Swiss Poster Award 2020: 34 Kampagnen auf der Shortlist

Der Swiss Poster Award ist der grösste Kreativwettbewerb für analoge, digitale und innovative Aussenwerbung in der Schweiz und zeichnet gestalterisches und kreatives Schaffen aus. Trotz Covid-bedingter Einschränkungen gab es viele Einreichungen. Die Jury hat 34 Kampagnen nominiert, die Award-Gewinner werden am 11. März 2021 bekanntgegeben.

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Die unabhängige Fachjury, bestehend aus 20 Persönlichkeiten aus Werbung, Kultur und Design, hat unter der Leitung des Jurypräsidenten Christian Brändle, dem Direktor des Museums für Gestaltung Zürich, rund 150 Wettbewerbsbeiträge bewertet. 34 nominierte Kampagnen schafften es auf die Shortlist zum Swiss Poster Award 2020. Sie überzeugten durch Originalität, Umsetzung der Werbebotschaft sowie gestalterische Ausführung.

Aufgefallen sei im Aushangjahr 2020 die Ausdrucksstärke und Sprachkraft der Kampagnen, die zum Hinschauen und Nachdenken bewegten, schreibt die Veranstalterin APG|SGA in einer Mitteilung. Zudem wurden Kampagnen vermehrt digital umgesetzt und sorgten für Dynamik. Ausserdem habe die Kategorie Out of Home Innovations einmal mehr bewiesen, dass der Aussenwerbung kaum Grenzen gesetzt sind.

Die Shortlist zeigt sehr unterschiedliche Auftraggeber und Einsatzgebiete von Out of Home Media. Sie reichen von der Bank UBS über die Solothurner Filmtage bis hin zum Elektrogrosshändler Otto Fischer.

 

Bekanntgabe der Preisträger 

Die aus der Shortlist ausgewählten Preisträger der Swiss Poster Awards 2020 werden am 11. März 2021 kommuniziert. Wer unter anderem den Preis «Poster of the Year 2020» gewinnt, wird in alternativer Weise verkündet, da aufgrund der Covid-19-Situation die traditionelle «APG|SGA Poster Night» auch dieses Jahr nicht stattfinden kann.

