Schweiz schickt «Wolkenbruch» an die 92. Academy Awards

Die Schweiz bewirbt sich mit «Wolkenbruch» von Michael Steiner an den 92. Academy Awards in der Kategorie «International Feature Film». Ob es der Kassenschlager auf die Short List der Academy in Hollywood schafft, entscheidet sich im Dezember.

WOLKENBRUCH-_-TRAILER-1-38-screenshot

Die Komödie nach dem Bestsellerroman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» von Thomas Meyer war 2018 der erfolgreichste Schweizer Film in den hiesigen Kinos mit bislang rund 300’000 Eintritten. Das Bundesamt für Kultur gab die Nomination am Freitag in Locarno bekannt.

Die Schweiz schicke dieses Jahr einen Film ins Rennen, der grossen Anklang beim Publikum findet, heisst es in der Begründung der Jury, welche die Auswahl traf. «Wo wird ein Mensch hineingeboren und wie findet er seinen eigenen Weg?» Diese Fragen habe Regisseur Michael Steiner «humorvoll und bewegend» inszeniert.

Der Film spielt im jüdisch-orthodoxen Milieu von Zürich. Im Mittelpunkt der mit jiddischen Dialogen gespickten Geschichte steht der Student Motti Wolkenbruch (Joel Basman), der sich zum Entsetzen seiner Mutter in die «Schickse» Laura (Noémie Schmidt) verliebt.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood veröffentlicht im Dezember die Short List und am 13. Januar 2020 die fünf für den besten fremdsprachigen Film nominierten Filme. Die Verleihung der Oscars findet am 9. Februar 2020 in Los Angeles statt. (SDA/swi)

AfD wirbt mit Willy Brandt und erntet dafür scharfe Kritik

Neue Aufregung in Deutschland um Wahlwerbung der rechtspopulistischen AfD: Ein Plakat der Partei in Brandenburg mit dem Konterfei des früheren sozialdemokratischen Kanzlers Willy Brandt (1913-1992) sorgt für Empörung.

willy-brandt-afd

«Die Berufung auf Willy Brandt ist ein grober Missbrauch und schlicht obszön», sagte der langjährige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse dem Tagesspiegel am Donnerstag.

Demnach verwendet die Partei vor der Landtagswahl am 1. September ein Wahlplakat mit einem Foto Brandts und dessen Spruch «Mehr Demokratie wagen». Brandt war von 1969 bis 1974 Regierungschef einer sozialliberalen Koalition aus SPD und FDP. Er war mehr als zwanzig Jahre SPD-Parteichef.

Thierse kritisierte zudem erneut die Berufung der rechtspopulistischen Partei auf die DDR-Bürgerrechtsbewegung. «Die Gleichsetzung der Bundesrepublik von heute mit der DDR von damals ist eine unglaubliche Verharmlosung der DDR.»

Mit Slogans wie «Wir sind das Volk!» oder «Vollende die Wende» fährt die AfD eine Kampagne unter dem Motto «Wende 2.0». Viele Hoffnungen der Ostdeutschen in die «erste Wende» (1989/90) hätten sich nicht erfüllt, heisst es aus der Partei.

Am Mittwoch hagelte es dazu bereits Kritik. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig etwa sagte: «Die Verlogenheit der AfD ist kaum zu überbieten.»

Neben Brandenburg wird auch in Sachsen am 1. September gewählt, in Thüringen am 27. Oktober. Die AfD-Landesvorsitzenden von Brandenburg und Thüringen, Andreas Kalbitz und Björn Höcke, stammen aus Westdeutschland und hatten mit der friedlichen Revolution im Osten nichts zu tun. (SDA)

 

Foto: Tagesspiegel/Privat, via Twitter.com
 

Markenkern kreiert für Calanda 20 Etiketten mit Bündner Sehenswürdigkeiten

Nach der erfolgreichen Pilotphase lanciert Calanda die zweite Ausgabe von «Calanda Regional». Auf den Etiketten der Spezialedition von Calanda Lager werden 20 von der Community gewählte Bündner Sehenswürdigkeiten präsentiert. Markenkern zeichnet für Konzept und Gestaltung verantwortlich.

