Public Eye übergibt Syngenta fast 38’000 Unterschriften

Die Kampagne von Freundliche Grüsse hat gewirkt: Public Eye hat Syngenta am Basler Hauptsitz eine Petition übergeben, in der 37'816 Unterzeichnende den Agrochemiekonzern auffordern, seine giftigsten Pestizide vom Markt zu nehmen. Denn diese gefährden die Gesundheit von Millionen von Menschen, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Brasilien, aber auch in der Schweiz, ist die Pestizidbelastung von Trinkwasser zurzeit ein heiss diskutiertes Thema.

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Am Donnerstag Vormittag zog ein ungewöhnlicher Kunsttransport durch die Strassen von Basel zu Syngenta, dem weltweit grössten Pestizidproduzenten. In Schutzkleidung übergaben Mitglieder von Public Eye dem Schweiz-Chef Roman Mazzotta dort ein Paket mit der von fast 38’000 Menschen unterschriebenen Petition, in der Syngenta aufgefordert wird, Produktion und Verkauf von hochgefährlichen Pestiziden wie Atrazin, Glyphosat und Paraquat sofort einzustellen. Um diesem Anliegen ein Gesicht zu geben, wurden vor den Büros des Unternehmens mit pestizidbelastetem Wasser gemalte Porträts brasilianischer Aktivistinnen und Aktivisten platziert. Sie prangern damit die Schäden an Gesundheit und Umwelt an, die diese Giftstoffe in ihrem Land verursachen.

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Brasilien ist der weltweit grösste Nutzer von Pestiziden und folglich Syngentas wichtigster Absatzmarkt. Recherchen von Public Eye haben gezeigt, dass dort Millionen von Menschen einem Pestizid-Cocktail in ihrem Trinkwasser ausgesetzt sind, dessen langfristige Effekte längst nicht absehbar sind. Die zusammen mit Repórter Brazil publizierten Enthüllungen verursachten eine Welle der Empörung im Land, auch weil zahlreiche Wissenschaftler in diesem Zusammenhang vor der Zunahme von Krebs, Geburtsschäden und anderen Krankheiten warnen. In mehreren der besonders betroffenen Agrarregionen fanden dazu parlamentarische Diskussionen und Anhörungen statt.

Auch in der Schweiz steht dieses Problem ganz oben auf der politischen Agenda, angeheizt durch die aktuelle Analyse von teils über den gesetzlichen Grenzwerten liegenden Rückstände von Giftstoffen im Grundwasser. Dazu gehört Atrazin, eines der Hauptprodukte von Syngenta, das auch in 85 Prozent der in Brasilien analysierten Proben zu finden ist. Die Nachweisbarkeit dieses besonders gefährlichen und in der Schweiz verbotenen Herbizids verdeutlicht die Dringlichkeit, solche Stoffe zum Schutz künftiger Generationen unverzüglich aus dem Verkehr zu ziehen.

Nach Schätzungen erzielte Syngenta allein 2017 mit solchen Substanzen einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Dollar. Zahlreiche dieser Pestizide sind in der Schweiz und der EU nicht mehr zugelassen, werden in Entwicklungs- und Schwellenländern aber weiterhin vermarktet. Da Syngenta seiner Verantwortung für Mensch und Umwelt freiwillig nicht nachkommt, müssen die Schweizer Behörden endlich Massnahmen ergreifen, um diesem Geschäft ein schnelles Ende zu setzen, fordert Public Eye.

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Die Petition wurde begleitet durch eine Awareness-Kampagne von Freundliche Grüsse (Werbewoche.ch und Werbewoche Print berichteten). Gemeinsam mit dem brasilianischen Aquarellmaler Renato Palmuti wurden die «Pesticide Portraits» geschaffen: Portraits von vier Betroffenen, gemalt mit pestizidverseuchtem Wasser. Sie stehen stellvertretend für die vielen Aktivistinnen und Aktivisten, die sich in Brasilien gegen den massiven Einsatz von Pestiziden engagieren. 

86 Prozent aller Nutzer verlassen Shopping-Apps nach vier Wochen

Rund 86 Prozent aller Nutzer verlassen Shopping-Apps nach vier Wochen. Dies und mehr stellt die Plattform CleverTap in ihrem Benchmark-Bericht für die E-Commerce-Branche vor.

