Sport im TV macht empfänglich für Werbung

TV-Übertragungen von Sport-Events machen viele Seher deutlich empfänglicher für Werbung als Filme oder Nachrichten. Weil das Publikum bei einem sportlichen Wettbewerb besonders leidenschaftlich reagiert, haben Marken dadurch die beste Möglichkeit, ihre Kaufargumente anzubringen. Das ergibt eine Studie des Forschungsunternehmens Neurons Inc.

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«Leidenschaft ist für Marketing ein wichtiger Faktor. Sie lässt sich vor allem auf Social Media anhand von Interaktionen wie Likes oder Kommentaren messen. Ruft eine Werbung starke Emotionen hervor, erinnern sich Zuschauer eher an sie. Das hat oft auch positive Auswirkungen auf das Geschäft. Beim Sport fiebern viele Menschen sehr intensiv mit, weswegen eine passende Markenanzeige sehr effektiv sein kann», erläutert Marketing-Experte Bernd Pfeiffer auf Nachfrage des Nachrichtenportals Pressetext.

Das Forschungs-Team hat in einem Experiment durch Elektroenzephalografie untersucht, wie leidenschaftlich Probanden auf unterschiedliche TV-Inhalte reagieren. Sie haben sich dabei auf die Aktivität im emotionalen Zentrum des Gehirns konzentriert. Die Wirkung von Sportübertragungen war um zwölf Prozent höher als bei TV-Serien und um 15 Prozent höher als bei Filmen. Gegenüber Nachrichtensendungen erzeugt der Sport sogar um 20 Prozent mehr Emotionen.
Werbeeffekt bei Sport am höchsten

Die Wissenschaftler haben im gleichen Experiment untersucht, wie stark die Wirkung von der gleichen Werbung bei den unterschiedlichen Sendungen ist. Auch hier war der Effekt bei Sportübertragungen am höchsten. Bei Serien war die Empfänglichkeit der Probanden um 3,67 Prozent niedriger, bei Filmen um 7,67 Prozent und bei Nachrichtenprogrammen um 13,33 Prozent. (pte)

Promotion-Tools gewinnt Ausschreibung für Migros

Back to Migros: Ab 2021 ist Promotion-Tools wieder Partner für Samplings und Degustationen beim Detailhändler.

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Nach mehreren Runden Ausschreibung beauftrag der Migros-Genossenschaft-Bund Promotion-Tools als «Preferred Partner» für die ganze Schweiz. Damit ist Promotion-Tools als nationaler Partner der Migros für alle Sampling-, Demonstrations- und Degustations-Aktivitäten für Migros-Marken und andere Marken des Sortiments gelistet und erneut Teil des Agentur-Pools der Migros.

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Virtuelle Persönlichkeiten: Avatare als Influencer

Sinnsuche und nachhaltiges Handeln prägen den Lifestyle und das Mediakonsum- und Kaufverhalten der Generation Z. Cosmiq Universe hat diesen Trend früh erkannt und will das Bedürfnis nach dem Zugang zu spirituellen und World-Awareness-Inhalten in neuen Formaten und neuen Medien erfüllen.

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Leya Love ist ein Instagram-Avatar mit aktuell 260’000 Follower*innen.

Das von Annika Kessel und Bruno Stettler gegründete Transmedia-Unternehmen Cosmiq Universe erweckt virtuelle Charaktere zum Leben: Avatare inspirieren Menschen auf den sozialen Medien und können auch mit der realen Welt interagieren. Die wertegeladenen Botschaften der Avatare richten sich an die Instagram-Communities und sollen Millionen Gleichgesinnte erreichen. Dem Unternehmen zufolge würden immer mehr Brands auf diese neue Form von Awareness-Kampagnen setzen. Dabei falle auf, dass Avatare nicht nur bei jungen Konsument*innen eine hohe Akzeptanz geniessen.