calanda-spezialetiketten2019-header

Die diesjährige Kampagne startete mit einem Aufruf auf den Social-Media-Kanälen von Calanda. Die Community wurde aufgefordert, Vorschläge für Regionen zu machen, die eine eigene Etikette bekommen sollen. Die Vorschläge mit den meisten Likes und positiven Reaktionen kamen in die nächste Runde. So warben die Fans mit viel Engagement für ihre Lieblingsregion. Entstanden ist eine Sammlung von 20 Regionen. Markenkern wählte in Zusammenarbeit mit dem Calanda-Team zu jeder Region passende landschaftliche Highlights aus und kreierte 20 Etiketten.

Das Bier mit den Spezialetiketten ist im ganzen Marktgebiet von Calanda – in Restaurants und Bars und neu auch bei Coop – erhältlich. Für Liebhaber der Etiketten stehen Sammelkarten zur Verfügung.

Begleitet wird die Kampagne von einem Wettbewerb auf Social Media, bei dem Führungen durch die Calanda-Brauerei in Chur zu gewinnen sind. Für Liebhaber der Spezialetiketten sind zudem Sammelhefte zum Einkleben bei ausgewählten Gastrobetrieben und auf Facebook zu finden.

Calanda_Lager_Sammelalbum-1

Verantwortlich bei Heineken Switzerland: Oliver Breininger (Brand Manager Heineken Switzerland). Verantwortlich bei Markenkern: Fabio Aresu (Beratung); Jasmin Wilhelm (Gestaltung, Projektleitung).

Marketing-Firma Hyp3r saugte öffentliche Instagram-Daten auf

Die Marketingfirma Hyp3r hat laut einem Medienbericht im grossen Stil öffentlich zugängliche Daten von Instagram-Nutzern gesammelt und dauerhaft gespeichert. Dazu hätten auch Beiträge aus der sogenannten «Stories»-Funktion gehört, die nur einen Tag sichtbar sind.

instagram-hyp3r

Die Website Business Insider berichtete unter Berufung auf einen Sprecher, die zu Facebook gehörende Plattform habe die Firma Hyp3r nach Bekanntwerden der Recherchen von der Plattform geworfen und aufgefordert, die Datensammlung einzustellen.

Instagram-Nutzer können entscheiden, ob ihre Beiträge bei der Foto-Plattform für alle oder nur für bestimmte User sichtbar sind. Die öffentlich zugänglichen Bilder, Videos und Informationen können dann auch nicht nur über die App, sondern auch über die Web-Version von Instagram abgerufen werden. Hyp3r entwickelte Methoden, die Dateien automatisiert einzusammeln und zu speichern.

Speziell interessant waren dabei laut dem Bericht von Business Insider Instagram-Beiträge, die den Aufenthaltsort der Nutzer enthielten. Auch die Ortsdaten seien ausgelesen und gespeichert worden. Ein Service von Hyp3r für Kunden wie Hotels sei dabei gewesen, gesammelte Instagram-Beiträge von ihren Standorten zu präsentieren. Zugleich hätten sie aber auch mit Werbeanzeigen gezielt Nutzer ansprechen können, die sich bei der Konkurrenz aufhielten. Hyp3r baute eine Datenbank mit tausenden Standorten von Hotels, Fitnessclubs oder Einkaufsläden auf.

Über Umwege auf Ortsdaten zugegriffen

Aus Sicht von Instagram verletzt die automatisierte Datensammlung die Nutzungsbedingungen, Hyp3r erklärte Business Insider dagegen, man sehe keinen Regelverstoss. Der Fall ist zugleich ein Beispiel dafür, wie auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen ausführliche Nutzerprofile aufgebaut und von der Werbeindustrie genutzt werden können. Dem Bericht zufolge nutzt Hyp3r auch automatische Bilderkennung bei den eingesammelten Fotos, um auszuwerten, was auf den Bildern zu sehen ist.

