Rebecca Veiga ist neue Leiterin der Coop Medienstelle

Am 1. Juli 2020 übernimmt Rebecca Veiga die Leitung der nationalen Medienstelle der Coop-Gruppe. Melanie Grüter wird per 1. September 2020 ihre Tätigkeit als Mediensprecherin aufnehmen.

Rebecca Veiga

Ab 1. Juli 2020 übernimmt Rebecca Veiga die Leitung der nationalen Medienstelle der Coop-Gruppe. Die 29-jährige Kommunikationsexpertin arbeitet seit eineinhalb Jahren als Mediensprecherin von Coop und hatte zuletzt die stellvertretende Leitung der Abteilung inne. Sie hat Unternehmenskommunikation studiert und war vor ihrem Wechsel zu Coop beim Flughafen Zürich tätig, wo sie unter anderem als Mediensprecherin fungierte. Rebecca Veiga folgt auf Andrea Bergmann, die sich auf eigenen Wunsch beruflich neu orientiert.

 

Melanie Grüter wird Mediensprecherin

Am 1. September 2020 wird Melanie Grüter die Coop Medienstelle als Mediensprecherin verstärken. Sie verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Englisch und Medienwissenschaften und ist seit vier Jahren für Coop tätig. Zuletzt zeichnete sie in der Nachhaltigkeits-Kommunikation für den «Tag der guten Tat» und die Taten-statt-Worte-Kampagne mitverantwortlich.

Ticino Turismo und Genève Tourisme spannen zusammen

Die beiden Tourismusorganisationen Ticino Turismo und Genève Tourisme machen gemeinsame Sache und lancieren zwei Wettbewerbe, die Lust auf Ferien in den beiden Regionen machen sollen.

Lugano Panorama-Copyright Lugano Turismo, solo uso turistico , no commerciale

Mit der ersten Aktion wollen die Partner der Genfer und Tessiner Bevölkerung die Möglichkeit bieten, einen Aufenthalt in der jeweiligen anderen Tourismusregion zu gewinnen. Der zweite Wettbewerb richtet sich an Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer. Schnellentscheider können hierbei ein Gratiszugticket erhalten, wenn sie diesen Sommer in einer Reise beide Destinationen besuchen.

«Viele Schweizer werden diesen Sommer Ferien im eigenen Land buchen», erklärt Angelo Trotta, Direktor von Ticino Turismo. «Dank der partnerschaftlichen Aktion mit den Kollegen aus Genf wollen wir dazu beitragen, den Tourismus im Inland zu fördern – und zum einen die Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer dazu einladen, dieses Jahr beide anderen Sprachregionen zu besuchen. Andererseits möchten wir aber auch Gäste aus der französischsprechenden Schweiz dazu animieren, das Tessin kennenzulernen.»

Adrien Genier, Direktor von Genève Tourisme, freut sich ebenfalls über die Zusammenarbeit. «Diese Zusammenarbeit zeigt die Komplementarität und Vielfalt des Schweizer Tourismusangebots. Dieser Sommer ist die ideale Gelegenheit für unsere Gäste, ihr eigenes Land neu zu entdecken und gleichzeitig einen garantierten Tapetenwechsel zu geniessen.»

 

Genfer und Tessiner Familien sollen den anderen Kanton entdecken

Jeweils drei Tessiner und Genfer Familien (2 Erwachsene und 2 Kinder) können einen im jeweils anderen Kanton gewinnen, den sie bis Jahresende einlösen können. Im Preis inbegriffen sind 2 Übernachtungen in einem 4-Sterne Hotel mit Halbpension sowie die Hin- und Rückreise. Der Wettbewerb wird ab Mittwoch auf den Websites Ticino.ch/letessinvousinvite und Geneve.com aufgeschaltet.

 

Schnellentscheider in der Deutschschweiz gefragt

Die ersten 20 Familien aus der Deutschschweiz, die diesen Sommer 2020 zwei Nächte im Kanton Tessin mit zwei Nächten im Kanton Genf verbinden, erhalten das Zugticket, das sie auf Ticino-geneva.com sichern können, gratis für die ganze Familie.

Kargo feiert das 75-Jahre-Jubiläum von Bärtschi Optik

Bärtschi Optik beim Zytglogge feiert dieses Jahr das 75. Jubiläum. Kargo Kommunikation wurde dafür mit einer umfassenden Jubiläumskampagne beauftragt.

