Die Reputation eines Unternehmens bestimmt 63 Prozent seines Marktwerts

Eine am Mittwoch von Weber Shandwick veröffentlichte Studie besagt, dass globale Führungskräfte im Durchschnitt 63 Prozent des Marktwerts ihres Unternehmens dessen allgemeiner Reputation zuschreiben.

63 Prozent

Stand der Unternehmensreputation 2020: Zusammen mit KRC Research führte die weltweit tätige Kommunikations-. und Marketingagentur Weber Shandwick die Online-Umfrage Everything Matters Now unter 2’227 Führungskräften ergebnisstarker Unternehmen in 22 Märkten weltweit durch. Neben der Reputation ging es bei der Studie auch um Kultur, CEO-Aktivismus, Mitarbeiteraktivismus, Krisen und Risiken.

 

Reputation unterliegt vielfachen Treibern 

Der Ruf eines Unternehmens wird von einer Vielzahl von Faktoren gleichermassen beeinflusst, wobei keiner der Treiber einen grösseren Einfluss hat als die anderen. Als sie gebeten wurden, knapp zwei Dutzend unterschiedliche, den Unternehmensruf beeinflussenden Faktoren dahingehend zu bewerten, inwiefern jeder von ihnen zum Ruf des eigenen Unternehmens beiträgt, weisen globale Führungskräfte jeweils ähnliche Punktzahlen zu. Alle 23 Faktoren werden von beinahe der Hälfte der globalen Führungskräfte hoch eingestuft. Von der Personal- und Produktqualität über die finanzielle Leistungsfähigkeit bis hin zur Unternehmenskultur ist heute alles für die Lenkung der Unternehmensreputation relevant.

Ebenso ergab sich in dem Bericht, dass die meisten Reputationsschäden selbstverschuldet. sind. Unter den globalen Führungskräften, die berichten, dass ihre Unternehmen in den letzten zwei bis drei Jahren eine Krise durchlaufen haben, die sich auf ihre Reputation auswirkte, geben erstaunliche 76 Prozent an, die Krise wäre vermeidbar gewesen.

 

Reputation ist auf der Agenda des Vorstands

Die Unternehmensreputation befindet sich auf dem Radar der Unternehmensleitung. Laut neun von 10 Führungskräften (91 Prozent) ist die Reputation des Unternehmens dem Vorstand wichtig, etwa die Hälfte (52 Prozent) gibt sogar an, sie sei dem Vorstand sogar sehr wichtig.

 

Reputation wird gemessen und kommuniziert 

Die Mehrheit der globalen Führungskräfte (71 Prozent) berichtet, dass ihre Unternehmensleitung die Reputation ihrer Organisation misst oder überwacht. Bei der Frage, wie Reputation gemessen wird, benennen Führungskräfte häufig Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit oder -engagement, Umsatz und finanzielle Leistungsfähigkeit, sowie Umfragen bei verschiedenen Interessensgruppen.

Daneben ist die Reputation ein nennenswerter Kernpunkt der Kommunikation seitens der Geschäftsleitung. Ungefähr sieben von 10 (69 Prozent) geben an, die Unternehmensleitung hat den Ruf des Unternehmens in den letzten 12 Monaten gegenüber der Belegschaft erwähnt, und über die Hälfte der Aktiengesellschaften (57 Prozent) berichtet, dass die Unternehmensreputation Gegenstand von Umsatzgesprächen war.

 

Wertekommunikation ist der Schlüssel

Die Kommunikation von Unternehmenswerten ist heutzutage entscheidend. Acht von 10 globalen Führungskräften (79 Prozent) sagen, es sei wichtig, dass der/die CEO die Werte der Organisation kommuniziert, um hoch angesehen zu werden. Zudem wird die Fähigkeit einer Gesellschaft, ihre Mission, Vision und Werte zu kommunizieren und zu übermitteln, im engen Zusammenhang damit steht, wie ein Unternehmen eine Krise übersteht, da dies der stärkste marketing- und kommunikationsspezifische Faktor hinsichtlich der Reputation ist.

