Standing Ovation erhält den Zuschlag für die Organisation des Schweizer Filmpreises

Das Bundesamt für Kultur hat nach einem Evaluationsverfahren entschieden, dass Standing Ovation ab 2021 für das Eventmanagement der Verleihung des Schweizer Filmpreises verantwortlich sein wird.

Schweizer Filmpreis Standing Ovation

Konzept, Qualität der Präsentation und Kostenbewusstsein gaben den Ausschlag, dass sich das BAK für Standing Ovation als Eventmanager entschied. «Wir freuen uns sehr, mit diesem Etat-Gewinn unser Kundenportfolio in Richtung Kultur zu erweitern. Ziel ist es, den für die Schweizer Filmszene wichtigsten Event weiter zu entwickeln, auch was seine digitale Präsenz betrifft», so Gabriela Koller, Leiterin Konzeption von Standing Ovation (Bild).

Der Schweizer Filmpreis wird seit 2012 vom Bundesamt für Kultur ausgerichtet. Er würdigt herausragende Leistungen von Schweizer Filmschaffenden. Seine Verleihung ist ein Anlass von nationaler Ausstrahlung, der Vertreterinnen und Vertreter aus Film, Politik, Wirtschaft und Kultur zusammenbringt.

Physik, der Teufel

Ärger in Little Tibet: McCann Prag wirbt mit einem sympathischen Kurzfilm für ein neues Projekt der tschechischen NGO Brontosaurus.

 

In Little Tibet geht es drunter und drüber. Bei ihrem letzten Besuch haben die Tschechen ein Buch dagelassen, und seither sind die Kinder vom «Physik-Dämon» besessen. Mit ihren Experimenten und Tüfteleien bringen sie die Erwachsenen an den Rand der Verzweiflung.

Das lustige und herzerwärmende Video soll aber für eine ernstzunehmende Angelegenheit sensibilisieren: Obwohl das Dorf – realisiert mit Hilfe aus Tschechien – eine Schule hat, fehlt es vor allem an wissenschaftlichen Fächern. Deshalb werben McCann Prag und Brontosaurus Freiwillige an und rufen zur Materialspende auf.

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Yellow neu mit Pack Easy unterwegs

Der Reisegepäckhersteller Pack Easy wählt Yellow als strategischen und operativen Partner für Branding und Kommunikation. Die ersten Aktivitäten der strategischen Kreativagentur in Basel konzentrieren sich auf die Positionierung der Marke und den Launch eines neuen Produkts.

Yellow

Das inhabergeführte Schweizer Unternehmen Pack Easy produziert seit knapp sechzig Jahren Reisegepäck und Ledertaschen. Die Angebotspalette bietet Lösungen für jeden Reisezweck von Privatpersonen. Für Unternehmen und Verbände entwickelt und produziert die Zentralschweizer Firma individuelle Produkte und bietet Logistikservices sowie weitere Dienstleistungen. Angeboten werden die Produkte im umfangreichen Basissortiment über Online- und Retailhändler sowie über den eigenen Webshop.

Damit Pack Easy im hochkompetitiven Markt bestehen und seine Stellung ausbauen kann, arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Yellow an seiner Positionierung. Mit Blick auf eine verstärkte Expansion in neue Märkte wird in der Folge die Marke geschärft und die Kommunikation neu ausgerichtet. Dabei setzt die Kreativagentur auf ihr bewährtes Markenprinzip und orientiert sich an den vom Zukunftsinstitut entwickelten Stilgruppen.

Neben der strategischen Grundlagenarbeit an der Marke arbeitet Yellow am Launch der neusten Entwicklung von Pack Easy. Die Aufgaben gehen von der Kooperation bei der Entwicklung des Produkts über dessen Positionierung bis hin zur Einführungskampagne, die im Frühling 2020 mit Off- und Onlinemassnahmen erfolgen wird.

