Interpunkt: Virtual Reality im Schulunterricht

Interpunkt unterstützte das Virtual-Reality-Experiment der Studentin Rachel Koller. Für ihre Masterarbeit an der Pädagogischen Hochschule Bern untersuchte sie die Möglichkeit, Fremdsprachen auf der Sekundarstufe I mithilfe von Virtual Reality zu unterrichten. Die Agentur aus Suhr stellt ihre VR-Brillen für den Test zur Verfügung.

Interpunkt

VR ermöglicht neuartige Wege im Lernprozess von abstrakten und schwer greifbaren Themen. Realistische virtuelle Darstellungen liefern die nötigen visuellen Erklärungen und unterstützen dadurch den Lernerfolg. Ob dies auch im Schulunterricht für das Erlernen von Fremdsprachen gilt, hat die Studentin Rachel Koller im Rahmen ihrer Masterarbeit überprüft. «Virtual Reality ermöglicht nahezu authentische Interaktionen mit der Umwelt. Ich habe untersucht, ob diese Art des Lernens sowie das Handling der Brillen sich in den klassischen Schulunterricht integrieren lassen», so Koller.

Interpunkt unterstütze die Studentin mit acht Oculus Go VR-Brillen. Das Interesse an den Testresultaten ist nicht unbegründet, da die Agentur bereits für Schulungszwecke von Lernenden und Feuerwehren VR-Applikationen programmierte. «Die Mitverfolgung dieses Projekts liefert uns spannende Erkenntnisse, die wir in die Entwicklung und Programmierung zukünftiger VR-Anwendungen einfliessen lassen», meint Geschäftsführer Fabian Koch.

Am Experiment haben Schülerinnen und Schüler der gemischten Sekundarklasse im 7. und 8. Schuljahr aus Unterseen teilgenommen. Durch die Interaktion mit der Sprachapplikation auf den VR-Brillen trainierte die Klasse ihre Aussprache und erweiterte den Wortschatz. Das Fazit von Koller nach 6 Lektionen ist eindeutig: «Die Oculus Go Brillen haben eine angenehme Grösse und lassen sich optimal für konkrete Sequenzen in den Unterricht integrieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten Spass.» Nebst dem Spassfaktor zeigen die Tests auch Lernfortschritte bei den Jugendlichen. Koller führt diese Erfolge auf die Kombination von visuellen und mündlichen Interaktionen in authentischen Situationen zurück. Die Studentin ist überzeugt, dass Virtual Reality überzeugende Argumente für die gezielte Integration in den Schulunterricht liefert.

Interpunkt

Verantwortlich für das Projekt: Rachel Koller (Studentin PH Bern). Verantwortlich bei Interpunkt: Fabian Koch (Geschäftsleitung & Beratung); Daniela Andres (Beratung & Projekte).

100 Tage Mediendatenbank WEMF – eine erste Bilanz

100 Prozent der LSA-Mediaagenturen nutzen die Mediendatenbank WEMF (MedienDB) regelmässig. Eine beachtliche Anzahl der werberelevanten Schweizer Pressetitel ist bereits erfasst. Bei den Titeln der Fach- und Spezialpresse ist das Potenzial jedoch noch nicht ausgeschöpft. Weitere zusätzliche Features sind aufgegleist.

WEMF

Vor etwas mehr als 100 Tagen lancierte die WEMF mit der MedienDB eine umfassende Datenbanklösung, welche die durchgängige Anzeigenplanung von der Analyse und der Kalkulierung bis zur Buchung ermöglicht. Eine erste Bilanz zeigt: 100 Prozent der LSA-Mediaagenturen und einige grosse Werbeauftraggeber nutzen die MedienDB regelmässig, um Pressetitel zu recherchieren und Kostenberechnungen durchzuführen. Jeder teilnehmende Titel wird durchschnittlich mehrmals täglich aufgerufen.

