Werbeweischer heisst neu Weischer.Cinema

WerbeWeischer heisst neu Weischer.Cinema. Hintergrund ist die neue Branding-Struktur der gesamten Unternehmensgruppe.

Werbeweischer

Weischer.Media startet mit einer neuen Corporate Identity ins kommende Jahrzehnt: Ab Februar tritt die in Hamburg domizilierte Unternehmensgruppe unter der Absendermarke Weischer auf, während die einzelnen Subbrands und Tochterfirmen Weischer.XY heissen. Entsprechend firmiert der Kinovermarkter nun unter Weischer.Cinema.

Florian Weischer, Chairman von Weischer, zur neuen Dachmarken-Strategie: «Bislang haben wir uns immer als ein Element in einer längeren Dienstleisterkette vom Kunden bis zur Werbung in den Medien verstanden.» «Inzwischen aber erarbeiten für den Kunden Kommunikationslösungen, die nicht mehr auf einzelne Medien beschränkt sind», ergänzt Marcus Weischer, Chairman von Weischer.

Der Buchstabe «W» als stilisierte Welle im neuen Corporate Design soll für den Anspruch stehen, immer in Bewegung zu bleiben und den Wandel der Kommunikationswelt mitzugestalten. Gleichzeitig ist die Welle aber auch eine Hommage an den Firmengründer Hans Weischer, der eine besondere Leidenschaft für den Segelsport hatte.

Christof Kaufmann, CEO von Weischer.Cinema Schweiz, freut sich über die Änderung: «Das ‹Cinema› im Namen sagt nun aus, wofür wir stehen: Kino.»

Bandara entwickelt Web-Experience für «Wohnen in Basel»

Die Immobilienstudie «Wohnen in Basel» der Basler Kantonalbank wird interaktiv erlebbar: Bandara hat eine Web-Experience entwickelt, die Statistiken auf einer 3D-Karte der Stadt Basel darstellt.

Bandara

Wo in Basel ist Wohneigentum aktuell am gefragtesten? Wie entwickeln sich die Mietkosten in den einzelnen Stadtteilen? Und macht die Stadt Fortschritte bei der Verdichtung? Jedes Jahr präsentiert die Basler Kantonalbank die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Basler Immobilienmarkt. Für die aktuellste Ausgabe von «Wohnen in Basel» wurde Bandara mit der Entwicklung einer Web-Experience beauftragt, die Daten auf innovative Weise erlebbar macht.

Bkb.ch/wohnen beinhaltet eine dreidimensionale Karte der Stadt Basel, auf der Baslerinnen und Basler vielleicht sogar ihr eigenes Zuhause finden. Die Nutzer können zwischen sechs verschiedenen Werten wie Mietpreise, Wohnfläche oder Preisindizes für Wohneigentum auswählen und über eine Zeitachse die aktuellen mit historischen Daten vergleichen. Passend zum gewählten Wert werden die einzelnen Stadtteile stärker oder weniger stark eingefärbt.

Die 3D-Website wurde sowohl für Desktop-Geräte als auch für Smartphones realisiert und ist so aufgebaut, dass sie in Zukunft mit weiteren Daten ergänzt werden kann.

Kantone Aargau und Solothurn stützen CH-Media-Mehrheit bei Radio 32

Die Regierungsräte der Kantone Solothurn und Aargau haben keine Einwände gegen die Übernahme des Solothurner Regionalradios Radio 32 durch die CH Media Holding. Das Medienunternehmen wird künftig eine Mehrheit von 58,18 Prozent der Radio 32 AG besitzen.

Radio 32

Die Radio 32 AG werde den in der Konzession enthaltene Leistungsauftrag unverändert erbringen, schreibt der Solothurner Regierungsrat in seiner Stellungnahme an das Bundesamt für Kommunikation Bakom. Die Fortführung des Sendebetriebs, die bisherige Abdeckung des Kantons Solothurn und das gezielt auf das Versorgungsgebiet Solothurn-Olten ausgerichtete Radioprogramm würden weiterhin gewährleistet.