 

 

Einblicke zum Aufbau der Reputation für einen höheren Marktwert

Stand der Unternehmensreputation 2020: Everything Matters Now bietet Richtlinien zur Stärkung der Reputation eines Unternehmens zur Maximierung des Einflusses auf den Marktwert. Hierfür haben wir ein Segment globaler Führungskräfte befragt, welche aufgrund einer starken Reputation ein aussergewöhnlich positives Finanzergebnis erzielen mit der Angabe, dass mindestens 76 Prozent ihres Marktwerts dem Ruf ihres Unternehmens zuzuschreiben ist. Die «76-Prozenter» sind Unternehmen, die für höchste Erträge an ihrem Ruf arbeiten und unterscheiden sich in ihrem Verhalten signifikant von durchschnittlichen Führungskräften. Die folgenden Einblicke beruhen auf den wesentlichen Unterschieden und bilden die Basis für die besten Vorgehensweisen, um Reputation in Marktwert zu verwandeln.

  1. Erkenne ihre Bedeutung
  2. Überwache und messe sie
  3. Sei intern Fürsprecher/-in
  4. Die Unternehmensleitung ist sehr sichtbar

Tracking und Consent sind weiterhin das Rückgrat des Online-Marketings

Das EuGH-Urteil zur notwendigen aktiven Zustimmung und auch die zunehmende Blockierung grosser Browserhersteller gegenüber Third-Party-Cookies haben die Werbebranche zuletzt in Aufruhr versetzt. Emetriq erklärt, wie Tracking mit Cookies weiterhin gelingt und mit welchen alternativen Methoden Advertiser heute schon dafür sorgen, dass ihre Zielgruppen in Zukunft relevante Werbung zu sehen bekommen.

Cookies

Cookies nehmen weiterhin eine zentrale Rolle im Marketing-Ökosystem ein, wobei Werbungtreibende zwei Dinge beherzigen müssen. Einerseits muss der Nutzer-Consent aktiv eingeholt werden und andererseits müssen schon heute cookielose Targeting-Alternativen implementiert werden.

 

Nutzern den Consent schmackhaft machen

Oberstes Gebot für Werbungtreibende ist selbstverständlich, dass sie den Consent der User einholen, bevor sie Werbe-Cookies setzen. Und dafür gibt es ein sehr gutes Argument: Cookies helfen, User auf passende, relevante Produkte und Angebote aufmerksam zu machen. «Diesen Mehrwert müssen wir gegenüber den Nutzern sichtbar machen, damit sie unseren Tracking-Methoden zustimmen», sagt Claas Voigt, Geschäftsführer von Emetriq. «Niemand möchte irrelevante Werbung sehen. Am Beispiel der Plattform-Geschäftsmodelle in den USA sehen wir: Dort haben es User längst verstanden, dass ihre Daten genutzt werden, um ihnen unter anderem den Zugang zu jenen Diensten zu gewährleisten. Und sie akzeptieren dies als fairen Deal.»

Es steht fest: Der Consent wird Pflicht, auch für den Cross-Site-Traffic, und hat deswegen oberste Priorität. Werbungtreibende sollten sofort handeln und aktiv den Consent der User einholen. Nur so können sie Cookies weiterhin DSGVO-konform nutzen und sich gleichsam auf eine «Post-Cookie-Ära» vorbereiten. Ausserdem können sie ihren Usern so auch in Zukunft relevante Werbung bieten und sie an sich binden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Wer den Schutz der Nutzerdaten ernst nimmt, gewinnt dadurch an Vertrauen.

 

Cookieless Targeting: Wie Werbung relevant bleibt

Es sollte nicht das Ziel sein, Cookies gänzlich zu ersetzen. Es geht vielmehr darum, eine integrierte Lösung zu schaffen. Eine gute Lösung sind beispielsweise Modelle, die auf Basis von Usern mit Cookie-Historie funktionieren. Diese ermitteln Gesetzmässigkeiten und treffen Vorhersagen für die Merkmale von Nutzern ohne Opt-in. Pro Seitenaufruf können jene Modelle so eine Echtzeit-Prognose treffen und den cookielosen Surfern Merkmale zuweisen, die ein zielgenaues Targeting ermöglichen.

