Studie: Optimierte TV-Creatives performen online besser

Eine neue Studie des Unternehmens teads zeigt: Optimierte TV-Creatives erzielen online bessere Aufmerksamkeits- und Markenmetriken. Damit wurde der Zusammenhang zwischen dem Bewusstsein für Werbung und dem Brandlift erstmals mithilfe von KI nachgewiesen.

Schon mit kleinen Anpassungen an den jeweiligen Kanal lässt sich die Performance von Bewegtbild-Werbung verbessern. Das zeigt eine weltweite Studie der Medienplattform Teads in Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Realeyes, die in den Ländern Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, Italien und Indien durchgeführt wurde. Optimierte Creatives erregen mehr Aufmerksamkeit und erzielen bessere Ergebnisse. Doch häufig adaptieren Marketer TV-Werbespots und setzen diese unverändert für Online ein. Die Studie verdeutlicht: Durch einfaches Anpassen der Anzeige erhöht sich die Wahrnehmung durchschnittlich um 18,5 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Ad.

Welchen Einfluss haben Optimierungen auf die KPIs?

Für die Studie hat Teads einen einfachen Test mit acht Marken entwickelt. Ziel war es, zu verstehen, welchen Einfluss einfache Optimierungen (wie das Hinzufügen von Logos und Beschriftungen) auf die messbaren KPIs haben. Im Rahmen des Tests wurden originale und bearbeitete Werbespots verglichen. Mithilfe einer Frontkamera und dem Einsatz von KI konnten die Emotionen der Betrachter gemessen und eine starke Verbindung zwischen dem Bewusstsein für die Werbung und dem Brandlift nachgewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Steigerung von zehn Prozent der Aufmerksamkeit zu einer Steigerung des Werbebewusstseins um ganze 25 Prozent führt.

teads

«Marken verbrennen Geld»

Phil Sumner, VP Insights bei teads, bringt es auf den Punkt: «Auf einer fundamentalen Ebene wird deutlich, dass Marken Geld verbrennen, wenn sie solche grundlegenden Anpassungen nicht vornehmen und Creatives ausspielen, die eigentlich viel besser performen und mehr Verbraucher beeinflussen könnten. Langfristig zeigt sich, dass es notwendig ist, Werbemittel zu erstellen, die besser für digitale Umgebungen geeignet sind und die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen.»

«Andy Was Right»: Irina Bieli wird Senior-Storyteller

Die langjährige Social Media Managerin der Blick-Gruppe startet diese Tage in ihrer neuen Funktion als Senior Storyteller bei Andy Was Right. Die 21-Jährige ist spezialisiert auf Content Creation und Community Management.

Nach vier Jahren verlässt Irina Bieli das Medienhaus Ringier, um bei «Andy Was Right» anzuheuern. Bieli hat ihr Social Media Handwerk im Praktikum bei der Blick-Gruppe erlernt. Später nahm sie eine Festanstellung an, arbeitete nach dem Start ihres Studium weiter für die Blick-Gruppe und war dort zuständig für die Content Distribution und Erstellung für den Hauptkanal Blick.

Andy Was Right

«Perfekte Verkörperung von Storytelling»

Bei Andy Was Right wird Bieli als Senior Storyteller Geschichten für Kunden und eigene Portale vorantreiben, Akzente setzen und ihre gesammelten Erfahrungen ins Team einbringen.

Roger Hämmerli, Geschäftsführer Andy Was Right: «Wenn es jemanden in der Schweizer Medienlandschaft gibt, der mit Breaking News und Stress umgehen kann, dann ist es Irina. Für mich ist sie die perfekte Verkörperung von schnellem aktuellen und authentischen Storytelling. Es gibt wenige Social Media Manager in der Schweiz, die mit 21 Jahren ein solch breites Repertoire auf dem Kasten haben. Ich darf mich glücklich schätzen, dass wir sie bei Ringier ausbilden durften und noch glücklicher bin ich, dass sie unserem Ruf zu Andy Was Right gefolgt ist.»

