YouTube Ads Leaderboard Schweiz 2019: Migros-Osterspot holt sich Platz 1

Die Migros landet mit der Oster-Kampagne «Die Superhäslis sind da» auf dem ersten Platz der erfolgreichsten YouTube-Werbevideos 2019 in der Schweiz – und mit der Mimi-Weihnachtskampagne gleich noch auf dem vierten Platz. Für beide Kampagnen zeichnete Wirz verantwortlich. Des Weiteren befinden sich unter den Top 10 fast ausschliesslich heimische Handels- und Transport-Marken.

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«Zwei Festtagsspots unter den Top 10 – das ist ein tolles Ergebnis und freut mich deshalb speziell, weil die Oster- wie auch Weihnachtszeit sehr stark von Klischees und Symbolen geprägt ist. Hierzu eine Kampagne zu entwickeln, die differenziert ohne aber auf die gelernten Elemente zu verzichten, stellt immer eine Herausforderung dar», so Désirée Strassmann, Bereichsleiterin a.i. Campaigning und Sponsoring beim Migros-Genossenschafts-Bund. Zum vierten Platz des Migros-Weihnachts-Spots ergänzt Strassmann: «Nebst der Pole Position erachte ich auch Rang 4 als Erfolg. Dass wir mit einem Weihnachtsspot auf der letzten ‹Endjahres-Meile› noch das YouTube-Ads-Jahres-Ranking beeinflussen konnten ist ein schönes Zeichen. Das spricht auch für unseren Mediamix, in welchem Youtube eine wichtige Rolle spielt. Mehr und mehr Menschen informieren sich heute aus audiovisuellen Quellen, das Bedürfnis unserer bestehenden und zukünftigen Kunden nach Information, Unterhaltung und Inspiration im richtigen Moment wächst. Mit Youtube können wir unsere Zielgruppe dort erreichen, wo sie interessiert und aufnahmebereit ist.»

Der zweite Podestplatz geht an Samsung Switzerland mit «Galaxy S10: Die nächste Galaxy Generation», den dritten sichert sich Coop mit «Coop. Für mich und dich. Und Pascal». Ebenfalls in den Top 10 vertreten ist der Spot zur #LifelongLearning-Kampagne der Multi-Stakeholder-Initiative Digitalswitzerland, die sich das Lebenslange Lernen als entscheidender Innovationsfaktor des Standorts Schweiz auf die Fahne geschrieben hat. «Die #LifelongLearning Kampagne haben wir letztes Jahr am 3. Schweizerischen Digitaltag lanciert. Mit dieser wichtigen Auszeichnung werden unsere Bemühungen unterstützt, die Schweizer Bevölkerung für das Thema lebenslanges Lernen zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, ihre persönliche und berufliche Entwicklung proaktiv zu gestalten. Die enorme Reichweite, die wir mit YouTube realisieren konnten, freut uns sehr, denn sie bringt uns unserem Ziel, kontinuierliches Lernen als Chance des digitalen Wandels nachhaltig zu verankern, ein bedeutendes Stück näher», äussert sich Nicolas Bürer, Managing Director von Digitalswitzerland, erfreut.

Im weiteren Ranking findet sich eine Bandbreite an vertretenen Marken, Branchen und Gesellschaftsthemen – meist auf humorvolle Art und Weise für die Youtube-Plattform umgesetzt. Den sechsten Platz belegt die SBB mit ihrem Spot zum Thema «Sparen macht Spass». Die nächsten drei Rangplätze gehen an Galaxus mit dem Spot «Simon macht Smoothies mit einem Krups Mixer», der 106. Folge der Kampagne «Was zur Hölle ist das denn?» sowie dem mit über 3 Minuten verlängerten TV-Spot «Alles für die Katz». Und der zehnte Platz belegt wiederum die SBB mit der franösischsprachigen Version von «Sparen macht Spass».
«YouTube spielt nicht nur im Alltag vieler Schweizer eine bedeutende Rolle, sondern ist auch für Werber und Agenturen eine entscheidende Kommunikationsplattform zum Erreichen ihrer Unternehmensziele geworden. Erfolgreiche Werbung definiert sich über unterhaltsames und emotionales Storytelling, Menschen entscheiden sich bewusst dafür, kreative beziehungsweise informative Werbevideos anzusehen», äussert sich Dennis Tietz, Video Lead und Strategic Partnerships Manager bei Google Schweiz, zur Bedeutung von YouTube als unabdingbare Plattform für Markenkommunikation in der Schweiz.

