Halter Immobilien wird zu Tend: Schneiterpartner entwickelt den visuellen Markenauftritt

Der Immobiliendienstleister «Halter Immobilien» ändert den Namen und wird zu «Tend». Schneiterpartner zeichnet für das Rebranding verantwortlich.

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Bisher war die Geschäftseinheit Immobiliendienstleistungen «Halter Immobilien» bezüglich des visuellen Auftritts und Firmennamens noch eng an «Halter» angelehnt. Zur Stärkung der Positionierung als unabhängiger Dienstleister verleiht sich das Unternehmen mit dem Namen «Tend» nun eine neue Markenidentität.

Das Corporate Design von Tend wurde in Zusammenarbeit mit Schneiterpartner entwickelt. Die Agentur hat die von Tend eigens entwickelte Markenstrategie visuell umgesetzt und die Markteinführung begleitet. «Schneiterpartner ist es ausgezeichnet gelungen, in kürzester Zeit ein prägnantes wie einfaches Design zu entwickeln, das unsere Kultur und Werte optimal zum Ausdruck bringt», so Andres Stierli, Mitglied der Geschäftsleitung.

Das Projektteam hat das neue Erscheinungsbild konsequent in alle relevanten physischen und digitalen Touchpoints übersetzt und so einen kanalübergreifend integrierten Markenauftritt geschaffen.

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Der Juli war einmal mehr ein schwacher Werbemonat

Der Bruttowerbedruck liegt im Juli bei 463 Millionen Bruttofranken. Dies entspricht einer Steigerung um 1,8 Prozent verglichen zum Vorjahresmonat. Trotzdem ist das Sommerloch deutlich spürbar: Der Juli ist, wie schon in den beiden Jahren zuvor, der bisher werbeschwächste Monat des Jahres. Gesamthaft liegt der Werbedruck im bisherigen Jahresverlauf (YTD) noch leicht über dem Vorjahreswert (+2,5%).

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Die Branchenrangliste YTD widerspiegelt sich im Werbeverhalten des Monats Juli. Tabellenführerin Freizeit, Gastronomie und Tourismus agiert am aggressivsten und ist einmal mehr für den höchsten Bruttowerbedruck des Monats verantwortlich. Auch prozentual steigert die führende Branche den Werbedruck verglichen zum Vorjahresmonat am deutlichsten der Top Ten (+15,5 Prozent). Die zweitplatzierte Dienstleistungsbranche erhöht den Werbedruck im Juli im Vorjahresvergleich ebenfalls um 5,9 Prozent. Die Finanzbranche auf Position drei agiert werblich defensiver als im Vorjahresmonat, weil aber Verfolger Bauen, Industrie, Einrichtung ebenfalls 1,3 Prozent weniger als im Juli 2018 investiert, gibt es keine Verschiebungen auf dem Podest. Auch im hinteren Teil der Rangliste bleibt, bis auf zwei Veränderungen, alles beim Alten. Der Detailhandel überholt die Fahrzeugbranche und befindet sich neu in Lauerstellung auf Rang 5. Zudem tauschen die Medien- und die Reinigungsbranche die Plätze.

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Tabakbranche: Immer noch relativ top & absolut flop

Obwohl der politische Gegenwind gegen die Tabakwerbung zunimmt, konnte der Werbedruck wie bereits in den beiden vorherigen Monaten im Vorjahresvergleich erneut gesteigert werden (+258,2 Prozent). Den grössten Teil dazu trägt im Juli die Logic Compact E-Zigarette bei. Die zweitgrösste prozentuale Steigerung können politische Kampagnen verzeichnen, welche den Druck im Vorjahresvergleich um 43,2 Punkte erhöhen. Für die anteilsmässig drittstärkste Erhöhung des Werbedrucks sind Veranstaltungen verantwortlich (+11,9 Prozent).

Minimale Veränderungen innerhalb der Branchen

12 der 21 Branchen stehen im Juli verglichen zum Vorjahresmonat auf der Werbebremse. Die Abnahmen befinden sich jedoch grösstenteils im tiefen einstelligen Prozentbereich, weshalb gesamthaft eine leichte Zunahme resultiert. Prozentual am stärksten reduziert die Energiebranche den Druck, nämlich um 38,6 Punkte. Absolut befindet sich diese weiterhin abgeschlagen auf dem zweitletzten Rang.

