Energieunternehmen Groupe E hat mit Werbung gegen Gesetz verstossen

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat vier Verantwortliche des Westschweizer Energieunternehmens Groupe E gebüsst. Das Unternehmen hat Adressdaten von Kunden benutzt, um Werbung für seinen Online-Shop zu machen. Der Gebäudetechnikverband Suissetec begrüsst den Entscheid.

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Das Verfahren beim BFE gehe auf eine Anzeige zurück, welche Suissetec im Februar 2019 eingereicht habe, teilte der Verband am Freitag mit. Das Urteil gegen die Mitarbeitenden von Groupe E sei bereits am 18. November 2020 gefällt worden und mittlerweile rechtskräftig.

Eine Sprecherin von Groupe E bestätigte den Sachverhalt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Unternehmen habe auf seinen Stromrechnungen an Unternehmen und Privatpersonen einen kurzen Hinweis zum neuen Online-Shop des Tochterunternehmens Groupe E plus angebracht. Dort werden Elektrogeräte verkauft.

Es sei nicht die Absicht gewesen, einen Wettbewerbsvorteil aus den Kundendaten zu erzielen, erklärte die Mediensprecherin. Den beteiligten Mitarbeitenden sei zu keinem Zeitpunkt bewusst gewesen, dass ihr Vorgehen gegen die geltende Rechtsordnung verstossen könnte.

 

Auch auf dem freien Markt tätig

Die Stromversorger in der Schweiz haben im Bereich der Privatkunden nach wie vor eine Monopolstellung. Darüber hinaus sind sie meist auch auf dem freien Markt in anderen Geschäftsfeldern tätig, unter anderem im Bereich der Gebäudetechnik.

Das Gesetz verbietet es den Unternehmen, Adressdaten aus dem Monopolbereich für andere Zwecke zu verwenden. Der Verband Suissetec kritisierte bereits mehrfach, dass seine Mitgliedsfirmen im Wettbewerb mit den staatsnahen Stromversorgern nicht über gleich lange Spiesse verfügten.

Der Verband bezeichnet den Entscheid des BFE deshalb in seiner Mitteilung als «Meilenstein bei der Bekämpfung von Wettbewerbsverzerrungen durch staatsnahe Betriebe». Im Jahr 2019 hat das BFE in einem ähnlich gelagerten Fall bereits Verantwortliche des Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen (EKS) verurteilt und gebüsst.

Das Unternehmen Groupe E entstand 2005 aus der Fusion der Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) mit der Electricité Neuchâteloise SA (ENSA). (SDA)

YouTube zahlt 30 Milliarden Dollar für Content

Google-Tochter YouTube hat über die vergangenen drei Jahre mehr als 30 Milliarden Dollar an Content-Produzenten ausgezahlt. Besonders das Corona-Jahr 2020 hat der Videoplattform viel Profit eingebracht. So hat sich weltweit alleine im ersten Quartal die Bildschirmzeit, die User mit YouTube verbracht haben, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent erhöht. Auch das Streaming ist stark gewachsen.

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«Der Siegeszug von YouTube ist möglicherweise zeitlich begrenzt. Nach der Corona-Pandemie könnte sich die Bildschirmzeit nämlich wieder reduzieren. Der Erfolg mit Content hängt in dieser Zeit von der Zielgruppe ab. Jüngere User wollen vor allem zu einer Community gehören, man kann sie als sehr treue Zuschauer gewinnen, was auch der Algorithmus belohnt. Ältere suchen besonders nach bestimmten, für sie nützlichen Inhalten, weswegen hier die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist», erklärt YouTube-Marketingberater Julian Banse gegenüber dem Nachrichtenportal Pressetext.

Ein besonders starkes Wachstum hat die Videospiel-Streamingplattform YouTube Gaming erfahren. Insgesamt haben User mehr als 100 Milliarden Stunden mit den Gaming-Streams verbracht. Im Allgemeinen ist Streaming in der ersten Jahreshälfte um 45 Prozent gewachsen. In der Corona-Zeit haben mehr als eine halbe Million Kanäle zum ersten Mal solche Inhalte angeboten. Dadurch sind mehr als zehn Millionen neue Streams entstanden.