Bieli schliesst gerade ihren Bachelor an der Universät Zürich im Hauptfach Medienforschung und Kommunikationswischaften ab und arbeitete unter anderem für Swiss Content und die Ringier AG.

Gold für DirectPoint an den BCM-Awards

Grosse Auszeichnung: Die Multichannel-Lösung DirectPoint der Post hat am Best of Content Marketing Award (BCM) in der Kategorie Multichannel B2B Gold gewonnen.

BCM

Grosse Ehre für die Schweizerische Post, die Infel AG und die Kinetics Kommunikation AG: Die Multichannel-Lösung DirectPoint der Post hat am Best of Content Marketing Award (BCM) in der Kategorie Multichannel B2B Gold gewonnen. Die unabhängige Experten-Jury ist von DirectPoint überzeugt: «Strategisch zielführendes Konzept, das eine nahtlose Customer Journey mit Leadgenerierung im Fokus abbildet. Anhand eines durchgängigen roten Fadens sehr schlüssig umgesetzt.»

Der BCM ist der mit Abstand grösste und bedeutendste Content-Marketing-Wettbewerb Europas. 268 Agenturen und Unternehmen reichten insgesamt 634 Arbeiten ein. Die Preisverleihung fand dieses Jahr nicht wie gewohnt in Hamburg, sondern online statt.

Jung von Matt/Limmat und Zürich Tourismus setzen auf Züvenirs

Jung von Matt/Limmat und Zürich Tourismus gehen im Destinationsmarketing gemeinsam neue Wege und lancieren eine mehrstufige Sommerkampagne mit Guerilla Aktionen, PR und Social Seeding, Influencer-Marketing sowie Out-of-Home-Push. Nach einer ungebrandeten Teaserphase startet mit den Züvenirs nächste Stufe.

Zürich Tourismus

Die ungewisse Reisefreiheit in Europa sorgt für Massentourismus in den Bergen. Von von unberührter Natur kann kaum die Rede sein, wenn Herr und Frau Schweizer sich gleich mehrfach in ihren Sommerferien an jedem Strauch und Baum begegnen. Zürich Tourismus setzt deshalb nicht auf die Schönheit der Region Zürich, sondern direkt auf die vielfältigen Erlebnisse, die nur die Limmatstadt bieten kann. Und zwar in Kombination mit den USPs anderer europäischer Feriendestinationen.

Gestartet wurde die Kampagne mit einem ungebrandeten Züvenir-Shop, der durch die Schweiz tourte. Typische Souvenirs, die sonst als Erinnerungsstück an eine unvergessliche Zeit mit nach Hause kommen, wurden hier mit Designs von Zübiza, Zü-Tropez, Züstanbul, Zükjavik und Züsterdam unter die Leute gebracht – stets mit der Botschaft «The memory to this Züvenir is waiting for you».

Mit Zuevenirs.com zeigt Zürich Tourismus, welche einzigartigen Erinnerungen man in Zürich noch in diesem Sommer machen kann. Ob Feiern wie in Ibiza, Outdoor-Aktivitäten wie in Reykjavik, Savoir-vivre wie in St. Tropez, Kultur wie in Amsterdam oder Multi-Kulti wie in Istanbul: Zürich macht’s möglich.

In kurzen Sprints und durchgängigem Co-Creation-Prozess wurde und wird die Kampagne von Jung von Matt/Limmat und Zürich Tourismus gemeinsam und iterativ entwickelt und umgesetzt. Intensiv genutzt wurden Slack als Hub für Kommunikation und als PR-War-Room sowie Miro als virtuelles Whiteboard.

