Inhalt und Form hat den Optikerverband Dynoptic neu umrahmt
Die Zürcher Agentur Inhalt und Form realisiert abstrakte Print-Sujets und Werbespots für den Verbund führender Schweizer Optiker.
Redaktion
-
3. November 2019
Der Verbund führender Schweizer Optiker, Dynoptic, spannt mit Inhalt und Form zusammen und präsentiert sich im Winter 2019 zum ersten Mal national mit einer crossmedialen Kampagne. Nebst einem Printsujet hat die Agentur für die Augenprofis auch sieben Kurzspots produziert, die die Sportsendungen «Sportaktuell», «Au coeur du Sport» und «Domenica Sprint» unterhaltend umrahmen. Damit darf sich Dynoptic als neuer, präsentierender Sponsor dieser Sendungen zeigen und nutzt dafür symbolisch das Logo in thematisch angepasstem Kontext.
Begleitet werden die Filme von einer Banner-Kampagne sowie diversen Social Media Posts. Der neue Auftritt von Dynoptic wird ausserdem auch für alle ihre Partner umgesetzt und wird den Optiker-Verbund schon bald mit POS-Stellern, Fensterklebern und weiteren Werbemitteln an über 100 Standorten visuell stärken.
Verantwortlich bei Dynoptic: Martin Schütz (CEO). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (Executive Creative Director), Marcus Josty (Creative Director) David Hugentobler (Creative Director), Mato Bilic (Animation), Gianin Walter (Grafik), Yannick Lippuner (Text), Eveline Mathis (Beratung), Manuela Marty (Projektleitung).
Neue Geschäftsleitung bei Livesystems
Per 1. November werden Christian Imhof CEO und Corinne Blunier COO von Livesystems dooh. Zusammen mit dem bisherigen CIO Andreas Brodmann bilden sie die neue Geschäftsleitung.
Redaktion
-
1. November 2019
Christian Imhof, CEO, Corinne Blunier, COO und Andreas Brodmann, CIO (v.l.n.r.)
Der 38-jährige Christian Imhof ist seit 2008 und damit seit dem ersten Jahr beim Aufbau von Livesystems mit dabei. Imhof ist Jurist und hat die Firma aus unterschiedlichen Führungspositionen mitgeprägt. Zuletzt war er als GL-Mitglied zuständig für das Business Development bei den Livesystems-Produkten passengertv, gasstationtv und cityscreen und damit Angelpunkt für gegen hundert Partner von Livesystems.
Imhof übernimmt die Funktion von Olivier Chuard, einem der beiden Mitgründer von Livesystems. Chuard wechselt nach zwei Jahren als ad-Interim-CEO bei Livesystems dooh von der operativen Ebene zurück zur Funktion als CEO der Holding, wo er sich auf die strategische Weiterentwicklung des Gesamtunternehmens mit derweil rund 140 Mitarbeitenden fokussieren wird.
Die 45-jährige Corinne Blunier wird neue COO von Livesystems dooh. Blunier hat seit 2010 in wechselnden Funktionen den Auf- und Ausbau verschiedener Tätigkeitsfelder von Livesystems mitgestaltet und ist seit 2016 Head of Human Resources. Sie folgt auf Kathrin Saner, die zu PostFinance wechselt.
Unverändert in der dreiköpfigen Geschäftsleitung bleibt der bisherige CIO Andreas Brodmann. Er ist seit 2016 bei Livesystems und mit seinem Team zuständig für die technische Infrastruktur, die Programmierung und Weiterentwicklung.
Matchcom und Livit gewinnen Immobilien-Marketing-Award 2019 in München
Der Award in der Kategorie «Online-Marketing» geht dieses Jahr an Matchcom und Livit für die Vermarktungskampagne des Guggachpark in Zürich. Mit dem 24/7 Virtual Promoter namens Alex am Point of Property, einem Online-Bewerbungssystem und der Mieter-App, überzeugten beide Unternehmen die Jury.
Redaktion
-
1. November 2019
Im Auftrag von Livit, die durch UBS Fund Management mit der Erstvermietung beauftragt wurde, realisierte Matchcom eine nahezu 100% elektronische Vermarktungskampagne für den Guggachpark im Zürcher Kreis 6 (Werbewoche.ch berichtete). Für die 252 Mietwohnungen kann man sich komplett online bewerben.