 

Mehr Transparenz bei Richtlinien

Laut YouTube-CEO Susan Wojcicki will die Plattform künftig vor allem mehr Transparenz bezüglich ihrer Richtlinien bieten. YouTube hat 2020 viel Kritik für Unklarheit bei Verbannungen und Demonetarisierung eingesteckt. Auch die Regeln in Bezug auf die Verbreitung von Fehlinformation waren nicht immer verständlich. Vor allem beim Thema Impfungen will YouTube bei Fake News härter durchgreifen. (pte)

Metzger Rottmann Bürge: neuer Kommunikationsauftritt für Engelberg-Titlis

Die Zürcher Agentur Metzger Rottmann Bürge hat für die Tourismusdestination Engelberg-Titlis den neuen Kommunikationsauftritt unter dem Claim «This is it.» umgesetzt.

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Engelberg hat sich in den vergangenen Jahren weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen als Freeride-Eldorado der Schweiz gemacht. Dass Engelberg der perfekte Ort für viele weitere alpine Erlebnisse ist, wissen leider nur wenige Schweizer.

Mit einer kommunikativen Neuausrichtung und einer mehrjährigen Kampagne soll das Image von Engelberg geschärft und Schweizer Gäste für die Angebotsvielfalt im Tal begeistert werden: Wer das Gefühl des perfekten Moments in den Bergen sucht, wird in Engelberg glücklich. Das ist es, wonach sich die bergbegeisterten Schweizer sehnen. In Engelberg sagt man deshalb ab diesem Winter: «This is it.»

Mit der von MRB entwickelten Dachkampagne werden genau solche Momente als Key Visuals und Bewegtbild festgehalten. Momente des alpinen Hochgefühls, die beim Betrachter die Sehnsucht nach solchen Glücksmomenten erzeugen.

In der Lancierungsphase im Winter 2020/2021 wird «This is it» als pointiertes Lebensgefühl für Engelberg fassbar gemacht und etabliert. Die Winterkampagne, die im Dezember 2020 angelaufen ist, umfasst nebst Plakaten und Megaposter, Anzeigen und Social Media auch eine kleine Kollektion an Kleidungsstücken. Die zweite Phase der Kampagne beginnt mit der Sommersaison 2021 und wird mit «This is it» in weiterführender Form fortgesetzt.

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Verantwortlich bei Engelberg-Titlis Tourismus: Andres Lietha (Direktor), André Wolfensberger (Leiter Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Bergbahnen Engelberg – Trübsee – Titlis: Urs Egli (Leiter Marketing), Barbara Mathis (Marketing). Verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Christoph Bürge (Strategie), Cyrill Wirz, Frederick Rossmann, Michael Rottmann, Oliver Spalt und Veronica Futterknecht (Kreation), Dave Guntern (Bildbearbeitung), Silvan Metzger und Bettina Righetto (Beratung); Henrik Andersson (Bewegtbild), Oskar Enander (Fotografie).

Galledia Gruppe übernimmt Freicom

Ruth und Reinhard Frei, Inhaber von Freicom Communications, haben ihre Aktien dem Medienkonzern Galledia Group übertragen und realisieren somit ihre Nachfolgeregelung. Galledia wird die Event-Aktivitäten von Freicom Communications in der neuen Galledia Event AG weiterführen. Reinhard Frei bleibt Geschäftsführer.

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Freuen sich über die engere Zusammenarbeit: Daniel Ettlinger, CEO Galledia Group, Urs Schneider, VRP Galledia Group, Ruth und Reinhard Frei, Inhaber Freicom, und Alexandra Vorburger-Frei, Leiterin Events Freicom (v.l.n.r.).

Freicom wurde im Dezember 1993 von Ruth und Reinhard Frei in Balgach als Reinhard Frei & Partner gegründet. Zu den Kunden der ersten Stunde zählen die Sparkassa Berneck (heute Alpha Rheintal Bank), die Erdölvereinigung Schweiz (heute Avenergy Suisse) und der Vorort (heute Economiesuisse). Durch die Übernahme und Neugründung der Rhema, Rheintalmesse, und die Gründung des Rheintaler Wirtschaftsforums 1995 wurde die Rheintaler Agentur schnell zu einer festen Grösse im PR- und Event-Bereich in der Ostschweiz.

