WVC Communications heisst neu Scharlachrot

WVC Communications heisst neu Scharlachrot. Die Agentur bleibt gleich aufgestellt und zieht nach rund 30 Jahren mit einer neuen Positionierung sowie einem neuen Auftritt in den Zürcher Kreis 4.

WVC Communications

Der soziale Wandel, die Netzwerkgesellschaft, die Digitalisierung und die erweiterten Medienkanäle verlangen neue Strukturen, mehr Flexibilität und dynamische Abläufe. Mit einer Neupositionierung, einem Rebranding, einem neuem Namen und einem neuen Standort geht die Agentur in die Zukunft.

Kurt Wettstein freut sich über den Wandel und weiss es zu schätzen, dass alle Mitarbeitenden hinter der neuen Ausrichtung stehen.

WVC Communications

Annabelle-Redaktorin Helene Aecherli ist Reporterin des Jahres

Die Annabelle-Redaktorin Helene Aecherli wurde gestern Abend vom Branchen-Magazin Schweizer Journalist als Reporterin des Jahres ausgezeichnet.

Annabelle

Begründet wurde die Wahl unter anderem mit dem besonderen journalistischen Gespür, das die Reporterin auszeichne: «Sie hat ein Gespür für die grossen und kleinen Geschichten des Lebens und ist unkonventionell.» Helene Aecherli schreibt bevorzugt über gesellschaftspolitische Themen, insbesondere über den Nahen Osten, Gender, Gesundheit und Sexualität – gerne auch in Kombination. Sie hat etwa als eine der wenigen europäischen Journalistinnen aus Guantanamo berichtet, «gefährliche Singles» in Ägypten porträtiert, die Diskriminierung von über 50-jährigen Arbeitnehmenden aufgearbeitet und mit der Paartherapeutin Esther Perel übers Fremdgehen gesprochen.

Bei der Ehrung handelt es sich um einen Branchenpreis. Eine Vorjury bestehend aus 39 aktiven und ehemaligen Journalisten und Journalistinnen haben in insgesamt elf Kategorien jeweils fünf Personen nominiert. Gewählt wurden die Gewinner und Gewinnerinnen dann bei einer Online-Abstimmung. Helene Aecherli konnte mehr als ein Viertel der rund 800 Jurystimmen auf sich vereinen, die sich nach Angaben des «Schweizer Journalist» aus Branchenvertretern und Magazin-Abonnenten zusammensetzten.

UP Content: Tuna Productions ruft Full-Service-Bewegtbildagentur ins Leben

Schnelle, unkomplizierte und kreative Umsetzungen – vom E-Board bis zum Imagefilm – werden immer gefragter. Mit UP Content hat Tuna Production per 2020 eine Full-Service-Bewegtbildagentur lanciert.

Tuna Production

Das Tuna-Duo: Derya und Tufan Tuna (v.l.n.r.).

 

«Damit reagieren wir auf das rasant wachsende Bedürfnis nach visuellem Content», sagt Gründerin Derya Tuna. UP Content soll visuellen Content für TV, soziale Netzwerke, Websites und Events innert kürzester Zeit schnell und kostengünstig realisieren. Die Tuna-chefin hat festgestellt, dass die Kunden immer öfter Kommunikationsbedürfnisse haben, für die sie heute keinen geeigneten Produktionspartner finden. Sie haben zwar eine spannende Botschaft, wissen aber nicht, in welcher Form und mit welchem Partner sie diese umsetzen können.

Gleichzeitig verändern sich im Zeitalter der Digitalisierung die Gewohnheiten beim Medienkonsum. «Es wird es zunehmend komplexer und anspruchsvoller, in den Medien die gewünschten Zielgruppen zu erreichen», sagt Tuna. Es gehe darum, «immer fokussierter auf unterschiedlichsten Kanälen mit massgeschneiderten Botschaften präsent zu sein».

Doch für solche Aufgaben seien heute die Produktionsstrukturen viel zu schwerfällig. Zudem komme es viel zu teuer, wegen einem kurzen Social-Media-Clip die ganze Maschinerie einer Werbeagentur in Bewegung zu setzen.