Kargo Kommunikation

Vom stetigen Wandel der Shopping-Landschaft unberührt, erweist sich Bärtschi Optik seit 1945 als sichere und erfolgreiche Adresse in der Berner Innenstadt. Um diesen Meilenstein zu würdigen, wurde Kargo Kommunikation mit der Konzipierung und Umsetzung einer Jubiläumskampagne beauftragt.

Die drei Jubiläumsgesichter mit der 2020-Brille bilden hierbei die Key Visuals. Sie zieren diverse prominente Plakatstellen in der Berner Innenstadt und lächeln von Hängeplakaten in Bussen und Trams. Über Social Media Paid Ads kommen sie mal statisch, mal animiert zum Zug und werden in unterschiedlichen Creatives in drei Wellen durch gezieltes Targeting der jeweiligen Zielgruppe ausgespielt. Zudem können engagierte Kundinnen und Kunden via Instagram einen eigens kreierten AR-Filter nutzen und Bärtschi über den digitalen Weg zum Jubiläum gratulieren.

 

Neu aufgesetzter Stil-Check

Der digitale Stil-Check auf der Kampagnenseite wurde im Rahmen des 75. Jubiläums gemeinsam mit Novu neu aufgesetzt: Nach dem Motto «75 Jahre stilsichere Beratung» zollt das Fragespiel den grossen Ikonen in Sachen Stil, Musik und Film der letzten 7 Dekaden Tribut und unterstreicht die vielfältige Mode der letzten 75 Jahre.

Verantwortlich bei Bärtschi Optik: Frank Bärtschi. Verantwortlich bei Kargo: Christoph Balsiger (Creative Direction); Fabia Dellsperger (Creative Direction); Nicole Balsiger-Gerber (Strategische Beratung); Lea Masserini (Beratung offline); Sarah Tanner (Beratung digital); Jorge Martinez (Grafik und Animation). Technische Umsetzung Website: Novu. Mediapartner: APG, Clear Channel, Neo Advertising.

Geyst lanciert Aktivierungskampagne für Be the change

Mit einer digitalen Aktivierungskampagne für Be the change zeigt die Zürcher Agentur Geyst, wie aus ökologischem Engagement ein cooler Brand wird.

Geyst

Was gut für den Menschen ist, darf dem Planeten nicht schaden. Mit diesem Grundgedanken entwickelt und produziert Be the change Nahrungsergänzungsmittel für Sport und Alltag.

Um die Brandpositionierung zu schärfen und zusätzliche Kunden in den Online-Shop zu bringen, rollt Geyst diesen Sommer eine digitale Aktivierungskampagne aus, die voll auf das Herz der Marke und deren Gründer setzt: Authentizität. Der gewählte «Be»-Duktus baut auf dem Markennamen auf und verstärkt damit seine Erinnerbarkeit. So soll eine Brand-Experience entstehen, die sich im Markt der Supplemente klar abhebt.

Die Kampagne besteht aus zielgruppenspezifischen Ads und Stories, die clever auf den passenden Kanälen ausgespielt werden und auf vier individuelle Landingpages führen. Ein Mix aus Emotion (Bewegtbild), Information und Incentives motiviert zum Weiterklicken in den Shop.

Geyst

Verantwortlich bei Be the Change: Sven Altorfer (CEO); Elia Diehl (Public Relations); Barbara Stolba (CCO). Verantwortlich bei Geyst: Marcel Capeder, Oliver Fried, Matthias Kadlubsky, Audrey Lohmann, Reto Odermatt, Christian Raissig (Kreation); Luciano Hagge Dias, Stephan Huber, Johannes Just (Beratung); Nicole Leiser, Robert Lisac, Christophe Vouillamoz (Digital Solutions). Verantwortlich bei Capture Media: Sandro Albin (Managing Partner); Julia Braitsch (Digital Designer); Theodor Esenwein (Product Director); Lisa Tucci (Lead Campaign Management).

Marco Dettling wird Agency Director von Saatchi & Saatchi

Nach zwei Jahren als Group Account Director bei Publicis, übernimmt der 47-jährige Marco Dettling die Leitung von Saatchi & Saatchi in Zürich.

