Zeit für einen Richtungswechsel: KSP lanciert den SP-Wahlkampf

Am Dienstag stellt die SP in Bern die Plakate für den Wahlkampf 2019 vor. Kreiert hat sie die Zürcher Agentur KSP.

«Die SP kämpft für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für mehr Investitionen in erneuerbare Energien und damit in den Klimaschutz, für tiefere Krankenkassenprämien und für gute Arbeitsplätze auch für Menschen über 50. Genau diese Themen nimmt die Plakatkampagne auf», sagt Nadine Masshardt, politische Wahlkampfleiterin und SP-Nationalrätin.

Für die Umsetzung der Sujets zeichnet KSP Krieg Schlupp Partner verantwortlich. Mit einer Raviolidose, Stofftieren oder Geburtstagskerzen visualisiert und dramatisiert die Agentur die einzelnen Themen. Ohne jeweils ein zu grosses Drama daraus zu machen. Der so entstandene Auftritt soll in den Einzelsujets konkret, in den Inhalten und Zielen und in der Gesamtwirkung positiv und konstruktiv wirken.

Für Christian Levrat, Ständerat und SP-Präsident und viele andere bedeutet die letzte Legislatur vier verlorene Jahre. Mit den vier Kernthemen und den übergeordneten Sujets sollen die SP-Wähler mobilisiert werden, um am 20. Oktober neue Mehrheiten und damit einen Politikwechsel herbeizuführen.

Verantwortlich bei SP Schweiz: Christian Levrat (Ständerat, Präsident SP Schweiz); Nadine Masshardt (Nationalrätin, politische Wahlkampfleitung); Rebekka Wyler (Co-Generalsekretärin SP Schweiz); Philipp Ryf (Kampagnenleitung SP Schweiz). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Creative Direction); Michelle Mancina, Florence Schaffter, Anita Kummer (Art Direction); Nico Kesper, Daniel Zehnder, Olivia Elger (Text); Tiffany Gaggia (Beratung); Noemi Rubera (DTP); Nicolas Bruni (Fotografie); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung).

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Matchcom lanciert Vermarktungskampagne für den Guggachpark

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen voran. Auch in der Vermarktung von Immobilien bieten sich spannende, neue Möglichkeiten. Im Auftrag von Livit realisierte Matchcom eine fast ausschliesslich elektronische Vermarktungskampagne für den Guggachpark im Zürcher Kreis 6.

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Das Projekt in Zürich Unterstrass bietet Familien, Singles, Paaren und Best Agers ein zentral gelegenes Zuhause. Für die 252 Mietwohnungen am Käferberg kann man sich online bewerben. Matchcom lieferte das gesamte Kommunikationspaket aus einer Hand. Für die Object Identity und das Naming mit Claim zeichnete die Agentur genauso verantwortlich wie für Konzept und Strategie. Herzstück der Kampagne ist die Website, inklusive Isometrie, Wohnungsfinder, Visualisierungen, 360-Grad-Wohnungsrundgang und Factsheets.

Auf der Website wird den Besuchern die fiktive Bewohnerin Alex vorgestellt. Alex führt auch durch den Wohnungsfinder – Interessenten suchen über das Wohnungsangebot die ideale Wohnung mit bis zu drei Favoriten. Speziell daran ist, dass für jede Wohnung ein Ausblick der passenden Aussicht existiert. 

Zudem wurde auch ein Virtual Promoter – die fiktive Bewohnerin Alex – eingesetzt, der rund um die Uhr verfügbar ist und vorbeigehende Passanten anspricht. Dazu wurde eine Schauspielerin im Studio aufgenommen und in eine App programmiert. 

Alex führt Interessenten auf einem Monitor in Lebensgrösse durch das Angebot und reagiert mittels berührungsloser Interaktion auf sie. So lassen sich der Guggachpark und die Umgebung auf moderne und überraschende Art kennenlernen. Matchcom lieferte das Textskript sowie Screendesign und Branding.

Ausserdem zeichnet die Agentur für die Google Ads Kampagne, die Facebook- und Instagram-Kampagne, den Newsletter, die Vermarktungstafel und die Bauwand verantwortlich. 