Zur Genehmigung des Gesuches zum wirtschaftlichen Übergang von Radio 32 sei somit nichts einzuwenden, hält der Solothurner Regierungsrat fest.

Der Aargauer Regierungsrat schreibt in seiner kurzen Stellungnahme, man sei mit der Konzessionsübertragung an die CH Media Holding einverstanden.

CH Media, ein Zusammenschluss der AZ Medien und NZZ Regionalmedien, hatte Anfang Dezember mitgeteilt, dass sie die Mehrheit an Radio 32 übernehmen will (Werbewoche.ch berichtete). Die Mehrheitsbeteiligung untersteht der Zustimmung durch das Bakom.

Das Medienunternehmen, das unter anderem die Aargauer Zeitung und Solothurner Zeitung sowie die Luzerner Zeitung herausgibt, ist bislang mit 21,9 Prozent an Radio 32 beteiligt. CH Media übernimmt den Anteil von 36,28 Prozent der Lagerhäuser Centralschweiz. Weitere Aktionäre sind und bleiben Zofinger Tagblatt (21,82 Prozent) und Netbasket mit Sitz im Kanton Zug (20 Prozent).

 

Radioprogramm wie bisher

Alle Mitarbeitenden von Radio 32 werden übernommen, wie das Medienunternehmen festhält. Redaktionssitz des Regionalsenders ist Solothurn.

Radio 32 biete weiterhin täglich unverändert ein professionelles, gezielt regional ausgerichtetes 24-Stunden-Programm an, schreibt CH Media im Gesuch an das Bakom. Das Programm werde sich getreu den publizistischen Leitkriterien «aktuell», «regional» und «hörernah» an die Bevölkerungsmehrheit im Versorgungsgebiet richten.

Zu CH Media gehören bereits Radio Argovia, Radio 24, Radio Pilatus, Radio FM1, Radio Melody sowie Vergin Radio Switzerland Hits und Rock. (SDA)

Handelszeitung lanciert neue Startup-Serie «Upbeat»

Die Handelszeitung baut ihre Berichterstattung über die Schweizer Startup-Szene aus. Seit Donnerstag werden unter dem Titel «Upbeat» wöchentlich Schweizer Jungunternehmen in der Handelszeitung und auf dem Wirtschaftsportal HZ porträtiert – in Print, Audio und Video.

Handelszeitung

Foto: Screenshot

 

Inhaltlich werden in «Upbeat» unter anderem Geschichten über Geschäftsideen, Marktchancen, Finanzierung und Produktinnovationen behandelt. Die Leserschaft soll somit eine komplette Einsicht in die Gründungsgeschichten und die Arbeits- sowie die Geschäftsmodelle von fünfzig Schweizer Startups erhalten. «Diese Unternehmen zeichnen sich durch einen starken Innovationsgeist und ein grosses Wachstumspotenzial aus. Wir möchten aber auch die Persönlichkeit der Founder in den Mittelpunkt rücken», so Stefan Barmettler, Chefredaktor der Handelszeitung. Die Herausforderungen und Learnings der Startups sollen mit der Leserschaft geteilt werden.

Zwei- bis dreiminütige Videos werden die Menschen und Modelle hinter den Startups vorstellen, zudem gibt es 30-minütige Podcasts zu Gesprächen mit den Gründerinnen und Gründern. Artikel in Print werden Online unter anderem mit Kennzahlen ergänzt.

Die neue Startup-Reihe erscheint in Kooperation mit der Credit Suisse. Projektverantwortlicher von Ringier Axel Springer Schweiz ist Christoph Büeler, Head of Video Ringier Axel Springer Schweiz. Stefan Mair, Ressortleiter Management Handelszeitung, zeichnet seitens der Redaktion verantwortlich.