Instagram hatte den Zugang zu Ortsdaten über die offizielle Schnittstelle für Entwickler bereits im vergangenen Jahr gekappt. Aber Hyp3r habe einen Weg gefunden, trotzdem an die Informationen zu kommen, schrieb Business Insider. Es sei nicht klar, wieso Hyp3rs automatisierte Datensammlung nicht von den Instagram-Systemen entdeckt worden war. (sda)

Swiss Volley und Livesystems gehen eine mediale Partnerschaft ein

Swiss Volley und das digitale Medienhaus Livesystems, zu welchem auch das Online-Nachrichtenportal Nau.ch gehört, sind eine Medienpartnerschaft eingegangen.

Volleyball_Swiss-Volley_MM-Nau_Frauen-Elite-Nationalteam_EM-190803-300dpi

Swiss Volley News, Ankündigungen von Spielen der Nationalteams, der Supercup, der Mobiliar Volley Cup Final sowie Snowvolleyball- und Beachvolleyball-Turniere werden von der Nau-Redaktion aufbereitetet und auf den out-of-home-Plattformen Passengertv, Cityscreen und Gasstationtv verbreitet.

Livesystems ist erfolgreich auf dem Gebiet der Digital Out-of-Home Medien und der Onlinewerbung tätig und wurde mit der Lancierung des Nachrichtenportals Nau.ch im Herbst 2017 zum ersten digitalen Medienhaus der Schweiz. Täglich werden über die verschiedenen Plattformen im öffentlichen Verkehr, bei Tankstellen und im öffentlichen Raum über 2,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. 

Werner Augsburger, CEO bei Swiss Volley, ist in einer Mitteilung voll des Lobes für den neuen medialen Mitspieler: «Es freut mich ausserordentlich, dass wir mit Livesystems und ihren Produkten einen starken und innovativen Medienpartner gefunden haben, der nicht nur unseren Sport über moderne digitale Kanäle national, regional und lokal verbreitet, sondern auch bei unseren Events eine aktive Rolle in der Berichterstattung spielen wird.»
 

Der Schweizerische Fussballverband setzt Medienchef Marco von Ah ab

Nach elf Jahren trennt sich der Schweizerische Fussballverband (SFV) von Kommunikationschef Marco von Ah.

Wie der Corriere del Ticino und Tagesanzeiger.ch schreiben, gehen der Fussballverband und der langjährige Leiter Kommunikation per sofort getrennte Wege. Der neue SFV-Präsident Dominique Blanc und Generalsekretär Robert Breiter haben Marco von Ah am Donnerstag mitgeteilt, dass sie fortan auf seine Dienste verzichten.

Die Trennung erfolgt ein Jahr nach der Weltmeisterschaft in Russland, bei der die Nationalmannschaft und die beteiligten Medienverantwortlichen wegen Kommunikationsschwächen harsch kritisiert worden waren. Gemeint ist vor allem der Umgang mit der sogenannten «Doppeladler»-Affäre. Die Kommunikationsabteilung des SFV machte dabei keine glückliche Figur und verpasste es sowohl im Voraus wie auch im Nachhinein, das kommunikative Zepter beherzt an sich zu reissen. Ausserdem wurde kritisiert, dass sich Nationaltrainer Vladimir Petkovic nach dem Ausscheiden vor der Bilanz-Pressekonferenz drückte. Im Anschluss an die WM folgte ein weiterer fataler kommunikativer Ausrutscher, als Generalsekretär Alex Miescher ein Verbot von Doppelbürgern im Team forderte – und dabei nicht einmal darüber informiert schien, dass der gescholtene Captain Granit Xhaka gar nicht zwei Pässe besitzt.