«Dort, wo der Cookie noch gute Infos liefert, sollten Werbungtreibende ihn weiterhin nutzen. Denn die Cookie-Technologie wird nicht zwingend sterben, sondern der Zugriff darauf sowie der Umgang damit werden sich stark verändern», schliesst Claas Voigt.

Die Telekom-Tochter Emetriq ist Initiiator der grössten Datenallianz für die deutsche Werbewirtschaft.  Das Hamburger Unternehmen bündelt die Daten verschiedener Lieferanten und Websites und will somit Werbetreibenden einen fairen Zuganen zu Zielgruppeninformationen ermöglichen.

Das Unternehmen hat zum Thema Cookie & Consent ein Whitepaper veröffentlicht.

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Luca Hänni wird Botschafter von Teleboy

Der Musiker Luca Hänni ist seit Februar Botschafter für sämtliche Produkte in den Online-Medien und auf den Social-Media-Kanälen von Teleboy. Im Gegenzug unterstützt der Internet- und TV-Anbieter Hänni mit der Reichweite seines TV-Portals und berät den letztjährigen ESC-Teilnehmer rund um seinen Auftritt in der digitalen Welt.

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Durch die Zusammenarbeit wird der 25-Jährige als Botschafter die gesamte Produktpalette von Teleboy repräsentieren und dem Unternehmen ein Gesicht geben. Von der digitalen Partnerschaft sollen aber beide Seiten bestmöglich profitieren, erklärt Michael Wendt, CCO von Teleboy: «Luca hat eine grosse Fangemeinde in verschiedenen Altersklassen. Dadurch können wir unsere fairen und individuell kombinierbaren Dienstleistungen einem noch grösseren Publikum präsentieren». Das Unternehmen möchte seine Reichweite, genauso wie sein Know-how in der digitalen Kommunikation, dem Musiker zur Verfügung stellen.

Hänni wird in den kommenden Monaten auf den verschiedenen digitalen Kommunikationskanälen von Teleboy zu sehen sein. So wird er unter anderem als Botschafter auf der Teleboy-Website mit eigenem TV-Channel, den Social-Media-Kanälen, im Rahmen von Online-Wettbewerben und in Videos präsent sein.

Kingfluencers für Samsung: Sales-Berater werden zu Content Creators

Die Influencer-Agentur Kingfluencers setzt zum ersten Mal eine Kampagne mit Sales-Berater der Marke Samsung um, die gleich selbst zu Influencern werden.

Kingfluencers

Für die Kampagne wurden freiwillige und Social-Media-affine Mitarbeitende von Partnern mit Spezialisierung auf Samsung-Produkte gesucht. Im Rahmen eines Workshops lernten sie, wie sie die Produkte und deren Features subtil und sympathisch in Szene setzen, wie sie textlichen Content schreiben und vermitteln und damit eine möglichst hohe Performance auf den Beiträgen erzielen können. Insgesamt posteten die 14 Mitarbeitenden rund 89 Content Pieces – von Bild-Beiträgen über Stories bis hin zu Carousel und Videos.

In der ersten Phase stand die Bekanntmachung des Produktes sowie dessen Funktionen und Features im Vordergrund. Darauf aufbauend kommunizierten die neuen Micro-Influencer in der zweiten Phase verschiedene Promotionen und aktivierten ihre Communities, die Stores zu besuchen, um so möglichst viele Conversions zu erzielen. «Grundsätzlich eignet sich fast jeder Mitarbeitende für solche Kampagnen», sagt Fabian Plüss, CCO und Co-Founder von Kingfluencers. «Der Vorteil von Sales Mitarbeitenden sei aber ihre natürliche Extrovertiertheit, da diese ohnehin tagtäglich mit grosser Leidenschaft und Energie Produkte an den Kunden bringen. Nur schon deshalb falle ihnen ein intuitiver und authentischer Umgang mit ihrem Gegenüber einfacher».