Die Transmedia-Künstler von Cosmiq Universe erschaffen moderne «Virtual Beings», die Botschaften zu Liebe, Naturverbundenheit und Self-Awareness auf Social Media teilen sollen. Leya Love, der erste Avatar von Cosmiq Universe, vertritt den neuen Awareness-Zeitgeist. Ihre Mission als Botschafterin des World Awareness Movements #WAM ist es, sich mit Netflix-ähnlichen Inhalten auf Social Media mit sich selbst und dem Universum auseinander zu setzen und Liebe zu verbreiten. Aufgebaut auf neuen Avatar 3D-Technologien sowie einer Game Engine inklusive ersten AR-Applikationen auf Instagram, verkörpere sie Cosmiq zudfolge eine neue, technologiebasierte Virtual-Character-Generation, die den gesellschaftlichen Wertewandel auf kreative und fantasievolle Weise widerspiegeln soll.

Leya Love interagiert mit der realen Welt als Referentin an globalen Konferenzen für «Oneness» und Natur, setzt sich mit ihren Geschichten und Bildern dafür ein, eins zu sein mit der Umwelt und dem Universum. Sie hat bereits 260’000 Follower auf Instagram.

 

Metatrend «Modern Consumer Spirituality»

«Früher konnten nur Firmen wie Pixar oder Disney virtuelle Charaktere erschaffen, welche die Menschen tief berührten», erklärt Cosmiq-Universe-Gründerin Annika Kessel. Heute präge das junge Transmedia-Unternehmen als First Mover im Themenbereich der modernen Spiritualität die sozialen Medien mit. Leya Love verbinde nämlich den Narrativ der werteorientierten Generation mit ihren äusseren Bedürfnissen. «Unsere Avatare bringen als digitale Botschafter Brands den Communities mit gleichen Werten näher», erklärt Kessel. «Immer mehr Marken erkennen das wachsende Konsumenten-Bedürfnis nach Awareness und setzen auf emotionales Branding. Mit diesen Marken gehen wir Partnerschaften ein, um wertebasierte Sensibilisierungskampagnen zu lancieren.» Auch Content Subscription, digitale Produkte und Avatar-Lizenzen sowie Digital Art zählen zum Geschäftsmodell.

 

Virtuelle Wesen mit Zukunft

Virtuelle Influencer waren bereits vor Corona als Fashion Models, Künstler, Umwelt- und Politaktivisten international erfolgreich. Mit dem Lockdown seien ihre Vorzüge gegenüber «echten» Influencern noch wirksamer zu tragen gekommen: «Avatare können Grenzen auflösen, reale Welten mit Fantasie und Träumen verbinden. Als virtuelle Wesen behindern sie weder Quarantänevorschriften noch Reisebarrieren», erklärt Bruno Stettler, Co-Founder von Cosmiq Universe. «Sie können an mehreren Orten gleichzeitig sein, ohne den ökologischen Fussabdruck zu strapazieren. Ihr Content besteht aus textlichen und visuellen Inhalten und Kanälen, die wie eine Netflix Serie viral gehen. Für die Generation Z sind Instagram und Tiktok das neue Fernsehen.»

Wie erfolgreich ein Avatar ist, misst sich an seiner Community-Interaktionsrate sowie am Wachstum der Follower, seiner Reichweite und Viralität. Das Engagement mit virtuellen Botschaftern ist einem Report von HypeAuditors zufolge fast dreimal so hoch wie das mit echten Influencern aus Fleisch und Blut. Kennzahlen, die auch potenzielle Brands interessieren, wenn sie Marketingpartnerschaften zur Verbreitung ihrer Werte evaluieren.

Influencer Marketing ist die am stärksten wachsende Form des digitalen Marketings. Wertegeladene Kampagnen rund um das Thema «we care» standen bereits vor Corona bei Brands mit Purpose hoch im Kurs. Dieser Trend wurde mit dem derzeit stattfindenden Digitalisierungs-Boost nochmals befeuert. «Wir werden gezwungen, uns mit der Essenz unseres Lebens sowie unseres privaten und beruflichen Set-Ups zu beschäftigen. Dadurch entsteht eine Verbraucher-Bewegung, die nicht nur konsumieren, sondern etwas Sinnstiftendes und Erfüllendes bewirken will. Insbesondere Millennials wie auch die Gen Z suchen nach Sinn und Werten, wenn sie Konsumentscheidungen treffen», erklärt Annika Kessel.

