Cavegnwerbung motiviert die Schweizer Filmbranche mit einem Weckruf für den Edi.20

Zeit für den Edi: Cavegnwerbung motiviert die Schweizer Filmbranche, beim Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis Edi. einzureichen. Denn dieser findet auch im Corona-Jahr statt.

Cavegnwerbung

Der Lockdown war eine Zäsur – gerade auch für die Filmbranche. Doch was gibt es Besseres um sich wieder neu zu motivieren, um die Karriere wieder aufzusetzen, um seine Produktionen wieder zu intensivieren, als die Aussicht auf den prestigeträchtigen und filmfördernden Award des Edi.20?

Wie jedes Jahr wird der Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis Edi. verliehen. Juriert werden die Kategorien Commercials, Corporate Communications und Branded Content. Darüber hinaus wird der Spezial Edi. als Sonderpreis verliehen. Der Anmeldeschluss für die Einreichungen ist der 31. August, Frühbucherrabatt gibt es bis zum 31. Juli 2020.

Um das Ende der Corona-Pause einzuläuten und die Branche zu neuem Elan aufzurufen, hat Cavegnwerbung dazu ein Bildmotiv entwickelt, das den Gedanken des Weckrufs positiv, plakativ und dem Edi. entsprechend dramatisiert: Ein Wecker, mit einem Klöppel in der typischen Form des Awards.

Das Bildmotiv wird eingesetzt für den Call for Entry und später auf weiteren Werbemitteln rund um die Einreichung.

Verantwortlich bei Swissfilm Association: Peter Beck, Präsident SFA. Verantwortlich bei Cavegnwerbung: Markus Cavegn (Art Direktion); Marktus Rottmann (Text); Daniel Soldenhoff (Grafik); Felix Streuli (Fotografie).

Eine neue Partnerin und drei neue Partner bei Wirz

Wirz erweitert den Partnerkreis. Alain Eicher, Urs Krucker, Barbara Dürst und Christoph Caviezel sind neu Miteigentümer der grössten unabhängigen und inhabergeführten Agenturgruppe der Schweiz.

Partner

Die Wirz Partner Holding hat ab sofort vier neue Mitaktionäre – zwei davon aus der Agentur Wirz Communications, eine neue Partnerin von Wirz Activation sowie ein neuer Partner aus Wirz Brand Relations (Wirz Public Affairs). Mit diesem Schritt untermauere die Gruppe, deren Geschichte bis ins Jahr 1936 zurückreicht, ein weiteres Mal ihre Eigenständigkeit, schreibt Wirz in einer Mittteilung.

 

Alain Eicher

Executive Creative Director und Mitglied des Managements von Wirz Communications. Er betreut unter anderem Schweiz Tourismus, WWF, Graubünden Ferien und Migros. Vor seinem Engagement bei Wirz BBDO war er bei Jung von Matt/Limmat als Creative Director tätig.

 

Urs Krucker

Urs Krucker leitet seit Anfang 2019 das Strategie-Team bei Wirz Communications. Als Executive Strategy Director ist er Mitglied des Managements und für Kunden wie Suva, Swisscom, Migros, Swica, SBB oder Kieser Training tätig.

 

Barbara Dürst

Seit November 2019 ist Barbara Dürst Managing Director bei Wirz Activation. Ihr Weg führte sie über Stationen in klassischen und Direct-Marketing-Agenturen zu Bally Schweiz und International. Anschliessend prägte sie 18 Jahre die Agentur OgilvyOne in der Schweiz, zehn davon als Managing Director.

 

Christoph Caviezel

Studierter Jurist und seit rund 25 Jahren im Kommunikationsbereich tätig. Er verantwortet seit Mitte 2019 als Director Wirz Public Affairs die Beratung rund um die politische Kommunikation. Zu seinen Kunden zählen kantonale und städtische Verwaltungen, der SAC, die IG Schweizer Pharma KMU, die Suva sowie zahlreiche privatwirtschaftliche Unternehmen.

