Karin&Karin: Aus Kreativkollektiv wird Büro für Form und Inhalt

Alles neu machen Lockdown und Mai: Karin Hänni und Karin Hänzi ändern mit der neuen Webseite ihren Namen und nennen sich neu Büro für Form und Inhalt.

Karin&Karin: Aus Kreativkollektiv wird Büro für Form und Inhalt

Eine Umbenennung, die den Fokus schärfen und ihre Kernkompetenzen ins Zentrum rücken soll, wie es in einer Mitteilung heisst. Vereinfacht wird auch die Administration: Fortan treten die Grafikdesignerin und die Texterin nur noch als Karin&Karin statt wie bisher zusätzlich als Eckraum und Karin Hänzi auf. Selbstverständlich kann bei Bedarf nach wie vor nur die eine oder andere Disziplin in Anspruch genommen werden. Nur das Mailadressenwirrwarr soll ein Ende haben.

 

Influencers beeinflussen Kaufentscheide von Millennials stärker als klassische Werbung

Influencer Marketing erzielt nicht nur eine hohe Reichweite, sondern beeinflusst Millennials bei Kaufentscheiden stärker als andere Werbeformate wie TV-Spots, Anzeigen oder Google Ads. Das zeigt eine Studie der Universität Luzern.

Kaufentscheide

Weltweite Studien zur Wirksamkeit von Influencer Marketing belegen, dass bereits 88 Prozent der Konsumenten schon mal ein Produkt gekauft haben, weil Influencers sie dazu inspiriert haben. Inwiefern trifft dies auf die Schweiz zu?

Gemäss dem vorliegenden Swiss Influencer Marketing Report 2020 folgen 6 von 10 Millennials im Alter von 13 bis 30 Jahren Influencers auf sozialen Plattformen und 56 Prozent suchen dort regelmässig nach Produktinformationen. Über die Hälfte dieser Followers (53%) bestätigen, durch Influencers inspiriert schon mal einen Kaufentscheid gefällt zu haben. Diese und weitere Fragen untersuchte die Studie von der Universität Luzern in Zusammenarbeit mit Farner, Reachbird, HEC Paris, Universität St.Gallen und gfm mittels separat geführter Befragungen von Millennials als strategische Käuferzielgruppe, Influencers als Content Creators sowie Marketingverantwortlichen als Werbetreibende.

«Die vorliegende Studie ist die erste ihrer Art in der Schweiz, weil sie die Sichtweisen der drei Akteure Millennials, Influencers und Unternehmen zusammenführt und vergleicht. Damit lassen sich viele Thesen für erfolgversprechendes und wirksames Influencer Marketing in der Schweiz ableiten», kommentiert Reto Hofstetter, Professor für Digital Marketing an der Universität Luzern, die gross angelegte Untersuchung. «Um das volle Potenzial von Influencer-Werbung zu nutzen, müssen noch einige Gaps geschlossen werden.»

 

Instagram als Influencer-Plattform ist top, Facebook hingegen Flop

Alle drei befragten Gruppen bezeichnen Instagram als die wichtigste Influencer-Plattform. YouTube ist vor allem bei Millennials beliebt, Marketingverantwortliche schenken auch LinkedIn Beachtung. Nur für gerade 1 Prozent der Influencers und 2 Prozent der Millennials ist Facebook der relevanteste Influencer-Kanal. Bei YouTube scheiden sich die Geister: Obwohl 16 Prozent der Millennials YouTube als ihre wichtigste Influencer-Plattform bezeichnen, betrachten nur 1 Prozent der Influencers YouTube als relevantesten Kanal für ihre Influencer-Tätigkeit. Die Influencers könnten also noch mehr Millennials erreichen, wenn sie YouTube als Publikationskanal stärker nutzen.

