Simonhofer Creative gestaltete das Abstimmungsplakat gegen das Ozeanium in Basel

Zusammen mit der Fondation Franz Weber entwickelte Creative Director Simon Hofer das Sujet des Plakats «Nein zum Ozeanium» für die Abstimmungskampagne gegen das geplante Meerwasser-Grossaquarium in Basel.

NOzeanium_Simonhofer_Creative-2

Mit dem gewonnenen Referendum wurde ein Projekt verhindert, für welches Tausende von geschützen Tieren ihrem natürlichen Lebensraum entrissen worden wären. Die Fondation Franz Weber kämpfte zehn Jahre lang gegen das vom Zoo Basel initierte Vorhaben. Das Abstimmungsresultat fiel mit 54,56 Prozent Nein-Stimmen sensationell klar aus und wird als weltweites Zeichen gegen Grossaquarien und für den Meeresschutz gefeiert. 

Verantwortlich bei Simonhofer Creative: Simon Hofer (Creative Direction, Art Direction/Grafik); Reto Andreoli (Fotografie); Patrick Salonen (Bildbearbeitung); Salzmann Media (Spots); Bossbern, Spühler Druck (Druck). Corporate Design NOzeanium: Kargo Kommunikation.

Neuzugänge auf der Redaktion von Finanz und Wirtschaft

Der Tamedia-Titel Finanz und Wirtschaft verzeichnete in den vergangenen Wochen diverse Neuzugänge. Ab sofort ist die grösste Wirtschaftsredaktion der Schweiz wieder voll besetzt.

finanz-und-wirtschaft

Neu bei Finanz und Wirtschaft: Sylviane Chassot, Sylvia Walter, Stefan Krähenbühl, Ivo Ruch, Daniel Schmucki und Mara Bernath (v.l.).

 

Am 1. August stiess Daniel Schmuki zum Ressort Unternehmen. Zuvor war der 46-jährige Ökonom als Senior Policy Advisor in der Sektion Banken im Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) tätig. Zudem erhielt das Ressort Unternehmen bereits im Frühsommer die Unterstützung von drei weiteren Redaktorinnen und Redaktoren: Der 34-jährige Stefan Krähenbühl arbeitete davor bei der Stiftung RoadCross Schweiz im Bereich Marketing und Kommunikation. Journalistische Erfahrung bringt er als Ressortleiter Regionalwirtschaft beim Zürcher Oberländer mit. Sylviane Chassot war früher als Wirtschaftsredaktorin bei der Neuen Zürcher Zeitung tätig, wo die 33-Jährige auch als Blattmacherin fungierte. Der 38-jährige Ivo Ruch berichtete vor seinem Wechsel zur Finanz und Wirtschaft über kotierte Schweizer Unternehmen sowie die Themen Vorsorge, Hypotheken und Immobilien für das Onlinemagazin Cash.ch.  

Auch das Ressort Märkte wurde komplettiert: Die 27-jährige Mara Bernath stiess von Bloomberg News in Zürich, wo sie als Breaking News Reporter tätig war, zur Finanz und Wirtschaft, während Sylvia Walter (52) zuvor als Senior Economist im Team Economic Research bei Swiss Life Asset Managers tätig war. 

Die Leitung Beilagen übernimmt auf den 15. August 2019 Carla Palm. Die 47-Jährige stösst von der Handelszeitung, wo sie die Leitung des Ressorts Invest innehatte, zur Finanz und Wirtschaft.

Die erste Schweizer Sport-Matching-App «Match4Sport» ist live

Mit «Match4Sport» geht für Android und iOS die erste Schweizer Sport-Matching-App live. Die Sportförder-Plattform soll Menschen mit gleichen sportlichen Interessen und ähnlichen Leistungsniveaus verbinden.

