Heimat Zürich: Öde Gesetzestexte als Einschlafhilfe auf Spotify

Jungfreisinnige wiegen die Schweiz mit «Schlummerparagrafen» in den Schlaf. Für das Konzept zeichnet Heimat Zürich verantwortlich.

Schlummerparagrafen_Plakat_1920x1080

Mehr Freiheit – weniger Staat. So lautet eine der zentralen Forderungen der Schweizer Jungfreisinnigen. Ihre Überzeugung: Paragrafen, die umständlich jedes kleinste Detail regulieren, bremsen Unternehmertum und wirtschaftliche Innovationskraft.

Hochkomplexe Regulierungen machen aber nicht nur die Schweiz träge, sondern auch die Schweizer. Wie jetzt jeder am eigenen Leib erfahren kann: Denn auf Audio-Plattformen wie Spotify bieten die Jungfreisinnigen Playlists mit sogenannten «Schlummerparagrafen» an.

In denen trägt eine angenehm sonore Männerstimme dröge Verordnungen und Richtlinien vor. Highlights wie die «Messweise kommunaler Grenzabstände» oder das «Belegprinzip der Handelsregisterverordnung» zwingen dabei auch den agilsten Zuhörer unweigerlich in den Tiefschlaf.

Im Vorfeld der Nationalratswahlen machten die Jungfreisinnigen mit dieser Aktion noch einmal auf die staatlichen Überregulierung aufmerksam. Die «Schlummerparagrafen» sind also eigentlich ein Weckruf an die Schweiz für mehr Innovationsfreude und mutigen Unternehmergeist. 

Verantwortlich bei den Schweizer Jungfreisinnigen: Maja Freiermuth, Andri Silberschmidt. Verantwortliche Agentur: Heimat Zürich.

Republica entwickelt den Gesamtauftritt für Werco Trade

Die Berner Agentur Republica hat für Werco Trade ein umfangreiches Kommunikationskonzept, ein Sportsponsoringkonzept, die Medienarbeit und ein vollständiges Redesign vom Logo bis zum Webauftritt realisiert.

republica_wercotrade_logo_praegung

Im Frühjahr 2017 hat Republica den Auftrag erhalten, die kommunikative Präsenz des Rohstoffhändlers am Markt zu erhöhen. Ein straff geschnürtes Massnahmenpaket soll das Image des international agierenden Unternehmens stärken und die Verbundenheit mit dem Standort Schweiz und der Region Zug beleuchten.

Die Berner Agentur hat daraufhin eine neue Website und eine neue Tonalität für die Kommunikation entwickelt. Ein Sponsoringkonzept verbildlicht darüber hinaus die Affinität der Gründer zum Spitzensport und zeigt ihr Engagement für regionale Schweizer Nachwuchsathleten. Aus der Umsetzung dieser Massnahmen und der sowohl regionalen als auch nationalen Medienarbeit enstanden schrittweise weitere Aufgaben, wie das Redesign des kompletten Auftritts von Werco Trade und die Gestaltung eines neuen Logos. Im Herbst 2019 entschied sich das Unternehmen zudem, das Sponsoring regionaler Athleten zu erweitern. 

Das neue Branding soll den hohen Anspruch des Unternehmens mit einem starken, klaren Erscheinungsbild unterstreichen. Das neue, als Monogramm gestaltete Logo spiegelt die weltweite Vernetzung von Werco Trade wider. Eine Kupfer-Heissfolienprägung markiert das Material, mit dem der Rohstoffhändler seinen grössten Umsatz erwirtschaftet. Das neue Design der Briefschaften, Beschriftungen, Präsentationsvorlagen, Give-aways und der Webauftritt vereinheitlicht den Auftritt des Unternehmens und soll die interne und externe Kommunikation vereinfachen. 

republica_wercotrade_sponsoring_Carole-und-Semyel-Bissig

Walder,Werber lanciert Vermaktungskampagne für «Tic Tric Trac»

Walder, Werber hat für den aus drei Gebäuden bestehenden Bürogebäudekomplex «Tic Tric Trac» eine crossmediale Vermarktungskampagne lanciert.

ttt_plakat

Der grosse Bürogebäudekomplex in Zürich-Binz bietet 28000 Quadratmeter Nutzfläche. Unternehmen und Brands wie KPMG, Viu Eyewear, Clear Channel, Felfel und Ventoo sind bereits Mieter im «Tic Tric Trac».

