RTR-Direktorin Heimgartner wechselt von der SRG zu Ringier

Ladina Heimgartner, Direktorin des rätoromanischen Radios und Fernsehens RTR in Chur sowie stellvertretende Generaldirektorin der SRG, wechselt Anfang 2020 zu Ringier. Als Geschäftsleitungsmitglied wird sie das neu geschaffene Corporate Center leiten.

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Nächstes Jahr werde sie vierzig Jahre alt, und sie habe Lust auf einen Wechsel, wird Heimgartner am Dienstag in einer Mitteilung von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) zitiert. Sie verlasse die SRG und ihre RTR-Familie schweren Herzens, sie freue sich aber gleichzeitig sehr auf ihre neue Aufgabe bei Ringier.

Heimgartner stiess im Alter von 27 Jahren zur SRG, als Redaktorin von Radio Rumantsch. 2014 wurde sie im Alter von nur 33 Jahren zur RTR-Direktorin gewählt. Sie war die erste Frau an der Spitze der kleinsten SRG-Unternehmenseinheit in Chur. 2017 erfolgte die Wahl zur stellvertretenden Generaldirektorin der SRG.

Bei Ringier wird Heimgartner Mitglied des von CEO Marc Walder geleiteten Group Executive Boards, der Geschäftsleitung der Ringier AG.

Sie verantwortet dort den neu geschaffenen Bereich Corporate Services und damit verschiedene zentrale Services für das in international tätige Medienunternehmen.

Der Regionalvorstand des RTR-Trägervereins SRG.R wird die Suche nach einer neuen Direktorin oder einem neuen Direktor von RTR einleiten. (SDA)

Dachcom für Flumroc: Ein Naturtalent aus Schweizer Stein

Für die Steinwolle-Herstellerin Flumroc hat die Agentur Dachcom eine nationale Kampagne entwickelt.

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Flumroc ist eine Schweizer Herstellerin von Steinwolle und verwendet für ihre Produkte grösstenteils regionales Gestein aus Graubünden. Die neue Kampagne für das Produkt «Compact Pro» soll Fachleuten aus dem Baugewerbe die natürlichen Vorteile von Flumroc-Steinwolle näherbringen.

Das Kampagnen-Keyvisual zeigt das Produkt dort, wo es seinen Ursprung hat – in den Schweizer Bergen. Die Kernbotschaft «Das Naturtalent für die Fassade» bringt die Message auf den Punkt: Die natürlichen Vorzüge des Rohstoffs Stein werden mit «Compact Pro» direkt in die Fassade eingebaut. 

Als zentrale Informationsplattform entwickelt Dachcom die Kampagnen-Microsite Flumroc.ch/naturtalent. Die direkte Ansprache der Zielgruppe erfolgt über ein 3D-Mailing und über eine Broschüre. Begleitende Aktivitäten sind Plakate, Anzeigen, ein Themenmessestand sowie Online-Marketing-Massnahmen. In periodischen Abständen werden Erklärvideos zu den jeweiligen Produktvorteilen veröffentlicht.

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CDO Peter Neumann verlässt CH Media

Peter Neumann, Geschäftsführer Digital in der Unternehmensleitung von CH Media und Chief Digital Officer (CDO), verlässt CH Media auf Ende Juni 2020.

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Peter Neumann hat sich entschieden, das Unternehmen im Sommer 2020 zu verlassen, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zuzuwenden.

Neumann kam im Juni 2014 zur damaligen AZ Medien. Er hat den Digitalbereich massgeblich entwickelt und aufgebaut und zu einem stabilen und umsatzstarken Unternehmensteil entwickelt. In seine Zeit als CDO fallen insbesondere der Aufbau des zentralen Digital Sales Teams, einer zentralen Web-IT und einer konzernweit agierenden Digital Performance Unit. Er verantwortete zudem den Ausbau des Classified-Bereichs mit regionalen Jobs- und Immobilien-Plattformen. Auch die erfolgreiche Akquisition von Swissmom.ch fällt in seine Verantwortung.

Bis im Sommer wird Peter Neumann unverändert für den Digitalbereich von CH Media verantwortlich sein und in dieser Zeit auch für die erfolgreiche Übergabe seiner Aufgaben sorgen.
 

Schläfle Trittibach: Neuauftritt für Magnetic Sense

Schläfle Trittibach hat für Magnetic Sense ein neues Corporate Design konzipiert und umgesetzt.