Medienmitteilung_Match4Sport-1

Match4Sport spricht nicht nur Zielgruppen wie Expats, Pendler, Neuzuzüger oder Singles an, sondern alle, die für neue Sportarten und -Partner offen sind. Von American Football bis Zumba stehen Menschen aller Altersgruppen über 140 Sportarten und Aktivitäten zur Auswahl. Die kostenlose und werbefreie App wurde auch in Zusammenarbeit mit nationalen Sportverbänden entwickelt.

Nebst dem Matching-Gedanken soll die Sportförder-Plattform auch den kleineren Sportarten für an ihrem Sport interessierten Personen eine niederschwellige und digitale Eintrittsmöglichkeit bieten. Im Curling beispielsweise sind schon heute jeder Verein und jede Curlinghalle erfasst. «Für eine Sportart wie Curling ist ein solches Angebot natürlich ideal, damit unsere Vereine neue Mitglieder gewinnen und Schnupperangebote präsentieren können», erklärt Marc Pfister, Geschäftsführer von Swiss Curling. Insbesondere auch damit grenzt sich Match4Sport von den bereits existierenden Kupplungs- oder Freizeit-Apps ab.

Nach der Registrierung erfassen die User ihre bevorzugten Sportarten und Leistungsniveaus und können anschliessend den passenden Partner nach Region, Geschlecht oder Alter suchen und matchen. Damit nach einem erfolgten Match die User einfach und rasch die nächstgelegene Spielstätte oder den passenden Verein finden können, sind im Club-und-Location-Finder die ersten Sportarten, Locations und Vereine abrufbar.

In den nächsten Wochen und Monaten wird die App laufend ausgebaut. Für Verbände und Vereine sowie Sportinfrastrukturen und User werden weitere Features und Locations schrittweise entwickelt und integriert.

Match4Sport ist ein gemeinsames Produkt der beiden Agenturen Newcom Solutions aus Muri-Gümligen und FairMatch Sports Marketing Bern und Zürich.

Unbenannt-3

Truttmann ist erster Chefredaktor der Fundaziun Medias Rumantschas

David Truttmann heisst der erste Chefredaktor der neuen rätoromanischen Nachrichtenagentur Fundaziun Medias Rumantschas FMR. Der aus Müstair im Münstertal stammende 44-jährige Journalist verfügt über eine breite Berufserfahrung.

truttmann

Truttmann arbeitete in den vergangenen 15 Jahren in verschiedenen Funktionen für Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR, zuletzt als Co-Leiter der Abteilung «Reflexiun», wie der FMR-Stiftungsrat unter der Leitung der früheren Bundeskanzlerin Corina Casanova am Dienstag mitteilte. Zuvor schrieb er als redaktioneller Mitarbeiter für die romanische Tageszeitung La Quotidiana.

Truttmann tritt die neue Stelle im Laufe des Herbstes an. Er ist ursprünglich ausgebildeter Primarlehrer, danach studierte er an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte und Rätoromanische Sprach- und Literaturwissenschaft.

Die FMR mit Hauptsitz in Chur ist finanziert von Bund sowie Kanton Graubünden und stellt den rätoromanischen Medien journalistische Texte, Fotos und multimediale Inhalte in allen fünf rätoromanischen Idiomen sowie in der Schriftsprache Rumantsch Grischun zur Verfügung. Dieses Angebot wird ergänzt durch Nachrichten, welche RTR beisteuert.

Die neue Redaktionsstruktur mit der FMR soll Anfang 2020 umgesetzt werden. Die FMR ist die Nachfolgeorganisation der Agentura da Novitads Rumantscha ANR, die Mitte 1996 gegründet worden war.