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top 10 Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Juli

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Media Mix

Die Integration der Search-Daten, Desktop (Januar 2017) und Mobile (Juli 2017) in die Werbestatistik von Media Focus führt zu einem deutlichen Anstieg des Internet-Anteils im Media Mix. Seit Januar 2018 werden neu auch Search-Daten für die Romandie erhoben (Anteil an Search: 85% DE/15% FR).

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Die meist gefürchteten Schweizer Investigativredaktionen

Gemäss dem aktuellen PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor sind das SRF-Konsumentenmagazin «Kassensturz», die Tamedia-Redaktion und das Online-Magazin Republik die drei von Schweizer PR-Profis meist gefürchteten Investigativredaktionen.

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Dem PR-Trendmonitor zufolge haben haben die Befragten mit Abstand am meisten Respekt vor dem Rechercheteam des TV-Konsumentenmagazins «Kassensturz» (44 Prozent). Jeder vierte Kommunikationsprofi fürchtet die Tamedia-Redaktion (24 Prozent). Republik – das digitale Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur – landet mit 18 Prozent auf Platz drei. Auf Platz vier folgt das Schweizer Radio und Fernsehen / SRF (14 Prozent).

Weniger Kopfzerbrechen bereitet den PR-Profis hingegen die Recherche des Magazins Reportagen, von welchem nur ein Prozent eine kritische Berichterstattung befürchten.

 

Die meist gefürchteten Schweizer Investigativredaktionen im Überblick:

  1. «Kassensturz» (44 Prozent)
  2. Tamedia-Redaktion (24 Prozent)
  3. Republik (18 Prozent)
  4. SRF (14 Prozent)
  5. Investigativ.ch (12 Prozent)
  6. NZZ (11 Prozent)
  7. SRG SSR (6 Prozent)
  8. Reportagen (1 Prozent) 

Am PR-Trendmonitor 2019 wurden 130 Fach- und Führungskräfte aus Medienstellen und PR-Agenturen online befragt. Die Erhebung wurde im März 2019 durchgeführt.

Maximilian Baumann verlässt Radio 24 per Ende Oktober 2019

Der 27-jährige Zürcher Maximilian Baumann hat sich nach fünf Jahren entschieden, Radio 24 zu verlassen. Er wird ab November 2019 als Partner bei der Produktionsfirma seiner Schwester Lina Baumann einsteigen. Maximilian Baumann bleibt CH Media weiterhin als Moderator von «Ninja Warrior Switzerland» auf TV24 erhalten.

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Maximilian Baumann nimmt Abschied vom Zürcher Privatsender: «In den letzten fünf Jahren durfte ich so einiges erleben und habe viel Neues gelernt. Menschlich wie arbeitstechnisch konnte ich mich im besten Umfeld weiterentwickeln und immer wieder lustige und unvergessliche Momente erleben.» 2014 war Maximilian Baumann erstmals auf Radio 24 zu hören und hat während zwei Jahren, jeweils am Samstagnachmittag im Rahmen der Quizshow «Big Prize», die Radio 24 sowie Radio Argovia-Hörerinnen und Hörer mit kniffligen Fragen herausgefordert. 2016 übernahm der Zürcher dann die Moderation der «Abig-Show» und begleitete die HörerInnen mit viel Herzlichkeit, Unterhaltung und Informationen in den Feierabend. 

Auch auf Senderseite bedauert man den Abgang von Maximilian Baumann: «Maximilian hat in den drei Jahren als Moderator die Abig-Show von Radio 24 weiterentwickelt und geprägt. Wir danken ihm für sein Herzblut und den erbrachten Einsatz für Radio 24 und die ganze Senderfamilie», so Florian Wanner, Geschäftsführer der CH Media Radios.

Wer den Platz von Maximilian Baumann einnehmen wird, ist noch offen. Radio 24 wird zu gegebener Zeit darüber informieren, was für eine Stimme künftig montags bis freitags von 15 bis 20 Uhr auf Radio 24 zu hören sein wird.

Gleichwohl bleibt Maximilian Baumann CH Media weiterhin als Moderator auf TV24 erhalten. Er wird wie bisher «Ninja Warrior Switzerland» moderieren.