Die Zeitung Corriere del Ticino interpretiert die Trennung als Folge des Heusler-Berichts. Der frühere FC-Basel-Präsident Bernhard Heusler untersuchte darin die Strukturen im Umfeld der Nati nach besagten Unruhen rund um die WM. In dem im vergangenen November veröffentlichten Bericht hat Heusler zwar auf Personaldiskussionen verzichtet. «Wer ihn kennt, darf aber davon ausgehen, dass er intern Klartext geredet hat» vermutete damals der Blick.

Ein offizieller Nachfolger soll noch nicht bestimmt sein. (hae)

marco-von-ah

Greta-Effekt: Stellenwert von Nachhaltigkeits-, Bio- und Fairtrade-Marken wächst

Der Havas Brand Predictor beleuchtet die Schweizer Markenlandschaft aus Sicht der Bevölkerung und ProSumer. In diesem Jahr überragen erneut Megatrends, die nicht mehr wegzudenken sind: Digitaler Lifestyle, Neo-Ökologie und Swissness.

Markenranking-Vertrauen_Havas-Brand-Predictor-2019

Der Havas Brand Predictor zeigt auch 2019, wie Schweizerinnen und Schweizer nationale und internationale Marken bewerten. Die jährliche Pulsmessung gibt vertiefenden Aufschluss über Markenstärke und künftige Markenentwicklung. Das bevölkerungsrepräsentative Bewertungsverfahren von Havas basiert auf den Markenwahrnehmungen der Schweizer Bevölkerung, erhoben anhand von Dynamik und Vertrauen. In diesem Jahr überragen erneut Megatrends, die nicht mehr wegzudenken sind: digitaler Lifestyle, Neo-Ökologie und Swissness. Die Einschätzungen der ProSumer beweisen, dass diese drei Trends auch zukünftig marktbestimmend sein werden. 

Der Brand Predictor beleuchtet die Positionierung und Entwicklung von Marken und gibt so direkte Imperative für die kommenden Aufgaben einer Marke. «Um eine Top-Positionierung über Jahre hinweg halten zu können, muss eine Marke den optimalen Mix aus Kontinuität und Überraschung finden. Genauer: Kontinuität in Qualität, Visibilität sowie im Markenversprechen gewährleisten und gleichzeitig immer wieder mit Innovationen sowie neuen kommunikativen Massnahmen überraschen», hält Nathalie Diethelm, CEO Havas Village, fest.

Den Brand Predictor erhebt die Strategie- und Kommunikationsagentur Havas in Zusammenarbeit mit dem Market Research Institut management tools research seit 2012. Parameter für die Erhebung sind die Dynamik (= die wahrgenommene Beliebtheit) sowie das Vertrauen (= die wahrgenommene Zuverlässigkeit von Produkten und Services) von Marken in der Schweiz. Gegenwärtige und künftige Entwicklungen mit System erkennen – der Blick in die Kristallkugel reicht nicht, er muss fundiert und nachweisbar sein. Insgesamt beurteilten 2‘942 Personen die Entwicklungen im Bereich Dynamik und Vertrauen von nationalen und internationalen Marken.

Unter Brandpredictor.ch finden Sie weitere Top-10-Rankings, gegliedert nach verschiedenen Branchen sowie weitere Informationen rund um den Havas Brand Predictor. 

Ranking-Labels-und-Eigenmarken-Havas-Brand-Predictor-2019

ProSumer lassen Prognosen zu

Der grosse Vorteil des Brand Predictor ist dabei die Integration der ProSumer. Das sind Meinungsführer mit einem spezifischen Konsum- und Personenprofil, das sie vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Ihre Einschätzungen sind dem Mainstream 6 bis 18 Monate voraus. Durch die Gegenüberstellung der Bewertungen von Bevölkerung vs. ProSumer können Prognosen über künftige Markt- und Markenentwicklungen in der Schweiz getroffen werden. «Die Brand Predictor-Studie sagt die Zukunft voraus», erklärt Andreas Logk, Geschäftsführer bei Management Tools Research. «Damit grenzt sich das Modell klar von anderen Markeninstrumenten ab. Deren Bewertungen beruhen eher auf eindimensionalen Kriterien sowie vergangenen Erfolgen, ohne jedoch etwas über das Zukunfts- und Wachstumspotenzial auszusagen.» Neben Lebensmittelkonsumgüter und dem Detailhandel deckt der Havas Brand Predictor mit seiner Markenauswahl noch 28 weitere Branchen ab, von der Finanz- über die Automobil- bis hin zur Tourismusbranche.