Diese Nische möchte UP Content bedienen. Produziert werden Videos und Filme für sämtliche Formate – seien es Video-Reportagen, Live-Storys, Dok-Filme oder Content Online-Magazine, Social-Media-Kanäle, E-Boards an Bahnhöfen, Inflight-Screens oder Events. Von der Idee bis zur Umsetzung inklusive Nachbearbeitung und Endfertigung wird bei UP Content alles inhouse produziert. Zudem kann das Angebot von UP Content auch mit demjenigen von Tuna production kombiniert werden. Dies zum Beispiel, wenn in Ergänzung zum klassischen TV-Spot verschiedene Medien mit einheitlich produziertem Content beliefert werden sollen.

Zudem wurde mit der Gründung von UP Content die bisherige GmbH Tuna Production in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und mit einer Beteiligung an einer Londoner Filmproduktion gestärkt.

Rosarot dreht vor Freude für Schulthess

Die Zürcher Agentur Rosarot hat den Markenauftritt für Schulthess aufgefrischt. Das neu entwickelte Markenversprechen «Dreht vor Freude» widerspiegelt sich aktuell in einer neugestalteten Firmenbroschüre sowie auch in einem auffällig inszenierten Messekonzept.

Rosarot

Die Agentur hat für den Waschspezialisten aus Wolfhausen ZH einen Refresh in der Positionierung und im Corporate Design durchgeführt. Das grundlegende Konzept baut darauf auf, dass Schulthess-Maschinen bekannt sind für ihre Langlebigkeit, Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit. Mit dem neue Markenversprechen «Dreht vor Freude» positioniert Schulthess sich als Spezialist und Premiumhersteller mit Fokus auf die Zufriedenheit des Kunden.

Den Auftakt des neuen Konzepts machte die Gestaltung der Firmenbroschüre, für die eine Bildwelt erschaffen wurde. Die Maschinen zeigen sich in einem stilvollen Kleid und der neu entwickelte Claim «Dreht vor Freude» zieht sich durch die ganze Broschüre. Das Konzept wurde zudem jüngst als Installation am Messestand der Swissbau Basel, der grössten Fachmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft der Schweiz, umgesetzt.

Rosarot

CH Media stellt Bereich TV National neu auf: Fünf Kündigungen

Die nationalen CH-Media-Sender 3+, 4+, 5+, 6+, TV24, TV25 und S1 werden per 1. Februar 2020 innerhalb des von Roger Elsener geleiteten Geschäftsbereichs «TV, Radio & Filmvertrieb» zusammengeführt und neu organisiert. Deswegen werden fünf Personen das Unternehmen verlassen.

CH Media

Nachdem sich bereits die Bereiche TV Regional und Radio im vergangenen November innerhalb des von Roger Elsener geleiteten Bereichs TV, Radio und Filmvertrieb neu aufgestellt haben, stellt sich nun auch der Bereich TV National neu auf. Mit diesem Schritt will CH Media innerhalb der nationalen Sender klare Strukturen schaffen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Das Team der 3-Plus-Sendergruppe und das Team von TV24, TV25 und S1 werden zusammengeführt, die zentralen Funktionsbereiche Verkauf, Marketing und Technik werden in die Organisationsstruktur des Bereichs TV, Radio & Filmvertrieb integriert. Das Finanz- und HR-Team wird in die Konzernstrukturen überführt. Aufgrund der Zusammenführung werden fünf Personen das Unternehmen verlassen.

Der Bereich TV National besteht neu aus den beiden Bereichen «Programm- und Channel Management» sowie «Eigenproduktionen».

«Programm- und Channel Management» beinhaltet die Programmplanung, den Lizenzeinkauf, Research & Product Management, Data Science sowie das Digitale Produktmanagement, und wird von Ute von Moers, bisher Leiterin TV National bei CH Media, verantwortet. Die Programmplanung für die nationalen Sender wird durch Klaus Henning geleitet, der zuvor für das Programmmanagement bei der 3 Plus-Sendergruppe zuständig war.

«Eigenproduktionen» beinhaltet das Casting und die Produktion, sowie Social Media und Digital Content-Production. Die Leitung des Bereichs übernimmt Christina Noell ad Interim, Chief Creative Officer und Co-Geschäftsführerin sowie ehemalige Anteilseignerin der 3 Plus-Sendergruppe. Sie ist damit zuständig für sämtliche Eigenproduktionen der nationalen TV-Sender von CH Media und wird zusammen mit Roger Elsener das Team führen. Christina Noell wird auf eigenen Wunsch CH Media im zweiten Halbjahr 2020 verlassen und wird weiter beratend tätig sein.