 

85 Prozent der Unternehmen wollen Homeoffice langfristig anbieten

Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie überschlugen sich die Hiobsbotschaften zum Schweizer Arbeitsmarkt. Das berufliche Online-Netzwerk Xing hat sich bei Schweizer HR-Managern und Personalfachleuten nach den konkreten Auswirkungen auf die Personalarbeit in ihrem Unternehmen erkundigt. Die Erhebung zeigt: Im Vergleich mit Nachbarländern waren Schweizer Unternehmen gut auf die Arbeit im Homeoffice vorbereitet.

Homeoffice

Die unmittelbaren Auswirkungen auf die Personalsituation fielen geringer aus als in Deutschland und Österreich und nur ein geringer Prozentsatz der Schweizer Unternehmen rechnet mit einem nachhaltig tieferen Personalbedarf. Homeoffice dürfte bei einem grossen Teil der Unternehmen auch nach der Pandemie als Möglichkeit beibehalten werden.

Für die Untersuchung hat Xing zwischen Mitte Mai und Mitte Juni rund 1’150 HR-Manager und Personalfachleute aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Personalarbeit in ihrem Unternehmen befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

 

Schweizer Unternehmen gut für Homeoffice gewappnet

Die Schweiz ging verglichen mit Deutschland und Österreich gut vorbereitet in den Lockdown. Ein Drittel (32 Prozent) der hiesigen Unternehmen geben an, dass bei ihnen Homeoffice bereits vor der Krise jederzeit möglich war. In Deutschland war dies lediglich bei 25 Prozent, in Österreich bei 20 Prozent der Unternehmen der Fall. Die grosse Mehrheit (85 Prozent) der befragten Schweizer Unternehmen gibt zudem an, dass Homeoffice und Remote Working auch nach der Corona-Krise möglich sein werden. In Deutschland sagen das lediglich 73 Prozent und in Österreich 79 Prozent der Betriebe.

 

Auswirkungen auf Personalplanung geringer als in Deutschland und Österreich

Die Corona-Krise hat vieles auf den Kopf gestellt. Trotzdem geben fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten Unternehmen in der Schweiz an, dass die Pandemie aktuell und kurzfristig keinen Einfluss auf ihre Personalplanung hat. Damit sind die kurzfristigen Auswirkungen in der Schweiz geringer als in Deutschland und Österreich, wo jeweils nur 35, beziehungsweise 34 Prozent der Unternehmen keine Veränderung feststellen.

 

Drei von vier Unternehmen haben seit Ausbruch der Krise neues Personal eingestellt

Bei 73 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen haben seit Mitte März neue Mitarbeitende ihre Arbeit aufgenommen. Die Schweiz liegt damit leicht vor Deutschland mit 69 Prozent und Österreich mit 63 Prozent. Knapp drei von vier Betrieben aus der Schweiz (73 Prozent) wollen zudem bis Jahresende neues Personal einstellen.

 

Schweizer Unternehmen investieren in Employer Branding

42 Prozent der befragten Unternehmen aus der Schweiz geben an, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie stärker in den Aufbau der Arbeitgebermarke investieren. Abgenommen haben solche Investitionen bei 26 Prozent. In Deutschland und Österreich ist die Situation umgekehrt: Es überwiegt jeweils der Anteil der Betriebe, die ihre Investitionen in das Employer Branding reduzieren.

Xing Schweiz Geschäftsführer Robert Bertschinger sagt: «Unsere Resultate zeigen, dass Schweizer Unternehmen das Thema Employer Branding nachhaltig denken und entsprechende Investitionen mehrheitlich beibehalten oder sogar erhöhen. Dies verstehen wir auch als ein Zeichen von Zuversicht hinsichtlich der künftigen Personalsituation. Zudem machen bewusste Investitionen in die Arbeitgebermarke in Krisenzeiten Sinn, da Employer Branding auch gegen innen wirkt und als wichtiges Instrument zur Kommunikation mit bestehenden Mitarbeitenden dienen kann.»