 

Avatare zeichnen die Zukunft der Low Touch Economy

Avatare sprechen die Digital Natives auf modernen Kanälen wie TikTok, Instagram, Youtube und Spotify mit modernem Content an, der ihrem Zeitgeist und Lebensgefühl entspricht. Diese Kanäle markieren die bevorzugten Treffpunkte in der Low Touch Economy. «Wir werden auch in Zukunft mehr Zeit zuhause am Bildschirm verbringen, uns per Videokonferenz verabreden, online Einkäufe erledigen. Unser Leben wird digitaler. Somit verschmelzen die virtuelle und die physische Realität zunehmend», so Annika Kessel. In diesen neuen Erlebnisräumen würden Avatare emotionale Türöffner verkörpern und stellen eine Plattform für Entertainment dar.

 

Nächster Avatar in Arbeit

Ein neuer Cosmiq-Universe-Avatar soll schon bald folgen. Das Fantasiewesen Aya Stellar fliegt in ihrem Raumschiff Merkaba auf die Erde zu und landet am 22. Februar 2022, um das Geheimnis des Lebens auf die Erde zurückzubringen. «Aya Stellar steht für das Erwachen des Planeten und der Menschheit, eine neue Welt und neue Lebensformen. Ihre Followerzahl liegt vier Wochen nach Launch bereits bei 3’400 – und täglich kommen Hunderte aus der ganzen Welt hinzu», freut sich Annika Kessel über das jüngste virtuelle Familienmitglied.

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Der zweite Avatar von Cosmiq: Aya Stellar steht für spirituelles Erwachen des Planeten und der Menschheit.

Das Transmedia-Unternehmen Cosmiq Universe hat sich auf die Erschaffung virtueller Avatare, Themen-Botschafter und Community-Schwarmintelligenz spezialisiert. Cosmiq zufolge setzen immer mehr Unternehmen auf Avatare im Bereich von Brand Partnerships und für Themen-Kampagnen. Die Avatare von Cosmiq Universe setzen sich mit ihren Botschaften für den Planeten Erde, Awareness und das Verbreiten von Inspiration, Liebe und Mitgefühl ein.

Annika Kessel und Bruno Stettler, die beiden Co-Founder von Cosmiq Universe, erschaffen mit ihren internationalen Teams für visuelle CGI (Computer Generated Imagery) Technik, Motion Capturing und 3D-Gaming, kreative und fantasievolle virtuelle Themen-Welten und Charaktere. Ihr 3D-Content ist auf die Bedürfnisse der jungen Konsument*innen abgestimmt. Annika Kessel ist CEO bei Cosmiq Universe und leitet die Bereiche Strategie, Growth-Marketing, Vertrieb und Fundraising. Bruno Stettler ist Creative und Innovation Director und verantwortet die Avatar-Technologie, Produktentwicklung, Kreativkonzeption und das Storytelling. 

TKF macht für Aids-Hilfe Schweiz Komplimente gegen den Schönheitswahn

Nicht gut genug, nicht sexy genug, nicht erfolgreich genug… Besonders in der Schwulenszene ist der Druck gross, in ein bestimmtes Bild zu passen. Mit einer Awareness-Kampagne rufen die Aids-Hilfe Schweiz und TKF zu mehr Achtsamkeit und Body-Positivity in der Community auf. Und das kurz und knackig mit dem Claim: «Super. Wie du bist».

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Die in der Community vorherrschenden Körperideale sowie diskriminierende Erfahrungen in der heteronormativen Welt führen bei vielen Queers zu einem tiefen Selbstwertgefühl. Um das zu ändern setzte die «Super»-Kampagne für die Aids-Hilfe Schweiz auf ein geradezu altmodisches Konzept: das Kompliment.

In einer über alle On- und Offlinekanäle orchestrierten Kampagne wurde die LGBTQ-Community dazu eingeladen, grosszügig mit Komplimenten um sich zu werfen. Inspiration dazu sollte nicht nur die Landingpage Drgay.ch/super geben. Auch Influencer aus der Community nahmen den Ball auf und animierten ihre Follower, die Botschaft weiterzutragen.