 

Zeit, kürzer zu treten

Im Marketing-, PR- und Event-Bereich ist Freicom seit 27 Jahren eine der führenden Agenturen in der Ostschweiz, die namhafte nationale Mandate betreut und abwickelt. Zu den Meilensteinen der Agentur gehörte die Projektleitung des Ostschweizer Auftrittes an der Expo.02, Aua Extrema, die Gründung des Schweizer KMU-Tages und verschiedener Wirtschaftstagungen oder die Kampagnen für EgoKiefer, Repower, Huber Uhren und Schmuck und viele weitere Grosskunden. Nun ist es Zeit für die beiden Gründer, kürzer zu treten und die Nachfolge zu regeln. Für den Event-Bereich konnte mit der Galledia Gruppe mit Sitz in Berneck eine geeignete Nachfolgerin gefunden werden, mit der Freicom auf eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblickt.

 

Galledia Gruppe ideal für Nachfolge

Mit über zwanzig eigenen Verlagstiteln gehört Galledia Fachmedien zu den bedeutendsten Fachverlagen der Schweiz. Neben der Aufbereitung von qualifizierten Fachinformationen in Print und digital organisieren die Galledia Fachmedien für ihre Zielgruppen branchenspezifische Events zur Vernetzung. Mit der Übernahme des gesamten Teams von Freicom und der Umbenennung der Freicom Communications AG in Galledia Event AG erhält Galledia in diesem Bereich viel Kompetenz und Erfahrung. Dies soll genutzt werden, um den neuen Eventbereich für die gesamte Galledia Gruppe offline wie online weiter auszubauen und die bestehenden, etablierten Veranstaltungen von Freicom in der Galledia Event AG erfolgreich weiterzuführen. Ziel ist es, in der Deutschschweiz die starke Stellung bei Wirtschaftstagungen zu behaupten und neue Events aufzubauen.

 

Kompetenz und Kontinuität bleiben erhalten

Ihr Knowhow und ihre langjährige Erfahrung im Event-Bereich stellen Reinhard Frei und seine Tochter Alexandra Vorburger-Frei Galledia Event weiterhin zur Verfügung: Reinhard Frei mit einem Teilpensum als Geschäftsführer, Alexandra Vorburger-Frei als stellvertretende Geschäftsführerin. Gemeinsam mit dem bewährten Freicom-Team ist damit sichergestellt, dass neben neuen Galledia Event-Projekten die bestehenden Gross-Events wie das Rheintaler Wirtschaftsforum, das Wirtschaftsforum Thurgau oder der Ostschweizer Personaltag weiterhin im Sinne von Partnern und Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt werden können. Reinhard Frei wird neben dem Galledia-Teilpensum und einem Mandat bei Micarna weiterhin als Kommunikationsberater tätig sein.

Scholz & Friends Zürich ist neue Leadagentur von Salt

Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat sich der Telekommunikationsanbieter Salt für Scholz & Friends Zürich als neuen Agenturpartner entschieden, der ab sofort die Rolle der Lead-Marketing-Agentur übernimmt.

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«Scholz & Friends Zürich hat uns sowohl strategisch als auch kreativ-konzeptionell neue Wege aufgezeigt, um die Marke Salt in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und viele gemeinsame Erfolge», lässt sich Salt-CEO Pascal Grieder in einer Mitteilung zitieren.

«Salt nimmt als zweitgrösster privater Telekomanbieter eine Schlüsselfunktion im Schweizer Markt ein, nicht nur in Zeiten der Pandemie. Die Marke Salt mit Blick auf ihre Historie, heutige Rolle und künftigen Potentiale erfolgreich weiterzuentwickeln, ist eine grossartige Aufgabe, über die wir uns sehr freuen», freut sich Tobias Händler, CEO von Scholz & Friends Zürich.

Erste Arbeiten werden im Frühjahr 2021 veröffentlicht.

Neuer Chefredaktor und neuer Geschäftsführer bei Telebasel

Der Basler TV-Lokalsender Telebasel hat die vakanten Leitungspositionen neu besetzt: Neuer Chefredaktor wird der Nordwestschweiz-TV-Korrespondent von SRF, Philippe Chappuis. Und der derzeitige Leiter Public Affairs bei CH Media, André Moesch, wird neuer Geschäftsführer.

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Telebasel: Philippe Chappuis (links) wird neuer Chefredaktor, André Moesch wird neuer Geschäftsführer.