 

Pandemie vermag Fachkräftemangel nicht zu entschärfen

Eine deutliche Mehrheit der befragten Schweizer Unternehmen (62 Prozent) rechnet damit, dass der Fachkräftemangel auch in den kommenden zwölf Monaten eine grosse Herausforderung darstellen wird. In Deutschland sind lediglich 53 Prozent dieser Meinung, in Österreich 58 Prozent. Rund ein Viertel (26 Prozent) der Schweizer Unternehmen glauben, dass der Personalbedarf in den nächsten zwölf Monaten ansteigen wird. 14 Prozent rechnen mit einem kurzfristigen Rückgang des Personalbedarfs, der sich auf absehbare Zeit wieder ausgleichen wird und 15 Prozent rechnen mit einem nachhaltig tieferen Personalbedarf.

 

Schweizer Unternehmen sehen Umsetzung von New Work weit fortgeschritten

Unter dem Begriff New Work lassen sich die verschiedenen Facetten des Struktur- und Wertewandels in unserer Arbeitswelt zusammenfassen. Unternehmen tragen dieser Entwicklung unter anderem mit neuen Arbeits- und Führungsmodellen Rechnung. Von den befragten Schweizer Unternehmen sehen 20 Prozent diese Entwicklung bei sich selbst bereits sehr weit fortgeschritten und geben an, dass die Grundsätze von New Work voll und ganz gelebt und entsprechende Massnahmen weiter ausgebaut werden. Für Deutschland liegt dieser Wert bei lediglich 9 Prozent, in Österreich sind es 11 Prozent. Weitere 30 Prozent der Unternehmen aus der Schweiz geben an, die Grundsätze von New Work teilweise zu leben und 18 Prozent beschäftigen sich zwar noch nicht mit New Work, planen allerdings, entsprechende Massnahmen in Zukunft einzuführen.

Robert Bertschinger: «New Work hat bei den befragten Schweizer Unternehmen eine hohe Relevanz. Mit der Notwendigkeit von zeitlich und örtlich flexiblem Arbeiten traten im Zuge der Pandemie zudem gewisse Aspekte von New Work stärker ins Rampenlicht. New Work zu leben erfordert aber auch einen entsprechenden Mindset, der Werte wie zum Beispiel Vertrauen, Agilität oder Transparenz in den Vordergrund rückt. Wir hoffen, dass die durch die Pandemie gesetzten Impulse auch solche kulturellen Aspekte zu fördern vermögen.»

 

Über die Befragung

Im Rahmen des Corona-Barometers hat das berufliche Online-Netzwerk Xing zwischen Mitte Mai und Mitte Juni 2020 über seine Plattform 1’152 Personalfachleute und HR-Manager aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Personalarbeit in ihrem Unternehmen befragt. Die Mehrheit der auf Xing aktiven Unternehmen beschäftigt sogenannte «White Collar Worker». Dieser Begriff umfasst Berufsgruppen mit kaufmännischen, beratenden, administrativen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkten, Berufe mit künstlerischen oder kreativ-schöpferischen Tätigkeiten sowie Heilberufe, heilpädagogische Berufe und Sozialberufe.

Die Goldbach-Tochter AdManufaktur startet offiziell

Nach dem Softlaunch im Januar 2020 mit Carmen Viudez als Head of Product Management stösst jetzt Oliver Schibli als Director Business Development zur AdManufaktur, der jüngsten Goldbach-Tochter. Das Duo bringt zusammen über 40 Jahre Erfahrung in der digitalen Branche auf Agentur-, Kunden- und Verlags-Seite mit.

Goldbach

Carmen Viudez, Head of Product Management, Oliver Schibli, Director Business Development, und Martin Radelfinger, Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer ad interim (v.l.).