Die Idee dahinter: Ein erhöhtes Selbstwertgefühl wirkt sich positiv auf die persönliche Bereitschaft aus, sich regelmässig auf Geschlechtskrankheiten testen zu lassen, was ein zentrales Ziel in der Präventionsarbeit von Aids-Hilfe Schweiz ist. Deshalb verknüpfte die Kampagne die Body-Positivity-Botschaft mit einem besonderen Testangebot. Und das mit Erfolg, wie TKF schreibt: Im Kampagnenzeitraum von zwei Monaten seien insgesamt 2’763 STI-Tests durchgeführt worden.

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Verantwortlich bei der Aids-Hilfe Schweiz: Andreas Lehner (Geschäftsleiter), Florian Vock (Projektleiter). Verantwortlich bei TKF: Alexander Fürer, Matthias Eberle, Nina Boschetti (Kreation), Tim Stockmar (Kreative Leitung), Larissa Ebneter (Beratung), Jan Thoma (Development).

TBS und Stadt Zürich machen das Leben etwas einfacher

Die Stadt Zürich bietet immer mehr Services online an. TBS zeigt die Vorteile der Digitalisierung nah am Stadtleben auf – überraschend und selbstbewusst.

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Mit den neuen Online-Services der Stadt Zürich werden Behördengänge für viele zukünftige Angelegenheiten überflüssig. Für das vielfältige Service-Angebot entwickelte TBS ein durchgängiges Kampagnenkonzept, das die verschiedensten Zielgruppen abholt und gleichzeitig immer auf die Stadt als Absender hinweist.

 

Das Leben etwas einfacher machen

Scheinbar widersprüchliche Headlines wecken die Neugier und starten das Kopfkino. Über Situationen, die direkt aus dem Stadtalltag der Zürcher*innen entspringen: entspannte Behördengänge im Pyjama, nach dem Tatort oder direkt vom Uetliberg aus. So soll die Kampagne neue Möglichkeiten und Annehmlichkeiten aufzeigen, welche die E-Services mit sich bringen.

Der Auftritt im neuen Corporate Design der Stadt mit grossen Lettern, leuchtenden Signalfarben und plakativen Farbkombinationen soll Aufmerksamkeit und eine hohe Wiedererkennung schaffen. So kennt man die Stadt bisher noch nicht.

 

Nah am Leben – auch im Targeting

Die Kampagne wurde entlang der Customer Journey der jeweiligen Services ausgerichtet: Plakate sorgen für Sichtbarkeit und Sympathie in der breiten Stadtbevölkerung, online wird vertieft, im Amt werden Besucher effektiv darauf hingewiesen, dass sie sich diesen Weg in Zukunft sparen könnten. Über Online-Banner, Social-Media-Posts und Mailings werden spezifische Zielgruppen punktgenau angesprochen, etwa die Architekten und Bauunternehmer zum E-Baugesuch.

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Verantwortlich bei der Stadt Zürich: Martin Otzenberger, Sara Eichrodt (Organisation und Informatik Zürich); Lucas Bally, Nora Eichhorn (Hochbaudepartement); Anne-Kathleen von der Heyde (Amt für Baubewilligungen). Verantwortliche Agentur: TBS Marken Partner.

Lorenz Hanselmann verlässt 20 Minuten

Der stellvertretende Chefredaktor von 20 Minuten, Lorenz Hanselmann, verlässt 20 Minuten auf Ende März 2021.

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Der bisherige stellvertretende Chefredaktor von 20 Minuten, Lorenz Hanselmann, hat sich entschieden, 20 Minuten per Ende März zu verlassen, um sich nach 13 Jahren bei 20 Minuten beruflich zu verändern. Cheredaktor Gaudenz Looser bedauert den Entscheid: «Während seiner langjährigen Tätigkeit für 20 Minuten hat Lorenz Hanselmann unser Angebot massgeblich mitgeprägt und das Tagesgeschäft sehr erfolgreich geführt.»