Swiss Poster Award 2020 Die Shortlist
Kategorie Kampagne Agentur Auftraggeber
Commercial National Digitec Community «Corona Edit» Digitec Galaxus (inhouse) Digitec.ch
Commercial National SBB: Vereinbarkeit von Familie und Beruf Farner Schweizerische Bundesbahnen
Commercial National UBS «Renditeliegenschaftsfinanzierung» Publicis Zürich UBS Switzerland
Commercial National Galaxus Generativ Digitec Galaxus (inhouse) Galaxus.ch
Commercial National Zoo Basel Imagekampange von A bis Zoo Jjsscc.ch Basel Zoo Basel
Commercial National Digitec Community «Wunsch» Digitec Galaxus (inhouse) Digitec.ch
Commercial Local and Regional Symbio Pro Caps TBWA\Switzerland Biomed
Commercial Local and Regional The Fine Art of Drinking. Al Mulinetto. Farner Cantina Al Mulinetto
Commercial Local and Regional Black&Blaze macht den Unterschied. Inhalt und Form Werbeagentur LSA Black&Blaze Coffee
Commercial Local and Regional Kunstrahmen SibeSiech Orani Malersysteme
Commercial Local and Regional Kein Tier im Visier 2 – Jagdgesetzkampagne Ruf Lanz Hiltl
Commercial Local and Regional Erneute Erinnerung an die Wurzeln Ruf Lanz Hiltl
Commercial Local and Regional McDonald’s «Field» TBWA\Switzerland McDonald’s Schweiz
Commercial Local and Regional Hiltl macht dich zum Chefkoch Ruf Lanz Hiltl
Public Service Jugendsession «Politik braucht mehr…» Publicis Zürich SAJV / Jugendsession
Public Service Nächstenliebe in Zeiten von Corona Spinas Civil Voices Heilsarmee Schweiz
Public Service Give Children a Hand Spendenkampagne Ruf Lanz Give Childern a Hand Foundation, Dudingen
Public Service Nur Tiere dürfen wegschauen Ruf Lanz Stiftung Tier im Recht
Public Service In sich gekehrte Matrjoschkas Ruf Lanz Autismus Forum Schweiz
Public Service Kleider machen keine Leute Spinas Civil Voices Heilsarmee Schweiz
Public Service VBZ Zürich Pride Ruf Lanz Verkehrsbetriebe Zürich VBZ
Culture ÖV-Kampagne Bernhard Theater Farner Bernhard Theater Zürich
Culture Wild Thing – Modeszene Schweiz Anna Haas Museum für Gestaltung Zürich
Culture Muesm für Gestaltung Zürich – Total Space Tristesse Museum für Gestaltung Zürich
Culture Die Panne Atelier Bundi Theater Orchester Biel Solothurn
Culture Tanzhaus Zürich Studio Nicolas Schaltegger Tanzhaus Zürich
Culture 55. Solothurner Filmtage Raffinerie AG für Gestaltung Solothurner Filmtage
Digital Out Of Home Vergessen Kargo Kommunikation Alzheimer Schweiz
Digital Out Of Home Schauspiel Metamorphosen Claudiabasel Theater Basel
Digital Out Of Home Corona-Risikoländer Ruf Lanz Gesundheitsdirektion Kanton Zürich
Digital Out Of Home Die Kunst, alles richtig zu verbinden Ruf Lanz Build Smart by Otto Fischer
Out Of Home Innovations Digitec Sticker Digitec Galaxus (inhouse) Digitec.ch
Out Of Home Innovations Die VBZ Haltestelle «Bernhard Theater» Farner Bernhard Theater Zürich
Out Of Home Innovations Für fast jede*n eine Überraschung Digitec Galaxus (inhouse) Galaxus.ch
Quelle: Swiss Poster Award

Mygosh und Mads Mikkelsen zeigen, was Carlsberg 0,0 besser macht

Im aktuellen Carlsberg-Spot erklärt Mads Mikkelsen, warum Carlsbergs alkoholfreies Bier gute Momente besser macht und warum es besser fürs Tennisspielen, fürs Betrachten von moderner Kunst und beim Wegzappen von Werbung ist. Mygosh hat die Kampagne mitproduziert.

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Für die Filmproduktion Mygosh beginnt das Jahr mit einem Toast auf Carlsberg 0,0. Der neue Werbespot zeigt den dänischen Schauspieler Mads Mikkelsen als radelnden Philosophen, der ganz traditionell durch Kopenhagen fährt und den Geschmack und die Vielseitigkeit von Carlsberg’s alkoholfreiem Bier feiert.

Mikkelsen demonstriert, wie gute Momente mit alkoholfreiem Bier noch besser werden, indem er ein Carlsberg 0,0 in verschiedenen Situationen geniesst. So zum Beispiel beim Beenden eines Tennisspiels mit einer einhändigen Rückhand, beim verduzten Betrachten einer modernen Kunstausstellung und sogar beim Überspringen seiner eigenen Werbung.

Der neue Carlsberg-Spot wird zunächst in Irland und Dänemark starten – weitere Märkte sollen baldmöglich folgen. Der Spot wurde von Grey Europe entwickelt und von Mygosh zusammen mit den Partnern Canada produziert.

«Es war eine grossartige Erfahrung, dieses Projekt mit einem Schauspieler von Weltformat wie Mads Mikkelsen und dem Regiesseur Miguel Campaña umsetzen zu dürfen – und dies in Zeiten der Pandemie», freut sich Natali Sussman von Mygosh.

 

Kunde: Carlsberg Group. Leadagentur: Grey Europe. Verantwortlich bei Mygosh (Produktion): Natali Sussman, Lamar Hawkins, Ilonka Galliard (Executive Producers). Verantwortlich bei Canada: Miguel Campaña (Director). Musik: Pickle Music.