 

Influencer-Kooperationen ja – aber klar deklariert

28 Prozent der Unternehmen geben an, zur Zeit der Umfrage Influencer-Partnerschaften als Marketinginstrument zu nutzen. In den 12 Monaten vor dem Zeitpunkt der Untersuchung arbeiteten die Unternehmen der befragten Marketingverantwortlichen im Schnitt mit sechs Influencers, wenn sie grundsätzlich in Influencer Marketing investierten. Umgekehrt haben Influencers im gleichen Zeitraum im Schnitt mit 12 unterschiedlichen Unternehmen Kooperationen umgesetzt. Auf allen Seiten herrscht Einigkeit, dass Partnerschaften von Influencers mit gleichzeitig mehreren Unternehmen vertretbar sind. Dies aber nur, wenn es sich nicht um konkurrierende Marken oder Produkte handelt: Über die Hälfte der Marketingverantwortlichen (59%) erachten dies als wichtig, so wie auch die Mehrheit der Millennials (51%) sich an konkurrierenden Partnerschaften stören würden.

Die Meinungen gehen auseinander, was die Deklaration von Kooperationen angeht: Fast die Hälfte der Millennials wünscht sich, dass Influencers ihre Werbung in den Hashtags kennzeichnen. Die gängige Praxis auf Seite Influencers sind aber entsprechende Verweise in den Texten oder Kommentaren. Hier können sich Influencers noch stärker dem Bedürfnis der Millennials nach Transparenz ausrichten – und die Auftraggeber dies mit entsprechenden Vorgaben fordern und fördern.

 

Ein Like für Glaubwürdigkeit durch Expertise

Glaubwürdigkeit ist für alle drei befragten Gruppen das höchste Gut, wenn es um die Gestaltung von Werbeinhalten durch Influencers geht. «Glaubwürdig sein» bedeutet, dass die Inhalte und Versprechen als zutreffend wahrgenommen werden. So kommt auch wenig überraschend, dass für Millennials die Glaubwürdigkeit der Influencers selbst nicht etwa auf ihrer Reichweite durch Anzahl Followers oder einem Celebrity-Status beruht, sondern auf der Tatsache, dass sie in ihrem Bereich als Experten wahrgenommen werden oder Expertise in Bezug auf den Produktnutzen vermitteln. Diese Aspekte gilt es bei der Auswahl der passenden Influencers sowie der Planung und Umsetzung des Contents zu beachten.

«Influencer Marketing entwickelt sich in der Schweiz als Disziplin immer noch eher zaghaft – die Erkenntnisse der Studie machen aber deutlich, dass es sich aufgrund seiner Relevanz und Akzeptanz bei jungen Zielgruppen längst einen festen Platz im Marketing-Mix verdient hätte», sagt Olivia Deubelbeiss, Influencer Marketing Specialist bei Farner.

 

Kaufentscheide

Das Summary mit den wichtigsten Marketing-Insights ist auf der Farner-Website erhältlich. Die vollständige Studie bietet die Universität Luzern auf ihrer Website an: Swissconsumerstudies.ch

 

Details zur Studie

Quantitative Online-Befragung, Erhebung in allen drei Sprachregionen, Erhebungszeitraum: Aug bis Dez 2019
Millennials: Repräsentative Schweizer Stichprobe von 1’007 Schweizer Millennials zwischen 13-30 Jahren (Online Panel von intervista), Altersdurchschnitt: 23 Jahre, Geschlecht: 49% weiblich, 51% männlich

Influencer/innen: 124 Influencer/innen, (erreicht über reachbird.io, direktes Anschreiben), Altersdurchschnitt: 30 Jahre, Geschlecht: 71% weiblich, 29% männlich

Marketingverantwortliche: Online B2B-Panel mit 218 Marketingverantwortlichen in Schweizer Unternehmen (Panel von intervista), Altersdurchschnitt: 48 Jahre, Geschlecht: 35% weiblich, 65% männlich

Studienpartner: Universität Luzern, Farner, Reachbird, HEC Paris, Universität St.Gallen, gfm
Zitation: Clegg, M., Hofstetter, R., Schindler, L., Deubelbeiss, O., Lanz, A., Faltl, M., & Tomczak, T. (2020). Swiss Influencer Marketing Report 2020, University of Lucerne.

 

Erdmannpeisker kreiert neuen Auftritt für Schweizer Wanderwege

Erdmannpeisker hat das Erscheinungsbild des Dachverbandes Schweizer Wanderwege aufgefrischt und modernisiert.