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Verantwortlich bei Livit: Alexandra Piccin, Mathias Böttge. Verantwortlich bei Match Communications: Roland Sennhauser, Sumaia Youssef.

Esra Yiğit verstärkt das Team von Reach Partners

Als Verantwortliche für Account und Project Management verstärkt Esra Yiğit das Team der Zürcher Agentur Reach Partners.

Zuletzt war Esra Yiğit bei Globus als Marketing Manager für die Entwicklung und den Aufbau der Partner Business Strategie zuständig. Als Brand Director bei Publicis sowie als Senior Consultant bei The House Agency hat Esra zuvor auf Agenturseite langjährige Erfahrung im Account Management und in der Leitung anspruchsvoller Projekte gesammelt. Bei Reach Partners übernimmt Esra die Betreuung der Schlüsselkunden und wird das Team mit ihrem fundierten Know-how im Management von nationalen Accounts ergänzen.

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Andi Gemperle ist neuer Account- und Media-Analyst bei Direct Mail Company

Seit Anfang August 2019 arbeitet Andi Gemperle als Account- und Media-Analyst am Standort Urdorf für Direct Mail Company. Erwar zuletzt als Senior Print Planner bei Mediacom in Zürich tätig.

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Zu den Hauptaufgaben des 44-Jährigen gehören Beurteilung und Interpretation von Marktforschungsdaten sowie die Entwicklung und Umsetzung von periodischen qualitativen Marktforschungsstudien für DMC und Consumo. Ebenso verantwortet Andi Gemperle den Wissensaufbau und die Wissensvermittlung im Fachbereich Media für die Mitarbeitenden von Direct Mail Company sowie den First Level Support und das Datenmanagement für das CRM.

Von 2007 bis Mai 2018 bekleidete der eidgenössisch diplomierte Kommunikationsleiter (SAWI) verschiedene Positionen bei Publicitas, unter anderem als Senior Mediaplanner und Research Analyst. Von 2001 bis 2007 war Andi Gemperle als Project- und Product Manager bei Publimedia in Zürich beschäftigt, von 1997 bis 2000 als Sachbearbeiter Media- und Marketingservice bei Ringier Zeitschriften. Nach seiner Ausbildung war er 1995 beim damaligen Unternehmen Publimedia in die Branche eingestiegen. 

Neue SVP-Kampagne sorgt auch Partei-intern für rote Köpfe

Einmal mehr sorgt vor den Wahlen ein SVP-Plakat für Empörung. Ob diese Form der Aufmerksamkeit der Partei eher nützt oder schadet, ist unter Kampagnen-Profis umstritten.

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Am Sonntag veröffentlichte die SVP Schweiz ihre neuen Kamapgnenplakate auf Social Media. «Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören? Lieber #SVPwählen!», so der Text zum Sujet, das für Empörung sorgte: Würmer, welche die Farben der politischen Gegner und der EU tragen, zerfressen einen Apfel, der die Schweiz symbolisiert.    

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Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten – und eher überraschend wurde auf Twitter umgehend aus den eigenen Reihen Richtung Parteispitze geschossen. SVP-Nationalrat und Kommunikationsberater Claudio Zanetti hat für die neue Kampagne wenig übrig. «Das auf dem Bild sind weder Linke noch Nette. Das ist Gewürm, das man ausrottet. Was versprecht Ihr euch von dieser unsäglichen Bildsprache? Wer soll einen da noch ernst nehmen?»

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Wie die Tamedia-Zeitungen schreiben, sorgte die Bildsprache auch bei anderen SVP-Vertretern für Unmut. Pentti Aellig, früherer Präsident der SVP Schaffhausen und Nationalratskandidat, brachte den Erfolg der eigenen Sektion direkt mit der Wähleransprache in Verbindung: «In Schaffhausen haben wir auch deshalb einen SVP-Wähleranteil von 35 Prozent, weil wir auf solche Plakate verzichten», twitterte Aellig direkt an SVP-Präsident Albert Rösti. Gefolgt von der Bitte: «Denk an all die überparteilichen Kommissionen & Listenverbindungen – und stoppe dieses Sujet.»

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Die antisemitische Hetzschrift Der Stürmer stellte in Nazi-Deutschland Juden unter anderem als Würmer dar – auf Twitter zogen zahlreiche User Parallelen zu den damals verwendeten Bildern.