Davos Klosters: Spezialangebote sollen für warme Betten sorgen

Ein neuer Sports Unlimited Pass, ein Hotel-Bestpreis-Spezial unter der Woche und ein Homeoffice-Angebot mit Ferienwohnungen: Damit will die Destination Davos Klosters neue Gäste in die Berge locken.

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Im Rahmen der Absage des physischen WEF und des zweiten Lockdowns will die Destination Davos Klosters mit Spezialangeboten locken. (Bild: Destination Davos Klosters/Martin Bissig)

Davos Klosters gilt seit Jahren als Geheimtipp für einen Tagesauflug während des Jahrestreffens des World Economic Forums WEF. Unterkünfte gibt es zwar keine, dafür viel Platz auf den Loipen und in den Skigebieten samt Pulverschnee. Dieses Jahr ist alles anders: Das physische WEF in Davos ist abgesagt. «Die Corona-bedingte WEF-Absage schmerzt uns sehr. Nichtsdestotrotz blicken wir nach vorne und haben uns was einfallen lassen», so Reto Branschi, CEO/Direktor der Destination Davos Klosters, in einer Mitteilung. Neue Spezialangebote sollen nun Kurzentschlossene in die Bündner Berge locken.

 

Kennenlern-Pass und Hotels unter der Woche

Dazu gehört unter anderem der neue «Sports Unlimited Pass». Damit können übernachtende Gäste Wintersportarten zum Pauschalpreis von 79 Franken kennenlernen. Ausserdem können diejenigen, die Pisten, Loipen oder Winterwege lieber dann geniessen, wenn weniger Leute unterwegs sind, von einem neuen Spezial-Hotel-Deal unter der Woche profitieren – wahlweise mit oder ohne Skipass.

 

Homeoffice in die Berge verlegen

Rund zwei Millionen Schweizer arbeiten im Rahmen des zweiten Lockdowns wieder im Homeoffice. Das temporäre Büro kann geradesogut in die Berge verlegt, und Wintersport über dem Nebelmeer mit effizientem Homeoffice kombiniert werden. So lassen sich Arbeitspausen mit Bewegung an der frischen Luft sinnvoll nutzen. Gäste, die eine Ferienwohnung in Davos Klosters buchen, erhalten einen 20-Prozent-Gutschein auf die Ski- und Snowboardmiete bei Bardill Sport und Angerer Sport.

Schaffhauser Verleger will neue Tageszeitung für die Hauptstadt lancieren

Der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung zufolge plant der Schaffhauser Verleger Norbert Bernhard eine neue, kostenlose Tageszeitung namens «Neue Berner Zeitung».

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«Wir wollen ab Herbst 2021 eine neue Gratiszeitung für die Hauptstadt lancieren», erklärt Norbert Bernhard gegenüber der Handelszeitung. Der Schaffhauser Verleger mit Berner Wurzeln gibt seit zwanzig Jahren das kostenlose Geldmagazin Private heraus, das auch einen «Preis für Qualitätsjournalismus» verleiht.

Derzeit sei Bernhard daran, Offerten fürs neue Zeitungsprojekt einzuholen, wie die Handelszeitung schreibt. So werden Druckereien, Vertriebsorganisationen und Nachrichtenagenturen angeschrieben. Sobald die Offerten auf dem Tisch liegen, will Bernhard auf Investorensuche gehen. «Finanzieren soll sich die Tageszeitung aus Inserateeinnahmen sowie Mäzenatentum», so Bernhard. Geldgeber könnten sowohl vermögende Privatpersonen wie auch interessierte Banken und Firmen sein. Nebst einer täglich erscheinenden Printpublikation im Zeitungsformat soll die kostenlose Alternative zu Bund und Berner Zeitung auch einen eigenen Online-Auftritt bekommen. Die «Neue Berner Zeitung» werde alle Ressorts einer normalen Tageszeitung abdecken, sagt er.