Zur Vermarktung der Geschäftsräume entwickelte die Agentur eine Kampagne, die vermitteln soll, dass es bei der Arbeit im «Tic Tric Trac» viel Spass gibt. Denn der Gebäudekomplex und das Areal mit vielseitigen Aussenplätzen bietet neben der Arbeit auch verschiedene Zonen für Lifestyle und Begegnung.

Im Fokus des Performance Campainings steht eine Serie von Comedy-Spots, die direkt in den Räumlichkeiten von «Tic Tric Trac» und in seinem Umfeld gedreht wurden.

ttt_signaletik

Verantwortlich für die Vermarktung: Partner Real Estate und Fischer Immobilienmanagement. Eigentümerin: Swiss Life. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Anna Kindlimann, Stefan Moeschlin (Creative Direction); Stefan Moeschlin, Flurina Decasper (Text); Lea Baldinger (Art Direction); Corsin Kessler (DTP); Michael Döös (Animation); Julia Müller, Elisa da Costa (Beratung); Nicolas Hässig (Programmierung). Filmproduktion: Marty | Trezzini.

Relaunch: Schweizer Illustrierte und L’illustré erstrahlen in neuem Glanz

Die zwei Schwester-Magazine Schweizer Illustrierte und L'illustré erscheinen ab November im neuen Layout. Von den Logos, über die Schriften bis zu den Rubriken – alles wurde auf den Prüfstand gesetzt, überarbeitet und modernisiert.

Covers

L’illustré erscheint am Mittwoch, 13. November 2019 erstmals im neuen Gewand, die Schweizer Illustrierte am Freitag, 15. November 2019. Die Magazine wurden dabei generalüberholt. Die Grundlage der Veränderung war die Annäherung der zwei Zeitschriften – zwei Schwestern, ein Look.

Was sofort ins Auge springt, sind die neu gestalteten Logos und deren mittige Positionierung. Die Bildsprache auf den Covers sowie innerhalb der Magazine wurde entstaubt und verjüngt. Zudem sorgen auch die zwei gemeinsam verwendeten, neuen Schriften dafür, dass die Schweizer Illustrierte und L’illustré optisch näher zusammenrücken. 

Auch inhaltlich treten die beiden Zeitschriften frischer und einheitlicher auf. Die neue redaktionelle Linie soll für mehr Struktur sowohl auf den einzelnen Seiten wie auch im gesamten Heft sorgen. Dies soll einerseits attraktive Möglichkeiten für Werbekunden schaffen, andererseits wurde so dem Wunsch der Abonnentinnen und Abonnenten nach mehr Services Rechnung getragen. Neu finden sich auf rund 14 Doppelseiten Tipps, Tricks und Empfehlungen zu den Themen Food, Travel, Family, Health und Beauty.

 

Innenseiten

KSP lanciert für VW die erste taktische Kampagne im neuen Brand Design

KSP Krieg Schlupp Partner bewirbt aktuell die SUV-Familie von VW, mit Fokus T-Roc, Tiguan und Touareg.

VW-03

 «Ihr Weg – Ihr SUV» ist die übergeordnete Botschaft und soll aufzeigen, dass VW den passenden SUV für jedes Bedürfnis hat. Auf der taktischen Ebene wird zudem das attraktive 0,9-Prozent-Leasing beworben. Mit dieser Kampagne wird das neue Brand Design von VW zum ersten Mal auf die Angebotsebene heruntergebrochen und entfaltet auch in der reduzierten und monochromen Bildsprache seine klare Kraft. Die Kampagne läuft mit TVC und TagOn, online via Onlinebanner und Onlinevideos, auf Social Media, im Radio, am POS und im Print.