Nach der ungebrandeten Phase startet eine schweizweite Social-Media-Kampagne, in der Schweizer Influencer und Influencerinnen die Produkte und das Zürcher Lebensgefühl in Szene setzen. Hinzu kommt eine OOH-Kampagne, die an hoch frequentierten Feriendestinationen platziert wird und Herr und Frau Schweizer sowie Gästen aus Süddeutschland den Lifestyle von Zürich vermittelt.

Zürich Tourismus

Verantwortlich bei Zürich Tourismus: Martin Birrer (Projektleiter Sommer/Area Manager Schweiz, Deutschland); Janine Rupf, (Content Marketing); Nathalie Lüthi (Leiterin Marketing); Martin Sturzenegger (Direktor). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Anouk Karrer (Text); Regine Cavicchioli (Art Direction); Florence Scherer (Strategie); Valérie Gantenbein (PR-Beratung); Marianne Sauter (Projektleitung); Jeremy Fennel, Mutasin Grabenhorst, Merlin Obrero (Grafikdesign); Adrian Haut (PR-Beratung); Christoph Kinsperger (Executive Project Director PR & Content); Carsten Jamrow (Executive Creative Director); Wolfgang Bark (Executive Creative Director); Stefan Naef (Chief Consulting Officer); Cyrill Hauser (Chief Client Officer); Dennis Lück (Chief Creative Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/Impact: André Heller, Matthias Wobrock, Benjamin Herz (Mediaplanung). Verantwortlich bei Aroma: Matthias Berg, Tina Sala und Team (Roadshow). Verantwortlich bei Filmerei.ch: Sven Rufer, Luzius Müller (Videoproduktion). Fotografie: Lukas Wassmann, Flavio Karrer.

Sechs Goldwürfel an den ADC Awards 2020

«ADC alea iacta est». Erstmals in der Geschichte des ADC Switzerland musste die Jurierung in rein digitaler Form durchgeführt werden. In digitaler Form findet auch die Bekanntgabe der Resultate statt: 114 Arbeiten in 17 Kategorien haben es auf die Shortlist geschafft und nun dürfen sich einige Auftraggeber und Agenturen über 31 Bronze-, 15 Silber- und 6 Goldwürfel freuen.

 

Bus statt Bühne: Aufgrund der Corona-Krise durften die ADC Gewinnerinnen und Gewinner ihre Freude dieses Jahr nicht auf einer grossen Bühne an der ADC Gala zeigen. Der ADC Switzerland hat aus Not jedoch einen Film gemacht, im Photobooth-Bus, in welchem die Gold-Gewinnerinnen und -Gewinner am Donnerstag ihrer Freude freie Fahrt lassen konnten. Mit dabei auch die Sieger des ADC Young Creatives Award 2020, die nach abgesagter Preisverleihung im März ebenfalls endlich ihre Würfel in den Händen halten.

 

Gleich zweimal Gold abräumen konnte Neutral Zürich zusammen mit Heimat Berlin für «Ai Weiwei & Hornbach» in den Kategorien Kampagnen und PR. Die Idee: Kunst für alle.

Gold gab es auch in der Kategorie Film für Galaxus «X-Mas». Zur Belustigung des Publikums geht bei der Studioaufnahme eines Weihnachtssongs mit bekannten Schweizer Sängerinnen und Sängern so einiges schief. Einmal mehr schafft es Digitec Galaxus mit Ironie die Werbeklischees auf die Schippe zu nehmen, was auch den ADC Switzerland überzeugt hat. Die Weihnachtskampagne wurde zudem in der Kategorie Kampagnen mit einem Silberwürfel ausgezeichnet.

In der Kategorie Digital erhalten Schweiz Tourismus und ihre Agentur Hinderling Volkartmit der konzeptionell neu überdachten Website «MySwitzerland» Gold. Eckpfeiler des Relaunches sind die Phasen «Dream, Plan, Go, Share»; hinter der beeindruckenden Präsentation von über 45’000 Reisezielen in 16 Sprachen und der intuitiven User Journey stecken zudem zahlreiche konzeptionelle und technologische Innovationen.