 

Bereits einen beachtlichen Teil abgebildet

Mit über 850 Belegungseinheiten bildet die Datenbank bereits einen beachtlichen Teil des werberelevanten Schweizer Pressemarkts ab. Andreas Häuptli, Geschäftsführer des Verbands Schweizer Medien, freut sich über diese Entwicklung. Er rät allen Verlagshäusern zu einer Partizipation: «Pressetitel, die bei der MedienDB teilnehmen und folglich im Schweizer Verzeichnis der Pressemedien aufgelistet sind, erhöhen Ihre Chance erheblich, von den Mediaagenturen gefunden, geplant, kalkuliert und gebucht zu werden.» Besonders im Bereich der Fach- und Spezialpresse scheinen noch nicht alle Publikationen das Potenzial der MedienDB für sich erkannt zu haben. Hier weist die Datenbank noch Lücken auf.

 

Weitere Features für 2020 geplant

Die MedienDB ist mit den WEMF-Leserschafts- und Konsumstudien MACH Basic und MACH Consumer verknüpft. Dieses Angebot ist neu im Schweizer Markt und vereinfacht den Planungsprozess in den Mediaagenturen zusätzlich. Erstellte Mediapläne mit KPIs auf Basis brutto können direkt mit Originalkonditionen oder Spezialkonditionen bis auf Ebene netto kalkuliert und in Auftrag gegeben werden.

In Absprache mit Vertretern aus dem Medien- und Werbemarkt hat die WEMF erweiternde Funktionalitäten für die MedienDB entwickelt. Diese sollen schrittweise bis Ende 2020 umgesetzt werden. Unter den geplanten Features befinden sich unter anderem die Möglichkeit für Verlage, noch mehr Titelinformationen zu hinterlegen, ein Modul zur Erstellung von Produktionsplänen, eine erweiterte Buchungsempfangssteuerung, die Erstellung zusätzlicher Reportings sowie diverse Schnittstellen zu Dritt-Tools.

 

Die Mediendatenbank WEMF (MedienDB)

Mit der MedienDB stellt die WEMF dem Medien- und Werbemarkt eine umfassende Datenbanklösung zur Verfügung, welche die durchgängige Anzeigenplanung von der Analyse und der Kalkulierung bis zur Buchung ermöglicht. Die MedienDB enthält Belegungseinheiten von werberelevanten Pressetiteln. Sie umfasst sämtliche wichtigen Titel- und Preisinformationen sowie Belegungs- und Produktionsdaten der gelisteten Zeitungen und Zeitschriften. Die Medienhäuser erfassen ihre Daten selbst.

Wunderman Thompson verbreitet nordischen Genuss

Die Zürcher Agentur Wunderman Thompson hat für die neuartige Tabakalternative «Nordic Spirit» eine breit angelegte Kampagne konzipiert und realisiert.

Wunderman Thompson

Die kleinen weissen Nikotin-Pouches erinnern in puncto Optik und Verwendungsweise stark an das seit Sommer 2019 in der Schweiz zugelassene skandinavische Tabakprodukt Snus. Nordic Spirit wird aber gänzlich ohne Tabak produziert, womit es sich um eine neue Produktkategorie handelt.

Um diese Art des Nikotingenusses den erwachsenen Schweizer Konsumenten als Alternative zu klassischen Tabakprodukten näherzubringen, hat Wunderman Thompson ein Key Brand Design entwickelt, das die nordische DNA von Nordic Spirit mit der Schweiz in Verbindung setzt. Eisige Frische zieht sich so durch die gesamte 360-Grad-Kommunikation.

Quer durch die Kampagne zieht sich der neue Claim «Anytime. Anywhere.», um prägnant auf den Vorteil hinzuweisen, dass die Pouches immer und überall konsumiert werden können.

Die Sujets kommen demnächst schweizweit auf Print-Anzeigen und Online-Banners sowie am Point-Of-Sale zum Einsatz. Wunderman Thompson zeichnet zudem auch für die neue Brand-Website inklusive E-Shop, die für ein positives Einkaufserlebnis und langfristige Kundenbindung sorgen soll, verantwortlich.

Wunderman Thompson

Verantwortlich bei JTI: Andreas Walser (Consumer Marketing Lead); Jose Antonio Antich (Consumer Activation Manager); Carina Achermann (Consumer Marketing Coordinator); Vanessa Bucher (POS Manager); Stefan Suter (RRP & FCT Lead); Philipp Meier (RRP Brand Manager). Verantwortlich bei Wunderman Thompson Switzerland: Swen Morath (Chief Creative Officer); Benjamin Franken (Creative Director); Marika Magnuszewska (Art Director); Christoph Schäfer (Texter); An Le (Head of Production); Curdin Montalta (Desktop Publisher); Nick-Patrick Herrmann (Business Director); Sonia Babu (Account Manager); Linda Gasser (Account Manager); Fabio Henggeler (Account Manager).