VW-01

Verantwortlich bei AMAG Import Volkswagen: Melanie Felder (Teamleader Marketing Communication Volkswagen); Tanja Schärer (Marketing Communication Manager Volkswagen); Nina Stebler (Marketing Communication Manager Volkswagen). Verantwortlich bei KSP: Daniel Krieg, Uwe Schlupp (Creative Direction); Nico Kesper, Daniel Zehnder (Text und Content); Anita Kummer, Michelle Mancina, Tobias Brunner, Melodi Eken, Lukas Vigniti (Art Direction und Grafik); Stéphanie Tschanz, Franziska Saxer (Beratung); Noemi Rubera (Produktion). Verantwortlich bei Mediacom: Niels Keil (Communication Planning Manager); Svetlana Savatic (Senior Communication Planner /Consultant); Florian Hamer (Digital Communication Planning). Verantwortlich bei SOP: Nenad Djokovic (Digital Projekt- und Account Manager); Patrick Meier (Managing Partner).

Migros Klubschule bringt den ersten Sprachkurs mit VR-Brille

Die Klubschule Migros führt Englischkurse mit Virtual Reality ein. Der neue VR-Sprachkurs wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Graubünden erarbeitet und von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, mitfinanziert.

image_preview_DE_1

Innosuisse hat im März 2019 grünes Licht für die Entwicklung des zukunftsweisenden und marktorientierten Lernangebots der Klubschule gegeben. Gefördert wird, was einem Marktbedürfnis entspricht und einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Sprachkurse mit VR-Elementen überzeugen mit eindeutigen Vorteilen: Die Teilnehmenden wenden die Fremdsprache in authentischen Situationen an. Sie agieren nicht mehr in einem statischen Klassenzimmer, sondern direkt im englischsprachigen Alltag. Vom Klassenzimmer aus tauchen sie in die fremdsprachige Kultur ein, bestellen ihr Essen in einem Restaurant in Shanghai oder buchen Freizeit-Aktivitäten am Great Barrier Reef in Australien.

 

Von der virtuellen in die reale Welt

Der Projektantrag und die Kursinhalte wurden gemeinsam mit der FH Graubünden (vormals HTW Chur) entwickelt. «Diverse Studien haben gezeigt, dass mehrdimensionales Lernen in einer simulierten, aber trotzdem real empfundenen Alltagssituation das Erinnerungsvermögen steigert. Dieses Potenzial wollten wir nutzen und ein neues Lernerlebnis schaffen», so Nathaly Tschanz von der FH Graubünden. «Indem die Lernenden in authentische Sprachsituationen eintauchen, wird der Praxistransfer erleichtert. Im Kontext angewendetes Sprachwissen schafft mehr Sicherheit, Hemmungen werden gelöst. Und VR-Learning macht auch einfach Spass!», ist die Dozentin für Digital Business Management und erweiterte Realitäten überzeugt.

 

Neue Technologien erfordern neue Fähigkeiten

Die Projektverantwortliche der Klubschule Migros, Gigi Saurer, freut sich über die gelungene Zusammenarbeit: «Die Zeit ist reif für die VR-Anwendung beim Sprachenlernen. Mittlerweile ist die Technik ausgereift und die Brillen sind leichter und bedienungsfreundlicher als noch vor wenigen Jahren. Der Einstieg ist mit kalkulierbaren Investitionen möglich.». Allerdings stellt dieser Kurs auch neue Anforderungen an die Lehrpersonen: «Wir haben unsere Sprachkursleitenden – insbesondere diejenigen mit Freude an Technologie – selbst weitergebildet», ergänzt Gigi Saurer.

Die Klubschule prüft in den nächsten Monaten, wie die Kursteilnehmenden reagieren. Das VR-Angebot wird je nach Nachfrage auf andere Sprachen erweitert.