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Magnetic Sense ist ein Hersteller für Sensorik zur Messung von Drehmomenten und Kräften. Die Drehmomentsensoren und Kraftsensoren verwenden eine neue Technologie, basierend auf einem magnetisch induktiven Prinzip zur Kraftmessung. Durch das einzigartige Messprinzip werden neue Anwendungen für die Serie möglich.

Für die neue Marke der kontaktlosen Sensoren wurde eine grafische Lösung gesucht, die das Berührungslose abbildet. Ein Monogram, das ineinandergreift, aber dennoch in der Linienführung minime Zwischenräume aufweist. Die CI-Farbe Orange wurde der Industriefarbe der originalen Herstellung nachempfunden. Für die Typografie wurde eine saubere und präzise Schrift gewählt. Abgerundet wird das neue Corporate Design mit Designs für Bilder und Diagramme.

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Frey & Frey gewinnt Scout24 Schweiz als neuen Kunden

Das Netzwerk von Online-Marktplätzen für Fahrzeuge, Immobilien und Kleinanzeigen Scout24 Schweiz vergibt ihr Live-Communication-Engagement an Frey & Frey.

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Frey & Frey ist ab Herbst 2019 verantwortlich für die Konzeptentwicklung und Umsetzung der Live-Communication-Auftritte der Marken AutoScout24 sowie MotoScout24. Die erste Inszenierung wird für die Auto Zürich, die vom 31. Oktober bis 03. November 2019 stattfindet, realisiert werden. Weitere Auftritte sind für das kommende Jahr in Planung. So werden unter anderem Auftritte am Automobilsalon Genf sowie an der Swiss Moto zu sehen sein.

«Die Live-Inszenierungen für Scout24 Schweiz zeigen die Wichtigkeit, im Zuge der Digitalisierung weiterhin auch analoge Kanäle zu nutzen. Mit einem ganzheitlichen Kommunikations-Mix, in welchem die Verschmelzung digitaler mit analogen Touchpoints berücksichtigt wird, kann die Zielgruppe noch effektiver und auf allen Ebenen angesprochen werden», so Dominic Hefti, CEO von Frey & Frey.

Agenturcheck: Heimat Zürich

Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Diesmal im Fokus: Heimat Zürich.

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  • Adresse: Stauffacherstrasse 101, Zürich
  • Gründungsdatum: 1. April 2016
  • Gründer: Nico Ammann, Simon Rehsche, Matthias von Bechtolsheim
  • Chefs: Simon Rehsche, Nico Ammann, Lukas von Wartburg, Leander Schmalfuss
  • Anzahl Mitarbeitende: 16
  • Aktuelle Kunden: Bank Cler, Gazenergie (Verband Schweizer Gasindustrie), FDP. Die Liberalen, Jungfreisinnige, Wingo, Zur Rose
  • Heimat-zuerich.com

Auf welche Kampagne aus den vergangenen zwölf Monaten seid ihr besonders stolz?

Auf die Kieser-Training-Kampagne «Read Upright», weil sie Markenhaltung und Technologie einfach verbindet und zudem ein echtes Problem unserer Zeit anspricht. Auf den Markenlaunch von Gazenergie (vormals Erdgas) sind wir nicht minder stolz, weil es eine enorm umfassende Kampagne ist und unser Involvement von Markenstrategie, über Corporate Identity Design bis hin zu Content Creation reicht.

 

Die bisher wichtigste Kampagne der Agenturgeschichte?

«Zeit, über Geld zu reden» für Bank Cler. Wir haben für Bank Cler eine disruptive und relevante Markenplattform geschaffen und sie mit einer schweizweiten Kampagne auffällig im Markt positioniert. Ausserdem ist die tägliche, enge Zusammenarbeit mit Bank Cler bis zum heutigen Tag von enormer Energie, Konstruktivität und enormem Mut geprägt.

 

Der ausgefallenste Ort, an den sich eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?

Der eigene Bürotisch. Wer am Bürotisch gute Ideen hat, hat unter der Dusche oder beim Reverse-Stand-up-Paddeln sicherlich noch bessere.

 

Was ist eure Agentur-Philosophie?

Menschen brauchen Heimat. Wir machen Marken zu Heimat. Zudem halten wir das Credo der Heimat-Gruppe stets vor Augen: Gute Werbung ist schlau, unerwartet und berührt.