Dieser mutige Schritt zahlte sich aus. Am 8. Oktober wurde die Kampagne mit den Immobilien-Marketing-Award an der Expo Real in München ausgezeichnet
Matchcom war für Identity und Naming genauso verantwortlich wie für Konzept, Strategie und Website-Gestaltung. Auf der Website lernen die Besucher die fiktive Bewohnerin Alex kennen, welche durch den Wohnungsfinder führt. Sie informiert über das Projekt, erklärt die Lage und zeigt das Wohnungsangebot mit Hilfe von 360°-Visualisierungen. Der Virtual Promoter ist ein 2 Meter hoher Monitor mit Kamera- und Soundsystem, die Interaktion mit den Passanten erfolgt gestengesteuert. Matchcom lieferte das Storyboard mit dem Text sowie Screendesign und Branding.
Roman Bolliger, Jurymitglied von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, zu Alex: «Wo früher eine langweilige Bauwand stand, wartet heute ein echtes Erlebnis!» Es sei ein neuer Weg, potentielle Mieter am Point of Property zu begeistern. Neben Online-Inseraten kamen gezielte Social-Media-Kampagnen zum Einsatz, um Interessenten auf die Website zu bringen: Die Agentur zeichnet verantwortlich für die Google Ads-Kampagne, die Facebook- und Instagram-Kampagne und den Newsletter.
Verantwortlich bei Livit: Alexandra Piccin, Mathias Böttge. Verantwortlich bei Streamnow: Oliver Gilbert, Antun Brcina, Nils Schwyzer. Verantworltich bei UBS Fund Management: Markus Portmann, Ruedi Eicher. Verantwortlich bei Match Communications: Roland Sennhauser, Sumaia Youssef.
Petition gegen Massentourismus auf der Rigi lanciert
800'000 Besucher pro Jahr auf der Rigi sind genug. Dieser Meinung sind 42 Erstunterzeichnende einer Petition, die gegen ungebremstes Wachstum des Massentourismus auf den Innerschweizer Vorzeigeberg vorgehen wollen. Kritisiert wird der Verwaltungsrat der Rigi Bahnen.
Redaktion
-
1. November 2019
Overtourism: Das (zu) beliebte Ausflugsziel Rigi soll sich wieder vermehrt den Natur- und Landschaftswerten widmen (Foto: hae/Werbewoche).
Der Berg gehöre der Bevölkerung und nicht den Rigi Bahnen, warnen die Petitionäre, welche die «offenkundigen Fehlentwicklungen» auf der Rigi korrigieren wollen.
Der Verwaltungsrat solle den im Jahr 2016 erstellten «Masterplan Rigi» durch ein Tourismuskonzept ersetzen, «das sich prioritär an den Natur- und Landschaftswerten der Rigi orientiert», heisst es in einer Mitteilung der Petitionäre vom Freitag. Sonst verliere die auch in der Bevölkerung beliebte Ausflugsdestination mit heute bereits knapp einer Million Reisenden pro Jahr ihren Charakter.
Unbeirrt planten die Rigi Bahnen weiter an der Erhöhung der Transportkapazitäten mit dem Ziel, «die am Tropf des internationalen Pauschaltourismus hängende Wachstumsstrategie voranzutreiben». Dabei sei das ungebremste Wachstum wiederholt auch von der Bevölkerung kritisiert worden.
Die am Freitag lancierte Petition «Rigi: 800’000 sind genug!» fordert, die Zahl der Fahrten und der Passagiere auf die «Königin der Berge» zu begrenzen und sich für die Aufwertung der Natur- und Landschaftsressourcen einzusetzen. Das sei im Interesse der Allgemeinheit.
Ausserdem solle der «einseitig auf die asiatischen Wachstumsmärkte ausgerichtete Gästemix mit Pauschalreisegruppen, die die grössten Volumen bringen», mit einem «glaubwürdigen Marketing» neu ausgerichtet werden, das nicht auf Billigtourismus ziele.
Der Verwaltungsrat der Rigi Bahnen solle schliesslich vom «schonungslosen Eingriff in die geschützte Landschaft» für den Bau einer Gondelbahn mit 14 Masten absehen. Die bestehende Pendelbahn weise bezüglich Einsatzfähigkeit und Sicherheit wesentliche Vorteile auf. (SDA)
Tamedia ernennt Oliver Rihs zum neuen CEO von Classifieds & Marketplaces
Der Tamedia-Verlag hat einen Nachfolger für das ausscheidende Geschäftsleitungsmitglied Christoph Brand gefunden. Olivier Rihs wird «spätestens ab dem 1. Mai 2020» die Leitung des Geschäftsfeldes «Rubriken & Marktplätze» übernehmen, wie Tamedia am Freitag mitteilte.