Spielsucht bei Online-Glücksspielen: Kantone lancieren digitale Kampagne

16 Deutschschweizer Kantone haben heute Montag eine digitale Sensibilisierungskampagne im Bereich Online-Spielsucht lanciert. Für die Umsetzung zeichnen Feinheit und Crunchy verantwortlich.

Nur-noch-Wetten-im-Kopf_-0-2-screenshot

In der Schweiz zeigen 192’000 Personen ein risikohaftes Spielverhalten. Ein kleiner Teil davon gilt als spielsüchtig. Dabei gehen Spielende im Onlinebereich ein überdurchschnittlich hohes Risiko ein. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Online-Angebote sind permanent verfügbar, der Bezug zum realen Geld geht verloren und eine soziale Kontrolle fehlt.

Vor diesem Hintergrund hat das interkantonale Programm Spielen ohne Sucht im Auftrag von 16 Deutschschweizer Kantonen eine digitale Sensibilisierungskampagne lanciert. Mit drei leicht ironischen Kurzfilmen sollen die Risiken und das Suchtpotenzial von Online-Glücksspielen aufgezeigt werden.

Die Verbreitung der Videoclips geschieht mit einem breiten Mix an digitalen Kanälen, wobei Spielen ohne Sucht mit der Kampagne auch eine eigene Facebook-Seite lanciert. Insbesondere via die sozialen Medien sollen dabei auch konkrete Tipps vermittelt werden, wie Spielende ihr Spielverhalten kritisch unter die Lupe nehmen können. Neben einem kostenlosen und anonymen Beratungsangebot steht auf Sos-spielsucht.ch dazu neu auch eine ansprechende Landing Page mit Tipps zur Verfügung.

Die Kampagne ist Teil des Programms zur Glücksspielsuchtprävention, welches Sucht Schweiz und die Perspektive Thurgau im Auftrag von 16 Deutschschweizer Kantonen (AG, BE, BL, BS, LU, NW, OW, SO, UR, ZG, AI, AR, GL, GR, SG, TG) durchführt. Konzipiert und umgesetzt wird die Kampagne von der Agentur Feinheit, für Storyline & Film zeichnet Crunchy Communications verantwortlich.

https://youtu.be/vgGHI41daSA

Verantwortlich bei Spielen ohne Sucht: Nadia Rimann (Projektleiterin, Sucht Schweiz); Livia Staub (Projektleiterin, Perspektive Thurgau). Verantwortlich bei Feinheit: Simon Hugi (Projektleitung und Konzeption); Carmen Schoder (Stv. Projektleitung und Konzeption); Patrik Schmid (Online Marketing); Martin Schweizer (Online Marketing); Maria Balmer (Webkonzept); Nadine Siegrist (Webdesign); Alban Bochsler (Frontend). Verantwortlich bei Crunchy: Kaspar Isler (Autor & Producer); Janic Halioua (Kamera, Regie & Schnitt); Michael Sonderegger (Fotografie).

Publicis für UBS: Zungenbrecherheadlines für unkomplizierte Finanzierung

Publicis zeigt in ihrer Renditeliegenschaftsfinanzierungsheadlinekampagne mit komplizierten Begriffen, wie unkompliziert die Finanzierung einer Renditeliegenschaft mit UBS ist.

UBS_CIC_Print_03

UBS bietet Immobilieninvestoren ein breites und innovatives Dienstleistungsangebot. Die Grossbank positioniert sich dabei als kompetenten und flexiblen Finanzierungspartner für den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie – vom Bau der Immobilie über die Renditeoptimierung bis zum Verkauf.
 
Ein komplexes Thema wie die Finanzierung von Renditeliegenschaften hat naturgemäss auch einen ebenso komplexen Fachjargon. Genau hier setzt Publicis mit ihrer Kampagne zur Bewerbung des Angebots an. Mit den umständlichen Wortketten wird jeweils eine Lösung thematisiert, die zwar schwierig auszusprechen beziehungsweise zu lesen ist, deren Umsetzung aber sehr leicht sein soll. Zumindest, wenn man den richtigen Partner hat. 
 