Marco Dettling hat über 20 Jahre Werbeerfahrung im In- und Ausland. Das Werbehandwerk hat er von der Pike auf gelernt, auf Kunden- und Agenturseite. Er wirkte zuletzt bei Jung von Matt/Limmat, bevor er ans Bellevue wechselte. Auf globalen Brands, sowie kleinen und feinen Kunden, hat er sich zum Markenexperten entwickelt. Sich selber bezeichnet er als unkonventionellen Denker mit strategischer Kreativität.

Dettling freut sich auf ein gut eingespieltes und eingeschworenes Team, welches zu Kunden langjährige und partnerschaftliche Beziehungen pflegt. Saatchi & Saatchi ist eine kleine, agile Kreativagentur. «Nothing is impossible» heisst für ihn, kommunikativ neue Wege zu sehen und zu gehen, um Marken mit Momenten zu verbinden, die im Leben der Menschen eine Rolle spielen.

Zudem hat die Gruppe in den letzten Monaten intensiv an der Integration von Notch Interactive gearbeitet. Die nahtlose Zusammenarbeit von digitalen Spezialisten mit dem angestammten Team bei Saatchi & Saatchi ist für ihn zentral.

Saatchi & Saatchi

EZB-Kommunikationschefin wechselt zur Credit Suisse

Die Credit Suisse hat Christine Graeff zur neuen Group Head Corporate Communications ernannt. Gleichzeitig wird sie Stellvertreterin des Global Head of Human Resources, wie die CS am Mittwoch mitteilte.

EZB-Kommunikationschefin wechselt zur Credit Suisse

(Bild: Youtube.com)

 

Die neue Kommunikationschefin stösst per 1. Januar 2021 von der Europäischen Zentralbank (EZB) zur CS. Bei der EZB war sie ebenfalls für die Kommunikation verantwortlich. Sie wird an den VR-Präsidenten Urs Rohner, an den CEO Thomas Gottstein sowie an Antoinette Poschung berichten, deren Stellvertreterin sie wird.

Graeff hatte zum 1. Januar 2013 die seinerzeit neu geschaffene Abteilung «Kommunikation und Sprachdienste» bei der EZB übernommen und somit den vormaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi fast während dessen gesamter achtjähriger Amtszeit kommunikativ begleitet. Seit dem 1. November 2019 führt die Französin Christine Lagarde die Notenbank. (SDA)

E-Commerce-Studie: Der starke Konsum im Internet setzt sich fort

2019 haben Schweizer für gut 10 Milliarden Franken online eingekauft. Damit ist das E-Commerce Volumen um 8% gestiegen. Auch 2020 rechnen fast alle Studienteilnehmer mit Wachstum. Durch COVID-19 erfährt der E-Commerce einen zusätzlichen Schub und dürfte 2020 bis zu dreimal so hoch ausfallen wie 2019, wie die aktuelle E-Commerce-Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und Datatrans zeigt.

E-Commerce

Die umfangreiche Befragung der 35 marktprägendsten Schweizer Online- und Multichannel-Anbieter bestätigt: Onlineshops waren die Profiteure des achtwöchigen Lockdowns. «Auf Basis der Anfang Juni verfügbaren Daten rechnen wir 2020 mit einem Wachstum von 22 bis 30% und damit mit einer Verdopplung bis Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr», fasst Studienleiter Ralf Wölfe zusammen.

 

Wachstum ausländischer Plattformen verlangsamt

Über die letzten fünf Jahre gesehen entwickelten sich ausländische Anbieter doppelt so schnell wie inländische. Das hat sich erstmals gewandelt. Ob das Jahr 2019 hier eine Trendwende eingeleitet hat, bleibt abzuwarten. Die Wachstums-Erwartungen Schweizer Anbieter sind hoch. Niemand rechnet mit einer Stagnation oder einem Rückgang.

 

Offline- und Onlinekanäle sinnvoll miteinander verschmelzen

«Wer in der neuen vernetzten Angebotswelt bestehen will, muss mit seinen Produkten und Dienstleistungen genau dort sein, wo sie für seine Zielgruppe am nützlichsten sind», erklärt Datatrans Board Member Urs Kisling. «Die Trennung analoger und digitaler Welten ergibt nicht länger Sinn». Anbieter kombinieren verstärkt die verschiedenen Kanäle, um den Konsumenten den einfachsten Zugang und Kauf zu ermöglichen. E-Commerce wird zu Commerce.