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Der Bericht der Kundenbindungsplattform beinhaltet Benutzerbindungsstrategien, die Online-Einzelhändler bei der Steigerung der Kundenbindung und Wertschöpfung aus Kundentreue unterstützen.

Aufgrund geringer Kundenbindung beeinflussen im Falle von E-Commerce-Marken die hohen Kundenakquisitionskosten (CAC oder Customer Acquisition Costs) und das Preisbewusstsein der Käufer die gesamte Wertschöpfung aus der Kundentreue und die Rentabilität. Angesichts niedrigschwelliger Einstiegs- und Ausstiegshürden stehen den Kunden selbst in Nischenmärkten unzählige Optionen zur Auswahl.

Almitra Karnik, Marketingleiterin bei CleverTap, sagt: «Der Verdrängungswettbewerb im E-Commerce-Sektor zwingt Marken, ein überragendes Kundenerlebnis anzubieten. Unsere Studie zeigt, dass E-Commerce-Marken Kunden schneller verlieren, als sie sie gewinnen können. Shopping-Apps verlieren im Durchschnitt 86 Prozent ihrer Kunden innerhalb der ersten vier Wochen nach Download.»

«Ohne den Fokus auf Kundenbindung würden die Marken weiter versuchen, einen undichten Eimer zu füllen, indem sie immer mehr Nutzer anwerben, die nicht lange bleiben. Dies betrifft bei diesen Marken das Umwachs-Wachstum genau wie die Wertschöpfung aus der Kundentreue», fügt sie hinzu.

 

Zudem zählen folgende Fakten zu den wesentlichen Erkenntnissen des Berichts:

  • Registrierung: Nur 16 Prozent der neuen Nutzer schließen den Anmeldeprozess innerhalb einer Woche nach App-Installation ab. 
  • Bindung: Nur 11,6 Prozent der neuen Nutzer bleiben in der ersten Woche aktiv. 
  • Deinstallation: 42 Prozent der neuen Nutzer deinstallieren die App in den ersten 30 Tagen nach Installation der App. 
  • Erneute Installation: Nur 5,21 Prozent der Nutzer installieren die App in 30 Tagen nach Deinstallation erneut.  

CleverTap ist eine Kundenbindungsplattform, die Verbrauchermarken zu optimierter Wertschöpfung aus der Kundentreue verhilft.

Im Benchmark-Bericht wurden 3,1 Milliarden Datenpunkte aus 18 Millionen Geräten und von 15 Millionen eindeutigen Nutzen analysiert. Er soll Einblicke bieten, die es Wachstumsteams ermöglichen soll, die Leistung ihrer Apps im Vergleich zu einigen der erfolgreichsten E-Commerce-Apps zu testen. Der Bericht nennt zudem Strategien, die zu verbesserter Kundenbindung und -treue beitragen können, und liefert Erkenntnisse darüber, wie Nutzer von der einen Stufe ihres Lebenszyklus zur nächsten gelangen, und bietet Empfehlungen, wie die Wiederholungskaufrate und somit die Kundenbindung gesteigert werden können.

 

Die Agentur Rocket lässt wieder pitchen

Verkehrte Welt: Die Luzerner Werbeagentur Rocket lädt bereits zum zweiten Mal potenzielle Auftragsgeber zum Pitch ein.

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Rocket hat 2018 den ersten #RocketPitch gestartet (Werbewoche.ch berichtete). «Der erste Pitch war ein voller Erfolg, da viele und spannende Bewerbungen bei uns eingegangen sind. Daraus entwickelten sich spannende Arbeiten für das Savoy Baur en Ville am Paradeplatz in Zürich, sowie eine gelungene Guerilla-Aktion für Bestattungsplaner.ch», sagt Yannick Portmann von Rocket.

Daher folgt eine Neuauflage des #Rocketpitch. Es werden besondere Geschichten, ein innovatives Produkt, eine einzigartige Dienstleistung oder eine aussergewöhnliche Firmenkultur gesucht, welche die Agentur kommunikativ in Szene setzen darf. Erneut darf der Pitch-Gewinner Leistungen im Bereich Konzept, Illustration, Grafik, Fotografie, Film, Webdevelopment oder Softwareengineering im Wert von 15’000 Franken entgegennehmen, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Rocket-Leistungen im Umfang von je 2500 Franken. Bewerbungen können bis Ende Oktober auf der Website eingereicht werden. Die Aufträge sollen ab Januar 2020 realisiert werden.