Im Zuge der neuen Organisation wird Torsten Prenter, Mitgründer der 3-Plus-Sendergruppe, Executive Advisor im Bereich TV National und berichtet in dieser Funktion direkt an Roger Elsener.

Im Zuge der neuen Organisation werden die Mitarbeitenden von TV National im ersten Halbjahr 2021 an den neuen Produktionsstandort «Leonardo» in Zürich Oerlikon ziehen. Bis zum Umzug bleiben die heutigen Standorte in Schlieren und Zürich bestehen.

Klar für Marken hat drei neue Kunden an Bord

Klar für Marken ist mit drei neuen Kunden ins Jahr gestartet. Dr. W.A. Günther AV-Distribution AG, Parfümerie Osswald und Morf nehmen neuerdings die Dienste der Zürcher Agentur in Anspruch.

Klar

Dr. W.A. Günther AV-Distribution AG ist ein Anbieter in der professionellen Audio- und Videotechnik und Distributor und Spezialist für exzellente Komplettlösungen. In einer ersten Stufe der Zusammenarbeit mit Klar steht die strategische Markenführung im Fokus.

Die 1921 gegründete Parfümerie Osswald ist bis heute eine Zürcher Institution am Paradeplatz. Seit 2012 führt Osswald auch ein Geschäft in New York. Klar ist für die Konzeption, Kreation und Umsetzung sämtlicher Kommunikationsmassnahmen verantwortlich. Vorab steht ein Redesign an.

Das Unternehmen Morf setzt Markierungen, Signalisationen und fugenlose Bodenbeläge um. Klar hat für Morf ein neues Corporate Design entwickelt und realisiert sämtliche On- und Offline-Umsetzungen inklusive neuer Website.

Wirz für Graubünden Ferien: Neue Online-Plattform «Kinderwelt»

Die neue Online-Plattform «Kinderwelt» von Graubünden Ferien bietet Ferien-Inspiration für die ganze Familie. In der Web-App zeigen die Kultsteinböcke Gian und Giachen ihre Lieblingsorte aus den Kinderbüchern – und vieles mehr.

Graubünden Ferien GRF

Die beiden Steinböcke bilden in der neuen Web-App den Ausgangspunkt für Familienferien im Bündnerland. Auf Kinder.graubuenden.ch helfen die Kultsteinböcke Leserinnen und Lesern jeden Alters dabei, den passenden Ferienort zu finden.

Um von der Dienstleistung zu profitieren und die Reise durch die Welt von Gian und Giachen zu beginnen, scannt man einfach mit dem Smartphone oder Tablet eine Buchseite – und schon weiss man, wo sich die Schauplätze des Buches genau befinden. Mit der eingebetteten Google-Maps-Funktion findet man in der realen Welt den Weg dorthin. Aber auch vor Ort wird mittels Infotafeln darauf hingewiesen.

Die von Wirz konzipierte App beschränkt sich nicht nur auf die aus den Kinderbüchern von Gian und Giachen bekannten Schauplätze. Sie weist auch auf Orte im Engadin, in Savognin und in der Surselva hin. Zudem erfährt man, wie man mit der Rhätischen Bahn bequem anreisen kann.

Mit «Kinderwelt» lancieren die ausgewählten Partner von Graubünden Ferien zum Auftakt der Sportferien-Wochen somit nicht nur eine unterhaltende Übersetzung der Welt der Alpensteinböcke in die digitale Welt, sondern eine konkrete Dienstleistung für Feriengäste, die in den kommenden Monaten stetig weiter ausgebaut wird.

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Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Marc Held, Mike Frei (Produkt- und Erlebnismarketing); Yves Luetolf (Leiter Produkt- und Erlebnismarketing). Verantwortlich bei Wirz: Alain Eicher (ECD); Artur Faria, Katrin von Niederhäusern (AD); Florian Siegrist (Text); Luigi Vitiello, Naomi Gulla (Grafik); Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Angelo Mabellini, Anina Eugster (XLAB); Simone Jehle, Michael Ottinger, Fabian Nold (Beratung); Erasmo Palomba (Agency Producer); Rino Frei (Bildbearbeitung); Livio Dainese (Co-CEO/CCO). Animationen: David Fritsche (Guave Motion). Programmierung: Simon Huber, Samuel Steiner (Renuo). Illustration: Amélie Jackowski. Vertonung: Jingle Jungle.