 

Seit Januar 2020 bietet AdManufaktur als Tochterunternehmen der Goldbach Group in der Schweiz individuelle, performance-orientierte Marketing-Lösungen an. Diese basieren auf den Media- und Werbeassets des Netzwerks der TX Group, Goldbach und Neo Advertising und reichen von TV, Digital Video und Audio über 20min Paid Posts bis zu Out of Home. Seit der Gründung habe man bereits diverse Kampagnen für performance-orientierte Kunden und Agenturen erfolgreich realisieren können, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

 

Laufende Kampagnen-Optimierung dank Attributionsplattform

Die speziell entwickelte TV to Web Attributionsplattform ermöglicht den koordinierten Einsatz performance orientierter TV Werbung in Kombination mit klassischen performance orientierten digitalen Werbemassnahmen. Alle Marketingaktivitäten werden kontinuierlich optimiert und auf individuell aufgesetzten Kunden-Dashboards abgebildet. So kann die Performance der eingesetzten Werbemassnahmen von TV bis zu beispielsweise Paid Posts auf 20min.ch auf der Basis von Daten aus dem Sales Funnel mit Sicht auf den Return on Ad Spend optimiert werden. Seit Anfang Jahr hat AdManufakur Kunden wie Luma Delikatessen, Mway oder auch die Agentur Fachwerk als Kunden gewonnen.

 

Erfahrenes Zweier-Team

Nach Carmen Viudez, die bereits seit Anfang Jahr als Head of Product Management für die AdManufaktur tätig ist, konnte nun Oliver Schibli als Director Business Development gewonnen werden. Die beiden bringen gemeinsam über 40 Jahre Erfahrung in der digitalen Branche auf Agentur-, Kunden- und Verlags-Seite mit.

Finanzkommission will kleine Zeitungen zusätzlich fördern

Die Finanzkommission des Nationalrats will nicht, dass Tageszeitungen mit einer Auflage von weniger als 40'000 Exemplaren höhere Zustelltarife zahlen müssen. Sie beantragt der federführenden Medienkommission (KVF), diese von der Tariferhöhung auszunehmen, den Post und Medien ausgehandelt haben.

Finanzkommission

Das entschied die Finanzkommission mit 22 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Donnerstag mitteilten. Ansonsten will sie weitgehend den Beschlüssen des Ständerats zur indirekten Presseförderung folgen.

Dieser hatte in der Sommersession entschieden, den Bundesbeitrag an die indirekte Presseförderung gegenüber dem Bundesratsentwurf um 50 Millionen Franken auf jährlich 120 Millionen Franken aufzustocken. Kürzungsanträge sind in der Finanzkommission mit 18 zu 7 Stimmen gescheitert. (SDA)

Human by Nature: Waldhaus Flims lanciert neue Kampagne

In der neuen Kampagne des Luxushotels Waldhaus Flims spielen die Mitarbeitenden die Hauptrolle. Zusätzlich wurde in Zürich eine OOH-Kampagne lanciert.

Waldhaus Flims

Die Idee zur Kampagne stand bereits kurz vor dem Lockdown. Dann aber hat Gastgeber Burkhard Wolter und sein Team erst recht auf «Human by Nature» gesetzt. Das Faszinosum des Waldhaus Flims Wellness Resort ist seine Lage mitten in der grössten Hotelparkanlage der Schweiz, umgeben von der Natur. In vier Videos zeigen Mitarbeitende, wie sie mit der Region verbunden sind und was es im und um das Belle Epoque Grandhotel von 1877 zu entdecken und erleben gibt. Zusätzlich startetete kürzlich eine Plakatkampagne in der Stadt Zürich.