Pepsi Max fordert Coca-Cola Zero zum Geschmacksduell

Pepsi Max setzt alles auf eine Karte und geht bei der «Pepsi Max Taste Challenge 2019» in ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem meistverkauften zuckerfreien Konkurrenzprodukt in der Schweiz.

pepsi-taste-challenge

Pepsi Max fordert Cola-Fans dazu auf, ihren Geschmack auf die Probe zu stellen und bei Blindverkostungen zu entscheiden, welche der beiden führenden zuckerfreien Cola-Marken am besten schmeckt. Bei Veranstaltungen in der ganzen Schweiz, etwa beim Open Air Gampel oder in Zürichs Innenstadt, erhalten die Teilnehmer zwei identisch aussehende Becher zuckerfreier Cola und können direkt ihr Geschmacksurteil abgeben.

Bereits 1970 rief Pepsi erstmalig zur «Taste Challenge» auf – 2018 brachte Pepsi Max die Challenge dann in elf europäische Länder zurück. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr macht Pepsi Max die «Taste Challenge 2019» nun noch grösser – mit den Sampling-Events in den grössten Städten der Schweiz sollen in diesem Sommer erneut mehr als 50’000 Geschmackskontakte generiert werden.

«Mit der diesjährigen Pepsi Max Taste Challenge werden wir mögliche Vorurteile, welche Cola besser schmeckt, erneut in Frage stellen und diejenigen überraschen, die mit Pepsi Max ihre neue Lieblingscola entdecken. Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr Menschen von unserem Geschmack begeistern werden», so Mark Kirkham, Head of Marketing und Innovation, PepsiCo West Europe Beverages, in einer Mitteilung.

Unterstützt werden die Live-Events durch eine reichweitenstarke 360-Grad-Kampagne mit einer digitalen Aktivierung auf TV-Niveau mit 30 Millionen Kontakten.

Einen Vorgeschmack auf die «Taste Challenge» konnten die Besucher des Greenfield Festivals in Interlaken erleben und als Erste testen, welche zuckerfreie Cola ihnen besser schmeckt. Ab dem 9. August startet die «Pepsi Max Taste Challenge» in Genf und tourt von dort durch die ganze Schweiz.

Unbenannt-1

Dachcom entwickelt neuen Gesamtauftritt für ProNovia

Die Agentur Dachcom hat pünktlich zum 20-Jahre-Jubiläum von ProNovia die Neupositionierung und den neuen Gesamtauftritt des Unternehmens entwickelt.

01_ProNovia-Header

ProNovia optimiert seit 20 Jahren die Geschäftsprozesse von nationalen und internationalen Grossunternehmen. Der Claim «The Business Process Company» präsentiert ProNovia als «first choice», wenn es um die Optimierung aller Geschäftsprozesse geht.

Mit dem «ProFaktor» wurde zudem eine übergeordnete kommunikative Klammer geschaffen, die für den Kunden-Mehrwert von ProNovia steht. Das «Pro» des ProFaktors ist auch konsequent Teil der Kernbotschaften, die dem neuen Auftritt einen roten Faden geben.

Visuell zeichnet sich der neue Gesamtauftritt durch eine neue Farbgebung aus, ebenso durch den Einsatz von grosszügigen Bildern aus dem Umfeld der ProNovia-Kunden, einer neuen Tektonik und Ikonografie sowie einer neuen Schrift.

Zum Einsatz kommt der Auftritt im Rahmen der neuen Website Pronovia.ch, im neuen Unternehmensfilm, in Produktfilmen, Expertise- und Product-Sheets sowie in den restlichen CI- und CD-Massnahmen und Präsentationsunterlagen.

Verantwortliche Agentur: Dachcom Team Rheineck / St. Gallen. 

Neues Basler Online-Medium nimmt als «Bajour» Form an

Ein angekündigtes neues Basler Online-Medium nimmt als Bajour langsam Form an. Seit Monatsbeginn besteht ein Büro. Vier Journalistinnen und Journalisten sind angestellt, und in einer Woche wird das erste eigene Podium veranstaltet. Gratis zu lesen, baut das Online-Medium auf Stiftungsgelder.

bajour

Das Logo des neuen Basler Onlinemediums Bajour. Laut BZ soll es von Hinderling Volkart kreiert worden sein.

