Betty Bossi lanciert Zeitschrift zur glutenfreien Ernährung

Am 3. September 2020 erscheint «Glutenfrei leben» von Betty Bossi. Die neue Zeitschrift bietet saisonale Rezepte sowie Themen für ein sorgenfreies Leben ohne Gluten.

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Gemäss Schätzungen reagieren bis zu fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung sensitiv auf Gluten. Sie benötigen Rezepte und Informationen, die zu 100 Prozent glutenfrei sind. Mit «Glutenfrei leben» will Betty Bossi diese Lücke schliessen: Auf 52 Seiten finden Leserinnen und Leser über 20 einfache und Rezepte ohne Gluten sowie Produkte- und Restauranttipps, Ausflugsideen, Spannendes aus der Glutenforschung und Informationen von Fachärzten. Ausserdem berichten Zöliakie-Betroffene, wie sie bestimmte Situationen auch mit Gluten-Unverträglichkeit entspannt meistern.

«Für viele ist besonders das glutenfreie Backen eine Herausforderung, da das Mehl nicht 1:1 mit einer glutenfreien Alternative ersetzt werden kann», so Nils Heiniger, Rezeptredaktor der Zeitschrift. Mit verschiedenen Kombinationen aus Mehl, Stärke und Bindemittel testet und optimiert sein Team die Rezepte bis zu einem halben Dutzend Mal, bis das Resultat perfekt und die Geling-Garantie zu Hause gegeben ist. Dort müssen die Rezepte dann nur noch genau eingehalten und die Mengen präzise abgewogen werden.

Da viele Leserinnen und Leser ihr Brot selbst backen, enthält jede Ausgabe eine «Brotbackschule». Der anspruchsvolle Umgang mit glutenfreien Brotteigen gelingt mit den mehrfach getesteten Rezepten und Tipps problemlos. Als weiteres Highlight in der Zeitschrift entwickelt das Team glutenfreie Varianten persönlicher Wunschrezepte von Leserinnen und Lesern.

 

Erfahrung aus Pilotprojekt 

Bereits vor zwei Jahren hat Betty Bossi in einem Pilotprojekt die erste Schweizer Rezeptzeitschrift für die glutenfreie Ernährung lanciert. Die neue Zeitschrift soll nun mit einer noch grösseren Rezept- und Themenvielfalt noch besser den speziellen Bedürfnissen von Personen mit Zöliakie und allen, die an einer glutenfreien Ernährung interessiert sind, entsprechen.

Die Zeitschrift erscheint sechs Mal im Jahr auf Deutsch und Französisch und ist als Einzelausgabe am Kiosk und im Jahresabonnement erhältlich.

Verantwortlich bei Betty Bossi: Annette Golaz (Produktion und Gestaltung), Sibylle Sager (Rezepte), Michael Fehr und Carol Arbenz (Fotos), Julia Dimmler (Projektleitung). Gestaltung: Aformat. Redaktion: BA Media. Foodstyling: Claudia Schilling.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Nachhaltigkeitscontrolling», «Kunden begeistern mit System», «Content Marketing mit Corporate Blogs» und «Innovationen auf den Weg bringen».

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Nachhaltigkeitscontrolling

  • Autor: Ulrich Sailer
  • Verlag: UVK, 2020
  • Seiten: 310
  • ISBN: 9783825253325

Die Bedeutung des Controllings im Kampf gegen den Klimawandel ist vielen nicht bewusst, schon gar nicht den Controllern. Diese konzentrieren sich häufig auf ökonomischen Erfolg statt auf ökologischen und sozialen Fortschritt. Das kann man beklagen oder – wie es Ulrich Sailer vorschwebt – verändern. Sein Buch Nachhaltigkeitscontrolling ist ein systematischer Überblick und liefert bis ins Detail das aktuell verfügbare Rüstzeug, das mehr Nachhaltigkeit in der Unternehmenssteuerung möglich macht.

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Kunden begeistern mit System

In 5 Schritten zur Customer Experience Execution. 