 

Begleitet wird die Kampagne Human by Nature von Spezial-Angeboten für Familien, Couples & Friends, Sportler und Firmen. Eingeschlossen sind Mehrwerte wie unter anderem kostenloser Transfer vom und zum Bahnhof Chur oder freies Parking, Tablet im Zimmer mit Zugang zu über 1000 E-Magazinen und E-Zeitungen oder der kostenlose Aufenthalt von einem Hund im Zimmer des Besitzers.

Die Kampagne wurde inhouse entwickelt, die Videos produzierte das Unternehmen Dieregie.tv, Zürich.

Waldhaus Flims

Republica gewinnt im Lockdown Pitch für Grand Casino Bern

Das Grand Casino Bern hat die Karten neu gemischt. In einem Pitch gegen zwei andere Agenturen hat Republica mit einer überzeugenden Präsentation den Jackpot geknackt. Die ersten Massnahmen wurden bereits umgesetzt – rechtzeitig auf die grosse Wiedereröffnung des Grand Casino Bern nach dem Lockdown am 6. Juni.

Republica

«Rien ne va plus» – das war in den vergangenen Wochen vielerorts die Corona-bedingte Losung. Auch das Grand Casino Bern war während des Lockdowns stillgelegt. Die Verantwortlichen haben diese herausfordernde Zeit genutzt, um das Grand Casino Bern neu zu positionieren. Dabei wird weiterhin ein Hauptaugenmerk auf die spielende Klientel gerichtet, neu soll aber auch das Ausgehpublikum verstärkt Gefallen finden an der exzellenten Gastronomie und den speziellen Events.

In einem Pitch hat Republica zusammen mit der Eventagentur Evenjo mit einer bewusst überspitzten Idee überzeugt. Dabei wird das Grand Casino Bern auf gleichermassen surreale und aufsehenerregende Weise als einzigartiger Eventtempel inszeniert. «Wir haben die bestehenden Elemente neu zusammengewürfelt», erklärt Republica-Art-Director und Branding-Spezialist Thomas Mischler zur Entstehung. «Es war ein Stufenprozess über diverse Etappen – Logo, neue Gestaltung, Bildwelten und grafische Elemente inklusive neuem Claim.» Das Resultat sei nun ein verspielteres, glamouröseres und leichteres Branding.

 

Erste Massnahmen bereits umgesetzt

Bereits für die Wiedereröffnung am 6. Juni wurden diverse Massnahmen umgesetzt. Dazu gehörten eine Eröffnungskampagne, Beschilderungen, Beschriftungen, Visualisierungen und Signaletik des Eingangsbereichs, Massnahmen für die Web- und Social-Media-Kanäle inklusive Audio und Video sowie Newsletter, Broschüren und Publireportagen. Ab Juli wird Republica in einem zweiten Schritt zahlreiche weitere Massnahmen realisieren, darunter eine Al-Capone-Kampagne, welche auf das Gastronomieangebot im Grand Casino Bern einzahlt. Im August wird ein rundum erneuerter Webauftritt lanciert.

Republica

Verantwortlich bei Grand Casino Bern: Ludwig Nehls, Fabienne Brügger. Verantwortliche Agentur: Republica.

Presserat rügt: Republik hat Schriftwechsel unzulässig abgeändert

Das Online-Magazin Republik hat den Recherche-Schriftwechsel eines Journalisten mit der eigenen Redaktion publiziert und dabei teilweise unzulässig abgeändert. Der Presserat hat die entsprechende Beschwerde teilweise gutgeheissen.

Presserat

In seinem am Mittwoch publizierten Entscheid erachtet der Presserat es zwar als legitim, dass die Republik das Gespräch als Beleg für zur Debatte stehende Widersprüche veröffentlicht hat. Grundsätzlich dürften Recherchegespräche aber nicht ohne Zustimmung publiziert werden.

Der recherchierende Journalist hatte Beschwerde eingereicht, weil das Online-Magazin den Schriftwechsel ohne sein Einverständnis und verfälscht publiziert habe.