Aus Jademiniaturen des Museums Rietberg wird ein Goldwürfel. Mit dem Buch «Aus den Schatten traten Giganten» zeigen der Fotograf Felix Streuli und Art Director Markus Rottmann Jademiniaturen auf bislang ungesehene Weise.

Seit langem wurde erstmals wieder einmal Gold in der Kategorie Klein-aber-fein Gold vergeben. Diese Kategorie würdigt Arbeiten für Auftraggeber mit sehr kleinen Budgets, aber umso grösseren Ideen. Mit der Kleidermarke «Habibi» wollten Jessica Rees und Partner Imad El Rayess gegen die negative Konnotation der arabischen Kultur angehen. Das gefiel nicht nur den Käuferinnen und Käufern der Mode, sondern auch der ADC Goldjury.

 

15 Silber- und 31 Bronzewürfel für glänzende Ideen

Gleich viermal Silber geht in die Westschweiz, und zwar an die Adresse der Genfer Niederlassung von Havas; die Idee «Waiting Wins» für Canal+ glänzte in den Kategorien Direktmarketing, Ambient, Creative Media und Promotionen. Die Idee: Menschen für Canal+ dann gewinnen, wenn sie plötzlich besonders viel Zeit haben – also wenn sich der Abflug ihres Flugzeuges verspätet.

Die Idee «Catch a flight to Buenos Aires» der Agentur Thjnk für ihren Kunden Edelweiss Air wurde mit zwei Silberwürfeln in der Kategorie Digital unter Creative Data und Interactive Promotions ausgezeichnet und darüber hinaus mit Bronze und Shortlist in vier weiteren Kategorien. Kernstück der Kampagne ist eine App mit einem integrierten Augmented-Reality-Spiel: Damit kann man den Himmel nach Edelweiss-Flugzeugen abscannen; jedes so eingefangene Edelweiss-Buenos-Aires-Flugzeug bedeutete eine Gewinnchance für einen Flug nach Argentinien.

Doppelt über Doppelsilber freuen darf sich die Agentur Ruf Lanz: Einerseits für die Hiltl-Kampagne «Kein Tier im Visier» und andererseits für die Rechtsschutzkampagne des K-Tipp in den Kategorien Anzeigen und Text.

Zweifach Silber holte Sir Mary mit «WTFold» für das faltbare Smartphone Galaxy Fold 5G von Samsung Electronics Switzerland. Zum Launch wurde eine Typographie entwickelt, die genauso aufgefaltet ist wie das Smartphone selbst.

Über einen Silberwürfel freuen dürfen sich auch die folgenden Auftraggeber und Agenturen: Digitec Galaxus in der Kategorie Online Filme Langformate mit dem Spot «Chatz» und das Tanzhaus Zürich in der Kategorie Design mit einer Arbeit des Studio Nicolas Schaltegger.

 

Michael Kyburz ist «Student of the Year»

In der Kategorie «Students» werden Studierende und Absolventen von (Fach-)Hochschulen oder Privatschulen mit kreativem Schwerpunkt dazu aufgerufen, ihre besten Kreationen, Semester- oder Abschlussarbeiten einzureichen. Sechs Arbeiten schafften eine Nominierung, die Auszeichnung «Student of the Year» geht an Michael Kyburz für die interaktive Webdoku «Abseiz – Ultras und Hooligans: Eine Gemeinschaft am Rande der Gesellschaft».