Die Top 10 Werbespots auf YouTube in der Schweiz im Jahr 2019

1. MIGROS: Die Superhäslis sind da.

 

2. SAMSUNG: Galaxy S10: Die nächste Galaxy Generation

 

3. COOP: Für mich und dich. Und Pascal.

 

4. MIGROS: Weihnachten 2019: Mimi die Eule lernt fliegen | Migros

 

5. digitalswitzerland: #Lifelonglearning

 

6. SBB CFF FFS: Weil Sparen Spass macht

 

7. Galaxus.ch: Krups Freshboost Vakuum Mixer – Simon macht Smoothies

 

8. Galaxus.ch: Was zur Hölle ist das denn? Die 106. Folge

 

9. Galaxus.ch: Alles für die Katze – Galaxus TV-Spot (extended version) 

 

10. SBB CFF FFS: Le plaisir d’économiser

 

Die Top 5 der Schweiz im 4. Quartal 2019

1. MIGROS: Weihnachten 2019: Mimi die Eule lernt fliegen | Migros

 

2. Galaxus.ch: Was zur Hölle ist das denn? Die 106. Folge

 

3. MANOR: MANOR Weihnachtsspot 2019 ??❤️ MANOR SPECIAL CHRISTMAS

 

4. Galaxus.ch: Was zur Hölle ist das denn? Die 108. Folge

 

5. Galaxus.ch: Choyeux – spot TV

 

Die Top 10 im Jahr 2019 weltweit

1. Amazon: Not Everything Makes the Cut – Amazon Super Bowl LIII Commercial (nicht mehr verfügbar)

2. HyundaiUSA: The Elevator | 2019 Super Bowl Commercial | Hyundai (nicht mehr verfügbar)

3. Gillette: We Believe: The Best Men Can Be | Gillette (Short Film)

 

4. Apple: Introducing iPhone 11 — Apple

 

https://youtu.be/H4p6njjPV_o

5. Bosch Global: The Internet of Things presents – #LikeABosch

 

6. Doritos: Doritos® | Chance the Rapper x Backstreet Boys Super Bowl OFFICIAL VIDEO #NowItsHot (nicht mehr verfügbar)

7. Audi USA: Audi Presents: Science Fair (nicht mehr verfügbar)

8. Stella Artois: Stella Artois | Change Up The Usual | 2019

 

9. Nike: Nike | Dream Crazier

 

https://youtu.be/whpJ19RJ4JY

10. NFL: The 100-Year Game | SBLIII

 

Das YouTube Ads Leaderboard zeigt die kreativsten Werbevideos, die YouTube-Zuschauer ansehen. Die Anzeigen werden durch einen Algorithmus bestimmt, der Faktoren wie das Engagement des Publikums, lokale Videoaufrufe und die Bindung des Publikums berücksichtigt. YouTube veröffentlicht jedes Quartal, sowie einmal pro Jahr das jährliche Ranking, für die Schweiz die beliebtesten Werbevideos auf Think with Google.

Die Antwort setzt Employer-Branding-Kampagne für Schutz & Rettung Zürich um

Die Antwort hat von Schutz & Rettung Zürich den Auftrag erhalten, eine Employer-Branding-Kampagne zu konzipieren und zu realisieren. Entstanden ist eine eigenständige Kampagne, die sich auch an Quereinsteiger und Karriereaufsteiger richtet.

Die Antwort

Schutz & Rettung Zürich als Organisation im Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich vereinigt die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Zivilschutz, die Einsatzleitzentralen sowie die Feuerpolizei unter ihrem Dach. Mit rund 700 Mitarbeitenden ist sie die schweizweit grösste Rettungsorganisation.

Da bei der Organisation kein Tag wie der andere ist, handelt es sich bei Schutz & Rettung Zürich somit um keine Jobs ab der Stange. Mit diesem Aspekt hat die Züricher Agentur gearbeitet: Das zentrales Element der Kampagne stellt die Rutschstange dar, die 1836 in einer Feuerwehrwache in Chicago erfunden wurde und auch heute noch in jeder Wache der Stadt Zürich anzutreffen und im Einsatz ist. Bei den Protagonisten an der Stange handelt es sich um Mitarbeitende der Schutz & Rettung aus allen Bereichen und um zivile Personen.