Chappuis und Moesch würden ihre Funktionen zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens aber Anfang Mai oder August, übernehmen. Dies teilte Telebasel am Donnerstag mit. Sie werden an die Stelle von Chefredaktorin Karin Müller und den geschäftsführenden Stiftungsrat Michael Bornhäuser treten, die den Sender im Laufe des vergangenen Jahres verlassen haben.

Für Philippe Chappuis bedeutet die neue Funktion als Chefredaktor eine Rückkehr zu Telebasel, wo der heute 46-Jährige laut Mitteilung bereits zu Beginn seiner journalistischen Laufbahn als Produzent und Journalist gearbeitet habe. Später arbeitete er bei Ringier TV und bei SRF 4, wo er als stellvertretender Redaktionsleiter tätig war. Heute ist Chappuis Nordwestschweizer TV-Korrespondent von SRF.

Der gebürtige Basler André Moesch hatte seine journalistische Karriere in der Region unter anderem bei Radio Basilisk in Basel und Radio Raurach in Liestal gestartet. Später leitete in der Ostschweiz die regionalen Radio- und TV-Programme zunächst für die NZZ-Mediengruppe, danach für CH Media. Der 58-jährige derzeitige Leiter Public Affairs bei CH Media ist zudem Präsident des Verbandes Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse. (SDA)

Best of Content Marketing führt neue Kategorien ein

Corona-Kommunikation, Ausbau der Strategie-Kategorien und mehr Differenzierung in Social Media: Der europaweite Best of Content Marketing Award führt neue Kategorien ein.

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Ist Content Marketing ein Gewinner der Corona-Krise? Die gesamte Branche sicher nicht – aber Teile, einzelne Anbieter und die Grundhaltung einer nicht werblichen Kommunikation, die in der Lage ist, komplexe Themen für Unternehmen und Interessengemeinschaften umzusetzen. Wie gut das branchenübergreifend gelungen ist und wer es nach Ansicht einer unabhängigen Expertenjury am besten gemacht hat, soll der Best of Content Marketing Award 2021 zeigen. In einer Zusatzkategorie kann jedes eingereichte Projekt kostenfrei für diese besondere Auszeichnung ins Rennen geschickt werden.

Ob die Kommunikation als Event, Magazin, in Social Media oder in Form eines Podcast stattfand, spielt dabei keine Rolle – in den rund 80 Kategorien des BCM findet jedes Projekt die geeignete Einordnung.

 

Unternehmensabteilungen werden als Einreicher angesprochen

Der europaweit grösste Content-Marketing-Wettbewerb reagiert auch dieses Jahr auf Entwicklungen und Veränderungen im Markt und passt die Kategorien an: In Social Media wurde das Spektrum der Einreichungen weiter ausdifferenziert, sodass jetzt zwischen Social-Media-Kampagnen, einem langfristigen Community-Management und Einzelmassnahmen unterschieden werden kann.

Ebenso in der Strategie: Hier reagiert der Wettbewerb insbesondere auf die zunehmende Professionalisierung von Content-Marketing-Aktivitäten auf Unternehmensseite. «Content Operations» heisst die neue Kategorie, die besonders für Unternehmensabteilungen eine attraktive Einreichoption darstellen soll. Dabei geht es um ein Thema, das für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung darstellt: die Organisation von Content Marketing – sei es als Newsroom, sei es mithilfe von Tools, sei es ingesourced oder outgesourced. Wer löst diese Aufgabenstellung mit Bravour meistert, hat die Chance, Gewinner der neuen Kategorie zu sein.

Ein weiteres wichtiges Thema im Content Marketing – für Unternehmen wie für Agenturen – ist die Content Distribution. Auch sie bekommt im BCM mehr Raum. Paid, earned, owned? Wie greifen die Kanäle ineinander und wie werden dadurch die KPI eines Projekts erreicht? In der ebenfalls der Strategie zugeordneten Kategorie «Content Distribution» finden die besten Cases hierfür ihren Platz.

Der Gewinn eines Best of Content Marketing Awards kann für alle Marketing- und Akquisemassnahmen von Agenturen genutzt werden und fliesst mit Bewertungsfaktor 2 in das Kreativranking von Horizont ein.

Neo Advertising erweitert Angebot in Genfer Einkaufszentrum Balexert

Das drittgrösste Einkaufszentrum in der Schweiz, das Genfer Balexert, erhält weitere digitale und klassische Plakatflächen von Neo Advertising.

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Eine der Branding Zonen von Neo Advertising im Genfer Balexert. (Bild: zVg.)