Mit einer Engagement Rate von plus 400 Prozent konnten jegliche Ziele übertroffen werden. Nebst erstrebenswerten KPIs gab es für Samsung aber noch übergeordnete Ziele: Mit der Kampagne sollte ausserdem das Involvement der Mitarbeitenden gefördert und so die Marke von innen gestärkt werden. «Wenn eine Marke von innen gestützt und getragen wird, hat dies automatisch einen Impact auf externe Stakeholder wie zum Beispiel den Kunden, was sich zwangsläufig positiv auf den Geschäftsverlauf auswirkt», so Plüss.

Das neuartige Format löse klassische Influencer Kampagnen aber keineswegs ab, da in den beiden Formaten unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Trotzdem würden sich fast alle Industrien für solche Influencer-Kampagnen mit Mitarbeitenden eignen.

Das aus der Kampagne gewonnene Know-How möchte die Influencer-Agentur für die Zukunft weiter einsetzen und erweitern. Dem Unternehmen zufolge bestehen bereits Pläne, solche Kampagnen gross auszurollen, also mit hunderten von Mitarbeitenden, um auch Impressions- oder Reach-Ziele zu erreichen. Beispielsweise könnte eine solche Kampagne mit klassichen Influencern kombiniert werden.

Kingfluencers

Department of Noise erweitert Sound Identity der Bank Cler

Welche Musik soll ein Unternehmen für audiovisuelle Kommunikationsmittel verwenden, um unter anderem der Marke gerecht zu werden? Um diesem Bedürfnis nachzukommen, hat Department of Noise für die Bank Cler eine umfassende, systemisch aufgebaute Lösung kreiert.

Bank Cler

Neben ihrem musikalischen Engagement im Sponsoring-Bereich baut die Bank Cler auch ihren eigenen Brand Sound kontinuierlich aus.

Die Basis dafür bildet die Sound Identity, die 2017 im Rahmen des Markenlaunchs von Bank Cler von Department of Noise in Zusammenarbeit mit Scholtysik & Partner entworfen wurde. Darauf aufbauend sind nun zwei Sound Assets produziert worden. Einerseits eine kuratierte Playlist mit 30 Musikstücken aus Online-Datenbanken, die in einer Matrix nach Wirkungsfeldern der Marke, nach Intensität und nach den Themen, die von der Bank Cler bearbeitet werden, verortet sind. Des Weiteren wurde ein «Video Score Set» produziert, das drei exklusiv kreierte, universell anwendbare Musikstücke beinhaltet, die auf die Werte der Marke abgestimmt und entsprechend für brandnahen Content geeignet sind. Auch diese Tracks sind in besagter Matrix verortet und tragen die Titel ihrer angestrebten Wirkung: «Digital Challenger», «Digital Native» sowie «Empathic Compagnion». Damit steht der Bank Cler ein Musik-Pool zur Verfügung, der ihr hohe gestalterische Freiheit erlauben soll, ohne dass dabei das Markenfeeling auf der Strecke bleibt.

«Mit dieser Content Music Lösung hat uns Department of Noise ein umfassendes Tool hingestellt, welches uns hilft, auch im Content-Bereich ‹Sound› kohärent und emotional scharf einzusetzen. Und die exklusiv produzierten Tracks sind für die Marke nicht nur ‹richtig›, sondern machen beim Anhören auch noch richtig Spass», sagt Greg Eicher, Leiter Marketing bei Bank Cler.

Die Branded Content Music Lösung ist bei der Bank Cler ab sofort im Einsatz.

Bank Cler

Agenturcheck: Franz&René

Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Diesmal im Fokus: Franz&René.

Franz&René
  • Adresse: Dorngasse 12, 3007 Bern
  • Gründung: Februar 2010
  • Gründer: Valérie Pecalvel, Luciano Gerber
  • Aktuelle Agenturchefs: siehe oben
  • Anzahl Mitarbeitende: 12
  • Aktuelle Kunden: Bundesamt für Energie, Groupe Mutuel, Bundesamt für Umwelt, Genf Tourismus, Decathlon, Schweizerische Nationalbibliothek, Valais/Wallis Promotion, Benu Apotheke, Lungenliga, Krebsliga, Manotel, TPF, Securitas-Direct, HES-SO

Auf welche Kampagne aus den vergangenen zwölf Monaten seid ihr besonders stolz?