Branchenkenner würden mit mehrjährigen Anlaufkosten rechnen, die sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag belaufen könnten, so die Handelszeitung. Bernhards Zeitungspläne sind eine Reaktion auf die Veränderungen in der Berner Presselandschaft: Ab April sollen nämlich die beiden Berner Tageszeitungen Der Bund und Berner Zeitung inhaltlich stärker zusammenarbeiten. Die Sparmassnahme hat der Eigner der beiden Zeitungstitel, der Zürcher Medienkonzern TX Group, im Herbst angekündigt (Werbewoche.ch berichtete).

Kathrin Jesse wird Miteigentümerin und Chief Strategy Officer bei Wirz

Ab April wird Kathrin Jesse Miteigentümerin und CSO von Wirz Communications. Sie vervollständigt damit das Team um die Co-CEOs Petra Dreyfus und Livio Dainese. Die bisherige Strategiechefin und Mitglied des Managements von DDB Berlin wird zur Unternehmerin.

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In ihrer neuen Position wird Kathrin Jesse die Planning-Expertise der Agenturgruppe weiter ausbauen und ein dezidiertes strategisches Beratungsangebot schnüren. Der Beratungsbedarf und der Anspruch auf Kundenseite wachsen. Verstärkt durch die Ereignisse des letzten Jahres wollen Kunden das sich rapide verändernde Verhalten der Menschen genau verstehen, um daraus schnell starke Insights, relevante Services und wirkungsvolle Kommunikation für Marken zu entwickeln. Hierzu wird eine spezialisierte Einheit unter Jesses Führung entstehen.

Die studierte Politologin kommt von DDB Berlin. Hier hat sie über fünf Jahre die Strategieabteilung geleitet, ist in das Agentur-Management aufgestiegen und hat Kunden wie die Volksbanken Raiffeisenbanken, das Handwerk, die Nürnberger Versicherung, Ebay, Deutsche Telekom, Sony, Vattenfall oder Volkswagen betreut. Zuvor war sie bei Saatchi&Saatchi und davor schon einmal bei DDB in leitenden Strategiefunktionen tätig.

CH Media lanciert Newsportale neu und führt durchgehend Bezahlmodell ein

CH Media hat die Newsportale ihrer Zeitungstitel überarbeitet und am Mittwoch neu lanciert. Mit diesem Schritt erhalten alle Portale eine Bezahlschranke, also nach den Titeln der Ost- und Zentralschweiz auch jene der Nordwestschweiz. Ausserdem bietet CH Media neu über 750 Gemeindeseiten an.

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Heute erhalten das Newsportal Bzbasel.ch sowie die Portale im Mittelland – Aaargauerzeitung.ch, Badenertagblatt.ch, Solothurnerzeitung.ch, Oltnertagblatt.ch, Grenchnertagblatt.ch und Llimmatttalerzeitung.ch – eine Bezahlschranke. Bereits seit Mai 2018 sind Luzernerzeitung.ch und Tagblatt.ch bezahlpflichtig. Damit setzt CH Media bei sämtlichen Newsportalen ihrer Zeitungstitel auf das Bezahlmodell Freemium.

 

Optisch und technisch ansprechender

Die Zeitungsportale wurden komplett überarbeitet und sollen damit ein modernes, aufgeräumtes Bild und eine intuitive Leserführung bieten, schreibt CH Media in einer Mitteilung. Damit würden die Leserinnen und Leser einfach zu den für sie relevanten Inhalten, zu einordnenden Meinungsstücken ebenso wie zu den neuesten Nachrichten aus ihrer Region gelangen.

 

Ebenfalls neu: 750 Gemeindeseiten

Neben den News auf den Websites können die Leserinnen und Leser in der Ost- und Zentralschweiz spezielle Gemeindeseiten abrufen, die auf den bisherigen Portalen der Nordwestschweiz bereits seit geraumer Zeit ein wichtiger Bestandteil des Angebots sind. Neben journalistischen Texten der Redaktion finden sich auf diesen Seiten auch Berichte von Gemeinden und Vereinen. Diese können von ihnen selbst erfasst werden und sind klar gekennzeichnet.