Nebst dem Aspekt, dass herkömmliche Pitches eigentlich genau andersherum verlaufen, werden bei dieser Aktion Agenturleistungen von beträchtlichem Wert verschenkt. Da drängt sich die Frage auf, woraus die Agentur die Vorteile einer solchen Aktion zieht – vom PR-Effekt einmal abgesehen. «Ein grosser Vorteil ist zum einen der hohe Spassfaktor des Wettbewerbs für die gesamte Rocket-Crew. Zum anderen passt diese Aktion bestens in unsere Reihe von Rocket-Projekten, wie beispielsweise das Rocket-Boat oder das Ü-65-Praktikum», so Yannick Portmann.

Bereits in der Vergangenheit hat Rocket aussergewöhnliche Aktionen gestartet. Im Juli 2016 war die Agentur zwei Wochen lang mit dem Boot auf dem Vierwaldstättersee unterwegs, und Anfang 2017 suchten sie nach einen Praktikanten im Rentneralter – welchen sie dann ab April 2017 für drei Monate beschäftigt haben.

KSP setzt Auftritt für die Eigenmarken-Herbstmode von Coop City um

Zur Herbstsaison hat KSP Krieg Schlupp Partner einen aktuellen Auftritt für Nulu und die Cashemere-Collection von Coop City umgesetzt.

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Für den Auftritt hat KSP in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fotografen- und Stylingteams erneut die Eigenheiten der unterschiedlichen Kollektionen herausgearbeitet. Die Damenmode von Nulu wurde von Raphaela Pichler fotografiert, die aktuelle Cashmere-Collection fotografierte Chris Tribelhorn.

Beide Auftritte sind in Prospekten, Anzeigen, am POS, im Newsletter und auf der Website von Coop City zu sehen.
 

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Verantwortlich bei Coop City: Pia Bracher (Leiterin OB CCM Non-Food); Ursula Künzle (Leiterin Werbung); Sonja Hunziker, Claudine Kalbermatter (Projektleitung Werbung). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Uwe Schlupp (Gesamtverantwortung); Anita Kummer (Creative Direction); Florence Schaffter (Grafik); Tiffany Brunner (Beratung); Raphaela Pichler, Martina Russi (Fotografie, Styling Nulu); Chris Tribelhorn, Mirjam Kaeser (Fotografie, Styling Kaschmir); Detail AG (Bildbearbeitung/Druckvorstufe).

Felix Partner gestaltet den eigenen Webauftritt neu

Die Agentur Felix Partner Design hat ihr Profil geschärft und den Webauftritt der Gruppe Felix Partner von Grund auf neu strukturiert, gestaltet und aufgesetzt.

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Felix Partner Design gehört zur inhabergeführten Unternehmensgruppe Felix Partner Architektur und Design interdisziplinär. Noch stärker als früher fokussiert sich die Gruppe auf ihre Kernkompetenz «Gesamtlösungen für Immobilienprojekte». Dazu arbeiten bei Felix Partner Architekten, Designerinnen, Marken- und Kommunikationsprofis eng zusammen unter einem Dach.

Diese Fokussierung spiegelt sich auch im neuen Webauftritt der Unternehmensgruppe wider: auf die Kernkompetenzen und die Zielgruppen fokussiert, abwechslungsreich gestaltet und mit den wichtigsten und aktuellsten Referenzen ergänzt. Die modularen Informationstools funktionieren gewissermassen als Newsroom für sämtliche digitalen Kommunikationskanäle und leben vom Zusammenspiel zwischen Bewegtbildern und vernetzten Informationen.

Der neue Webauftritt wurde – vom Inhaltskonzept bis hin zur Gestaltung und Programmierung – von den eigenen Marken- und Designspezialisten bei Felix Partner inhouse realisiert. Diese konnten dadurch ihren bewährten Prozess «In 6 Schritten zum digitalen Neu-auftritt», den sie auch für Kundenprojekte anwenden, überprüfen und verbessern sowie ihre Eigenständigkeit in Design und Funktion bewahren.