Die Kampagne wurde für die Rekrutierung von «Quereinsteigern» oder «Karriere-Aufsteigern» individuell umgesetzt und läuft seit wenigen Tagen im TV, in Kinos, auf Plakaten, E-Panels, Passenger-TV, Display Ads sowie auf Social Media.

 

Maybaum Film für BFU: «Schegg-weg-Prophylaxe» für Neulenker

Die Badener Filmproduktion Maybaum Film schickt für die Produktion eines neuen BFU-Videos den eigenen Nachwuchs ins Rennen.

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Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU setzt im Videobereich schon seit einiger Zeit auf Maybaum Film. Das aktuelle Video soll Neulenkerinnen und -lenkern wichtige Sicherheits- und Verhaltenstipps für die Probezeit mit auf die Strasse geben. Die Filmproduktion kam bei der Ideenfindung weg vom Drohfinger und verpackte gesetzliche Grundlagen sowie wichtige Empfehlungen in einen filmischen Seitenhieb mit jugendlichem Erzählstil.

«Der Verlust des Führerausweises ist für Neulenkende eine sehr schmerzhafte Sanktion, die sie um jeden Preis vermeiden wollen. Deshalb hat uns die Idee von Maybaum, ein How-to-Video mit dem Titel ‹How to keep your driving licence› zu machen, von Anfang an überzeugt», so Thomas Kramer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Verkehrsverhalten bei der BFU.

«Wir entwickelten ein Video, das dazu motiviert, den Auto- oder Motorrad-Führerausweis zu behalten. Dafür haben wir bewusst unsere jungen Team-Mitglieder hinzugezogen. Einige von ihnen dürfen selbst erst seit kurzer Zeit Auto fahren» verrät Michel Frutig von Maybaum Film. Durch die Offennheit seitens der BFU fanden eine Dosis Witz und Spass ihren Platz im Drehbuch. Während eines einzigen sportlichen Drehtages ist schliesslich unter der Regie von Laurent Ulrich das gesamte Filmmaterial entstanden. Bei der Postproduktion durfte sich wiederum der Maybaum-Nachwuchs austoben.

Das fertige Video ist auf den BFU-eigenen Kanälen, auf zielgruppennahen Plattformen, auf Strassenverkehrsämtern und in WAB-Ausbildungscentern zu sehen.

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Verantwortlich bei BFU: Thomas Kramer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Verkehrsverhalten); Claudia Schär (Verantwortliche Digitale Medien). Verantwortlich bei Maybaum Film: Laurent Ulrich (Regie); Sara Maag (Kamera); Sara Maag, Simona De Roni, Tim Zumstein (Postproduktion); Bluebox Tonstudios, Burgdorf (Sprachaufnahmen).

Unkonventionelle Werbung für einen unkonventionellen Burger

KFC Middle East hat einen limitierten, «unkonventionellen» Kentucky Burger lanciert und dafür in Zusammenarbeit mit Memac Ogilvy eine Schleichwerbung auf der werbefreien Plattform Spotify Premium geschaltet.

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Obwohl Werbung schalten auf Spotify Premium eigentlich nicht möglich ist, wurde dennoch eine Möglichkeit gefunden, sich «einzuhacken». Die Agentur hat dafür mit den drei Künstlern Flipperachi, Moh Flow und Shébani zusammengespannt und ihre Profilbilder mit Burger ergänzt. Zudem wurden die Songtitel und Bios der Künstler durch KFC-Botschaften wie «Discover, New, Kentucky, Burger, Come & Visit, KFC. Get It, Before it’s too late» («Entdecke den neuen Kentucky Burger, komm und besuche KFC, bevor es zu spät ist») ausgetauscht.

