: Bei den Unternehmenssprechern ärgert sich so gut wie keiner über zu wenig Gehalt (ein Prozent), bei den PR-Agenturen tun dies mehr (fünf Prozent).

Was PR-Profis am Durchstarten hindert – die zehn grössten Bremser im Job

  1. Zu geringes Budget: 47 Prozent
  2. Zu wenig Zeit: 46 Prozent
  3. Zu wenige Mitarbeiter: 31 Prozent
  4. Allgemeines Misstrauen gegenüber Informationsangeboten: 18 Prozent
  5. Unzureichende technische Ausstattung: 12 Prozent
  6. Schwarze Schafe, die der Branche schaden: 16 Prozent
  7. Mangelnde Medienkompetenz der Nutzer: 11 Prozent
  8. Gesetzliche Rahmenbedingungen: 9 Prozent
  9. Zu wenig Nachwuchs: 2 Prozent
  10. Mangelnde Verdienstmöglichkeiten: 2 Prozent

Die Ferienmacher: Hapimag lanciert Werbekampagne mit eigenen Mitarbeitern

Der Ferienanbieter Hapimag lanciert die Kampagne «Die Ferienmacher». Protagonisten der Kampagne sind die eigenen Mitarbeiter. Das Unternehmen möchte damit diejenigen Menschen in den Fokus rücken, die sich täglich um die Gäste kümmern und den Urlaub zu einem Hapimag-Erlebnis machen.

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«Wir verstehen ‹Ferien machen› auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung immer noch als ein echtes Handwerk. Wenn es um die Themen Urlaub und Hospitality geht, dann steht der Mensch und die persönliche Betreuung an erster Stelle. Wir sind  überzeugt davon, dass es dafür nicht nur die nötige Technologie, sondern vor allem auch großartige Mitarbeitende braucht, die immerzu um das Wohl unserer Gäste bemüht sind. Das wird auch in zehn Jahren noch keine Technologie und keine Künstliche Intelligenz ersetzen können. Der zum Teil langjährige Kontakt ist entscheidend. Genau das soll die Kampagne zeigen. Die Menschen, die Gesichter, ihre Leidenschaft und das Handwerk, das dahintersteht. Kurzum: Unsere Mitarbeiter. Ihre Ferienmacher», erklärt Baha Jamous, Chief Marketing Officer von Hapimag.

Begleitet wird die OOH- und auf Social Media ausgespielte Kampagne von einer Landingpage, auf der sich einzelne Mitarbeitende von Hapimag vorstellen, und einem Gewinnspiel.
 

Ruf Lanz für die VBZ: Jeder Fahrgast ist automatisch ein bisschen Greta

Ruf Lanz zeigt in einem neuen Werbeauftritt für die VBZ, dass in Zürich rund 720’000 Menschen täglich ein bisschen Greta Thunberg sind.

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Greta Thunberg ist das internationale Gesicht der jungen Klima-Aktivisten – und das Idol einer ganzen Generation. In ihren Auftritten fordert die 16-jährige Schwedin, dass mehr gehandelt und weniger bloss über den Klimawandel geredet wird. So reiste sie für ihre eindringliche Rede am Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem Zug aus Stockholm an, und nächste Woche wird sie am Klimagipfel «Smile for Future» in der Schweiz erwartet.

In Zürich sind 720’000 Menschen täglich ein bisschen Greta, indem sie Trams und Trolleybusse benützen. Denn diese bringen sie mit umweltschonender Elektro-Energie ans Ziel. Zum Vergleich: Eine Person im Tram verursacht rund 60-mal weniger CO2-Emissionen als eine Person im Auto bei Durchschnittsverbrauch und -auslastung. Und schont neben der Umwelt gleich noch ihre Nerven im dichten Stadtverkehr.

Der Werbeauftritt wurde von der Leadagentur Ruf Lanz kreiert. Die jüngste Kampagne wird ein auf ganzseitigen Inseraten in 20 Minuten, auf Fahrerrückwand-Plakaten sowie auf Facebook, Instagram und Twitter gestreut.