ViznerBorel setzt sich für mehr «GummiDrum» bei Jugendlichen ein

Der Verein GummiLove sensibilisiert Jugendliche zum Thema Sexuelle Gesundheit. Zum zehnten Geburtstag unterstützt ViznerBorel die Organisation mit einer crossmedialen Kampagne.

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Der Verein GummiLove ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die sich aus Spenden der GummiLove-Produkte, Mitglieder- und Gönnerbeiträgen sowie Spenden und Unterstützungsbeiträgen finanziert. GummiLove hat sich zur Aufgabe gestellt, Jugendliche ab 13 Jahren auf die sexuelle Gesundheit zu sensibilisieren und den geschützten Verkehr sowie den selbstbewussten Umgang mit ihrer Sexualität zu einem selbstverständlichen Thema zu machen. Seit der Gründung vor zehn Jahren, sind bereits über 150’000 Kondome und über 80’000 Magazine, hauptsächlich an Schulen, Open Airs, Events, in Clubs und in der allgemeinen Jugendarbeit verteilt worden. GummiLove hat zudem über 60 individuelle gestaltete Workshops und Präventionsanlässe durchgeführt, welche die Message von Safer-Sex und einer selbstbestimmten Sexualität herüberbringen. Bis heute konnten bereits mehr als tausend Online-Beratungen über den Sexpert-Chat durchgeführt werden, der Auskunft gibt, über alles was man über Sex wissen will. 

Zum Zehn-Jahr-Jubiläum startet GummiLove mit einer breit angelegten crossmedialen Kampagne, die von ViznerBorel konzipiert und mit diversen Partnern umgesetzt wurde. «Als wir von Roger Grolimund für die Kreation der Kampagne angefragt wurden, mussten wir nicht zweimal überlegen. Für uns war klar, dass wir GummiLove unterstützen,» so Lajos Vizner, Mitinhaber von ViznerBorel. Ziel der Kampagne ist es, einer breiten Öffentlichkeit GummiLove als Teil eines jungen Lifestyles näher zu bringen und die Nutzung von Kondomen bei Jugendlichen zu erhöhen. «Die von ViznerBorel in der Sprache der Jugend gestalteten Keyvisuals regen an, das Thema sexuelle Gesundheit als selbstverständlich zu betrachten. Unter dem Motto «Making safe love sexy», haben wir uns bewusst für ein Konzept entschieden, dass mutig und aufmerksamkeitsstark ist, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Das Konzept lässt sich zudem einfach in 360 Grad umsetzen», sagt Roger Grolimund von Rogo & Friends, der GummiLove seit 2018 beratend zur Seite steht und langjährige Erfahrung im Aufbau von jugendnahen Präventionsprogrammen hat. GummiLove spricht mit diesem Auftritt auf Augenhöhe mit den Jugendlichen über den geschützten Verkehr und wird so zu einem Teil ihres Lifestyles. Die Werbemittel werden überall dort eingesetzt, wo sich die Jugendlichen aufhalten, ganz im Sinne von «Do good – look good – spread the word».

 

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Goodwill von allen Seiten

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Ohne Partner, die GummiLove grosszügig unterstützen geht gar nichts. Ein ganz grosser Dank gilt all denen, die sich engagiert und eingesetzt haben, diese Kampagne ins Leben zu rufen. «Wir sind überzeugt, dass die crossmediale Kampagne greifen wird und die Botschaft bei den Jugendlichen positiv aufgenommen wird, so dass sie sich sagen werden: Just use it,» sagt Daniel Rietmann, Gründer des Vereins GummiLove. 

Auch viele prominente Influencer unterstützen als Ambassadoren die Bemühungen des Vereins und verbreiten die Botschaft über ihr soziales Netzwerk wie u.a. Stress, Gülsha Adilji, Jonny Giger, Pat Burgener, Lucas Huppert, Simon Stricker, Elias Ambühl, Sina Candrian, Iouri Padladtchikov oder Nicolas Müller. 