Laut Presserat fehlte in der Publikation mindestens eine Frage und die dazugehörige Antwort. Zudem sei eine der redaktionellen Änderungen inhaltlich relevant gewesen, so dass sie bei der Leserschaft den Eindruck habe beeinflussen können.

Aus «Wir bedauern die Unschärfen und Fehler» wurde «Wir bedauern die festgestellten Unschärfen». Die Republik habe damit gegen die Pflicht verstossen, Quellen korrekt zu bearbeiten, so der Presserat.

Zentraler Bestandteil des journalistischen Handwerks ist die Wiedergabe gesprochener oder geschriebener Sätze. Ein Zitat darf zwar durchaus gekürzt und zur Verdeutlichung des Gesagten sogar umgestellt werden. In der Presserats-Erklärung der Pflichten und Rechte von Journalisten heisst es aber unter Ziffer 3: «(…) Sie unterschlagen keine wichtigen Elemente von Informationen und entstellen weder Tatsachen, Dokumente, Bilder und Töne noch von anderen geäusserte Meinungen(…).» Gegen diese Regel hat die Republik verstossen. (SDA/swi)

Goldbach Publishing vermarktet neu die Neue Fricktaler Zeitung

Goldbach Publishing erweitert ihr Drittvermarktungs-Portfolio. Nach dem Journal de Morges im Juni hat Goldbach mit der neuen Fricktaler Zeitung eine weitere Regionalzeitung im Angebot.

Goldbach

Die Neue Fricktaler Zeitung erweitert das Portfolio von Goldbach um einen weiteren Schweizer Regional-Titel. Neben der dreimal wöchentlich erscheinenden Print-Ausgabe vermarktet Goldbach Publishing auch deren Digital-Angebot und wird dadurch Ansprechpartnerin für nationale und überregionale Kunden.

Die Zeitung blickt auf eine 160-jährige Tradition zurück und berichtet insbesondere über Themen aus der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Region. Die Redaktion in Frick ist für das Obere Fricktal, die Redaktion in Rheinfelden für das Untere Fricktal verantwortlich. Am Dienstag und Freitag erreicht die Print-Ausgabe 15’000 Leserinnen und Leser. Die Grossauflage am Donnerstag wird jeweils an alle Fricktaler Haushaltungen mit 80’000 Bewohnerinnen und Bewohnern verteilt. Neben der Print-Ausgabe sind die Informationen auch digital auf TV-Screens, via Mobile-App, im Internet oder als E-Edition verfügbar.

Die Werbekanzlei setzt modulare Kampagne für STF um

Auch dieses Jahr lag die Kommunikationskampagne der STF Schweizerische Textilfachschule wieder in den Händen der Zürcher Werbekanzlei. Ziel war es, die Institution sowie ihre zahlreichen, innovativen und neuartigen Angebote anhand eines konsequenten Konzeptes crossmedial zu bewerben.

Die Werbekanzlei

In der heutigen, schnelllebigen Zeit ändern sich die Anforderungen an Bildungsanbieter. Entsprechend hat sich die STF zu einem Bildungsdienstleister gewandelt, der agile, modulare Studienangebote bietet, vom HF bis zum Bachelor und Masterabschluss. Bei der strategischen Neuorientierung hat die STF Schweizerische Textilfachschule zudem neben dem bestehenden Feld «Education» zwei neue Businessbereiche geschaffen – «Incubator & Makerspace» und «Think Tank & Consulting».

 

Modulare Kampagne

Die diesjährige Kampagne richtet sich nach dem Thema «Upgrade Yourself», das jeden Bereich und jeden Lehrgang wiederspiegelt. Analog zu den personalisierbaren Studiengängen lässt die baukastenartige Kampagne viel Spielraum zu: Ob on- oder offline – das treppenförmige Layout nimmt durch das Verschieben der farbigen, geometrischen Elemente immer wieder neue Formen an, ohne dabei seinen Wiedererkennungswert und seine Konsequenz zu verlieren.