Verantwortlich bei VBZ: Silvia Behofsits (Leiterin Unternehmenskommunikation); Sherin Varghese (Junior Projektleiterin Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD); Isabelle Hauser (AD); Markus Ruf (Text); Armin Arnold, Philipp Tschirren (DTP); Miro Poffa (Beratung). Bildbearbeitung: Michèle Aschmann.

Facebook-Like-Button bedarf in der EU eine Einwilligung des Users

Viele Websites binden den Facebook-Like-Button ein, der Daten wie die IP-Adresse von Nutzern überträgt. Laut einem Gerichtsurteil können Website-Betreiber in der EU die Verantwortung dafür nicht allein Facebook überlassen, sondern müssen bei Nutzern eine Einwilligung einholen.

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Auf Internet-Nutzer dürfte ein weiterer Einwilligungs-Klick beim Aufruf diverser Websites zukommen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am Montag, dass die Seiten-Betreiber für Erhebung und Übermittlung von Daten durch den Facebook-Like-Button mit verantwortlich sind. Für die anschliessende Verarbeitung der Informationen ist allerdings Facebook allein zuständig. Von der Entscheidung dürften neben dem «Gefällt mir»-Knopf von Facebook auch andere ähnlich funktionierende Plug-ins, zum Beispiel von Online-Werbefirmen, betroffen sein.

Der Like-Button überträgt beim Laden der Seite die IP-Adresse, die Webbrowser-Kennung sowie Datum und Zeit des Aufrufs, auch wenn der Knopf nicht angeklickt wird oder der Nutzer keinen Facebook-Account hat. Die Einwilligungspflicht dürfte zum Beispiel auch für Facebooks «Teilen»-Button gelten.

Die Richter in Luxemburg befassten sich mit dem Like-Button wegen eines Streits zwischen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und dem Mode-Online-Händer Fashion ID von Peek & Cloppenburg aus dem Jahr 2015. Die Verbraucherzentrale hatte argumentiert, die Verwendung des Like-Buttons verstosse gegen Datenschutzrecht – und reichte eine Unterlassungsklage gegen Fashion ID ein. Das Oberlandesgericht Düsseldorf bat den EuGH dann 2017 um die Auslegung mehrerer Datenschutz-Bestimmungen.

Button ermöglicht Optimierung der Werbung

Der EuGH argumentierte, die Einbindung des Buttons erlaube es Fashion ID, die Werbung für ihre Produkte zu optimieren, indem diese bei Facebook sichtbarer gemacht werden. Das sei ein wirtschaftlicher Vorteil, für den Fashion ID «zumindest stillschweigend» der Erhebung personenbezogener Daten der Website-Besucher zugestimmt habe.

Für die Datenverarbeitung, die Facebook nach der Übermittlung der Daten vornimmt, sei die Website aber nicht verantwortlich. Denn Fashion ID entscheide nicht über Zwecke und Mittel dieser Vorgänge.

Ausserdem bestätigte der EuGH das Klagerecht deutscher Verbraucherverbände in Datenschutz-Fragen auf europäischer Ebene auch nach der damals geltenden alten europäischen Richtlinie. Die seit Mai 2018 greifende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sieht das Klagerecht für Verbände bereits ausdrücklich vor. (sda)
 

Sir Mary setzt Content Offensive für «Sunrise Freedom Young» um

Sir Mary sichert sich ein neues Sunrise Mandat und setzt auf ein digitales Content-Ökosystem, um die junge Zielgruppe für den Telekommunikationsanbieter zu begeistern.

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Mit Angeboten wie unlimitierten Daten für Whatsapp und Snapchat oder massgeschneiderten Tarifen für unter 30-Jährige tut Sunrise alles dafür, den Bedürfnissen der jungen Generation Rechnung zu tragen. Sir Mary wurde beauftragt, das Telekommunikationsunternehmen bei der Zielgruppe langfristig als starke Marke zu verankern.