Medaillenspiegel ADC Award 2020 Olympisches Ranking
Einsender Evergreen Gold Silber Bronze Shortlist
Neutral Zürich AG & Heimat Berlin 0 2 0 2 0
Digitec Galaxus AG 0 1 2 2 0
Felix Streuli Fotograf 0 1 0 0 0
Habibi UG 0 1 0 0 0
Hinderling Volkart, part of Dept 0 1 0 0 0
Ruf Lanz 0 0 4 9 15
Havas Switzerland 0 0 4 0 2
Thjnk Zürich AG 0 0 2 5 5
Sir Mary AG 0 0 2 0 0
Studio Nicolas Schaltegger 0 0 1 0 0
Jung von Matt/Limmat 0 0 0 4 7
Wirz Communications AG 0 0 0 1 4
Publicis Zürich AG 0 0 0 1 3
TBWA Switzerland AG 0 0 0 1 2
Thom Pfister 0 0 0 1 2
Dan Cermak Photography 0 0 0 1 0
Heimat Zürich 0 0 0 1 0
leFoulard 0 0 0 1 0
SCC Kommunikation AG 0 0 0 1 0
WePlayDesign 0 0 0 1 0
Serviceplan Group Switzerland AG 0 0 0 0 5
Farner Consulting 0 0 0 0 2
BKVK und Jzdesign GmbH 0 0 0 0 1
CR-K 0 0 0 0 1
Freundliche Grüsse 0 0 0 0 1
KK Media GmbH 0 0 0 0 1
Notch Interactive AG 0 0 0 0 1
Ogilvy Schweiz 0 0 0 0 1
Raffinerie AG für Gestaltung 0 0 0 0 1
Signe Fleischmann Creative 0 0 0 0 1
stories AG 0 0 0 0 1
Studio Geissbühler 0 0 0 0 1
Studio Marcus Kraft 0 0 0 0 1
tbd. AG 0 0 0 0 1
TBWA Switzerland AG & stories AG 0 0 0 0 1
The House Agency AG 0 0 0 0 1
walker Agency AG 0 0 0 0 1
SOURCE: ADC Switzerland

Eistee aus dem Wasserhahn: Visualpark dreht für Naef Group auf

Die Zürcher Filmproduktion Visualpark hat für Trinkwasserspezialist Naef Group Spots inszeniert und produziert.

Visualpark

Wer bräunliches Wasser vorgesetzt bekommt, merkt sofort, dass etwas nicht stimmen kann. Die Diagnose ist oftmals dieselbe: Rost durch alte Wasserleitungen. Die Lösung: Rohrinnensanierung durch die Naef Group. Denn stellt man Rost im Leitungswasser fest, ist eine Rohrsanierung meist günstiger und effizienter, als ein Aufbrechen von Mauern und Böden, um Rohre gänzlich zu ersetzen.

Die Naef Group mit Sitz in Freienbach SZ ist spezialisiert in der Sanierung von Trinkwasser- und Bodenheizungsleitungen. Rohrinnensanierungen stellen für Naef Group einen Bereich dar, in dem man weiter wachsen möchte. Zur Unterstützung dazu hat Visualpark Spots gedreht, die mit humorvollen Alltagssituationen das Thema Rost im Trinkwasser aufnehmen.

Zu sehen sind die Rostwasser-Filme ab Juli 2020 auf hauseigentümer-affinen Kanälen wie NZZ online und entsprechenden Social Media-Formaten.

 

Das Selfie-Hotel an der Langstrasse ist erföffnet

Als Reaktion auf den wegfallenden Festivalsommer und die anstehende Ferienzeit in der Schweiz konzipierten Aroma und FS Activation das Selfie-Hotel.

aroma

Die nationale Kampagne «#WIRSINDZUKUNFT» hat zum Ziel, die Schweizerische Wohnbevölkerung zu mehr Energieeffizienz zu aktivieren, sowie die Verwendung von erneuerbaren Energien im Alltag zu fördern. Die Kampagne wird durch Partner der Privatwirtschaft und von Energie Schweiz (Bundesamt für Energie) unterstützt. Aroma konzipierte in Zusammenarbeit mit FS Activation eine nachhaltige und messbare Live Experience, die sich an ein junges Zielpublikum richtet.