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Wirz unterhält für M-Budget mit Tiefpreis und Pannen

Wirz realisiert für M-Budget eine schweizweite Kampagne mit viel Bewegtbild. Insgesamt sechs Spots in TV und online sowie Plakate und Imageinserate kommunizieren die Botschaft: Tiefpreisgarantie auf alle Produkte. Was rundherum im Alltag damit passiert, ist allerdings ohne Garantie.

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Discounter sind so gefragt wie nie. Wie bringt man da die Schweizer Bevölkerung dazu, bei Tiefpreisen stärker an die Migros zu denken? Indem der Eigenmarke M-Budget ein direkter und eigenwilliger Auftritt verliehen wird – wie man es bereits von der Marke kennt.

 

Keine Garantie im Alltag

Mit der Botschaft von Wirz «Tiefpreis garantiert. Alles andere nicht.» wird der ganz normale Alltag inszeniert mit all seinen Tücken. Von zu tief sitzenden Hosen bis zu unkontrollierbaren Waschmaschinen und unerzogenen Hunden ist alles dabei. Der einzig sichere Wert in der ganzen Szenerie sind die M-Budget-Produkte und ihre tiefen Preise.

Ehrlich und direkt aus dem Leben – mit diesen Werten plus einem Schuss Eigenwilligkeit von M-Budget folgt die Kommunikation der neuen Ausrichtung der Migros. Neu soll wieder eine erweiterte Zielgruppe mit jungen Familien und Singles in den Genuss der M-Budget-Werbung kommen. Ebenfalls wird das Sortiment um viele Alltagsartikel erweitert, die neu im unverwechselbaren M-Budget-Packaging zu haben sind – mit aufgefrischtem Design. Der grün-weisse Look bleibt dabei erhalten. Die Kampagne ist seit Montag im TV, OOH, in Printmedien, online und auf Social Media zu sehen.

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Verantwortlich bei MGB: Franziska Coninx (Abteilungsleiterin Eigenmarken), Marc Zurbrügg (Brand Manager), Valeria Marra (Projektleiterin Media), Matthias Schneider (Abteilungsleiter Packungsgestaltung), Graziella Soldini (Projektleiterin Packungsgestaltung). Verantwortlich bei Wirz: Lorenz Clormann, Marcus Josty, Anna Leudolph, Zara Velchev, Evelyn Schellenberg, Adrian Busse (Kreation); Erasmo Palomba, Nadja Kilchhofer (Agency Producing); Vanessa Lehmann-Spalleck, Antonia Sturzeis (Beratung); Thomas Peller, Ruedi Boller, Corinne Räber (Medienrealisation); Rino Frei (Bildbearbeitung); Nathalie Reichmuth (XLAB). Verantwortlich bei Hillton (Filmproduktion): Luca Zurfluh, Jannis Davi (Edit); Luca Zurfluh (Regie); Rafael Kistler (Director of Photography); Jingle Jungle (Vertonung); Martina Meier (Fotografin). Verantwortlich bei Dentsu Switzerland und Webrepublic: Jannis Fatseas (Dentsu), Marc von Büren (Dentsu), Stefanie Bronhofer (Dentsu), Romana Thoma (Dentsu), Meret Jean-Petit (Webrepublic).

RTL übertrifft dank Erholung im Schlussquartal jüngste Prognosen

Der europäische Fernsehkonzern RTL hat von der Erholung der Werbemärkte profitiert und 2020 besser abgeschnitten als zuletzt erwartet. Der operative Gewinn (bereinigtes EBITA) lag nach ersten Berechnungen bei rund 850 Millionen Euro und der Umsatz bei etwa 6,0 Milliarden Euro, wie die RTL Group am Mittwoch mitteilte.