Die Kampagne ist derzeit auf Anzeigen, E-Screens, Social Media und auf Display Ads im zielgruppenrelevanten Onlineumfeld im Einsatz.

UBS_CIC_Print_02_1

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz); Sonja Kingsley-Curry (Leiterin Marketing Key Initiatives & Creative Assets); Sabine Oehrli (Projektleiterin Marketing Key Initiatives); Markus Suter (Marketing Corporate & Institutional Clients); Dania Vogel (Leiterin Moving Images); Laura Spring (Digital Marketing Specialist), Joel Kettl (Digital Marketing Specialist); Michelle Ligtenberg (Social Media Specialist). Verantwortlich bei Publicis: Jan Kempter, Peter Brönnimann (CD); Andrea Klainguti, Mathias Kröbl (Art Direction); Urs Hirschi (Managing Director); Stephanie Galfano (Beratung); Thomas Wildberger (CEO).

Blueheart realisiert Erklärfilme für das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau OASE

Blueheart hat für das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau OASE des Kantons Aargau verschiedene Erklärfilme realisiert, um das komplexe Konzept der Bevölkerung näherzubringen.

OASE-–-Kurz-erklärt-0-2-screenshot

Mit OASE stellt der Kanton Aargau schon heute die Weichen für die Mobilität von morgen. Der Kanton richtet die Verkehrsplanung dabei auf das zu erwartende starke Bevölkerungswachstum bis 2040 aus. Geplant sind Massnahmen für alle Verkehrsträger: Autoverkehr, ÖV sowie explizit auch für den Velo- und Fussgängerverkehr.

Um das komplexe Konzept der OASE einem breiten interessierten Publikum näher zu bringen, hat die Aarauer Agentur Blueheart fünf animierte Erklär-Videos erstellt, welche die kantonale Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU sowie das Gesamtverkehrskonzept OASE erläutern und die geplanten Massnahmen in den Räumen Brugg-Windisch, Baden-Wettingen sowie Unteres Aaretal aufzeigen.

Daneben hat Blueheart acht Testimonials filmisch umgesetzt, in welchen die Präsidenten der Regionalplanungsverbände (Brugg Regio, Baden Regio, Zurzibiet Regio) zu Wort kommen und fünf weitere Personen sich zur OASE äussern – jeweils mit einem Themenschwerpunkt: ÖV, Veloverkehr, Fussgängerverkehr, Autoverkehr und KMU-Perspektive.

Die Videos wurden Mitte Oktober 2019 im Rahmen einer Medienkonferenz präsentiert und sind auf der Website Ag.ch/oase eingebunden.

Verantwortlich beim Kanton Aargau, Departement Bau Verkehr und Umwelt: Frank Rüede (Projektleiter); Carlo Degelo (Leiter Abteilung Verkehr); Giovanni Leardini (Leiter Kommunikation). Verantwortlich bei Blueheart: Hanno Lietz (CD Text/Konzept); Janine Simmen (AD); Claudio Heller (Videoschnitt); Frédéric Renzen, Valentina Ehrat (Beratung). Real-Film-Szenen: Beni und Römer Basler (Foto Basler).

Marketing: Komplexität und Zeitdruck machen Schweizer Unternehmen zu schaffen

Die diesjährige ZHAW Swiss Marketing Leadership Studie mit dem Thema «Komplexität und Dynamik im Marketing» zeigt, dass Schweizer Unternehmen viel mehr Zeit brauchen, um ihre Konzepte und Strategien auszuarbeiten, und immer weniger Zeit haben, die Lösungen zu implementieren.

Treiber-der-Komplexität-und-Dynamik

Der Grossteil der Schweizer Unternehmen hat aufgrund der zunehmenden Dynamik zu wenig Zeit zur Verfügung, als sie eigentlich benötigen würden. Die ansteigende Wettbewerbsintensität, die zunehmende gesellschaftliche Digitalisierung sowie das veränderte Nutzungsverhalten von Konsumenten gehören zu den meistgenannten Herausforderungen.