Puls-Chefredaktor Gerald Tippelmann gibt Leitung ab

Seit September 2003 ist Gerald Tippelmann Redaktionsleiter bei Puls. Nach fast 17 Jahren beim Gesundheitsmagazin möchte er nochmals eine neue Herausforderung ausserhalb von SRF suchen und gibt darum den Posten diesen Sommer ab. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt.

Puls

Über die Jahre entwickelte Tippelmann mit seiner Redaktion das Gesundheitsmagazin stetig weiter. Dabei hatte der promovierte Arzt immer einen klaren Fokus: «Wir wollen aktuell und informativ sein und unseren Zuschauenden die Orientierung im immer unübersichtlicheren Gesundheitsmarkt erleichtern.»

Nun gibt er diesen Sommer auf eigenen Wunsch die Leitung des Gesundheitsmagazins ab und wird SRF verlassen: «Nach fast 17 Jahren Redaktionsleitung möchte ich mich persönlichen Projekten und Herausforderungen ausserhalb des Hauses SRF zuwenden. Ich schaue auf eine lange und befriedigende Zeit bei SRF zurück, die ich aus eigenem Antrieb beende, wobei meine persönliche berufliche Perspektive derzeit noch völlig unbestimmt ist.»

Die Nachfolge für Tippelmann wurde nich nicht geregelt.

Truestory setzt digitale Launch-Kampagne für Upto um

Die Agentur Truestory konzipiert und realisiert für Upto eine Launch-Kampagne mit Fokus auf Social Media.

Upto

Upto ist ein unabhängiges Projekt von Axa, das Auto-Abos anbietet und damit die heutigen Mobilitätsbedürfnisse bedienen möchte. Schliesslich sind entsprechende Abos auch etwa beim Musik- oder Videostreaming längst selbstverständlich. Bei Upto können sowohl Privat-, als auch Firmenkunden aus verschiedenen Automarken und Antriebsystemen wählen und bei Bedarf alle sechs Monate ihr Fahrzeug wechseln.

Truestory zeichnet für das Konzept und die Realisation der viersprachigen B2B- und B2C-Launch-Kampagne verantwortlich. Im Vordergrund stehen dabei verschiedene Sujets im Comic-Stil für Social Media Ads. Die teils animierten Sujets zeigen Situationen, in denen Autofahrende froh wären, ein Auto-Abo bei Upto zu haben. Die Kampagne spielt hauptsächlich auf Facebook und Instagram und wird durch die Agentur Sigma Online betreut. Ziel der Kampagne ist es auf unterhaltsame Art hinzuweisen, dass Upto innovative und kundenfreundliche Wege in der Mobilität beschreitet.

Verantwortlich bei Upto: Leandro Giannetti, Cécile Oberholzer, Albert Schwitter, Christina Meyer (alle Projektleitung). Verantwortlich bei Truestory: Michel Bognar (Idee & Konzept); Norbert Rieger (Konzept & Design); Elie Kerbage (Text); Sarah Vettori (Illustrationen). Verantwortlich bei Sigma Online: Philip Nolze (Media).

Dreifive und Coop Hello Family Club sagen Hallo zu Instagram

Dreifive startet mit dem Coop Hello Family Club zum Jahresbeginn einen neuen Auftritt auf Instagram. Der neue Channel soll die bestehenden Social Media Präsenzen des Hello Family Club ergänzen und neue Zielgruppen erschliessen. Zum Start des Channels wurde eine Influencer-Kampagne lanciert.

Dreifive und Coop

Seit 2017 betreut Dreifive den Hello Family Club im Bereich Social Media und hat die Marke bereits bei der Etablierung der Facebook-Präsenz unterstützt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit wurde 2019 mit dem Best of Content Marketing Award im Bereich Social Media prämiert. Für 2020 haben sich beide Partner ein neues Ziel gesetzt: Die Positionierung vom Hello Family Club als Familienplattform weiter zu stärken und insbesondere die Reichweite bei werdenden und jungen Eltern auszubauen.