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Im Vorjahr hatte der operative Gewinn zwar noch 1,16 Milliarden und der Umsatz 6,65 Milliarden Euro betragen. Das vierte Quartal sei dank der Erholung der TV-Werbemärkte aber unerwartet gut verlaufen. Die Bertelsmann-Tochter hatte ursprünglich für dieses Jahr ein Umsatzplus von zwei bis drei Prozent angekündigt und trotz Investitionen ins Streaminggeschäft nur einen leichten Gewinnrückgang von sieben Prozent angepeilt.

Doch bereits kurz nach Beginn der Coronakrise zog RTL diese Prognose zurück. Erst im November wagte der Konzern einen neuen Ausblick und stellte rund 720 Millionen Euro Gewinn in Aussicht sowie etwa 5,8 Milliarden Euro Umsatz. Auch die deutsche Rivalin und Senderkette ProSiebenSat.1 legte vor kurzem vorläufige Zahlen vor und schaffte ebenfalls dank der Erholung der Werbemärkte einen positiven Jahresendspurt. (SDA)

1,3 Millionen neue Social-Media-Nutzer täglich

Während viele Menschen weltweit 2020 grösstenteils im Lockdown verbracht haben, ist die Zahl der Social-Media-Nutzer so schnell wie seit drei Jahren nicht mehr gestiegen. Das ergaben die Ergebnisse des «Digital 2021» Jahresberichts von Hootsuite und We Are Social.

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Aktuell gibt es weltweit rund 4,2 Milliarden Social Media User, was einem Wachstum von mehr als 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (490 Millionen neue User) entspricht. Die Zahl der Social Media User entspricht damit nun mehr als 53 Prozent der Weltbevölkerung.

Dabei verbringen die Menschen mit durchschnittlich zwei Stunden und 25 Minuten täglich jedoch noch genauso viel Zeit in den sozialen Netzwerken wie im Vorjahr. Facebook bleibt die meistgenutzte Plattform, dicht gefolgt von YouTube und WhatsApp. Facebook-eigene Apps machen vier der Top Fünf am häufigsten genutzten Plattformen weltweit aus.

«Konsumenten interagieren zunehmend auf dieselbe Art und Weise mit Marken wie auch mit ihren Freunden und Familienmitgliedern – nämlich via Social und Messaging Apps», sagt Tom Keiser, CEO von Hootsuite. «Die Pandemie hat diese Verlagerung nur noch beschleunigt, da nun auch Unternehmensnachzügler zur Online-Interaktion mit ihren Kunden übergehen.»

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Messaging-Plattformen gewinnen an Beliebtheit

Der Jahresbericht skizziert zudem die erweiterte Nutzung von Social Media, wobei 45 Prozent der User im Alter von 16 bis 64 Jahren in den sozialen Netzwerken nach Markeninformationen suchen, während 40 Prozent Social Media für berufliche Zwecke einsetzen. Ein wichtiger Aspekt für Marketer ist hier die wachsende Beliebtheit von Messaging-Plattformen: 91 Prozent der Internet-User im Alter von 16 bis 64 Jahren nutzen mittlerweile jeden Monat Chat-Apps. Messaging hat damit die Nutzung von Social-Media-Plattformen überholt und liegt nun mit 88 Prozent an zweiter Stelle.

 

Zwei Tage die Woche durchgehend Online

Inzwischen hat sich die Gesamtzeit der Internetnutzung weltweit deutlich erhöht. Der durchschnittliche Internetnutzer verbringt nun fast sieben Stunden täglich online und das über alle Endgeräte hinweg. Das bedeutet, dass er mehr als zwei volle Tage einer Siebentagewoche im Internet unterwegs ist – im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Anstieg um 16 Minuten oder vier Prozent zu verzeichnen. Der Report «Digital 2021» zeigt, dass es im Januar 2021 weltweit 4,66 Milliarden Internet-User gab – ein Anstieg um 316 Millionen (7,3 Prozent) im Vergleich zum Januar 2020.