 

Den politischen Gegner als «Gewürm» oder «Ungeziefer» darzustellen, sei einer demokratischen Partei nicht würdig, lautete der Tenor. Die Partei sei diesmal zu weit gegangen, finden manche, eine solche Darstellung dürfe man nicht kommentarlos hinnehmen. Andere schreiben, die SVP zeige nun ihr wahres Gesicht. Wiederum andere mahnen, nicht in die Falle zu tappen: Jede Reaktion auf die kalkulierte Provokation nütze der SVP.

 

Kalkulierte Provokation

Auch Kampagnen-Profis beurteilen die Frage nach dem Nutzen unterschiedlich. Mark Balsiger erinnert in seinem Blog an das Messerstecher-Inserat vor 25 Jahren. Das Muster sei stets dasselbe, schreibt er. Ein Leadmedium erhalte das Sujet exklusiv, andere Medien zögen sofort nach. Tausende teilten es reflexartig auf Facebook und Twitter.

«Jedesmal steht die Forderung im Raum, dass die Provokateure das Sujet zurückziehen. So hält sich das Thema über mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen. Es sind die Gegner der SVP, die mit ihren fiebrigen Reaktionen für eine enorme Reichweite sorgen. Das Muster funktioniert immer noch, die Gegner tappen wieder und wieder in dieselbe Falle, jedes Sujet geht viral durch die Decke.»

 

Von Problemen ablenken

Zwar gewinne die SVP mit dem Apfel-Würmer-Sujet am 20. Oktober kaum zusätzliche Stimmen, aber sie habe sich damit die Aufmerksamkeit geholt, schreibt Balsiger. Damit könne sie auch von drängenden Problemen wie Klimakrise oder Krankenkassenprämien ablenken. Der Aufstieg der SVP habe auch mit Aufmerksamkeitsökonomie zu tun. «Keine andere Partei hat so früh und so konsequent die Medienlogik verinnerlicht.»

Campaigner Reda el Arbi kommt in seinem Blog zu einem anderen Schluss. Er sieht im Sujet einen «Knieschuss». Das Plakat stelle alle politischen Gegner als Gewürm dar, als Ungeziefer, stellt er fest. Es sei «NSDAP-Kommunikation in Reinform, nicht mal mehr angedeutet oder versteckt».

 

Geschenk an die Linke

Der konservative, bürgerliche Wähler der SVP dürfte sich durch dieses Plakat abgestossen fühlen, schreibt el Arbi weiter. «Die Querelen über die Ausrichtung der SVP belasten die Partei intern schon lange. Dies dürfte weitere Wähler von der Urne abhalten.»

Der normale rechtsbürgerliche Bauer, Handwerker, KMUler wolle keine Nazi-Plakate für seine Partei. Und nur mit Rechtsextremen liessen sich in der Schweiz zum Glück keine Wahlen gewinnen. «Noch nie hat der politische Gegner den Linken vor einer Wahl so stark geholfen», schreibt el Arbi. Negative Publicity gebe es durchaus. Das Plakat und die defensive Kommunikation des Parteipräsidenten lasse die Partei schwach und verzweifelt wirken.

 

Parteiinterne Kritik

Tatsächlich äusserten sich auf Twitter auch einzelne SVP-Politiker kritisch. Oft zitiert wurde der Zürcher Nationalrat Claudio Zanetti, der als Hardliner gilt. «Das auf dem Bild sind weder Linke noch Nette. Das ist Gewürm, das man ausrottet», schriebt er auf Twitter und fragte: «Wer soll einen da noch ernst nehmen?»

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Nationalratskandidat Michael Frauchiger von der SVP Zürich schrieb: «Lachen? Weinen? Schämen? Ich weiss es nicht! Ich zweifle an der Parteileitung der SVP je länger je mehr. Die Werbefirma muss m.E. ausgetauscht werden, inkl. derjenigen, die so etwas durchwinken und bezahlen!»

 

Kein Wurm für die BDP

Der Basler SVP-Kantonsrat Pascal Messerli findet das Plakat «schlecht und ungeschickt», der Schaffhauser SVP-Kantonsrat Pentti Aellig rief die Parteileitung mit Blick auf Listenverbindungen dazu auf, das Sujet zu stoppen. Manche Kommentatoren in den sozialen Medien äusserten den Verdacht, auch das gehöre zur Inszenierung.