Dazu soll die Markenwelt auf einem eigenen Hello Family Club Instagram Account für diese Zielgruppe erlebbar gemacht und mittels emotionalem Storytelling die User direkt angesprochen werden. Dreifive hat für den neuen Auftritt die Social-Media-Strategie sowie die Bildsprache mit Wiedererkennungswert erarbeitet. Mit einem breiten und inspirierenden Content Mix sowie zielgruppenspezifischem und relevantem Content – darunter Familientipps, DIY-Anleitungen, aktivierender Content und performanceoptimierte Formate für Social Media Ads – soll der Channel nicht nur Spass machen, sondern den Usern auch einen Mehrwert bieten.

Zum grossen Launch hat Dreifive eine umfangreiche Kampagne inklusive Kooperation mit Schweizer Influencern wie @house.of.huber, @eli_simic und @fabiozerzuben konzipiert, die crossmedial beworben wird. Bis zum 01. März 2020 haben User Zeit, ihre schönsten Familienmomente mit #hellofamilymoments zu teilen und an einem grossen Gewinnspiel teilzunehmen. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Influencer-Agentur Picstars.

Jeanine Jost konnte den Start der Kampagne kaum erwarten: «Mit dem neuen Kanal und der Influencer-Kampagne erschliessen wir für den Coop Hello Family Club eine jüngere Zielgruppe. Wir können so näher an jungen Familien sein und Inspirationen und wertvolle Tipps für den Familienalltag weitergeben.»

Dreifive und Coop

Verantwortlich bei Coop: Jeanine Jost (Projektleiterin Marketing Hello Family Club); Alain Comment (Head Marketing Supercard and Customer Clubs at Coop). Verantwortlich bei Dreifive: Claudia Dörr (Stellvertretende Head of Social Media); Marleen Albert (Head of Social Media); Montserrat Urbiola (Art Director); Sandro Kohler (Art Director Motion & Picture). Verantwortlich bei Picstars: Melina Kiefer, Larissa Kaiser (Campaign Management).

FCB Zürich und Change Paris stellen den neuen TGV Lyria vor

Pünktlich auf den Jahresbeginn lanciert TGV Lyria ihre neue Schienenflotte mit vollständig renovierten und erneuerten Zügen, zweistöckigen Wagen und frischem Design. Change Paris und FCB Zürich haben dazu die neue Jahreskampagne für Frankreich und die Schweiz kreiert.

FCB Zürich

Bei der Umsetzung stand speziell die Berücksichtigung kultureller Feinheiten zwischen Frankreich und der Schweiz im Fokus. Für das Shooting wurde ein doppelstöckiger Sonderzug der neuen TGV-Generation organisiert.

Sämtliche Motive sind in einer fahrenden, einen ganzen Tag zwischen Paris und Zürich pendelnden Komposition fotografiert worden, was die Authentizität der verschiedenen Situationen verstärken soll. Ein Wagen des rollenden Sets stand speziell für das Styling und das Make-up zur Verfügung, ein Barwagen wurde zum Crew-Catering umfunktioniert und drei weitere Wagons wurden zu Shooting-Locations.

Unter Berücksichtigung des kulturellen Kontexts wurden Casting, Styling und Wording für jedes Werbemittel länderspezifisch definiert. In intensivem Austausch mit der Pariser Schwesteragentur Change wurde für jedes Motiv nach einem für das jeweilige Land relevanten Argument und dessen verbaler Umsetzung gesucht.

Die TGV Lyria Kampagne ist in Form von Plakaten, Online-Banners, Digital-Out-of-Home sowie auf diversen Social-Media-Kanälen zu sehen.