Die «Hack»-Aktion lief nur vorübergehend, mittlerweile ist wieder Normalität auf den Künstlerprofilen eingekehrt. Memac-Ogilvy hat die gesamte Aktion aber auf einem Case-Video festgehalten. (swi/pd)

 

Serviceplan Suisse macht Surprise-Magazinverkäufer sichtbar

Seit über 20 Jahren unterstützt Surprise mit mehreren Angeboten sozial benachteiligte Personen in der Schweiz. Mit der neuen Plakatkampagne von Serviceplan Suisse soll den Strassenverkäufern des Surprise-Magazins zu mehr Aufmerksamkeit verholfen werden.

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Surprise, das dem internationalen Netzwerk der Strassenzeitungen (INSP) angeschlossen ist, bietet mit dem Verkauf des Strassenmagazins sozial benachteiligten Menschen eine Einkommensmöglichkeit. Täglich bringen so über 400 Verkäuferinnen und Verkäufer das Magazin an die Leser.

Damit die Verkaufenden mehr auffallen und mehr Magazine verkaufen können, verhilft Serviceplan Suisse ihnen zu mehr Beachtung. Dazu wurde die Funktion von Plakaten auf eine völlig neue Art inszeniert. Als sogenannte «Plakat-Kioske» dienen sie den Verkaufenden nicht nur als Blickmagnet, sondern auch als Verkaufsstelle. «Mit der Aktion stellen wir die Menschen in den Mittelpunkt. Denn jeder Surprise-Verkaufende hat seine eigene Geschichte, die bewegt», erläutert Andreas Jahn, Teammitglied Marketing, Fundraising & Kommunikation bei Surprise, den Hintergrund der Aktion.

Im Rahmen der #VendorWeek, einer Kampagne des INSP für seine mehr als 9’000 Strassenmagazinverkäufer in 35 Ländern weltweit, machte Serviceplan Suisse mehrere Plakatstellen zum Surprise-Kiosk. Während der #VendorWeek können die Verkäuferinnen und Verkäufer die Plakate als verkaufsfördernde Massnahme nutzen. Ist die Verkaufsstelle nicht besetzt, gelangen die Passantinnen und Passanten über einen QR-Code zu Porträts einzelner Verkäufer und können so mehr über ihre Geschichte erfahren.

Die Plakate hängen vom 3. bis 9. Februar 2020 an gut frequentierten Stellen in der Zürcher Innenstadt und in Oerlikon und wurden von Clear Channel im Rahmen der Initiative «Plakat für die gute Sache» zur Verfügung gestellt.

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Verantwortlich bei Surprise: Andreas Jahn, Nicole Huwyler, Caroline Walpen (Team Marketing, Fundraising & Kommunikation). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Raul Serrat (Executive Creative Direction); Florian Birkner, Marcin Baba (Creative Direction); Moritz Lüth (Art Direction); Günter Zumbach (Text); Kurt Bösiger (Motion Design); Melissa Diday (Beratung); Carmen Anderegg (Produktionsleitung); Barbara Meier (DTP); Pam Hügli (Gesamtverantwortung).

Snapchat-Konzern enttäuscht Anleger – Aktienkurs bricht ein

Die Foto-App Snapchat hat zum Jahresende deutlich weniger Werbeerlöse eingespielt als erwartet worden war. In den drei Monaten bis Ende Dezember legte der Umsatz des Mutterkonzerns Snap im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 561 Millionen Dollar zu.

Snapchat-Konzern enttäuscht Anleger

Dies teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. An der Wall Street war jedoch mit 563 Millionen Dollar mit deutlich mehr gerechnet worden.

Anleger reagierten enttäuscht – die Aktien brachen nachbörslich zeitweise um rund zwölf Prozent ein. Den Verlust weitete Snap von 191,7 Millionen auf 240,7 Millionen Dollar aus. Immerhin konnte Snapchat die Zahl der täglich aktiven Nutzer um vier Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 218 Millionen steigern. Im Vorjahreszeitraum hatte sie bei 186 Millionen gelegen.

Im Wettstreit um Werbeeinnahmen im Internet sieht sich der Konzern mit harter Konkurrenz durch die Platzhirsche Google und Facebook konfrontiert. (SDA)

Nachfrage nach neuem Streaming-Dienst Disney+ höher als erwartet

Rund 26,5 Millionen Personen haben die neue Streaming-Plattform des Unterhaltungskonzerns Walt Disney nur eineinhalb Monate nach deren Start abonniert. Das sind deutlich mehr Kunden als erwartet worden war.