Sara Wicki moderiert neu die Sendung «Unterwegs»

Ab Sommer 2020 moderiert neu Sara Wicki die Sendung «Unterwegs» auf Tele 1. Die 30-Jährige ist bereits seit vier Jahren als Nachrichtenmoderatorin und Videojournalistin beim Sender tätig. Im Sommer übernimmt sie die Nachfolge von Fabienne Bamert.

Tele 1

Seit fast zehn Jahren gehört die Unterhaltungssendung «Unterwegs» fest zum Programm von Tele 1. Noch bis Mitte Jahr wird Fabienne Bamert im «Unterwegs» zu sehen sein, bevor sie ganz zum Schweizer Radio und Fernsehen wechselt. Ab Sommer 2020 übernimmt neu Sara Wicki und präsentiert Personen und Geschichten aus der Zentralschweiz. Die Sendung erreicht jeden Sonntag knapp 60’000 Zuschauer.

Sara Wicki hat bereits an der Seite des im Jahr 2017 verstorbenen Kurt Zurfluh in der Sendung mitgewirkt. Die 30-Jährige ist begeistert von der neuen Aufgabe: «Es ist eine grosse Ehre, in die Fussstapfen von Kurt Zurfluh und Fabienne Bamert zu treten. Es wird für mich eine spannende Herausforderung, die ich sehr gerne annehme. Ich freue mich auf interessante Begegnungen und Gespräche sowie tolle Erlebnisse.»

Sara Wicki aus Sursee moderiert bei Tele 1 seit drei Jahren die Sendung «Nachrichten» und ist seit über vier Jahren als Reporterin für diverse Sendeformate hinter der Kamera tätig.

Foundry für Planted: Pfanne fetten, Planeten retten

Für den Retail-Launch der Planted-Produkte hat Foundry die Positionierung, die CI, das Packaging sowie weitere Massnahmen umgesetzt.

Foundry

Planted ist ein im Juli 2019 gegründetes Spin-Off der ETH Zürich und hat ein pflanzliches Poulet zur Marktreife geführt, das lediglich aus Erbsenprotein, Erbsenfasern, Rapsöl sowie Wasser besteht und in Sachen Geschmack und Konsistenz klassischem Hühnerfleisch zum Verwechseln ähnlich ist. Das Produkt stiess vielerseits auf Interesse und wurde am 13. Januar in den Markt eingeführt.

In einer Welt, wo Fleischersatz-Produkte auf dem Sprung vom Nischen- zum Massenprodukt sind, gilt es, traditionelle Klischeefallen explizit nicht zu bedienen und mit bestehenden Codes ganz bewusst zu brechen. Somit sollte das Produkt bunt, abwechslungsreich, zeitgemäss, positiv und relevant positioniert werden. Statt klassischer Produktbilder wurden die vier elementaren Markenwerte Gesundheit, Tierschutz, Guter Geschmack und Nachhaltigkeit als zentrale Botschaften spielerisch und gleichzeitig auf den Punkt auf die Verpackung gebracht. Dies wurde in Form gereimter Sprüche wie «Pfanne fetten. Planeten retten» oder «Das Fleisch wächst am Strauch. Wie Poulet schmeckt es auch» umgesetzt. Die Headlines wurden in allen vier Landessprachen entwickelt.

Daraus resultiert sind 16 unterschiedliche Verpackungen für die beiden Produktvarianten pur und mariniert. Keine klassische Produkthülle, sondern eine variantenreich bespielbare Plattform für relevante Kommunikation.

Parallel zur Markteinführung wird Planted auch über weitere von Foundry entwickelte beziehungsweise gestaltete Touchpoints erlebbar gemacht. Eine Landingpage mit leckeren Rezepten und ein designter Food Truck, der seit Freitag durch die Schweiz tourt, wurden ebenfalls realisiert. Hinzu kommen unter anderem zahlreiche Social Media Aktivitäten.

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Verantwortlich bei Planted: Pascal Bieri, Lukas Böni, Christoph Jenny, Eric Stirnemann, Virginia Beljean. Verantwortlich bei Foundry: Saaniya Singhal, Alexander Sistenich, Anne Lange, Gregor Wollenweber, Lisa Schlesiger, Michaela Melin, Lea Kutz, Markus Neumann, Sarah Schulz, Sacha Moser. Fotografie: Grit Wolany, Torsten Maas (Ratatat).