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Politiker anderer Parteien versuchten derweil, der Empörungsfalle mit einem anderen Ansatz zu entgehen. So schrieb BDP-Präsident Martin Landolt (GL) auf Twitter: «Mich wurmt am meisten, dass die gelb-schwarzen Würmer fehlen…»

Die Verantwortung für das Apfel-Sujet trägt der Berner Nationalrat Adrian Amstutz (BE). «Als Wahlkampfleiter trage ich die Verantwortung. Punkt», sagte er in einem Interview mit Blick.ch. Die SVP wolle die direkte Demokratie retten. «Die Nazis machten genau das Gegenteil; sie haben (…) eine Diktatur errichtet.» (hae/SDA)

Auf Twitter gab es zahlreiche Reaktionen drauf, die meisten davon negativ. Viele erinnerten daran, dass die Bildsprache an nationalsozialistische Propaganda anknüpfe. Darstellungen aus dem NS-Blatt Der Stürmer mit Apfel und Wurm wurden zum Vergleich herangezogen.

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Ikea Schweiz und Pinterest starten gemeinsame Kampagne mit Gewinnspiel

Ikea und Pinterest starten in dieser Woche zum ersten Mal eine gemeinsame Kampagne in der Schweiz zum Thema Einrichtung und Dekoration für das Schlafzimmer. Pinterest-Nutzer sollen dabei ihr persönliches «Träumezimmer» planen.

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Bis zum 1. September 2019 können Nutzer auf Pinterest eine Pinnwand erstellen, auf der sie ihr Träumezimmer planen. Sie haben damit die Chance, Ikea-Geschenkkarten im Gesamtwert von 5000 Franken zu gewinnen, um ihr Projekt in die Tat umzusetzen.
 
Ikea Deutschland hat mit «Gemütliche Weihnachten» und «Draussenzimmer» bereits Kampagnen durchgeführt, die nach dem gleichen Prinzip funktionierten. Im Rahmen dieser Kampagnen wurden bisher über 23’000 Pinnwände von Nutzern erstellt und Ikea konnte mehr als 30’000 Follower hinzugewinnen.

«Wir waren beeindruckt von den Ergebnissen der Ikea Deutschland Kampagnen und freuen uns, dieses Erfolgsrezept jetzt auch in der Schweiz auszuprobieren», sagt Ines Bolter, Project Leader Marketing Campaigns bei Ikea Schweiz.

Alle Details zur Kampagne finden Interessierte auf der Seite Träumezimmer.ch. Inspiration für das Erstellen der eigenen Pinnwand zum Thema «Träumezimmer» bietet die gleichnamige Pinnwand, die mit Unterstützung der Wohnexpertinnen Patrizia von Lilaliv und Sabrina von Healthy & Happy mit Ideen befüllt wird.

Die Aktion findet in enger Zusammenarbeit von Pinterest und Ikea Schweiz statt. Pinterest begleitet die Kampagne im Produkt, beispielsweise in den Highlights und über die eigenen Kanäle. 

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Lars Neumann neu in der Geschäftsleitung von Webrepublic

Die Zürcher Agentur Webrepublic erhält mit dem bisherigen Director SEA Lars Neumann Verstärkung in der Geschäftsleitung. Er übernimmt die Leitung der Bereiche Media, Performance Marketing und Data and Technology.

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Die Geschäftsleitung von Webrepublic: Lars Neumann, Tobias Zehnder, Tom Hanan, Hannes Gasser und Chris Hanan (v.l.n.r.).

 

Seit 2010 prägt Lars Neumann die Entwicklung der Agentur massgeblich mit. Als Search Specialist betreute er die ersten Kunden der Agentur und war stark beim Ausbau des Serviceportfolios involviert. Weiter war er verantwortlich für das Qualitätsmanagement sowie für die Ausbildung neuer Mitarbeiter. 2015 übernahm er die Leitung des Bereichs SEA, den Kernbereich der Agentur mit mittlerweile über 65 Mitarbeitenden. Neumann ist zudem Dozent für Digitales Marketing an der Universität Zürich. Er absolvierte ein Masterstudium in Soziologie an der Universität Zürich.