Yellow

Verantwortlich bei Pack Easy: Marion Klein (CEO/Inhaberin). Verantwortlich bei Yellow: Reto Meyer (Ambassador); Hannes Müller (Stratege); Timon Wolf (Planer und Onliner); Pascal Rehmann (Konzepter und Gestalter); Martin Schmidlin (Konzepter); Daniel Bard (Digizepter); Adrian Gertsch (Gestalter und Veredler).

Amag führt Online-Verkauf ein

In der Schweiz werden bislang nur die Fahrzeuge von Tesla online verkauft. Ab März ändert sich das. Mit der Amag steigt der grösste Autohändler des Landes ins Online-Business ein, wie die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt.

Amag Online-Verkauf

Der Start erfolgt Anfang März, wie Firmensprecher Dino Graf bestätigt. «Im Rahmen des bereits im ersten Quartal 2020 geplanten Relaunchs von Amag.ch wird Amag Retail ein innovatives, integriertes Online-Sales-Portal lancieren.»

Zu Beginn sollen 6500 Fahrzeuge im Online-Shop verfügbar sein. Es handelt sich um Lagerfahrzeuge, Vorführwagen und Occasionen der Amag-Marken VW, Audi, Seat und Skoda. Geplant ist aber, auch Gebrauchtwagen anderer Hersteller zu verkaufen.

Amag verfolgt mit dem Online-Shop zwei Ziele. Erstens will das Unternehmen von Milliardär Martin Haefner den Kunden «ein Einkaufserlebnis ermöglichen, welches sie sich von anderen Branchen bereits gewohnt» seien, wie es bei der Amag heisst. Zweitens soll der Online-Shop auch Digital Natives als neue Kunden zu Amag locken.

Teads baut Schweizer Team weiter aus

Teads verzeichnet zu Jahresbeginn gleich zwei Neuzugänge an ihrem Schweizer Standort und verstärkt sein Team seit 1. Januar 2020 mit Catharina Ly und Cyril Hänggi.

Teads

Neu verstärkt Catharina Ly das Publisher-Department bei Teads und unterstützt das Team als Publisher Manager bei der Betreuung und Beratung der Schweizer Publi-sher. Sie war zuletzt als Teamleiterin Media Service bei der Energy Gruppe Schweiz tätig und sammelte ihre Expertise zuvor unter anderem bei Axel Springer.

Als Strategic Accounts Director kommt Cyril Hänggi zu Teads, um das Direktkun-dengeschäft weiter auszubauen. Hänggi bringt Fachkenntnisse im Bereich Media- und Markenstrategie, sowie Verkauf mit. Zuvor war er bei Unternehmen wie dem Migros-Genossenschafts-Bund und SevenOne Media tätig. Er verstärkt Teads im nationalen Werbemarkt und berichtet direkt an Claudio Lumbiarres, Commercial Director CH und AT.

Die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP wählt Openroom

Die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP hat die Zürcher Agentur Openroom mit einem Mandat für die nächsten fünf Jahre beauftragt. Den Auftakt bildet eine grosse nationale Werbekampagne mit dem Ziel, die Spezialitäten mit AOP und IGP in der Schweiz zum Gespächsthema zu machen.

Openroom

Im Briefing vorgegeben war ein etwa provokativer Ton, um die Kampagne von den anderen aus der Lebensmittelbranche abzuheben. Um das zu erreichen, inspirierte sich das Team rund um Creative Director und Inhaber Eric Voser bei der Entwicklung der Kampagne an der urschweizerischen Institution der direkten Demokratie.

Im Vorfeld zur Volksabstimmung vom 9. Februar 2020 werden Konsumentinnen und Konsumenten über Plakate, Anzeigen, Soziale Medien und Banner erneut zum Wählen aufgefordert. In diesem Fall aber nicht an der Urne, sondern im Laden bei den Regalen – dort, wo AOP- (Appelation d’Origine Protégée) und IGP-Produkte (Indication Géographique Protégée) aus den verschiedenen Regionen der Schweiz verkauft werden.