Schweizer Wanderwege

Wer kennt sie nicht, die kleinen gelben Schilder, die uns den richtigen Weg auf unseren Wanderungen weisen. Und das auf einem 65’000 Kilometer umfassenden gut gepflegten Schweizer Wanderwegnetz. Dafür mitverantwortlich sind die Schweizer Wanderwege als Dachorganisation der kantonalen Wanderweg-Organisationen der Schweiz und Liechtenstein.

2018 wurde es Zeit, das Erscheinungsbild des Dachverbandes zu überarbeiten. Erdmannpeisker setzte sich hierbei in einem Pitch durch und entwickelte einen neuen, modernen Auftritt, der die Leidenschaft für das Wandern wiederspiegelt. Und das direkt aus der Marke heraus. Das Logo – der Wegweiser, schlichtweg das Symbol der Schweizer Wanderwege – wurde zeitgemäss und pragmatisch inszeniert und damit den Verband mit seinen 26 Mitgliedern als Einheit erkennbar macht.

Auf Basis des neuen Corporate Designs wurden bisher für den Dachverband, wie auch die verschiedenen Fachorganisationen, diverse Broschüren, der Jahresbericht, die Geschäftsdrucksachen, Inserate und weitere analoge und digitale Kommunikations-Massnahmen umgesetzt.

Schweizer Wanderwege

Verantwortlich bei Schweizer Wanderwege: Michael Roschi (Geschäftsleiter SWW), Andrea Gysi (Bereichsleitung Marketing & Kommunikation), Patricia Cornali (Verantwortliche Verbandskommunikation). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD) Jenny Ziöjen und Julia Bazzini (AD) Selina Helbling und Rainer Neusius (Beratung).

m&k: Das sagt die Branche zum grossen Relaunch

Relaunch total: «m&k - Das Magazin für Marketing und Kommunikation» heisst das neue Produkt, das im Mai bei den Abonnenten eintraf. Wie kommt es an? Wir haben uns in der Branche umgehört.

Relaunch

 

«Wow, da haben Sie etwas erreicht: Die Wiedergeburt der m&k! Das neue Format ist grossartig. Es erscheint hochwertig, motiviert sehr zum Lesen und es hat auch inhaltlich einen Sprung nach vorne gemacht.»

Oliver Egger, CMO PostMail, Post CH

 

 

«Der Relaunch ist gelungen! Tolles Format, schöne Gestaltung, übersichtlicher Inhalt. Ich gratuliere herzlich.»

Marianne Läderach, Leiterin Medieninstitut, Verband Schweizer Medien (VSM)

 

 

«Ein wunderschönes neues m&k, etwas vom Schönsten, das ich von Fachmedien her kenne. Als gelernter Schriftsetzer und Mikrotypo-Versessener kann ich sagen: es ist alles nach allen Regeln der Kunst umgesetzt, liebevolles Handwerk mit viel Ästhetik. Da ist die Wertigkeit von Print, die immer wieder beschworen wird, schön rübergebracht. Zudem relevante Themen und gute Texte, nix mit schnellem Durchblättern. Pflichtlektüre für alle, die am Branchengeschehen interessiert sind!»

Thomas Paszti, Publisher Medienwoche.ch

 

 

«Eine tolle neue, relaunchte Ausgabe – viel Erfolg damit. Aufgeräumt, spannend und frisch sieht es aus!»

Juliane Merz, Director National Sales, Weischer.Cinema Schweiz

 

 

«Das neue Heft sieht super aus und der Umfang ist wirklich beachtlich. Hoppla! Das ist eine stolze Ausgabe, die sich zeigen lässt. Auch inhaltlich gefällt mir das Blatt jetzt noch viel besser als früher. Die Geschichten sind spannend, relevant und informativ, dabei aber jederzeit unterhaltsam.»

Daniel Schönmann, Dialog Marketing Solutions, Head Research & Communication, Post CH

 

 

«Sehr schön. Jetzt nimmt man das Magazin sehr viel lieber zur Hand! Ich bin ein Augenmensch. Wenn das nicht passt, mach ich mir keine Mühe.»

Andreas Häuptli, Geschäftsführer Verband Schweizer Medien (VSM)

 

 

«Das neue m&k sieht wirklich sehr gut aus. Modern, frisch, zeitgerecht und spannende Inhalte.»