Livesystems wird neuer Vermarktungs- und Vermittlungspartner von VBZ TrafficMedia

Die Verkehrsbetriebe Zürich haben die Vermarktung der Werbeflächen von VBZ TrafficMedia ausserhalb des VBZ-Gebietes und die Vermittlung innerhalb des VBZ-Gebietes in einem öffentlichen Verfahren neu ausgeschrieben. Nach Auswertung der eingetroffenen Angebote wurde der Zuschlag für die nächsten fünf Jahre an Livesystems erteilt.

Livesystems

Die Werbeflächen in und an Trams und Bussen der Verkehrsbetriebe Zürich werden ausserhalb des VBZ-Gebietes durch einen externen Partner vermarktet. VBZ TrafficMedia hat diese Zusammenarbeit Ende 2019 neu ausgeschrieben. Unter allen eingegangen Angeboten wurde dasjenige von Livesystems am besten bewertet.

Livesystems wird ab 1. April 2020 für fünf Jahre exklusiv die Vermarktung der Werbeangebote von VBZ TrafficMedia übernehmen. Diese beinhaltet die Marktbearbeitung sowie die aktive Betreuung der Werbekunden ausserhalb des VBZ-Gebietes. Innerhalb des VBZ-Gebietes wird die Marktbearbeitung weiterhin von VBZ TrafficMedia wahrgenommen. Livesystems ist dort als Vermittler tätig. Es besteht die Option um Verlängerung des Vertrags um ein oder maximal zwei Jahre.

VBZ TrafficMedia ist bei den Verkehrsbetrieben Zürich für die Werbeflächen in- und ausserhalb der Trams und Busse verantwortlich. Dazu gehören die Entwicklung und Weiterentwicklung der Werbeangebote und deren Bewerbung sowie der aktive Verkauf und die Kundenbetreuung innerhalb des Marktgebietes der VBZ. Dieses umfasst die Stadt Zürich, das Limmattal sowie Teile vom Oberen Glattal, vom Pfannenstiel und vom Unteren Zimmerberg.

Thjnk Zürich und Ochsner Sport: Social-Media-Guerilla-Aktion am Ski-Weltcup

Thjnk Zürich und Ochsner Sport haben den Social-Media-Wettbewerb «Name Game» lanciert, der die Skifans ins Sportsponsoring einbindet.

Ochsner Sport

Der Sport-Retailer ist seit 17 Jahren als Partner von Swiss-Ski an den Schweizer Rennen in Adelboden und Wengen vertreten. Als Hauptsponsor der Fahrer stellt Ochsner Sport seit 10 Jahren die Fahrermütze her, die an Skirennen nicht mehr wegzudenken ist. Zum 10-Jahr-Jubiläum der Kultmütze wollte etwas Spezielles gewagt werden. Somit wurde die Königsplatzierung des Logos an die Fans abgegeben.

Mit der Aktion «Name Game» wurde eine Social-Media-Kampagne gestartet. User wurden dazu aufgefordert, den Schweizer Athleten auf Instagram zu folgen. Diese posteten vor den Rennen ein Foto von sich und der Mütze auf ihren Instagram-Kanälen. Wer es likte, war automatisch bei der Auslosung dabei.

Um herauszufinden, ob man gewonnen hatte, musste man die Live-TV-Übertragung des Rennens schauen. Im Ziel zog der Fahrer die Mütze mit dem aufgedruckten Instagram-Namen des Gewinners an und stand nun so vor die Kameras der Journalisten.

Die Aktion wurde Online und auf Social Media sowie in den Ochsner-Sports-Stores beworben und bei den Ski-Weltcup-Rennen in Adelboden und Wengen erstmals durchgeführt. Die Aktion läuft bei den verbleibenden Rennen der Saison weiter.

 

Verantwortlich bei Ochsner Sport: Marco Greco (Leiter Marketing); Deborah Lüthi (Teamleiterin Kommunikation); Patrizia Fiechter (Verantwortliche klassische Kommunikation); Alessia Zuddas (Verantwortliche Content Marketing und Social Media); Raffael Zanoni (Teamleiter Sponsoring & Events); David Wittensöldner, Sandro Ackermann (Projektleitung Sponsoring & Events). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation); Lukas Frischknecht (Art Direction); Lukas Amgwerd (Text); Calvin Kröhne (Digital Direction); Andrea Bison (GF Beratung); Marie Vuilleumier (Projektleitung); Gordon Nemitz (GF Strategie). Verantwortlich bei Tyma Film: Yannis Petrone, Tim Holder, Dino Reichmuth.