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Experten hatten mit lediglich rund 20 Millionen zahlenden Abonnenten per Ende Dezember gerechnet. Umsatz und Gewinn des Konzerns fielen im vergangenen Quartal ebenfalls höher aus als erwartet worden war.

Disney+ gibt es seit dem 12. November in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Auf der Plattform laufen unter anderem Marvel-, Pixar- und Star-Wars-Filme. In der Schweiz startet der Dienst laut Unternehmensangaben im März.

Dass der Auftakt von Disney+ so erfolgreich verlief, liegt an beliebten Produktionen wie der «Star Wars»-Serie «The Mandalorian», aber auch daran, dass der Streamingdienst das Angebot etwa von Netflix preislich bisher erheblich unterbietet.

Der Boom dieses Geschäftszweigs bei Disney hat allerdings seinen Preis. So sorgten die hohen Kosten für den Ausbau des Streaming-Geschäfts im jüngsten Quartal für einen Gewinneinbruch. In den drei Monaten bis Ende Dezember fiel das Nettoergebnis aus dem fortgeführten Geschäft verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz stieg indes um gut ein Drittel auf 20,9 Milliarden Dollar. (SDA)

Helvetas schliesst Fairshop-Laden und Online-Shop

Die Entwicklungsorganisation Helvetas schliesst ihren Zürcher Fairshop-Laden sowie den Online-Shop. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

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«Spätestens per Mitte Jahr werden der Laden in Zürich sowie der Online-Shop geschlossen», bestätigt Stefan Stolle, bei Helvetas für Marketing, Kommunikation und den Fairshop zuständig. Das Schweizer Hilfswerk ist ein Pionier bezüglich Fairtrade-Artikeln und begründete vor über dreissig Jahren den Trend des fairen Handels in der Schweiz.

Jetzt wird Helvetas Opfer des eigenen Erfolges: Weil Fairtrade-Produkte mittlerweile Mainstream geworden seien und auch Grossverteiler auf diesen Trend setzen, wird die Organisation sich aus dem dem direkten Vertrieb von Fairtrade-Produkten zurückziehen, wie Stolle verlauten lässt. Gegenüber anderen Anbietern habe man einen Grössennachteil gehabt; der Fairtrade-Shop sei daher nicht mehr profitabel zu betreiben gewesen.

Rund 3 Millionen Franken setzte der Fairtrade-Shop zuletzt um, drei Viertel davon seien über den Online-Kanal gelaufen. Viele der Artikel aus dem Fairshop seien künftig über Claro-Shops erhältlich. Überleben werde auch ein Longseller: der Helvetas-Panoramakalender, der 1973 lanciert wurde.

Spotify gewinnt mehr Abonnenten als erwartet

Im Rennen mit Apple und Amazon hat der schwedische Musikstreamingdienst Spotify die Nase vorn und im Weihnachtsquartal unerwartet stark abgeschnitten. Die Zahl der Premium-Abonnenten, die fast 90 Prozent des Umsatzes ausmachen, schnellte um 29 Prozent auf 124 Millionen.

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Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz stieg von Oktober bis Dezember auf 1,86 Milliarden Euro nach 1,5 Milliarden vor Jahresfrist und erreichte damit fast die Analystenschätzungen. Wegen gestiegener Marketingkosten fiel das Ergebnis je Aktie mit 1,14 Euro allerdings negativ aus.

Spotify hat einen grossen Vorsprung vor seinen beiden engsten Konkurrenten: Apple Music hatte im Juni mehr als 60 Millionen Abonnenten und Amazon weltweit über 55 Millionen.

Im ersten Quartal rechnet Spotify insgesamt mit Premium-Abonnenten in einer Bandbreite zwischen 126 und 131 Millionen und trifft damit die Schätzungen von 128 Millionen. Beim Umsatz waren die Experten allerdings optimistischer: Spotify peilt Erlöse zwischen 1,71 und 1,91 Milliarden Euro an, während Analysten einen Umsatz von 1,90 Milliarden Euro erwarten. (SDA)

Heimat Zürich für Bank Cler: Wenn der Brautvater offen übers Geld spricht

Die Imagekampagne «Zeit, über Geld zu reden» gibt es schon seit den Anfängen der Bank Cler. Mit einem neuen Film möchte Heimat Zürich die kommunikative Plattform einmal mehr auf ungewöhnliche Weise aktivieren. 