  • Autor: Franz-Rudolf Esch und Daniel Kochann
  • Verlag: Campus Verlag, 2019
  • Seiten: 224
  • ISBN: 9783593509952

Unter steigendem Wettbewerbsdruck haben diejenigen Unternehmen die Nase vorn, deren Kunden am zufriedensten sind, denn zufriedene Kunden sind treue Kunden. Wenn heute von Transformation im Unternehmen die Rede ist, ist meist Digitalisierung gemeint. Die ist zwar wichtig, denn sie verändert Spielfeld und Regeln. Noch wichtiger ist nach Ansicht der Autoren aber die Transformation vom produktzentrierten zum kundenzentrierten Unternehmen. Ihr Buch verrät, wie das in fünf Schritten gelingt, und ist damit ein guter Leitfaden für Führungskräfte in kundennahen Bereichen.

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Content Marketing mit Corporate Blogs

Praxisleitfaden für Strategie, Redaktion und Vermarktung.

  • Autor: Meike Leopold
  • Verlag: Haufe Verlag, 2019
  • Seiten: 239
  • ISBN: 9783648123980

Blogs zählen zu den Klassikern der Onlinekommunikation. Mittlerweile sind viele Blogs allerdings in die Jahre gekommen. Oft transportieren sie nur noch lau aufgewärmte Inhalte in schnödem Bleisatz. Das geht auch anders. Zielgruppengerechte und lebendige Unternehmensblogs machen Unternehmen und Marke greifbar, sympathisch und vertrauenswürdig. Das gibt es natürlich nicht zum Nulltarif, sondern will umfassend geplant sein. Wie das geht, zeigt das Buch mit seinen vielen praktischen Tipps.

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Innovationen auf den Weg bringen

  • Autor: Erik Nagel, David Griesbach, Stephanie Kaudela-Baum, Pierre-Yves Kocher, Jens O. Meissner, Seraina Mohr und Christian Wunderlin
  • Verlag: Versus Verlag, 2018
  • Seiten: 140
  • ISBN: 9783039092734

Unternehmen brauchen Innovationen, um zu überleben. Aber was zeichnet ein innovatives Unternehmen aus? Welche Kultur, welche Strukturen und Prozesse braucht es? Sieben Dozenten der Hochschule Luzern liefern einen systematischen, praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Handlungsfelder von Innovationsprozessen. Vieles an ihrem Zehn-Punkte-Programm ist nicht neu, und manches wird nur oberflächlich angerissen. Trotzdem bietet das Buch eine gute Grundlage für den Schnelleinstieg ins Innovationsmanagement.

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Trend zum Online-Shopping hält in Deutschland auch nach dem Lockdown an

Die aktuellen «Adobe Online Shopping Trends 2020» zeigen: 58 Prozent der Deutschen kaufen auch nach dem Lockdown regelmässig im Internet ein. Online-Marktplätze sind Deutschlands beliebteste Shopping-Destinationen im Netz. Produkte aus den Bereichen Heimwerken und Garten liegen im Staycation-Jahr 2020 voll im Trend.

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Auch wenn es zunehmend Lockerungen gibt, der stationäre Handel wieder öffnet und der Lockdown zunächst überwunden ist: Die Deutschen kaufen weiter verstärkt online ein. 58 Prozent von ihnen shoppen derzeit regelmässig im Internet – genauso viele wie während des Lockdowns (58 Prozent). Warum auch etwas daran ändern? Mehr als zwei Drittel der deutschen Konsumenten (67 Prozent) sind mit der Online-Shopping-Experience der vergangenen Monate durchaus zufrieden. Nur 3 Prozent von ihnen bemängeln ein negatives Einkaufserlebnis.

Dennoch gibt es Potenzial für Verbesserungen: 30 Prozent beklagen sich über langsame oder fehlerhafte Produktseiten, 26 Prozent über zu lange Checkout-Prozesse und 26 Prozent über komplizierte Shop-Layouts während des Lockdowns. Insgesamt bevorzugt die grosse Mehrheit der deutschen Konsumenten in den vergangenen Monaten Online-Marktplätze wie Amazon oder eBay (57 Prozent) für den Internet-Einkauf. Die eigenen Websites der Händler (10 Prozent) und Marken (3 Prozent) haben das Nachsehen und werden deutlich seltener genutzt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen «Adobe Online Shopping Trends 2020», für die im Juli 2020 über 1000 deutsche Konsumenten befragt wurden.