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Social Media goes E-Commerce

Wie eine intelligente Vernetzung funktionieren kann, zeigt sich beispielweise im verstärkten Mobile Commerce und den gestiegenen Verkaufsaktivitäten auf Social Media. Plattformen fügen Bestell-Buttons und neue Zahlfunktionen ein, Händler nutzen diese und laden ganze Produktkataloge zum Beispiel auf WhatsApp hoch. Mit Erfolg, meint Urs Kisling: «Im Mobile Commerce gewinnen vor allem solche Anbieter, bei denen für die Nutzer Einfachheit und Service im Vordergrund stehen.»

E-Commerce

Wachstumstrend im E-Commerce stabil

Die Erwartungen des Studienpanels zum Wachstum des E-Commerce in den kommenden fünf Jahren sind hoch: Zwei Drittel der befragten Unternehmen geht davon aus, dass die E-Commerce-Umsätze ihrer Branche 2025 um 50% oder mehr gestiegen sein werden. Niemand geht von einer Stagnation oder einem Rückgang aus.

Der E-Commerce Report Schweiz untersucht seit 2009 Stellenwert, Wandel und Trends im Vertrieb an Endkonsumenten – als einzige Studienreihe aus Sicht der Anbieter. Befragt werden die Teilnehmer von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW im Auftrag von Datatrans. 

Basel Tourismus soll wegen Coronakrise mehr Subventionen erhalten

Die Regierung des Kantons Basel-Stadt will Basler Tourismus wegen der Coronakrise mit zusätzlichem Betriebsbeiträgen unterstützen. Für die Jahre 2020 und 2021 werden dem Grossen Rat dafür 1,4 Millionen Franken beantragt.

Basel Tourismus

Damit will die Regierung gemäss einer Mitteilung vom Dienstag sicherstellen, dass Basel Tourismus den Leistungsauftrag des Kantons erfüllen und die damit verbundenen Dienstleistungen für Gäste erbringen kann. Auch soll verhindert werden, dass Basel Tourismus restrukturieren oder sich verschulden muss.

Zusätzlich stellt die Regierung Basel Tourismus 300’000 Franken für eine Marketingkampagne zur Verfügung. Mit dieser solle die Nachfrage stimuliert werden, heisst es im Communiqué.

Als zentrale Organisation für die Tourismusförderung wurde Basel Tourismus von der Coronakrise hart getroffen. Schutzmassnahmen und der wirtschaftliche Einbruch führten allein bei den Logiernächten in den Basler Hotels von Anfang Januar bis Ende Mai zu einem Rückgang von fast 54 Prozent. (SDA)

Catherine Mettler wird neue Leiterin «Media Excellence and Reputation» bei Ernst & Young

Catherine Mettler wechselt per September 2020 als Leiterin «Media Excellence and Reputation» zu EY (Ernst & Young) in der Schweiz. Nach acht Jahren in führender Position beim Energiekonzern Axpo wird sie Teil des Marketing- und Kommunikationsteams von EY in der Schweiz.

Catherine Mettler

Als Teamleiterin übernimmt sie die strategische und operative Verantwortung der Medien- und Reputationsarbeit. Vor ihrem Wechsel in die Unternehmenskommunikation war Catherine Mettler als Journalistin und Moderatorin beim Schweizer Fernsehen (SRF) tätig.

Die Finalisten für den zehnten Digital Marketing Award stehen fest

In fünf Kategorien vergibt die IAB Switzerland Preise für besondere Leistung im Digital Marketing. Zum Jubiläum wird neu ein «Digital Entrepreneur of the Year» ausgezeichnet. Gekürt wird ausserdem zum zehnten Mal der «Digital Marketer of the Year» und zum vierten Mal die «Digital Agency of the Year».

Digital Marketing

Eine Fachjury wählt aus den nominierten Unternehmen und Agenturen ihre Favoriten aus. Den Rahmen und Zeitpunkt der diesjährigen Award-Verleihung wird IAB Switzerland noch bekanntgeben.

«Bereits zum zehnten Mal können wir diesen Preis für herausragende Leistung im Schweizer digitalen Werbemarkt vergeben», freut sich Urs Flückiger, Leiter der Geschäftsstelle der IAB Switzerland. «Für die prämierten Unternehmen, Agenturen und Persönlichkeiten geniesst diese Auszeichnung jeweils einen hohen Stellenwert. Die Liste der Nominierungen war lang und die Fachjury darf nun ihre Favoriten unter den Finalisten küren. Den neuen Award Digital Entrepreneur of the Year haben wir kreiert, um die innovativen Start-up-Unternehmern, die den Digitalmarkt in der Schweiz bereichern, zu würdigen.»