«Die Lösung ist keine typische Werbekampagne, sondern ein Ökosystem aus unterschiedlichsten Content-Elementen: Vom unterhaltsamen Post bis zur 3-Minuten-IGTV-Doku werden relevante Sunrise Themen über verschiedene Kanäle zu einer Geschichte orchestriert» erklärt Nicolas Hostettler, Strategy Director bei Sir Mary. Die Digital-Branding-Massnahmen beinhalten eine verstärkte Präsenz auf Instagram mit Fokus auf Bewegtbild-Content, langfristige Medienkooperationen und Influencer Marketing.

Sir Mary zeichnet nebst der Content Offensive auch für den Bereich Paid Media über die diversen Kanäle verantwortlich. Dabei werden die Gen Y und Gen Z laufend über datenbasierte Kommunikation zu den passenden Produkten geleitet. Hierfür wurde ein Trigger-Konzept erarbeitet, das die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe abbildet, wie der auslaufende Vertrag, ein zersprungener Screen oder die tiefere Altersschwelle der Jugendabos der Konkurrenz. Für jeden Trigger wurde eine eigene Kommunikation samt Bildwelt und Landingpage kreiert. Über Display-Programmatic- und Social-Kanäle wie Facebook, Instagram und Snapchat werden die Ads durch Targeting-Strategien an die richtige Zielgruppe ausgespielt.

Die so entstandene Always-on Strategie wurde in enger Zusammenarbeit mit Sunrise entwickelt. Sie erlaubt Sunrise, 365 Tage im Jahr auf Augenhöhe mit der Zielgruppe zu kommunizieren und sie über die ganze Customer Journey mit relevanten Inhalten an die Marke zu binden.

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Verantwortlich bei Sunrise: Christoph Timm (Director Brand Strategy & Marketing Communication); Sandra Seydel (Senior Marketing Manager); Marc Halm (Senior Marketing Manager Online & Social Media). Verantwortlich bei Sir Mary: Nicolas Hostettler, Fabian Habisreutinger, Katharina Günther, Iva Bozovic, Jeannine Buscher, Ana Brankovic, Marc Hünerwadel, Maurizio Rugghia.

Twitter gewinnt überraschend viele Nutzer

Twitter profitiert von höheren Nutzerzahlen und wachsenden Werbeeinnahmen. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 841 Millionen Dollar zu, wie der US-Kurznachrichtendienst am Freitag mitteilte. Der Gewinn schoss dank eines milliardenschweren Steuereffekts von 100 Millionen Dollar auf 1,1 Milliarden Dollar in die Höhe.

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Mit seinen Wachstumszahlen übertraf Twitter die Erwartungen der Analysten, die Aktie legte vorbörslich um mehr als sechs Prozent zu.

Twitter steigerte die Zahl der täglichen Nutzer binnen Jahresfrist um 14 Prozent auf 139 Millionen. Dabei zählt das Unternehmen inzwischen nur noch Nutzer, denen es über seine Website oder Apps Werbung zeigen kann. Nutzer, die Tweets über andere Seiten wie etwa Tweetdeck verfolgen, sind in dieser Zahl nicht enthalten.

Im laufenden dritten Quartal werde sich das Wachstum abschwächen, erklärte Twitter. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz von 815 bis 875 Millionen Dollar – weniger als viele Analysten bisher erwartet hatten. Um die Nutzerzahlen weiter zu steigern, setzt Twitter etwa auf die Live-Übertragung von Sportereignissen. Das trägt ebenso zu steigenden Kosten bei wie die wachsenden Aufwendungen im Kampf gegen Hasskommentare. Im zweiten Quartal legten die Kosten um 21 Prozent auf 766 Millionen Dollar. (sda)
 

Christina Hanke neu für die Vermarktung des Zurich Film Festival verantwortlich

Die CEO von Swisscovery/Foxtrail Christina Hanke wird per Januar 2020 die Geschäftsführung von Spoundation Motion Picture SMP übernehmen. Der Artistic Director von ZFF Christian Jungen wird gleichzeitig gesamtverantwortlicher Festivalleiter.