 

Nach dem Aus für die Basler Tageswoche im letzten November bleibt die regionale Medienlandschaft weiter in Bewegung. Im Februar angekündigt und in der Projektleitung mit Hansi Voigt (Ex-20 Minuten) und Matthias Zehnder (Ex-BZ) prominent besetzt, bekommt das neue Online-Medium jetzt erste erkennbare Konturen.

Manuel Bertschi, Präsident des Vereins Medienzukunft als Träger, hat in einem am Dienstag vertwitterten Interview mit Persönlich.com organisatorische, personelle und finanzielle Eckdaten skizziert. Er selber ist Anwalt bei der Kanzlei Kellerhals Carrard.

 

Bekannte Namen

Seit dem 1. August arbeiten Redaktion und Geschäftsleitung in einem eigenen Büro in der Basler Markthalle. Just dort ist am kommenden Dienstag eine Podiumsdiskussion zum Thema Schulbildung angekündigt, hinter der das neue Medium steht. Mit dem ersten eigenen Anlass wird der Name publik: «Bajour», was auf Basel und «à jour» anspielt.

Die fest angestellte Redaktion besteht derzeit aus vier Personen, alle mit Erfahrung im regionalen Journalismus, namentlich bei Tageswoche und BZ Basel: Naomi Gregoris, Andrea Fopp, Daniel Faulhaber und Samuel Hufschmid. Für Podien wird zudem Martina Rutschmann mandatiert. Das Team soll laut Bertschi noch wachsen.

Geschäftsführerin ist Sabrina Oberländer, vorher Head of Communications Publikumsmessen Basel der MCH-Group. Sie war so Sprecherin der einst landesweit relevanten Muba, die im Februar ihre Dernière erlebt hat. Der Fokus von Bajour ist derweil regional, aber grenzüberschreitend, daher auch der französische Anklang.

 

Hoffen auf Staatsmittel

Als Kooperationspartner nennt Bertschi das FCB-Magazin Rotblau und das Wissenschaftsmagazin Higgs.ch. Als Basis dafür dient die Nonprofit-Plattform Wepublish, über die demnächst Inhalte technisch einfach ausgetauscht und kuratiert werden sollen. Auch an diesem Projekt ist Hansi Voigt beteiligt: Er hat es angestossen.

Das auffällig unauffällige Auftauchen von Bajour kontrastiert mit den Hypes um andere Medienprojekte. Laut Bertschi wird der Ball betont flach gehalten, um den Erwartungsdruck in Grenzen zu halten. Ein fixes Startdatum gebe es nicht; man beginne fliessend – auch die Website ist noch nicht fertig. «Im Verlauf des Herbstes» gehe es los.

Zeit lassen kann sich Bajour dank einer Anschubfinanzierung der Stiftung für Medienvielfalt, die das Projekt in den kommenden drei Jahren mit einem Kostendach von jährlich einer Million Franken unterstützt. Diese Mittel stammen letztlich von der früheren Tageswoche-Mäzenin Beatrice Oeri.

Das neue Medium soll werbefrei überleben dank weiteren Stiftungen und Mitgliederbeiträgen des Vereins Medienzukunft. «Auf längere Sicht» hofft Bajour laut Bertschi auf den Staat, auf «öffentliche Fördergelder». Die Einsicht verbreite sich, dass auch Onlinemedien direkt gefördert werden sollten, wozu aber erst eine Rechtsgrundlage zu schaffen ist. «Bis dies soweit ist, dient die Stiftungsfinanzierung zur Überbrückung». (SDA)

Melanie Winiger hat einen Neuen

Das Zürcher E-Mobility-Startup Juicar lanciert die erste Kampagne zur Bewerbung seines Elektroautos im Abo. Mit Melanie Winiger als Darstellerin bekommt das Tochterunternehmen von Alpiq prominente Unterstützung. Das Konzept stammt vom Zürcher Konzepter und Creative Director Patrick Mueller, produziert hat den Spot Eqal Visual Productions.