Obschon die Mehrheit der Schweizer Unternehmen in der erforderlichen Geschwindigkeit auf diese Herausforderungen reagieren wollen, sieht sich knapp die Hälfte aber nicht in der Lage, dies auch umzusetzen. Diese Situation von sich rasch ändernden Rahmenbedingungen bei gleichzeitig steigender Komplexität wurde in der Studie in einer Zeitschere dargestellt. Von 400 befragten Unternehmen sehen sich die meisten im kritischen Bereich. 

Zeitschere

Experimentieren als neue Strategie

Erfolgreiche Unternehmen müssen zukünftig nicht nur kontinuierlich ihr Wissen erweitern, sondern dieses auch tatsächlich einsetzen, um Wettbewerbsvorteile zu generieren. Diese sogenannte absorptive Fähigkeit stellt eine wichtige Ressource dar, um die Innovation voranzutreiben. Die Studienergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit der kollaborativen und absorptiven Fähigkeiten der Unternehmen. Die Fähigkeit zur Kollaboration ist dabei eine zentrale Voraussetzung für die absorptiven Fähigkeiten.

Aber gerade in der externen Kollaboration tun sich viele Schweizer Unternehmen noch schwer. Es wurden zwar grosse Anstrengungen unternommen, aber dafür bedarf es auch Anpassungen in der Unternehmenskultur. Interne Strukturen müssen überdacht und angepasst werden, damit sie den neuen Herausforderungen gewachsen sind. Das Ausprobieren und Experimentieren sollte zur Strategie werden, und Neu- und Querdenker haben die besten Chancen, um sich jetzt einzubringen.

 

Silos und das «Gärtlidenken» müssen weg

Um die Ergebnisse der quantitativen Befragung dieser Studie anzureichern, wurde zusätzlich eine CMO-Studie durchgeführt, bei welcher insgesamt 14 Chief Marketing Officers aus unterschiedlichen Branchen über qualitative Interviews zum gleichen Themenbereich befragt wurden. Die CMOs setzen vor allem auf Agilität, neue Unternehmenstrukturen, eine kompromisslose Kundenorientierung und durch den Einsatz moderner Technologien eine bessere Nutzung der verfügbaren (Kunden-)Daten.

Ebenso wichtig ist aktiv gelebte Kollboration. Noch sind in Schweizer Unternehmen Silos und das bekannte «Gärtlidenken» allzu präsent. Früher war das Marketing am Ende der Wertschöpfungskette andgesiedelt, heute müssen die CMOs Mitverantwortung für Wachstumsziele und die Transformation des Unternehmens übernehmen. Der CMO der Zukunft muss Analytik und Kreativität vereinen, technisch affin und kooperationsbereit sein.

An der Swiss Marketing Leadership Studie 2019 nahmen gesamthaft 400 mittlere und grosse Unternehmen an der quantitativen Umfrage teil. Als Zielgruppe wurden Führungspersonen im Marketing (Inhaber, Geschäftsführende, Marketing-, Kundenbeziehungsmanagement- oder Produktmarketing- Verantwortliche) definiert. Die 400 online ausgefüllten Fragbögen umfassen einen Mix aus Unternehmen verschiedener Branchen und Grössen. Für die Befragung wurde ein Online-Fragebogen programmiert, der über einen grossen Panelanbieter an Schweizer Unternehmen verschickt wurde. Gemäss den Zielen der Studie setzt sich die Grundgesamtheit der Trendstudie aus mittleren und grossen Unternehmen in der Schweiz zusammen.

Dieser Vorgabe entsprechen Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitenden. Öffentliche und landwirtschaftliche Betriebe wurden von der Befragung ausgeschlossen. Des Weiteren erfolgte die Befragung aus forschungsökonomischen Gründen lediglich auf Deutsch und Französisch.

Um neben der Breite auch noch die nötige Tiefe zu erhalten wurde dieses Jahr erstmalig im zweiten Schritt eine qualitative Befragung mit 14 CMOs aus namenhaften Schweizer Unternehmen durchgeführt. Dabei handelt es sich um die Positionen der Chief Marketing Officers oder der äquivalenten Rolle. Als Ausgangspunkt für die Interviews dienten die Ergebnisse der quantitativen Studie.