Die visuelle Gestaltung und die laute Tonalität der «Parolen» auf den verschiedenen Werbemitteln lehnen sich ganz bewusst immer mit einem Augenzwinkern an die Wahl- und Abstimmungskampagnen der verschiedenen Parteien an.

Insgesamt kommen 41 Sujets zum Einsatz: 8 Nationale mit Botschaften zum Thema Sicherheit, Tradition, Kultur und allgemeinem Bezug zu den AOP-IGP Produkten, und 33 regionale Botschaften mit explizitem Bezug zu den verschiedenen AOP-IGP Produkten aus den verschiedenen Kantonen und Regionen.

Openroom

Verantwortlich bei AOP-IGP: Alain Farine (Direktor); Sabine Leuba (Kommunikation/PR). Verantwortlich bei Openroom.ch: Eric Voser (Creative Direction/Strategie); John Leuppi (Text und Konzept); Dagmara Garner (Beratung / Social Media); Monica Kissling (Client Service Director); Andreas Konrad (Art Direction); Remo Wyss (Digital Art Direction); Yves Roth (Fotografie); Robert Aebli (Fotograf Assistent).

Autohaus Schmohl nimmt zusammen mit der Agentur am Flughafen Fahrt auf

Die Agentur am Flughafen hat das Autohaus Schmohl als neuen Kunden gewonnen.

Agentur

Das 1923 gegründete Autohaus vertritt die Fahrzeugmarken Rolls-Royce, Bentley, Bugatti und McLaren. Im Zuge der digitalen Transformation im Garagenbusiness setzt das Autohaus neu auf die Erfahrung der Agentur aus Altenrhein im dateninspirierten Leadmanagement und der strategischen Kundenbindung.

CH Media launcht regionale Jobplattformen neu

In den letzten Tagen hat CH Media die Jobplattformen Ostjob.ch, Zentraljob.ch und Myjob.ch neu gelauncht und mit neuen Funktionen versehen.

CH Media

Alle drei regionalen Jobportale verfügen nun über die gleiche technologische State-of-the-Art-Basis, eine verbesserte Usability und mehr Features. Zudem eine neue, intelligente Suchfunktion es Userinnen und Usern gestatten, schneller und intuitiver attraktive Jobs in ihrer Region zu finden, die zu ihnen passen. Der neu entwickelte Ratgeber-Bereich gibt gleichzeitig Tipps und Hilfestellungen für Jobwechsel und Bewerbungen.

 

Employer-Branding-Optionen für Firmenkunden

Für Firmenkunden kommen attraktive Employer-Branding-Optionen dazu, sowie viele neue Produkte mit vollautomatisierten Insertions- und Verrechnungsprozessen, die das Inserieren von offenen Stellen einfacher und günstiger machen sollen.

Die Benutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten wurde bei der Entwicklung ebenfalls berücksichtigt. Sowohl die Insertion als auch die Suche von Jobs über Smartphones und Tabletts soll in Zukunft noch einfacher sein.

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André Agustoni ist neu Produzent bei Boutiq Films

André Agustoni ergänzt neu das Produzenten-Team bei Boutiq Films.

Boutiq

Agustoni produziert seit über 25 Jahren TV-Spots, Unternehmensfilme, TV- und Social-Media-Content. Er sammelte seine Erfahrung bei verschiedenen Produktionen und Agenturen und war unter vielen anderen für Allianz, Helbling, Migros, Red Bull, SBB, Sunrise, Swisscom und Red Bull verantwortlich.

TKF ruft ein lautes «Ja» für die Liebe

Die Agentur TKF hat für das Komitee «Ja zum Schutz vor Hass» eine Abstimmungskampagne umgesetzt. Das Komitee setzt sich dafür ein, dass am 9. Februar 2020 die Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm um die sexuelle Orientierung an der Urne angenommen wird.