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Die Eingangstüre bei Heimat Zürich

 

Warum sollten Talente unbedingt zu euch arbeiten kommen?

Weil unsere Agentur jung genug ist, um für alles Neue offen zu sein. Und sie erfahren genug ist, um eine gute Idee in die Tat umzusetzen.

 

Wie alt ist euer jüngster, wie alt der älteste Mitarbeitende?

Unser Jüngster ist 21, unser Ältester 52.

 

Was macht ihr bei Denkblockaden?

Anders denken.

 

Wie hoch sind die Löhne, die ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?

Unsere Löhne bewegen sich über Branchenschnitt.

 

Wissen die Mitarbeitenden untereinander, wer wieviel verdient?

Wir kommunizieren Löhne nicht offen; diese Entscheidung überlassen wir jedem Mitarbeiter selbst.

 

Wie viele Überstunden macht ihr im Schnitt pro Woche?

Die Branche verändert sich. Die Zeiten, in denen die Lichter in Werbeagenturen länger brannten als im Puff, sind vorbei. Im Durchschnitt machen wir keine Überstunden. An manchen Tagen arbeiten wir deutlich länger als acht Stunden, und an anderen deutlich weniger. Gute Kommunikation ist wertvoll und hat ihren Preis – eine Agentur sollte betriebswirtschaftlich funktionieren – ohne Überstunden – und damit die faktische Reduktion von Stundenlöhnen anstreben.

 

Mit welchen Benefits entschädigt ihr eure Mitarbeiter für besagte Überstunden?

Überzeit wird natürlich vollumfänglich kompensiert. Mitarbeiter, die speziell fordernde Kampagnen mit grosser Hingabe begleiteten, haben wir auch schon mit Spa-Gutscheinen, bezahlten Wellness-Weekends oder hochprozentigem Alkohol belohnt.

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Wie lange bekommt man bei euch Mutterschaftsund wie lange Vaterschaftsurlaub?

Den einen Tag Vaterschaftsurlaub per Gesetz fanden wir zu wenig, daher haben wir den Vaterschaftsurlaub auf eine Woche erhöht. Den Mutterschaftsurlaub geben wir entsprechend der aktuellen Gesetzeslage.

 

Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?

Ja. Es kommt aber immer auf die Funktion und die Umstände an; daher beurteilen wir das gemeinsam mit jedem Mitarbeiter und für jeden Job einzeln. Ein Mitarbeiter von uns wohnt in der Badi Enge – bei ihm sind wir jeweils etwas skeptisch, wenn er von zu Hause aus arbeiten möchte.

 

Wie hoch ist aktuell die Frauenquote?

Unser Geschlechterverhältnis ist 50/50.

 

Beschäftigt ihr Praktikanten?

Ja. Wir finden es wichtig, dass wir Praktikanten nicht nur die Chance geben, «Werbeluft» zu schnuppern, sondern, dass wir, wenn sie sich als sehr talentiert und motiviert erweisen, auch einen Platz nach dem Praktikum in der Agentur anbieten können.

 

Veranstaltet ihr Teamevents?

Regelmässig. Dieses Jahr hatten wir unter anderem das Vergnügen, unser Sommerfest mit dem 20-Jahr-Jubiläum von «Heimat in Berlin» zu verbinden.

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Das Sommerfest von Heimat Zürich und Heimat Berlin im Berliner Badeschiff.

 

Wo trinkt ihr euer Feierabendbier?

Dort, wo das Bier ist. In der Agentur, im «Xenix», in der Bank und manchmal auch im Kultkiosk Treffpoint direkt gegenüber.

 

Habt ihr einen Agenturhund oder sonst ein Maskottchen?

Unsere «charmante» Hängepflanze namens Kevin.

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Freundliche Grüsse zeigt die Gesichter hinter SolidarMed

Nach einem Rebranding-Prozess hat die Zürcher Agentur Freundliche Grüsse für das Hilfswerk SolidarMed eine Awareness-Kampagne realisiert.

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SolidarMed arbeitet in Afrika mit der Bevölkerung vor Ort zusammen, um den Menschen eine dauerhafte medizinische Grundversorgung zu ermöglichen. Da die Organisation noch relativ unbekannt ist, sollen in einer Awareness-Kampagne ihre Anliegen nach aussen getragen und so auch der Bekanntheitsgrad des Hilfswerks gesteigert werden. Der Kampagne vorausgegangen ist ein Rebranding-Prozess, für den ebenfalls Freundliche Grüsse verantwortlich zeichnete (Werbewoche.ch berichtete).