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«Es ist keine Überraschung, dass wir binnen eines Jahres – als so viele Menschen weltweit im Lockdown waren – ein massives Wachstum der Social-Media- und Internetnutzung erlebt haben», so Nathan McDonald, Mitbegründer und Global Chief Executive von We Are Social. «Ein Grossteil unseres Lebens spielt sich heute über die digitalen Kanäle ab, ob wir uns über die sozialen Medien vernetzen, per Smartphone einkaufen, Sprachassistenten nutzen oder Online-Games spielen. Die Pandemie hat diese bereits begonnene Verschiebung begünstigt, 2021 wird sich diese Entwicklung noch weiter fortsetzen. Für Marketer ist es also wichtiger denn je, zu verstehen, wie sie auf kulturell relevante Art und Weise mit ihrem Online-Publikum in Kontakt treten können.»

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Weitere Trends

  • Das Smartphone entwickelt sich zum Bildschirm Nummer eins und nimmt damit bei einem grösseren Teil der Menschen mehr Zeit in Anspruch als klassisches Fernsehen.
  • 77 Prozent der Internetnutzer im Alter von 16 bis 64 Jahren gaben an, jeden Monat online einzukaufen, wobei Lebensmittel und Körperpflegeprodukte zur am schnellsten wachsenden E-Commerce-Gruppe zählen.
  • Die Altersgruppe «Silver Surfer» gehört zu den am schnellsten wachsenden Zielgruppensegmenten der wichtigsten sozialen Netzwerke. Die User-Gruppe über 50 Jahre wächst damit schneller als jede andere Altersgruppe auf Facebook und Snapchat.
  • Gaming wird über alle Generationen hinweg immer beliebter: Mehr als 90 Prozent der Internetnutzer der Generation Z geben an, online zu spielen – verglichen mit 67 Prozent der 55- bis 64-Jährigen.
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Der «Digital 2021» Jahresbericht wurde von dem Social-Media-Management-Unternehmen Hootsuite und We Are Social, der global agierenden Social-Media-Agentur, erstellt.

Serviceplan Suisse macht für BMW einen Sternekoch zum Künstler

Im Auftrag von BMW bereitet Starkoch Heiko Nieder für ein privates Dinner einzigartige Gerichte zu. Serviceplan Suisse konzipierte die Einladungskarte zu diesem exklusiven Kochanlass, welche die Handschrift des mehrfach ausgezeichneten BMW Ambassadors trägt.

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Jedes Jahr lädt BMW eine ausgewählte Klientel zu einem Luxus-Event ein. Highlight im letzten Jahr war nebst Testfahrten und Präsentationen von BMW-Modellen der Luxusklasse ein privates Dinner mit Sternekoch Heiko Nieder. Ergänzt wurde das Dinner mit einem Kurs, bei dem die Teilnehmenden in die Kunst des Telleranrichtens eingeführt wurden.

Genau hier setzte Serviceplan Suisse für die Einladungskarte an, die ausgewählte Kunden im Bereich der Oberklasselimousinen erhielten. Statt wie gewohnt Teller kunstvoll anzurichten, hat Serviceplan den Starkoch damit beauftragt, seine kulinarische Handschrift erstmalig auf Papier zu hinterlassen. Und zwar mit Farben, die in einem speziellen Verfahren aus Lebensmitteln wie Kirschen, Zwiebeln, Avocado und Saflor hergestellt wurden.

Entstanden sind dabei farbenfrohe und ausdrucksstarke Unikate – für jeden Empfänger individuell gestaltet. Via QR-Code konnten diese zudem in einem Making-of-Video die Entstehung des Kunstwerkes nachverfolgen.

Auf Social Media wurde die Aktion weitergeführt und mit erweiterten Zielgruppen in Interaktion getreten. Die User wurden dabei aufgefordert, ihre eigenen Kochkunst-Bilder zu posten – passend zum Wettbewerbszeitpunkt mit einer Weihnachtsmenü-Deko. Heiko Nieder jurierte die Werke selbst, und lädt die fünf Gewinner zu einem privaten Anrichtkurs in exklusivem Ambiente, sobald dies wieder sorgenfrei möglich ist.