STOPGETHER. Mit dem Rauchen in einer Gruppe via Facebook-Community aufzuhören ist ein neues Konzept in der Tabakprävention. Unsere Kampagne ist zu 100 Prozent gemeinschaftlich – vom Namen bis zur Umsetzung. Immer mit positivem Esprit. Das ernstbesetzte Thema Rauchen positiv zu verpacken war dabei die grösste Herausforderung. Die Kampagne ist so beliebt bei uns, dass wir selbst davon überzeugt wurden, die Zigarette im November wegzulegen. Vorerst.

Franz&René

Die bisher wichtigste Kampagne der Agenturgeschichte – und wieso?

Wir dürfen nicht alle nennen, also nennen wir lieber einen Kunden: EnergieSchweiz. Er nimmt einen besonderen Platz ein, da er zu den Ersten gehörte, der unserer Agentur Vertrauen schenkte. Und das seit immerhin zehn Jahren. Wir sind stolz darauf, mit unserer Arbeit einen Teil zur Sensibilisierung der Schweiz beitragen zu dürfen.

 

Der ausgefallenste Ort, an den sich eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?

Ein Ort ohne WLAN oder 4G, obwohl der recht schwierig zu finden ist.

 

Was macht ihr bei Denkblockaden?

Wir sagen uns, dass alles gut wird. Hätten wir nie Denkblockaden, würde das bedeuten, wir haben einen zu einfachen Weg gewählt.

 

Was ist eure Agenturphilosophie?

Der kreative Scharfsinn.

 

Warum sollten Talente unbedingt zu euch arbeiten kommen?

Um einzutauchen in ein Meer aus drei Kulturen und Sprachen und weil unsere tägliche Arbeit aus vielen spannenden Projekten besteht, die aufeinanderfolgen, aber nie gleich sind.

 

Wie lang bleiben Mitarbeiter im Durchschnitt bei euch?

Überdurchschnittlich.

 

Wie alt ist euer jüngster, wie alt der älteste Mitarbeitende?

(24+25+30+31+31+33+36+38+39+39+43+48) : 12

 

Wie hoch sind die Löhne, die ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?

Im Durchschnitt.

 

Wie ist das Verhältnis zwischen dem am besten und dem am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter?

1:2

 

Lohntransparenz: Wissen die Mitarbeitenden untereinander, wer wie viel verdient?

Es wird nicht offen kommuniziert.

 

Wie viele Überstunden macht ihr im Schnitt pro Woche?

Fast keine – in Pitch-freien Wochen.

 

Mit welchen Benefits entschädigt ihr eure Mitarbeiter für besagte Überstunden?

Mit Flexibilität auf beiden Seiten. Volle Tage werden kompensiert.

 

Wie lang bekommt man bei euch Mutterschafts- und wie lang Vaterschaftsurlaub?

Weil wir für die Gleichstellung von Frau und Mann einstehen, bieten wir auch Vaterschaftsurlaub an, auch wenn es diesen gesetzlich noch nicht gibt.

 

Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?

Ja, teilweise, aber reger Austausch und lebhafte Diskussionen sind unersetzlich.

 

Wie hoch ist aktuell die Frauenquote?

Die Gründerin und Leiterin der Agentur gibt Antwort: etwa ein Drittel.

Franz&René

Zwar nicht der richtige Agenturhund, aber trotzdem auch sehr ruhig und sauber.

 

Wo trinkt ihr euer Feierabendbier?

Überall. Aber seit wir mit dem Rauchen aufgehört haben, nicht mehr auf der Terrasse.

 

Den Agenturcheck mit Franz&René gibt es in der Werbewoche 11-12/2019 zu lesen.

Agenturcheck_FRANZETRENE_Alle_Frauen_raus

Beschäftigt ihr Praktikanten?