 

Urlaubsreisen fallen aus: Deutsche verschönern ihr Zuhause

Als beliebteste Produkte haben vor allem Kleidung (56 Prozent), Elektronikartikel (33 Prozent) und nicht verschreibungspflichtige Medikamente (30 Prozent) das deutsche Online-Shopping während des Lockdowns klar dominiert. Im Vergleich zu der Zeit vor COVID-19 sind während des Lockdowns vor allem die Online-Käufe in den Bereichen Lebensmittel (+54 Prozent) und nicht verschreibungspflichtige Medikamente (+47 Prozent) stark angewachsen. Für die kommenden Monate planen die Deutschen den Kauf von Produkten aus den Bereichen Heimwerken (21 Prozent) und Garten (20 Prozent), um sich das Zuhause zu verschönern. Offensichtlich eine direkte Folge der gebremsten Reiselust: 52 Prozent der Deutschen werden in diesem Sommer nicht verreisen, sondern ihren Urlaub zuhause verbringen. Diejenigen, die trotz der Einschränkungen verreisen wollen, bleiben bevorzugt in Deutschland (29 Prozent) oder fahren mit dem eigenen Auto (68 Prozent). Nur 23 Prozent planen in diesem Jahr eine Flugreise.

«Der Online-Handel kann den Trend der vergangenen Monate bestätigen und wird zum Standard unserer neuen Normalität. Wer die Customer Journey der eigenen Kunden versteht und reibungslose Interaktion an jedem Touchpoint anbieten kann, ist somit eindeutig im Vorteil», so Christoph Kull, Vice President und Managing Director Adobe Central Europe bei Adobe. «Für Unternehmen ist der Ausbau ihrer digitalen Kundenbeziehungen und Absatzkanäle daher eine direkte Investition in die eigene unternehmerische Resilienz und Zukunft.»

 

Mehrwertsteuersenkung zeigt kaum verkaufsfördernde Wirkung

Preis, Zeitersparnis und Abstand zu anderen sind die wesentlichen Gründe dafür, dass die Menschen weiterhin auf den Online-Handel setzen. Gleichzeitig wird das Konsumverhalten generell stärker reflektiert: 44 Prozent geben in der Adobe-Umfrage an, seit dem Lockdown wesentlich bewusster einzukaufen. Jeweils mehr als jeder Zweite (57 Prozent) möchte mit seinem Online-Einkauf vor allem Unternehmen aus Deutschland unterstützen beziehungsweise einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Preis (54 Prozent), Zeitersparnis (52 Prozent) und Abstand zu anderen (50 Prozent) sind die wesentlichen Gründe dafür, dass die Menschen weiterhin auf den Online-Handel setzen. Die gesenkte Mehrwertsteuer hat nur wenig Einfluss auf die Einkaufsentscheidung: Aufgrund der aktuellen Preissenkungen kauft nur jeder zehnte Deutsche (10 Prozent) mehr Lebensmittel und Elektronikartikel ein. In allen anderen Produktkategorien bleibt die verkaufsfördernde Wirkung der Mehrwertsteuersenkung im einstelligen Prozentbereich.

Eher mehr Weihnachtsgeschenke im Corona-Jahr

85 Prozent der Deutschen planen keine Einsparungen im Weihnachts-Shopping, wie eine neue Studie von Rakuten Advertising zeigt. Eingekauft wird immer stärker online.

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Die Mehrheit der deutschen Verbraucher (53 Prozent) plant demnach ein, für Geschenke dieses Jahr ebenso viel auszugeben wie 2019, ein knappes Drittel (32 Prozent) will das Budget sogar aufstocken. Nach einem schwierigen Start ist diese Aussicht auf hohen Umsatz im wichtigsten Quartal des Jahres eine Erleichterung für viele Unternehmen und Händler.

 

So hat sich Corona auf Verbraucher ausgewirkt

Im internationalen Vergleich zwischen 15 Staaten und Regionen zeigt sich, dass die Coronakrise vielerorts zu mehr Sparsamkeit führt. Nicht so in Deutschland: Nur 28 Prozent der Deutschen haben ihre monatlichen Ausgaben seit dem Ausbruch der Pandemie gesenkt, während in Frankreich (33 Prozent) und England (49 Prozent) deutlich mehr gespart wird.