Lajos Vizner, Mitinhaber ViznerBorel

 

 

«Das sieht wunderbar aus. Das Design ist frisch und jung, ohne avantgardistisch erscheinen zu wollen. Gefällt mir richtig gut. Und auch innen sind die Beiträge sehr leserfreundlich und gleichzeitig ansprechend gestaltet. Grosse Bildflächen mit tollen Portraits und Fotos. Insgesamt sehr gelungen. Da bekommt man Lust zu stöbern, zu lesen und zu entdecken. Glückwunsch! Da kann die Redaktion sehr stolz sein – mit Abstand der sympathischste Titel in diesem Bereich.»

Stephan Feldhaus, ehemaliger Leiter Group Communications Hoffmann-La Roche und Inhaber der Agentur Feldhaus&Partner

 

 

«Ich finde das neue m&k sehr gut gemacht, es gefällt mir in der Aufmachung und auch zum Lesen ist es super! Gratulation dem Team!»

Roger Baur, Director Customer-Relation / Director Reach-Sales bei Admeira

 

 

«Ein zeitgemässes Werk, das bereits mit seinem neuen Look auffällt! Erfrischend, inspirierend und mit wirklich tollen Texten. Ein Magazin, auf das man richtig stolz sein kann.»

Danica Thalmann, Head of Marketing CH/AT/CEE bei Teads

 

 

«Wie man sich darstellt, so wird man auch gesehen. m&k hat mit dem neuen Auftritt einen grossen Schritt gemacht. Und sich die Visibilität geschaffen, die das Produkt verdient. Einfach, aufgeräumt und voller Energie: ein Magazin mit klarer, eigener Handschrift. Man darf sich jetzt schon auf die nächste Ausgabe freuen.»

Alexander Haldemann, CEO MetaDesign

 

 

«Endlich bekommt die m&k das Kleid, das sie verdient. Und es verspricht nicht zu viel: Auch der Inhalt kann sich mehr als sehen lassen!»

Daniel Zuberbühler und Maurizio Rugghia, Gründer und Partner der Agentur SiR MaRY

 

 

«Herzliche Gratulation zum Mut einer kompletten Überarbeitung – jetzt stimmen Inhalt und Form. Zudem passt das Heft jetzt in eine Laptop-Tasche, was 2020 eine Grundvoraussetzung ist.»

Christian Baertschi, Verwaltungsratspräsident Serviceplan Gruppe Schweiz

 

 

«Wenn Print, dann richtig. Heute möchte man beim Lesen eines Magazins etwas erleben und es soll ein gewisses Feeling vermitteln. Das neue Gewand der m&k verleiht den Geschichten die Frische, die sie verdienen.»

Roger Hämmerli, Geschäftsführer Andy Was Right

 

 

«Ich habe mich sehr auf diesen Relaunch gefreut und bin vom Resultat begeistert. Das Layout spricht mich sehr an und die einzelnen Artikel fand ich sehr lesenswert. Hab seit Langem nicht mehr so viel in einem Magazin gelesen. Super Job, liebe M&K Redaktion.»

Simone Schulz, Head of Brand & Content Marketing, Goldbach Group

 

 

«In Zeiten, in denen der Wandel die einzige Konstante ist, hat wohl auch jetzt der altbekannte Satz «Never judge a book by its cover» ausgedient. Mit dem Erreichen von Warp-Geschwindigkeit im digitalen Bereich hatte ich beim haptischen und entschleunigten Blättern in der neuen m&k sehr viel Freude. Look & Feel ist erfrischend, Inhalte gut recherchiert und sehr relevant für mein Arbeitsumfeld und die Berufsgruppe.»

Guntram Friede, Head of Marketing Switzerland, Salesforce

 

 

Vor einigen Tagen war es soweit: Nach Monaten der Vorbereitung wurde «m&k – Das Magazin für Marketing und Kommunikation» gelauncht. Die Redaktion hat das Vorgängerprodukt «MK Marketing & Kommunikation» einer totalen Frischzellenkur unterzogen – und die Branche nun um eine erste Blattkritik gebeten. Die Urteile fallen durchweg positiv aus und ebnen dem Magazin den Weg in die Zukunft.

m&k entstand in Zusammenarbeit mit dem Art Director Adrian Hablützel, der unter anderem auch für das Layout der Annabelle oder von Wir Eltern verantwortlich zeichnete.