Redaktion
-
1. November 2019
Die Tamedia-Gruppe wird, wie bereits angekündigt, per Anfang 2020 eine strategische Neuausrichtung vornehmen und dabei eine neue dezentrale Struktur aus vier eigenständigen Bereichen schaffen, darunter «Rubriken & Marktplätze», heisst es weiter. Christoph Brand, der im Sommer 2020 als CEO zum Energiekonzern Axpo wechselt, werde bis zum Amtsantritt von Olivier Rihs einen reibungslosen Übergang gewährleisten.
Aufgabe von Olivier Rihs wird es sein, das organische Wachstum dieses Bereichs, der sich seit einigen Jahren stark entwickelt, weiter voranzutreiben. In einem sehr kompetitiven Markt wird die künftige Eigenständigkeit dieses Bereichs für optimale Bedingungen zugunsten von Transparenz und Wachstum sorgen, einschliesslich im Rahmen von möglichen Partnerschaften und Übernahmen. Ziel ist auch, die Innovationstätigkeit zu verstärken und die Synergien sowie den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Marken des Portfolios zu fördern.
Der Westschweizer Rihs führt seit 2018 das eigene Beratungs- und Consulting-Unternehmen Olivier Rihs Management und ist seit Februar 2019 Direktor der Geneva International Motor Show. Der «Bilingue» arbeitete von 2002 bis 2018 in verschiedenen Funktionen bei Scout24 Suisse, einem Schweizer Netzwerk von Online-Marktplätzen, von 2011 bis 2018 war er CEO des Unternehmens.
Suche nach Nachfolger läuft
In einer separaten Mitteilung schrieb der Genfer Auto-Salon, dass man bereits einen Nachfolger für Rihs suche. Verwaltungsratspräsident Maurice Turrettini «bedauert» den Rücktritt von Rihs, da dieser dem Auto-Salon neue Impulse gegeben habe.
«Ich habe meine Entscheidung aus privaten Gründen getroffen, es gab keine strategischen Differenzen mit dem Verwaltungsrat», betonte Rihs auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. «Die nächste Ausgabe des Auto-Salons läuft gut, viele Projekte sind bereits in Arbeit und werden im Dezember vorgestellt», sagt er.
Zu den wichtigsten Neuerungen der für März geplanten 90. Ausgabe gehört die Einführung einer speziellen Rennstrecke, die es den Gästen ermöglicht, elektrische oder alternativ angetriebene Autos zu testen. «Wir haben Platz für 48 Fahrzeuge, aber die Nachfrage (von Herstellern) übersteigt bei weitem das Angebot», sagte der Noch-Direktor zu AWP. (SDA/swi)
Aus Nass wird Nevo: Four bewirbt Produktrelaunch von Feller
Das Produkt Feller Nass wurde hinsichtlich Design und neuen Funktionen überarbeitet und heisst neu Feller Nevo. Für die Kommunikation der Neulancierung zeichnet Four verantwortlich.
Redaktion
-
1. November 2019
Die Kommunikation richtet sich massgeblich an die B2B-Zielgruppe Elektroplaner, -installateure und Architekten. Gestaltet wurde eine Kampagne, die auf dem Approach «Kompromisslos» basiert.
Entwickelt wurden Inserate, die in führenden Fachtiteln wie Haustech, ET Elektrotechnik oder Phase 5 erscheinen. Weiterhin hat Four digitale Banner, Newsletter und Flyer kreiert. Zudem wird Feller Nevo in einer 76-seitigen Systemdokumentation der Zielgruppe ausführlich vorgestellt.
Verantwortlich bei Feller: Cello Duff (Marketing Communications Director Buildings Schneider Electric Schweiz und Feller); Denise Erni (Field Marketing Manager); Cornelia Högger (Platform Manager Design). Verantwortlich bei Four: Christian Hansen (Strategie/Beratung); Daniel Gerber (Beratung); Björn Brinkmann (CD Text/Konzept); Philipp Sträuli (CD Art); Michelle Müntener (Grafik); Beni Fischer (DTP). Visualisierungen: DesignRaum.
Werbeverbot: Schwinger wegen Mini-Nike-Logo gesperrt
Sven Schurtenberger darf 2020 nur bei kleineren Schwingfesten antreten. Der Grund: Auf seinem Schienbeinschoner war beim Eidgenössischen ein Nike-Logo zu sehen.
Redaktion
-
1. November 2019
Beim Eidgenössischen Schwingerverband ESV herrschen strenge Werberichtlinien. Das «Reglement Werbung» ist ein zehnseitiges Papier, in dem sämtliche Vorschriften festgehalten sind. Zusätzlich existiert unter anderem ein 40-seitiges «Manual Werbung», welches exakt aufzeigt, wo Schwinger bei welchen Gelegenheiten Sponsorenlogos und Werbeflächen tragen dürfen.