Einen in der Kreation und einen in der Beratung: nur diese. Wenn wir keine Projekte für sie haben oder deren Profile nicht zu uns passen, lassen wir den Platz lieber frei, als ihn unnötig zu besetzen.

 

Veranstaltet ihr Teamevents?

Zu wenige!

 

Habt ihr einen Agenturhund oder sonst ein Maskottchen?

Einen sehr ruhigen und sehr sauberen Hund.

Die Werbung verdoppelt jeden Franken ihrer Wertschöpfung

Im Auftrag von KS/CS Kommunikation Schweiz hat BAK Economics 2019 eine neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Werbewirtschaft durchgeführt. Sie bestätigt den grossen Einfluss der Werbung auf die Schweizer Wirtschaft.

Kommunikation Schweiz

Die Studie «Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Werbewirtschaft in der Schweiz», die das unabhängige Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics im Auftrag von KS/CS Kommunikation Schweiz 2019 durchgeführt hat, zeigt nicht nur auf, wie hoch die Wertschöpfung dieses Wirtschaftszweigs ist, sondern auch, welch tiefen Fussabdruck die Werbung in der ganzen Wirtschaft hinterlässt.

 

Mehr als 3 Milliarden Franken Wertschöpfung

Der Netto-Kundenumsatz mit Werbung in der Schweiz – inklusive GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon) – wird für 2018 auf 6,6 Milliarden Franken beziffert. Im Vergleich dazu entspricht das rund einem Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Werbewirtschaft im engeren Sinn – lediglich Werbeagenturen und -vermarkter – beschäftigt mehr als 22’000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zahlt Löhne im Gesamtwert von gegen einer Milliarde Schweizer Franken aus und erzielt eine direkte Wertschöpfung in der Höhe von rund 1,6 Milliarden Franken pro Jahr. Jeder Werbefranken generiert einen weiteren Franken Wertschöpfung in anderen Branchen, sodass die gesamte Wertschöpfung rund 3,3 Milliarden Franken beträgt.

 

Gleiche volkwirtschaftliche Bedeutung wie die Stadt Zug

Schätzungen zeigen, dass die Bedeutung der gesamten kommerzielle Kommunikation – von der Wer-bung über PR, Marketing und Sponsoring bis zu den Werbeabteilungen bei den Auftraggebern – jedoch weit höher liegt. Mit annähernd 38’000 Vollzeitstellen hat die gesamte Kommunikationswirtschaft in etwa die gleiche volkwirtschaftliche Bedeutung wie die wirtschaftsstarke Stadt Zug.

kscs_bak-studie_2019_de.pdf

Anmerkung: Die Ergebnisse können nicht direkt mit der gleichnamigen Studie aus dem Jahr 2013 verglichen werden.

Ludek Martschini lanciert Kampagne in eigener Sache

Der Luzerner Grafiker und Illustrator Ludek Martschini hat für seine Skizzier-Kurse in Luzern eine Plakat-Kampagne lanciert.

Ludek Martschini

Das Plakatsujet soll einerseits auf kreative Weise die Idee dahinter vermitteln. Zudem wurde der Skizzierstift in Form eines Luzerner Wahrzeichens gestaltet. Der Wasserturm zeigt, dass die Kurse in Luzern stattfinden werden.

Die Idee für den Skizzier-Kurs entstand im Sommer 2019. Im Rahmen des Kurses vermittelt der Grafiker das Skizzieren mit Bleistift und Skizzenbuch und steht den Teilnehmern mit fachlicher Beratung zur Seite.

Zurzeit sind verschiedene Kurse ausgeschrieben, unter anderem bei der Klubschule Luzern. Zudem bietet Martschini Skizzier-Kurse für Kinder & Jugendliche in den Frühlingsferien an.

Ludek Martschini

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Hands on Design Thinking», «Realitätsschock», «Kamera läuft!» und «Positive Leadership».