Das sagt die BrancheLust auf das Magazin bekommen?

Wenn Sie nun selbst Lust auf das Magazin bekommen haben, finden Sie hier alle Informationen zum Abonnement. Das Magazin wird zusammen mit der Werbewoche als Marketing Power Package angeboten – so verpassen Sie garantiert keine Trends und Neuigkeiten.

Ogilvy Zürich und Salt definieren das Zusammensein neu

Social Connection statt Social Distance – dabei will Salt alle Kundinnen und Kunden unterstützen. Ogilvy kommuniziert für den Telekom-Anbieter in einer aktuellen Performance-Kampagne.

Ogilvy Zürich und Salt definieren das Zusammensein neu

Die Kampagne basiert auf einem Story-/System-Ansatz, der Relevanz garantiert – eine besonders wichtige Währung in einer Zeit, in der sich so viel Aufmerksamkeit auf Onlinewerbemittel konzentriert. In der Story-Phase bringen Inhalte mit einer Hommage an das Zusammensein trotz physischer Distanz gute Stimmung in den Feed der Zielgruppe. Wer damit interagiert, wird in der zweiten Phase effizient und effektiv mit einem Angebot für das Perfektvernetzt-Paket Salt Home beliefert.

Die Kampagne läuft seit Anfang April noch bis Ende Mai in Form von gezielt ausgespielten Social Media Ads.

 

NZZ verzeichnet den grössten Nutzungszuwachs

Die Branchenorganisation Net-Metrix hat am Dienstag ihre Online-Währungsstudie Net-Metrix-Profile 2020-1 veröffentlicht. Die NZZ konnte im Vergleich zur Vorwelle den grössten Nutzungswachs verzeichnen und erreicht nun monatlich mehr als ein Drittel der Schweizer Onliner.

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Top 10 der Webangebote mit teilweise deutlichem Reichweitenzuwachs

Fast alle der 10 reichweitenstärksten Websites bauen ihre Reichweite aus. Das Webangebot der NZZ erreicht neu monatlich rund 2,3 Millionen Unique User und setzt damit seine positive Reichweitenentwicklung (+6,3 Prozentpunkte) fort. Aber auch die Online-Angebote von Watson.ch, SRF und Tagesanzeiger verzeichnen deutlich mehr Unique User pro Monat.

Unverändert ist die Spitzenposition der SBB mit monatlich rund 3,5 Millionen Unique Usern, gefolgt vom SRF, das fast die Hälfte der Schweizer Onliner (49,0%) mindestens einmal pro Monat mit seinen Online-Angeboten erreicht.

Die Online-Währungsstudie NET-Metrix-Profile 2020-1 umfasst die Reichweiten und die Zielgruppendaten von 153 Schweizer Webangeboten, Mobile-/Deskop-Sites, iOS- und Android-Apps sowie zu 16 Netzwerken.

Nutzungszuwachs

Top 5 der Mobile-Sites, iOS- und Android-Apps

Die insgesamt gestiegenen Reichweiten der Top 10 Webangebote sind vor allem auf die weiterhin steigende Nutzung der jeweiligen Mobile-Sites und Apps zurückzuführen. Mit der Apple iOS-App Universal der SBB erreicht erstmals eine in NET-Metrix-Profile ausgewiesene App eine Reichweite von rund 1 Millionen Unique Usern pro Monat. Neu belegt Watson.ch mit nunmehr rund 1,7 Millionen Unique Usern pro Monat den dritten Platz unter den Mobile-Sites.

Nutzungszuwachs

Schweizer Unternehmen lassen das Potenzial der Verhaltensökonomie ungenutzt

Die Unternehmen in der Schweiz nutzen verhaltensökonomische Erkenntnisse kaum. Dabei könnten sie ihnen helfen, insbesondere im Marketing erfolgreicher zu sein. Grund für die mangelnde Anwendung ist der geringe Wissensstand bei den Firmen. Das zeigt eine aktuelle Studie der ZHAW.

Verhaltensökonomie

Über 70 Prozent mittlerer und grosser Unternehmen in der Schweiz wenden verhaltensökonomische Erkenntnisse und Methoden bislang gar nicht oder nur ansatzweise an. Die Hauptgründe dafür sind ein Mangel an Wissen und Erfahrung, aber auch eine fehlende Sensibilisierung für das Thema innerhalb der Firmen.