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Verantwortlich bei Felix Partner Design: Rahel M. Felix (Projektleitung/CD); Franziska Durrer, Veruschka Müller Suter (Design/Begleitung, Programmierung, Grafik).

Schweiz Tourismus will vermehrt Hochzeitsgäste ins Land locken

Viele Menschen - gerade aus dem Ausland - sind bereit, für ihr Hochzeitsfest tief in die Tasche zu greifen. Hiervon möchte man nun auch in der Schweiz vermehrt profitieren. Der Branchenverband Schweiz Tourismus ist daher eine Kooperation mit der Community «Engaged - Wedding Planning» eingegangen.

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Mit dem Schritt intensiviere man die Vermarktung des Standorts Schweiz als Hochzeitsdestination, hiess es in einem Communiqué vom Donnerstag. Gemäss den Angaben besteht die Kooperaton seit Juli. Bereits im Februar 2019 wurde eine neue Kampagne lanciert, um die Schweiz als Hochzeitsdestination zu positionieren.

Die Engaged-Community bestehe aus Schweizer Hochzeitsplanern sowie professionellen Dienstleistern der Branche, hiess es. (SDA)

Foto: Schweiz Tourismus

CRK: Neue Kunden, neuer CD, neu aufgestellte Geschäftsleitung

CRK konnte verschiedene Mandate - unter anderem das Bundesamt für Energie BFE und Pro Infirmis – und mit Christian Bircher einen neuen CD gewinnen. Ausserdem hat die Agentur ihre Geschäftsleitung umstrukturiert.

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Zu den neuen Mandaten von CRK gehören die PR- und Kommunikationsarbeit für EnergieSchweiz im Rahmen des Programms «erneuerbar heizen», eine Image- und Sensibilisierungskampagne für Pro Infirmis sowie die Geschäftsstelle des Verbandes SmartGridready.

Für diese Kampagnen will CRK sowohl im Bereich PR als auch in der Werbung nationale Akzente setzen. Sie verstärkt deshalb das Team mit Christian Bircher, der an den gewonnen Pitches massgeblich mitgearbeitet hat. Der 44-Jährige arbeitet seit Jahren in der Werbung und hat nationale wie internationale Agenturerfahrung. Zuletzt war er bei Ogilvy Hong Kong/Shenzhen, wo er an der internationalen Kampagne für Huawei mitgearbeitet hat.

Zudem hat die Agentur die Geschäftsleitung umstrukturiert. Dem vierköpfigen Gremium gehören wie bisher Patrick Marty als Partner und Gaby Müller als Finanzchefin an. Neu stösst Sandra Wenger als Chief Operations Officer dazu. Die 40-jährige Bernerin war zuvor bei einem Betonwarenhersteller für die Bahnindustrie tätig.

Ebenfalls neu in der Geschäftsleitung ist Matthias Gerth. Der 41-jährige Winterthurer ist seit 2015 Senior Berater bei CRK und arbeitete zuvor als PR-Berater bei einem Ingenieurunternehmen. «Wir stärken unsere Geschäftsleitung, haben so unsere Prozesse noch besser im Griff und können unsere Mitarbeitenden gezielter fördern», begründet Stefan Batzli, Präsident des Verwaltungsrates, diesen Schritt.

Infel realisiert den Online-Geschäftsbericht der CSS

Die Agentur Infel mit Sitz in Zürich und Bern hat den Zuschlag für die Umsetzung des Online-Geschäftsberichts der CSS erhalten. Der Krankenversicherer hat nach einem Pitch unter mehreren Agenturen entschieden, die langjährige Zusammenarbeit mit Infel in den kommenden Jahren weiterzuführen.

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Wie in den vergangenen Jahren wird Infel die Konzeption und Realisation des digitalen Geschäftsberichts in enger Zusammenarbeit mit der CSS verantworten.

«Im Infel-Team ist die Freude über den gewonnenen Pitch sehr gross, schliesslich zählt die CSS seit vielen Jahren zu den geschätzten Kunden unserer Agentur», kommentiert CEO und Inhaber Alfredo Trasatti die Verlängerung des Mandates.

D:Pulse Zürich: Gelungene Auftaktveranstaltung des Business-Conference-Networks

Am Mittwoch fand die erste Boutique-Konferenz der neuen globalen Business-Netzwerk-Eventreihe D:Pulse in Zürich statt. Die beiden Initiatoren und Co-Founder Christian Muche und Frank Schneider begrüssten über 500 ausgewählte nationale und internationale Gäste.