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Verantwortlich bei BMW Schweiz: Stéphanie Borge (Direktorin Markenführung BMW), Corinne Droxler (Leiterin Experience Marketing), Sofia Diaz Mateos (Spezialistin Event Marketing), Nicolao Colombo (Teamleiter BEC & Kooperationen), Michèle Mohn (Spezialistin Customer Relations & Content Marketing), Miranda Amsler (Leiterin BMW Kommunikation). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Dominic Shota Schweingruber, Dario Pucci, Kurt Bösiger (Kamera und Schnitt/Motion Design), Cinthia Stettler (Art Direction), Daniela Bilotta, Dominic Häuptli (Beratung), Sean Amini (Social Media), Thomas Lüber (Creative Direction Social Media), Carmen Anderegg, Barbara Meier, Victor Borel (Produktion), Kelsang Gope (Text), Florian Birkner (Creative Direction), Marcin Baba (Executive Creative Direction), Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung); Heiko Nieder (Kochkünstler The Restaurant, Dolder Grand, BMW-Ambassador), Jennifer Grunder (Naturfarben-Expertin, Nou).

Schläfle Trittibach für Shaperion: Stehen Sie sich nicht selber in der Laufbahn

Um das Angebot des Unternehmens Shaperion bekannt zu machen, wurde die Zürcher Agentur Schläfle Trittibach mit der Konzeption und Umsetzung einer Kommunikationskampagne beauftragt.

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Als erstes Unternehmen der Schweiz in den Bereichen berufliche Neuorientierung, Newplacement und Outplacement hat sich Shaperion dem Konzept des «Agile Leadership» verschrieben. Die Experten von Shaperion beraten und begleiten Firmen und Führungskräfte auf der Stufe Senior oder C-Level im Trennungsmanagement sowie in der Entwicklung einer neuen Führungskultur. Die Kunden profitieren von breiter Führungserfahrung in den Bereichen Marketing, HR und Banking.

Für das komplexe Thema der «Agile Leadership» kommuniziert das Unternehmen mit einer wohltuenden Einfachheit und bringt es so verständlich und schnell auf den Punkt. Die Zielgruppen der Führungspersonen und Unternehmen werden auf verschiedenen Kanälen angesprochen. Die Kampagne ist in ausgewählten Printtiteln und in den sozialen Netzwerken zu sehen.

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Verantwortlich bei Shaperion: Sandra Schnyder (VR & Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction).

Die Finanzmesse findet 2021 nicht statt

Der Veranstalter der Finanzmesse hat entschieden, die Finanz’21 endgültig abzusagen. In der momentanen Covid-19-Situation sei keine zuverlässige Aussage möglich, ob die Messe am 19. und 20. Mai 2021 hätte durchgeführt werden können, heisst es in einer Mitteilung.

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Aufgrund dieser Unsicherheiten und auch zum Schutz von Ausstellern, Referierenden sowie Besucherinnen und Besuchern verzichte man auf die Durchführung der diesjährigen Messe, schreibt der Veranstalter. Man fokussiere sich nun auf die Organisation der Finanz’22, die am 19. und 20. Januar 2022 in der Halle 550 in Zürich Oerlikon stattfinden soll.

Was Messen wie die Finanz’21 ausmache, sei das persönliche Gespräch zwischen Austellern sowie Besucherinnen und Besuchern und der Austausch zwischen Referierenden und ihrem Publikum vor Ort. «So schwer uns der Entscheid auch gefallen ist, aber die Gesundheit aller Beteiligten hat für uns absolute Priorität», lässt sich Bernhard Zosso, Geschäftsführer der Finanz’21, in der Mitteilung zitieren. «Eine Messe mit täglich über 1000 Teilnehmenden braucht Planungssicherheit, die leider bis auf Weiteres nicht gegeben ist», so Zosso weiter.

Die Veranstalter seien jedoch zuversichtlich, dass sich die Covid-19-Lage in den kommenden Monaten soweit beruhigen werde, dass einer Durchführung der 23. Ausgabe der grössten Schweizer Finanzmesse Anfang 2022 nichts im Wege stehen sollte.

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