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Hands on Design Thinking

  • Autor: Conrad Glitza, Rosa-Sophie Hamburger und Michael Metzger
  • Verlag: Vahlen, 2019
  • Seiten: 137
  • ISBN: 9783800660735

Innovationen kann man nicht erzwingen. Aber man kann einen Nährboden bieten, auf dem zarte Ideenpflänzchen optimal zu einer Innovation heranreifen. Dieser Nährboden nennt sich Design Thinking. Dabei handelt es sich um einen nutzerzentrierten Kreativprozess zur Ideenfindung. Die Autoren erklären die Methode strukturiert und unterhaltsam anhand eines konkreten Fallbeispiels. Darüber hinaus liefern sie auf 40 Moderationskarten viele wertvolle Impulse für die Umsetzung. Ein lesenswerter Leitfaden für alle, die wissen wollen, wie Design Thinking in der Praxis funktioniert.

Bücher

Realitätsschock

Zehn Lehren aus der Gegenwart. 

  • Autor: Sascha Lobo
  • Verlag: KiWi, 2019
  • Seiten: 392
  • ISBN: 9783462053227

In Realitätsschock handelt Sascha Lobo die aus seiner Sicht wichtigsten Debattenthemen der Gegenwart ab: Klimawandel, Migration, Rechtsruck, KI, soziale Medien. Besonders lesenswert ist seine Analyse des chinesischen Strebens nach einer kybernetischen Gesellschaft mit der überraschenden Pointe, dass auch der Westen in diese Richtung taumelt. Wer es versteht, die Gegenwart als Vergangenheit zu betrachten, wird schon heute in diesem Buch ein wichtiges Zeitdokument erkennen.

realitätsschock

Kamera läuft!

Videomarketing und Videokampagnen erfolgreich gestalten. 

  • Autor: Thomas Bitzer-Prill und Wolfram Wagner
  • Verlag: Haufe, 2018
  • Seiten: 260
  • ISBN: 9783648118337

Zwei Videoproduzenten nahmen sich vor, möglichst alles über das Filmen von Videos in ein Buch packen. Die Rechtslage, das Budget, die Technik, das Drehen, Schneiden, Verbreiten – sehr viel für ein Thema. Doch die Autoren sind Experten, haben auf dem Gebiet studiert, arbeiten seit Jahren darin und liefern folglich viele Insidertipps. Für absolute Laien mag das ein wenig zu viel und zu technisch sein. Wer allerdings bereits über Grundkenntnisse verfügt oder sich von Fachbegriffen nicht abschrecken lässt, der bekommt einen umfangreichen Überblick darüber, wie sich gute Videos produzieren lassen.

kamera-läuft

Positive Leadership

Erfolgreich führen mit PERMA-Lead: die fünf Schlüssel zur High Performance. 

  • Autor: Markus Ebner
  • Verlag: Facultas Verlag, 2019
  • Seiten: 536
  • ISBN: 9783708916866

Obwohl die Erkenntnisse der positiven Psychologie auf der Hand liegen, finden sie in vielen Unternehmen nicht die Beachtung, die ihnen gebührt. Noch verstehen sich viele Führungskräfte als Kritiker und Kontrolleure, statt ihre Mitarbeiter ihre Stärken entfalten zu lassen. Dieses Buch leitet Führungskräfte an, ihren Mitarbeitern aber genau dabei zu helfen – und damit die Leistungs- und Innovationskraft des Unternehmens zu steigern. Es bietet nicht nur einen guten Überblick, sondern weckt auch Lust, loszulegen und ab sofort stärkenorientiert zu führen.

Bücher

Lacher, Gruber & Ianeselli erweckt für Bouygues Energies & Services Ideen zum Leben

In Zeiten des Fachkräftemangels müssen Unternehmen beim Recruiting kreativ werden. Lacher, Gruber & Ianeselli lanciert für Bouygues Energies & Services die Employer-Branding-Kampagne «We bring ideas to life». Denn der Erfolg des Unternehmens beruht auf seinen Mitarbeitenden.

Lacher, Gruber & Ianeselli

Hauptziel der Kampagne ist es, potenzielle Lernende und Arbeitnehmende auf Bouygues Energies & Services aufmerksam zu machen und sie dazu zu motivieren, Teil der Bouygues-Familie zu werden – vom Netzelektriker über ICT-Spezialisten bis hin zum Property Manager.