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Unter dem Motto «It’s about context» wurden Themen rund um die Digitalisierung in einen übergreifenden Kontext gestellt. Technologien und ihre Nachhaltigkeit sowie deren Auswirkungen auf die digitale Kommunikation wurden branchenübergreifend und aus der Konsumentensicht diskutiert und daraus resultierende Konsequenzen bewertet. Business Leader und Visionäre aus diversen Branchen, kreative Köpfe, Forscher, High-Tech-Experten, Philosophen, Talente und Vertreter der GenZ und Prominente waren auf den Bühnen zu sehen. Mit dabei waren internationale Top-Speaker, Celebrities und Polit- und Wirtschaftsgrössen sowie Schweizer Experten.

«Es waren aufregende Monate der Vorbereitung und wir haben hart daran gearbeitet, dass die D:Pulse dem aktuellen Zeitgeist entspricht. Der Programm-Mix aus Inspiration, Wissen aus internationalen Märkten sowie aus der Schweizer Wirtschaft, neuen Geschäftsmodellen sowie deren Einflüsse wie Technologien und der Verbraucherperspektive war sehr erfolgreich», kommentieren Frank Schneider und Christian Muche. «Das gesamte Team freut sich sehr über den grossen Zuspruch für das neue Eventkonzept und ist hochmotiviert, die Eventreihe international auszurollen und das Netzwerk weiter auszubauen.»

Highlights der D:PULSE in Zürich

Sir Martin Sorrell, Executive Chairman bei S4 Capital und Gründer der Media- und Werbeholding WPP, sprach über sein Ziel, die Agentur-Welt auf den Kopf zu stellen und darüber, wie Werbetreibende und Marken in einer Welt mit Walled Gardens und Datenplattformen die Kontrolle wiedererlangen müssen.

Sven Hannawald, Olympiasieger und Weltmeister; Gewinner der Vierschanzentournee, Unternehmer und TV-Experte bei Eurosport, sprach über «Digital Balance», den Einfluss von Medien und Followership.

Philipp Rösler, ehemaliger deutscher Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler, diskutierte in der Fin:Tech Session gemeinsam mit dem stellvertretenden Chefredaktor und Head of Digital der Handelsblatt Gruppe, Sebastian Matthes, über internationale Startups, Technologien und politische Rahmenbedingungen.

Lilian Bours, Brand and Partnership Director Huawei, Westeuropa, zeigte auf, wie ein unter Beschuss stehendes Unternehmen Probleme mit einer tollen Geschichte löst.

Johan Jervoe, Chief Marketing Officer von UBS, erklärte, was «The New Now!» für UBS und seine Kunden wirklich bedeutet.

Marisa Tschopp, AI-Forscherin beim Züricher Cybersecurity-Unternehmen Scip und Ambassador «Women in AI» Switzerland, sprach über Ethik und Vertrauen in die Künstliche Intelligenz sowie über digitale Assistenten und darüber, was die zunehmende Automatisierung mit unserer Eigenverantwortung zu tun hat.

Charles Bahr, Gründer von Project Z, erörterte, wie er in allen Belangen zur Generation Z bei Fragen zur Marketingkommunikation sowie bei Personal (Recruiting) und Prozessen unterstützt.

Tim Alexander, CMO der Deutschen Bank, teilte seine Meinung darüber, wie Banken sich neu aufstellen müssen und ihre Kommunikation mit den Kunden verändern müssen.

Martin Graf, VP Product Management Digitale Produkte von Swisscom, sprach über Transformation und neue Kundenerlebnisse.

Susanne Aigner-Drews, Managing Director von Discovery, teilte ihre Einschätzungen zur Zukunft des linearen Fernsehens.

Alexander Schlaubitz, Vice President Marketing von Lufthansa, sprach über Empathie und dem Verständnis für Kunden.

Die Sustainability Influencers Anna, Maja, Emma und Mikkel erklärten, warum Nachhaltigkeit der Schlüssel für eine positive Zukunft ist und somit auch für die nächsten Generationen.