Juicar - Mis Elektroauto im Abo - Melanie Winiger

Hatte Melanie Winiger in der Vergangenheit einen Neuen, hat man davon nicht viel in der Öffentlichkeit erfahren. Denn anders als andere Prominente gab die Moderatorin und Schauspielerin trotz öffentlichem Interesse nur sehr selten etwas Preis, was über ihre berufliche Arbeit hinaus ging. Jetzt hat Winiger wieder einen Neuen und für einmal – oder zum ersten Mal überhaupt – spricht sie nun auch in der Öffentlichkeit darüber. In vier Sprachen, in einer neu gelaunchten Kampagne.

Melanies Neuer heisst Juicar, kommt aus Zürich und ist … ein Auto; genauer gesagt ein Elektroauto im Abo. Nach einem Franzosen, einem Italiener, einem Deutschen und zwei Amerikanern ist sie angekommen, hat die für sie perfekte Mobilitätslösung gefunden und ist nun ganz elektrisch unterwegs.


Das Elektroauto im Abo

Das Zürcher E-Mobility-Startup Juicar lanciert nun die erste Kampagne zur Bewerbung ihres Elektroautos im Abo. Ziel ist es, Awareness zu generieren für die ersten rein elektrischen Mobilitätsabos der Schweiz. Mit Melanie Winiger als Darstellerin bekommt Juicar prominente Unterstützung. Die Ex-Miss Schweiz steht schon seit langem für einen nachhaltigen Lebensstil und passt entsprechend zur Marke.

Das Credo von Juicar: Jeder sollte ein Elektroauto und seine eigene Ladestation vor der Haustüre haben können – ohne Verpflichtung oder finanzielle Risiken. Juicar bietet den Einstieg in die Elektromobilität mit verschiedenen Abos, die auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt werden. Juicar ist ein Startup des Energiedienstleisters Alpiq.

Idee und Konzept stammt vom Zürcher Konzepter und Creative Director Patrick Mueller. Realisiert wurde der Spot von Eqal Visual Productions.

Unknown

Verantwortlich bei Juicar: Bastian Gerhard (CEO);  Philipp Maul (Head of Brand). Verantwortlich für Konzept und Creative Direction: Patrick Mueller. Produktion: Lea Rindlisbacher, Eqal Visual Productions, Produktionsleitung: Philippa Wittgenstein, Regie: Beat Hösli, DoP: Ralph Baetschmann, Editing: Glenn Breda, Musik & Sound Design: Massive Music, Grading: Jürgen Kupka, Unsere Farben; Online & Social Media Kampagne: Great White Ark, München. PR: Mashup Communications, Berlin. Fotos: Ellin Anderegg.

Facebook Messenger bald mit gezielter Werbung

Der Social-Media-Riese Facebook will gezielte Werbung innerhalb von Chats seiner Nachrichten-App Facebook Messenger platzieren. Ein neu veröffentlichtes Patent des Unternehmens sieht vor, dass die Anwendung sowohl die Standortdaten als auch die Inhalte privater Nachrichten verwendet, um personalisierte Anzeigen zu erstellen.

facebook-messenger-keyboard

«Wenn diese Inhalte mitgelesen und ausgewertet werden, können Unternehmen unser Privatleben für Analysen und Profiling verwenden. Das ist besonders gravierend, wenn beispielsweise aus persönlichen Nachrichten der Gesundheitszustand ermittelt wird. Es geht hier nicht einfach nur darum, bessere Werbung zu bekommen, sondern dass wir die Hoheit über das eigene Leben verlieren», warnt Datenschutzexperte Georg Markus Kainz vom Verein Quintessenz.