Die Sujets werden ab Mitte August 2019 in diversen Medien zu sehen sein wie Plakate, Anzeigen, Onlinebanner, Schulhausplakate, Stickersets, Postkarten und über Auftritte des Vereins an Open Airs, Festivals und Events. Zum Start der Kampagne wird ebenfalls der gesamte Webauftritt in einem neuen Kleid erscheinen und die Jugendlichen mit einem neuen GummiLove TV auf Youtube sowie Social Media unter anderem mit den Themen Safer Sex Regeln und Kondom-Nutzung erreicht. Auch das GummiLove Magazin Nr. 7 erscheint zeitgleich, welches jeweils an Schulen verteilt wird und zur Aufklärung der Schüler/innen durch Sexualpädagogen, Lehrerpersonal und Jugendarbeiter dient. 

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Verantwortlich beim Verein GummiLove: Corinne Rietmann, Präsidentin, Daniel Rietmann, Gründer und Vize-Präsident. Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner und Guillaume Borel (Gesamtverantwortung); Roger Grolimund, Rogo & Friends (Beratung); John Leuppi (Konzept/Text); Alba Rau (Art Direction); Nicolas Bürgin (Grafik/Illustration). Unterstützende Partner der Kampagne: APG, (Plakataushang); Detail (Litho, Reinzeichnungen, Animationen und Web Banner); Jingle Jungle Tonstudio (Sounddesign und Musikkomposition Banner); Setaprint (Druck Plakate); Christinger (Druck Open Air Werbeblachen); DE Druck (Druck Magazin, Schulhausplakate, Postkarten); Supertext (Korrektorat); Ceylor (Kondome); Mind Kommunikation (Website, Sexpert-Chat und eShop); LaBorel, Nicole Borel (PR).

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Heineken lanciert digitale Sammelkarte: Via App zum Gratisbier

Heineken Switzerland lanciert als erster Schweizer Bierbrauer für die Marken Calanda, Eichhof, Haldengut und Heineken einen digitalen Bierpass. Entstanden ist das Produkt aus der Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Poinz.

Calanda

Das Prinzip ist einfach und basiert auf der Tatsache, dass heute in jeder Hosentasche ein Smartphone steckt. Der Nutzer muss eine App installieren und das Smartphone zeigt dank Geotracking den nächstgelegenen Heineken-Ausschankort an, der beim Bierpass mitmacht. Dort verlangt der Kunde zum Bier den QR-Code und scannt ihn per Handy-App. Somit wird ein Punkt auf der digitalen Sammelkarte gutgeschrieben. Jedes 15. Bier ist gratis. Ausserdem winken beim Punktesammeln verschiedene Preise.

Für die Umsetzung des digitalen Bierpasses setzte Heineken Switzerland auf das Zürcher Startup Poinz. Schon heute nutzen 500’000 Personen dessen App für Angebote aus über 1500 Geschäften. 

Einen Haken hat der Spass aber für sammelfreudige Bierliebhaber: Die Aktion ist zeitlich limitiert und läuft nur noch bis Ende September. (pd/hae)

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Ibiza-Affäre: Strache-Lockvogel erhielt kein Geld für Falle

Der weibliche Lockvogel im «Ibiza-Video», das zum Rücktritt des damaligen österreichischen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache (FPÖ) führte, hat kein Geld für die Falle bekommen. Das schreiben die beiden Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer.

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Die beiden Investigativjournalisten der Süddeutschen Zeitung berichten in ihrem neuen Buch «Die Ibiza-Affäre», das am Donnerstag erscheinen wird, von einem Treffen mit der Frau. «Wir können sagen, dass sie uns – entspannt und glaubhaft – versichert, gewusst zu haben, worauf sie sich einlässt, nicht erpresst worden zu sein und auch kein Geld bekommen zu haben», heisst es in dem Buch. Sie sei zudem erstaunt gewesen, wie leichtfertig Strache und sein FPÖ-Parteifreund Johann Gudenus ihr Dinge anvertraut hätten, die die beiden in enorme Schwierigkeiten bringen könnten.

Strache und Gudenus waren im Sommer 2017 auf Ibiza in eine Falle getappt und wurden bei einem stundenlangen Gespräch mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte gefilmt. Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung veröffentlichten am 17. Mai Teile der Aufnahmen, in denen Strache über möglicherweise illegale Parteispenden und politische Einflussnahme spricht. Wie Obermaier und Obermayer in «Die Ibiza-Affäre» schreiben, sei eine Investition der Russin in die einflussreiche Kronen-Zeitung das Hauptgesprächsthema gewesen. Von dort hätte sie die FPÖ medial unterstützen können. Im Gegenzug wollte sie aber Zusagen für eindeutig korrupte Angebote.