Luca Boller, der erste Schweizer FIFA-eSports-Vollprofi, FC Basel 1893, gewährte Einblicke, warum E-Sports für ihn mehr als nur Knöpfe drücken ist.

Timothy Hughes, Co-Founder and CEO of Digital Leadership Associates, setzte sich damit auseinander, wie man soziale Netzwerke nutzt, um Vertrauen und eine wertschöpfende Gemeinschaft aufzubauen.

Michael Kunst, Senior Vice President Commercial Transformation Philip Morris International, erklärte, wie sich einer der weltweit grössten Tabakhersteller zu einem Science-and- Technology-Anbieter für rauchfreie Produkte transformiert.

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Claudio Spescha übernimmt «Tagesschau»-Moderation am Mittag und Vorabend

Das Moderationsteam der «Tagesschau» am Mittag und am Vorabend ist wieder komplett. Claudio Spescha folgt ab September 2019 auf Maureen Bailo, die SRF verlässt. Der Bündner ist seit Ende 2014 als Newsjournalist für die «Tagesschau» tätig und wird nun zu einem Gesicht der Sendung.

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Der in Chur aufgewachsene Bündner mit Wurzeln in der Surselva hat in Zürich und Montpellier Romanistik und Publizistik studiert und mit dem Lizenziat abgeschlossen. Zudem verfügt er über eine lange Erfahrung im audiovisuellen Journalismus. Ab 2004 arbeitete er zehn Jahre lang für RTR, zuerst als Radiojournalist in Chur, wo er unter anderem Info-Magazine moderierte, ab 2010 dann als Bundeshauskorrespondent für Radio und TV in Bern. Im Bundeshaus moderierte er auch die TV-Debatte «Controvers» von der Parlamentssession der Eidgenössischen Räte.

Im November 2014 wechselte Claudio Spescha zu SRF, wo er bis 2018 als Redaktor und Reporter für die «Tagesschau» im Einsatz war. Seit November 2018 ist er Mitglied der Inland- und der Videoredaktion im Newsroom. Ab September 2019 gehört er nun auch zum Moderationsteam der Tagesschau am Mittag und am Vorabend. Claudio Spescha folgt auf Maureen Bailo, die SRF verlässt.

Andrea Krüger, Leiterin Videoredaktion: «Wir freuen uns sehr, mit Claudio Spescha einen erfahrenen Journalisten für die Moderation gewinnen zu können. Claudio Spescha kennt die Tagesschau seit vielen Jahren, er kennt die hohen Qualitätsansprüche und bringt dank seiner Live-Erfahrung als Reporter die besten Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit.»

Schwung oder Uufschwung? Festland lanciert ESAF-Kampagne für EY

Müssen sich Wachstum und Brauchtum zwangsläufig widersprechen? Als Kranzpartner am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF in Zug will Ernst & Young zeigen, wie gut sich Tradition und Transformation verbinden lassen.

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Die ESAF-Kommunikation, die Festland für EY kreiert hat, greift diesen Aspekt auf. Die Key Message «Schwung oder Uufschwung?» und das Key Visual, das Hobelspäne in einer Zeitraffer-Animation zeigt, schlagen eine Brücke zwischen Sägemehl-Arena und Wirtschaftsparkett. 

Der Auftritt knüpft an die globale Kampagne «Better Questions» an und ist Teil der strategischen Plattform «New Reality Movement», die Festland und EY für die DACH-Märkte entwickelt haben. Die Sägemehl-Animation, welche sich an die Farbexplosion der New-Reality-Plattform anlehnt, wurde mit dem 3D-Studio I/O FX entwickelt.

Zu sehen sind die Sujets auf Plakaten und E-Boards sowie auf Social Media. Einen vertieften Einblick in die Partnerschaft von EY und ESAF liefert die New Reality Blog, wo man unter anderem erfährt, welche Schwünge auch im Business zum Erfolg führen.

Verantwortlich bei Ernst & Young: Thomas Sucic (Head Brand, Marketing and Communications Switzerland); Jessica Weissberg (Senior Associate Core Business Services). Verantwortlich bei Festland: Andi Ackermann (Host); Othmar Geser (Product Lead); Elena Neff (Process Lead); Marco Casile (Concept/Text); Robert Schiwy (Design); Sandro Fischer (Interaction).