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Als neue Geschäftsführerin der Agentur Spoundation Motion Picture wird Christina Hanke im Mandatsverhältnis die Vermarktungsaufgaben für das ZFF verantworten. In dieser Funktion wird sie eng mit Christian Jungen, dem Artistic Director des Festivals, und Nachfolger von Karl Spoerri zusammenarbeiten. Christian Jungen übernimmt per Anfang 2020 zudem die Rolle des gesamtverantwortlichen Festivalleiters des ZFF.

Wie bereits im April dieses Jahres mitgeteilt, werden die derzeitigen Co-Direktoren und Gründer des ZFF, Nadja Schildknecht und Karl Spoerri, ihre operative Tätigkeit per Dezember 2019 beenden und ab 2020 ihr Engagement für das Festival auf strategischer Ebene im Verwaltungsrat des ZFF fortsetzen. Im Zuge der personellen Neuorganisation des Festivals werden die bisher von Nadja Schildknecht verantworteten Aufgaben somit per Anfang 2020 wie folgt aufgeteilt: Mit der Vermarktung wird Christina Hanke das Sponsoring, Marketing sowie die Event-Organisation für das ZFF abdecken. Unterstützt wird sie dabei von Elke Mayer, Leiterin Sponsoring, die Mitglied der Geschäftsleitung wird. Der Bereich Finanzen wird in Zukunft vom Festivalleiter Christian Jungen verantwortet.

«Wir freuen uns sehr, dass wir Christina Hanke für die Geschäftsleitung von SMP gewinnen konnten», sagt Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe. «Nebst ihren profunden Kenntnissen im Bereich der Veranstaltungs- und Unterhaltungsbranche und ihrem breiten Netzwerk verfügt sie über eine langjährige Führungserfahrung.» Christian Jungen ergänzt: «Christina denkt sehr international und bringt die idealen Voraussetzungen mit, um das ZFF wirtschaftlich nachhaltig weiterzuentwickeln. Gemeinsam wollen wir die Stellung des Festivals in Deutschland und im französischsprachigen Raum stärken.»

Von 2014 bis 2017 war Christina Hanke als COO bei der Agentur Swisscovery/Foxtrail tätig, wo sie 2018 die Unternehmensführung übernahm. Von 2007 bis 2014 arbeitete sie in diversen leitenden Positionen im Bereich Marketing und Kommunikation bei MBT Footwear, Sonova und Odlo International. Davor war sie fünf Jahre lang, ebenfalls im Marketing-Bereich, für Microsoft Schweiz tätig. Christina Hanke studierte Internationale Beziehungen an der Universität Genf und hat Weiterbildungen zu Kommunikation, Internationalem Marketing, General Management sowie Führungscoaching absolviert. 

Goldbach bietet Videohead nun auch programmatisch an

Nach der erfolgreichen Testkampagne mit OMD Schweiz und Seat bietet Goldbach Audience Switzerland den Videohead von Ads by Codevelop als weiteres programmatisch buchbares Sonderwerbeformat an. Werbetreibenden steht damit ein Bewegtbildformat mit hoher Sichtbarkeit und angenehmer User-Experience zur Verfügung.

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Der Schweizer Vermarkter Goldbach Audience erweitert sein Portfolio und bietet das Online-Werbeformat Videohead von Codevelop nun auch programmatisch an. Das Bewegtbildformat ist zudem neu auch auf mobilen Endgeräten einsetzbar. Werbetreibenden steht damit ein grossflächiges Multidevice-Werbeformat mit automatisierter Werbeausspielung zur Verfügung, welches eine hohe Sichtbarkeit aufweist, ohne störend zu wirken. 

Die Agentur OMD Schweiz hat für ihren langjährigen Kunden Seat eine entsprechende Testkampagne umgesetzt und zieht ein erstes positives Fazit: «Als Omnicom Media Group sehen wir uns in der Verantwortung, den technologischen Fortschritt konsequent voranzutreiben und für unsere Kunden neue, kreative und innovative Werbemöglichkeiten zu eruieren und im Markt als Standard zu implementieren. Gerade im programmatischen Umfeld ist das Potential längst nicht ausgeschöpft. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, als First Mover zu agieren und mit Mut und Entwicklungsfreude voranzugehen», erklärt Nina Schneider von Omnicom Media Group Schweiz. 