 

Wahlmodus und Nominierungen und 2020

Die Awards werden in den der Kategorien Digital Marketer of the Year, Digital Agency of the Year und neu in der Kategorie Digital Entrepreneur of the Year vergeben. Eine Fachjury, zusammengesetzt aus dem IAB Vorstand und dem IAB Advisory Board sowie Vertretern des Schweizer Werbe- Auftraggeberverbandes (SWA) und von Leading Swiss Agencies (LSA), wählt die Gewinner.

 

Wer hat sich 2020 für den Digital Marketer qualifiziert?

Nominiert wurden Unternehmen, die mit ihren digitalen Werbekampagnen im vergangenen Jahr aufgefallen sind: sowohl die Bandbreite der eingesetzten Massnahmen wie auch die Kreativität spielen eine Rolle bei der Beurteilung. Zu den nominierten Unternehmen für den Digital Marketing Award in der Kategorie «Digital Marketer of the Year» dürfen sich folgende vier Brands zählen:

  • Audi
  • Emmi
  • Lidl
  • Rivella

 

Welche Agentur darf sich Digital Agency of the Year nennen?

Den Award verdient die Agentur, die über den gesamten Kunden- und Verkaufszyklus digitale Marketing-Massnahmen nachhaltig und strategisch einsetzt, um so den Kunden ein fortschrittliches digitales Markenerlebnis über sämtliche Touchpoints hinweg zu garantieren. Die Jury darf ihre Auswahl aus den folgenden Nominierungen treffen:

  • Ads&Figures
  • Farner Consulting,
  • MediaCom
  • Mediakanzlei

 

Neuer Award für den «Digital Entrepreneur of the Year»

Die digitale Werbebranche hat viele spannende Jungunternehmen im Technologiebereich hervorgebracht. Die IAB Switzerland möchte diese Initiativen würdigen und verleiht deshalb neu einen Award für eine/n Start-up Unternehmer/in, der/die mit einem digitalen Geschäftsmodell den Markt entwickelt, erweitert oder verändert hat und mit seiner/ihrer Dienstleistung oder Technologie hilft, den digitalen Werbemarkt weiterzuentwickeln. Nominiert für den Award sind:

  • Stephan Frey (Attackera)
  • Sam Lutz (Drop8)
  • das Team Ginette Lumbiarres und Alban Grossenbacher (GoTom)

 

Weitere Award-Kategorien: Digital Lifetime Award und Digital Newcomer of the Year

Neben den bereits erwähnten Awards verleiht die IAB Switzerland zwei weitere Preise, für die keine allgemeine Nominierung möglich ist. Eine Persönlichkeit, die mit ihrem Schaffen den digitalen Werbemarkt entwickelt und geprägt hat, wird mit dem Lifetime Award geehrt. Und schliesslich kürt die IAB Switzerland wieder eine/n Digital Newcomer of the Year. Die Person qualifizierte sich durch das beste Resultat bei der Abschlussprüfung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing Grundkurs» bei der IAB Academy im vergangenen Jahr.

 

Facebook nutzen, um sich bessere zu fühlen

Wer besonders mit seinen erreichten oder vielmehr nicht-erreichten Lebenszielen hadert, hat laut einer neuen Studie ein stärkeres Bedürfnis, sich auf Facebook einzuloggen. Die soziale Internetplattform wird in dem Fall genutzt, um sich in eine bessere Gefühlslage zu versetzen.

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Auf diesen Zusammenhang weisen die Ergebnisse einer Studie hin, die Phillip Ozimek vom Fachbereich Sozialwesen der FH Münster mit durchgeführt hat. Gemeinsam mit Hans-Werner Bierhoff und Katharina Hamm, beide von der Ruhr-Universität Bochum, hatte der Nachwuchsprofessor für Sozial- und Medienpsychologie insgesamt 355 Facebook-User per Online-Fragebogen zu ihrem Nutzungsverhalten befragt.