Ikea macht aus Zeit Geld

Zeit ist bekanntlich Geld. Der Schwedische Möbelriese Ikea nimmt dieses Sprichwort ernst und erstattet den Kunden ihre aufgewendete Reisezeit zurück – in Form von Ikea-Produkten.

 

Die grossen Ikea-Stores liegen meist eher ausserhalb von Grossstädten, wie es unter anderem in New York, Dubai, Madrid, Tokyo und Sydney der Fall ist. In der Schweiz gibt es zurzeit neun Standorte und zwei Pickup-Points, von denen gewisse eher nahe beieinander liegen. Heisst, dass verschiedene Kunden hierzulande wie auch anderenorts teils lange Strecken zurücklegen müssen, um den nächstgelegenen Store zu erreichen.

Im Rahmen der Eröffnung eines zweiten Standorts in Dubai im vergangenen Dezember wollten Ikea und Ogilvy Dubai den Kunden etwas für ihre aufgewendete Zeit zurückgeben sowie auch einen stärkeren Anreiz bieten, die Reise überhaupt auf sich zu nehmen. Kunden wurden beim Check-out gefragt, ob sie ihre Produkte in Geld oder Zeit bezahlen wollen. Daraufhin wurde per Google-Maps-Timeline ermittelt, wie viel Guthaben sie haben. Ein Billy-Regal gab es für umgerechnet knapp zwei Stunden Fahrzeit, mit fünf Minuten konnte man sich einen Hot Dog kaufen. Wer eine blaue Tragetasche wollte, zahlte mit zwei Minuten seiner Zeit. Die Umrechnung von Zeit in Geld erfolgte basierend auf dem durchschnittlichen Familieneinkommen des jeweiligen Landes.

ikea

Voima und Gamned unterstützen Motosuisse mit Digitalkampagne

Voima und Gamned haben für die Vereinigung Motosuisse eine Digitalkampagne realisiert. Die Kampagne macht darauf aufmerksam, dass nur noch im Jahr 2020 der Direkteinstieg für die unlimitierte Motorradklasse A möglich ist.

Voima und Gamned

Wer über 25 Jahre alt ist und schon seit langem von einem grossen Motorrad träumt, den entsprechenden Führerschein aber noch nicht besitzt, muss sich sputen. Denn 2020 ist das letzte Jahr, in dem das Ordern eines Lernfahrausweises für die ganz grosse, unlimitierte Klasse A ohne vorgängigen Besitz eines anderen Motorrad-Führerausweises möglich ist.

 

Grosse Reiter auf kleinen Töffs  

Um noch vor der Eröffnung der Motorradsaison allen Interessierten im Land klar zu machen, dass ein Direkteinstieg nur noch in diesem Jahr möglich ist, hat Voima für die Vereinigung der Schweizer Motorrad- und Roller-Importeure neben einer informativen Landingpage auch eine kreative Kampagne entwickelt. Sie dramatisiert die aktuelle Situation, indem sie «grosse» Reiter auf kleinen Töffs zeigt, und gibt den Hinweis, doch etwas Gas zu geben – noch bleiben einige Monate, um das Motorradfahren auf einem grossen Bike zu erlernen.

Die Agentur Gamned sorgt dafür, dass die Digitalmedia-Kampagne auch bei der richtigen Zielgruppe ankommt. Mehrere Strategien auf verschiedenen Kanälen – soziale Netzwerke sowie Open und Private Market Places – mit Video- und Display-Versionen der Werbemittel werden mit präzisem Targeting umgesetzt.

Voima und Gamned

Verantwortlich bei Motosuisse: Markus Lehner (Leitung Medienfachstelle). Verantwortlich bei Gamned: Silvana Imperiali (Deputy Managing Director); Zbynek Zapletal (Head of Programmatic); Pascal Gantenbein (Senior Programmatic Trader); Taulant Ramadani (Key Account Manager). Verantwortlich bei Voima: Rolf Jeger, Fritz «Gide» Kuhn (Beratung); John Leuppi (Text/Konzept); Sandjay Deng (Art Direction).