Twitter zeigt Star-Usern wieder Werbung

Bisher verfügten Influencer und andere Twitter-Stars über eine eigene Version von Twitter, die sie komplett mit Anzeigen verschonte. Dem Microbloggingdienst zufolge wird diese Sonderausgabe jetzt aber abgeschafft.

twitter-logo-1200

Künftig sollen Influencer und Co. genauso viel Werbung wie «gewöhnliche» Nutzer sehen. «Influencer spielen auf Twitter eine andere Rolle als auf Instagram. Es ist aber auch auf dieser Plattform sinnvoll, dass User, die besonders im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen, erweiterte Funktionen erhalten. Vor allem, wenn die Diskussion eine politische Dimension erreicht, wären für Nutzer mit einer hoher Relevanz eigene Werkzeuge hilfreich, um zum Beispiel Hate Speech und Fake News zu bekämpfen», meint Social-Media-Experte Günter Exel gegenüber dem Nachrichtenportal Pressetext.

Um die werbefreie Version von Twitter verwenden zu können, brauchten Nutzer eine besonders hohe Anzahl von Followern. Twitter wird zwar in Zukunft für alle Nutzer gleich viel Werbung anzeigen, jedoch sehen sie weniger gesponserte Tweets, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören nicht nur viele Follower, sondern auch, wie oft sie Twitter verwenden.

 

Hoher Bedarf an Werbeeinnahmen

Momentan erhöht Twitter für alle seine User die Anzahl der angezeigten Werbung. Weil der Gewinn der Social-Media-Plattform im dritten Quartal dieses Jahres deutlich niedriger ausgefallen ist als erwartet, muss Twitter sich auf Werbeeinnahmen verlassen, um die hohen Verluste wieder auszugleichen. Davon sind auch die Star-User nicht ausgenommen. (pte)

Stabwechsel in der Marketing-Leitung von ERF Medien

Verena Birchler, die heutige Leiterin Marketing und stellvertretende Geschäftsführerin von ERF Medien geht nach 29 Jahren in Pension. Sie übergibt die Marketing-Leitung auf Anfang November 2019 an Mathias Fontana. Dieser wird Mitglied der Geschäftsleitung von ERF Medien.

WEB_ERF_Medien_Verena_Birchler_und_Mathias_Fontana_c_ERF_Medien

Verena Birchler prägte in den vergangenen fast 30 Jahren das Bild und die öffentliche Wahrnehmung von ERF Medien massgeblich mit. Als Journalistin, TV-Moderatorin, Mediencoach, Referentin, Reiseleiterin, Fundraiserin, Abteilungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin setzte sie sich für mehr gute Nachrichten in den Medien ein.

 

Nach 29 Jahren in den Unruhestand

Nach der Pensionierung Ende November 2019 wird Verena Birchler weiterhin für ERF Medien unterwegs sein: In den nächsten zwei Jahren wird sie die ERF Medien Reisen verantworten. Auch als freie Mitarbeiterin im journalistischen Bereich wird sie weiterhin aktiv bleiben.

 

Übergabe an Mathias Fontana 

Ab 1. November 2019 übernimmt Mathias Fontana als Leiter Marketing die Aufgaben von Verena Birchler. Der 37-Jährige ist seit zehn Jahren für ERF Medien im Marketing tätig und hat den Bereich «Digital Marketing» in den vergangenen Jahren geprägt und weiterentwickelt.

Fontana ist verheiratet und zweifacher Vater. Er hat einen Bachelor in Journalismus und Organisationskommunikation von der ZHAW und einen MAS in Corporate Communication Management von der FHNW. Bevor er vor zehn Jahren bei ERF im Bereich Marketing und Digital Marketing einstieg, war er für diverse PR-Projekte und im Lokaljournalismus tätig.

get_footer();