«Unsere Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Menschen mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation dazu neigen, Facebook intensiver zu nutzen», erklärt der Wissenschaftler. «Wem es nicht so gut gelingt, seine Gefühle selbst zu steuern, nutzt soziale Plattformen sozusagen als Hilfsmittel, um sich kurzfristig besser zu fühlen.»

Eine weitere Einflussgrösse sei die soziale Vergleichsorientierung: «Menschen, deren Selbstwertgefühl stark vom Vergleich mit anderen abhängt, nutzen Facebook und Co. häufiger», so Ozimek. «Denn soziale Plattformen bieten unzählige Möglichkeiten sich selbst zu präsentieren und mit anderen zu vergleichen.» Einen Überblick über die gesamte Studie bietet ein aktuell in der Online-Fachzeitschrift Current Psychology erschienener Artikel, abrufbar unter Fhms.eu/Artikel-Ozimek.

Ozimek forscht schwerpunktmässig zu sozialen Medien und hatte schon in seiner Dissertation untersucht, warum Menschen diese eigentlich nutzen. «Sie dienen hauptsächlich zur Selbstregulation», so sein wichtigstes Ergebnis. Unter Umständen könnten sich – gerade bei einer eher passiven Nutzung – durch soziale Netzwerke allerdings auch negative Gefühle wie etwa Depressionen verstärken. In der von ihm formulierten Social Online Self-Regulation Theory hat Ozimek seine zentralen Annahmen zusammengefasst. Zukünftig plant der promovierte Psychologe weitere Forschungsprojekte rund um die Nutzung und Auswirkung von sozialen Plattformen. Aktuell führt er in Kooperation mit der Arbeitseinheit für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität eine Studie zum Thema «Soziale Mediennutzung und Persönlichkeit» durch, für die er noch Probanden benötigt.

BrandZ 2020: Amazon bleibt die wertvollste Marke der Welt – TikTok bester Newcomer

Der Onlinehändler Amazon verteidigt mit einem Markenwert von 415,9 Milliarden US-Dollar (USD) die Spitzenposition in der 15. Auflage der jährlich von Kantar veröffentlichten Markenwertstudie BrandZ – auf den Plätzen folgen Apple (352,2 Milliarden USD) und Microsoft (326,5 Milliarden USD).

brandZ

Amazon ist erneut die wertvollste Marke der Welt. Im vergangenen Jahr führte der Onlinehändler erstmals das BrandZ-Ranking der weltweit 100 wertvollsten Marken an. Nun verteidigte das Unternehmen aus Seattle (USA) die Spitzenposition eindrucksvoll: Die Marketingberatung Kantar – die das Ranking gemeinsam mit WPP veröffentlicht – berechnete für den Retail-Riesen einen Markenwert von 415,9 Milliarden USD (+32 Prozent gegenüber 2019). Amazon steht damit für rund ein Drittel des Gesamtzuwachses der Top 100. Die Markenwertstudie BrandZ ermittelt den Wert der größten globalen Marken mittels einer Kombination aus der Analyse von Finanzkennzahlen mit der Befragung von 3,8 Millionen Konsumenten weltweit.

An der Spitze der Rangliste bleiben Technologiemarken besonders präsent. Mit Apple (Platz 2 mit 352,2 Milliarden USD), Microsoft (Platz 3 mit 326,5 Milliarden USD), Google (Platz 4 mit 323,6 Milliarden USD), Tencent (Platz 7 mit 151 Milliarden USD) sowie Facebook (147,2 Milliarden USD) finden sich fünf Tech-Marken unter den Top Ten. Während Apple mit solidem Wachstum von 14 Prozent der erste Verfolger Amazons bleibt, tauschten Microsoft und Google die Plätze. Microsoft steigerte den Markenwert um 30 Prozent. Ein Grund dafür ist das Wachstum des cloudbasierten Arbeitsplatz-Ökosystems mit Office 365 und Microsoft Teams. Die Lösungen haben Nutzern dabei geholfen, während des Lockdowns durch COVID-19 ihrer Arbeit wie gewohnt nachzugehen. Google hingegen verzeichnete lediglich moderates Wachstum von fünf Prozent.