Whatsapp erreicht zwei Milliarden Nutzer

Der Chatdienst Whatsapp hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt. Die Facebook-Tochter betonte dabei am Mittwoch ausdrücklich, dass die Inhalte standardmässig mit Komplett-Verschlüsselung vor fremdem Zugriff geschützt sind.

Whatsapp

Die Popularität von WhatsApp bei den Nutzern zeige, dass verschlüsselte Kommunikation verteidigt werden müsse, meint Whatsapp-Chef Will Cathcart im Gespräch mit dem Wall Street Journal.

Zuletzt hatte die US-Regierung einen neuen Anlauf gemacht, vom Silicon Valley Hintertüren für Ermittler in Verschlüsselungssystemen zu fordern. Die Behörden kritisieren, dass sie auch mit richterlichem Beschluss nicht an Nachrichten von Kriminellen herankommen – anders als bei klassischen SMS oder Telefonaten, wo es gesetzlich verordnete Überwachungsschnittstellen gibt. Die Tech-Unternehmen kontern, dass eine Hintertür für Behörden potenziell auch von Online-Kriminellen missbraucht werden könnte und deshalb die Sicherheit der Nutzer-Daten gefährden würde. (SDA)

Ringier übernimmt Admeira zu 100 Prozent – 25 Stellen werden abgebaut

Ringier erwirbt den 50-Prozent-Aktienanteil von Swisscom an Admeira und wird damit alleiniger Eigentümer des Werbevermarkters. Im gleichen Zug findet eine Neuausrichtung statt: Admeira wird restrukturiert und konzentriert sich künftig auf die Vermarktung von TV-Werbung. 25 Stellen werden abgebaut. Die SRG SSR bleibt dabei die wichtigste und langfristige Inventargeberin. Neuer CEO von Admeira wird Frank Zelger.

Ringier

Noch im vergangenen Jahr kursierten in der Medienbranche Gerüchte, Ringier könnte Admeira den Rücken kehren (Werbewoche.ch berichtete). Der Ausbau des boomenden Content-Marketing-Bereichs wurde so interpretiert, dass man an der Dufourstrasse die Werbevermarktung bald wieder selbst in die Hände nehmen könnte. Das macht Ringier nun – allerdings nicht durch den Austritt aus Admeira, sondern mit der Übernahme des Joint-Ventures. Die Printmedien vermarktet man wieder selbst, während sich Admeira aufs TV-Inventar konzentrieren soll

Walder, CEO von Ringier und Verwaltungsratspräsident von Admeira, erklärt die neue Ausgangslage in einer Mitteilung vom Donnerstag: «Wir besitzen Admeira nun zu hundert Prozent. Dies nutzen wir, um Admeira neu auszurichten: Admeira wird sich in der neuen Konstellation ganz auf die Vermarktung von TV-Inventar konzentrieren. Die Vermarktung der Printmedien und aller digitalen, journalistischen Plattformen geht zurück an Ringier.»

 

Erwartungen von Swisscom wurden nicht erfüllt

Swisscom war seit der Gründung des Werbe-Joint-Ventures vor allem als Technologiepartner mit an Bord. «Seit dem Start im April 2016 hat sich Admeira in einem äusserst anspruchsvollen Markt etabliert. Crossmediale Angebote und die Rahmenbedingungen für zielorientierte Werbung haben sich jedoch nicht so entwickelt, wie vor vier Jahren angenommen werden durfte. Die Rolle von Swisscom als Technologiepartnerin ist dadurch limitiert, und Ringier kann als Alleineigentümer die notwendige Neuausrichtung von Admeira rascher und effektiver umsetzen», so Swisscom-CEO Urs Schaeppi.

Hätte man bei Ringier Swisscom als Partner gerne an Bord behalten? «Es war gute Zusammenarbeit. Wir sind uns aber einig, dass Admeira Stand heute mit einem einzigen starken Inhaber schneller und erfolgreicher auf neue Marktbedürfnisse reagieren kann», so Johanna Walser, Chief Communications Officer a.I., auf Anfrage von Werbewoche.ch.