Auch Nicolas Hobi, Head of Marketing bei Seat, freut sich: «Wir sind immer auf der Suche nach neuen innovativen Werbeformaten, mit denen wir der Bevölkerung den Fahrspass und das Lebensgefühl mit einem Seat näherbringen können. Wir hatten schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit diesem Werbemittel gemacht. Umso erfreulicher ist, dass dieses nun auch programmatisch verfügbar ist und wir dadurch den Werbedruck individueller gestalten können». 

Der Videohead wird von Ads by Codevelop produziert und bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Bewegtbildwerbung und vereint die Eigenschaften von Videoinhalten und redaktionellen Webseiten.

Auf dem Dekstop startet das Video in maximaler Content-Breite gleich über dem redaktionellen Header einer Webseite. Sobald der Betrachter nach unten – zum Beispiel zum redaktionellen Teil – scrollt, zoomt der Videohead stufenlos auf die Wideboard-Grösse zurück und bleibt dabei im sichtbaren Bereich, bis der Werbespot zu Ende ist. 

Auf mobilen Geräten startet das Video, sobald der Videohead im sichtbaren Bereich des Users ist. Das Werbeformat bleibt sichtbar, bis das Video fertig ist. Wird der Videohead nach links oder rechts gewischt, verschwindet der Videohead wieder an seine Ursprungsposition zurück. 

Goldbach bietet Videohead auf dem gesamten verfügbaren Netzwerk an. Ein kontinuierlicher Ausbau der Reichweite ist geplant.

Snapchat verzeichnet erstmals wieder Nutzer-Zuwachs

Die Foto-App Snapchat kann nach einer langen Zeit der Stagnation wieder deutlich mehr Nutzer anlocken. Im vergangenen Quartal wuchs die Zahl täglich aktiver Nutzer binnen drei Monaten von 190 auf 203 Millionen, wie die Betreiberfirma Snap am Dienstag mitteilte.

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Es war der stärkste Anstieg seit dem Snap-Börsengang im Jahr 2017. Im vergangenen Jahr hing die Nutzerzahl unter 190 Millionen fest und das löste bei Investoren massive Sorgen um die Zukunftsaussichten von Snapchat aus.

Die App wurde einst vor allem für ihre von alleine verschwindenden Fotos bekannt und galt mit der Popularität vor allem bei jungen Nutzern als künftiger Herausforderer von Facebook und Instagram. Doch dann bremste sich das Wachstum stark ab und ein Versuch, mit einem Umbau der App mehr ältere Nutzer zu gewinnen, schlug fehl.

Der nun wieder deutliche Zuwachs könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass Snapchat endlich die Dauer-Probleme bei seiner Android-App beheben konnte. Nach Angaben des Unternehmens gingen sie aber zu grossen Teilen auch auf die Einführung neuer Foto-Filter zurück.

Weiterhin rote Zahlen

In Nordamerika steigerte Snapchat die Nutzer-Zahl von 80 auf 83 Millionen, in Europa von 61 auf 64 Millionen und im Rest der Welt noch einmal deutlicher von 49 auf 56 Millionen.

Eine hohe Nutzer-Zahl ist wichtig für Snapchat – sie hilft, Werbekunden zu überzeugen. Facebooks Foto-Plattform Instagram, die als ein zentraler Konkurrent von Snapchat gilt, kommt auf mehr als eine Milliarde Nutzer.

Den Umsatz steigerte Snap im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 48 Prozent auf 388 Millionen Dollar. Unterm Strich gab es weiterhin rote Zahlen – der Verlust lag mit knapp 255,2 Millionen Dollar aber deutlich unter dem Vorjahres-Minus von 353,3 Millionen. Anleger honorierten die Fortschritte mit einem Kurssprung von mehr als neun Prozent im nachbörslichen Handel. (sda)
 

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