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Die Botschaft: Geld ist selbst da ein wichtiges Thema, wo es als (Gesprächs-)Thema tabu ist. Denn obwohl bei dieser Art von Ereignis nicht darüber gesprochen wird, liegen zweifellos einige finanzielle Fragen in der Luft.

Wie es aussieht, wenn das Thema doch mal ganz unverblümt angesprochen wird, zeigt ein Brautvater im TV-Spot, der eine unterhaltsame Einladung an die Schweiz sein soll, in finanziellen Angelegenheiten ruhig ein wenig offener zu sein.

Um die Zielgruppe auf unterschiedlichen Kanälen formatgerecht zu erreichen, gibt es neben der 30-sekündigen TV-Version auch eine Langversion, sowie Story- und Bumper-Formate für Online und Social Media.

 

Verantwortlich bei Bank Cler: Gregor Eicher (Leiter Marketing); Mats Bachmann (Leiter CEO Office). Verantwortliche Kreativagentur: Heimat Zürich. Mediaagentur: Phd.

Googles «Loretta» ist der wirkungsvollste Werbespot des Super Bowls 2020

Eine Studie des Video-Ad-Tech-Unternehmens Unruly kommt zu dem Ergebnis, dass Googles «Loretta» der effektivste Werbespot mit dem wahrscheinlich grössten positiven Einfluss auf die Marken- und Geschäftskennzahlen dieses Super Bowls war. Der Werbespot erzählt die Geschichte eines älteren Herrn, der seinen Google-Assistenten darum bittet, gespeicherte Erinnerungen an seine verstorbene Frau anzuzeigen.

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Für die Studie wurden 40 der grössten Werbespots des diesjährigen Super Bowls bewertet. Dazu wurde der Messwert «UnrulyEQ Score» verwendet, der die Fähigkeit einer Kampagne beschreibt, nicht nur die Verbraucher zu begeistern, sondern auch wichtige Markenkennzahlen, wie beispielsweise die Markenbevorzugung und Kaufabsicht, zu beeinflussen.

Google erreichte mit einer Gesamtpunktzahl von 6,5 von 10 Punkten den ersten Platz und lag damit vor Cheetos «Can’t Touch This» (6,1) und NYLIC’s «Love Takes Action» (6,0). Doritos und WeatherTech schafften es ebenfalls unter die ersten fünf. Weitere Anzeigen, die es unter die Top 10 geschafft haben, stammen von Microsoft, Hyundai und Snickers. Die Spots von Coca-Cola, Amazon und Facebook schafften es nicht in die Top 10.

Die effektivsten Werbespots des Super Bowl LIV Top 10
Rang Marke Kampagne UnrulyEQ Score Intensität des emotionalen Engagements (%)
1. Google Loretta 6,5 49%
2. Cheetos Can’t Touch This 6,1 38%
3. NYLIC Love Takes Action 6,0 47%
4. Doritos The Cool Ranch 5,9 39%
5. WeatherTech Lucky Dog 5,8 42%
6. Microsoft Be the One 5,7 47%
7. Jeep Groundhog Day 5,5 44%
8. T-Mobile Mama Tests 5G 5,5 39%
9. Snickers #SnickersFixTheWorld 5,5 34%
10. Hyundai Smaht Pahk 5,5 32%
US Norm 5,0 31 %
QUELLE: Unruly

Knapp die Hälfte der Befragten (49%) verspürte eine intensive emotionale Reaktion beim Schauen des Google Spots. Das Video brachte die Befragten zudem fast doppelt so oft zum Lächeln und löste fast viermal so häufig ein intensives Gefühl der Wärme in ihnen aus. Gleichzeitig wurde der Spot 12-mal häufiger als traurig wahrgenommen, als die durchschnittliche US-Anzeige. Diese intensiven emotionalen Reaktionen haben auch einen signifikanten Einfluss auf die Markenkennzahlen. Die Hälfte aller Zuschauer bewertete die Marke positiv (49% gegenüber dem US-Durchschnitt von 37%). Die Kaufabsicht (46%) und der Wunsch der Zuschauer, mehr erfahren zu wollen (47%), lagen ebenfalls höher als die US-Norm.