Bitcoin, Raiffeisen und Tesla haben am meisten an Dynamik verloren 

Der Konsument von heute ist informiert, interessiert und legt Wert auf Nachhaltigkeit, Transparenz und Corporate Responsibility. Es verwundert darum kaum, dass Marken, die medial ein turbulentes Jahr erfuhren, auch in der Markenwahrnehmung von Schweizerinnen und Schweizern Rückschläge einstecken müssen. In der Finanzbranche verloren insbesondere Bitcoin und Raiffeisen an Dynamik, also Beliebtheit in der Bevölkerung. Nach dem Hype um die Kryptowährung (Bitcoin, hier als Brand gewertet, war der grösste Dynamikgewinner der letztjährigen Brand-Predictor-Studie) scheint die Rede von einer platzenden Spekulationsblase nicht an den Schweizerinnen und Schweizern vorbeigegangen zu sein. In diesem Jahr ist Bitcoin der grösste Dynamikverlierer und zeigt, wie volatil die Markenwahrnehmung vor allem bei progressiven, jungen Marken ist.

Grid_Labels-und-Eigenmarken-Havas-Brand-Predictor-2019

Digitaler Lifestyle, Neo-Ökologie und Swissness als treibende Trends

Netflix ist weiterhin auf der Überholspur und rangiert erneut als dynamischste Marke im Schweizer Markt. «Der Dynamikwert reflektiert zwei Faktoren der Markenstärke: Erstens ist er ein Indikator für das Wachstumspotenzial einer Marke. Und zweitens zeigt der Dynamikwert, wie differenziert eine Marke aufgestellt ist. Eine differenzierte Marke gilt für Konsumenten im Alltag als relevant und ist deswegen auch beliebt (= dynamisch)», erklärt Marcel Benz, Strategy Director, Havas.

Ein Blick auf die dynamischsten Marken der Schweiz macht klar: Mit WhatsApp, Youtube, Zalando, Instagram und Twint unter den Top 20 im Bereich Dynamik gehören Brands aus dem digitalen Lifestyle weiterhin zu den Gewinnern. Es zeigt sich zudem ein wachsendes Nachhaltigkeits-Bewusstsein beim Einkaufen. Coop Naturaplan, Migros Bio, Max Havelaar und BioSuisse können auf ein starkes Brand Predictor-Jahr blicken. Die Konsumenten sind kritischer geworden und fragen Labels und Eigenmarken nach, die für Regionalität, Nachhaltigkeit, Fairness, Orientierung und Sicherheit stehen. «Aus der Region. Für die Region.» ist auch in diesem Jahr wiederholt die stärkste Marke nach Brand Aggregate (Vertrauen und Dynamik aggregiert).

Die Top 20 im Bereich Vertrauen machen deutlich, dass Swissness ein Qualitäts- und Vertrauenskriterium bleibt. Denn Schweizerinnen und Schweizer vertrauen der Schweiz nach wie vor stark. Insbesondere Marken aus dem Schweizer Retail- und Detailhandel bestimmen die Top 10 des Vertrauensrankings: Aus der Region. Für die Region., Le Gruyère, Migros, Lindt, Ovomaltine, Zweifel, Rivella, Cailler, Ragusa, Coop Qualité & Prix sind hierfür die Beweise. Im Bereich Retail und Detailhandel konnte Lidl gegenüber Migros und Coop aufholen. Lidl und Aldi sind bereits die beliebteren Lebensmittelhändler (insbesondere bei Frauen), Migros und Coop geniessen weiterhin das grössere Vertrauen in Qualität und Services.