Lorenz Hanselmann ist seit Juli 2019 stellvertretender Chefredaktor von 20 Minuten. Er begann 2006 als Praktikant bei 20 Minuten in Bern und arbeitete danach als Inland-Redaktor, Reporterchef, Newsdeskleiter und Blattmacher. 2018 wurde er Mitglied der Chefredaktion. Eine Nachfolge stehe noch nicht fest, wie 20 Minuten in einem Communiqué schreibt.

Tuna Production: Mit neuer Kreativ-Power ins nächste Jahrzehnt

Kurz nach dem Zehn-Jahre-Jubiläum macht Tuna einen grossen Schritt ins nächste Jahrzehnt. Die Filmproduktion holt sich neue Kreativ-Power an Bord.

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Das neue Tuna-Team: Tufan Tuna, Derya Tuna, Rojda Oernek und Timo Stump (v.l.n.r.).

Nach Stationen bei Ogilvy & Mather in London und Publicis Zürich hat Tufan Tuna 2010 seinen Traum einer eigenen Filmproduktion verwirklicht. Über zehn Jahre später hat die Filmproduktion über 18 internationale und vielfach ausgezeichnete Regisseure im Portfolio, die im Schweizer Markt exklusiv zum Einsatz kommen.

Nun will Tuna Production ein starkes Zeichen für die nächste Dekade setzen und erweitert das Team mit mehreren Profis aus der Branche. Als Junior Producer stösst Rojda Oernek zur Agentur. Die 31-jährige Produzentin war von 2017 bis 2020 als Video-Redaktorin bei Blick.ch und im Ringier Brand Studio auf allen Produktionsebenen tätig. Als Content Creator ergänzt der Filmemacher Timo Stump das Team. Er hat Multimedia Production an der HTW Chur studiert und bisher als Freelancer gearbeitet.

Mit Neuzugängen im Regie-Portfolio möchte die Filmproduktion ebenfalls ihre grossen Ambitionen unterstreichen. So hat Tuna Production den walisischen Filmemacher Stuart Rideout verpflichtet, der unteranderem für seinen Kurzfilm «I Wish for You» bekannt ist. Ausserdem realisierte Rideout mehrere preisgekrönte Kampagnen für die Climate Change Coalition und arbeitete mit verschiedenen Schauspielern und Prominenten zusammen. Sein kreatives Potenzial steht ab sofort für Schweizer Kunden exklusiv zur Verfügung.

Ebenfalls neu im Boot ist der Regisseur Eric van Wyke. Der Amerikaner, der seit vielen Jahren in Berlin lebt und arbeitet, zeichnet für Werbefilme für globale Marken wie Johnnie Walker, Honda, Heineken, VW und Ikea verantwortlich, die er unter anderem zusammen mit Agenturen wie Wieden+Kennedy, The Martin Agency und BBH realisierte.

Neu gehört auch der dänische Filmemacher Matthias Hovgaard zum Portfolio. Er ist für den Young Director Award in Cannes nominiert und hat bereits für Kunden wie Nokia, Nickelodeon, O2 und Peak Performance gedreht. Ausserdem hat er einen Werbespot mit US-Rapper und Musikproduzenten Will.i.am in der Hauptrolle gedreht.

Gegen «Einheitsbrei»: Berner prüfen Gründung eines Online-Magazins

Die in Bern ansässige Bewegung «Courage civil» prüft, in der Bundesstadt ein neues Online-Magazin zu gründen. Sie tut dies als Reaktion auf die Ankündigung des Zürcher Tamedia-Verlags, die Berner Zeitung und den Bund noch mehr miteinander zu verschmelzen.

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Die Bewegung «Courage civil» prüft die Lancierung eines Onlne-Magazins. (Bild: Courage-civil.ch)

Wie «Courage civil» am Freitag mitteilte, lotet die Bewegung zuerst einmal mit einer Umfrage das Bedürfnis nach einem solchen Magazin aus.

Tamedia hatte Ende Oktober bekanntgegeben, dass die beiden Berner Tageszeitungen ab April dieses Jahres enger zusammenarbeiten müssen. Der Verlag strebe an, beide Titel zu erhalten und sie auch weiterhin unterschiedlich zu positionieren. Ob die Redaktionen zusammengelegt würden, liess das Unternehmen damals aber offen.