Sebastian Buss, Insight & Solutions Director von Unruly, fasst zusammen: «Der Super Bowl ist traditionell eine Chance für Werbetreibende, die Lacher nach Hause zu bringen. Dieses Jahr lehnten sich jedoch zwei der drei besten Ads stark an ernstere Emotionen an. Googles Spot ‹Loretta› hatte die höchste Bewertung für Traurigkeit in den Top 10, und sowohl Google als auch die NY Life Insurance lösten mit 32% beziehungsweise 26% einige der höchsten Bewertungen für ein Gefühl der Wärme aus. Das verdeutlicht eindrucksvoll, wie Marken sich von der normalerweise lustigen Werbung zum Super Bowl abheben und mit einem ungewöhnlichen Mix an Emotionen wirklich überzeugen können.»

Der «Groundhog Day» von Jeep, in dem Bill Murray seine Rolle aus dem kultigen 90er-Jahre-Film wieder aufnimmt, war der Spot, der am häufigsten zu Lachern führte. 21% der Befragten fanden den Inhalt lustig. Dies war auch der Spot, der die Menschen am ehesten glücklich machte (25%).

 

https://youtu.be/85iRQdjCzj0

Für die Studie analysierte Unruly die emotionalen Reaktionen von mehr als 2500 US-Konsumenten auf 40 während des Super Bowls ausgestrahlten Werbespots mit Hilfe des Content-Measurement-Tools UnrulyEQ. Die Ergebnisse wurden dann mit einer Datenbank von Tausenden Werbevideos verglichen. Ads, bei denen der gleiche UnrulyEQ Score ermittelt wurde, wurden zusätzlich anhand der gemessenen Intensität des emotionalen Engagements eingestuft. Der durchschnittliche UnrulyEQ Score liegt bei 5,0.

Der Wert des Unruly EQ Score beschreibt eine kombinierte Metrik, die das emotionale Engagement (der prozentuale Anteil der Menschen, die eine intensive Emotion verspüren) sowie die Markenwirkung (der prozentuale Anteil der Menschen, die ihre Meinung zur Marke verbessert haben) und das Kaufpotenzial (der prozentuale Anteil der Menschen, die beabsichtigen, das Produkt zu kaufen) zusammenfasst. 

Die vollständige Zusammenfassung der Daten zur Studie gibt es hier.

Schweizer Bauern wählen Scholtysik & Partner

Scholtysik & Partner soll die Markenstrategie der neu eingeführten Marke «Schweizer Bauern» überprüfen und schärfen. Hinter der Marke steht der Schweizer Bauernverband. Die Agentur setzte sich im Wettbewerb gegen mehrere nationale Branding-Agenturen durch.

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Das Image der Schweizer Bauern ist eng mit hochaktuellen, gesellschaftlich relevanten Fragen verknüpft wie beispielsweise ökologische Nachhaltigkeit, digitale Transformation oder Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern geniessen landesweit grosse Sympathien. Gleichzeitig nimmt das Wissen über die Landwirtschaft in der urbanen Bevölkerung ab, und die Suche nach Nachwuchs wird immer schwieriger. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten geben historisch wenig Geld für Lebensmittel aus, stellen aber hohe Ansprüche an Ökologie und Tierwohl.

In diesem Spannungsfeld widersprüchlicher Erwartungen gilt es, mit der Marke «Schweizer Bauern» die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern und die Qualität ihrer Erzeugnisse zu vermitteln. Der Auftrag an Scholtysik & Partner umfasst unter anderem quantitative und qualitative Marktuntersuchungen, Zielgruppenanalysen, Definieren von Botschaften und die Überprüfung von Markenportfolio und Design-Parametern. Auftraggeber sind der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID und der Schweizer Bauernverband SBV.

Die Marke «Schweizer Bauern» wurde vor rund zwei Jahren eingeführt und löste die Imagekommunikation unter dem Slogan «Gut, gibtʼs die Schweizer Bauern» ab, die vor über zehn Jahren mit Schweizer Persönlichkeiten wie Michelle Hunziker und Köbi Kuhn in Edelweiss-Hemden sehr bekannt wurde.

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