Ihr Geld gaben Verbraucher vor allem für digitale Unterhaltung (44 Prozent) aus, sowie für Lebensmittel (43 Prozent) und Elektronik (31 Prozent) – also für Dinge des häuslichen Lebens, die sie während dem Lockdown beschäftigt halten.

Auch wenn sie sich nicht vom Shoppen abhalten lassen, so wollen Verbraucher doch Menschenansammlungen vermeiden. Die Mehrheit (52 Prozent) kauft daher mehr online ein als im letzten Jahr; viele Verbraucher nutzen eCommerce zum ersten Mal. Diese Verhaltensänderung wird sich im zweiten Halbjahr 2020 fortsetzen und bietet Händlern die Möglichkeit, neue Zielgruppen für ihre Online-Kanäle zu gewinnen.

 

Online gewinnt

Im Weihnachtsgeschäft wird die überwiegende Mehrheit der Deutschen (65 Prozent) online einkaufen. Knapp die Hälfte davon (48 Prozent) vom Mobilgerät aus. Online- und Mobile-Strategien werden für Händler damit wichtig wie je zuvor.

«In-App Tracking und effiziente Reward-Strategien sind jetzt Pflicht für Unternehmen, wenn sie Wert auf ihren Mobile-Kanal legen», sagt Stefan Bernauer, Country Manager DACH bei Rakuten Advertising. «Mit In-App Tracking können Werbetreibende Konversionen in der App verfolgen und ihre Kampagnen für App-Nutzer optimieren. So verstehen Unternehmen besser, wie ihre Kunden mobil einkaufen und können die Consumer Experience einfacher optimieren.»

 

Rabatte und kostenloser Versand 

Unternehmen und Händler gewinnen Verbraucher in Deutschland am ehesten mit Rabatten und Angeboten. Kostenloser Versand überzeugte 26 Prozent der Befragten, «2-für-1»-Angebote wirkten bei 22 Prozent – ein deutlich überdurchschnittlicher Wert im weltweiten Vergleich. Bei der Art der Angebote sollten Händler beachten, dass die Hälfte (48 Prozent) der Verbraucher an den Festtagen für drei bis fünf Familienmitglieder einkauft. Rabatte und Aktionen, die sich an Familien richten, werden sich daher lohnen.

«Damit es nicht bei einem Einkauf bleibt, können Händler und Unternehmen auf Affiliates setzen, die Verbraucher für ihr Shopping belohnen», fügt Bernauer hinzu. «Mittels KI-gestützten Tools lassen sich personalisierte Angebote ausspielen, die auf das vergangene Verhalten der Verbraucher eingehen. Dies sorgt für eine individuelle Experience und motiviert Verbraucher weiter zum Kauf.»

Deutsche Verbraucher beabsichtigen weiterhin, in dieser wichtigen Einkaufssaison vorwiegend innerhalb Europas einzukaufen (51 Prozent). Der Hauptgrund, nicht international einzukaufen, sind die hohen Versandkosten (65 Prozent), aber auch Sorgen über mögliche Komplikationen bei einer Retourensendung spielen hier eine wichtige Rolle (35 Prozent).

 

Über die Studie:

Rakuten Advertising hat für diese Online-Umfrage mit Qualtrix im Juni und Juli 2020 insgesamt 8673 Erwachsene in 15 Staaten und Regionen befragt: Deutschland (1011 Erwachsene), Frankreich, UK, Brasilien, Australien, Kanada, China, Hong Kong, Neuseeland, Singapur, Südkorea, USA.

Hälfte der Brands scheitert an Coronakrise

Die Hälfte der US-Marketer ist mit der eigenen Markenkommunikation in Corona-Zeiten unzufrieden. Viele Unternehmen haben oft Schwierigkeiten damit, in dieser Zeit «ihre Stimme zu finden» und Konsumenten auf neue Art und Weise anzusprechen, wie eine Umfrage der Agentur Forsman & Bodenfors ergibt.

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100 Vertreter der US-Marketingbranche haben an der Umfrage teilgenommen. Ein Viertel von ihnen hat zwar auf die Krise reagiert, fühlte sich aber dabei «wie gelähmt» und war über das Vorgehen unsicher. Neun Prozent wünschten, sie hätten anders auf die Situation reagiert. Zwölf Prozent haben in dieser Zeit kaum Öffentlichkeitsarbeit betrieben, weil sie «keine Rolle für ihre Marke in der Welt sahen».