Im «Reglement Werbung» steht als einleitender Grundsatz: «Insbesondere ist zwingend, dass Wettkampf- und Festkleidung von Schwingern und Funktionären und die Wettkampfarena von Schwingfesten mit Kranzabgabe sowie mit Eidg. Charakter vollständig werbefrei sind.» Einzig die «handelsüblichen Schuhe» sind vom Logo-Verbot ausgenommen.
Ein Grundsatz, der Schwinger Sven Schurtenberger zum Verhängnis wurde. Und dies, obwohl er nicht einmal bewusst beziehungsweise bezahlt Werbung trug, wie Blick.ch schreibt. Beim Eidgenössischen in Zug trug der 28-Jährige Schienbeinschoner, auf welchen das Nike-Logo zu sehen war. Bitter: Schurtenberger ist nicht einmal von Nike gesponsert.
Der Luzerner darf nun im kommenden Jahr bei den Bergkranzfesten, Teilverbandsfesten und den auswärtigen Gauverbands- und Kantonalverbands-Festen nicht antreten. Oder mit anderen Worten: Einzig bei den heimischen Kantonalverbands-Festen darf Schurtenbeger mitschwingen.
Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen: Der Schwinger hat Rekurs gegen die harte Strafe eingelegt. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, nimmt der Schwingverband keine Stellung zum Nike-Logo-Fall. (hae)
Texter Simon Kümin zieht um
Das neue Büro des Texters Simon Kümin befindet sich an der Stauffacherstrasse – im Sandwich zwischen Heimat Zürich und einer Subway-Filiale.
Redaktion
-
1. November 2019
Zusammen mit seinem Head of Sniffing hat sich Kümin im neuen Co-Barking-Office eingerichtet.
Per 1. November ist Simon Kümin an die Stauffacherstrasse 101 gezogen – genau zwischen die Zürcher Niederlassung der Agentur Heimat Zürich und einer Subway-Filiale. Dort hat er sein Angebot strategisch erweitert. «Nicht ganz billige Consultants haben mich mit Powerpoint-Slides davon überzeugt, mein Angebot strategisch auszuweiten», so der Inhaber der Einzelfirma.
Nach einer SWOT-Analyse bietet Kümin, der bisher lediglich Texte schrieb, neu auch kostenlosen Espresso und einen Sitzungstisch an. Das passt, findet der Texter: «Koffein als psychoaktive Substanz stimuliert in etwa so wie ein Kalauer und ist ähnlich abführend wie ein Testimonial. Das Potenzial für Synergien ist riesig.»
Um das neue Angebot zu kommunizieren, werden weder TikTok Ads noch Influencer eingesetzt. Bildlegende
Inhalt und Form und Import Parfumerie stellen «The Member Club» vor
Seit Juni gibt es den «The Member Club» von Import Parfumerie. Für Strategie und Auftritt des Kundenclubs zeichnet Inhalt und Form verantwortlich.
Redaktion
-
1. November 2019
Nebst einem Willkommensgeschenk finden Mitglieder im Kundenclub die neusten Beautytrends, erhalten Spezialrabatte und können an exklusiven Beautyevents teilnehmen. Der «The Member Club» vereint kundenorientierte Absatzförderung und Gamification – die drei Memberstatus Bronze, Silber und Gold gewähren Zugang zu jeweils unterschiedlichen Vorteilen – unter einem Dach und ergänzt so das Angebot der Import Parfumerie um ein Kundenbindungsinstrument.
Das Team der Import Parfumerie hat in Zusammenarbeit mit Inhalt und Form den «The Member Club» strategisch entwickelt und den Auftritt gestaltet. Dazu hat die Zürcher Agentur mit einer Instagram-Kampagne, prominenten Beauty-Bloggern, POS-Massnahmen, Anzeigen, In-Store-Spots, Newslettern, diversen Bannern sowie eigens dafür produziertem Store-Material alles für den Launch-Day am 31. August 2019 bereitgestellt.
Verantwortlich bei Import Parfumerie: Michael Susta (Unternehmensleiter Import Parfumerie); Sandra Irniger (Leitung Marketing); Patrick Benz (Leitung Online); Marina Gantenbein (Projektleiterin Marketing); Juliane Klincke (CRM Marketing Spezialistin); Carmen Sburlino (Online Manager). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO); Karin Estermann (ECD); Eveline Mathis (Projektleitung); Nadine Michel (Projektleitung); Bodo Nuber (Digital Consultant); David Hugentobler (Creative Director); Gianin Walter (Grafik); Yannick Lippuner (Text); Franco Tettamanti (Foto- & Videomaterial).