Das Einkaufszentrum zählt mehr als acht Millionen Besucher*innen pro Jahr, hat rund 100 Läden und verzeichnet einen jährlichen Umsatz von CHF 400 Millionen. Seit 2016 ist Balexert Teil des Digital Shopping Network Angebotes von Neo Advertising.

Derzeit umfasst das Angebot in Balexert 15 digitale Werbeflächen, sogenannte Totems, die an den neuralgischen Standorten des Zentrums platziert sind, um 100 Prozent des Besucherstroms abzudecken. Zwei überdimensionale LED-Flächen – Branding Zonen – befinden sind jeweils an den Haupteingängen des Zentrums.

Ab 1. Juli 2021 kommen nun weitere folgende Werbeflächen dazu. Dazu gehören eine neue Branding Zone mit einer Fläche von mehr als 60 Quadratmetern, platziert mitten im Herzen des zentralen Atriums, 21 klassische Plakatflächen ausserhalb des Zentrums, prominent platziert an den Genfer Hauptverkehrsachsen, und ausserdem 54 hinterleuchtete Plakatstellen in den Parkgaragen des Einkaufszentrums, die vor allem für langfristige Werbekampagnen sehr gut geeignet sind.

Feratel Schweiz ist neuer OOH-Vermarkter in Skigebieten

Die spanische Automarke Cupra hat Saas-Fee als Rahmen für eine spektakuläre Markeninszenierung gewählt. Für die Vermittlung des exklusiven Werberaumes auf 3‘500 Meter über Meer zeichnet Feratel Schweiz verantwortlich.

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Ein Cupra in Saas-Fee. (Bild: Mirja Geh)

Beim höchsten Drehrestaurant der Welt, dem Allalin, thront seit kurzem ein Cupra Formentor inmitten der Gletscherlandschaft oberhalb von Saas-Fee. Die junge spanische Automarke hat Saas-Fee als Rahmen einer spektakulären Markeninszenierung gewählt. Mit im Boot mit Amag Import sind die Saastal Bergbahnen sowie die WWP Creative und Feratel Schweiz als neuer OOH-Vermarkter in Skigebieten.

«Als neuer Skigebiet-Werbevermarkter in der Schweiz ist es uns sehr wichtig, gemeinsam mit Marken wie Cupra zu zeigen, dass ausstrahlungsstarke Inszenierungen am Berg auf 3’500 Metern über Meer möglich sind und eine grosse Werbewirkung haben», erklärt Moritz Weibel, Bereichsleiter Werbemarkt & Partnermarkt bei Feratel Schweiz.

In Saas-Fee ist der Name der neuen Automarke Cupra nicht zu übersehen: Diverse Big Poster im Skigebiet und das Cupra Branding von zwei Seilbahngondeln machen auf die Zusammenarbeit aufmerksam. Eine besondere Attraktion soll dabei die Cupra Challenge darstellen: Ambitionierte Wintersportler können sich dabei den ganzen Winter lang auf einem mit Starthäuschen und Zeitmessung ausgestatteten, professionell ausgesteckten Riesenslalomkurs messen.

 

Erweiterung der Dienstleistungen

Feratel Schweiz ist eine Tochtergesellschaft von Feratel Media Technologies. Das Unternehmen aus Rotkreuz hat seit kurzem ihre Geschäftstätigkeit erweitert. Nebst dem Kerngeschäft rund um Technologien und Lösungen für digitales Destinationsmanagement bietet das Unternehmen ab sofort exklusive Werbeplätze am Berg auch in der Schweiz an.

Facebook mit kräftigen Sprüngen bei Umsatz und Gewinn

Facebook wächst in der Coronavirus-Pandemie ungebremst weiter. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf knapp 28,1 Milliarden Dollar. Beim Konzerngewinn gab es einen Sprung von 53 Prozent auf gut 11,2 Milliarden Dollar.

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Auch die Nutzerzahl legte weiter zu, wie das Online-Netzwerk am Mittwoch mitteilte. Mindestens einmal im Monat kamen 2,8 Milliarden Nutzer zu Facebook – rund 60 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Täglich waren es 1,84 Milliarden nach 1,82 Milliarden im Schlussquartal des Vorjahres. Insgesamt griffen 3,3 Milliarden Nutzer monatlich auf mindestens eine App des Facebook-Konzerns, wie auch Instagram oder WhatsApp, zu.