Video löst politisches Beben aus

Strache habe im Verlauf des Abends solche Deals mehrfach abgelehnt, heisst es im Buch. Der 50-Jährige hatte in diesem Zusammenhang zuletzt immer wieder betont, dass die Journalisten die folgenreiche Nacht falsch dargestellt hätten. Obermaier und Obermayer werfen Strache im Gegenzug vor, bei all diesen offensichtlich korrupten Angeboten das Gespräch nicht früher beendet zu haben. Zudem liess sich der Ex-FPÖ-Chef letztlich doch zu Zusagen hinreissen. So erklärte er etwa, der vermeintlichen Oligarchen-Nichte staatliche Bauaufträge zuschanzen zu wollen, sollte die FPÖ mit Unterstützung der Kronen-Zeitung an die Macht kommen.

Die Veröffentlichung des Videos löste ein politisches Beben in Österreich aus. Nach Straches Rücktritt zerbrach die gesamte Regierung, letztlich konnte sich auch der junge Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nicht im Amt halten. Am 29. September stehen Neuwahlen an. (SDA)

Miteigentümer Cédric Tribolet verlässt Crafft und gründet neue Agentur LikeBerry

Nach knapp zwölf Jahren als Miteigentümer der Agentur Crafft steigt Cédric Tribolet aus und gründet die neue Agentur LikeBerry.

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LikeBerry steht für Human Digital Solutions: Kommunikation und digitale Lösungen, die nutzerorientiert sind, Prozesse optimieren, Probleme lösen – kurz das Leben in einer digitalen Welt vereinfachen.

LikeBerry betreut laut Mitteilung die ganze Wertschöpfungskette: von der Idee, der kulturellen und prozessualen Einbettung in der betreffenden Organisation bis hin zur Umsetzung, der Vermarktung, dem Betrieb und der Weiterentwicklung.

Einen Schwerpunkt hat die Agentur in der Gesundheitsbranche. Dort ist LikeBerry strategischer Partner für die Konzeption, Entwicklung und Kommunikation einer neuen Schweizer Gesundheitsplattform, die allen Schweizer Bürgern den Zugang zu ihren Gesundheitsinformationen vereinfacht.

Cédric Tribolet ist seit mehr als 20 Jahren in der Kommunikation tätig. Nach Stationen bei Bütikofer & Company, Wirz PR und Sunrise war er 2007 Mitgründer von Crafft, die er nun für seine eigene Agentur LikeBerry verlässt.

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Cédric Tribolet gründete Crafft mit (Foto: Crafft).

Gestalten: Neuer Flyer für den Kinderclub des Kunsthaus Zürich

Die Agentur Gestalten hat für den Kinderclub des Kunsthauses einen neuen Flyer designt.

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Im Kinderclub wird kleinen Kunstfans spielerisch der Zugang zur Kunst und der eigenen Kreativität vermittelt. In Workshops oder mehrteiligen Arbeitsgruppen erforschen Kinder spielerisch Kunstwerke und werden selbst auch aktiv. Zum Beispiel werden auch in Theatergruppen die Bühnenbilder selbst gemalt.

Bereits seit mehreren Jahren – und nun auch dieses Jahr – zeichnet die Zürcher Agentur Gestalten für Konzept und Design des Kinderclub-Flyers verantwortlich.

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Die NZZ am Sonntag ersetzt Stil und Gesellschafts-Bund mit neuem Magazin

Mit dem «NZZ am Sonntag Magazin» erweitert die NZZ am Sonntag ihr Angebot um einen Wochentitel, der neben bestehenden Abonnentinnen und Abonnenten auch eine jüngere und weibliche Leserschaft ansprechen soll. Das Magazin wird erstmals im Herbst 2019 erscheinen.