Aus der Badener Agentur Schärer wird neu die Agentur Visàvis

Nach 20-jährigem Bestehen beginnt bei der Badener Agentur Schärer eine neue Ära. Shady Ashong und Simon Schleuniger übernehmen die Aktien des Unternehmens zu gleichen Teilen von Mitbegründer und Alleinaktionär Andreas Schärer im Rahmen eines Management-Buyouts und zeichnen nun neu als Inhaber verantwortlich. Bereits seit Anfang 2019 wurde die Agentur von den beiden als Doppelspitze geführt.

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Simon Schleuniger und Shady Ashong.

 

Mit der neuen Führung erhält die Agentur auch gleich einen neuen Namen, der die Philosophie noch pointierter zum Ausdruck bringt: Per 19. August erfolgt die Umbenennung in Visàvis. Andreas Schärer wird das Unternehmen noch bis Ende 2020 als strategischer Berater unterstützen und sich danach neuen Aufgaben und Herausforderungen widmen.

Ashong und Schleuniger können auch weiterhin auf eine langjährige Kundenbasis und ein bewährtes Team von rund 20 Kommunikationsprofis bauen.

Mit grossem Respekt würdigen die beiden neuen Agenturinhaber die Leistung des Unternehmensgründers, der seit 1999 als Gründungsmitglied die Agentur auf- und ausgebaut hat: «Andreas Schärer hat die Agentur mit Umsichtigkeit und Weitsicht durch die von vielen Veränderungen geprägten letzten zwei Jahrzehnte der Werbebranche geführt. Das inspiriert uns sehr.»

Dazu sagt Andreas Schärer: «Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich nun das Unternehmen in gute Hände weitergeben kann – Shady Ashong und Simon Schleuniger sind zwei Top-Kommunikationsprofis mit viel Engagement und Herz, die sich optimal ergänzen. Ich bin überzeugt, dass der Agentur eine sehr erfolgreiche Zukunft bevorsteht.»

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Adreas Schärer.

 

Der neue Name steht für ein partnerschaftliches Miteinander

Der neue Name Visàvis steht für die besonderen Eigenschaften der Agentur und ihrer Mitarbeitenden. Kundennähe, ein partnerschaftliches Miteinander, eine enge Verbindung zwischen den Mitarbeitenden und ihren Kunden – gleich ein mehrfaches vis-à-vis also, «Diese Werte leben wir schon seit langem – nun wird es Zeit, dass diese auch in unserem Namen zum Ausdruck kommen», sagt Simon Schleuniger, der in der umfirmierten Agentur die Abteilungen Kreation und Events leitet. «Wir sind weder eine unpersönliche Kommunikationsfabrik noch eine Glamour-Werbeagentur mit zu grossen Egos. Wir sind eine fokussiert und seriös arbeitende Agentur, die seit jeher für nachhaltige Kommunikation und solides Handwerk auf höchstem Niveau steht. Die Zufriedenheit und der Erfolg unserer Kundinnen und Kunden stehen bei uns im Zentrum unserer Arbeit», so Shady Ashong, zuständig für die Bereiche Digital und Beratung.

Dies ist sicher ein Hauptgrund dafür, dass die Badener Agentur langjährige und enge Partnerschaften mit ihren Kundinnen und Kunden, Schenker Storen, Hero, Kärcher, Aargauische Gebäudeversicherung, Privera und vielen mehr, pflegt.

 

Die Full-Service-Agentur mit eigener Event-Location

Visàvis ist und bleibt eine Full-Service-Agentur mit dem Fokus auf Kreation, Digital und Events. Die Agentur verlässt sich dabei auch in Zukunft auf die langjährige Erfahrung und das Fachwissen ihrer kompetenten Mitarbeitenden. Ausserdem verfügt sie über ein breites Netzwerk an Partnerinnen und Partnern, wie beispielsweise die digitale 3D-Fabrik Visual Now. Und noch eine Besonderheit hat Visàvis zu bieten: Ab dem 1. September 2019 erweckt sie die Kultur- und Eventlocation «Druckerei» zu neuem Leben und übernimmt das Management. Im selben Gebäude in Baden steht die Location ab September für Anlässe, wie GVs, Produktpräsentationen, Kulturanlässe, Lesungen, Firmen- und Privatanlässe für bis zu 250 Personen zur Verfügung.