FCB Zürich

Verantwortlich bei TGV Lyria: Pascal Sommer (Head of Marketing); Pascale Bougréau (Head of Communications); Alice Perron (Brand and External Communication Manager). Verantwortlich bei Change Paris: Patrick Mercier (Gesamtverantwortung Frankreich); Domitille Richard (Client Service Director); Adina Gill (Production Manager); Xavier Beauregard (Creative Director); Nicolas Comastri (Art Director). Verantwortlich bei FCB Zürich: Cornelia Harder (Gesamtverantwortung Schweiz); Dario Mastrogiovanni (Account Director); Nadia Moret (Account Manager); Véronique Forster (Intercultural Specialist); David Honegger (Senior Copywriter); Paul Labun (Art Director). Produktion: Vincent Dixon (Photographer); Shortneck (Produktion).

Facebook wächst auf 2,5 Milliarden Nutzer

Trotz aller Kritik gewinnt Facebook weiter neue Nutzer hinzu und lockt mehr Werbeerlöse an. Jetzt will Gründer Mark Zuckerberg offensiver die Positionen des Online-Netzwerks verteidigen. Er wolle nicht gemocht, sondern verstanden werden, sagt er.

Facebook

Facebook hat im vergangenen Quartal die Marke von 2,5 Milliarden aktiven Nutzern erreicht und wächst weiter schnell. Doch auch die Kosten steigen, unter anderem weil das Online-Netzwerk immer mehr Mitarbeiter braucht. Zudem erschweren Datenschutz-Regeln wie die DSGVO das Werbegeschäft.

Im Schlussquartal 2019 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um ein Viertel auf gut 21 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte zugleich aber um vergleichsweise moderate sieben Prozent auf 7,35 Milliarden Dollar zu. Das Gewinnwachstum war langsamer als Anleger es von Facebook gewohnt sind. Die Aktie sackte im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch mehr als sieben Prozent ab.

 

Sammelklage beigelegt

Mit den Quartalszahlen gab Facebook auch eine Zahlung von 550 Millionen Dollar im US-Bundesstaat Illinois für die Beilegung einer Verbraucher-Sammelklage wegen der Gesichtserkennungs-Funktion auf der Plattform bekannt. Die Kläger hatten Facebook vorgeworfen, gegen lokale Gesetze verstossen zu haben, weil biometrische Daten ohne Wissen der Nutzer erhoben worden seien. Die Funktion schlägt Namen von Facebook-Freunden zum Markieren in Fotos vor.

Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg kündigte an, er wolle die Positionen des Online-Netzwerks offensiver vertreten. «Mein Ziel für das nächste Jahrzehnt ist es nicht, gemocht, sondern verstanden zu werden», sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten. «Damit man Vertrauen gewinnen kann, müssen die Leute wissen, wofür man steht.»

So wolle Facebook verstärkt die Redefreiheit, die Verschlüsselung und sein werbebasiertes Geschäftsmodell verteidigen. Dem Online-Netzwerk wird unter anderem vorgeworfen, es sammle zu viele Daten für die Personalisierung der Anzeigen und wolle Nutzer länger auf der Plattform halten, um ihnen mehr Werbung einzublenden.

 

Mehr Erlös mit US-Nutzern

In den USA machte Facebook im vergangenen Quartal einen durchschnittlichen Erlös pro Nutzer von 41,41 Dollar, fast ausschliesslich durch Werbung. Das war ein deutlicher Sprung von den 34,55 Dollar drei Monate zuvor. In Europa lag der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer lediglich bei 13,21 Dollar. Allerdings liege er in Westeuropa näher zum US-Niveau, sagte Finanzchef David Wehner. Zugleich räumte Facebook ein, dass Regeln wie die Europäische Datenschutz-Grundverordnung oder das ähnliche neue Datenschutzgesetz in Kalifornien es zum Teil schwieriger machten, Anzeigen zu personalisieren und ihre Effizienz zu messen.

Die Zahl mindestens einmal im Monat aktiver Nutzer erreichte 2,5 Milliarden nach einem Zuwachs von 50 Millionen binnen drei Monaten. Täglich kamen im vergangenen Quartal 1,66 Milliarden Nutzer zu Facebook. Zusammen mit anderen Apps wie etwa Instagram oder WhatsApp kommt der Konzern auf 2,89 Milliarden Nutzer im Monat. (SDA)

Uta Kroll verlässt Zürich Tourismus

Die Leiterin des Kongressbüros von Zürich Tourismus Uta Kroll verlässt nach acht Jahren die Organisation auf eigenen Wunsch.