Adello-Event in Zürich: Daten-Transparenz – lokale Daten als Chance
Bereits zum 27. Mal lud Adello am Donnerstag zu einem Digital-Advertising-Fachevent, gemeinsam mit dem Schweizer Werbeauftraggeber-Verband, der IAB, GeoCTRL, Ringier und Tamedia im Hauptsitz der Zürcher Kantonalbank an der Bahnhofstrasse.
Redaktion
-
1. November 2019
Eröffnung des Events an der Bahnhofstrasse (Fotos: zVg).
Der Event mit rund 50 Anwesenden wurde von Adello-Geschäftsführer Sandor Laczko eröffnet. In seinem Impulsreferat führte zeigte er mit einem Exkurs in die Politik auf, wie Daten eine immer wichtigere Rolle in der Gestaltung demokratischer Systeme einnehmen. Anhand von Brexit, der Wahl von Donald Trump und Cambridge Analytica zeichnete er die Veränderungen in der Politik nach und zeigte auf, welchen massiven Einfluss die unsaubere Verwendung von Daten auf den Wert von Firmen haben können. Gerade deshalb sei der heutige Anlass und der Ruf nach nachvollziehbarer und rechtlich gesicherter Erhebung, Verarbeitung und Weitergabe von Daten wichtig. Diese Transparenz sei vonnöten, um Vertrauen und nachhaltiges «Programmatic Advertising» zu schaffen.
Sandor Laczko, Geschäftsführer von Adello Schweiz, referiert über politische Systeme und Datenmodelle.
Per Video wendete sich Roland Ehrler, Geschäftsführer des Schweizer Werbeauftraggeber Verbands SWA anschliessend an das Publikum. Er sähe Transparenz als Voraussetzung für Werbung. Der Markt stehe allerdings vor grossen Herausforderungen. Wenn es diese nicht zu lösen gelänge, werde die Politik eingreifen müssen. Er stellte die Global Media Charter des SWA vor, welche für Sicherheit und Transparenz im digitalen Werbemarkt stehen würde. Kernaussagen von Roland Ehrler waren Nulltoleranz gegenüber Adfraud. Dabei hoffe er auf zertifizierte Tools oder Konventionen zur Messung. Es gelte Adfraud auf allen Ebenen zu bekämpfen. Ebenfalls sei die Viewability sicherzustellen.
Anschaulich und eindrücklich war die von der ANA übernommene Darstellung, dass von $1 Werbegeld lediglich 58 Cent beim Publisher ankommen würden. Dies sei in der Schweiz nicht anders und müsse sich ändern. Transparenz sei dabei wichtig, nämlich wer was wofür liefern würde.
Die als Handout verteilte Charter stellte er acht Punkten vor, um abschliessend den Anwesenden die positive Botschaft mitzugeben, dass sich in der Zusammenarbeit und Initiativen mit Verbänden wie der IAB und Anlässen wie des Adello Fachevents Chancen auftun würden. Er würde dabei die starke Stimme der Werbeauftraggeber vertreten.
SWA-Direktor Roland Ehrler befand sich mehrere 100 Kilometer westlich von Zürich und liess sich per Video zuschalten
IAB Geschäftsführer Roger Baur stellte kurz die Themen vor, welche im Fokus der IAB stünden: Smdh, Viewability/Visibility, Datenschutz und Transparenz.
Ein wichtiger Punkt dabei war der Code of Conduct, welchen die IAB in Zusammenarbeit über die Schweizer Landesgrenze hinaus im DACH-Raum entwickelt habe. Die Anbieter würden sich freiwillig dem Code of Conduct unterstellen. Er führte auch aus, wie der Code of Conduct durchaus Schlagkraft entwickelt hätte. Sollte ein Werbeauftraggeber und deren Agentur einen Anbieter eines Verstosses verdächtigen, würde in Zusammenarbeit mit der renommierten Anwaltskanzlei Fischer und der IAB die betroffene Agentur analysiert und gegebenenfalls angezeigt.
Er verwies darauf, wie in Österreich eine akzeptierte Lösung mit den Publishern gefunden worden sei. In der Schweiz hätte man dies zwar nicht geschafft, hingegen würden ab 2020 durchschnittliche Viewability-Werte bei allen grossen Publishern in der Schweiz angezeigt, um immerhin einen Anhaltspunkt zu geben. Ads.txt sei zudem ein weiterer Ansatz.
Da in Europa in der IAB neue Personen gewählt worden seien, müssten die Initiativen erneut erklärt werden und wir müssten leider auf Europa warten. Dabei ging er aber davon aus, dass Logins eine wichtige Lösung seien.