In einfachen, aber prägnanten Statements wird die Arbeit und Einstellung von SolidarMed kommuniziert. Auf drei Fokusthemen der Organisation – Ausbildung von Fachpersonal, Mutter und Kind und dem Lighthouse Projekt Velo-Ambulanz – bauen drei Keyvisuals auf, die sowohl für Varianz als auch Wiederkennung sorgen sollen.

Für NGO-Werbung etwas ungewohnt, werden nicht Opfer gezeigt, sondern Fachkräfte, mit denen vor Ort in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet wird. In den Headlines wird kommuniziert, was SolidarMed von anderen NGOs unterscheidet: Der Fokus auf eine langfristige, nachhaltige Verbesserung der Situation – Ursachen- statt Symptombekämpfung.

Die Kampagne startete am Montag auf digitalen und analogen Plakaten, Display-Ads und Social Media.

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Verantwortlich bei SolidarMed: Christian Heuss (Leiter Fundraising & Kommunikation); Benjamin Gross (Kommuniaktion). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); David Elmiger, David Voges (Text/Konzept); Alain Aebersold (Art Direction); Maude Mahrer, David Lüthi (Grafik); Jasmine Segginger, Annina Müggler, Stefanie Schmid (Beratung); Ansichtsache (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Mediaschneider: Bettina Büchi, Bryan Montero, Janine Nussbaumer, Carolin Jünger (Mediaplanung).

Apple will mit neuem Angebot «Apple Arcade» den Spielemarkt aufmischen

Apple Arcade reisst Grenzen ein. Die Spiele-Flatrate mit rund 100 Videospielen unterscheidet nicht mehr zwischen PC, Smartphone, Tablet oder TV-Box - alles läuft auf allen Apple-Geräten. Spieler können zum Beispiel ein Spiel am Mac beginnen und es unterwegs auf dem Smartphone fortsetzen.

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Damit setzt sich die Anfang Oktober gestartete Plattform von anderen Spiele-Flatrates ab. Steht der Spielemarkt damit vor einem grossen Umbruch? Grosse Titel wie «GTA», «Fallout» oder «Fifa» sucht man in Arcade vergeblich. Apple setzt stattdessen stark auf kleine Entwicklungsstudios, ungewöhnliche Spielkonzepte und viel Story. Der Katalog soll ein möglichst breites Publikum ansprechen, erklären die Köpfe hinter Arcade.

 

Kundenbindung

Wie viel Geld Apple für Arcade in die Hand genommen hat, welche Vergütung und Unterstützung die Entwickler bekommen – und welche Gewinnerwartungen der Konzern an den Dienst stellt – dazu macht das Unternehmen keine Angaben.

Schneller Profit ist aber nicht unbedingt das erste Ziel solcher Angebote, sagt Analyst Liam Hall vom Marktforscher IDC. Sie dienen auch der Kundenbindung und machen, wie Hall es nennt, den umzäunten Garten attraktiver.

 

Unabhängige Entwickler

Während die Spielekataloge zum Festpreis von Sony oder Microsoft für PC und Konsolen auch grössere Titel enthalten und in der Regel ab 10 Euro aufwärts im Monat kosten, beackert Apple ein anderes Feld. «Apple setzt mehr auf familienfreundliche Spiele und kleine und unabhängige Entwickler», erklärt Hall.

Das Angebot kostet in Deutschland 4,99 Euro pro Monat und in der Schweiz 6 Franken monatlich. Damit sei die Arcade verhältnismässig günstig. Bestenfalls können für den Monatspreis bis zu sechs Familienmitglieder spielen – vorausgesetzt, alle haben ein Apple-Gerät.

Arcade macht den Besitz eines Apple-Gerätes attraktiver, sagt Hall. Er sieht die Spiele-Flatrate als weiteren Schritt, Apple-Kunden durch Services enger an das Unternehmen zu binden und sich dabei zusätzliche regelmässige Einkünfte jenseits der rund 30 Prozent Anteil am Verkaufs- oder Abopreis über den App Store zu sichern. So, wie es etwa bereits mit den laut Apple rund 60 Millionen Nutzern des Musik-Streamingdienstes Apple Music gelungen ist. Auch der Video-on-demand-Bereich wird aktuell ausgebaut. Das Abo-Angebot Apple TV+ startet im November.