Gleichzeitig schätzen rund 80 Prozent der Befragten das Potenzial der Verhaltensökonomie für ihr Unternehmen und dessen Marketing als mittel bis hoch ein, wie die Studie zeigt.

 

Grosse Wettbewerbsvorteile

Die Verhaltensökonomie beschäftigt sich mit dem menschlichen Verhalten im wirtschaftlichen Kontext. Insbesondere untersucht sie das tatsächliche Entscheidungsverhalten von Menschen und analysiert, welche Faktoren darauf wirken. «Vor allem im angelsächsischen Raum setzen sowohl Regierungen als auch NGOs und Unternehmen auf die Expertise von Verhaltensökonomen. Sie nutzen sie, um Verhaltensweisen der Bürgerinnen und Bürger, von Mitarbeitenden oder Kundinnen und Kunden besser zu verstehen oder Anreize für ein gewünschtes Verhalten zu setzen», erklärt Kurt Ackermann, Hauptautor der Studie und stellvertretender Leiter der Fachstelle Behavioral Marketing an der ZHAW School of Management and Law.

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Anwendung verhaltensökonomischen Wissens Unternehmen signifikante Wettbewerbsvorteile bringen kann, etwa ein gesteigertes Absatzwachstum. So kann es beispielsweise für einen Anbieter vorteilhaft sein, in einem Onlineshop drei Produktvarianten (zum Beispiel klein, mittel und gross) zu präsentieren, um die Wahl auf die mittlere Variante zu lenken und deren Verkauf zu fördern.

 

Grundbegriffe wenig bekannt

Wie die Studie zeigt, ist jedoch nur etwas mehr als einem Drittel der befragten Unternehmensvertreter in der Schweiz der Begriff «Verhaltensökonomie» überhaupt vertraut. Weiter kennt nur jeder Sechste den Begriff «Nudging». Er bezeichnet einfache Massnahmen, die ein erwünschtes Verhalten bei Menschen anstossen sollen. «Beispiele für Nudging sind etwa das Anbringen von Klebestreifen, die das Abstandhalten erleichtern, oder andere visuelle Erinnerungshilfen, die seit der Coronakrise allgegenwärtig geworden sind», erklärt Ackermann.

 

Bedeutung wird wachsen

Künftig dürfte die Nutzung der Verhaltensökonomie in Schweizer Unternehmen zunehmen. «Immerhin arbeiten bereits in rund jeder zehnten Firma, die wir befragt haben, Mitarbeitende, die sich ausschliesslich mit verhaltensökonomischen Themen und Fragestellungen auseinandersetzen», sagt Steffen Müller, Leiter der Fachstelle für Behavioral Marketing. Auch würden es rund 70 Prozent der Unternehmen, die bisher keine entsprechenden Mitarbeitenden beschäftigen, als sinnvoll erachten, über solche Expertise zu verfügen.

Verständnis des Begr_haltensökonomie

Die «Swiss-Behavioral-Economics-Studie» basiert auf telefonischen und persönlichen Interviews mit Managerinnen und Managern und Marketingverantwortlichen sowie einer quantitativen Befragung bei rund 130 Schweizer Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Die Erhebung fand im Sommer und Herbst 2019 statt.

Strassenmagazin Surprise wieder auf der Strasse erhältlich

Nach knapp elf Wochen Verkaufsverbot nimmt das Strassenmagazin Surprise am Freitag den Verkauf in der ganzen Schweiz wieder auf. Der Verein hat ein Sicherheitskonzept erarbeitet, wie das Heft ohne Corona-Ansteckungsgefahr unter die Leute gebracht werden kann.

Surprise

Bild: Ruben Hollinger

 

Die Vorbereitungen für den Verkaufsstart würden an den Vertriebsstandorten Zürich, Basel und Bern auf Hochtouren laufen, teilte der Verein am Dienstag mit. Die rund 450 Armutsbetroffenen, welche das Heft an einem dieser Vertriebsstandorte abholen und dann an über hundert Standorten verkaufen, erhalten alle ein Starterkit mit Masken, Desinfektionsmittel, Merkblättern und Handschuhen.