IAB Schweiz-Geschäftsführer Roger Bauer erklärt die Initiativen des Verbandes.
Nele Dagefoerde, Head of Product bei GeoCTRL, stellte die Relevanz von Daten in der physischen Welt vor. Einleitend zeigte sie die wesentlichen Trends im Bereich Retail und Daten vor. Zum Beispiel wie die Datensensibilität von Nutzern steigen würde und bereits 11 Prozent der von ihrer Firma erfassten Nutzer Do-Not-Track aktiviert hätten. Ein explizites Einverständnis würde deshalb die Qualität erhöhen und gleichzeitig zu gewünschter Werbung führen.
In mehreren Use-Cases zeigte sie anschaulich auf, wie lokale Daten Vorteile gegenüber den grossen US-Anbietern hätten, gerade in Hinblick auf Relevanz, Vertrauen und Geschäftserfolg.
Physische Daten seien der Treiber für Geschäftserfolg über alle Industrien hinweg und die Datentransparenz und -qualität von lokalen Daten würden die Grundlage dafür schaffen.
Nele Dagefoerde, Head of Produkt Marketing von GeoCTRL wurde aus Kiel eingeflogen.
Jan Morlock, Head of Data Science bei Adello sprach darüber, wie Data Science arbeiten würde und führte dies anhand anschaulicher Beispiele vor. Maschinelles Lernen (künstliche Intelligenz) sei letztlich Handwerk und nicht die «Black Box» für die sie oft gehalten würde. Das erste Beispiel illustrierte nachvollziehbar, wie Data Science das Geschlecht von Nutzern erkennen könne. Um so letztlich nicht nur die 5 Prozent von Exchanges erkannten, sondern nach dem angewendeten Verfahren bis 75 Prozent der Nutzer präzise nach Geschlecht klassifizieren zu können. Für Schmunzeln sorgte er mit seiner Liste der zehn Apps mit den stärksten Identifikatoren der Geschlechtermerkmale. Beispiele zur Vorhersage von Viewability und der Methodologien zur Fraud-Bekämpfung schlossen seine kompetenten Ausführungen ab. Data Science sei eben keine Black Box, sondern durchaus nachvollziehbares Handwerk.
Jan Morlock, Head of Data Science bei Adello.
Abschliessend kamen Thomas Gresch und Patrick Rademacher der Schweizer Login-Allianz aufs Podium. Sie führten abwechselnd ins Thema ein, indem sie die strategischen Überlegungen erklärten, welche zu diesem gemeinsamen Schritt geführt hätten. Gerade die immer stärkere Restriktion auf Cookies als Identifikationsmerkmal hätten für eine Login-Allianz gesprochen. Dabei sei nicht singulär auf Vorteile für den Werbemarkt, sondern ebenso bessere Produkte für die Leser geachtet worden. Letzlich solle wieder wie früher ein 1:1 Kontakt zu den Konsumenten wiederhergestellt werden. In Europa würden zwei Ansätze verfolgt, einerseits Login-Allianzen, andererseits die Tracking-Allianzen, welche primär ein Cookie-Matching einsetzen würden und nur auf die Verbesserung des Werbemarkts abzielen würden. Da der Werbemarkt nur einen Teil des Mehrwerts darstellen würde, hätten sie sich klar zu einer Login-Allianz entschieden, welche seit zwei Wochen live sei.
Mark Forster, Founder Adello, Thomas Gresch, Group CTO Tamedia, und Patrick Rademacher, Senior Manager Strategy Ringier (v.l.).
Patrick Rademacher zeigte die Schritte und Umsetzung auf und betonte, dass es eine offene Allianz sei, die jetzt mit rund 20 Publishern gestartet sei. Ab Q1/2020 sollten dann auch die Romandie und das Tessin live gehen, womit dann rund 30 Publisher dabei seien. Dass die Login-Allianz auch Fraud bekämpfen würde, wurde ebenfalls betont. Das Fremium Modell der Login Allianz böte grosse Chancen für Services und Inhalte. 100 Prozent Nutzerbasis mit Login sei nicht zu erreichen, jedoch versuche man, so nah heran wie möglich zu kommen. Die Herausforderung sei es letztlich, Mehrwerte ans Login zu knüpfen. Dies sei jeweils Sache jedes einzelnen Publishers. Ab Q4/2020 würde dann auch Single-Sign-On verfügbar. Wichtig zu betonen waren den beiden, dass die Login-Allianz lediglich eine gemeinsame Authentifizierung sei, es sei kein Data Sharing.
Sandor Laczko schloss den Abend mit der Fragerunde ans Panel. Dabei seien Tamedia und Ringier positiv über die Entwicklung mit jeweils mehreren 10-tausenden neu registrierten Nutzern. Im anschliessenden Apéro wurde rege über die Chancen des Schweizer Werbemarkts diskutiert.