 

Grosse Kundenbasis

Welche Auswirkungen die Spiele-Flatrate auf die Entwickler der Spiele hat, will der Analyst noch nicht abschätzen. Nur so viel: «Für die Studios kann das ein guter Weg sein, ihre Kundenbasis zu vergrössern.» Die Kalkulation: Wer ein Studio über ein Spiel im Katalog einer Flatrate kennenlernt, kauft vielleicht auch weitere Titel.

Beim Branchenverband GAME sieht Geschäftsführer Felix Falk Abomodelle für Spiele noch am Anfang. Auswirkungen auf Entwickler erkennt er aber bereits jetzt. Und zwar insofern, dass durch die Konkurrenzsituation am Markt die Plattformen um die besten oder erfolgreichsten Spiele buhlen. Falk sieht solche Modelle als Chance für Studios, ihre Spiele zu vermarkten.

Entwickler könnten auch weiterhin ihre Spiele wie gewohnt in den Store laden, betont Apple. Arcade stehe für ein kuratiertes Angebot mit Qualitätsstandards und verbindlichem Geschäftsmodell. Zusatzkäufe, Werbung oder Datensammlung soll es nicht geben.

 

Branche noch am Anfang

Wie erfolgreich Spiele-Flatrates für Apple und Co. einmal sein werden, steht noch nicht fest. Die Branche stehe hier noch ganz am Anfang, so GAME-Geschäftsführer Falk. Doch generell seien Umsätze mit Online-Services, hierzu zählen auch Cloud- und Abodienste, im ersten Halbjahr 2019 um 52 Prozent gewachsen – auf rund 228 Millionen Euro in Deutschland.

Befürchtungen, dass der Trend zu Spieleplattformen der Vielfalt schade oder bestimmte Themen an den Rand drängt, teilt man beim GAME nicht. Plattformen habe es auch schon früher gegeben und sie hätten im Gegenteil Entwicklern den Zugang zum Markt erleichtert, sagt Falk.

Und Apple ist nicht der einzige Anbieter, der kleine Entwicklerstudios umwirbt. Auch Microsoft und Sony haben für ihre Ökosysteme entsprechende Programme. In der Zusammenarbeit mit den Plattformriesen sieht Felix Falk die Entwickler auch nicht in der Position des Bittstellers. Um ihre Abonnenten bei Laune zu halten, seien die Betreiber auf einzigartige Spielideen angewiesen. Daher könne man von Verhandlungen auf Augenhöhe reden. (SDA)

GFM Marketingpreis 2019 geht an die Valora Group

Die GFM überreichte am 29. Oktober 2019 ihren Marketingpreis. Dieser wurde im The Dolder Grand vergeben und durfte von Michael Mueller, CEO der Valora Group, entgegengenommen werden. Valora überzeugte die Jury vor allem mit dem Gespür für gesellschaftliche Trends und deren Interpretation für den Convenience und Food Service Markt.

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CEO Michael Mueller zeigt sich in einer Mitteilung über den Preis hocherfreut und sieht ihn «als Anerkennung für die erfolgreiche Transformation von Valora und deren Neupositionierung.» Der Preis gehe vor allem an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dies mitgetragen hätten, so Mueller weiter.

Die Jury sieht bei der Valora Group alle vorgegebenen Kategorien mit Bravour erfüllt. Die Valora Group überzeuge vor allem mit nachhaltigem Unternehmenserfolg, Marketingorientierung und Innovation, heisst es in der Mitteilung weiter. Darüber hinaus sei die Jury von der konsistenten Kombination von Markenführung und Distributionsstrategie beeindruckt.

Seit 1984 würdigt die GFM mit dem «Jahrespreis der Stiftung für Marketing in der Unternehmensführung» Unternehmen, die sich durch herausragende Marketingleistungen auszeichnen. Bewertet werden erfolgreiche unternehmerische Resultate, die in hohem Ausmass innovativen Marketingstrategien und effektiven Massnahmen zuzuschreiben sind.

 

Drei neue Vorstandsmitglieder gewählt

An der 78. Generalversammlung im The Dolder Grand Zürich wurde als letztes Traktandum über die Mitglieder des Vorstandes abgestimmt. Neu in den Vorstand gewählt wurden:

  • Rolf Fallegger, Konzernleitungsmitglied Lindt & Sprüngli
  • Sunnie J. Groeneveld, CEO Inspire 925
  • Bernd Schopp, CEO & Partner Namics

Für eine Amtsdauer von drei Jahren konnten folgende Mitglieder des Vorstandes erneut verpflichtet werden:

  • Reto Dahinden, CEO Swica
  • Martin Schneider, CEO Swiss TXT
  • Guido Stillhard, Head Digital Products Schindler Digital Group

Dominique von Matt wurde für eine weitere Amtszeit als Präsident der GFM wiedergewählt.