Der Verkauf wird bis auf weiteres kontaktlos ablaufen, allerdings immer noch mit Bargeld. Die Käuferinnen und Käufer legen das Bargeld in einen Kessel, aus dem sie auch das Heft herausnehmen. Die Kundschaft wird mit einem Schild darüber informiert.

 

Verein vor massiven Problemen

Der Verkaufsstopp stellte den Verein Surprise vor massive Probleme. Er finanziert sich zu 65 Prozent über den Heftverkauf, der Rest sind Spenden. Während des Corona-bedingten Verkaufsverbots hatte der Verein eine monatliche Einkommenslücke von 250’000 Franken.

Gleichzeitig habe er aber auch viele Spenden erhalten, schreibt der Verein weiter. Damit konnte er den Verkäuferinnen und Verkäufern einen Lohnausfall zahlen.
Die langfristigen Folgen der Corona-Massnahmen auf den Strassenverkauf sind für den Verein noch nicht abschätzbar. Das Verhalten der Kundinnen und Kunden in den kommenden Wochen und der weitere Verlauf der Pandemie werden entscheidend sein. (SDA)

Surprise

Newsroom Communication schenkt sich frischen Auftritt zum 5-Jahre-Jubiläum

Das neuste Mitglied der Leading Swiss Agencies hat sich pünktlich zum 5-Jahre-Jubiläum mit einem neuen Look beschenkt. In Zusammenarbeit mit Morgans und Fruitcake wurde die Corporate Identity neu gestaltet und die Website komplett überarbeitet.

Newsroom Communication

Für die Berner Agentur hat alles vor fünf Jahren in einem kleinen Hinterzimmer eines Berner Coiffeur-Salons begonnen. Mittlerweile ist Newsroom Communication in einem Grossraumbüro am Eigerplatz in Bern zu Hause.

Da zurzeit keine Jubiläumsfeier stattfinden kann, beschenkt sich die Agentur zum fünften Geburtstag mit einem neuen Erscheinungsbild sowie passend dazu mit einem neuen Webauftritt. Das neue digitale Aushängeschild ist zeitgemäss und entspricht den gesteigerten Bedürfnissen. Neben dem Webaufritt änderte sich auch die Corporate Identity der Agentur. Das neue Logo ist elegant, modern, wirkungsvoll und lässt sich sowohl im digitalen wie auch im Print-Bereich gut einbinden. Das neue Erscheinungsbild wurde in Zusammenarbeit mit Morgans entworfen und grafisch umgesetzt, der Internetauftritt entstand bei Fruitcake.

5-Jahre-Jubiläum

ViznerBorel lanciert umfangreiche Kampagne für Navyboot

Die Schweizer Traditionsmarke Navyboot präsentiert ihre aktuelle Kollektion in gewohnter Premium-Qualität. Für die Kampagne zeichnet ViznerBorel verantwortlich.

ViznerBorel lanciert umfangreiche Kampagne für Navyboot

Die Kampagne umfasst klassische Medien, die sozialen Plattformen, CRM-Massnahmen und POS.

Navyboot

Verantwortlich bei Navyboot: Katharina Rist (Marketingleiterin). Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung); Hanna Zimmermann (Creative Direction); Eveline von Jarzebowski (Beratung). Fotografie: Armin Zogbaum. Bildbearbeitung: Olivier Yoshitomi.

Nikolaus Tamm löst Roger Thiriet als Telebasel-Präsident ab

Nikolaus Tamm wird neuer Präsident der Stiftung Telebasel. Der Basler Rechtsanwalt wird per 1. Juli Nachfolger von Roger Thiriet, der sein Amt nach sieben Jahren abgibt.

Telebasel-Präsident

Wie sein Vorgänger, wird Thamm auch Präsident der Delegation des Stiftungsrats, dem Verwaltungsrat des Lokalfernsehsenders. Diesem Gremium gehört der neue Präsident seit mehr als 20 Jahren an.

Neben Roger Thiriet scheidet auch Samuel Hess aus der Delegation aus. Ergänzt werden soll das Gremium um Matthias F. Böhm, Geschäftsführer Pro Innenstadt Basel, Elisabeth Pestalozzi, Leiterin Kommunikation der Christoph Merian Stiftung (CMS) und Caroline Thoma, Inhaberin eines Beratungsunternehms. Die Neuberufungen müssen noch vom Gesamt-Stiftungsrat abgesegnet werden.