Keim Identity realisiert neuen Auftritt für Höhenfieber
Höhenfieber hat gemeinsam mit Keim Identity eine neue Markenpositionierung und einen neuen Markenauftritt erarbeitet. Der Claim «Berge. Unter uns.» positioniert die Bergschule als Anbieter mit persönlich geführten Gruppen. «Passioniert. Persönlich. Pur.» heissen die drei Kernwerte.
Redaktion
-
1. November 2019
Ein Monogramm mit Bergsilhouette bildet das Markenzeichen von Höhenfieber. Das Monogramm wird auch als sekundäres Markenelement in Bildern eingesetzt und soll den Bildern von Höhenfieber ein charakteristisches Gesicht geben.
Im Rahmen des Neuauftritts hat Keim Identity im interdisziplinären Team mit dem Kunden und dem Programmierer Reto Kenzelmann eine Website konzipiert, die das Entdecken der gewünschten Bergtour zum Erlebnis macht.
Der Member-Bereich ermöglicht den Kunden die schnelle und unkomplizierte Anmeldung für ihre Wunschtour. Unter «deine Empfehlungen» wird den Kunden ihr nächstes potenzielles Bergerlebnis vorgeschlagen. Tutorials bereiten die Kunden bereits zu Hause auf das Abenteuer in den Bergen vor.
Anstelle von einem umfassenden Printkatalog setzt Höhenfieber Zeichen mit einer Teaserbroschüre. Die Broschüre enthält eine Auswahl an Touren und führt die Zielgruppen für weitere Angebote auf die neue umfassende Website.
Verantwortlich bei Keim Identity: Christine Keim (Markenstrategie und Text), Matthias Keim (Creative Direction), Benjamin Stetter (Digital Design und Strategie), Tanja Sägesser (Printmedien), Jan Lüönd (Animationen). Verantwortlich bei YASP: Reto Kenzelmann (Programmierung), Severin Karrer (Video).
Zwei Drittel der weltweiten Konsumenten möchten Unternehmen via Messenger kontaktieren
Eine neue Studie von LivePerson zu Conversational Commerce hat die Präferenzen von Verbrauchern in der Interaktion mit Unternehmen untersucht. 90 Prozent von ihnen würden demnach eher Geschäfte mit Unternehmen tätigen, die Fragen sofort beantworten können. Und: Die Lust auf Bots wächst.
Redaktion
-
31. Oktober 2019
LivePerson, ein weltweit tätiges Unternehmen im Conversational Commerce, hat am Donnerstag die Ergebnisse seiner Konsumentenstudie vorgestellt. Diese untersucht die Einstellungen und Präferenzen von Verbrauchern bezüglich der Interaktion mit Unternehmen, Messaging und Chatbots. Es wurden mehr als 5000 Personen in sechs Ländern befragt.
Dabei stellte sich heraus, dass Messaging und Chatbots immer häufiger genutzt werden. Zwei Drittel der Befragten möchten die Möglichkeit haben, direkt mit den Unternehmen via Messaging in Kontakt zu treten.
Die Studie zeigt, dass das Interesse der Verbraucher am Messaging grösser wird und Unternehmen daher dem Conversational Design – der Möglichkeit zur Auswertung und Optimierung der Gespräche – mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, um die Erwartungen der Konsumenten zu erfüllen.
Die Studie wurde im August 2019 durchgeführt und beinhaltet Antworten aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Japan und Australien. Unter Deutschen stieg das Interesse Conversational Commerce zu nutzen deutlich von 44 Prozent im Jahr 2017 auf 64 Prozent in diesem Jahr. Die europäischen Länder hatten mit 65 Prozent die höchste durchschnittliche Nachfrage nach Messaging. Wie erwartet interessieren sich besonders junge Menschen für diese Option. Weltweit fordern mehr als 70 Prozent der 18 bis 34-Jährigen die Möglichkeit Unternehmen via Messenger zu kontaktieren.
Das Messaging kann auf vielen Kanälen erfolgen, etwa über die Standard Messaging Apps von Apple und Android, Plattformen wie WhatsApp und Facebook Messenger, Sprachassistenten wie Alexa und sogar über gebrandete Apps und Webseiten.
Die Studie untersuchte ausserdem, wie Verbraucher Chatbots und Messaging nutzen, um mit Unternehmen zu interagieren. Ausserdem wurden sie zu ihren Einstellungen zu diesen Erfahrungen befragt.