Personalisierung wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil

Komfort vor Preis: Auf der Suche nach geeigneten Lieferanten bevorzugen Einkäufer zunehmend Anbieter, die über Webshops individuelle Angebote realisieren und mit massgeschneiderten Prozessen einen effizienten Online-Bestellprozess ermöglichen. Dies zeigt die B2B-E-Commerce-Studie von Sana Commerce.

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Der aktuellen Studie «Der digitale Wandel im B2B-Einkauf – Report2019» von Sana Commerce zufolge ist für knapp ein Drittel (29 Prozent) der Einkaufsentscheider weltweit eine personalisierte, konsequent auf ihre Anforderungen ausgerichtete Einkaufserfahrung im B2B-Online-Handel wichtig und hat erheblichen Einfluss darauf, für welche Anbieter sie sich letztlich entscheiden. In der DACH-Region liegt ihr Anteil mit 33 Prozent sogar noch etwas höher.

Wesentliches Kriterium für eine personalisierte Einkaufserfahrung ist für fast die Hälfte der weltweit Befragten (45 Prozent) die Angabe kundenspezifischer Preise. Jeweils 38 Prozent erachten massgeschneiderte Angebote und Versandoptionen als besonders wichtig. Und 36 Prozent nannten individuelle Zahlungsoptionen als entscheidenden Bestandteil eines personalisierten Einkaufserlebnisses. Eine ähnliche Gewichtung zeigt sich auch in der DACH-Region.

Das Serviceangebot ist wichtiger als der Preis

Bei der Evaluierung von Angeboten entscheidet für die Mehrheit der weltweit befragten Einkäufer (39 Prozent) die Servicequalität der Anbieter darüber, bei welchem Lieferanten sie ein bestimmtes Produkt letztlich ordern. Wenig überraschend rangiert mit 37 Prozent auf dem zweiten Platz der günstigere Preis, gefolgt von Produkteigenschaften und Zahlungskonditionen mit jeweils 31 Prozent. Dahinter rangieren die Lieferoptionen mit 30 Prozent und die Produktverfügbarkeit mit 29 Prozent.

Auch für die Einkäufer in der DACH-Region ist das Serviceangebot mit 38 Prozent das wichtigste Kriterium bei ihrer Entscheidung für einen Lieferanten. Interessant ist, dass im DACH-Raum die Lieferkonditionen mit 37 Prozent sowie die Produktverfügbarkeit mit 36 Prozent deutlich höher gewichtet werden – der Preis spielt mit 32 Prozent eine vergleichsweise geringere Rolle.

Komfort und Effizienz sind entscheidend

Als weitere wichtige Aspekte für die Auswahl von Lieferanten identifiziert die Studie zudem bestimmte Webshop-Funktionalitäten, die Einkäufer für einen effizienten Bestellprozess unterstützen. Demnach stehen für jeweils 27 Prozent der Befragten ein einfacher und schneller Checkout sowie unkomplizierte Nachbestellungen auf der Prioritätenliste ganz oben. 26 Prozent wünschen sich kürzere Lieferzeiten und eine verbesserte Sendungsverfolgung. Für 24 Prozent ist eine grössere Produktauswahl wichtig, und 23 Prozent legen auf eine bessere Beschreibung der Produkteigenschaften Wert. Diese Tendenz spiegelt sich auch in der DACH-Region wider.

Als wichtigste Key Performance Indikatoren (KPIs) im Beschaffungsprozess nannten 39 Prozent der professionellen Einkäufer weltweit Kosteneinsparungen als oberstes Businessziel, dicht gefolgt von Effizienzsteigerung sowie Erhöhung der internen Kundenzufriedenheit mit jeweils 36 Prozent und der Reduzierung von Verwaltungskosten (30 Prozent).

Interessant ist hier der internationale Vergleich: Während in Nordamerika Kosteneinsparungen mit 49 Prozent den mit Abstand wichtigsten KPI darstellen, ist dieser Aspekt in den Benelux-Ländern mit lediglich 29 Prozent deutlich niedriger bewertet. Dort rangiert die Verbesserung der internen Kundenzufriedenheit mit 35 Prozent auf Rang eins.