«Courage civil» glaubt, dass im April auch die Lokalredaktionen fusioniert werden. Sie befürchtet einen «Einheitsbrei», wie die Bewegung in der Mitteilung schreibt. Auch in anderen Agglomerationen seien neue Online-Medien entstanden, so etwa Tsüri in Zürich und Heidi.news in der Romandie.

Mit dem Projekt einer neuen Gratis-Zeitung des Schaffhauser Verlegers Norbert Bernhard für Bern habe «Courage civil» nichts zu tun, heisst es weiter. Die Bewegung entstand laut eigenen Angaben 2018 im Abstimmungskampf um die No-Billag-Initiative. Geschäftsführer ist der Berner Politikberater und Buchautor Mark Balsiger. (SDA)

SRG SSR verteidigt Kultur-Sparkurs

Das Schweizer Fernsehen SRG SSR wehrt sich gegen Kritik an Einsparungen in seinem Kulturprogramm. In einer Stellungnahme von Donnerstag verteidigte SRG SSR sein Engagement – besonders in der audiovisuellen und musikalischen Schweizer Produktion.

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SRG-SSR-Generaldirektor Gilles Marchand betonte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass das Service-public-Medienunternehmen versuche, in allen Regionen der Schweiz zwei Ziele zu erreichen: das Interesse an der Kultur und allen seinen Formen zu steigern und die richtige Kombination aus Radio, Fernsehen und digitalen Angeboten zu finden.

Zudem unterstütze die SRG SSR weiterhin zahlreiche Festivals, auch wenn diese wegen der Coronavirus-Pandemie und deren Bekämpfung ausgefallen oder verschoben worden seien, erinnerte Marchand.

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM hatte die SRG SSR am Dienstag aufgefordert, den kulturellen Kahlschlag zu stoppen und die Konzession zu respektieren. Unter dem Deckmantel der digitalen Transformation werde die Kulturberichterstattung zunehmend marginalisiert.

Die SRG unterwerfe sich der Marktlogik und spare im grossen Stil bei der Kulturberichterstattung in allen Landesteilen. In der französischsprachigen Schweiz sei die Neukonzeption des Kulturradios Espace 2 bereits im vergangenen Frühjar abgeschlossen worden. Auf dem früheren Kultursender laufe nun ein Musikprogramm. Audio- und Videobeiträge fänden sich vermehrt Online, kritisierte SSM. (SDA)

PinkSquirrel taucht für Confiserie Sprüngli in neue Schokoladenwelten ein

Der Haut Chocolatier Confiserie Sprüngli lanciert eine neue Kollektion exklusiver Tafelschokoladen. Für das umfassende Schokoladensortiment hat PinkSquirrel zusammen mit Sprüngli einen komplett eigenständigen Auftritt konzipiert.

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Das neue Sprüngli-Sortiment besteht aus 18 Tafel- und Bruchschokoladen. Die Zürcher Agentur hat für das Sortiment einen eigenständigen Auftritt konzipiert. Acht verschiedene Verpackungsdesigns erzählen über die vielfältige und sortentypische Herkunft der Kakaobohnen. Dabei setzt Sprüngli auf ein neues FSC-zertifiziertes Verpackungsmaterial, frei von Gentechnologie und zum Teil bestehend aus umweltfreundlich rezyklierten Agrarüberresten wie beispielsweise Mais, Zuckerrohr oder Kiwifrüchten.

Die detailreich illustrierten Gestaltungswelten sollen zusätzlich als zentrale Plattform dienen, mit der man in die neue Kampagne eintaucht: Digital lanciert werden die neuen Sprüngli-Tafelschokoladen per sofort auf Banner, So-Me Ads, So-Me-Content inklusive Wettbewerb sowie via Landingpage und Newsletter. Ergänzt wird die digitale Kampagne durch Klangkulissen, welche die Herkunftsländer der Schokolade zusätzlich erleben lassen.