Ranking-Labels-und-Eigenmarken-Havas-Brand-Predictor-2019

Welche Trends und Marken bleiben relevant und welche nicht?

Ein Blick auf die dynamischsten Marken der ProSumer macht sichtbar, dass viele bestehende Konsumtrends auch 2021 weiterhin marktbestimmend sein werden: es bleibt digital, regional und bio. Digitale Brands wie Booking.com und Huawei werden sich gemäss ProSumer-Prognosen etablieren und an Relevanz im Alltag der Konsumenten gewinnen. IKEA wird nach Einschätzung der ProSumer insbesondere an Markenstatur zulegen. Dass ProSumer deutliches Potenzial in IKEA sehen, ist ein Kennzeichen für die Profilschärfe und den Differenzierungsgrad einer Marke. Die diesjährigen Prognosen der ProSumer zeigen vor allem auch die Wichtigkeit von Subbrands auf. Lindt als eine der stärksten Marken im Bereich Food & Beverages hat auch starke Subbrands für ProSumer in dieser Category: Goldhase, Lindor, Excellence. Starke Subbrands zahlen vitalisierend auf ihre Dachmarke ein. 

Der neue CEO der MCH Group will Transformationsprozess forcieren

Bernd Stadlwieser, neuer CEO der MCH Group, blickt mit Optimismus in die Zukunft der Messestandorte Basel und Zürich. Für den Transformationsprozess in Sachen Internationalisierung und Digitalisierung bezeichnet er die Art Basel als Vorbild.

bernd-stadlwieser

Stadlwieser ist seit knapp zwei Monaten Chef der kriselnden MCH Group. Er leitet ein Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Verlust von 190,4 Millionen Franken eingefahren hat und im Rahmen des Abbaus von 50 Stellen 30 Mitarbeitende entlassen musste. Am Donnerstag stellte sich der neue CEO in Basel erstmals den Fragen von Medienvertretern.

Im Grundsatz bewertet Stadlwieser die Zukunftsaussichten der MC Group positiv. «Wir stehen so schlecht nicht da», sagte er. Als Grund für seinen Optimismus nannte er den eingeleiteten Transformationsprozess. Bei der Erneuerung der Strategieorganisation und Businesspläne lässt sich die MCH Group vom Beratungsunternehmen McKinsey begleiten.

Im Messegeschäft sieht Stadlwieser vor allem bei der Digitalisierung und Internationalisierung Handlungsbedarf. Hier nannte er die «Leadmesse» Art Basel mit ihren zusätzlichen Standbeinen in Miami und Hongkong sowie einem fortgeschrittenen Digitalisierungsgrad als Vorbild. «Bislang ist es uns aber noch nicht gelungen, diese Strategien auch auf andere Messen hinüber zu ziehen», sagte er.

 

Baselworld betrifft nicht nur Uhren

Gemeint ist hier vor allem die Baselworld, die trotz gewichtigen Abgängen noch immer eine weltweite Leadmesse sei. So nannte er neben den radikal veränderten Marktbedingungen durchaus auch Managementfehler als Ursache für die Krise. «Messeauftritte sind teuer und werden verstärkt nach dem Gesichtspunkt des Return on Investment beurteilt», sagte Stadlwieser.

Er sieht in der Baselworld aber nach wie vor grosses Potential, auch wenn die Messe 2020 mit Breitling einen weiteren gewichtigen Abgang zu verschmerzen hat. «Wir haben vor, das Feld ein bisschen zu öffnen; Baselworld ist ja nicht nur eine Messe für Uhren, sondern auch für Schmuck und Edelsteine», sagte Stadlwieser. Hier will man nun eine Messeteilnahme im «mittelgrossen Bereich» mit vormodulierten und dadurch günstigeren Standbauten schmackhaft machen.