Top Ten der wertvollsten Marken 2020 BrandZ 2020
Rang 2020 Marke Kategorie Markenwert 2020 (Mrd. USD) Veränderung Markenwert Rang 2019
1 Amazon Einzelhandel 415,9 32% 1
2 Apple Technologie 352,2 14% 2
3 Microsoft Technologie 326,5 30% 4
4 Google Technologie 323,6 5% 3
5 Visa Finanzdienstleistung 186,8 5% 5
6 Alibaba Einzelhandel 152,5 16% 7
7 Tencent Technologie 151,0 15% 8
8 Facebook Technologie 147,2 -7% 6
9 McDonald’s Fast Food 129,3 -1% 9
10 MasterCard Finanzdienstleistung 108,1 18% 12
Quelle: BrandZ / Kantar

Die wertvollsten Marken der Welt haben ihren Gesamtmarkenwert trotz der Auswirkungen von COVID-19 um 5,9 Prozent und 277 Milliarden USD steigern können. Damit zeigen sie sich widerstandsfähiger und weniger volatil als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Das Portfolio der Top 100 entwickelte sich besser als der Markt – einschliesslich der Aktienindizes S&P 500 und MSCI World. Um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Wertentwicklung in das Ranking einfliessen zu lassen, nutzt die Studie Daten, die die Aktienkursentwicklung ab April 2020 abbilden. Vor Ausbruch der Pandemie lag das Wachstum der Top 100 noch bei neun Prozent. Der Gesamtmarkenwert der globalen Top 100 erreicht erstmals die Marke von 5 Billionen USD – dies entspricht dem jährlichen BIP Japans.

«Der kontinuierliche Wertzuwachs der BrandZ Top 100 ist ein Beleg für die Bedeutung starker Marken. Gerade in Krisenzeiten wie im Falle von COVID-19 zeigt sich, wie wichtig langfristige Investitionen in Marketingaktivitäten und die Markenführung sind. Unternehmen, die sich fortlaufend und konsequent mit der Entwicklung der Marke auseinandersetzen, sind in schweren Zeiten robuster und meistern Krisen effizienter. Eine weitere Lehre aus dem aktuellen Ranking: Innovation und Kreativität sind wichtige Wachstumstreiber, da die Menschen immer mehr Zeit online verbringen», erklärt Christoph Prox, Managing Director Brand, Media & Communication bei Kantar Deutschland.

Ein Viertel der weltweit wertvollsten Marken stammt mittlerweile aus Asien – davon 17 aus China. Alibaba (152,5 Milliarden USD, +16 Prozent) ist die wertvollste chinesische Marke auf Platz sechs, gefolgt vom Internet-Giganten Tencent (151 Milliarden USD, +15 Prozent) auf Platz sieben der wertvollsten Marken der Welt. Auch der höchste Neueinsteiger in die Top 100 kommt aus China. Das Videoportal und soziale Netzwerk TikTok steigt auf Platz 79 ein – mit einem Markenwert von 16,9 Milliarden USD.

Zentrale Erkenntnisse aus der BrandZ-Studie 2020

Angetrieben von den grossen E-Commerce-Unternehmen verzeichnet der Einzelhandel mit einer branchenübergreifenden Steigerung des Markenwerts um 21 Prozent das stärkste Wachstum. Mehr als die Hälfte der Marken im Bereich Medien und Unterhaltung finden sich unter den Top 20 der wachstumsstärksten Marken: Netflix verbesserte sich um acht Plätze auf Rang 26 (45,9 Milliarden USD, +34 Prozent), Instagram um 15 Plätze auf Rang 29 (41,5 Milliarden USD, +47 Prozent), LinkedIn auf Rang 43 (29,9 Milliarden USD, +31 Prozent) und Xbox um 22 Plätze auf Rang 65 (19,6 Milliarden USD, +18 Prozent).

Die E-Commerce-Riesen Amazon, Alibaba und JD (Rang 52, 25,5 Milliarden USD, +24 Prozent) demonstrierten in schwierigen Zeiten ihre Innovationskraft und Agilität. Das trifft allerdings auch auf traditionelle Einzelhändler wie Walmart (Rang 27, 45,8 Milliarden USD, +24 Prozent) zu, der seine Leistungen im E-Commerce-Bereich erfolgreich ausgebaut hat.