Neuer Standort «Matte Lab»: Republica feiert Opening Party

Seit Anfang April ist die Berner Kreativagentur Republica an der Wasserwerkgasse 31 zu Hause und hat dort als Mitinitiatorin den Innovations-Space «Matte Lab» mit zahlreichen beteiligten Co-Workern aus der Taufe gehoben. Am Freitag wurde gemeinsam mit rund 250 Gästen eine rauschende Opening-Party gefeiert.

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Die Agentur Republica bricht im 20. Jahr ihres Bestehens zu neuen Ufern auf: Am 1. April verliess die Agentur aufgrund eines Eigentümerwechsels ihr langjähriges Zuhause und packt an der Wasserwerkgasse 31 ein wegweisendes neues Projekt an. Zwar liegen die alte und die neue Adresse nur wenige Meter auseinander, das Setup am neuen Standort im Berner Mattequartier ist jedoch – vom spektakulären Aare-Blick einmal abgesehen – ein ganz anderes.
 

 

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Das Team von Republica am neuen Standort (Fotos: zVg).

Kreative Innovation und Zusammenarbeit

Republica-CEO Bala Trachsel hat gemeinsam mit Karl Zimmermann, CEO des KMU Nachfolgezentrums, den Innovations-Space «Matte Lab» gegründet, in dem Co-Creation und ideengetriebenes Arbeiten im Zentrum stehen. «Die Berner Matte ist Teil unserer Agentur-DNA», erklärt Bala Trachsel. «Daher war uns von Anfang an klar, dass wir nicht weit vom alten Standort weg wollen. Es war ein richtungsweisender Zufall, dass direkt nebenan die Räumlichkeiten der Karl Zimmermann AG frei wurden.» Karl Zimmermann, der das Metallbau-Unternehmen während 25 Jahren in dritter Generation geführt hat und heute KMU hinsichtlich Nachfolgeregelungen berät, ergänzt: «Während mehrerer Monate haben wir voller Tatendrang gemeinsam Pläne geschmiedet und die ehemaligen Produktions- und Montagehallen zu einer Heimat für Innovatoren umgebaut, die es Macherinnen und Machern mit Unternehmergeist erlaubt, Chancen zu ergreifen.»

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Bala Trachsel und Karl Zimmermann, die Schöpfer des Matte Lab.

 

Neben Republica und dem KMU Nachfolgezentrum beherbergt das «Matte Lab» die Eventagentur Eventicum (Beatrice Trachsel), Krippendorf Systems (Sabine Krippendorf, systemische Organisationsentwicklung und Marketing), Snabbt (Dave Studer, digitale Transformation), Vonmerz (Fabian Merz, Werbestrategie und Kommunikationsberatung), Buergy (Fabian Bürgy, Creative Direction) und Luna de Miel (Cornelia Werren, Hochzeitsplanung). Ausserdem ist mit dem selbstfahrenden Fahrzeug ein Innovationsprojekt von Bernmobil eingemietet.

Neue Ideen und Strategien mit lokaler Verankerung

Vieles ist anders, ein zentraler Punkt ändert sich für Republica aber auch in Zukunft nicht: die starke lokale Verankerung. «Wir haben einen engen Bezug zum Standort Bern und pflegen langjährige Beziehungen mit einer treuen Kundschaft, bestehend aus KMU und Grossunternehmen», erklärt Bala Trachsel weiter. «Als agile Agentur zeichnet uns aus, dass wir uns immer wieder neu erfinden und mit Mut und Experimentierfreude Neues schaffen. Dabei setzen wir auf fundierte Strategien, enge Zusammenarbeit und kreative Innovation. Im ‘Matte Lab’ können wir und unsere Co-Worker gegenseitig voneinander profitieren und treten so noch schlagkräftiger am Markt auf. Wenn andere den Platz Bern verlassen, legen wir erst richtig los», so Bala Trachsel.

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Bala Trachsel mit Beatrice Trachsel (rechts), der Geschäftsführerin von Eventicum.