Auch gibt sich Stadlwieser – «fingers crossed» – zuversichtlich, Breitling bei der Ausgabe 2021 wieder mit an Bord zu haben. Als Grund für die Zuversicht nannte er die anstehenden Konzept- und Terminanpassungen.

Stadlwieser will sich aber nicht nur auf die beiden Leitmessen konzentrieren. Namentlich bezeichnete er die Industriemessen Swissbau und Igeho als „starke Produkte“. Sogar für Publikumsmessen sieht er trotz der Aufgabe der Muba positive Aussichten, allerdings vermehrt auf einer Festival-Ebene. Hier nannte er die Giardina und Criterion in Zürich als Beispiele.

 

Wachstumsbereich Live Marketing Solutions

Gute Aussichten prophezeit Stadlwieser der Division Live Marketing Solutions (LMS), einem gewichtigen und wachsenden Geschäftsbereich der MCH Group. Dieser Bereich umfasst die Dienstleistungen «Strategie und Konzeption, Marketing Consulting, Event Management, Messe- und Eventbau sowie Multi Media Lösungen». 2017 übernahm die MCH Group mit MC-squared eines der führenden Dienstleistungsunternehmen im Messe- und Eventmarkt in den USA.

Zu möglichen Veränderungen der Besitzstrukturen wollte sich Stadlwieser nicht äussern – im Basler Grossen Rat war vermehrt die Forderung laut geworden, der Kanton solle sich aus dem Verwaltungsrat zurückziehen. Diese Strukturen hätten keinen Einfluss auf den aktuellen Geschäftsgang gehabt, sagte er. (SDA)
 

USP Partner setzt Sampling-Aktivitäten für fünf Marken von Feldschlösschen um

USP Partner hat die Konzeption, Planung und Umsetzung der Sampling-Aktivitäten 2019 von fünf Marken aus dem Hause Feldschlösschen übernommen – Feldschlösschen, Eve, Somersby, Schweppes und Bilz.

Eve_Sihlcity

Um schweizweit Trials zu generieren und die fünf Marken emotional bei der Zielgruppe zu verankern, hat USP Partner im Auftrag von Feldschlösschen fünf Live-Marketing-Aktivitäten für die Marken Feldschlösschen Alkoholfrei, Eve, Somersby, Schweppes und Bilz entwickelt, realisiert und befindet sich nun mitten in der Umsetzung.

Markengerechte Aktivierung mit emotionalem Auftritt

Für die zwei Marken Somersby und Eve erarbeitete USP ein Konzept, das nicht nur eine Top-of-Mind-Awareness schaffen, sondern auch einen Top-of-Heart-Status erreichen soll. Die Agentur realisiert deshalb Promotionen in verschiedenen Shopping-Centern in der Schweiz: Equity-Samplings, welche mit emotionalen Standauftritten die Konsumenten in die Welt der beworbenen Produkte eintauchen lassen.

So versprüht der Markenauftritt von Eve etwas Glanz und Glamour aus New York, und der Auftritt von Somersby ist leicht und sommerlich wie das Produkt selbst. Die Consumer-Touchpoints zeichnen sich durch weitere Branding- und Visibilitätselemente aus und garantieren einen starken Markenauftritt. 

Zielgruppengerichtete Live-Marketing-Massnahmen

Um möglichst viele Leute zu erreichen und Trials zu generieren, setzt USP für die Marken Feldschlösschen Alkoholfrei und Bilz auf sogenannte Mass-Samplings an den grössten und frequenzstärksten Bahnhöfen der Schweiz.

«Bei den Produkten Feldschlösschen Alkoholfrei und Bilz stand der Fokus neben dem Schaffen von Brand-Awareness vor allem auf dem Erleben des guten Geschmacks der Produkte und dem Aufzeigen der Konsummöglichkeiten. Das ‹Aha-Erlebnis› wollen wir den Konsumenten erleben lassen», erläutert Dominik Nyffenegger, CEO und Partner bei USP. 