Die zentralen Ergebnisse:
Der Umgang mit Unternehmen
Der Komfort von Messaging verändert die Präferenzen der Verbraucher.
49 Prozent der weltweiten Verbraucher würden mehr Geld bei einem Unternehmen ausgeben, das Messaging als Kontaktoption anbietet.
70 Prozent der Konsumenten in Australien, der Vereinigten Königreich und Frankreich haben bereits einen Chatbot genutzt, in Deutschland und den USA waren es 50 Prozent.
Unter diesen Nutzern haben 80 Prozent den Chatbot in der Kundenbetreuung genutzt, im Vorjahr waren es noch 67 Prozent.
91 Prozent der deutschen Befragten stimmten zu, dass sie wahrscheinlicher bei einem Unternehmen einkaufen würden, das ihre Fragen sofort beantworten kann. Ähnlich hohe Zustimmung gibt es auch in den anderen Ländern.
Verbraucher nutzen Chatbots vermehrt für andere Funktionen als den klassischen Kundensupport. Dieser bleibt zwar die häufigste Anwendung, die zweithäufigste Verwendung für Chatbots ist die Unterstützung beim Kauf.
Zur Personalisierung und zum Datenschutz
Das Vertrauen wächst – besonders in den jüngeren Generationen.
83 Prozent der Deutschen stimmen folgender Aussage zu: «Ich bin eher bereit, mit einem Unternehmen Geschäfte zu machen, das mit mir persönlich interagiert (d.h. Informationen über mich aus früheren Transaktionen kennt).»
Eine kleine Mehrheit von 51 Prozent der Verbraucher weltweit ist der Meinung, dass die Personalisierung eher bequem ist als eine Verletzung der Privatsphäre. Über die Hälfte der jüngeren Menschen bevorzugen Komfort gegenüber Privatsphäre im Vergleich zu älteren Generationen.
Wenn Konsumenten versichert wird, dass Bots sicher sind und nützliche Informationen haben, würden die meisten Befragten sie für verschiedene Funktionen im Kundenservice und Einkauf nutzen.
Mensch vs. Bot
Menschliche Vertreter sind immer noch die Standardpräferenz für bestimmte Situationen, aber die Lust auf Bots wächst (vor allem bei jüngeren Konsumenten).
Mehr als die Hälfte der Befragten sind neutral eingestellt gegenüber ihren Erfahrungen mit einem Chatbot, jeweils ein Viertel ist positiv beziehungsweise negativ eingestellt.
In Deutschland bezeichnen 27 Prozent der Befragten ihre allgemeinen Gefühle gegenüber Chatbots als «gut».
Eine grosse Mehrheit der Konsumenten möchten darüber informiert werden, ob ein Agent ein Chatbot oder ein Mensch ist. Weniger als fünf Prozent gaben an, die Angabe der Identität des Bots sei «gar nicht wichtig».
Nur 43 Prozent der weltweit Befragten präferieren Bots mit Namen aus ihren Herkunftsländern. Nahezu die Hälfte aller Befragten hat keine Präferenz.
Bezüglich des Geschlechts hat eine grosse Mehrheit keine Präferenz oder bevorzugt einen nicht-geschlechtlichen Namen. Unter denen, die jedoch ein Geschlecht für den Bot bevorzugen, stimmten mehr Menschen für einen weiblichen Namen. Sieben Prozent der männlichen Befragten sagten, sie würden einem Bot mit männlichem Namen eher vertrauen, jedoch stimmte dem nur ein Prozent der weiblichen Befragten zu.
«Die Konsumentenstudie zum Conversational Commerce zeigt, dass Verbraucher – insbesondere der jüngeren Generation – sich zunehmend für den Komfort und Einfachheit der Bots und Messaging Lösungen interessieren», sagt Manlio Carrelli, Executive Vice President, Enterprise Business Group von LivePerson. «Nichtsdestotrotz gibt es noch Verbesserungspotenzial bezüglich der Kundenerfahrungen. Unternehmen sollten auf das Conversational Design achten, um sicherzustellen, dass sie ihren Kunden nicht nur ihre bevorzugten Kommunikationskanäle anbieten, sondern dass sie auch die Erwartungen der Kunden in diesen Kanälen erfüllen und übertreffen.»
Die LivePerson Konsumentenstudie zu Conversational Commerce wurde im August 2019 als Online-Befragung durchgeführt. Es wurden 5031 Personen über 18 Jahren aus folgenden Ländern befragt: Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland, Japan und Australien. Den Teilnehmern wurden Fragen zu den Themen Messaging, Chatbots, Automation und ihren Präferenzen zur Kommunikation mit Unternehmen gestellt. Den vollständigen Report können Sie hier herunterladen.