Im DACH-Raum zeigt sich eine etwas andere Gewichtung: Hier spielen interne Kundenzufriedenheit und Reduzierung der Verwaltungskosten mit jeweils 35 Prozent die zentrale Rolle. Kosteneinsparungen rangieren dagegen mit 32 Prozent nur an dritter Stelle. Und die Steigerung der Effizienz im Beschaffungsprozess liegt mit lediglich 25 Prozent abgeschlagen auf den hintersten Plätzen.

Dazu kommentiert Michiel Schipperus, CEO und Managing Partner von Sana Commerce: «Für B2B-Anbieter ist das Verständnis der Anforderungen und Erwartungen professioneller Einkäufer von entscheidender Bedeutung, um bei vergleichbaren Warenangeboten im Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Unsere aktuelle Studie zeigt: Unternehmen, die über ihren Webshop eine personalisierte Einkaufserfahrung bieten, setzen sich häufig nicht nur als bevorzugte Lieferanten durch – sie werden auch dafür geschätzt, dass sie ihre Kunden effektiv bei der Erfüllung ihrer KPIs unterstützten. Die Grundlage dafür ist die Integration von Webshops mit internen Systemen wie dem ERP: Dies gewährleistet zum einen, Kunden verlässliche Informationen, etwa zu Lagerbeständen, Preisen oder Lieferoptionen personalisiert und in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Es vereinfacht für Kunden zudem, über detaillierte Produktbeschreibungen und individuelle Zahlungskonditionen auch komplexe Kaufentscheidungen zu treffen.»

Konsistente Omnichannel-Strategie ist das Erfolgskonzept

Die Studie von Sana Commerce macht auch deutlich, dass B2B-Unternehmen bereits heute einen Grossteil ihrer Produkte über das Internet bestellen: Demnach beziehen B2B-Unternehmen aktuell durchschnittlich knapp zwei Drittel (64 Prozent) ihres gesamten Warenbedarfs online und nur rund ein Drittel (36 Prozent) über Offline-Kanäle. 

Betrachtet man die prozentualen Anteile von Online- und Offline-Käufen innerhalb der B2B-Organisationen genauer, ergibt sich folgendes Bild: Während international derzeit lediglich sechs Prozent der Unternehmen angaben, alle Produkte ausschliesslich online zu bestellen, kaufen aktuell 85 Prozent mindestens die Hälfte und 57 Prozent sogar drei Viertel ihrer Waren über das Internet.

Diese Zahlen sind über alle Regionen und Branchen hinweg weitgehend homogen und unterstreichen den hohen Stellenwert des Online-Kanals im B2B-Beschaffungsprozess. Dennoch hat die Möglichkeit, offline einzukaufen – beispielsweise über Vertriebsmitarbeiter – im B2B-Umfeld nach wie vor eine wichtige Bedeutung und sollte von Unternehmen keinesfalls vernachlässigt werden. 

Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der weltweit Befragten sagten, auch weiterhin Angebote per E-Mail zu bevorzugen. 36 Prozent möchten direkt über den Webshop Zugang zu Angeboten, während 34 Prozent für Offerten ein persönliches Telefongespräch bevorzugen. 
In DACH präferieren sogar 63 Prozent Angebote via E-Mail, 39 Prozent über den Webshop und 30 Prozent telefonisch.
Interessanterweise möchte mit 22 Prozent immer noch knapp ein Viertel der Einkäufer weltweit (DACH 24 Prozent) auch weiterhin Angebote über Fax erhalten.

Insgesamt nannten 41 Prozent der Befragten weltweit E-Mail als wichtigsten Einkaufskanal im B2B-Beschaffungsprozess, gefolgt von E-Commerce mit 28 Prozent und Telefon mit 25 Prozent.

All dies unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit für Lieferanten, über alle Vertriebskanäle hinweg eine konsistente, personalisierte Omnichannel-Einkaufserfahrung zu gewährleisten, um Kunden nachhaltig an sich zu binden.

Die Umfrage unter B2B-Organisationen in Europa und Nordamerika wurde vom Marktforschungsunternehmen Sapio im Auftrag von Sana Commerce durchgeführt. Das Panel umfasste Industrien wie Lebensmittel und Getränke, Elektronik, Automobil, Baustoffe und Medizinbedarf.

Weltweit wurden 560 B2B-Unternehmen befragt, davon 152 aus der DACH-Region, was einem Anteil von 27 Prozent entspricht.

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