Feldschlösschen_Alkoholfrei_USP_1

Live Lab: Neue Partnerschaft mit Swiss Indoors Basel

Die Zürcher Agentur Live Lab gewinnt gemeinsam mit ihren Messerli-Group-Partnern Angelini Design und Andreas Messerli die Ausschreibung für die Konzeption und den Innenausbau des Publikumsbereichs der Swiss Indoors.

livelab-swiss-indoors

Die St. Jakobshalle in Basel ist traditionell Austragungsort der jährlich stattfindenden Swiss Indoors, dem grössten Sportanlass der Schweiz und eines der renommiertesten Hallenturniere weltweit. Dieses Jahr findet die ATP Tour 500 vom 19. – 27. Oktober 2019 statt.

Die Stände im Publikumsbereich ziehen über 70’000 Besucher in den Bann. Aussteller dürfen sich das positiv gestimmte Umfeld an den Swiss Indoors Basel nicht entgehen lassen. Ausserhalb des Center Courts befindet sich das Foyer, das für 2019 einen neuen Look bekommt.

Contexta und Stefanie Heinzmann interpretieren fürs Wallis Biene Maja neu

Contexta hat für Valais/Wallis Promotion ein Onlinevideo umgesetzt. Darin besingt Stefanie Heinzmann den kulinarischen Reichtum des Wallis mit einer Neuinterpretation der «Biene Maja»-Kultmelodie.

Das-Gute-aus-dem-Wallis-1-6-screenshot

Die Agentur hat in Zusammenarbeit mit der Walliser Sängerin Stefanie Heinzmann den Titelsong und das Intro von «Biene Maja» neu interpretiert. Aus dem «unbekannten Land» wird das wohlbekannte Wallis, im Bildstil liebevoll dem Original nachempfunden.

Künstlerische Freiheit nahmen sich die Macher beim Liedtext in Dialekt, der zur Liebesbotschaft von Sängerin Heinzmann an ihre Heimat wird. Und statt einer Biene flattert in der fantasievollen Walliser Version das Schwarznasenschäfchen «Elma» durch die Landschaft.

Still3

Verantwortlich bei Valais/Wallis Promotion: Damian Constantin (Direktor); Alessandro Marcolin (Marketingdirektor); Madeleine Savioz (Leiterin Kommunikation). Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories. Regie/Animation: WalkingFrames. Text: Stefanie Heinzmann, Flavian Wyer, Dominic Zach. Musik: Karel Richard Svoboda. Media: Mediaschneider Bern.

https://youtu.be/gzvMKxeB-6E

Ziel des Musikclips ist es, Kindheitserinnerungen zu wecken und aufzuzeigen, wo derart üppige Natur in der Schweiz zu finden ist. Das Video wird ab Anfang August online und in den Sozialen Medien gestreut.

Walder,Werber realisiert Kundenmagazin und Film für Neuco

Walder,Werber hat für Neuco das aktuelle Kundenmagazin realisiert und einen Film konzipiert und umgesetzt, der das Printmagazin mit digitalen Medien verknüpft.

neucomagazin_09_pressebild_1

Das Magazin des Unternehmens für Beleuchtungslösungen erscheint jährlich in Deutsch und Französisch und umfasst Berichte aus der Welt des Lichts, Referenzprojekte von Neuco, Themen zur Nachhaltigkeit, Promi-Interviews und die neusten Produkt-Highlights.

Im Film präsentieren Sternekoch Andreas Caminada und Stararchitekt Gion A. Caminada in Fürstenau das neuste kulinarische Angebot. Ein alter Stall wurde zum Restaurant und Hotel umgebaut. In Zusammenarbeit mit dem Architekten entwickelte und realisierte Neuco die Lichtgestaltung.

Verantwortlich bei Neuco: Pascal Läubli (Leitung Marketing). Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Anna Kindlimann (Creative Direction); Stefan Moeschlin (Beratung/Konzept/Text); Flurina Decasper (Text); Corsin Kessler (Art Direction); Michi Döös (Film). Kamera: Matthias Loeffel.

get_footer();