Zürich Tourismus

Seit 2012 zeichnete Uta Kroll verantwortlich für alle MICE-Geschäfte in der Grossregion Zürich. Als Mitglied der Geschäftsleitung bestimmte sie ausserdem die Strategie von Zürich Tourismus mit. 2017 führte Uta Kroll erfolgreich die Clusterstrategie ein. Diese richtet sich bei der Marktbearbeitung nach den Branchenclustern von Stadt und Kanton. Als Cluster bearbeitet werden die Branchen Finanzen, ICT, Life Science und Cleantech.

Kroll verlässt die Organisation per Ende Februar 2020 auf eigenen Wunsch und freut sich auf neue Projekte in den kommenden Jahren.

Compresso tritt für die UCI-Radquer-WM in die Pedale

Am Samstag und Sonntag findet auf dem Flugplatz Dübendorf die UCI-Radquer-WM statt. Compresso zeichnet in der Co-Projektleitung mit Swiss Cycling für alles rund um die Eventorganisation verantwortlich, was nicht mit dem Sport in Verbindung steht – vom Ticketing über das Hospitality-Konzept bis hin zur Infrastruktur.

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Rund 300 Athletinnen und Athleten werden in den Kategorien Elite, U23 und Junioren gegeneinander antreten. An der WM, die nach 25 Jahren erstmals wieder in der Schweiz stattfindet, werden zudem über 20’000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

Compresso verantwortet neben der Co-Projektleitung auch Side-Events und Food-Trucks und verleiht dem Event Festival-Charakter. Die Planung und Organisation der Infrastruktur – Zelte, Mobiliar, Technik, Geschirr und viel mehr – stammt ebenfalls von Compresso. Gemeinsam mit Nico Mäder von MBM Gastromanagement und Hospitality-Partner Samsung Hall stellt Compresso ein richtiges Streetfood-Festival auf die Beine und will so für ein attraktives Verpflegungserlebnis sorgen – mit einem eigenen Festivalzelt.

Facebook-DACH-Chef übt sich in Demut und forciert Schweiz-Geschäft

Der DACH-Chef von Facebook, Tino Krause, räumt im Interview mit der Handelszeitung einen hohen Veränderungsbedarf bei dem Social-Media-Giganten ein. Zu Themen wie Datenpannen, dem Vorwurf von Wahlmanipulationen und Milliardenbussen sagt er: «Wir müssen uns ändern. Und ja, wir müssen uns der Verantwortung stellen. Wir können uns nicht wegducken.»

Facebook

«Millionen von Menschen nutzen unsere Plattform. Es gibt bei diesem Thema natürlich auch eine persönliche Komponente bezüglich meiner Rolle. Wo sind Fehler passiert, was kann man besser machen? Darauf Antworten zu finden – das ist mein Anliegen und war auch einer der Gründe, warum ich mich für Facebook als Arbeitgeber entschieden habe.» Zum Hate-Speech auf Facebook sagt Krause: «Ja, man kann sagen, es sind nur 80 Prozent, die wir rausfiltern. Aber vor 18 Monaten waren wir bei 50 Prozent. Dies zeigt den Weg, auf dem wir sind.»

Krause ist seit einem Jahr DACH-Chef von Facebook und will das Geschäft in der Schweiz forcieren. So soll bis Ende des Jahres die Mitarbeiterzahl in Zürich von rund 100 auf 200 steigen. Ausserdem wolle Facebook, so Krause, das Geschäft mit klassischen KMU intensivieren, habe aber auch Grosskonzerne aus der Nahrungsmittel- sowie die Luxus- und Finanzindustrie im Blick.

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