 

 

Digitale Transformation der Kreditwirtschaft: Banken unterschätzen Erfolgsfaktor Mensch

Trotz hoher Investitionen profitieren bislang nur wenige europäische Banken ertrags- und kostenseitig im erhofften Umfang von der Digitalisierung. Eine Studie von der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt auf, warum sich das Kundenverhalten derart langsam ändert und wie Kreditinstitute die Migration beschleunigen können.

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Die Key-Insights der Studie «As Banks Pursue Digital Transformation, Many Struggle to Profit from It» von Bain & Company:

  • Bei manchen Häusern ist lediglich jeder dritte Kunde für Online- und Mobile-Banking freigeschaltet
  • Weniger als die Hälfte des Bankpersonals in Europa nutzt die hauseigenen Mobile-Services
  • Werden Kunden und Mitarbeiter mobilisiert, führt dies zu den dringend erforderlichen Effizienzsteigerungen

Die europäischen Kreditinstitute haben in den vergangenen Jahren bis zur Hälfte ihrer Transformationsbudgets in digitale Projekte gesteckt. Doch der erhoffte Erfolg auf der Ertrags- und Kostenseite stellt sich vielerorts nur zögerlich ein. Je nach Bank ist teilweise nur ein Drittel der Kunden für das Online- und Mobile-Banking freigeschaltet. Und davon nutzt wiederum lediglich jeder Zweite regelmässig die digitalen Zugangswege.

 

Banken müssen jetzt handeln

«Viele Banken haben sich bislang zu sehr auf den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur konzentriert und es versäumt, ihre Kunden und Mitarbeiter mit dem gleichen Engagement zu mobilisieren», konstatiert Dirk Vater, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. «Sie haben den Erfolgsfaktor Mensch unterschätzt.»

Mittlerweile sind Mobile-First-Kunden in Deutschland, der Schweiz und in vielen anderen Ländern die loyalere und wirtschaftlich attraktivere Klientel. Für Branchenexperte Vater steht daher fest: «Die Banken müssen jetzt alles daransetzen, mehr Kunden für das Online- und vor allem das Mobile-Banking zu begeistern.»

Gelingen kann dies in zwei Wellen. Den Anfang machen Kommunikationskampagnen gerade über klassische Medien wie Print oder Fernsehen, um auch Kontoinhaber mit geringer Internetaffinität zu erreichen. Banken sollten dabei auf die Sicherheitsbedenken dieser Kunden eingehen. Einige Finanzhäuser überzeugen Skeptiker beispielsweise mit dem Versprechen, Verluste aus digitalem Betrug zu ersetzen. Vorreiter schaffen zudem finanzielle Anreize in Form von zumindest temporär kostenlosen digitalen Konten oder Rückvergütungen bei digitalen Zahlungsvorgängen.

 

Im Dialog Verständnis für den Wandel schaffen

«Wer seinen Kunden digitale Kanäle schmackhaft machen will, muss dafür genügend Zeit und finanzielle Mittel einplanen», betont Bain-Partner und Bankenexperte Jens Engelhardt. «In der Vergangenheit waren viele Institute an dieser Stelle entweder zu ungeduldig oder zu zurückhaltend.» In einer zweiten Welle könnten Banken zu härteren Massnahmen greifen, etwa für einzelne Dienstleistungen in den Filialen zusätzliche Gebühren verlangen.

Bei der Mobilisierung der Kunden spielen die Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Auch hier gibt es noch grosses Potenzial. Denn nach Bain-Schätzungen nutzt bislang nicht einmal jeder zweite Bankangestellte in Europa die Mobile-Services des eigenen Hauses. Verständnis für den Wandel lässt sich nur im Dialog schaffen. Nimmt die Akzeptanz zu, wächst die Bereitschaft in der Belegschaft, sich weiter zu qualifizieren und neue Arbeitsweisen zu testen.