Bis jetzt waren Anzeigen nur im Hauptmenü des Facebook-Messengers möglich, doch das Patent beschreibt, wie diese nun auch innerhalb von privaten Gesprächen auftauchen könnten. So würde die App auf Basis von Standortdaten der Nutzer sowie Inhalte aus ihren Chats personalisierte Werbungen als Plug-in zwischen die Nachrichten schieben. Wenn beispielsweise ein Nutzer den Grand Canyon in einer Nachricht erwähnt, könnte eine Anzeige für Postkarten von der Sehenswürdigkeit auftauchen. Befindet sich ein User am Grand Canyon, könnte der Messenger das sehen und ebenfalls entsprechende Werbungen senden.

Patent weist auf Zukunftspläne hin

Das Patent wurde laut einem «Mashable»-Bericht bereits vor vier Jahren angemeldet, jedoch erst jetzt öffentlich gemacht. Im Mai 2019 hat das US-Patentamt den Patentantrag stattgegeben. Ein Facebook-Sprecher meinte allerdings, es gäbe momentan keine Pläne, die Idee tatsächlich umzusetzen. «Wir suchen oft Patente für Technologien, die wir nie einsetzen. Patentanmeldungen sollten nicht als Hinweis auf künftige Pläne gesehen werden», heißt es.

Kainz ist von dieser Aussage nicht überzeugt: «Alleine, dass Facebook daran denkt, diese Maßnahme umzusetzen, zeigt, dass sie in ihren Produktideen liegt. Man sollte nicht glauben, dass sie es nicht tun, bloß weil sie es bis jetzt nicht getan haben.» Momentan stehe Facebook durch die öffentliche Diskussion unter Druck. Würde die Öffentlichkeit allerdings nicht mehr auf Facebook und deren Einstellungen zur Privatsphäre achten, könnte der Social-Media-Gigant die Chance nutzen, doch Werbungen in Chats zu platzieren. (pte)

Yves Thalmann verlässt das SMI und wechselt zu Quickline

Nach neun Jahren wird Yves Thalmann das Swiss Marketing Institute (SMI) per Ende August verlassen. Er hat sich entschieden, bei Quickline eine neue berufliche Herausforderung als Senior Market Manager Retension in Angriff zu nehmen.

yves-thalmann

Der einstige SMI-Praktikant ist heute stellvertretender Geschäftsführer. In seiner neuen Funktion beim Kabelnetzbetreiber Quickline ist er ab September für die Kundenbindung über alle Zielgruppen, Produkte und Märkte zuständig. Seine Aufgabe besteht darin, bestehende Kundensegmente zu analysieren und die Kampagnen zu optimieren. Die Stelle wurde neu geschaffen und bietet Thalman entsprechend viel Gestaltungsfreiraum, was er als Vorteil und Herausforderung zugleich bezeichnet.

Farner realisiert Marketingkampagne für den Hamburgpark Menziken

Im Auftrag des Wohnraumentwicklers Leven Property hat Farner St.Gallen eine integrierte Marketingkampagne lanciert, die den Verkauf von 44 neuen Eigentumswohnungen im Aargau ankurbeln soll.

Menziken_181218_01_Preiswert

Um im hart umkämpften Immobilienmarkt aufzufallen und Neubauprojekte wirkungsvoll zu vermarkten, müssen Wohnraumentwickler ein aussagekräftiges Alleinstellungsmerkmal herausschälen. Vor dieser Herausforderung stand auch Leven Property, die in Menziken die Wohnüberbauung «Hamburgpark» mit 87 Wohneinheiten in Eigentum und Miete baut.

Vorteile des «Hamburgparks» äussern sich beispielsweise in der raffinierten Architektur und der nachhaltigen und ökologischen Bauweise. Diese und weitere Vorteile vereint Farner St.Gallen in einer Multiple Selling Proposition als inhaltliche Ausrichtung einer integrierten Marketingkampagne für den «Hamburgpark».