Die Stiftung Telebasel war 1988 als Stiftung Kabelnetz Basel gegründet worden. Sie ist Eigentümerin des Basler Kabelnetzes und Inhaberin der Sendekonzession von Telebasel. (SDA)

Die Corona-Krise beschleunigt Innovationen im Marketing

Der State of Marketing Report von Salesforce zeigt, dass digitale Technologien die Kundenerwartungen weiter steigern und die Standards in der Kundenbeziehung auch in der Schweiz verschieben. Vermarkter müssen sich noch schneller vom Botschafter zum Manager für Kundenbeziehungen entwickeln, die weit über den ersten Kauf hinaus gehen.

Marketing

Der Trend wird durch die Corona-Pandemie und das veränderte Einkaufsverhalten beschleunigt. Schneller als je zuvor dringen digitale Services in alle Lebensbereiche vor und immer mehr Menschen nutzen Online Services vom Banking bis zum Einkauf. Schweizer Vermarkter erwarten zudem, dass Wearables und Sprachtechnologie bis 2030 ebenfalls transformative Auswirkungen haben werden.

 

Die Transformation des Marketings beschleunigt sich

Die Erwartungen und Verhaltensweisen von Verbrauchern, Unternehmen und der Gesellschaft insgesamt verändern sich schneller und umfassender als je zuvor. 74 Prozent der Schweizer Marketing-Fachleute leiten in ihren Unternehmen bereits Customer Experience-Initiativen. Diese umfassen sowohl technologische als auch organisatorische Innovation. In der Schweiz haben diese Innovationsprozesse oberste Priorität für die befragten Marketing-Führungskräfte. Die Schaffung von konsistenten Customer Journeys über diverse Kanäle und Geräte hinweg sowie Echtzeit-Kommunikation mit den Kunden stellen die grössten Herausforderungen dar.

 

Empathisches Marketing basiert auf Kundendaten

Verbraucher müssen sich auf immer mehr Veränderungen einstellen und erwarten personalisierte und empathische Kundenerlebnisse. Individualisierte Botschaften und Angebote, erfordern tiefe Einblicke. Vermarkter verändern die Art und Weise, wie sie Kundendaten beschaffen und verwalten. Beispielsweise setzen sie verstärkt Technologien wie künstliche Intelligenz ein, 95% tun dies vor allem aus Personalisierungsgründen. Prognosen gehen davon aus, dass Marketingexperten aus der Schweiz von 14 Datenquellen im Jahr 2019 auf 24 Datenquellen im Jahr 2021 zurückgreifen werden.

 

Vermarkter stärken ihren Business Value

Mit Metriken wie Kundenzufriedenheit, digitaler Interaktion und den Customer Lifetime Value (CLV) gewinnen Marketingexperten ein vollständiges Bild von den Erfolgsfaktoren entlang der gesamten Customer Journey. Im B2B-Marketing spielt das Geschäftswachstum durch Account-basiertes Marketing (ABM) eine besonders grosse Rolle. In der Schweiz nutzen 56 Prozent der Vermarkter den CLV für die Erfolgsmessung und positionieren sich damit als strategische Kraft im Unternehmen.

«Die Covid-19-Krise ist für Schweizer Marketing-Manager ein Anlass, jeden Aspekt ihres Geschäfts zu überdenken – von den strategischen Prioritäten bis hin zu den erforderlichen Technologien und Kompetenzen im Team. Besonders in der aktuellen Krise kommt es darauf an, die Kundenerfahrung weiter zu verbessern und auszubauen, um für den wirtschaftlichen Neustart und die kommenden Jahre optimal positioniert zu sein», so Guntram Friede, Head of Marketing Salesforce Schweiz.

Marketing

Die im State of Marketing Report analysierten Trends basieren auf Daten von Marketing-Führungskräften aus B2B-, B2C- und B2B2C-Unternehmen aus 30 Ländern, darunter 200 Befragten aus der Schweiz. Für diese 6. Ausgabe des State Marketing Reports befragte Salesforce vom 8. Januar bis 11. Februar weltweit fast 7’000 Marketing-Führungskräfte.

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