Zu sehen ist die Kampagne in diversen Print- und Onlinemedien sowie auf Plakaten. Lacher, Gruber & Ianeselli zeichnet für die gesamte Umsetzung der Kampagne verantwortlich, vom Shooting bis zur Realisation.

Lacher, Gruber & Ianeselli

Verantwortlich bei Bouygues Energies & Services: Emira Trabelsi (Events & Projects); Stephan Kurmann (Leiter External Communications & Media Relations). Verantwortlich bei Lacher, Gruber & Ianeselli: Anastasia Ruckelshausen, Mejreme Jashari (Beratung); Fabian Gruber (Creative Direction); John Duc (Art Direction); Rebecca Koblet (Junior Art Director). Fotografin: Angela Straub.

Brandpulse realisiert neuen Markenauftritt für Victorinox

Victorinox lanciert zum Jahresbeginn den neuen Markenauftritt. Das neue Design greift das typische Victorinox-Rot auf verschiedenste Weise auf und entstand in Zusammenarbeit mit der Schweizer Branding Agentur Brandpulse.

brandpulse

Der neue Markenauftritt wird durch eine rote Logobox verkörpert, die in allen externen Marketingmaterialien verwendet wird. Hinsichtlich der Vereinfachung des Layouts wurde das bisherige Splinter Design durch eine modulare und flexiblere Struktur ersetzt, um den Herausforderungen von Cross-Channel- und 360-Grad-Marketing mit einem flexiblen Format gewachsen zu sein, das sowohl online als auch offline funktioniert.

Das neue Erscheinungsbild von Victorinox soll zeigen, dass Funktionalität, Qualität, Innovation und ikonisches Design im Mittelpunkt der Victorinox Produkt- und Markenwahrnehmung stehen. Damals wie auch heute ist das durch das Schweizer Taschenmesser bekannte Victorinox-Rot ein integraler Teil des gesamten Erscheinungsbildes.

Das neue Markendesign wurde in Zusammenarbeit mit Brandpulse erstellt. Zu Beginn des Projektes führte Brandpulse eine umfassende Markenanalyse durch und entwickelte darauf aufbauend das neue Designkonzept für die Marke. «Für uns war es wichtig, die perfekte Balance zu finden, um einerseits die Herkunft dieser traditionellen Schweizer Marke aufzuzeigen, aber gleichzeitig das Erscheinungsbild durch ein innovatives Design mit dem wiedererkennbaren Victorinox-Rot zu bereichern», erklärt Thomas Ramseier von Brandpulse.

Bild 3 - Funktionalität, Qualität, Innovation und ikonisches Design

Mit Thiam muss auch CS-Kommunkationschef Adam Gishen gehen

Adam Gishen, der CS-Verantwortliche für Marketing, Kommunikation und Investor Relations, verlässt die Grossbank ebenfalls. Er gehörte zu den Vertrauten des scheidenden CEO Tidjane Thiam.

 Adam Gishen

Den Abgang von Gishen, der im Herbst 2015 beinahe zeitgleich mit Thiam zur Credit Suisse stiess, machte der Tages-Anzeiger am Dienstag publik. Die Zeitung beruft sich dabei auf «CS-Quellen». Der Marketing- und Kommunikationschef soll zusammen mit Thiam, Ex-COO Olivier Bouée und Ex-Personalchef Peter Goerke zu einer «Viererbande» innerhalb der Bank gehört haben.

Gishen verantwortete bei der CS neben der Kommunikation und der Pflege der Beziehungen zu den grossen Aktionären auch die Bereiche Marketing und Branding sowie die interne Kommunikation. Er soll als einer der wenigen einen direkten Draht zu CEO Thiam gehabt haben.

Laut Tages-Anzeiger war Gishens Amtsführung als Kommunikationschef «stark umstritten». Über die relevanten Informationen soll in der Praxis nur er – in London stationiert – verfügt haben, während die übrigen Mitglieder der Kommunikationsabteilung meist nicht viel mehr wussten, als die Journalisten, denen sie Auskunft geben sollten.

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