 

«#Greenfestival» verschoben auf 2021

Der Festivalsommer ist in der Schweiz ein feststehender Begriff und beschreibt ein intensives und fast mediterranes Lebensgefühl und ist gleichzeitig energietechnisch hoch problematisch. Der Projekt-Auftritt «#Greenfestival» an diversen Festivals verbindet Umweltbewusstsein mit positiven Erlebnissen und setzt Anreize für die Senkung des Energieverbrauchs.

Die «Very Ecological Person-Lounge» ist das Zentrum des Konzepts. Von nachhaltigen Übernachtungsmöglichkeiten, über Abfalltrennung und Recycling, bis hin zur ansprechenden Inszenierung sowie dem Verpflegungsangebot: Die VEP-Lounge emotionalisiert den nachhaltigen Lifestyle. Mit der «#Greenfestival» Charta werden auch die Veranstalter in die Pflicht genommen. Mit organisatorischen und technischen Massnahmen soll beispielsweise der Anteil an fossilem Energieverbrauch um 15 Prozent gesenkt werden.

Durch das ausgesprochene Veranstaltungsverbot im März wird das für Sommer 2020 geplante Projekt verschoben.

aroma

Sommer 2020: Fehlende Ereignisse erleben im Selfie-Hotel

Als Reaktion auf den wegfallenden Festivalsommer und die anstehende Ferienzeit in der Schweiz konzipierten Aroma und FS Activation kurzerhand das Selfie Hotel. Dem jungen Publikum wird im umgestalteten 25 Hours Hotel an der Langstrasse in Zürich ein erlebnisreicher Place-To-Be geboten. Auf zwei Etagen und in unterschiedlichen, spektakulären Räumen kann für das perfekte Selfie posiert werden.

 

BesucherInnen blicken beispielsweise in die Unendlichkeit, tauchen ein in ein farbenfrohes Bad ohne nass zu werden, stehen auf der Aussichtsplattform über einem schmelzenden Gletscher, liegen am Strand oder schauen aus dem Weltall auf die Erde. Das Selfie Hotel lädt erlebnisreich ein, sich mit Themen und Botschaften zu Klimaschutz und Energieeffizienz auseinanderzusetzen.

Ab sofort können auf der Plattform Selfiehotel.ch Zeitfenster gebucht werden. Das temporäre Pop- Up Erlebnis ist vom 2. Juli bis 30. August, von Montag bis Sonntag von 12 bis 22 Uhr geöffnet.

aroma

Gratiszeitungs-Verband wechselt den Namen

Die wöchentlich verteilten Gratiszeitungen der Schweiz wollen als lokale Informationsmedien wahrgenommen werden. Deshalb wechselt der Verband der Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) den Namen.

Verband

Ab sofort tritt er als Verband Schweizer Regionalmedien (VSRM) auf, wie die Vereinigung am Donnerstag mitteilte. Dem Verband sind 25 Titel in allen Landesteilen angeschlossen. Über 1,5 Millionen Haushalte werden mit den Publikationen versorgt. (SDA)

Getty Images und Jung von Matt/Limmat sagen Goodbye zum Handshake

Händeschütteln – besser nicht. Diese Botschaft bringt Getty Images mit einem von Jung von Matt/Limmat produzierten Awareness-Video auf den Punkt. Im Fokus der Aufmerksamkeit steht dabei der Bestseller unter den Stockbildern: der Handshake.

 

Das Video – das auf Facebook und LinkedIn ausgespielt wird – ist eine letzte Würdigung des Handshakes. Es zelebriert den Abschied von dieser einst omnipräsenten und geschätzten Geste – und schliesst mit der Aufforderung: «Please use our 512’058 handshake images responsibly.» Auf diese Weise leistet es einen wichtigen Beitrag dazu, das Thema Social Distancing bei Marketing- und Werbeverantwortlichen präsent zu halten. Diese entscheiden schliesslich darüber, wie viele Bilder vom normalen Händeschütteln in den Medien gezeigt werden. Ein Verzicht darauf hilft somit dabei, die neuen Abstandsregeln als soziale Norm zu etablieren.