 

Vorsichtiger Ausblick

Facebook sprach dennoch von «bedeutenden Unwägbarkeiten» in der Zukunft. In der Coronavirus-Pandemie habe man vom allgemeinen Schub des Online-Geschäfts profitiert. Sollte sich dieser Trend jedoch umkehren, werde das auch das Wachstum von Facebooks Werbeerlösen bremsen. Zudem warnte das Online-Netzwerk bereits, dass es angesichts des rasanten Wachstums in der zweiten Jahreshälfte 2020 im laufenden Jahr absehbar geringere Zuwächse geben werde.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sei die Situation rund um die Datenübermittlung aus der Europäischen Union. Der Europäische Gerichtshof hatte im vergangenen Sommer auch die neue Datenschutzvereinbarung «Privacy Shield» gekippt. (SDA)

Coronavirus beschert Schweizer Nationalpark Besucher-Boom

Der Schweizerische Nationalpark im Engadin hat letzten Sommer so viele Besucherinnen und Besucher verzeichnet wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. In Scharen kamen die Leute auch wegen der Corona-Pandemie.

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(Bild: Joao Branco/unsplash)

Etwa 150’000 Besucherinnen und Besucher insgesamt hätten letzten Sommer den Nationalpark besucht, sagte der Kommunikationsleiter Hans Lozza am Donnerstag auf Anfrage zu einer Meldung des Parks. Darin schreibt die Verwaltung, dank Gästebefragung sei nun bekannt, wie sich Covid-19 auf den Nationalpark-Tourismus ausgewirkt habe.

20 Prozent von 1200 befragten Personen erklärten, dass sie ohne die Pandemie gar nicht in die Nationalpark-Region gekommen wären. Ungefähr die Hälfte sagte, dass Covid-19 bei der Entscheidung, die Region zu besuchen, eine gewisse oder eine grosse Rolle gespielt habe. Vor allem die 21- bis 40-Jährigen zog es stärker in die Engadiner Natur.

92 Prozent der Besucherinnen und Besucher stammen aus der Schweiz. Normalerweise liegt der Anteil der ausländischen Besucherinnen und Besucher im Sommer bei etwa 20 Prozent. (SDA)

Swisscom stellt Dropbox-Konkurrenzangebot «Docsafe» ein

Sieben Jahre nach dem Start beerdigt die Swisscom ihr Dropbox-Konkurrenzangebot namens «Docsafe». Grund dafür ist die Erfolglosigkeit.

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«Leider konnte sich die Lösung auf dem Markt nicht durchsetzen und somit nicht wirtschaftlich rentabel betrieben werden. Docsafe wird daher per Ende März 2021 eingestellt», erklärte eine Swisscom-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte das Branchenportal Inside-IT darüber berichtet.

Docsafe könne bereits seit vergangenem August nicht mehr bestellt werden, sagte die Swisscom-Sprecherin. Bestehende Kunden könnten bis zur Abschaltung Ende März 2021 den vollen Leistungsumfang nutzen.

 

Keine vollwertige Alternative

Die Swisscom hat Docsafe im Jahr 2014 gestartet, um ein Schweizer Konkurrenzangebot zu Dropbox zu bieten. Docsafe sollte den Umgang mit Dokumenten für Unternehmen und ihre Kunden vereinfachen. Firmen und Private sollten ihre Dokumente zentral speichern können, statt sie auf Papier in verschiedenen Ordnern aufzubewahren. Via Handy, Tablet oder Computer könnten die Kunden von überall her auf ihre Dokumente zugreifen, hatte die Swisscom damals vor den Medien angekündigt.

Der «blaue Riese» wollte gemeinsam mit Drittpartnern ein digitales Netzwerk aufbauen, welches das Empfangen, Ordnen, sichere Archivieren und Wiederverwenden von Dokumenten für alle Beteiligten vereinfacht. Dies gelang offenbar nicht.

Als Alternative empfiehlt die Swisscom ihr Angebot Mycloud, das ähnliche Funktionalitäten biete. Mycloud biete jedoch keinen Passwortmanager-Service, wie das bei Docsafe der Fall sei, sagte ein Swisscom-Sprecher: «Eine konkrete Alternative können wir nicht empfehlen. Wir bieten keinen speziellen Service dafür an.» (SDA)

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