TKF

Lesben, Schwule und Bisexuelle sollen in der Gesellschaft nicht länger Hass, Hetze und Diskriminierung ausgesetzt sein. TKF verleiht diesem Anliegen mit einem emotionalen Kampagnen-Sujet Ausdruck. Die plakative Abstimmungskampagne ist breit über alle Kanäle orchestriert und lässt auch prominente Schweizerinnen und Schweizer wie Mike Müller, Sibylle Berg, Christian Levrat, Corine Mauch und viele weitere zu Wort kommen.

TKF

Verantwortlich beim Komitee «Ja zum Schutz vor Hass»: Roman Heggli, Tobias Urech. Verantwortlich bei TKF: Tim Stockmar (Creative Direction); Matthias Eberle, Nina Boschetti (Grafik); Larissa Ebneter (Beratung); Maurice Steiner (Motion Design).

François Besençon wird Vizepräsident der EMEK

François Besençon, Vizepräsident von KS/CS Kommunikation Schweiz und 2015 vom Bundesrat in die Eidgenössische Medienkommission berufen, wird nun zum Vizepräsident der EMEK ernannt.

François-Besençon_EMEK

Wie es in einer Mitteilung heisst, ist diese Ernennung sowohl Anerkennung eines wichtigen persönlichen Engagements als auch ein klares Zeichen für die Rolle des Dachverbandes in der Diskussion um die Zukunft der Medienbranche. Die EMEK ist in ihrer beratenden Funktion für den Bundesrat von grosser Bedeutung, wenn es um Empfehlungen oder Gutachten im Bereich der Medien geht.

Zudem unterstreicht KS/CS mit diesem Engagement ihr politisches Engagement und stellt sicher, dass die kommerzielle Kommunikation weiterhin als wichtiger Wirtschaftsfaktor wahrge¬nommen wird.

Facebook gibt weltweit mehr Kontrolle bei Website- und App-Daten

Facebook führt die Kontrollmöglichkeiten über Daten, die Apps und Websites mit dem Online-Netzwerk teilen, nun auch weltweit ein. Zudem sollen Nutzer beim Öffnen der Facebook-App in den nächsten Wochen ermutigt werden, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen.

Facebook

Das kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Dienstag an. Facebook hatte die Möglichkeit, sich ein Bild von den weitergegebenen Informationen über die Aktivitäten ausserhalb der Plattform zu machen, im vergangenen August zunächst nur für einige wenige Länder wie Irland, Spanien und Südkorea eingeführt.

Zu den Datenpunkten, die an Facebook weitergeschickt werden, gehörten zum Beispiel das Öffnen einer App, der Aufruf einer Website, das Ansehen von Inhalten, und etwa bei Online-Shops auch die Suche nach Artikeln sowie das Hinzufügen zum Warenkorb und der Kauf. Facebook ordnet die Informationen dann einem Nutzerprofil zu. Die Informationen können das Online-Netzwerk auch über Werbeagenturen oder Daten-Dienstleister erreichen.

 

Daten werden nicht gelöscht

Zugleich seien die Angaben nicht vollständig, erklärt Facebook: «Aus technischen Gründen und aus Gründen der Zuverlässigkeit zeigen wir nicht alle Aktivitäten, über die wir informiert wurden.» Den anderen Anbietern sei es auch untersagt, vertrauliche Informationen mit Facebook zu teilen.

Mit dem Kontrollwerkzeug können die Nutzer nun erreichen, dass die erhaltenen Informationen nicht mehr mit ihrem Facebook-Profil verknüpft werden. Auch frühere gesammelte Daten werden vom Profil entkoppelt, aber nicht gelöscht.

Zuckerberg hatte bereits im Frühjahr 2018 ein Kontrollwerkzeug mit dem Namen «Clear History» angekündigt, mit dem man ausserhalb des Online-Netzwerks gesammelte Daten «bereinigen» oder auch «wegspülen» können sollte. Inzwischen spricht das Online-Netzwerk stattdessen von einem Tool zur Verwaltung von Aktivitäten ausserhalb von Facebook. (SDA)

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