Den Analysten von Forsman & Bodenfors zufolge können aber gerade Marken von der Coronavirus-Krise profitieren. «Schwere Zeiten treiben Konsumenten dazu, Informationen und Zuversicht durch mediale Inhalte zu suchen. Vor allem die Generation Z schaut viel mehr Online-Videos. Widerstandsfähige Brands, die etwas zu sagen haben, finden jetzt ein aufmerksames Publikum», heisst es von der Werbeagentur.

 

Schweigen schadet Marke

Etwas zu sagen, ist laut Forsman & Bodenfors von äusserster Wichtigkeit, denn Schweigen in der Coronavirus-Krise schadet einer Marke. Schätzungen der Analysten zufolge senkt Inaktivität im gesamten Jahr 2020 die Einnahmen von Unternehmen um elf Prozent. Die Werbeagentur rät Marketern dazu, für ihre Brands einen echten Zweck und Motivation zu definieren, damit Kunden sie ernst nehmen, wenn sie eine Aussage tätigen. Daneben seien auch Transparenz und die Verwendung von digitaler Technologie in dieser Zeit wichtig. (pte)

Die Hälfte der US-Marketer boykottiert Facebook

Facebook wird in den USA von Marketern boykottiert. Dennoch hat #StopHateForProfit wenig Erfolg - die Plattform steigert im Juli ihren Gewinn.

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Gut jeder zweite US-Marketer hat im Juli den Social-Media-Giganten Facebook boykottiert. Das zeigt eine Umfrage von Digiday . Im Zuge der Kampagne #StopHateForProfit weigern sich Firmen wie beispielsweise der Eiscremehersteller Ben and Jerry’s oder auch der Sportartikelkonzern Adidas, weiter für Werbeplatz auf der Plattform zu zahlen. Den Marken zufolge tut Facebook zu wenig, um Hass und Hetze auf der eigenen Plattform zu stoppen.

 

Protest eher symbolisch

Digiday hat die Umfrage unter 104 Vertretern von Medienagenturen durchgeführt. 56 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Kunden nicht mehr für Werbeplätze auf Facebook bezahlen. Jedoch ist dieser Schritt für die Agenturen nur eher symbolisch. 55 Prozent sind der Meinung, dass der Boykott keine bedeutsamen Veränderungen nach sich ziehen wird.

Tatsächlich hat #StopHateForProfit den Profit von Facebook kaum beschädigt. «Einige nehmen fälschlich an, dass unser Geschäft von wenigen grösseren Werbern abhängt», so CEO Mark Zuckerberg. Im Juli sei dem Konzern zufolge der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent gewachsen.

 

Brands kehren schon zurück

Zwar hat der Ruf von Facebook in den vergangenen Jahren unter verschiedenen Skandalen gelitten, dennoch kommen viele Marketer von der Plattform nicht los. Laut Digiday werden 41 Prozent der Brands schon im August zu Facebook zurückkehren. Weitere 26 Prozent folgen am Ende des dritten Quartals und 13 Prozent warten noch bis Jahresende. (pte/hae)

Smartphone-Nutzung verrät die Persönlichkeit

Forscher der Princeton University haben einen Algorithmus entwickelt, der anhand der Smartphone-Nutzung von Menschen deren Persönlichkeit feststellt.

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Durch Machine Learning kann das System vier der fünf Persönlichkeitsmerkmale aus dem psychologischen «Big Five»-Modell herauslesen: Aufgeschlossenheit, Perfektionismus, Geselligkeit und emotionale Sensibilität.

 

«Wie digitaler Fussabdruck»

«Die Genauigkeit der Vorhersagen ist ähnlich wie von denen bei digitalen Fussabdrücken auf Social-Media-Plattformen. Das zeigt, dass Informationen nur aus passiv gesammelten Verhaltensmustern auf dem Smartphone gesammelt werden können», schreiben die Entwickler. Sie warnen auch davor, wie leicht es ist, persönliche Daten auch ausserhalb von sozialen Netzwerken zu erheben.