 

SRG-Inventar bleibt bei Admeira

Admeira wird sich künftig ganz auf die Vermarktung von TV-Angeboten konzentrieren und somit unverändert für die Vermarktung des Werbeinventars der SRG SSR sowie der TF1 Gruppe, Tele Regio Combi TRC, MySports und WetterTV verantwortlich sein. «Die Fokussierung Admeiras auf den TV-Markt erachten wir als Chance für die SRG. Wir haben mit Admeira einen starken Partner in einem für uns alle herausfordernden Werbemarkt», sagt Gilles Marchand, Generaldirektor von SRG SSR.

Da Ringier mit Blick TV offensiv in den Bewegtbildmarkt drängt, stellt sich die Frage, ob es nicht zum Problem werden könnte, dass man mit den SRG-Sendern in Zukunft womöglich die eigene Konkurrenz vermarktet. Ringier winkt ab: «Hierin sehen wir kein Problem», sagt Johanna Walser. «Das lineare TV-Angebot der SRG und Blick TV folgen völlig unterschiedlichen Bewegtbild-Logiken. Blick TV wird in allererster Linie den Nutzergewohnheiten auf dem Smartphone entsprechen.»

Während Admeira weiterhin die Werbung für die SRG-Sender verkauft, wird das Sponsoring neu SRG-intern organisiert. Dadurch wechseln die entsprechenden Sponsoring-Mitarbeitenden von Admeira zur SRG.

 

Print- und Digitalwerbung wandert zu Ringier

Im Laufe des Jahres gibt es auch Veränderungen im Bereich des Print- und Digital-Inventars: Neu wird Ringier die eigenen Print- und Digitalangebote selber vermarkten. Die betroffenen Teams wechseln dementsprechend zu Ringier, wo Thomas Spiegel, Head of Global Media, diese Vermarktungsaktivitäten verantwortet.

Darüber hinaus wird auch das Digital-Inventar der Swisscom neu durch Ringier vermarktet. Admeira-Mitarbeitende, die für Print- und Digitalwerbung zuständig waren, werden von Ringier übernommen.

 

Neuausrichtung und personelle Veränderungen

Die Fokussierung von Admeira auf die TV-Vermarktung hat eine Anpassung der internen Unternehmensstrukturen zur Folge. Insgesamt werden 25 der aktuell 278 Arbeitsplätze in 2020 abgebaut. Bertrand Jungo, seit drei Jahren CEO Admeira, wechselt in den Verwaltungsrat. Dieser wird weiterhin von Marc Walder präsidiert. Neu nimmt Beat Grossenbacher, CFO SRG SSR, Einsitz im Verwaltungsrat von Admeira.

Ab dem 1. März 2020 übernimmt Frank Zelger, bisher Chief Commercial Officer, die operative Leitung des Vermarktungsunternehmens. Zelger verfügt laut Mitteilung über langjährige Erfahrung in den Bereichen Vermarktung und Digitalisierung. Er war vor seinem Antritt bei Admeira unter anderem UPC und Sunrise in Kaderpositionen tätig.

Die Wettbewerbskommission WEKO hat zwischenzeitlich grünes Licht zur Übernahme durch Ringier gegeben. Über die finanziellen Details haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart. (hae)

Goldbach und TX Markets Advertising setzen bei Werbeoptimierung auf Integral Ad Science

Goldbach und TX Markets Advertising (TXMA) arbeiten ab sofort mit Integral Ad Science (IAS), dem weltweit grössten Technologieanbieter für Ad Verification, zusammen. Die IAS Publisher-Lösungen kommen zur Verifizierung und Optimierung von digitaler Werbung zum Einsatz.

goldbach

Laut Mitteilung soll dadurch eine gezieltere und effektivere Anzeigenplatzierung möglich sein. Gleichzeitig können Agenturen und Advertiser künftig in allen durch Goldbach und TXMA realisierten Kampagnen Messwerte von IAS zu Invalid Traffic, Viewability und Brand Safety einbinden, um so das Bestreben nach einer bestmöglichen Werbeplatzierung zu unterstützen.