Über 500’000 Handshake-Bilder gibt es bei gettyimages zu kaufen. Der klassische Handschlag zählt somit zu den bestverkauften Bildern der Bilddatenbank. Umso bemerkenswerter ist es also, dass im Video vom Kauf eines solchen Bildes abgeraten wird.

Getty

Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Sören Schröder, Martin Winther (Creative Direction), David Offermann (Projektleitung), Dennis Lück (Chief Creative Officer).

Werbe-Video aus Kalabrien bringt die Norditaliener auf die Palme

In Italien regen sich viele Norditaliener mächtig über ein Tourismus-Werbevideo aus dem süditalienischen Kalabrien auf. Hintergrund der Empörung im Fernsehen und im Internet ist der Einbruch des Tourismus in dem Mittelmeerland durch die Corona-Krise.

 

Obwohl die Nerven in vielen Urlaubsgebieten ohnehin blank liegen, liessen einige Verantwortliche aus dem Küstengebiet Riviera dei Gelsomini an der Stiefelspitze ein Video herstellen, in dem der Norden schlecht gemacht wird. Bilder von Massentourismus und Industrieschornsteinen im Norden werden mit leeren, hellen Sandstränden und romantischen Kulturstätten im Süden verglichen.

Das rund dreiminütige Filmchen war schon einige Tage auf Youtube zu sehen. Dann schimpfte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, über den Spot. «In den Untertiteln zu schreiben, dass bei uns die Leute an Feinstaub sterben: Es ist nicht richtig», sagte der Politiker der rechten Lega. Das Video beleidige Land und Menschen. Andere Stimmen aus nördlichen Regionen schlossen sich an. Auch Tourismustreibende von der Riviera dei Gelsomini wurden in italienischen Medien mit kritischen Worten zitiert.

Der Macher des Spots, der Italo-Schweizer Klaus Davi mit seiner Agentur, äusserte sich in Mailand erstaunt. «Das war nur ein kleines Web-Video, das wir ohne Geld für das Gebiet hergestellt haben», sagte er am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Er habe das Instrument der vergleichenden Werbung genutzt, aber es habe Ähnliches schon vorher gegeben. Er vermute, dass erst die Intervention des bekannten Regionalpolitikers Zaia die Debatte so gross gemacht habe.

Die Corona-Pandemie hatte Italien ab März über Monate fast stillgelegt. Sie ging vom reichen Norden aus. Am stärksten betroffen ist bis heute die Region Lombardei. Aber auch in der Emilia-Romagna, in Venetien und im Piemont sind die Gesamtzahlen hoch. Der arme Süden blieb von grossen Ausbrüchen weitgehend verschont. Inzwischen melden die Behörden nur noch um die 200 Neuinfektionen pro Tag in Italien und um die 20 Tote – oder weniger.

Seit Anfang Juni dürfen wieder Urlauber aus der EU ins Land – doch noch bleibt die Zahl der Erholungsuchenden überschaubar. (SDA)

Blended und Simonhofer Creative kreieren die Welt von Rüedu

Kosta Stathakis von Blended und Simon Hofer von Simonhofer Creative kreieren die Welt von Rüedu: Das Logo und die 3D-Visualisierungen stammen aus der Feder von Blended, die Kommunikationsmittel und die Kampagne entwickelte Simon Hofer.