Medienkommission fordert Regulierungen für Streamingdienste

Die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) fordert im Sinne gleich langer Spiesse, die bestehende Regulierung auf Streamingdienste auszuweiten. Zudem sollte demokratierelevanter Journalismus nach Einschätzung der Kommission unabhängig vom Verbreitungskanal unterstützt werden.

Streaming

Die Digitalisierung wälze Medienbranche, Öffentlichkeit und Demokratie völlig um, heisst es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der EMEK. Die Mediennutzung finde heute immer mehr im Internet und über Mobilgeräte statt.

Der Rundfunk erhalte mit Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify zusätzliche Konkurrenz. Menschen nutzten Medieninhalte nicht auf den Kanälen, Websites und Apps von Medienhäusern, sondern zunehmend bei Plattformen wie Facebook, TikTok oder YouTube.

 

Regeln für Streamingdienste einführen

Streamingdienste führten vor allem im Unterhaltungsbereich zu mehr Wettbewerb und Vielfalt, unterlägen aber nicht der gleichen Regulierung wie der Rundfunk. Die EMEK fordert deshalb, die bestehende Regulierung im Sinne gleich langer Spiesse auf Streamingdienste auszuweiten.

In der Schweiz sei in der Kulturbotschaft des Bundesrates eine Revision des Filmgesetzes vorgesehen. Wie in der EU sollen Streamingdienste künftig eine Quote von 30 Prozent europäischer Inhalt erfüllen. Zudem sollen sie vier Prozent ihrer Bruttoeinnahmen in das Schweizer Filmschaffen investieren. Die EMEK unterstützt diese Vorschläge.

Es brauche auch künftig eine stabil finanzierte SRG SSR, die in ihrem Leistungsauftrag zu Eigenproduktionen verpflichtet sei. Mit Leistungsaufträgen sei sicherzustellen, dass Informations-, Bildungs- und Kultursendungen produziert würden.
Eine Differenzierung sei für die Schweizer Sender nur mit Eigenproduktionen zu schaffen, die aber mit hohen Kosten verbunden seien.

Neben dem Aufbau eines eigenen On-Demand-Angebots könnten Schweizer Sender versuchen, ihre Eigenproduktionen bei Streamingdiensten wie Netflix und Spotify unterzubringen. Für neue Anbieter von Podcasts ausserhalb etablierter Medienorganisationen böten die Steamingdienste damit die Chance, grössere Beachtung zu finden.

 

Gefahren von Plattformen

Plattformen böten zahlreiche Chancen für die Demokratie. Der Zugang zur Öffentlichkeit werde für Einzelne wie Gruppen einfacher und es entstünden neue Möglichkeiten zur Information, Diskussion und Partizipation. Zudem würden gewisse Gefahren wie sogenannte «Filterblasen» oder «Fake News» im öffentlichen Diskurs stark überschätzt.

Plattformen würden aber die Finanzierung von Journalismus erschweren, denn die Werbung und Nutzung verlagere sich zu Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. Dies führe zu Sparmassnahmen in Redaktionen und verstärkten Konzentrationsprozessen in den Medien. Für eine direkte Demokratie sei dies problematisch.

 

Journalismus finanziell unterstützen

Die EMEK schlägt deshalb eine direkte Journalismus- und Innovationsförderung vor, damit Journalismus auch künftig finanziert werden kann. Die Informations- und Kritikfunktion des Journalismus müsse erhalten bleiben.

Notwendig sei eine direkte Journalismusförderung, die unabhängig vom Verbreitungskanal demokratierelevanten Journalismus unterstütze. Zur Finanzierung dieser direkten Förderung könnte über eine Abgabe auf die Werbeeinnahmen von Plattformen und Fernsehwerbefenstern nachgedacht werden, schreibt die EMEK. Diese Abgabe müsste aber zwingend zweckgebunden sein.

Weiter schlägt die EMEK vor, durch Innovationsförderung der Medienbranche bei der Bewältigung der Digitalisierung zu helfen. Damit könnten Projekte wie die Entwicklung modernen Angebote und Algorithmen unterstützt werden. Zudem sei eine indirekte Förderung von Infrastrukturen angezeigt.

Neben Fördermassnahmen der öffentlichen Hand könnten steuerliche Anreize für Zuwendungen an Medien und Steuerabzüge für Abonnements redaktioneller Produkte angedacht werden. (SDA)

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