Studie: Optimierte TV-Creatives performen online besser
Eine neue Studie des Unternehmens teads zeigt: Optimierte TV-Creatives erzielen online bessere Aufmerksamkeits- und Markenmetriken. Damit wurde der Zusammenhang zwischen dem Bewusstsein für Werbung und dem Brandlift erstmals mithilfe von KI nachgewiesen.
Schon mit kleinen Anpassungen an den jeweiligen Kanal lässt sich die Performance von Bewegtbild-Werbung verbessern. Das zeigt eine weltweite Studie der Medienplattform Teads in Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Realeyes, die in den Ländern Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, Italien und Indien durchgeführt wurde. Optimierte Creatives erregen mehr Aufmerksamkeit und erzielen bessere Ergebnisse. Doch häufig adaptieren Marketer TV-Werbespots und setzen diese unverändert für Online ein. Die Studie verdeutlicht: Durch einfaches Anpassen der Anzeige erhöht sich die Wahrnehmung durchschnittlich um 18,5 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Ad.
Welchen Einfluss haben Optimierungen auf die KPIs?
Für die Studie hat Teads einen einfachen Test mit acht Marken entwickelt. Ziel war es, zu verstehen, welchen Einfluss einfache Optimierungen (wie das Hinzufügen von Logos und Beschriftungen) auf die messbaren KPIs haben. Im Rahmen des Tests wurden originale und bearbeitete Werbespots verglichen. Mithilfe einer Frontkamera und dem Einsatz von KI konnten die Emotionen der Betrachter gemessen und eine starke Verbindung zwischen dem Bewusstsein für die Werbung und dem Brandlift nachgewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Steigerung von zehn Prozent der Aufmerksamkeit zu einer Steigerung des Werbebewusstseins um ganze 25 Prozent führt.
«Marken verbrennen Geld»
Phil Sumner, VP Insights bei teads, bringt es auf den Punkt: «Auf einer fundamentalen Ebene wird deutlich, dass Marken Geld verbrennen, wenn sie solche grundlegenden Anpassungen nicht vornehmen und Creatives ausspielen, die eigentlich viel besser performen und mehr Verbraucher beeinflussen könnten. Langfristig zeigt sich, dass es notwendig ist, Werbemittel zu erstellen, die besser für digitale Umgebungen geeignet sind und die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen.»