Die Wissenschaftler haben die Daten von 624 Freiwilligen gesammelt. Dabei haben sie sich auf die Faktoren Kommunikation, das Hören von Musik, die Verwendung von Apps, die Häufigkeit der Smartphone-Nutzung und die Mobilität von Anwendern konzentriert. Mit diesen Daten haben sie dann den Algorithmus trainiert.

 

Gefahr für die Privatsphäre

Abgesehen von dem Persönlichkeitsmerkmal Empathie kann das System anhand der Smartphone-Nutzung alle Eigenschaften aus dem Big-Five-Modell vorhersagen. Das sei zwar für die psychologische Forschung eine wichtige Erkenntnis, zeige aber auch die Gefahr von Verletzungen der Privatsphäre und der präzisen Ansteuerung von bestimmten Zielgruppen. (pte)

Erdmannpeisker zeigt die Emmi Milk Drinks mit Whey-Protein

Die Protein Drinks von Emmi gibt es nun auch mit Whey-Protein. Erdmannpeisker hat für die Neuheit eine Kampagne umgesetzt.

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Protein-Produkte liegen im Trend. Deshalb wird auch die Produktreihe von Emmi Energy Milk High Protein erweitert: Die Protein Drinks gibt es neu auch mit Whey-Protein, einem hochwertigen Molkeprotein für den optimalen Muskelaufbau.

Die Positionierung bleibt für alle Protein-Drinks gleich: «Der gut schmeckende, gesunde Protein Drink rund um sportliche Aktivitäten.» Wichtig für die Umsetzung in der Kommunikation war, dass sich der Drink nahtlos in die bestehende Produktreihe eingliedert und andererseits als Neuheit genügend auffällt.

Die neuen Spots werden im TV, Online und als Social-Media-Kampagne eingesetzt.

 

Verantwortlich bei Emmi: Patrick Hill (Senior Brand Manager); Linda Arpagaus (Praktikantin). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD); Patrick Faver (AD); Rainer Neusius (Beratung).

Sir Mary ist Schweizer Leadagentur für Polestar

Der Autoproduzent Polestar bereitet sich auf die Markteinführung in der Schweiz vor. In einem Screening hat sich Sir Mary das Mandat als Leadagentur für sämtliche Kommunikationsmassnahmen in der Schweiz gesichert.

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Sir Mary fängt für Polestar bei null an. Damit es schnell auf die Einhundert geht, wird von Lancierungskampagnen, Testfahr-Events sowie der Kommunikation rund um die Eröffnung von neuen «Polestar Spaces» eine grosse Aufgabenbandbreite auf die Zürcher Agentur zukommen. Das Ziel ist es, die Marke schnell in der Schweiz bekannt zu machen und die elektrische Fliessheck-Limousine Polestar 2 auf die Schweizer Strassen zu bringen. Dabei setzt Polestar auf eine ganzheitlich digitale Customer Journey.

«Eine neue Automarke in der Schweiz zu lancieren – eine solch umfassende Aufgabe erhält man nicht alle Tage. Dass Polestar allen anderen in Sachen Nachhaltigkeit, Innovation und Fahrspass davonfährt, macht uns zu stolzen Mandatsträgern», sagt Daniel Zuberbühler, Mitgründer und Client Service Director bei Sir Mary.

Sascha Heiniger, Head of Polestar Switzerland: «Der Markt für Elektroautos ist hart umkämpft, schnell und noch sehr neu. Deshalb brauchen wir eine Agentur, die auch so denkt und arbeitet. Wir sind überzeugt, mit Sir Mary den idealen Beifahrer gefunden zu haben.»

Polestar wurde 2015 von Volvo als Tuning-Schmiede eingeführt. 2017 kündigte Volvo an, dass Polestar künftig unter eigenem Namen und eigener Marke die Produktion hochwertiger Elektroautos beginnen wird. Polestar befindet sich im gemeinsamen Besitz von Volvo Cars und ihrer Muttergesellschaft Geely. Für ein Depot von 1000 Franken lässt sich der Polestar 2 bereits reservieren. Falls man es sich anders überlegt, wird das Depot umstandslos zurückerstattet.