Alexander Horrolt, Managing Director der Goldbach-Tochter Digital Ad Services, sagt in einer Mitteilung, die Zusammenarbeit mit Integral Ad Science ermögliche es, dem Qualitätsanspruch an den Themen Brand Safety, Viewability und Invalid Traffic gerecht zu werden. «Zudem sind wir als First Mover im Schweizer Markt dazu fähig, diese Qualitätsmerkmale nicht nur messen zu können, sondern auch aktiv zu targeten und auch zu filtern. Dies ermöglicht uns eine enorme Effizienzsteigerung in unseren täglichen Geschäftsprozessen, welche bei unseren Kunden und Agenturen in langfristig qualitativ hochwertigen Traffic mündet.»

Oliver Hülse, Managing Director CEE von IAS, ergänzt: «Im Rahmen dieser Partnerschaft werden wir zukünftig nicht nur als Messdienstleister fungieren, sondern auch als kommunikativer Mittelsmann zwischen den einzelnen Akteuren, um für alle Player effektivere Auslieferungen und optimierte Ergebnisse sicherzustellen.»

Wirz Brand Relations und Namics realisieren Markenauftritt für CPX

Mit einem neuen Auftritt für die Plattform CPX tragen Wirz Brand Relations und Namics ihren Teil dazu bei, dass sich globales Klima-Engagement mit lokalen Aktivitäten verbinden kann.

Wirz Brand

«The Climate Policy Exchange CPX» ist eine Plattform, die lokale Klima-Initiativen und globale Unternehmen zusammenführt und so zum Klimaschutz beiträgt.

Wirz Brand Relations hat den Markenauftritt inklusive Website und Präsentation für CPX gestaltet und gemeinsam mit Namics umgesetzt. Der Auftritt soll sowohl global tätige Unternehmen wie auch lokale Initiativen ansprechen. Das schlichte Design stellt die Natur ins Zentrum und thematisiert das Zusammenspiel der beiden Akteure.

Namics entwickelte dazu in einem kollaborativen Prozess einen Prototypen, der die Funktionsweise der Plattform im Detail beschreibt. Neben den neu entwickelten Markenelementen und der Spezifikation der Anwendung wird es im nächsten Schritt darum gehen, die Plattform umzusetzen.

«Der Markenauftritt bringt die Kernleistung von CPX auf den Punkt», sagt Nick Beglinger, Initiator und Projektleiter von CPX. «Dank dem iterativen Prozess bei der Erstellung des Prototypen, waren wir innert weniger Wochen bereit, mit der Umsetzung zu starten». Beglinger hat die Plattform am 11. Dezember 2019 an der Klimakonferenz in Madrid lanciert und sie interessierten Unternehmen am WEF in Davos vorgestellt.

Wirz Brand

Jung von Matt/Limmat lebt für Müesli

Für den Müeslihersteller Bio-familia hat Jung von Matt/Limmat eine Imagekampagne für die gesamte Produktpalette realisiert. Dabei zieht sich die Kernbotschaft «Wir leben für Müesli» durch verschiedene Lebenssituationen und zelebriert die persönliche Leidenschaft.

Jung von Matt/Limmat

Jeder lebt für seine Leidenschaft. Für Bio-familia ist es Müesli, das die Firma seit über 60 Jahren produziert. Wie diese Leidenschaft den Herzensangelegenheiten der Konsumenten entgegen kommt, soll die Kampagne mit Imageinseraten und einem Film zeigen.

Im Zentrum der Kampagne steht die Kraft für das eigene Tun, was den Produkt-Benefit – die nachhaltige und schonende Verarbeitung des Korns zum Müesli – emotional in Szene setzen soll.

Die Kampagne läuft seit Montag und ist in der ganzen Schweiz auf verschiedenen Online- und Offlinekanälen zu sehen.

 

Verantwortlich bei Bio-familia: Daniel Bächler (Head of Marketing); Melanie Kuhn, Janine Jakober (Marketing). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Cansu Sezer (Art Direction); Jehmsei Keo (Text); Tina Bloetjes (Grafik); Marlies Aringer (Projektleitung); Wolfgang Bark (Executive Creative Director). Produktion: Stories (Produktion); Humbi Entress (Regie); Per Kasch (Fotografie).

Schweizer Liebende schnallen am Valentinstag den Gürtel enger – entgegen dem Trend

Während die Ausgaben in den letzten drei Jahren weltweit um 17 Prozent gestiegen sind, sind sie in der Schweiz um drei Prozent gesunken. Hotelbuchungen haben mit 32 Prozent den grössten Anteil der Valentinstag-Umsätze. Das zeigt eine Mastercard-Studie.