Networking an sommerlicher Opening Party

Dass das Konzept «Matte Lab» auf Anklang stösst, wurde an der Opening Party klar: Rund 250 Kunden und Partner nutzten die als sommerliche Pool-Party inszenierte Eröffnung für das Networking mit neuen Kollegen oder die Pflege bewährter Partnerschaften und feierten bis in die frühen Morgenstunden.

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Adrian Erni von Republica (links) mit Filmproduzent Def Kallen.

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Andrea Luder, Emediately, und Wolfgang Schickli, Bernexpo Group.

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Bruno Battaglia, Ilknur Közcer Kazan und Rolf Krähenbühl (v.l.), alle Bernexpo Groupe.

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Nadja Ender und Bobby Gertsch, beide Promoton.

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Dani Ernst, FurrerHugi, und Urs Sahli, Republica (v.l.).

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Eugen Brunder, Aroma, und Jennifer Somm, Bernexpo Groupe.

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Die Geschäftsleitung von Republica: Aysun Merz, Margit Fellerer und Bala Trachsel (v.l.).

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Isabelle Fretz (links) und Stefanie Berchtold, beide Republica, mit Markus Reichenbach, Grafiker.

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Anna Affolter, Moderatorin, und Nora Müller, Republica (v.l.).

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Peter Scheurer, Radio Bern1, und Daniel Beyeler, Bernexpo (v.l.).

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Lara Gross und Kim Krippendorf, beide Republica (v.l.).

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Das Sport Gastro Catering.

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DJ Zmi.

Neuer Leiter «LifeCycle Solutions» bei Heidelberg Schweiz

Pascal Rölli übernimmt ab 1. September 2019 beim Druckmaschinen-Hersteller Heidelberg Schweiz die Leitung des Geschäftsbereichs «LifeCycle Solutions».

Er übernimmt unter anderem die Aufgaben von Marcel Castelberg, der nach sechs Jahren bei Heidelberg Schweiz in den Ruhestand tritt. Es ist laut Mitteilung sein Verdienst, den Geschäftsbereich Consumables erfolgreich im Markt etabliert zu haben. Seit seinem Eintritt im Jahr 2013 konnten die Marktanteile der Saphira-Produkte von Jahr zu Jahr gesteigert werden.

Pascal Rölli arbeitet seit 2002 bei Heidelberg Schweiz. Er war vorerst im Verkauf von Verbrauchsmaterial und CtP-Systemen engagiert, bevor er im Jahr 2005 die Aufgaben als Sales Account Manager für die Bogenoffsetmaschinen in allen Formatklassen übernahm. In dieser Funktion betreute er die Kunden im Raum Luzern/Aargau /Bern, in der Nordwestschweiz und teilweise in Zürich. 2003 schloss Pascal Rölli an der Technikerschule in Bern im Fachgebiet Medienmanagement ab. Im Rahmen eines Nachdiplomstudiums folgte 2015 an der HSO eine Ausbildung zum Diplomierten Betriebswirtschafter.

Der Geschäftsbereich LifeCycle Solutions umfasst den Vertrieb sämtlicher Verbrauchsmaterialen, die 2S-Verträge , die Prinect-Technologie mit der Workflow-Software und den CtP-Systemen der Suprasetter-Baureihen, Subscription sowie das dazugehörige Backoffice.

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Presserat rügt Tages-Anzeiger und Weltwoche

Der Presserat rügt den Tages-Anzeiger und die Weltwoche. In zwei anderen Fällen wurden sowohl Weltwoche wie auch Blick vom Vorwurf, gegen den Journalistenkodex verstossen zu haben, freigesprochen.

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Der Presserat heisst eine Beschwerde gegen den Tages-Anzeiger teilweise gut. Der TA hatte eine Frau und Mutter nicht konkret mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Journalisten sind jedoch verpflichtet, Betroffene zu schweren Vorwürfen anzuhören.

Der Tages-Anzeiger hatte eine Recherche mit dem Titel «Mehr braun als grün» über den Sorgerechtsstreit eines unverheirateten Paars publiziert. Der betroffenen Frau und Mutter wurde vorgeworfen, ihrem Sohn kurzzeitig medizinische Versorgung verweigert zu haben. Daneben zählte der Autor Indizien auf, die darauf hinwiesen, dass die Frau Mitglied der «Anastasia-Sekte» sei. Die Anastasia-Bewegung ist eine in der Schweiz noch wenig bekannte Organisation. Laut Tages-Anzeiger kennzeichnen sie rassistisches Gedankengut und antisemitische Ideen; Hakenkreuze gehören zu ihren Symbolen.