Fathima Ifthikar wechselt von der UBS zu Monami

Als Head of Social Media zeichnete Fathima Ifthikar massgeblich für den Aufbau und die Weiterentwicklung aller UBS Kanäle in der Schweiz verantwortlich. Nun führt sie bei Monami Kunden und treibt interne Prozesse voran.

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Neuzugang bei Monami: Die Agentur mit Sitz in Zürich und Chur erweitert ihre Geschäftsleitung – und holt Fathima Ifthikar an Bord. Ifthikar baute bei der UBS die sozialen Kanäle auf, war dort zuletzt als Head of Social Media tätig und wird bei Monami ab August in einer vielseitigen Rolle ihre Erfahrungen einbringen.

So wird sich Ifthikar zum einen als Senior Beraterin direkt um Kunden kümmern, zum anderen aber auch, gemeinsam mit Stefan Erdin und Tim Schaerer, für diverse internen Prozesse bei Monami zuständig sein. «Ich freue mich nach vielen Jahren auf Kundenseite sehr darauf, erstmals bei einer Agentur zu sein», so Ifthikar.

 

Newsletter: Am 10. August geht’s weiter

Der Newsletter von Werbewoche und m&k befindet sich in der alljährlichen Sommerpause. Im August geht's weiter!

Newsletter

Derzeit pausiert der tägliche Newsletter. Ab Montag, 10. August 2020 versorgen wir Sie wieder täglich mit News und Hintergrundgeschichten aus der Welt der Werbe-, Marketing- und Medienwelt. Falls Sie im Juli Ferien haben: Erholen Sie sich gut und geniessen Sie die arbeitsfreie Zeit. Allen anderen: Halten Sie die Stellung, wir machen bald wieder mit. Unsere Redaktionsräumlichkeiten sind ab dem 3. August wieder besetzt. Merci für die Treue!

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Geschäftsberichte-Symposium 2020: Die wichtigsten Learnings

Vollständig digital wurde dieses Jahr das traditionelle Geschäftsberichte-Symposium durchgeführt. Hier sind die wichtigsten Learnings.

Die 11. Ausgabe des Geschäftsberichte-Symposiums – organisiert durch das Center for Corporate Reporting – wurde zum ersten Mal komplett digital durchgeführt. Moderiert wurde der Event live aus dem traditionellen Veranstaltungsort – dem GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon bei Zürich. Über 300 angemeldete Experten aus den Bereichen Communications, Investor Relations, Finance, Sustainability und Governance verfolgten die Plenumsvorträge und Best Practice Sessions mit erstklassigen Referentinnen und Referenten via Livestream und tauschten sich angeregt im Chat aus.

Als Abschluss des Symposiums wurden im «Wrap-up und Virtual Networking» die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und mit der Community in einem Video-Meeting live diskutiert. Mittels Kamera und Mikrofon schalteten sich zahlreiche Reporting-Experten zu und vernetzten sich untereinander.

«Impact – nothing else matters»

«Impact – nothing else matters»– das Leitthema, das im Programm auf vielfältige Art und Weise aufgegriffen und beleuchtet wurde, eröffnete schon im Vorfeld einige Fragen: Was ist der Zweck eines Unternehmens und wofür ist es verantwortlich? Wie können Unternehmen die Auswirkungen ihrer Geschäftsaktivitäten in wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Hinsicht ganzheitlich verstehen und steuern? Und wie können sie den Impact ihres Kerngeschäfts auf strategischer und operativer Ebene glaubwürdig belegen?

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse zum Geschäftsberichte-Symposium 2020 sind:

  • Das Thema «Impact» gehört auf die Agenda. «Impact» kann durch langfristige Planung und Implementierung von nachvollziehbaren Prozessen gesteuert werden.
  • Die ESG-Themen sind aufzugreifen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der UN umzusetzen und in das Reporting zu integrieren.
  • Die oberste Führungsebene muss sich mit Nachhaltigkeitsthemen befassen, Vorbildfunktion übernehmen und die Botschaften tragen und leben.
  • Im Reporting sind Schwerpunkte zu setzen und die Ziele und Zielgruppen einzugrenzen, die das Reporting erreichen soll.
  • Das Potenzial der Digitalisierung soll für die Erstellung, Automatisierung und Distribution der wertvollen Inhalte genutzt werden.
Geschäftsberichte-Symposium
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