Valentinstag

Eine neue Studie über Kartentransaktionen aus über 53 Ländern der Welt hat ergeben, dass die «Love Economy» fünfmal so schnell wächst wie die Weltwirtschaft, in der Schweiz allerdings entgegen dem Trend leicht sinkt. Die Ausgaben für den Valentinstag sind weltweit seit 2017 um 17 Prozent gestiegen, in der Schweiz fielen sie in dem Zeitraum um drei Prozent. Immerhin liegen die Gesamtausgaben rund um den Valentinstag in der Schweiz aber auch im Jahr 2019 noch bei etwas mehr als 142 Millionen Franken. Die Zahlen stammen aus dem Mastercard Love Index, der das Ausgabeverhalten und die Trends rund um den Valentinstag analysiert, indem er Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten-Transaktionen auf der ganzen Welt berücksichtigt.

Der Trend geht auch in der Schweiz zum Verschenken von «Erlebnissen»: Hotelbuchungen stiegen in den letzten drei Jahren um 30 Prozent und machen 32 Prozent des Gesamtumsatzes zum Valentinstag aus. Die Daten zeigen auch, dass hingegen die traditionelle Valentinstagskarte an Attraktivität verloren hat, die Ausgaben sanken um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Liebe geht durch den (hungrigen) Magen 

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, so auch in der Schweiz. Allein im letzten Jahr gaben die Schweizer rund 42 Millionen Franken für Restaurantbesuche am Valentinstag aus, was allerdings elf Prozent weniger ist als noch vor drei Jahren. Weltweit stiegen die Ausgaben seit 2017 um 32 Prozent.

So wie in der Schweiz Erlebnisse schwankende Umsätze zu verzeichnen haben, so ist es auch bei den traditionellen Valentinstagsgeschenken: Während die Ausgaben für Blumen im letzten Jahr um 19 Prozent sanken, stiegen sie für Schmuck um 16 Prozent im Zeitraum von 2017 bis 2019 (weltweit um sechs Prozent).

 

Erlebnisse – Last Minute gebucht

«Der weltweite Trend, Erlebnisse zu verschenken, nimmt weiter zu. Der Love Index zeigt, dass die heutige Generation grossen Wert darauf legt, den Valentinstag für ein gemeinsames Erlebnis zu nutzen», sagt Juliane Schmitz-Engels, Head of Communications Germany and Switzerland bei Mastercard. «Es ist heute einfacher als je zuvor, Reisen zu buchen, was sich in der enormen Zunahme der online gebuchten Flüge und Hotels im Vorfeld des Valentinstages in den letzten drei Jahren widerspiegelt. Der Mastercard Love Index ist ein einzigartiger Blick auf die Entwicklung des Kaufverhaltens, und für das neue Jahrzehnt erwarten wir, dass der Trend, gemeinsam in Zeit und Erinnerungen zu investieren, weiter zunimmt.»

Die Daten zeigen zudem, dass die Schweizer entgegen dem weltweiten Trend weiterhin Last-Minute-Käufer sind. Wie in den Jahren zuvor werden hier die meisten Transaktionen am 13. Februar getätigt, dem Tag vor dem Valentinstag. Weltweit finden die meisten Transaktionen früher als je zuvor statt und die Zahl der Last-Minute-Käufer geht zurück. Im Jahr 2019 fand die Mehrheit der weltweiten Valentinstag-Transaktionen am 11. Februar statt, im Vergleich zu 2018, wo sie am 12. Februar und im Jahr 2017 am 13. Februar stattfanden.

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Effie Awards Switzerland: 29 Kampagnen dürfen hoffen

Die 42 Jurorinnen und Juroren der Jury 1 haben unter der Leitung von Jurypräsidentin Larissa Pohl und den fünf Jury-Vorsitzenden die Jurierung der ersten Runde abgeschlossen: 29 Arbeiten haben es auf die Shortlist geschafft.

swiss effie

In der ersten Jurierungsrunde hat jedes der 42 Jurymitglieder die ihnen zugeteilten Fälle in einer Live-Sitzung beurteilt und 29 Kampagnen in die zweite Jurierungsrunde und damit in das Rennen für einen Effie Award 2020 geschickt. Die Bewertung erfolgte nach dem international anerkannten Punktesystem von Effie International.