Der Autor schrieb der Frau erst einen Tag vor der Drucklegung des lange recherchierten Artikels ein sehr vage formuliertes Mail. Die Frau antwortete nicht. Der Presserat befand, die Zeitung hätte nachhaken müssen. Denn schwere Vorwürfe sind Betroffenen konkret und zeitig zu unterbreiten, damit sie ihren Standpunkt darlegen können.

Beschwerde gegen Weltwoche in einem Fall gutgeheissen

Nationalrat Hans-Peter Portmann ist mit gleich drei Beschwerden gegen Weltwoche und Blick an den Schweizer Presserat gelangt. Bei zwei Beschwerden ging es um die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats. Die Abstimmung zu einem Vorstoss von FDP-Nationalrat Portmann bezüglich des Uno-Migrationspaktes war in der Weltwoche von Autor und Alt-Nationalrat Christoph Mörgeli dahingehend kommentiert worden, dass Portmann nicht einmal seine eigenen Fraktionsmitglieder überzeugen konnte.

Aus der Reaktion Portmanns auf diese Kolumne – er hatte per Mail eine Richtigstellung verlangt – konnte jedoch auf das Abstimmungsverhalten der Parteien geschlossen werden. Dies wurde wiederum vom Blick aufgegriffen, der berichtete, dass Portmann mit dem Mail das Kommissionsgeheimnis verraten habe und dass Kommissionspräsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter dem nachgehen würde.

Aus diesem Fall ergaben sich zwei Beschwerden, die jedoch beide abgelehnt werden. Aus Sicht des Presserates hat weder der Blick die Wahrheitspflicht verletzt, noch wäre die Weltwoche zu einer Richtigstellung verpflichtet gewesen oder hatte eine solche verweigert.

Gutgeheissen hat der Presserat hingegen Portmanns dritte Beschwerde. Sie hatte ein Editorial von Nationalrat und Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel zum Gegenstand. Unter dem Titel «Volksverächter» kommentierte Köppel in sehr markigen, aber zulässigen Worten Portmanns Auftritt in einer Fernsehsendung zur sogenannten Selbstbestimmungsinitiative.

An einer Stelle suggeriert Köppel durch den Einschub «so Portmann», dieser habe in der Talkshow von der «reissenden Bestie Volk» gesprochen. Die Formulierung wird den Leserinnen und Lesern als indirektes Zitat präsentiert, obwohl sie Portmann in der Sendung weder so noch ähnlich benutzt hat. Durch diese unsachgemässe Quellenbearbeitung entstellt die Weltwoche die Meinung von Portmann und verletzt den Journalistenkodex.

Instagram ermöglicht Meldung mutmasslicher Fake News

Instagram geht nach eigenen Angaben verstärkt gegen Falschnachrichten vor. Ab sofort erhalten schrittweise alle Nutzer die Möglichkeit, dem Tochterunternehmen des US-Konzerns Facebook mutmasslich irreführende Botschaften melden zu können.

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Die neue Funktion solle gemäss Facebook-Sprecherin Stephanie Otway bis Ende des Monats allen Nutzern zur Verfügung stehen. Die Überprüfung der gemeldeten Botschaften würde dann durch externe Stellen vorgenommen.

Beiträge, deren Inhalte falsch seien, die aber nicht gegen die Richtlinien des Onlinedienstes verstiessen, werden den Angaben zufolge nicht gelöscht. Allerdings sollen sie anderen Nutzern nicht mehr unter einem Hashtag angezeigt werden. Bereits dadurch könnten Falschinformationen «erheblich in ihrer Reichweite begrenzt werden».

Facebook investiere massiv in die Verhinderung von Falschnachrichten, so Otway. In diesem Zusammenhang kündigte sie für die kommenden Monate weitere Updates an. Facebook sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, insbesondere in der Zeit von Wahlkampagnen nicht genug zu unternehmen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen. (SDA)

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