Des Weiteren suggeriert die von links unten nach rechts oben ansteigende Treppe die potenziellen Aufstiegsmöglichkeiten der Studierenden. Die modulare Struktur ermöglicht zudem, Bildmaterial miteinzubinden, sodass je nach Zweck der Kommunikationsmittel mal die Räumlichkeiten der STF, die Studierenden oder Maschinen in Szene gesetzt werden können. Die Werbekanzlei spannt so souverän den Bogen zu allen wichtigen Marketingmassnahmen sowie Touch Points in der STF.

Die Werbekanzlei

Verantwortlich bei STF: Sonja Amport (CEO); Silvia Princigalli (Digital Marketing Manager); Gina Oesch (Marketing Manager); Olivia Kotsopoulos (Marketing, Communications & PR Manager). Verantwortlich bei Die Werbekanzlei: Turan Oeznalci (Creative Director); Patrick Varga (Managing Director); Laura Hurcik (Art Director); Anni Piticco (Graphic Designer); Ladina Baumgartner (Senior Project Manager).

Vanessa Marr wird Chief Marketing Officer bei Localsearch

Die Digitalagentur für KMU Localsearch ernennt Vanessa Marr per 1. Juli 2020 zum Chief Marketing Officer des Unternehmens. Sie ersetzt den bisherigen CMO Thomas Wiechert, der neu den Bereich Operations leitet.

Localsearch

Zuletzt bekleidete Vanessa Marr bei Localsearch die Rolle des Head of E-Commerce. In ihrer neuen Funktion nimmt sie Einsitz in die Geschäftsleitung und berichtet direkt an CEO Stefano Santinelli. Bevor sie 2018 zu Localsearch stiess, war sie bei Unternehmen wie Microsoft Switzerland, Goldbach Media Group oder der Adello Group tätig. Marr hält einen Master of Arts (MA) der Universität Zürich in Publizistikwissenschaft, Soziologie und Recht.

Die Geschäftsleitung von Localsearch besteht ab dem 1. Juli 2020 aus Stefano Santinelli (CEO), Max Eggenberger (Chief Sales Officer), Frank Huber (Chief Business Development Officer), Ingo Kopido (Chief Information & Technology Officer), Oliver Krähenbühl (Chief Financial Officer), Vanessa Marr (Chief Marketing Officer), Monia Vidi (Chief Human Resources Officer) und Thomas Wiechert (Chief Operations Officer).

Kreisvier Communications verstärkt die Geschäftsleitung doppelt

Mit Michael Schmidt als CCO und Alexandra Kellenberger in neuer Funktion als Managing Director startet die Basler Agentur Kreisvier mit neu formatierter Geschäftsleitung ins zweite Halbjahr 2020.

Kreisvier

Sie führen die Basler Agentur Kreisvier in die Zukunft: Christian Jost, Michael Schmidt, Alexandra Kellenberger und Thomas Bauer.

 

Per 1. Juli 2020 übernimmt Michael Schmidt die Leitung der Kreation und verstärkt die Geschäftsleitung in der Funktion des Chief Creative Officer. Zuvor war er laut Mitteilung jahrelang bei Scholz & Friends Berlin und zuletzt als Creative Director und Partner bei Wirz Communications  tätig und mitverantwortlich für ausgezeichnete Arbeiten. Zusätzlich zu seiner Kreations- und Konzeptionsstärke bringe er viel Erfahrung im Bereich Retail mit, heisst es in der Mitteilung weiter

Ebenfalls ab sofort ist Alexandra Kellenberger als Managing Director im Einsatz. Mit ihr in dieser neuen Funktion, Thomas Bauer als Chief Technology Officer und Michael Schmidt als Kreativchef sei das Geschäftsleitungsteam um CEO Christian Jost bestens aufgestellt für die Zukunft, schreibt die Agentur.

 

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