 

Organisatorische Hürden überwinden

In vielen Instituten gibt es organisatorische Hürden. «Banken propagieren das Mobile-Banking und untersagen beispielsweise die Verwendung privater Smartphones im Büro», erklärt Branchenkenner Engelhardt. «Das versteht niemand und steht dem erfolgreichen Wandel im Weg.» Wer solche Hürden beseitigt und dabei die Beschäftigten einbindet, motiviert sie, die eigenen Mobile-Services zu nutzen.
Alle Kreditinstitute müssen handeln. «Wenn die Banken ihre Kunden nicht systematisch in die digitalen Kanäle migrieren und ihre Mitarbeiter mobilisieren, werden sie niemals die Früchte der digitalen Transformation ernten», warnt Vater. «Und das kann sich angesichts des Margendrucks kein Haus leisten.»

«Zer000.ch»: K Kiosk lanciert Webshop für iPhones ab 38 Rappen am Tag

Auf Zer000.ch bietet das Valora-Format K Kiosk ab sofort Apple iPhones an. Über den neuen Webshop können verschiedene iPhones mit monatlicher Ratenzahlung ohne Zins, Anzahlung oder Bindung an einen Mobilfunkanbieter erworben werden.

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Ermöglicht wird dies durch eine für den Kunden kostenlose Finanzierungslösung der Valora-Tochter Bob Finance. Die Kundinnen und Kunden können auf Zer000.ch zwischen iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone XS und iPhone XR wählen und sowohl Farben wie auch Speicherkapazität festlegen. Sie erhalten dabei zwei Jahre Garantie auf das Smartphone. Im neuen Webshop wird zudem Apple-Zubehör angeboten und die Versicherungspolice AppleCare+ vermittelt.

Das Angebot ist ab sofort erhältlich und richtet sich an Erwachsene mit Wohnsitz in der Schweiz, die unabhängig von einem Mobilfunkanbieter ein iPhone kaufen wollen und die Bezahlung des Kaufpreises auf die Dauer von bis zu 36 Monaten verteilen möchten.

Bei positivem Bonitätscheck kann mit einer von Bob Finance bereitgestellten 0-Prozent-Finanzierung bereits ab 38 Rappen pro Tag und einer Laufzeit von 36 Monaten ein iPhone 7 mit 32 GB Speicher erworben werden. Zusätzlich ist das Apple-Music-Abo die ersten 90 Tage kostenlos inklusive, so wie auch der ab November verfügbare Streamingdienst Apple TV+.

Mit dem Angebot baut Valora ihre Partnerschaft mit Apple weiter aus. Zudem will das Unternehmen einer breiten Kundenbasis Zugang zum Alltagsbegleiter Smartphone ermöglichen und damit dem Bedürfnis nach Convenience beim Einkaufen nachkommen. Convenience schliesst dabei nicht nur das Produkt ein, sondern darüber hinaus auch die Bezahl- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Digitec lanciert neue Sujets für die Produktbewertungs-Kampagne

Die Community-Werbekampagne von Digitec geht in die nächste Runde: Auf über 6'500 Plakaten in der Deutsch- und Westschweiz zeigt der Online-Elektronikhändler echte Meinungen von echten Kunden - seien es gute, schlechte oder einfach nur kuriose Ratings.

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Zum achten Mal lanciert Digitec neue Sujets für die Kampagne, die mit echten Produktbewertungen wirbt. Parallel werden die 25 Sujets auch als Online-Banner, Hängekartons, ePanels und eBoards zu sehen sein. 

Die Kampagne wurde – wie die vorherigen – inhouse von Digitec Galaxus Marketing entwickelt.

Ab dem 11. November kommen auch TV-Spots, in denen die bewerteten Produkte auf die Kommentare der User in ungewohnter Art und Weise reagieren und dabei selbst zu Darstellern werden. Die Spots entstanden in Zusammenarbeit mit dem Stop-Motion Künstler Bruno Conti.  

Begleitet wird die Kampagne mit Beiträgen der 20-köpfigen Redaktion von Digitec Galaxus, die sich von den amüsanten Ratings inspirieren lässt. Die Landingpage zur Kampagne wird laufend mit den entsprechenden redaktionellen Beiträgen ergänzt.

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Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Direction); Miriam Brack (Art Direction); Mariya Alipieva (Projektleitung); Alessandro Thüler (Online Media Design); Silvia Meierhofer, Nadim Elhady (Grafische Produktion); Thomas Kunz (Fotografie); Roberto de Bonis (Digital Marketing); Gesine Gerlach(Mediaplanung).

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