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Inhaltlich liegen die Schwerpunkte des NZZ am Sonntag Magazins auf den Themen Gesellschaft, Lifestyle und Kultur. Es soll laut Mitteilung Inspiration und Anleitung für ein genussreiches, stilvolles und sinnhaftes Leben bieten. Das Magazin vereint in neuer inhaltlicher Konzeption und journalistisch aufgewertet beliebte Stoffe und Rubriken aus dem Gesellschaftsbund der NZZ am Sonntag und dem Stil-Magazin, welche zeitgleich zur Lancierung des Magazins eingestellt werden. Mit dem Magazin und den zugehörigen neuen publizistischen Akzentuierungen will die NZZ am Sonntag ihr Profil stärken und neben der bestehenden Leserschaft vermehrt auch eine jüngere und weibliche Zielgruppe für sich gewinnen. 

Das Leitungsteam des neuen Magazins setzt sich zusammen aus Nicole Althaus, seit 2014 Mitglied der Chefredaktion der NZZ am Sonntag und Chefredaktorin Magazine, Christoph Zürcher, seit 2004 Ressortleiter Gesellschaft bei der «NZZ am Sonntag», und Kerstin Netsch, seit 2018 Redaktionsleiterin der Lifestyle-Titel Z, Stil und Bellevue. Die redaktionelle Leitung für das NZZ am Sonntag Magazin übernimmt Christoph Zürcher. Nicole Althaus und Kerstin Netsch werden neben ihrer Tätigkeit für das Magazin weiterhin ihre bisherigen Produkte und Aufgaben verantworten.

Das NZZ am Sonntag Magazin wird als wöchentliche Beilage der NZZ am Sonntag erscheinen, ohne Aufpreis für Abonnenten und Käufer der gedruckten Ausgabe. Die Lancierung ist für Herbst 2019 geplant.

Eine inklusive Gesellschaft braucht inklusive Emojis

Menschen mit Behinderungen sollen als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft dargestellt werden. Pro Infirmis lanciert eine eigene Emoji-Edition, weil Unicode mit der soeben lancierten 13. Erweiterung ihres Emojis-Zeichensatzes zu wenig weit geht.

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Unter den 230 neuen Emojis gibt es zwar solche, die Behinderung darstellen, jedoch begrenzt sich die Darstellung primär auf Behinderungen mit Hilfsmitteln wie einem Rollstuhl oder einem Blindenstock. Menschen mit Behinderung lassen sich jedoch nicht auf Hilfsmittel wie Hörgeräte oder Prothesen reduzieren, sondern sollen als Menschen, die am Alltag teilnehmen und selbstverständlich zur Gesellschaft gehören, dargestellt werden: Sie tanzen und essen, reisen und lachen, lieben und weinen, wie alle anderen Menschen auch. Die Emoji-Welt muss das entsprechend abbilden.

Pro Infirmis und die Agentur CRK lancieren deshalb bestehende und beliebte Emojis neu auch mit Behinderung. Dann kann der Nutzer oder die Nutzerin nicht nur die Hautfarbe bestimmen, sondern auch, ob das Emoji mit oder ohne Behinderung dargestellt werden soll. Unicode zementiert mit seinen vorgeschlagenen Emojis bestehende Unterschiede und Vorurteile, anstatt sie zu überwinden.

Damit Menschen mit Behinderung als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sichtbar werden, muss eine Emoji-Edition diesem Umstand Rechnung tragen. Daher gibt es beispielsweise ein Emoji mit Behinderung, das von äusseren Umständen zusätzlich behindert wird. Denn Menschen mit Behinderung stossen in ihrem Alltag auf viele Hindernisse, und hierfür möchten Pro Infirmis und CRK sensibilisieren.

Clooney-Spot: Niederlage für Nespresso in Israel

Eine Klage des Kaffeekapselherstellers Nespresso wegen Urheberrechtsverletzung und Rufschädigung wurde in letzter Instanz in Israel abgewiesen.

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Das Unternehmen des Lebensmittelkonzerns Nestlé will seit 2016 einen Werbespot des israelischen Kaffeemaschinenherstellers Espresso Club verhindern, in dem ein Double der Nespresso-Werbeikone George Clooney zu sehen ist (Werbewoche.ch berichtete). Laut Handelszeitung entschied das Obergericht, es handle sich um eine Parodie, die nicht auf der ursprünglichen Produktion mit dem Original-Filmstar basiere. Und sei daher keine Kopie. Die beiden Unternehmen konkurrenzieren sich in Israel in einem knapp 2 Milliarden Dollar grossen Kaffeemarkt.

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