Viele Marken, insbesondere im Bereich Gesundheit und Wellness, haben neuartige und kreative Wege gefunden, mit den Verbrauchern in Kontakt zu treten, um deren Vertrauen zu gewinnen oder zu stärken. Die Freizeitsportmarke Lululemon (9,7 Milliarden USD, +40 Prozent) zählt aus diesem Segment zu den wachstumsstärksten Aufsteigern. Beflügelt wurde das Wachstum, da das Unternehmen seinen Schwerpunkt von Yoga-inspirierter Kleidung auf für die Arbeit geeignete Kleidung verlagert hat und nun auch Online-Yoga-Kurse für zu Hause anbietet.

«Innovation hat sich bei den diesjährigen Top 100 als ein wichtiger Wachstumsmotor erwiesen – und als erfolgreiche Methode, um dem möglichen Abschwung zu begegnen. Auch Kreativität ist für die wertvollsten Marken der Welt ein besonders wichtiger Aspekt. Tech-Giganten wie Amazon, Apple und Google kombinieren erfolgreich beides und bleiben genau dadurch relevant für Verbraucher. Auf diese Basis machen sie es den Menschen leichter, sich für ihre Marke zu entscheiden», so Christoph Prox.

Das sind weitere wichtige Ergebnisse und Trends aus dem aktuellen BrandZ-Ranking:

  • MasterCard findet sich in diesem Jahr erstmals in den Top Ten, was auf die starke finanzielle Entwicklung des Unternehmens zurückzuführen ist. Diese wird durch den wachsenden Markenwert insbesondere aufgrund einer verstärkten Verbindung zum Verbraucher unterstützt. So wird MasterCard im Alltag seiner Nutzer immer relevanter und baut durch eine zielgerichtete Positionierung eine enge emotionale Bindung zu ihnen auf.
  • Fünf Neueinsteiger unter den Top 100: Angeführt wird die Liste der Newcomer von TikTok, gefolgt von UnitedHealthcare (Rang 86, 15,8 Milliarden USD), Bank of China (Rang 97, 13,7 Milliarden USD), Lancôme (Rang 98, 13,6 Milliarden USD) und Pepsi (Rang 99, 13,3 Milliarden USD).
  • Eigene Ökosysteme schaffen ist zu einem wichtigen Trend der globalen Wirtschaft geworden. Haier (Rang 68, 18,7 Milliarden USD) ist zum zweiten Mal in Folge die führende Marke für IoT-Ökosysteme.
  • Die Hälfte aller Top-100-Marken stammt aus den USA
  • Nachhaltigkeit ist der neue Luxus: Jüngere Verbraucher legen sowohl auf die mit Luxus verbundenen Qualitätsmerkmale, als auch auf nachhaltige Materialien und weniger Verpackung Wert. Marken, die diese kombinieren, werden von Verbrauchern belohnt. So schaffen es in diesem Jahr vier Luxusmarken in die Top 100, angeführt von Louis Vuitton (Rang 19, 51,8 Milliarden USD, +10 Prozent).

 

Über die Studie:

Das BrandZ-Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt wurde von Kantar entwickelt und in diesem Jahr zum 15. Mal durchgeführt. BrandZ ist die weltweit einzige Studie, die den Wert von mehr als 166’000 Marken aus über 50 Märkten auf Basis der Auswertung der Markt- und Verbraucherforschung, kombiniert mit Finanzdaten von Bloomberg und dem Kantar Worldpanel, analysiert und berechnet. Zu diesem Zweck wurden weltweit über 3’800’000 Verbraucher befragt. Neben dem Geschäftserfolg wird dabei auch die Marktkapitalisierung berücksichtigt. Ein Schlüsselkriterium, um den Marktwert einer Marke zu bestimmen, ist die Einschätzung der Marke durch den Verbraucher, da der Markenwert insbesondere durch die folgenden Faktoren bestimmt wird: Geschäftsergebnis, Produktgestaltung, klare Positionierung und Marktführerschaft. Das Ranking berücksichtigt regionale Unterschiede. Die Messungen können sich selbst bei weltweit bekannten Marken innerhalb der einzelnen Länder teilweise stark unterscheiden.

Das komplette BrandZ-Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt kann auf Brandz.com heruntergeladen werden. Gesamtbericht, Rankings, Grafiken, Fachbeiträge und weitere Informationen sind auch in der BrandZ-App zu finden. Die App bietet dieselben Funktionen für alle regionalen BrandZ-Studien und kann für Apple IOS und alle Android-Geräte kostenlos unter Brandz.com/mobile oder in den jeweiligen App-Stores von iTunes oder Google Play heruntergeladen werden.

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