Die Gewinner werden am 5. Mai in der Samsung Hall verkündet. In möglichen 18 Kategorien werden jeweils Gold, Silber und Bronze verliehen. Als Premiere wird 2020 ein Grand Effie vergeben. Im Vorfeld der Award-Verleihung findet zudem erstmals der Effie-Kongress statt: Ein halber Tag ganz im Zeichen effektiver Markenkommunikation. Entscheider aus Unternehmen, Agentur- und Medienvertreter erleben im Rahmen des Effie Kongresses, welche Kampagnen im vergangenen Jahr ihre Ziele am besten erreicht haben.

Die Punkte aus dem Effie Award Switzerland können dem Kreativranking der Werbewoche angerechnet werden.

Effie Awards Switzerland 2020 Shortlist
Kategorie Kunde Kampagne Einreicher
Activation Calanda Glatsch Calanda Glatsch Publicis Communications Schweiz
Activation flyBAIR Bern zum Fliegen bringen Maxomedia / Republica / Kargo Kommunikation
Activation M-Budget Mobile Mehr Abo braucht kein Mensch. Migros-Genossenschafts-Bund
Activation Post Finance Jugend- u. Ausbildungskonto Post Finance «endlich erwachsen» Wunderman Thompson Switzerland
Activation UBS Generation Sophisticated Youth Wirz Communications
Brand Experience & Partnerships UBS Kids Cup UBS Kids Cup – Wie eine partnerschaftliche Marketing-Initiative eine ganze Sportart verändert UBS Switzerland
Brand Image Volg Aus Liebe zum Dorf Metzger Rottmann Bürge Partner
Brand Image Edelweiss Been there. Done that. Thjnk Zürich
Brand Image Sunrise Die Nummer 1 für 3 Millionen. Publicis Communications Schweiz
Brand Image Schweizer Pärke Kleine Weltwunder Metzger Rottmann Bürge Partner
Brand Image UBS – Digital Banking Leadership-Ausbau trotz bis zu 8x tieferem Media-Invest als stärkster Mitbewerber im Bereich Digital Banking UBS Switzerland
Comeback Credit Suisse VIVA Credit Suisse «Zieh’s durch» Serviceplan
Content Marketing «Home of Trails» «Home of Trails» Jung von Matt/Limmat
Content Marketing UBS Hypotheken UBS und 20min suchen die beste Nachbarschaft der Schweiz UBS Switzerland
Employer Branding & Recruiting SBB Employer Branding SBB «Grosses Bewegen» Farner Consulting
Highlight Graubünden Ferien «Home of Trails» Jung von Matt/Limmat
Highlight Bank Cler Zak Der Zak Kontext-Banner Heimat Zürich
Highlight Ibis Hotels Ibis Hotels – Social Media Sitter Jung von Matt/Limmat
Highlight Black & Blaze Premium Post vom Königshaus für kleine Rösterei Inhalt und Form
Media Performance Vorwerk TM6 «Der schlechteste Koch der Schweiz» Serviceplan
Media Performance login – Finde dein Talent Finde dein Talent Webrepublic
Media Performance Post «Meine Sendungen» Media Growth Hack Jung von Matt/impact
Media Performance Bank Cler Zak Zak. Banking braucht nur noch ein Smartphone. Heimat Zürich
New New Arosa Bärenland Erstes Bärenschutzzentrum der Schweiz – Verbindung von nachhaltigem Tierschutz & innovativem Tourismus Arosa Tourismus
New New Migros Ice Tea Beats Neue Sorte Kult Ice Tea Wunderman Thompson Switzerland
New New Bank Cler Zak Zak. Banking braucht nur noch ein Smartphone. Heimat Zürich
PR Pro Infirmis Alle sind gleich. Niemand ist gleicher. Thjnk Zürich
PR Frauenzentrale Zürich – Stopp Prostitution Frauenzentrale Zürich – Stopp Prostitution Publicis Communications Schweiz
PR WWF The Last Sweater Wirz Communications
Quelle: Effie Awards Switezrland
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