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Verantwortlich bei Confiserie Sprüngli: Yumy Pham (Marketingleiterin); Pascal Kielholz (Produktmanager); Zoë Gertsch (Kommunikationsleiterin); Joshua Beckert (Verantwortlicher Digital & Social Media). Verantwortlich bei PinkSquirrel: Flo Wacker, Viviana Chiosi, Simon Staub, Thomas Ammann Kreation); Flavia Salvisberg (Beratung); Ella Tjader (Illustration).

MAZ: Claudia Schlup neue Studienleiterin der Diplomausbildung Journalismus

Claudia Schlup wechselt vom SRF ans MAZ – Die Schweizer Journalistenschule und übernimmt dort die Leitung der Diplomausbildung Journalismus. Sie folgt auf Dominique Strebel, der zum Beobachter wechselt.

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Claudia Schlup, sellvertretende Leiterin SRF Online Programme, wird neue Studienleiterin der Diplomausbildung Journalismus am MAZ – Die Schweizer Journalistenschule. Die 45-Jährige tritt die Stelle im August 2021 an. Sie ersetzt Dominique Strebel, der im Frühjahr als neuer Chefredaktor zum Beobachter wechselt.

«Die Diplomausbildung Journalismus ist das Herzstück des MAZ. Mit Claudia Schlup konnten wir diese wichtige Stelle perfekt besetzen. Mit ihrem breiten journalistischen Background im Printbereich, ihrem Know-how der elektronischen Medien sowie ihrer Ausbildungserfahrung erfüllt sie die Anforderung in idealster Art und Weise», freut sich MAZ-Direktorin Martina Fehr.

Ihre Laufbahn startete die 45-jährige Schlup im Lokaljournalismus und im Ressort Unterhaltung bei Verlagen wie der ehemaligen Espace Media Groupe, Tamedia und Ringier. Seit 2009 ist sie für SRF tätig, zuletzt in der Funktion als stellvertretende Leiterin SRF Online Programme.

Rosarot setzt den Ginger Shots von King’s Food die Krone auf

Das Startup King's Food aus dem Kanton Luzern stellt Ingwer-Shots selbst her. Für das Rebranding der fruchtigen Getränke hat die Zürcher Agentur den neuen Markenauftritt entwickelt, der unter anderem die Namensentwicklung und die Gestaltung des Verpackungsdesigns beinhaltete.

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Prince Pineapple, Queen Wheatgrass oder Royal Beetroot – so lauten die neuen Namen der Ingwer-Shots aus dem Hause King’s Food. Die sechs Ginger-Shots präsentieren sich lecker, gesund und mit einem natürlicher Geschmack. Die Säfte werden kalt gepresst, damit alle wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben. Zentraler Bestandteil ist dabei immer Bio-Ingwer. Und all das schmecke so königlich, dass es dem Geschmack die Krone aufsetzt. Genau dieses Spiel führten die Branding-Spezialisten von Rosarot auch weiter.

So wurde jedem Ingwer-Shot ein bestimmter Adelstitel verliehen, was zugleich auf den Hersteller King’s Food hinweist und das neue Branding stärken soll. Ausserdem wurde auch die Etikettierung auf den Flaschen ausgefallen gestaltet: Die Frucht- oder Gemüsesorte der jeweiligen Geschmacksrichtungen zeigen sich knallig bunt und mit frischen, auffälligen Farben illustriert. So schauen sie den Konsumenten bereits erwartungsvoll mit grossen Augen an. Zusätzlich wurde jeder Sorte die King’s Food Krone aufgesetzt und das bisherige Logo aufgefrischt. Für einen insgesamt verspielten und frechen Auftritt, um in der breiten Masse der Lebensmittel herauszustechen und sich als trendiges Produkt zu positionieren, das unbedingt probiert werden sollte.

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Verantwortlich bei King’s Food: Gabriela Bärlocher, Mirco Oliveri (Geschäftsführung). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (Creative Direction), Merve Palaz (Consulting), Thorsten Hainke (Senior Text & Konzept), Dirk Schilling (Junior Text & Konzept), Sarah Därendinger (Art Direction), Marcela Narvaez (Graphic Design).

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