Integrierte Marketingkampagne mit vier differenzierten Botschaften

Mit einer unkonventionellen Kampagne werden die Wohnungen auf auffallende und überraschende Art und Weise als nachhaltige, kuschelige, geile und preiswerte Wohnungen beworben. So entsteht eine klare Differenzierung zur Konkurrenz. Die Botschaften wecken die Aufmerksamkeit der definierten Zielgruppen wie Familien, Singles, Seniorinnen und Senioren und Paaren zwischen 30 bis 65 Jahren.

Durch die integrierte Kampagne mit Plakaten in der Region in und um Menziken sowie in Badis, ePanels in Shopping Centers, Google Ads und Publireportagen werden potenzielle Käufer*innen auf eine von vier Landingpages geleitet. Nach dem Ausfüllen des Online-Kontaktformulars kann der Verkauf wortwörtlich in trockene Tücher gebracht werden: Die Interessenten erhalten per Post ein A2-Plakat mit den wichtigsten Informationen sowie ein Geschirrtuch mit dem passenden Kampagnensujet. Nach diesen Kontaktpunkten werden die Personen telefonisch kontaktiert, um ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Die Kampagne läuft vom 5. bis zum 18. August 2019.

LP_Plakat_F12_02

Verantwortlich bei Leven Property: Daniel Fässler (Geschäftsführer); Philipp Feurstein (Projektentwickler). Verantwortlich bei Farner St.Gallen: Jan Walser (Kreation); Petra Moser, Anina Trachsler (Beratung). Programmierung: Kreatif. Lettering: Jay Roeder.

Rob Nicolas eröffnet das Content-Studio «Hub»

Die Churer Agentur Rob Nicolas hat ihre Büros weiter ausgebaut und mit dem «Hub» ein eigenes Film- und Fotostudio integriert.

HUB-by-ROB-NICOLAS

In den vergangenen Monaten hat Rob Nicolas in den Büroräumlichkeiten in Chur mehr Platz hinzugemietet. In einen Teil wurde nun das agentureigene Film- und Fotostudio «Hub» integriert. Damit kann die Agentur direkt vor Ort Inhalte für die digitalen Kanäle ihrer Kunden produzieren.

«In der Produktion von Social-Media-Formaten oder Kampagnen sind wir in Bezug auf Geschwindigkeit und Equipment laufend gefordert. Dies hat uns dazu veranlasst, mit dem Hub ein Studio in unsere Räumlichkeiten zu integrieren und für unser Team auch mehr Platz für Kreativität zu schaffen. Der Hub ist ein Ort, wo vieles zusammen- und zustande kommt», sagt Robin Mark, Gründer und Geschäftsführer von Rob Nicolas.

Christian Ritz neu bei Rob Nicolas

Neben der räumlichen Vergrösserung hat Rob Nicolas zudem personell zugelegt. Im Mai 2019 ist Christian Ritz zur Agentur gestossen. Er ist für den Content-Bereich und somit auch die Produktionen im Hub zuständig. Nach vielen Jahren Agenturerfahrung und seiner Selbstständigkeit im Bereich Film und Fotografie setzt er sein Know-How und seine Leidenschaft für Visuelles jetzt bei Rob Nicolas ein.

Kundenzuwachs

Die Churer Agentur ist spezialisiert auf Digital Marketing. Zu den Kompetenzen der Agentur gehören Social Media & Community Management, Content Marketing, SEO, Digital Advertising, Digital Strategy sowie Digital Analytics. Kunden wie Aqua Spa Resorts, Pro Infirmis, Glarnerland oder Corvatsch setzen auf die Beratung, Konzepte und Umsetzungen der Agentur. Zudem konnten mit Hamilton, Landi, Socar und im Rahmen eines Pitches kürzlich der Zauberwald Lenzerheide weitere Neukunden gewonnen werden.

Christian-Ritz_Robin-Mark_im_HUB

Christian Ritz (links) und Robin Mark im neuen «Hub».

get_footer();