Simonhofer

Rüedu ist ein moderner Quartierladen in Form eines Containers aus Holz. Das Konzept ist nachhaltig: Lokale und frische Lebensmittel, vorerst in vier Containern in und um Bern, werden an die Frau respektive den Mann gebracht. Der Rüedu-Container kommt ohne Personal aus und bietet, was man zum Leben wirklich braucht – wie früher der Tante-Emma-Laden. Die Eröffnung des nachhaltigen Foodkonzeptes ist am 4. Juli 2020 an der Wylerstrasse 34 in Bern, dem Hauptsitz von Rüedu geplant. Das sechsköpfige Team eröffnet in der nächsten Zeit die Läden an drei weiteren Standorten.

 

Verantwortlich bei Rüedu: Tom Winter Jürg Burri. Verantwortlich bei Blended: Kosta Stathakis (Art Direction und Grafik). Verantwortlich bei Simonhofer Creative: Simon Hofer (Creative Direction, Art Direction); Reto Andreoli (Fotografie); Patrick Salonen (Bildbearbeitung); Oli Hallberg (Grafik). Druck: Aquaprint Beschriftungen, Bossbern.

Marketing-Experten schliessen sich Signifikant an

Das MarTech-Startup Signifikant vermeldet Neuzugänge: Marcus Schögel von der Uni St. Gallen als Beirat und Aktionär, Cornel Schmid als Co-Founder, Marcus Föbus für den Bereich Business Development Deutschland sowie Finn Stein als Data Scientist.

Signifikant

Cornel Schmid, Esther Cahn, Marcus Föbus und Finn Stein (v.l.).

 

Das grosse Interesse von Unternehmen in der Schweiz und Deutschland zeige, dass das Startup mit seinem Produkt eine wesentliche Lücke in der Datenanalyse schliesse, heisst es in einer Mitteilung.

«Werbeauftraggeber brauchen in der heutigen Zeit schnelle und aktuelle Antworten auf die Frage, welche Element der Kampagne was bewirkt haben. Eine konsequente und durchgängige Analyse jeder Werbekampagne, möglichst schon während sie noch läuft, schafft die Voraussetzung, um sehr schnell aber trotzdem fundiert die richtigen Entscheidungen zu treffen», sagt Marcus Schögel, Institut für Marketing an der Universität St. Gallen.

Für Cornel Schmid – ehemals Unilever, Sony und Novartis – war genau dies der Grund, als Co-Founder in das Unternehmen einzusteigen: «Dieses Tool beantwortet endlich essentielle Fragen, die für Werbetreibende operativ wie auch strategisch von grosser Bedeutung sind. In meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit habe ich keine Lösung kennengelernt, die annähernd so relevante Insights liefert und das unmittelbar nach oder gar während der Kampagne.».

Mit Marcus Föbus und Finn Stein holte sich das Unternehmen zusätzliche Verstärkung in den Bereichen Media und Data Science. «In einem Unternehmen, dass sich auf die Analyse von Kampagnen fokussiert, kann man ganz anders arbeiten, als wenn dieser Bereich nur ein Teil vom Dienstleistungsangebot ist», sagt Data Scientist Finn Stein, der zuvor bei Dentsu tätig war. «Mich fasziniert, dass wir hier einen bestechend einfachen Ansatz haben, die Leistung der Werbemassnahmen über alle Kanäle hinweg zu vergleichen», ergänzt Marcus Föbus, der in der Vergangenheit unter anderem bei Swiss Media Data Hub und GfK tätig war.

Signifikant unterstützt Marketingverantwortliche dabei, ihre Brand- und Geschäftsstrategie zu optimieren und ihr Medienbudget effizient einzusetzen. Die Lösung von Signifikant ist laut Mitteilung nun marktreif und wird aktuell in Deutschland und in der Schweiz ausgerollt. Durch kontinuierliche Messung von crossmedialen Kampagnen können diese laufend optimiert und so der Medien-ROI gesteigert werden. Die Daten Silos werden aufgebrochen. Unstrukturierte Media- und Konversionsdaten fliessen in den Datenpool. Automatisiert werden die Daten bereinigt und in eine Form gebracht, welche effiziente AI-basierte Analysen ermöglichen.

 

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